DE738336C - Einrichtung zur Abstandsbestimmung - Google Patents

Einrichtung zur Abstandsbestimmung

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DE738336C
DE738336C DET49272D DET0049272D DE738336C DE 738336 C DE738336 C DE 738336C DE T49272 D DET49272 D DE T49272D DE T0049272 D DET0049272 D DE T0049272D DE 738336 C DE738336 C DE 738336C
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DE
Germany
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distance
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receiving
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Expired
Application number
DET49272D
Other languages
English (en)
Inventor
Hektor Von Bubna-Littitz
Dipl-Ing Josef Linke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET49272D priority Critical patent/DE738336C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE738336C publication Critical patent/DE738336C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S11/00Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation
    • G01S11/02Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using radio waves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Einricbtung zur Abstandsbestiminung Zur Abstandsbestimmung eines Ortes von einer Sendestation ist es bekannt, vop der Sendestation zwei Strahlen elektromagnetischer Wellen unter einem bestimmten festen Winkel auszusenden oder ein einziges Strahlenbündel innerhalb des gleichen Winkels periodisch hin und her zu schwenken. Im Empfänger, dessen Abstand von dieser Sendestation zu bestimmen ist, wird das -Durchfahren des Fahrzeuges durch die beiden Strahlenbündel bzw. durch die äußersten Winkelstellungen des geschwenkten Strahlenbündels angezeigt, und es kann auf Grund des Zeitunterschiedes dieser Signale und dier bekannten Geschwindigkeit des Fahrzeuges der zugehörigeurchlaufene Weg und hieraus die Entfernung des Fahrzeuges vom Sender festgestellt' werden.
  • Es ist weiterhin bekannt, mittels zweier im festen Abstand voneinander angeordneter Empfänger einen fernen Sender anzupeilen und auf Grund der ermittelten Peilwinkel Richtung und Abstand des Senders zu ermitteln.
  • Diese bekannten Methoden -der Abstandsbestimmung besitzen Nachteile, die sowohl auf der Umständlichkeit des Verfahrens als auch auf der Ungenauigkeit der Messung beruhen. Es ist schließlich auch nicht möglich, eine direkte Anzeige der Entfernung zu erhalten, ohne eine zusätzliche Berechnung auszuführen.
  • Diese Nachteile werden durch den Erfindungsvorschlag beseitigt, der ebenfalls von einer ein rotierendes oder hin und her geschwenktes Strahlenbündel aussendenden Strahlenquelle Gebrauch macht. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an dem Ort, dessen Abstand zu bestimmen ist, zwei oder mehrere in bekannten Abständen voneinander angeordnete Empfangseinrichtungen vorgesehen sind, die die rotierende oder pendelnde Strahlung nacheinander aufnehmen und einem gemeinsamen Indikator derart zuführen, daß aus der Zeitdifferenz er angezeigten Signa'te der gesuchte Abstand zu ermittelll ist, Die Erfindung soll für irgendeine Strahlenart, die die Erzeugung scharfgebùndelter Strahlungen erlaubt, also sowohl für sichtbare als auch für unsichtbare u. a. Strahlen Anwendung finden.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung soll nunmehr an Hand der beiliegenden AbDildungen an zwei Ausführungsbeispielen be schrieben werden. In dem ersten Ausführungsbeispiel, entsprechend Abb. I und Abb. 2, wird eine Strahlungsquelle angenommen, die optische Strahlen aussendet. Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 und 4 sollen zur Ausführung des Erfindungsgedankens ultrakurze Wellen Verwenaung finden. Sowohl die optischen als auch die ultrakurzen Wellen haben bekanntlich die Eigenschaft, daß sie sich unter Anwendung sehr einfacher Mittel außerordentlich leicht bündeln lassen.
