DE737895C - Anordnung zur Erzeugung oder Entdaempfung von hochfrequenten elektrischen Schwingungen - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung oder Entdaempfung von hochfrequenten elektrischen Schwingungen

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DE737895C
DE737895C DEL96966D DEL0096966D DE737895C DE 737895 C DE737895 C DE 737895C DE L96966 D DEL96966 D DE L96966D DE L0096966 D DEL0096966 D DE L0096966D DE 737895 C DE737895 C DE 737895C
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DE
Germany
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vibrations
capacitor
arrangement
deflection
plates
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Expired
Application number
DEL96966D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Bernhard Mrowka
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/78Tubes with electron stream modulated by deflection in a resonator

Landscapes

  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzeugung oder Entdämpfung von hochfrequenten elektrischen Schwingungen Die Arbeitsweise einer Barkhausen-Kurz-Röhre läßt sich als Koppelung zweier Schwingungsvorgänge auffassen, der Bendelung aller Elektronen um die Gitterfläche und der elektrischen Schwingung in einem zwei Elektroden verbindenden äußeren Schwingkreis. In dem Einen entkoppelten Zustand erfolgt die Elektronenbewegung mit einer Pendelfrequenz fo, wobei der äußere Schwingkreis als nicht vorhanden zu betrachten ist. Die Frequenz fo hängt von dem statischen Feld ab, in dem die Elektronen pendeln, und im allgemeinen auch von der Bewegungsamplitude der Elektronen. Die äußeren Schwingungen erfolgen im entkoppelten Zustand, wenn keine Elektronen in der Röhre vorhanden sind. Die Frequenz dieser Schwingungen sei mit f1 bezeichnet. Sie berechnet sich als Eigenfrequenz des durch seine Dimensionen bestimmten äußeren Schwingkreises. Die wirkliche -Frequenz/ im gekoppelten Zustand ist eine Funktion von fo und f1. Sie ist im allgemeinen von fo und 1i verschieden und läßt sich im wesentlichen durch Abstimmung des äußeren Kreises nicht beliebig verändern. Es ist bekannt, daß: eine Schwingungsanfachung in der Barkhausen-Kurz-Röhre nur dann .erfolgt, wenn f der Fr: quenz fo oder einem ganzzahligen Vielfachen hiervon wenigstens näherungsweiseentspricht.
  • Auf eine auf einem anderen Prinzip beruhende Methode zur Erzeugung von Schwingungen bezieht sich eine bereits bekannte Anordnung, welche im wesentlichen aus einer Elektronenstrahlröhre mit einem Ablenkplattenpaar besteht. Die Ablenkplatten sind durch einen äußeren Schwingkreis, wie z. B. ein Lechersystem, miteinander verbunden. Wird nun der Elektronenstrahl der Röhre .durch das AblenkelemEnt geschlossen, so werden in dem äußeren Schwingkreis Schwingungen angefacht werden können, wenn die Geschwindigkeit des Elektronenstrahls, die Länge der Ablenkplatten und der äußere Schwingkreis geeignet aufeinander abgestimmt sind.
  • ' Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Erzeugung oder Entdämpfung hochfrequenter elektrischer Schwingungen, bei der ein Elektronenstrahl in einen aus zwei Platten bestehenden Ablenkkondensator einfällt und in einem an die Ablenkplatten angeschlossenen! abstimmbaren, äußeren Schwingkreis die -v4 erzeugenden Schwingungen hervorruft bzr@:-.di'e im äußeren Schwingkreis erzeugten Scliwiligungen entdämpft. Erfindungsgemäß ist iii der Mittelebene des Ablenkkondensators eine Gitterelektrode angeordnet, die positiv gegen die Platten des Kondensators vorgespannt ist. Die Anordnung nach der Erfindung arbeitet somit ähnlich wie die Bremsfeldröhre nach Barkhausen-Kurz mit gekoppelten Schwingungsvorgängen. Sie ist jedoch von der Bremsfeldröhre und von der Anordnung, bei der ein Elektrodenstrahl durch einen Ablenkkondensator fällt, verschieden, wie aus der in der Abb. i dargestellten prinzipiellen Anordnung, welche der Erfindung zugrunde liegt, zu entnehmen ist.
  • Bei dieser Anordnung befindet sich in der Mittelebene eines aus den Platten i und 2 bestehenden Ablenkkondensators ein Gitter 3, welches gegen die Kondensatorplatten positiv aufgeladen ist. An die Kondensatorplatten ist ein Schwingkreis gelegt, so - daß hierdurch eine Wechselspannung an den beiden Platten erzeugt werden kann. In Richtung des Pfeiles 4. fällt nun ein Elektronenstrahl bestimmter Geschwindigkeit längs der Gitterebene in den Ablenkkondensator ein. Er durchläuft den Kondensator quer zu den Kraftlinien und tritt auf der anderen Seite heraus. Wird nun ein Elektron aus der Gitterebene 3 ausgelenkt, so jinfluenziertes auf den Kondensatorplatten :eine Spannung, die wieder auf die Elektronenbewegung zurückwirkt. Es hat sich gezeigt, daß man mit dieser Einrichtung elektrische Schwingungen im äußeren Schwingkreis erregen kann.
