DE738568C - Befestigungsvorrichtung fuer Durchfuehrungs- und Stuetzisolatoren - Google Patents

Befestigungsvorrichtung fuer Durchfuehrungs- und Stuetzisolatoren

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Publication number
DE738568C
DE738568C DES129547D DES0129547D DE738568C DE 738568 C DE738568 C DE 738568C DE S129547 D DES129547 D DE S129547D DE S0129547 D DES0129547 D DE S0129547D DE 738568 C DE738568 C DE 738568C
Authority
DE
Germany
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recesses
holding pieces
flange
fastening device
insulating body
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Expired
Application number
DES129547D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Finnmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/26Lead-in insulators; Lead-through insulators
    • H01B17/265Fastening of insulators to support

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

  • Befestigungsvorrichtung für Durchführungs- und Stützisolatoren Durchfükrungen aus Porzellan oder anderen Isolierwerkstoffen :erhalten zur Befestigung ,auf Tragwandungen entweder aufgekittete Flansche oder kittlos aufgebrachte Ringe, Krampen io. dgl. Es sind ;auch Durchführungen 'bekannt, die mit ihren Flanschen ein Stück bilden. Diese Durchführungen haben jedoch den I\Tachteil, daß sie, besonders bei Verwendung keramischer Isolerköxper, bei ttngleichmäßigem Anziehen der Befestigungsschrauben leicht brechen.
  • Bei Verwendung von Flanschen oder Ringen wird gewichtsmäßig viel Eisen bzw. bei hohen Stromstärken viel antimagnetisches Material. benötigt. Bei Anwendung von kittlosen Armaturen, zu denen bekanntlich auch Krampen gehören, läßt die Festigkeit der Durchführungen hauptsächlich gegen D@rehbeanspruchtingen zu wünschen übrig.
  • Bei einer bekannten Befestigungsvorrichtung dieser Art bilden die Krampen vorstehende Teile; die einen zusätzlichen Rauire @erforderlich machen, der oft nicht zur Verfügung steht. Außerdem sind die seitlichen Isolatorflächen, ,gegen Außerdem sich die seitlichen Begrenzungsflächen der Krampen legen, sehr klein. Infolgedessen wird das Porzellan an diesen Flächen besonders hoch beansprucht. Der `bekannte Isolator weist keine Flansche auf, so daß die Ausschnitte in der Wandung des Isolators selbst vorgesehen sind. Infolgedessen sind auch -die Abmessungen der Ausschnitte von vornherein sehr begrenzt.
  • Es ist ferner bekannt, für die Befestigung von kittlosen Durchführungsisolatoren Halteplatten zu benutzen. Eine derartige Befestigungsart erfordert aber erst recht viel Platz und hat einen erheblichen Werkstoffverbrauch zur Folge: Ferner ist ges bei Innenarmaturen an und für sich bekannt, Isolatoren abzusetzen. Die Befestigung derartiger Isolatoren hat jedoch besondere Metallflansche. zur Voraussetzung. Hierbei sind solche Befestigungsarten recht kompliziert, teuer und schlecht zugänglich, so daß sie :entweder gar nicht oder nur mühsam gelöst werden können.
  • Schließlich ist es bei Hängeis,olato-ren o. dgl. bei der Verwendung einer den Isolatorkopf von außen umschließenden drehbaren Metallkappe bekannt, den Einspannkopf derart mit Nasen auszurüsten, daß :eine bajonettartige Verbindung zwischen. dem Einspannkopf und der Metallkappe entsteht.
  • Bei der Erfindung handelt es sich um eine Befestigungsvorrichtung für Durchführungs-und Stützisolatoren, die vorzugsweise im Flansch vorgesehene Aussparungen enthalten, in die Haltestücke zur Aufnahme lösbarer Mittel zur Verbindung mit dem jeweiligen Isolatorträger :eingefügt sind. Gemäß der Erfindung sind die Aussparungen in dem äußeren Teil des Isolierkörpers, insbesondere. in dessen Flansch stufenförmig abgesetzt und die den Isolator mit der Tragwandung verbindenden 'Haltestücke derart ausgebildet, daß sie die durch die Aussparungen in dem Isolierkörper bzw. seinem Flansch gebildeten Lükken, ,ohne Vorsprünge entstehen zu lassen, wieder ausfüllen.
  • Eine derartige auß:e@nlie ende, besonders leicht zugängliche und lösbare Befestigungsvorrichtung läßt eine besonders satte Anlage erzielen, da sowohl die Haltestücke an. mehreren Anlageflächen als auch die Befestigungsbolzen an die Begrenzungsflächen der Isolatoraussparung:en sich anschmiegen. Die Isolatoren werden hierbei trotz zuverlässiger Sicherung gegen Verdrehen und Verschieben bzw. Durchrutschen in axialer Richtung zugleich in mechanischer Hinsicht weitgehendst entlastet. Eine derartige Befestigungsvorrichtung verlangt ferner wenig Sparmetalle und benötigt selbst bei hohen Stromstärken keine antimagnetischen teueren Baustoffe. Die zur Verwendung gelangenden, an sich schon billigen und einfachen Haltestücke können dabei vorrätig auf Lager gehalten werden.
