DE736397C - Drehfeder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Drehfeder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE736397C
DE736397C DEL98531D DEL0098531D DE736397C DE 736397 C DE736397 C DE 736397C DE L98531 D DEL98531 D DE L98531D DE L0098531 D DEL0098531 D DE L0098531D DE 736397 C DE736397 C DE 736397C
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DE
Germany
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spring
lamellae
rotation
axis
torsion
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Expired
Application number
DEL98531D
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English (en)
Inventor
Eric V Latscher-Latka
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LATSCHER FEDERUNG PATENTE GES
Original Assignee
LATSCHER FEDERUNG PATENTE GES
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/14Torsion springs consisting of bars or tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Drehfeder, insbesondere für Kraftfahrzeuge Der Wunsch, bei Drehfedern an Baulänge einzusparen bzw. zu kurzen Drehfedern mit großem Verdrehwinkel zu gelangen, hat zum Bau mehrelementiger Drehfedern geführt. Durch die meisten dieser Drehfederanordnungen, gleichgültig ob sie aus um die ideelle Federachse gruppierten Lamelllen oder Stäben zusammengesetzt sind, werden diese Federelemente einer zusammengesetzten Biegungs- und Verdrehungsbeanspruchung oder bei gelenkiger Einspannung der .einen Enden der Federelemente lediglich einer Biegungsbeanspruchung unterworfen. Die Biegungsbeanspruchung wächst bei gleicher Verdrehung im Verhältnis zum radialen Abstand der Elemente von der pDrelifederachse,während die Verdrehungsbeanspruchung unabhängig von diesem Abstand lediglich dem Verdr.eh-«vinkel der Feder entspricht. Auch bei zusätzlich durch die OOuerkräfte auf Schub beanspruchten Federelementen wächst die Schubbeanspruchung mit dem Radialabstand dgs Elementes. In jedem Falle ist daher die Kombinationsbeanspruchung auf Biegung und Verdrehung oder auf Querkraftschub und Verdrehung in dem Sinne abhängig, daß mit wachsendem Radialabstand der Elemente von der Drehfederachse das Verhältnis der konstant bleibenden Verdrehungsbeanspruchung zu der Biegungs- bzw. Ouerkraftschubbeanspruchung zurücktritt. Die Ausnützung der kombinierten Beanspruchung wird daher mit dem wachsenden Radialabstand immer ungünstiger.
  • Es ist allerdings bereits bekannt, die Drehfederelemente über Hebeleinrichtungen und mechanische Zwischenglieder zu beanspruchen, so daß jedem einzelnen Element der entsprechende Teil des Gesamtmomentes übertragen wird. Diese Anordnung ist jedoch vielteilig und infolge der Hebel und Zwischenglieder teuer und schwer. Auch ist infolge des Platzbedarfs für die Hebel eine günstige Raumausnützung nicht möglich. Die Erfindung bezweckt nun, eine mehreleinentiäe Drelifelier zu schaffen, bei der die einzelnen Elemente im wesentlichen nur auf Verdrehung beansprucht sind. Durch die Ausschaltung der Schub- und Biegebeanspruchungen werden alle Elemente, unabhängig von ihrem Radialabstand, von der ideellen Federachse gleich beansprucht, so daß beliebig viel Elemente ohne Rücksicht auf ihren Raclialabstan,l angeordnet werden können.
  • Die Drehfederelemente sind in bekannter Weise uin eine ideelle oder materielle Drehachse angeordnet und'Zugspannungen durch freie Axialverschieblichkeit der Lamellen oder deren Einspannmittel ausgeschaltet. Das Wesen der Erfindung besteht dein Bekannten gegenüber darin, daß die Lamellen an ihren beiden Enden um im wesentlichen zur Drehachse senkrecht liebende, ideelle oder inaterielle Achsen drehbar gelagert sind, so daß wesentliche Schub- oder Biegungsbeanspruclitingen der Federlamellen vermieden werden.
  • In der Zeichnung dienen die Fig. i und -2 zur Erläuterung der Erfindung; die Fi-.3 bis 9 stellen verschiedene Ausführungsbeispiele dar.
  • In Fig. i sind zwei mit ihren Zapfen i, i' drehbar gelagerte Scheiben 2, 2 fest mit den Federlamellen 3, 3' verbunden, so daß sie als an beiden Enden eingespannte stabförmige Elemente anzusehen sind. Werden die Scheiben durch die Momentkräfte in, na' gegenseitig um einen Winkel x verdreht, so treten in den Stäben neben den durch die Kräfte t, t' dargestellten Verdrehungsbeanspruchungen Schubspannungen s, s' und Biegungsspannungen b, b' auf. Die durch die Schub- und Biegungsspannungen bewirkten Rückstellkräftewirken auf die Scheiben 2,:2' mit einem Rückstellmoment, das außer dem Verdrehungswinkel a auch dein Radius r der Scheiben proportional ist. Lediglich das Verdrehungsmoment t, t' cler Lamelle ist vom Radius unabhängig und nur dem Winkel x proportional. Das Rücks.tellmornent t, t' ist also unabhängig von dem radialen Abstand der Lamelle gegenüber den Zapfen i, i' und stets nur der Verdrehung der Lamelle in sich entsprechend. Werden die Lamellen 3, 3', wie in Fig. 2 dargestellt, um radiale Zapfen :I, d.' drehbar gelagert, so köntien weder Schub- noch Biegungsspamiungen ittftreten, es bleibt lediglich das Rückstellmoment t, t' der Lamelle durch ihre Verdrefiung in sich übrig, unabhängig davon. wel-#-hen Abstand die Lamellen von der ideellen :ochse der Zapfen i, i' haben. Fig. 3 zeigt schaubildlich eine einfache Ausführungsform -iner solchen Drehfeder. Die Federlamellen 3 >ind tun Zapfen d. drehbar, in entsprechenden Cassunben 7 gelagert, die ihrerseits mit dein zapfen i drehbar gelagert sind. Das für eine bestimmte Verdrehung erforderlielie Moment ist gleich der Summe der Momente, die für die Verdrehung der einzelnen Lamellen um den gleichen Winkel erforderlich sind, wobei die mittleren und die äußeren Lamellen die gleiche Verdrehungsbeanspruchung aufweisen. Die Anordnung ist vergleichbar einer Blattfeder, wobei die Reibung zwischen den Lamellen auch hier eine gewisse schwingungsdämpfende Wirkung ausübt. Statt um einen materiellen Zapfen 4 können die Lamellen, wie in Fig.4 dargestellt, auch uni einen ideellen Drehpunkt o drehbar angeordnet sein, indem ihre Köpfe kreisseginentförinig ausgebildet und zü-isclien Führungen 6 gelagert werden.
