DE7409934U - Nachsaugventil - Google Patents

Nachsaugventil

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DE7409934U
DE7409934U DE19747409934 DE7409934U DE7409934U DE 7409934 U DE7409934 U DE 7409934U DE 19747409934 DE19747409934 DE 19747409934 DE 7409934 U DE7409934 U DE 7409934U DE 7409934 U DE7409934 U DE 7409934U
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' DIPL.-CHEM. DR. ELISABETH JUNß. .:.'..".·' t β MÖNCHEN 40, ■ DIPL.-PHYS. DR. JÖRGEN 8CHIRDEWAHN wSSSffiti?*"
PATENTANWÄLTE TBUORAMM-ADREeSE: INVENT/MONCHSN
u.Z.: H 982 M +a München, den 21. März 1974
Dr.S/ba
Heilmeier & Weinlein-Fabrik fUr Oelhydraulik München 8o, BRD
"Nachsaugventil"
Die Erfindung bezieht sich auf ein Nachsaugventil gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1.
Nachsaugventile sind Rückschlagventile, die z.B. bei einer auch bei der Erfindung möglichen Anwendung in der Ansaugleitung eines zu füllenden Arbeitszylinders, z.B. bei Preßsn, angeordnet sind und bei denen das Verschlußteil des Rückschlagventils bedarfsweise durch die Servokraft eines äußeren Druckmittels aufgesteuert werden kann. Gattungsgemäße Kachsaugventile lassen sich zwischen zwei miteinander fluchtenden Rohrleitungsstücken einspannen, von denen eines z.B. der über das Nachsaugventil beaufschlagte Arbeitszylinder sein kann. Derartige Nachsaugventile unterscheiden sieb dabei von solchen auch bekannten Bauarten, welche zwei unter einem im allgemeinen rechten Winkel stehende Rohrleitungsstücke miteinander ver-
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(ζ .B. Füllventil I * SF 9 I » · · ·
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REXROTH).
Bei Nachsaugventilen, bei denen zwei axial miteinander fluchtende Rohrleitungsstücke miteinander verbunden werden können, ist ein·* mal eine zweiteilige Konstruktion bekannt, bei der das Rückschlagventil und die druckmittelbetätigbare Kolben-Zylinder-Einheit als gesonderte Baueinheiten vorgesehen sind, von denen die eine Baueinheit zwischen einem Ende der Rohrleitung und einem Distanzstück und die. andere Baueinheit zwischen dem anderen Ende des Distanzstücks und der anderen Rohrleitung einspannbar ist (Prospekt der Firma Schwelm + Towler unter C&z Nr. 7.1). Es ist aber auch bereits ein gattungsgemäßes Nachsaugventil bekanntgeworden, bei dem <tas Rückschlagventil und die Kolben-Zylinder Einheit in einer einzigen Baueinheit zusammengefasst sind, bei der lediglich ein einziger flanschartiger Ringteil zwischen zwei axial miteinander fluchtenden RohrIeitungsstücken einspannbar ist (Zeitschrift Oleodinamica - pneumatica, Heft 2, 1974, Seite 45, Typ NV 125 der Firma"idrovis" ing.a.bruno fumagalli, 2ol25 Milano, Italien). Auch bei diesem bekannten Nachsaugventil erhebt sich jedoch das Problem, ohne großen konstruktiven Aufwand den Zylinder mit Druckmittel zu beaufschlagen, da bei dem bekannten Nachsaugventil der Anschluß des Druckmittels* am Zylinder innerhalb der Rohrleitungsverbindung angeordnet ist und über besondere Anschlüsse herausgeführt werden muß.
740S93425.7.7*
Der Erfindung liegt daher die Aufgäbe zugrunde, ein Nachsaugventil der eingangs genannten Art nicht hur kompakt, sondern auch leicht an das xU* servomäßigen Aufsteuerung des Rückschlagventils die»«?nde Drti*Kmittel anschließen zu können.
Zur Lösung dieser Mlf9abe ist das erfindungsgemäße Nachsaugventil gemäß dem ken"zeicnnenden Teil des Anspruchs 1 gestaltet.