  • In der Zeichnung (Fig. i, 2 und 3, 4) sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, während die Fig. 5 und 6 die Haltestücke wiedergeben.
  • Der beispielsweise aus Porzellan bestehende, insbesondere einen Leiter f bzw. Bolzen aufnehmende Durchführungsisolator c bildet mit seinem Flansche ein Stück. Der Flansche hat gemäß der Ausführungsform nach Fig. i, 3 eine ovale bzw. gemäß der -Ausführungsform nach Fig. 2, q. eine vieleckige, z. B. viereckige Form. Der Flansche weist mehrere Aussparungen a auf, die abgesetzte Teile aufweisen und so angeordnet sind, da, ß, sie, wie z. B. in der Fig. 3 angedeutet ist, möglichst große Hebelarme in bezug auf die Längssymmetrieachse der Durchführung haben. Wie die Fig. q. zeigt, sind die Aussparungena bei den Durchführungen mit vieleckigen Flanschen in den F-cken des Flansches vorgesehen.
  • Die Aussparungen a nehmen, wie besonders deutlich aus dem rechten Teil der Fig.2 hervorgeht, Haltestücke b auf. Jedes der Haltestücke hat :einen winkelförmigen Querschnitt und ist außerdem so ausgebildet, daß es sich der Stufe und dem Krümmungshal.bmesser des ausgesparten Teiles des ovalen oder vierkantigen Flansches e anpaßt, so daß das Haltestück nach dem Verfolgten Einlegen diese Aussparung mindestens annähernd ausfüllt, wodurch ein ovaler oder rechteckiger Flansch wieder als Ganzes erscheint. Hierdurch werden die Haltestücke lagebeständig. Die Haltestücke b sind z. B. mit Bohrungen k versehen, die zur Aufnahme lösbarer Verbindungsmittel, z. B. Schrauben, dienen. Nach dem erfolgten Aufschrauben der Durchführung c auf eine Tragwandung d, Tragplatte oder Gefäßwandung eines Gerätes ist die Durchführung gegen Verdrehen, d. h. gegen Beanspruchung durch in Richtung der Zeichenebene,aber auch :durch in Richtung senkrecht zur Zeichenebene wirkende Kräfte, die etwa an den Bolzen angreifen, gut gesichert.
  • Der Flansch e kann naturgemäß auch irgendeine andere, z. B. runde Form haben. Die Haltestücke werden entweder aus Metall, insbesondere Eisen, oder aus gepreßtem Isolierstoff ausgeführt.
  • Der Erfindungsgedanke kann sinngemäß auch auf andere Isolatorgattungen, wie Stützisolatoren, Isolierrohre oder Isolierkörper für Stromwandler, z. B. Einleiter- oder Schleifenwandler, angewendet werden, bei denen der Durchführungskörper außen einen Eisenkern mit einer der Wicklungen, insbesondere der Sekundärwicklung trägt. Dabei können sowohl aus einem Stück bestehende als auch zusammengesetzte Isolierkörper verwendet werden, deren Teile mechanisch und dielektrisch dicht miteinander verbunden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Befestigungsvorrichtung für Durchfü:hrungs- und Stützisolatoren, die vorzugsweise im Flansch vorgesehene Aussparungen enthalten, in die Haltestücke zur Aufnahme lösbarer Mittel zur Verbindung mit dem jeweiligen Is.o.latorträ;gereinge.fügt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen in dem äußeren Teil des Isolierkörpers, insbesondere in dessen Flansch stufenförmig abgesetzt und die den Isolator mit der Tragwandung verbindenden Haltestücke derart ausgeführt sind, daß sie die durch :die Aussparungen in dem Isolierkörper bzw. seinem Flansch gebildeten Lücken, ohne Vorsprünge entstehen zu lassen, wieder ausfüllen. z. Befestigungsvorrichtung für Durchführungen mit ovalen Flanschen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die Aussparungen im Isolierkörper zur Aufnahrne der Haltestücke mit lösbaren Befestigungsmitteln an denjenigen insbesondere einander gegenüberliegenden Stellen der ovalen Flansche vorgesehen sind, die möglichst große Hebelarme, bezogen auf die' Längssymmetrieachse der Durchführung, haben. 3. Befestigungsvorrichtung für Durchführungen mit vieleckigen, z. B.viereckigen Flanschen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen im Isolierkörper zur Aufnahme der Haltestücke mit lösbaren Befestigungsmitteln. an den Ecken des Flansches vorgesehen sind.
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