DE734396C - Ziehbank mit Seilantrieb fuer den Zangenwagen - Google Patents

Ziehbank mit Seilantrieb fuer den Zangenwagen

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DE734396C
DE734396C DEK155878D DEK0155878D DE734396C DE 734396 C DE734396 C DE 734396C DE K155878 D DEK155878 D DE K155878D DE K0155878 D DEK0155878 D DE K0155878D DE 734396 C DE734396 C DE 734396C
Authority
DE
Germany
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rope
pulling
pull
attached
drawbench
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Expired
Application number
DEK155878D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Hoelzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TH Kieserling and Albrecht GmbH and Co
Original Assignee
TH Kieserling and Albrecht GmbH and Co
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/16Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
    • B21C1/27Carriages; Drives
    • B21C1/30Drives, e.g. carriage-traversing mechanisms; Driving elements, e.g. drawing chains; Controlling the drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

  • Ziehbank mit Seilantrieb für den Zangenwagen Die Erfindung betrifft Vorrichtungen an einer Ziehbank mit Seilantrieb für den Zangenwagen, bei der auf einer umkehrbar angetriebenen Achse zwei mit schraubenförmigen Rillen für die Seile versehene spiegelbildlich zueinander angeordnete Seiltrommeln mit je einem Seil für den Vor- und Rücktransport des Ziehwagens angeordnet sind.
  • Die . Ziehgeschwindigkeit läßt sich technologisch bis zur Verformungsgrenze -des Werkstückes steigern. Da aber der bisher bei Ziehbänken allgemein gebräuchliche Antrieb des Zangenwagens mittels ständig in Ziehrichtung gleichmäßig laufender Ziehkette erfolgt, in die der Ziehwagen zur Betätigung des Zuges eingehakt -wird, muß die erreichbare Ziehgeschwindigkeit wegen des schroffen, ruckartigen Anzuges des Werkstückes und der damit bestehenden Gefahr des Abreißens weit hinter der Verformungsgrenze zurückbleiben. Um die Ziehgeschwindigkeit zu erhöhen, sind Ziehbänke mit Seilantrieb für den Zangenwagen entstanden, bei denen auf einer umkehrbar angetriebenen Achse zwei mit schraubenförmigen Rillen für die Seile versehene, spiegelbildlich zueinander angeordnete Seiltrommeln mit je einem Seil für den Vor- und Rücktransport des Ziehwagens angeordnet und auch Mittel angewandt sind, die Ziehseile unter ständig wirkender Spannkraft zu halten. Obgleich die Anordnung des doppelten- Seilzuges die Verkleinerung des Seilquerschnittes sowie der Durchmesser von den Aufwickel- und Leitscheiben mit sich bringt, der zufolge die schädlichen Massemvirkungen geringer als bei einer Ziehkette ausfallen, und obgleich der schroffe Anzug des Werkstückes durch das elastische Spannmittel der Seile gemildert wird, ist doch keine nennenswerte Leistungssteigerung damit erzielt worden. Dazu gehört vielmehr, daß der Ziehvorgang mit möglichst geringer Zi.ehgeschtvindigkeit eingeleitet und diese während des Anzuges stetig gesteigert wird. Erst wenn der Anzug des Werkstückes mit Null beginnt, ist die Möglichkeit gegeben, mit einer bis zur Verformungsgrenze zunehmenden.Geschwindigkeit zu arbeiten.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß in befriedigender Weise dadurch gelöst worden, daß die schraubenförmig verlaufenden Rillen der Seiltrommeln an den einander zugekehrten Stirnseiten kurvenförmig und symmetrisch nach der Achsmitte hin abfallen und in einem um die Trommelwelle oder in d:-Trommelnabe drehbaren Bügel enden, in welchem je das eine Ende der baden Ziehseile befestigt ist, voll wo aus jedes Ziehseil nach je einer beiderseits des Ziehbockes angeordneten und spannkräftig gehaltenen drehbaren.Scheibe hin führt und über diese hinweg nach dem auf der entsprechenden Seite gelegenen äußeren Trommelrand zurück, wo es mit seinem anderen Ende in einer darin angebrachten Ringnut nachspannbar befestigt ist. Für das Mitnehmen des Zangenwagens ist ein auf Ziehmitte an die Za.ngenschließstange angelenkter, an seinen Enden mit schwingbaren Klemmhülsen versehener Schwengel angeordnet, in die die Zugseile an beliebiger Stelle eingespannt werden können.