Bei dem erfindungsf^iftäßen Nachsaugventil wird der sonst ungenutzte freie umfarvu ftßs Ringteiis zur Anordnung des für die Servobetätigung des ifolbens erforderlichen Druckmittelanschlusses nutzbar gemacht, wob*1· gleichzeitig in neuartiger Wei.se ein Haltearm für den zylinder gleichseitig als Brücke für den Druckmittelkanal zum Zyll*»der genutzt wird. Der Haltearm kann dabei einzeln vorgesehen ··!«? in der Regel wird er ein Element eines mindestens zweiarmigen Armsterns sein.
Grundsätzlich kai^n tf*r·Anschluß im Bereich des Umfangs des Ringteils axial oder scforäg in diesen eingesetzt sein, wenn er nur auch in zwischen den beiden weiterführenden Rohrleitungsstücken eingespannterAnordnung des Naehsaugventils zugänglich ist. ' Vorzugsweise ist def Anschluß jedoch radial vorgesehen. Für diesen Fall, aber e»*en für andere Anschlu&möglichkeiten, sieht Anspruch 2 dabei eiRÄ konstruktiv besonders einfache Führung des
-A-
Druckmittelkanals vor.
Vorzugsweise ist auch vorgesehen, daß dsr Druckmittelkanal im Haltearm in einer radialen Ebene verläuft oder, noch etwas spezieller, in einer mit dem Ringteil gemeinsamen radialen Ebener Dann kann insbesondere der Druckmittelkanal im Haltearm mit seinem im Ringteil verlaufenden Abschnitt fluchtend ausgebildet sein.
Anspruch 4 sieht eine konstruktiv besonders einfache Führung des Druckniittelkanals im Zylinder vor, welche darüberhinaus den Vorteil hat, sich durch Herstellung einfacher Stichbohrungen einfach an eine im wesentlichen radiale Führung des Druckmittelkanals im Ringteil und im Haltearm anschließen zu lassen.
Anspruch 5 sieht eine mit den oben erörterten Führungsmöglichkeiten des Druckmittelkanals verträgliche, besonders einfache Aufbaumöglichkeit des erfindungsgemäßen Nachsaugventils aus mindestens zwei wesentlichen Funktionsgruppen vor. Der Ventilsitz kann dabei unmittelbar an dem Ringteil ausgeformt sein, wenn dies auch keine notwendige Bedingung beim erfindungsgemäßen Nachsaugventil ist.
Eine wesentliche Weiterbildung des erfindungsgemäßen Nachsaugventils in Richtung zu einem hohen Kompaktheitsgrad sieht Anspruch 6 vor. Der Stiel des Verschlußteils kann dabei beispiels-
weise von dem Grund des Hohlkolbens mitgenommen werden, wenn man auch noch andere Anschlagmöglichkeiten vorsehen kann.
Der Hohlkolben bietet ierner gemäß Anspruch 7 noch die Möglichkeit, auch die erforderlichen Rückstellkräfte durch koaxiale Anordnung entsprechender Rückstellfedern im Hohlkolben ohne . zusätzlichen Raumbedarf aufbringen zu können.
Das erfindungsgemäße Nachsaugventil läßt sich beispielsweise . unmittelbar mit seinem Ringteil zwischen den beiden anelnanderan^chließenden Rohrleitungsstücken einspannen; dann ragt der Zylinder in das eine Ringteil hinein; Wenn man jedoch Wert darauf legt, ohne Demontage oder wenigstens räumliche Verlagerung der
weiterführenden Rohrleitungsstücke das erfindungsgemäße Nachsaug-!