  • Diese Erscheinung wird nun dahingehend ausgenutzt, daß, beispielsweise auf einem Fahrzeug, dessen Abstand von einer Sendestation bestimmt werden soll, zwei oder mehrere Empfangseinrichtungen in gegenseitigem Abstand voneinander angeordnet sind; die Sendestation sendet ein Strahlenbündel aus, das nacheinander die beiden oder mehrere auf dem Fahrzeug aufgestellten Empfangseinrichtungen trifft.
  • In Abb. I ist mit a der Scheinwerfer einer optischen Strahlungsquelle bezeichnet, der mit der Winkelgeschwindigkeit,z, rotiert bzw. hin und her pendelt. An Bord eines Schiffes b befindet sich ein Dreh arm d, an dessen Enden zwei Photozellen e und w angeordnet sind.
  • Der Dreharm d ist um den Drehpunktc, beispielsweise mit Hilfe eines Fernrohres, so einstellbar, daß die Verbindungslinie der beiden Photozellen e und f senkrecht zur Richtung des Punktes steht, dessen iEDntferrtung bestimmt werden soll. Bei einer Umdrehung des rotierenden Strahlers a werden also die beiden Photozellen e und f auf dem Fahrzeug b nacheinander erregt und liefern auf diese Weise kurzzeitige Impulse, die von einem Indikator zur Abstandsbestimmung ausgewertet werden. Eine solche Auswertung kann, entsprechend Abb. 2, folgendermaßen vor sich gehen: Die beiden Photozellen e und 1 sind über einen Transformator g auf einen gemeinsamen Verstärker k gekoppelt. Die verstärkten Photoströme bnv. die Impulse werden dann auf das eine Ableriplattenpaar einer Kathodenstrahlröhre k gegeben. An dem anderen Ablenkplattenpaar soll eine Zeitablenkspannung liegen, die von dem Kippgerät geliefert wird. Diese Zeitablenkspannung muß allerdings synchron zur Umdrehung des rotierenden Senders verlaufen.
  • Auf dem Schirm der Bltaunschen Röhre wer den dann zwei Impulse entstehen, deren Abstand voneinander als Maß für den Abstand des Fahrzeuges von dem rotierenden Sendern nach der Formel - 8 auszuwerten ist. Dabei ist E die gesuchte Entfernung, d der Abstand der beiden Photozellen voneinander, w die Winkelgeschwindigkeit des Scheinwerfers und X t die Meß zeit.
  • Eine weitere Anwendungsmöglicllkeit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist in Abb. 3 dargestellt. Hier handelt es sich um die Aussendung - einer ultrakurzwelligen Strahlung, die ebenfalls mit der Frequenz w rotiert.
  • Die Strahleranordnung ist in Abb. 3 mit n bezeichnet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Abstandsbestimmung eines Flugzeuges dargestellt. Da auf einem Flugzeug ein Dreharm, wie er in Abb. 1 dargestellt wurde, nicht leicht unterzubringen ist, wird bei Verwendung von nur zwei Empfangseinrichtungen eine Ungenauigkeit in die Messung eingehen. Diese Ungenauigkeit kann dadurch beseitigt werden, daß drei Empfangseinrichtungen p, q und r derart auf dem Flugzeugs untergebracht werden, daß sie Eckpunkte eines gleichschenkligen Dreiecks bilden. Die Entfernung des Flugzeuges von der Sendestation ergibt sich dann aus den Zeital>stän den zwischen dem Eintreffen der Impulse in den drei Empfangseinrichtungen, wobei sich jedoch dieser Zeitabstand bei gleichbleibender Entfernung des Flugzeuges von der Sendestation mit der Richtung des Flugzeuges ändert.
  • Die empfangsseitige Anzeigevorrichtung kann beispielsweise so ausgebildet werden, wie sie in Abb. 4 dargestellt ist. p, q und r stellen die drei in gleichen Abständen voneinander aufgestellten Empfangseinrichtun gen dar, deren Ausgangsspannungen, gegebenenfalls über eine gemeinsame Verstärleeranordnung s, dem einen Ablenkplattenpaar des Braunschen Rohres zugeführt werden. Dem anderen Ablenkplattenpaar wird eine Ablenkspannung vom Kippgenerator tt zugeführt.