  • Um einen Durchhang beim Endablauf dtc: Ziehseile in die Totlage zu verhüten, sind die seitwärts des Ziehbockes angeordneten Scilscheiberi unabhängig voneinander in Ziehrichtung verschiebbar und stehen unsereinem der Ziehkraft entgegenwirkenden Druck je eines Preßluftkolbens, der eine ständig g1.°iclrbleibende Seilspannung beuirkt. Hierdurch wird ferner erreicht, daV) der- Anzug des Werkstückes mit voller Kraft beginnen kann, denn es sind Mittel vorgesehen, die das Schließen der Zange ohne jeglichen Verlust all Ziehweg bewirken.
  • In der Zeichnung ist ein Ausfülrrurigsheispiel voll einer Ziehbank gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die Anordnung im Atrfril:i ohne Zwischenständer, Fig.2 dieselbe firn Grundriß mit Schnitt nach Linie I-I der Fig. 1, Fig.3 die Ansicht des Ziehbockes in Richtung tI, Fig..I die Stirnansicht der Ziehtrommel in Richtung B, Fig.5 die Seitenansicht der Vorrichtung zur Erzeugung des Zugwiderstandes für (las selbsttätige Schließen der Zange, Fig. F einen Zwischenständer firn Aufril.t und Fig. ; denselben im Seitenschnitt.
  • -MM Träger 1 und 2, -auf denen der Zangenwagen 3 läuft und die den Getri,ebclcasten 4 nlit dem 3v-Iatrizenbock 5 verbinden, sind voll zwei oder je nach der Ziehlänge voll mehreren bogenförmigen Zwischenständerrl6 Fig. 6 und ; 1 so gestii!zt, daß der Rahm unter dein Träger i über die ganze Län-e frei bleibt und das Werkstück nach dein Ziehen auf einer all den Zwischenständern hefindliclren Rutschbahn ; seitlich herauszt1rolletl vermag. Zwischen den Laufrollen 8 befinde; sich auf jeder- Längsseite unter der oberen Trägerkante eine Sicherheitsrolle 9, die ein Hüpfen oder Heraussprin`en des Wagens verhütet. Auf dem in Ziehmitte «: aa-erecht angebrachten Querbolzen ro sitzen die schwingbaren Zangenschenkel 1 r mit den Laschen 12, die an eine in der 1littellinie geführte Stange 1 ; angelenkt sind. Letztere trä--t all ihrem aus dem Wagen herausragenden vers#ärkten Ende, das durch die Federre 1:I kraftschlüssig gegen die Wagenrückwand gehalten wird, den Schwengel 15 rnit beiderseits schwingbar daran angebrachten Klemmhülsen 16 zum Einlegen der Ziehseile r; und 18. Diese mit dem einen Ende in einem zwischen den Trommeln r9 und 2o gelagerten B-ügel21 befestigten Ziehseile laufen über drehbar am Ziehbock gelagerte Scheiben 22 und 23 und von hier über Stützrollen 65, die sowohl am Ziehbock 5 als auch all den Zwischenständern 6 sowie am Getriehekas#.err .I vorgesellerl sind, zum entsprechcnd gelegenen äußeren Trommelrand zuü clc, wo das andere Seilende in einer darin allgebrachten Ringnut 2.l mit Klemme 25 ein-und nachs;ellbar gehalten wird lFig..I,. Die Scheibe 22 ist vor. dem Ziehbock angeordnet, damit das fertiggezogene Werkstück frei herausrollen kann, und die Scheibe 23 liegt hinter dem Ziehbock, um dcrr für das Anhririg err einer Vorharlk V, #,venn es sich beispielsweise tun 'das Ziehen von Rohren handelt, erforderlichen Raumbedarf ztr gewinnen. Die Stützzapfen dieser Scheiben s;ecken in Gleitlagern 26, 2;, die in Längsführungen verschiebbar und unabhängig voneinander rnit je einem Preßltrftlzolben 2S verbunden sind, der ständig unter einem der Ziehkraft entgegenwirkenden und der Seilspannung entsprechenden Druck s=eht.