  • Die Frequenz f der Schwingungen bestimmt sich als Funktion der Frequenz fo, mit welcher die Elektronen durch jene Bremsfelder senkrecht zum Gitter pendeln, die von dem Gitter einerseits und jeder der beiden Platten andererseits gebildet werden, sowie der Frequenz f1, auf die der äußere Schwingkreis abgestimmt ist. Anders als bei der Barkhausen-Kurz-Röhre erfolgt bei einer Anordnung gemäß der Erfindung eine Schwingungsanfachung jedoch nicht notwendig nur dann, wenn die Frequenz/ der Pendelungsfrequenz f, oder einem ganzzahligen Vielfachen davon wenigstens näherungsweise entspricht. Ein weiterer Unterschied gegenüber der bekannten Bremsfeldröhre besteht auch darin, daß man durch Ändern der Gitterspannung die aus den Wertepaaren f1, fo bestehenden Gebiete der Schwingungsanfachung einstellen und bei bestimmten Gitterspannungen durch :eine geringe Änderung sehr rasch einen Anfachungsbereich durchwandern kann. Die Anordnung gemäß der Erfindung stellt damit einen neuartigen Generator dar, der sich durch das Gitter .'leicht steuern läßt.
  • @. -'Eine Anordnung gemäß der Erfindung ist @@ #h Abb. 2 beispielsweise wiedergegeben. Wieder bezeichnen i und 2 die Platten eines Ablenkkondensators und 3 das in diesem Kondensator angeordnete Gitter. Der Elektronenstrahl geht aus von einer indirekt geheizten geerdeten Glühkathode 15, gelangt durch eine sog. Phasenblende i i, 12 in den Ablenkkondensator und fällt anschließend auf die Anode 5. Sämtliche Elektroden werden von einer Gleichspannungsquelle mit dem Spannungsteiler 6 gespeist. Die Kathode ist an den Minuspol des Spannungsteilers gelegt, die Anode 5 an den Pluspol, und das Gitter 3 ist mittels eines Abgriffes io auf ein mittleres positives Potential gelegt. An die Platten i und 2 ist ein System von Lecherdrähten 5 mit der Kurzschlußbrücke 9 gelegt. Beide Drähte sind durch einen Widerstand 7 überbrückt, dessen Mittue zur Erde abgeleitet ist. Damit ist dafür gesorgt, daß das Gleichstrompotential der beiden Platten i und 2 gleich, dem Potential der Kathode ist. Natürlich müssen, was indessen aus der Abbildung nicht hervorgeht. die Zuführungen zu den Lecherdrähten äußerst kurz gegen diese sein. Bei einer geeigneten Abstimmung des Lechersystems läßt es sich .erreichen, daß. Schwingungen in diesem System angefacht werden. Bei einer anderen Einstellung des äußeren Schwingungskreises kann eine Entdämpfung von Schwingungen erreicht werden, die auf andere Weise im Lechersystem hervorgerufen werden. Die Phasenblende i i, 12 kann zusätzlich zu der übrigen Anordnung betrieben werden, wenn erreicht werden soll, daß der Elektronenstrahl nur intermittierend in den Ablenkkondensator einfällt. Zu diesem Zweck ist die aus zwei Blenden bestehende Elektrode i i mittels des Abgriffes 13 auf ein positives Potential gelegt, während die Blende 12 und die Kathode mit einer Wechselspannungsquelle i ¢ verbunden sind. Die Phasenblende kann nur dann einen Strom führen, wenn die Blende 12 in der einen Halbperiode der Wechselspannung positiv gegen die Kathode aufgeladen ist. Die Unterbrechung des Elektronenstrahles durch die Phasenblende soll vorzugsweise synchron zu den im Lechersystem angefachten Schwingungen erfolgen. Gegebenenfalls kann dies dadurch geschehen, daß die Wechselspannung der Phasenblende von der Schwingung des Lüchersystems abgeleitet wird. Es läßt sich mit der Phasenblende .erreichen, daß selbst dann Schwingungen im Lechersystem angefacht werden können, wenn dieses System ohne die Phasenblende eine Dämpfung durch die Schwingungsvorgänge im Ablenkkondensator erfahren würde.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung kann gegebenenfalls auch zur Entdämpfung von Schwingungen, die im äußeren Schwingkreis erzeugt werden, Verwendung finden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Erzeugung oder Entdämpfung hochfrequenter elektrischer Schwingungen, bei der ein. Elektronenstrahl in einen aus. zwei Platten bestehenden Ablenkkondensator einfällt und in einem an die Ablenkplatten angeschlossenen, abstimmbaren, äußeren Schwingkreis die zu erzeugenden Schwingungen hervorruft #bzw. die im äußeren Schwingkreis erzeugten Schwingungen entdämpft, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittelebene des Ablenkkondensators eine Gitterelektrode angeordnet ist, die positiv gegen die Platten des Kondensators vorgespannt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der die Elektronen emittierenden Kathode und dem Ablenkkondensator eine Phasenblende angeordnet ist, welche den Elektronenstrahl nur intermittierend in den Ablenkkondensator einfallen läßt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenblendenspannung synchron zu den zu erzeugenden Schwingungen verläuft oder aus diesen Schwingungen abgeleitet ist. q.. Anordnung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, d.aß der äußere Schwingkreis aus einem abstimmbaren Lechersystem besteht.
DEL96966D 1939-01-28 1939-01-28 Anordnung zur Erzeugung oder Entdaempfung von hochfrequenten elektrischen Schwingungen Expired DE737895C (de)

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