ventil aus einer Leitung ausbauen und in diese wieder einbauen
zu können, wird die Anordnung gemäß Anspruch 8 vorgezogen. Bei > ■ dieser Anordnung gehört zum Nachsaugventil auch noch die Rohr- <
leitungszwischenhülse, die zusammen mit dem Nachsaugventil als • Einheit seitlich aus der Rohrleitung herausgezogen werden kann. '
t Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, nicht nur einen Druck- \ mittelkanal zum Aufsteuern des Rückschlagventils beim erfindungsgemäßen Nachsaugventil, sondern auch noch einen anderen Kanal mit zugehörigem Anschluß vom Umfang des Ringteils des Nachsaug-*
-S-
ventiis her in dieses einzuleiten, beispielsweise einen Anschluß für eine Servosteuerleitung. Dies wird durch den Gegenstand ies Anspruchs 9 ermöglicht. Selbstverständlich können auch mehrere derartige Anschlüsse mit zugehörigen Zusatzkanälen vorgesehen sein. Grundsätzlich kann auch der Zusatzkanal ebenso wie der früher besprochene Druckmittelkanal in einem einzigen Haltearm verlaufen; vorzugsweise sieht man dann jedoch einer» mehrarmigen Armstern vor, von denen jeweils ein Haltearm nur mit einem Zusatz kanal versehen ist, wie Anspruch Io vorsieht. Anspruch 11 gibt bisher die Möglichkeit wieder, als- Zusatzkanal einen Entlüftungskanal vorzusehen, mit dem der ventilsitzseitige Bereich ^er Rohrleitung bei geschlossenem Rückschlagventil gegebenenfalls entlüftet werden kann, und zwar bis zum. Austritt erster Drucköltropfen bei Verwendung von Drucköl als Druckmittel.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematiseher Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt längs einer Radiaiebene durch :-\ ein Bauelement eines erfindungsgemäßen Nachsaug-
SJ ventils in erster Ausführungsform;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Fig. 1, jedoch mit teilweise
in die Zeichenebene verlagerter Darstellung, eines gegenüber Fig. 1 vervollständigten Nachsaugventils gemäß der Erfindung, und zwar mit einer Aowandlung;
Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Rohrleitungsabschnitt «It auf eine erste Weise eingebautem Nachsaugventil gemäß der Erfindung und
Fig. 4 eiren entsprechenden Querschnitt durch einen Rohrleitungsabschnitt mit einer zweiten Einbaumöglichkeit eines Nachsaugventils gemäß der Erfindung.
Bei der Anordnung gemäß Fig. 1 ist ein flanschartiger Ringteil an seinen beiden Stirnflächen mit je einem Dichtungsring 12 bzw. Ik aus Kupfer versehen, der in den Ringteil eingelassen ist. An der in der Zeichnüngsebene unteren Stirnseite 16 des Ringteils 10 ist un dessen Öffnung herum ein Ventilsitz 18 eines als Verschlußteil dienenden Ventiltellers 20 vorgesehen. Dieser· Ventilteller 20 weist einen zentralen Stiel 22 auf, welcher durch eine zentrale Öffnung 24 des Ringteiis hindurch und über die andere Stirnseite 26 des Ringteils hinausragt. Der Stiel 22 ist längs
746993425.7.7*
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- 8 -
der zentralen Achse des Ringteils 12 in einem aus zwei Haltearmen 28 und 50 bestehenden Haltestern gleitend verschieblich ge lagert. In der Darstellung der Fig. 1 ist die öffnung 24 teilweise in die Zeichnungsebene gedreht, wenn aucti tatsächlich die beiden Haltearme 28 und 30 radial miteinander fluchten. Man kann Jedoch alternativ ebenso einen Haltestern aus drei oder mehr Hältearmen vorsehen, wobei dann der Haltearm 30 unter einem Winkel gegenüber dem Haltearm 28 orientiert ist und die öffnung 24 tatsächlich in der Zeichnungsebene der Fig. 1 liegt.
Das von den. Haltearmen 28, 30 gemeinsam gebildete zentrale Stück 32 weist eine mit zwei konzentrischen Stufen 34 und 36 versehene zentrale Erhöhung auf. Auf der radialinneren und gleichzeitig höheren Stufe 36 stützt sich eine Druckfeder 38 ab, die konzentrisch mit dem Stiel 22 verläuft und an ihrem anderen Ende an einer Stufe 40 einer Hülse 42 am freien Ende des Stiels 22 abgestützt ist, welche durch einen Haltering 44 am Stiel 22 fixiert ist. Die Druckfeder 38 dient dabei als Rückholfeder des Ventiltella-s 20 in Richtung zum Ventilsitz l8, d.h. als Ventilfeder.
Weitere Einzelheiten des in Fig. 1 gezeigten Bauelements werden später noch im Zusammenhang einer Beschreibung des ganzen Nachsaugventils anhand von Fig. 2 beschrieben.