  • Auch hier muß eine Synchronisierung zwi schen der Drehung des Richtstrahlers und der Ablenkspannung erfolgen. Es ist nun nicht notwendig, drei getrennte vollstän dige Empfänger auf dem Flugzeug anzuordnen. Vielmehr können drei Antennen verwendet werden, deren Spannungen einem gemeinsamen Verstärker undloder Gleichrichter zugeführt werden. Da die Antennen nacheinander erregt werden, ist eine derartige vereinfacllte Einrichtung ohne weiteres möglich. Um die von den einzelnen Empfangseinrichtungen gelieferten Spannungen voneinander unterscheiden zu können, ist es notwendig, empfangsseitig Mittel vorzusehen, die diesen Spannungen, der Lage ihrer Empfangseinrichtung entsprechend, Kennungen geben. Praktisch könnte dieser Gedanke in der Weise verwirklicht werden, daß bei Anwendung von drei getrennten Empfangseinrichtungen, wie es in Abb. 4 angenommen wurde, aus den Empfangsspannungen der drei Empfänger drei verschiedene Zwischenfrequenzen gebildet werden. Diese Zwischenfrequenzen könnten zur Erzeugung von Spannungen ausgenutzt werden, die den vertikalen Ablenkplatten eine zusätzliche Ablenkspannung aufdrücken. Die Amplitude dieser zusätzlichen Spannung wird dann abhängig sein von der im Empfänger gebildeten Zwischenfrequenz. Bei dem in Abb;4 angenommenen Ausführungsbeispiel werden sich dann auf dem Schirm der Braunschen Röhre drei Signale ergeben, die in verschiedener Höhe (verschiedene Zeilen) aufgezeichnet sind. In diesem Falle wird es jedoch ratsam sein, einen Anzeigescbirm für das Braunsche Rohr vorzusehen, der eine außerordentlich große Nachleuchtdauer besitzt.
  • Eine Weiterbildung des Erfindungsgedankens besteht schließlich noch darin, die Empfindlichkeit des Empfangsverstärkers in Abhängigkeit von der beim Durchgang der gerichteten Senderstrahlung aufgenoxnmenen Ge samtenergiederartzuregeln, daß stets gleiche Ausgangsamplituden entstehen. Wie in Abb.5 dargestellt, wird- die von einem Empfänger aufgenomuene Gesamtenergie bei einem dlmigen tiirchlauf der rotierenden Sender strahlung in Abhängigkeit von der jeweiligen Entfernung des Empfängers von dem Sender verschieden groß sein.
  • Abb. 5 stellt den zeitlichen Verlauf der Empfangsspannurlgen dar, d. h. die im Empfänger auftretenden Spannungen beim Durchgang der Richtstrahlung. Befindet sich der Empfänger in sehr großem Abstand, so wird sich beispielsweise eine Empfangskurve A ergeben. Bei sehr kleiner Entfernung vom Sender erhält der Empfänger eine Spannung, die beispielsweise durch die KurveB dargestellt ist: In den dazwischenliegenden Abständen werden Empfangskurven entsprechend C bzw. D zu erwarten sein. Aus diesen Kurven geht hervor, daß die Anzeigegenauigkeit im steilsten Punkt der Empfangskurven am größten sein wird, entsprechend den stark ausgezogenen Stellen der KurvenA, B, C und D. Als Ausführungsbeispiel könnte man eine Kbndensatoraufladevorrichtung mit einer gegenüber der Dauer der Senderrichtstrallldrehung bzw. -schwenkung großen Zeitkonstante vorsehen, die die infolge der Rotation der Senderrichtstrahlung schwankende Empfangsspannung in eine mittlere Gleichspannung verwandelt. Diese Gleichspannung ovird dann als Vorspannung zur Regelung des Empfängers ausgenutzt.
