DE736262C - Drehelastische Kupplung - Google Patents

Drehelastische Kupplung

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Publication number
DE736262C
DE736262C DET50683D DET0050683D DE736262C DE 736262 C DE736262 C DE 736262C DE T50683 D DET50683 D DE T50683D DE T0050683 D DET0050683 D DE T0050683D DE 736262 C DE736262 C DE 736262C
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DE
Germany
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coupling
springs
support body
coupling according
turns
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Expired
Application number
DET50683D
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English (en)
Inventor
Albert Tacke
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Individual
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/56Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic metal lamellae, elastic rods, or the like, e.g. arranged radially or parallel to the axis, the members being shear-loaded collectively by the total load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Drehelastische Kupplung Dias Patent 735 393 betrifft eine drehelastische Kupplung mit auf Verdrehung beanspruchten, etwa bugelförmig en Federn, denen Enden umgebogen sind. Nach dem Hauptpatent sind die umgebogenen Federenden als wenigstens eine volle Windung ausgebildet, deren erster Windungsteil in den zu verbindenden Kupplungsteilen in Nuten zwangsläufig geführt ist und deren Windungsende mit Spiel in Nuten des gleichen oder eines dritten Kupplungsteiles eingreift. Diesier vorzugsweise hülsenförmig ausgebildete Kupplungsteil umschließt die Federn und führt deren mittleren, auf Drehung belasteten Federteil zwangsläufig in Nuten. Die einzelnen Windungsteile der Federenden Werden mit zunehmender Belastung nacheinander zur Kraftübertragung herangezogen und erteilen dadurch der Kennlinie der Kupplung einem gekrümmten Verlauf. . Diese Kupplung wird gemäß der vorli.e,genden ErfRndung dadurch weiter ausgebildet, daß die federnden Kupplungsglieder nur an ihrem einen Ende mit zunehmender Be:-lastung nacheinander zur Kraftübertragung herangezogene Windungen aufweisen, während sie mit ihrem anderen Ende in einem anderen Kupplungsteil unverdrehbar befestigt sind. Hierdurch wird ein besonders einfacher Aufbau der Kupplung erreicht. Es empfiehlt sich, das eine Ende .der halbhügelförmigen Federn nach außen oder innen z. B. in radialer Richtung umzubiegen und in .einem Kupplungsteil, vorzugsweise in eine Kupplungshälfte bzw. in eine an diese befestigte Hülste @eingreifen zu lassen. Um die radial umgebogenen Enden der Federn leichter in .eine entsprechende Bohrung des Kupplungsteiles @einführen und festhalten zu können" empfiehlt es sich, die Endender Federn abzuschrägen und zu schlitzen. Werden die radial tungebogenen Enden der halbbügelförmigen Federn in eine Kupplungshälfte eingespannt, so wird hierbei ein leichter Ein- und Ausbau der Federn -ermöglicht, da sie nach Entfernung des hülsenförmigen Kupplungsgehäuses, das mit einer der beiden Kupplungshälften verbunden ist, frei zugänglich sind. Ist das -umgebogene Ende der halbbügelförmigen Feder in das Kupplungsgehäuse eingespannt, so werden die Federn zusammen mit diesem Gehäuse ausgebaut, was gleichfalls auf einfache und bequeme Weise möglich ist.
  • Eine gleiche Möglichkeit ergibt sich für eine Bauform der Kupplung, bei der zUT Vergrößerung der Verdrehungslänge und der Verlagerungsmöglichkeit zwei Federgruppen vorgesehen sind, die entweder nebeneinander- oder zur Verringerung der ineinandergeschachtelt sein können.
  • Um die Drehelastizität der Kupplung bei gleicher Baulänge zu erhöhen, etwa zu verdoppeln, werden die halbbügelförmigen Federn in einem besonderen Tragkörper gelagert, der gegen die zu verbindenden Kupplungsteile frei drehbar ist. Dieser Tragkörper wird ähnlich wie die zur Aufnahme der Federwindungen dienenden Ansätze der Kupplungsnaben mit Vorsprüngen versehen, die gleichfalls Nuten von erweitertem Querschnitt aufweisen, so daß die Feder«zndungen auf diese Weise bei Belastungszunahme nacheinander zur Anlage der Kupplungsnaben bzw. dem Tragkörper . kommen. Werden zwei axial nebeneinander angeordnete Federgruppen als federndeKupplungsglieder verwendet, so können die einander zugewendeten Enden dieser Federgruppen in einen ringförmigen Tragkörper eingespannt werden, während die anderen, mit Windungen versehenen Enden der Federn unmittelbar in die zu verbindenden Kupplungsteile eingreifen, vorzugsweise in deren mit erweiterten Nuten versehene Ansätze. Durch Verwendung dieser beiden axial nebeneinander angeordneten Federgruppen wird die Verdrehungslänge der Kupplung erreicht sowie eine größere Verlagerungsfähigkeit. Hierbei sind die beiden Federgruppen versetzt, so daß die Kupplung nahezu die gleichen Abmessungen erhält wie eine mit nur einem Satz Federn versehene Kupplung, trotzdem sie die doppelte Verdrehungslänge hat.
  • Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Fig. i ist im Längsschnitt eine Kupplung dargestellt, deren eine Kupplungsnabe i mit Nuten versehene Ansätze 2 zur Aufnahme des mittleren Teiles 3 der Endwindung .der halbbügelförmigen Federn d. aufweist. Die Endwindung 5 der Federn ist in einem Vorsprung 6 des hülsenförmigen Kupplungsgehäuses 7 gefaßt, das mit der anderen Kupplungshälfte 8 z. 13). durch Schrauben verbunden ist. Das Gehäuse 7 -ist sowohl an den Vorsprüngen 6 als auch an der der Kupplungshälfte 8 zugewendeten Seite mit Nuten g bzw. z o versehen, so daß der mittlere, parallel zur Achse verlaufende Teil der Federn 4. vor Biegungsbeanspruchungen geschützt und infolgedessen nur auf Drehung belastet ist. Das der Kupplungshälfte 8 zugewendete Ende i i der Federn 4. ist radial nach innen umgebogen und in einer Bohrung 12 der Kupplungshälfte 8 eingespannt. Um die Einführung des Federendes i i in die Bohrung i 2 zu erleichtern, ist es mit einer Abschrägung 13 sowie einem Schlitz 14. versehen.
  • Nach Lösen und Abziehen des Kupplungsgehäuses 7 verbleiben die Federn 4. in den beiden Kupplungshälften i und 8 und sind infolgedessen leicht zugänglich, so daß der Ein- bzw. Ausbau der Federn ohne Schwierigkeiten möglich ist.
  • Wie Fig.2 zeigt, sind die der Kupplungshälfte 8 zugewendeten Enden 15 der Feder q um igo' nach außen umgebogen und in einer achsparallelen Bohrung 16 des Kupplungsgehäuses 7 geführt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Federn 4. zusammen mit dem Gehäuse 7 ein- und ausgebaut werden. so daß sie vor dem Zusammenbau in das Gehäuse eingesetzt werden können, was den Zusammenbau der Kupplung vereinfacht.
  • Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Kupplung sind zwei Gruppen von Federn 21 und 22 verwendet, die axial nebeneinander angeordnet sind. Die Federn beider Gruppen sind halbbügelförmig ausgebildet und greifen mit ihren an einem Ende vorgesehenen Endwindungen in Ansätze 23 bzw. 2.1 der beiden Kupplungshälften i und 2 ein, während der übrige Teil dieser Endwindungen in mit Nuten vorgesehenen Vorsprüngen 25, 26 des zweiteiligen Kupplungsgehäuses 27 eingreift. Die einander zugewendeten Enden der beiden Federgruppen 21, 22 sind um iSor nach außen gebogen und in je einer axialen Bohrung 28 des Kupplungsgehäuses eingespannt. Bei dieser Kupplung ist der parallel zur Achse liegende, auf Drehung beanspruchte Teil der Kupplungsglieder erheblich länger als bei den Kupplungen mit nur einer Gruppe von Federn, so daß die Kupplung auch eine entsprechend größere Verdrehungslänge aufweist. Außerdem hat sie eine größere Verlagerungsfähigkeit, weil die Federenden in beide Kupplungshälften beweglich eingreifen.
  • Um auch die Federn unabhängig vom Gehäuse einbauen zu können, werden die Enden der Federn 21,22 in einen besonderen Ring 29 eingelassen, der gegen das Kupplungsgehäuse 27 frei drehbar ist, wie dies in Fiz. 4 beispielsweise dargestellt ist.
  • Um zur Erzielung besonders großer Drehelastizität eine große Drehlänge der Federn bei geringer axialer Länge der Kupplung zu erzielen, empfiehlt es sich, die Federn der beiden Federgruppen in einem gegen die Kupplungsnaben und das Kupplungsgehäuse frei drehbaren Tragkörpier zu lagern, und zwar in der Weise gegeneinander versetzt, daß. jeweils die mit Windungen versehenen Enden der Federn abwechselnd mit den anderen Enden der Federn an den Außenseiten der Kupplung zu liegen kommen. Eine derartige Ausführungsform zeigt Fig. 5 im Schnitt und Fig. 6 in der teilweisen Abwicklung. Diie beiden Kupplungsnaben i und 2 sind wiederum mit Ansätzen 3 i und 32 versehen, in denen der mittlere Teil 33 bzw. 34 der Federn 35 bzw. 36 geführt ist. Der parallel zur Achse verlaufende Teil der Federn 35, 36 ist in Nuten eines Tragkörpers 37 eingeführt, der gegen das Kupplungsgehäuse 38 frei drehbar ist und den Ansätzen 31, 32 entsprechende innere Vorsprünge 45 aufweist.