  • Fig. r und 2 zeigelr die Stellung des Zieli-;vagens nach stattgehabtem Rücklauf, wobei das Arbeitsende des Seiles im Totpunkt angclarigt und der Bügel 21 ausgeschwenkt ist. Damit die Trommel unheding:_ zur gegebenen Zeit steht, geht die Bügelachse eirl:rseits durch die Aur;;enwand der Trommel 2o hindurch und trägt an diesem Ende ein Zahnrad 2o, das in einen zahnstangenartig all', lebildeten, ungefähr radial geführten Balken 3o eingreift. Durch die beim restlichetr Ablauf der Ziehseile .s;atttindende Schwenkbewegung- des Bügels und Zahnrades 2y i@-Ir(1 der Ballcerl3o nach auswärts verschoben und seine gleichzeitig auf der Scheibe 66 s:ark abgebremste L'rnlaufbewegung durch den Anschlag 31 aufgefangen t Fig. .; .
  • Der Antrieb erfolgt vom' Motor <11 aus über Iieilricinensclleil;en 32 und 33 zurr'-i<-)rst auf die Ein Jangstvclle 3.I, die Mit einem nur schematisch dargestellten Schaltwerk 35 bekannter Art zum Umkehren der Bewegungsrichtung versehen ist. Zum Vorb.evegen des Zangenwagens ist der Schaltring 36 gegen das Ritzel 37 zu verschieben. Die Umlaufb.--, wegung wird dann durch das darin eingr(2ifende Zahnrad 38 unmittelbar auf die Vorgelege@v@elle 42 übertragen. Soll der Zangenwagen aber zurückbewegt werden, so ist der Schaltring 36 gegen das Zahnrad 39 zu verschieben. Die Übertragung erfolgt dann über das Zwischenrad 4o durch das Zahnrad 41 mit entgegengesetzter Drehrichtung und wesentlich höherer Umlaufgeschwindigkeit für die Vorgelege«.-elle 42. Auf dieser sitzt ferner ein Ritzel 43, das in ein Zahnrad 44 einer zweiten Vorgelegewelle 45 eingreift, deren Bewegung schließlich über die Zahnräder 46 und 47 auf die Trommelachse 48 mittels einer an sich bekannten Sicherheitskupplung 49 bis 53 übertragen wird.
  • Das selbsttätige, kraftschlüssig bewirkte t)ffnen der Zangenschenkel ii beim Schwinden oder Aufhören des Ziehwiderstandes bedingt eine besondere Vorrichtung zum Schliefen der Zange. Sie setzt sich zusammen aus einer am Wagen 3 oberhalb der letzteren befestigten Zunge 54 und einem auf dem Ziehbock 5 verschiebbar geführten Fänger mit pneumatischer, selbsttätig wirkender Schließeinrichtung bei fehlendem Ziehwiderstand. Der in Fig.3 und 5 dargestellte Fänger besteht aus einem durch Bolzen 55 und Federn 56 spannkräftig zusammengehaltenen Querlaschenpaar 57 mit einer Leitstange 58 und einem daran befestigten doppeltwirkenden Preßluftkolben 59, über dessen Zylinder 6o eine die -Verdrehung der Laschen verhindernde, mit ihnen ebenfalls verbundene Führungsstange 61 liegt. Die den Laschen zugekehrte Zylinderseite ist bei 62 an die Triebleitung und die andere Zylinderseite bei 63 an die Ursprungsleitung angeschlossen. Da die Preßluft während des Rücklaufs des Wagens in der Ursprungsleitung vorhanden, aber aus der Triebleitung entwichen ist, steht der Fänger dabei in der in Fig. i gezeichneten 'vorgeschobenen Lage, so daß die Zunge 54 darin einfährt und in der Anfangsstellung eingeklemmt ist. Der Steuerschieber ist so eingerichtet, daß der Steuerhandhebel bei dem nun stattfindenden. Schalten auf Vorlauf des Wagens ungefähr auf halbem Ausschwingweg an eine Stellung gelangt, wo die Preßluft im Anschluß 63 entweicht und im Anschluß 62 einströmt. Infolgedessen bewegt sich der Fänger entgegengesetzt zur Ziehrichtung und zieht den mit der Zunge darin eingeklemmten Wagen mit, so daß sich die Zangenschenkel i i schließen, das durch die Ziehmatrize 64 gesteckte Ende des Werkstückes erfassen und es beim Weiterdrehen des Handsteuerlie;>els in die Endlage vorwärts ziehen. Diese Einrichtung hat neben ihrer selbsttätigen und unbedingt zuverlässigen Wirkung den besonderen Vorteil, daß das Ziehseil beim Schließen der Zange in der Totlage verharrt und der Anzug des Werkstückes mit :einer mit Null beginnenden Ziehgeschurindigkeit erfolgt.