  • Auf diese Weise wird man, unabhängig von dem Abstand zwischen Sender und Empfänger, am Ausgang des Empfängers stets die gleiche. Spannungskurve erhalten, bzw spielsweise die Kurve B in Abb. 5.
  • Als Meßpunkt kann nach an sich begann ten Meßmethoden der günstigste Punkt den Kurve B eingestellt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Einrichtung zur Abstandsbestimmung eines Ortes von einer rotierenden oder hin und her pendelnden, eine scharfgebündelte Strahlung irgendwelcher Art aussendenden Strahlungsquelle, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unbekannten Ort zwei oder mehrere in bekannten Abständen voneinander angeordnete Emp fangseinrichtungen vorgesehen sind, die die rotierende oder pendelnde Strahlung nacheinander aufnehmen und einem gemeinsamen Indikator derart zuführen, daß aus der Zeitdifferenz der angezeigten Signale der gesuchte Abstand zu ermitteln ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, insbesondere zur Abstandsbestimmung einen Fahrzeuges von einer optische Strahlen aussendenden StrahlungsqueIle, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Empfangseinrichtungen auf einem Dreharm (d) angeordnet sind und daß Mittel vorgesehen sind, um diesen Dreharm stets so einzustellen, daß die Verbindungslinie der beiden Empfangseinrichtungen- senkrecht steht zur mittleren Empfangsrichtung der Strahlungsquelle.
  3. 3. Einrichtung nach :Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von optischen Strahlen als Empfangseinrichtungen zwei Photozellen (e und - f) vorgesehen sind, deren Ströme einem gemeinsamen Verstärker zugeführt werden;
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch I, insbesondere zur Abstandsbestimmung eines Fahrzeuges von einer ultrakurze etektromagnetische Strahlen aussendenden Strahlungsquelle, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrzeug drei Empfangseinrichtungen derart angeordnet sind, daß sie die Eckpunkte eines gleichschenkligen Dreiecks bilden.-
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von ultrakurzen elektromagnetischen Wellen als Empfangseinrichtungen drei Antennen vorgesehen sind, die an einen gemeinsamen Verstärker und/oder Gleichrichter angeschlossen sind, und daß empfangsseitig Mittel vorgesehen sind, die den von den einzelnen Empfangseinrichtungen kommenden Spannungen voneinander verschiedene Kennungen geben.
  6. 6. Einrichtung nach einem der Ansprüche bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Empfindlichkeit des oder der Empfangsverstärker in Abhängigkeit von der beim Durchgang der gerichteten Senderstrahlung aufgenommenen Gesamtenergie der. art zu regeln, daß stets gleiche Ausgangsamplituden entstehen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einer gegenüber der Dauer der Senderrichtstrahldrehung bzw. -schwenkung großen Zeitkonstante versehene Kondensatoraufladevorrichtuhg vorgesehen ist, der die infolge der Rotation der Senderricbtstrah lung schwankende Empfangsspannung zur Bildung einer als regelnde Röhrenvorspannung dienenden mittleren Gleichspan nung zugeführt wird.
DET49272D 1937-10-01 1937-10-01 Einrichtung zur Abstandsbestimmung Expired DE738336C (de)

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DE (1) DE738336C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113253B (de) * 1956-12-10 1961-08-31 Georg Weisheit Verfahren zur Ermittlung des Standortes von Radargeraeten mit gleichmaessig rotierendem Richtstrahl
EP0007790A1 (de) * 1978-08-01 1980-02-06 Imperial Chemical Industries Plc Unbemanntes, durch Lichtsignale selbst-gesteuertes Fahrzeug mit nicht-gerichteten Empfangseinrichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113253B (de) * 1956-12-10 1961-08-31 Georg Weisheit Verfahren zur Ermittlung des Standortes von Radargeraeten mit gleichmaessig rotierendem Richtstrahl
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