Wie man aus Fig. 2 erkennen kann, ist zentral auf den zwei-
armigen Armstern der ' * S · ' ' I · ·♦»»
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*■ f * eher Stirnfläche 52 ■ f > · » aufge-
setzt. Der Zylinder - 9 - auf. ι
Haltearme 28, 30 ein Zylinder 50 mit
und entsprechend flacher Gegenfläche
50 weist einen geschlossenen Boden 54
In den zylindrischen Innenräüfn des Zylinders 50 1st ein Hohlkolben. 56 geführt« der In seiner geschlossenen Außenfläche einen zentralen Fortsatz 58 hat, welcher in der in Flg. 2 dargestellten Normallage am Orund des Innenraums des Zylinders 50 anliegt. Diese normale Anlage wird durch eine zweite Druckfeder 60 bewirkt, welche zwischen dem Grund des Hohlkolbens 56 und der anderen Stufe 34 des zentralen Teils dee von den Haltearmen gebildeten Armsterns eingespannt 1st und somit auch die Funktion einer Rückholfeder ausübt. Die Rückholfeder 60 ist jedoch bei der dargestellten Ausfuhrungsform stärker bemessen als die Rückholfeder 38, um die sie konzentrisch unter gemeinsamer konzentrischer Anordnung um den Stiel 22 angeordnet ist.
Die Stufe 34 hat dabei eine größere radiale Ausdehnung, als zur Abstützung der Rückholfeder 60 benutzt wird. Der von der Rückholfeder 60 nicht belegte Raum 62 kann dabei als Begrenzungsanschlag dienen, welcher mit dem freien Rand 64 des Hohlkolbens 56 zusammenwirkt und dessen maximalen Hub begrenzt.
Zur Befestigung des Zylinders 50 dient eine eingelassene Schraube 66, welche bei 68 in einen erweiterten, tatsächlich nicht in der Zeichenebene liegenden Bereich des Haltearms 30 eingreift. In der Fig. 1 ist das entsprechende Sackloch bei 68 zu
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erkennen, welches mit einem Schraubgewinde versehen ist, sich tatsächlich jedoch nicht in der Zeichenebene befindet. Man kann mehrere Über den Umfang verteilte derartige Schrauben bedarfs-W1SiSG vsrschsn, vorsugsweice vier glsichsMßig über den Timf»ns verteilt.
Die mit dem Druckmittel zu beaufschlagende Steuerkammer des Zylinders ist einerseits durch die abgesetzte Ringschulter 70 an der äußeren Stirnfläche des Hohlkolbens 56 radial außerhalb des Portsatzes 58 und andererseits durch eine ringförmige Ausdrehung 72 im zylindrischen Innenraum des Zylinders 50 gegeben. In einer Ecke des Zylinders mündet ein Stichkanal 74 in der Wand des Zylinders 50, der zunächst unter 45° radial auswärts in den Boden des Zylinders 50 verläuft "Jid dort an eine weit src Kanalbohrung 76 anschließt, die von der Stirnfläche des Zylinders achsparallel bis in den Boden 54 des Zylinders verläuft und sich in den Haltearm 28 hineinfluchtend über einen kurzen Bohrungsabschnitt 78 (Fig. 1) fortsetzt. Am Übergang ist eine Dichtung 80 in den Haltearm eingelassen.
Da die Haltearme und der Ringteil 10 aus einem Stück bestehen, kann der Bohrungsabschnitt 78 innerhalb des Ringteils ohne weitere Abdichtung durch eine Radialbohrung 82 fortgesetzt werden, die am Umfang des Ringteils 10 in eine Erweiterung 84 ffilinelet-* In diese Erweiterung kann ein weiterführender Rohrleitungsanschluß 86 eingesetzt werden, und zwar unter Zwischenschaltung einer Dichtung 88. In Pig. 1 und 2 sind etwas
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verschieden gestaltete Rohr1eitungsanschlüsse 86 zeichnerisch dargestellt, die hier nicht weiter beschrieben werdeii sollen, jedoch in beiden Fällen die Aufgabe haben, einen Druckmittelanschluß zu einer gesteuex-ten Dr-uckmittelqüells hQrSwGtcIIeri, mittels derer die Steuerkammer 70, 72 im Zylinder 50 beaufschlagt werden kann, um den Hohlkolben 56 in der Zeichnungsebene nach unten zu bewegen und damit das geschlossene Rückschlagventil unter Mitnahme des Stiels 22 am Grund des HoW kolbens zwangsweise gegen die Kraft der Rückstellfeder 60 zu öffnen.
