DE73835C - Kolben für eine Gasmaschine - Google Patents
Kolben für eine GasmaschineInfo
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L5/00—Slide valve-gear or valve-arrangements
- F01L5/04—Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves
- F01L5/06—Slide valve-gear or valve-arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves surrounding working cylinder or piston
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- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 :,«Ü/uft- und Gaskraftmaschinen.
HENRY THOMAS DAWSON in SALCOMBE (Grafschaft Devon, England).
Kolben für eine Gasmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. April 1893 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kolben für Gasmaschinen der im Patent
Nr. 61982 beschriebenen Art, bei welchen der Kolben im Cylinder sowohl eine hin- und
hergehende, als auch eine drehende Bewegung macht. Dadurch, dafs der Kolben über Kanäle
in den Cylinderwandungen hinweggeht, wird der Eintritt des Gemenges von Gas und Luft,
die Entzündung desselben und der Auspuff der Abgase veranlafst. Nach vorliegender Erfindung
wird dem Theil des Kolbens, welcher der stärksten Erhitzung ausgesetzt ist, gestattet,
sich frei auszudehnen, und die durch die Verbrennung im Cylinder erzeugte Wärme wird
wirksamer von den geschmierten Theilen abgehalten.
Die Zeichnung zeigt einen senkrechten Schnitt eines Theiles einer Maschine, deren Kolben
nach vorliegender Erfindung eingerichtet ist. α ist der Cylinder, welcher das Gemenge von
Gas und Luft aufnimmt und in welchem die Füllung entzündet wird. Der Cylinder ist mit
einem Wassermantel versehen, um eine zu starke Erhitzung desselben zu verhindern. Durch
die Wände des Cylinders gehen Kanäle hindurch, wie in dem Patent Nr. 61982 des Erfinders
genauer beschrieben ist. Die Eintrittsörfnung für Gas und Luft ist bei b, die Auspufföffnung
bei c dargestellt, e ist das Kolbenrohr und_/ ist der Kolbenkörper. Das Kolbenrohr
besitzt zwei Oeffnungen e\ welche beim Gang der Maschine bei auf einander folgenden
Hüben nach einander über die Eintrittsöffnung b, die Zündöffnung und die Auspuff-Öffnung
hinweggehen. Der Kolbenkörper/ ist in Form einer Kappe ausgeführt, am unteren Ende des Kolbenrohres e befestigt und reicht
in demselben hinauf, ohne indessen in seinem oberen Theil das Kolbenrohr zu berühren.
Vermöge dieser Anordnung kann sich der Kolbendeckel, der einer sehr hohen. Temperatur
ausgesetzt ist, frei ausdehnen und wird durch die Cylinderwände in seiner Ausdehnung nicht
behindert. Das untere Ende des Kolbens ist dabei so geschützt, dafs es ebenso wie das
Kolbenrohr wegen der Kühlung durch den Wassermantel verhältnifsmäfsig kühl bleibt.
In den Kolbenkörper/ ist der obere Theil g des Kugelgelenkes für die Pleuelstange eingesetzt;
derselbe besitzt einen Ansatz gl in der Mitte, der sich an die Unterseite des Kolbendeckels
lehnt und den bei der Verbrennung der Füllung entstehenden Druck auf den Kolben unmittelbar auf das obere Ende der Pleuelstange
überträgt. Da aber trotzdem dieser Ansatz einen verhältnifsmäfsig geringen Querschnitt
besitzt, so kann nicht so viel Wärme vom Kolben auf das Kugelgelenk übergeleitet werden,
dafs die Schmierung des letzteren beeinträchtigt würde. Der untere Theil h des Kugelgelenkes
besteht aus zwei mit einander verbundenen Theilen. Er ist in den Kolben eingeschraubt
und in geeigneter Weise befestigt, und dient auch dazu, den Theil g an seiner Stelle zu
halten, i ist ein Theil der Pleuelstange, der am oberen Ende die Kugel i1 trägt.
Claims (1)
- Patenτ-Anspruch:Ein Kolben für eine Gasmaschine, bestehend aus einem Kolbenkörper f, der am äufseren Ende mit einem Kolbenrohr e verbunden ist, in welches er eine Strecke hineinragt, ohne es zu berühren, und einem Gelenk für die Pleuelstange, das aus dem in den Kolbenkörper glatt eingeschobenen Theil g mit daran stofsendem Ansatz g1 und dem Untertheil h gebildet ist, der in zwei Theilen hergestellt und in den Kolbenkörper eingeschraubt oder sonst geeignet befestigt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73835C true DE73835C (de) |
Family
ID=346934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73835D Expired - Lifetime DE73835C (de) | Kolben für eine Gasmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73835C (de) |
-
0
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