  • Wie Fig@6 in der Abwicklung zeigt, sind die Federn35, 36 gegeneinander versetzt in dem Tragkörper37 geführt, so daß auf einer Seite der Kupplung i das mit den Windungen versehene Ende der einen Federgruppe mit den anderen Enden der zweiten Federgruppe abwechselt. Diese Enden 39 sind radial nach innen umgebogen und in .einer radialen Bohrung 4o des Tragkörpers 37 geführt. Die Enden 39 der Federn sind wiederum abgeschrägt und mit einem Schlitz zur Erleichterung der Einführung versehen. Um Federn von verschiedener Verdriehungslängeeinbauen zu können, empfiehlt es sich, in dem Tragkörper 37 mehrere radiale Bohrungen 4o nebeneinander anzuordnen, in die das entsprechend umgebogene Ende der Federneingeführt wird. Hierdurch ist e s möglich, die Drehelastizität der Kupplung auch nachträglich durch Einbau von .kürzeren Federn zu ändern. Es ist besonders für solche Anlagen wichtig, deren Schwingungsverhältnisse vor dem Einbau der Kupplung nicht ermittelt werden können.
  • Der seitliche Abschluß der Kupplungen nach Fig.3 und 5 wird durch die scheibenförmigen Ansätze 42 des Gehäuses 27 bzw. 38 bewirkt, die sich auf ringförmigen Ansätzen 43 der beiden Kupplungsnaben i und 2 abstützen. Diese Ansätze sind als Teil eines Kugelmantels ausgebildet, dessenKrümmungsmittelpunkt 44 auf dem Schnittpunkt einer durch die Mitte der Ansätze 43 gelegten radialen Ebene mit der Mittelachse der Kupplung liegt. Durch diese ballige Ausbildung der Stützflächen der Kupplungsnaben wird gleichzeitig eine verklemmungsfreie, jeder Verlagerung willig folgende Führung des Kupplungsgehäuses sowie eine bei allen Verlagerungen sicher wirkende Abdichtung -der Kupplung gegen den Austritt von Schmiermitteln erreicht.
  • Die im letzten Absatz beschriebene Ausbildung und Abstützung des Gehäuses bildet nicht Gegenstand dieser Erfindung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehelastische Kupplung nach Patent 735 393, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Kupplungsglieder (4) nur an ihrem einen Ende mit zunehmender Belastung nacheinander zur Kraftübertragung herangezqgene Windungen (3, 5) aufweisen, während sie mit ihrem anderen Ende ( i i, 15) in einem anderen Kupplungsteil (8) unverdrehbar befestigt sind. '
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugewendeten Enden (i i) von -zwei axial nebieneinander angeordneten Federgruppen. (21, 22) in einem ringförmigen Tragkörper (29) eingespannt sind, während die anderen, in Windungen ausgebildeten Enden der Federn (21, 22) beweglich je in die zu verbindenden Kupplungsteile eingreifen (Fig_ 4).
  3. 3. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (35, 36) mit ihrem achsparallelen, auf Drehung belasteten Teil in Nuten eines Tragkörpers (37) angeordnet sind, der mit Ansätzen (31, 32) der beiden Kupplungsnaben (1, 2) entsprechenden inneren Vorsprüngen (45) zur Aufnahme eines Teiles der gewundenen Federenden (33, 34) versehen ist (Fig.5 und 6).
  4. 4. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Tragkörper (37) zwei gegeneinander versetzte Gruppen von halbhügelförmigen Federn (35, 36) angeordnet sind, deren Endwindungen (33, 34) an abwechselnden Seiten der Kupplung liegen (Fug. 5 und 6).
  5. 5. Kupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (37) zur Einspannung des umgebogenen Endes (39) der halbbügelförmigen Federn (35, 36) mit mehreren in axialer Richtung nebeneinander angeordneten Bohrungen (40) versehen ist zwecks Verwendung von Federn verschiedener Länge (Fug. 5).
DET50683D 1938-07-10 1938-07-10 Drehelastische Kupplung Expired DE736262C (de)

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