  • Werden die Federlamellen 3, wie in Fig. 5 dargestellt, um Kerne beliebiger Form gelagert, die die Drehpunkte der einzelnen Lamellen aufweisen, so kann auf günstigstem Raum eine möglichst große Anzahl einzelner Federlamellen untergebracht und eine starke Gesamtfederwirkung erzielt werden; sind die Lamellen nicht eben, sondern schalenförmig ausgebildet, wobei jeder Lamelle ein Drehzapfen d. zugeordnet ist und alle Lamellen außen durch eine Schelle? umfaßt sind, so treten neben der Z erdrehungsbeanspruchung noch Biegungsbeanspruchungen-verwickelter Art auf, da bei der Schwenkung uni die Zapfen 4 die Krümmung der einzelnen Lainellen in der Umfangsrichtung abgeflacht wird. Diese Beanspruchungen wirken andrückend und klemmend zwischen Kern S und Schelle 7 und ergeben dämpfende Wirkungen heim Rückschwingen der Feder. Je nach dein Umfangsteil, den eine Lamelle einnimmt und ob deren Kanten achsparallel oder in Schraubenlinien verlaufen, wie Fig.3 zeigt, ergibt sich eine in weiteren Grenzen wählbare Verdrehungssteifheit. Fig.6 zeigt (leii. Schnitt nach Fig. 5, Fig. 7 und Fig. S eine Anordnung von zwei Federlaniellenlagen, die in einem Fall um einen kreisförmigen und ini anderen Fall um einen sechseckigen Kern angeordnet sind. Die in doppelten oder mehrfachen Lagen übereinander angeordneten Lamellen erinöp;-lichen, durch entsprechende Versetzung der Drehzapfen einzelnen Lamellen eine Vorspannung zu geben, so daß die Wirkung der Feder nach beiden Seiten verschieden ist. Fig. 9 -neigt die Lamellen um einen hreissägeblattartigen Kern angeordnet. In diesem Falle sind die einzelnen Lainellendrehachsen nicht radial, sondern nur anhähergd radial zur Federachse. Die nach beiden Seiten verschiedene Wirkung der Feder kann nicht nur durch Vorspannen der einzelnen Lamellen oder Lainellenlagen erreicht werden, sondern auch durch die Forin der Lamellen oder Anordnung; ihrer Drehpunkte. Bei einer z. B. narb Fig. 6 oder Fig. g ausgebildeten Feder haben die Lamellen, die " schraubengängig geformt oder nicht zentral zu den Drehpunkten gelagert sind, die zusätzlichen, das Rückschwingen der Feder dämpfenden, nach beiden Richtungen verschiedenen Biegungsbeanspruchungen. Natürlich kann auch bei einfacher Federlage durch Versetzung der Zapfen .1. einzelnen Lamellen eine Vorspannung erteilt «-erden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehfeder, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit um eine ideelle oder materielle Drehachse parallel oder schräg im spitzen Winkel zu der Drehachse angeordneten Federlamellen, tun durch Ermöglichun- freier Axialverschieblichkeit der Lamellen oder deren Einspannmittel Zugspannungen auszuschalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (3) an ihren beiden Enden um im wesentlichen zur Drehachse senkrecht liegende, ideelle oder materielle Achsen (.1) drehbar ;elagert sind, so daß wesentliche Schub-oder Biegungsbeanspruchungen der Feder-' lamellen vermieden werden.
  2. 2. Drehfeder nach Anspruch i mit im Querschnitt kreissegmentförmigen oder winkelförmig gebogenen Federlamellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlamellen (3) schalenförmiger Gestalt an den Enden zwischen einem Kern (8) und einer Schelle (7) gefaßt sind, so daß beim Verdrehen der Feder in den gefaßten Lamellenenden in verschiedener Richtung wirkende, die Rückstellung der Feder dämpfende, deren Querschnittverformende BeanspruchungMn auftreten.
  3. 3. Drehfeder nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß durch Versetzung der Drehpunkte (..1) der einander entsprechenden oder übereinander angeordneten Federlamellen (3) der Gesamtfeder eine innere Vorspannung gegeben ist. BERLIN. GFDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEIW
DEL98531D 1939-07-15 1939-07-16 Drehfeder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE736397C (de)

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DE219542X 1939-07-15
DEL98531D DE736397C (de) 1939-07-15 1939-07-16 Drehfeder, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2841953A1 (fr) * 2002-07-08 2004-01-09 Jacques Clausin Dispositif d'accumulation d'energie potentielle mecanique constitue d'un ensemble de ressorts de torsion d'encombrement minimum

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2841953A1 (fr) * 2002-07-08 2004-01-09 Jacques Clausin Dispositif d'accumulation d'energie potentielle mecanique constitue d'un ensemble de ressorts de torsion d'encombrement minimum

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