An der diametral entgegengesetzten Seite des Ringteils 10 kann bei der in Flg. 2 abgewandejfcen Ausführungsforrr. des Ringteils eine Luftablaßschraube 90 angeordnet sein. Diese wirkt mit einem Konus 92 gegen einen Ventilsitz am einen Ende eines Zusatzkanals 94 innerhalb des Ringtexls 10, der über einer Anschlußbohrung fortgesetzt Lst. Diese Anschlußbohrung 96 mündet in einem vom Druckmittel innerhalb der Rohrleitung beaufschlagbaren Bereich zwischen der Kupferdichtung 14 ind dem Ventilsitz l8. Wenn durch Umdrehung der Einstellschraube 90 der Konus 92 von einem Sitz am Ende des Zusatzkanals 94 abgehoben wird, gelangt Druckmittel und Luft innerhalb des Zusatzkanals neben dem Konus und über eine Querbohrung 98 in einen zentrischen Kanal innerhalb der Entlüftungsschraube 90 und kann aus dieser an deren axialem freiem Ende 100 heraustreten.
Das Nachsaugventil der Bauart der Fig. 2, gegebenenfalls auch
.74
ohne Entlüftungsventil 90 gemäß der Darstellungsweise in Fig. 1, kann gemäß Fig. 3 zwischen zwei Rohrleitungsstücken 104 bzw. lOo eingespannt werden, die an ihrem Ende jeweils mit einem Flansch 108 bzw. 110 versehen sind. Dabei gelangt das Ringteil, welches den Außendurchmesser D hat, zwischen die beiden Flansche 108 und 110. Die Abdichtung wird durch die beiden Ring dichtungen 12 und 14 bewirkt. Zur Einspannung dienen über den Umfang verteilte Spannschrauben 112, die außerhalb des äußeren Umfangs des scheibenförmigen Ringteils 10 verlaufen. Der Zy linder 50 mit Außendurchmesser d ragt dabei axial in die Rohrleitung 104 hinein. Diese hat einezi solchen lichten Durchmesser d~, der· beträchtlich größer als der Außendurchmesser· d des Zylinders 50 gewählt ist, daß die Durchströmung nicht behindert wird.
Strichpunktiert ist in Fig. 3 die abgehobene Stellung des Ventiltellers 20 an der anderen Stirnseite des Ringteils 10 zu erkennen.
Diese Ausführungsform hat jedoch den Nachteil, daß das Nachsaugventil nicht einfach seitlich aus der Rohrleitung herausgenommen bzw. in diese wieder eingesetzt werden kann, weil diese Bewegung durch den in das Rohrleitungsstück 104 eintauchenden Zylinder 50 behindert ist.
Hier schafft die abgewandelte Ausführungsform gemäß Pig. 4 Abhilfe.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der gemäß Pig, 5 wesentlich durch eine zwischen den beiden Planschen I08 und 110 zwischengeschaltete Rohrleitungszwischenhülse 114, deren Länge mindestens gleich dem Überstand des Zylinders 50 über den Ringteil 10 ist und die sich mit einer Stirnseite II6 durch die Dichtung 12 abgedichtet auf der Zylinderseite der Stirnfläche des Ringteils abstützt. Beim Lösen dei Spannschrauben 112. die hier größere Länge haben müssen, kann dann das ganze Aggregat des Nachsaugventils einschließlich der Rohrleitungszwischenhülse 114 seitlich aus der Rohrleitung herausgezogen werden.
Man erkennt., daß bei beiden Aus führungs formen die beiden Rohrleitungsabschnitte 104 und 106 axial miteinander fluchten.
Durch ein Vergleich von Fig. 3 und Fig. 4 erkennt man auch, daß die Rohrleitungsabschnitte verschiedenartig gestaltet sein können, wobei einer beispielsweise als Zylinderkopf eines hydraulischen HochleistungsZylinders ausgebildet sein kann. Das Nachsaugventil ist dementsprechend vorwiegend für Hochleistungshydraulik bestimmt. Die Spaiinbolzen 112 können entweder durch Gegenmuttern 120 oder durch Eingriff in Schraubbohrungen 122 des betreffenden Flansches fixiert werden.
Bei der AusfUhrungsform gemäß Flg. 4 behindert der leichte Über stand des Ventil tellers über den Ringteil 10 balentgprechender etwas überlanger Bemessung der RohrleitungszwischenhUlse 114 den seit lichen Ein- und Ausbau nicht.