Claims (2)

  1. PATE NTANSPRücHR: i. Ziehbank mit Seilantrieb für den Zangenvagen, bei der auf einer umkehrbar angetriebenen Achse zwei mit schraubenförmigen Rillen für die Seile versehene, spiegelbildlich zueinander angeordnete Seiltrommeln mit je einem Seil für den Vor- und Rücktransport des Ziehwagens angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, v daß die schraubienförmig verlaufenden Rillen der Seiltrommeln (i 9, 2o) an den einander zugekehrten Stirnseiten kurvenförmig und symmetrisch nach der Achsmitte hin abfallen und in einem um die Trommelwelle oder in der Trommelnabe drehbaren Bügel (21) enden, in welchem je das eine Ende der beiden Ziehseile ( 17, 18) befestigt ist, von wo aus jedes Ziehseil nach je einer beiderseits des Ziehbockes (5) angeordn:eten und spannkräftig gehaltenen drehbaren Scheibe (22, 23) hin führt und über diese hinweg nach dem auf der entsprechenden Seite gelegenen äußeren Trommelrand zurück, wo es mit seinem anderen Ende in einer darin angebrachten Ringnut (24) nachspannbar befestigt ist, und daß für das Mitnehmen des Zangenwagens _(3) ein auf Ziehmitte an die Zangenschließstange angelenkter, an seinen Enden mit schwingbaren Klemmhülsen (16) versehener Schwengel (15) angeordnet ist, in die die Zugseile an beliebiger Stelle eingespannt werden können.
  2. 2. Ziehbank nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitwärts des Ziehbockes (5) angeordneten Seilscheiben (22, 23) unabhängig voneinander in Ziehrichtung verschiebbar sind und unter einem der Ziehkraft entgegenwirkenden Druck je eines Preßluftkolbens (28) stehen, der eine ständig gleichbleibende Seilspannung bewirkt.
DEK155878D 1939-10-28 1939-10-28 Ziehbank mit Seilantrieb fuer den Zangenwagen Expired DE734396C (de)

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DE (1) DE734396C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057052B (de) * 1955-12-01 1959-05-14 Cie Generale Du Duralumin Et D Ausserhalb des Ziehwagens angeordnete Einrichtung an Kettenziehbaenken zum kraftbetaetigten Schliessen der Klemmvorrichtung des Ziehwagens
US3152686A (en) * 1961-03-10 1964-10-13 Mannesmann Meer Ag High-speed drawbench

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057052B (de) * 1955-12-01 1959-05-14 Cie Generale Du Duralumin Et D Ausserhalb des Ziehwagens angeordnete Einrichtung an Kettenziehbaenken zum kraftbetaetigten Schliessen der Klemmvorrichtung des Ziehwagens
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