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Man kann allerdings auch in Abwandlung von der dargestellten Ausführungsform den Ventilsitz so nach innen versetzt im Ringteil 10 anordnen, daß der Ventilteller 20 bei Anlage am Ventilsitz überhaupt nicht übersteht. In diesem Sinne ist der Ventilsitz bereits bei der dargestellten Au&führungsform in einer ein wenig gegenüber der weiter radial außen liegenden Stirn- . fläche des flanschartigen Ringteils 10 zurückgesetzten Ausdrehung 120 (Fig. 2) angebracht, die gegebenenfalls v/eiter axial nach innen hinein ausgeprägter gestaltet werden kann, gegebenenfalls so weit, daß der Ventilteller 20 völlig in Anlage am Ventilsitz aufgenommen werden kann.
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Claims (11)

Ansprüche
1) Nachsaugventil mit einem zwischen zwei Rohrleitungsstücken einspannbaren Ringteil, um dessen Öffnung an einer Seite der Sitz eines Rucks nlagventils angeordnet ist, dessen auf den Sitz hin vorgespanntes Verschlußieil mit einem Stiel durch die Öffnung des Ringteiis in einen an der anderen Seite des Ringteils angeordneten und vom Ringteil durch mindestens einen Haltearm getragenen Zylinder hineinragt, in dem ein Kolben angeordnet ist, der über einen Druckmittelkanal durch ein Druckmittel beaufschlagbar ist und mit dem Stiel zum Abheben des Verschlußt .ils vom Ventilsitz bei Druckbeaufschlagung in Wirkverbindung steht, dadurch gekennzeichnet , daß der Druzkanittelkanal (82, 76, 74) von einem Anschluß (86) im Bereich des Umfangs des Ringteils (Lo) durch diesen und mindestens einen (28) der Haltearme (28, 3o) in den Zylinder (5o) verläuft.
2) Nachsaugventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Djfuekinitte!kanal (82, 76, 74) radial durch das Ringteil (lo) verläuft.
3) Nachsaugventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelkanalabschnitt (82) im Haltearm (28) in einer radialen Ebene verläuft, vorzugsweise mit seinem im Ringteil verlaufenden Abschnitt (82) fluchtet.
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4) Nachsaugventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der im Zylinder (5o) verlaufende Abschnitt (76) des Druckmittelkanals in der Zylinderwand parallel mit der Zylinderachse verläuft und über einen Stichanschluß (74) im Bereich des Grundes des Zylinders mündet.
5) Nachsaugventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringteil CIo) und der mindestens eine Haltearm (28) einstückig ausgebildet sind und der Zylinder (5o) mindestens im Anschlußbereich des Druckmittelkanals abgedichtet (52) darauf aufgesetzt ist.
6) Nachsaugventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Koben als Hohlkolben (56) ausgebildet ist, in den der Stiel (22) hineinragt-
7) Nachsaugventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückstellfeder (6o) für den Kolben (56) und eine Rückstellfeder (38) für das Verschlußteil (2o) koaxial im Hohlkolben (56) angeordnet sind.
8) Nachsaugventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Rohrleitungszwischenhülse (114)s deren Länge mindestens gleich dem überstand des Zylinders (5o) über den Ringteil (lo) ist und die sich mit einer Stirnseite abgedichtet (12) auf der zylinderseitlgen Stirnfläche des Ringteils abstützt.
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9) Nachsaugventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Zusatzkanal (94, 96), der sich von einem zweiten Anschluß (loo) im Bereich des Umfangs des Ringteils (lo) durch
diesen in das Innere des Nachsaugventils erstreckt.
10) Nachsaugventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzkanal sich durch einen anderen Haltearm (3o) des Zylinders (5o) als der Haltearm (28), durch den der Druckmittelkanal (82) verlauft, fortsetzt.
11) Nachsaugventil nach Anspruch Io, dadurch gekennzeichnet,
daß der zv/eite Anschluß als Entiüftungsschräube (32) ausgebildet ist und daß der Zusatzkanal (94, .96) an der ventilseitigen Stirnfläche des Ringteils (lo) in einem innerhalb des Nachsaugventils vom Druckmittel beaufschlagbaren Bereich (zwischen 14 und 18)
mündet.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10257888A1 (de) * 2002-12-11 2004-06-24 Bosch Rexroth Ag Füllventil

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