DE732940C - Fernsehuebertragungsverfahren fuer UEbertragungen auf drahtlosem Wege - Google Patents

Fernsehuebertragungsverfahren fuer UEbertragungen auf drahtlosem Wege

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DE732940C
DE732940C DER86860D DER0086860D DE732940C DE 732940 C DE732940 C DE 732940C DE R86860 D DER86860 D DE R86860D DE R0086860 D DER0086860 D DE R0086860D DE 732940 C DE732940 C DE 732940C
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DE
Germany
Prior art keywords
frequency
transmission method
television transmission
resonant circuit
tube
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Expired
Application number
DER86860D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hanns-Heinz Wolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Loewe Opta GmbH
Original Assignee
Loewe Opta GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/30Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical otherwise than with constant velocity or otherwise than in pattern formed by unidirectional, straight, substantially horizontal or vertical lines
    • H04N3/32Velocity varied in dependence upon picture information

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Closed-Circuit Television Systems (AREA)

Description

  • Fernsehübertragungsverfahren für !Übertragungen auf drahtlosem Wege Zur elektrischen Bildübertragung, insbesondere zur Übertragung bewegter Bilder für die Zwecke des Fernsehens auf drahtlosem Wege, ist eine Methode insbesondere zur Steuerung des Kathodenstrahls in Braunsehen Röhren bekanntgeworden, bei der dne Abtastgeschwindigkeit zu einer Funktion der Helligkeit des jeweils übertragenen Bildpunktes gemacht wird (Thunsche Liniensteuerung).
  • Hierbei wird die Helligkeit des wandernden Lichtfleckes konstant gehalten und lediglich eine der jeweiligen Geschwindigkeit der Abtastung proportional zunehmende Steuerspannung vom Sender auf den Empfänger übertragen. Es wird also an denAblenkplatten der Braunsehen Röhre eine Spannung erzeugt, deren zeitliche Änderung in jedemAugenblick der mittleren Helligkeit des abgetasteten Bildpunktes proportional ist Bei der drahtlosen Übertragung von Bildern, insbesondere bewegter Bilder nach dem Verfahren der Intensitätssteuerung ist bisher die Methode der Amplitudenmodulation in Anwendung gekommen. Hierbei wird eine hochfrequente Trägerwelle durch die Änderungen der Bildpunkthelligkeiten in ihrer Amplitude moduliert. Eine Amplitudenverzerrung beispielsweise durch Fadingerscheinung bewirkt hierbei lediglich eine falsche Tönung eines oder mehrerer Bildpunkte. Es sind also bei dem Intensitätssteuerungsverfahren Störungen in der Amplitudenstärke weniger von Belang.
  • Bei dem Liniensteuerungsverfahren hingegen ist zur getreuen Wiedergabe des gesendeten Bildes unbedingte Voraussetzung, daß die absolute Größe der jeweiligen Steuerspannung zumindest relativ immer vom Sender zum Empfänger ohne die kleinste Verzerrung gelangt, da bei der geringsten relativen Abweichung der gesendeten, von der auf der Empfangsseite aufgenommenen Steuerspannung d as Bild sofort entstellt wird, weil dann nicht nur die Helligkeit der Bildpunkte, sondern auch ihre Lage falsch wiedergegeben wird. Man sieht also, daß das Verfahren der Liniensteuerung im wesentlichen auf ein Übertragungsproblem hinausläuft.
  • Die bisher gebräuchliche Methode der Amplitudenmodulation einer Trägerwelle zur Bildübertragung auf drahtlosem Wege muß bei Anwendung auf das Liniensteuerungsverfahren versagen, weil diese Modulationsart eine Abhängigkeit der übertragenden Steuerspannung vom Übertragungsmaß bedingt.
  • Gemäß vorliegender Erfindung soll für die Zwecke der drahtlosen Bildübertragung auf dem Wege der Liniensteuerung ein Modulationsverfahren der Trägerwelle Anwendung finden, bei dem die zu übertragenden zeitlichen Spannungsänderungen an den Ablenkplatten der Braunschen Röhre, die das Charakteristikum des jeweils zu übertragenden Bildpunktes bilden, in Form von Frequenzänderungen oder Phasenänderungen der Trägerwelle aufgedrückt werden. Hierdurch kann erreicht werden, dafl das übertragene Zeichen praktisch unabhängig vorn jeweiligen Übertragungsmaß wiedergegeben wird.
  • Im folgenden sei Näheres nur über die Frequen.zmodulation ausgeführt, da sich hiernach die Ausführungsformen für Phasenmodulation leicht ergeben.
  • Die frequenzrnodulierte Hochfrequenzser.-dung gestattet bekanntlich eine getreue Wiedergabe des gesamten Bildes, da sie äußeren Einflüssen auf dem drahtlosen Übertragungswege, wie beispielsweise durch Fadingerscheinungen, die sich nur in Fälschungen der Amplitude der Schwingung äußern, entzogen ist.
  • An Hand der Abbildungen seien einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens erläutert, und zwar beziehen sich die Abb. r .bis q. auf den Sender, die Abb. 5 bis 8 auf den Empfänger.
  • In Abb. z stellt BR eine Braunsche Röhre dar .mit den A.blenkplatten APl für die Zeilenabtastung und AP, für die Abtastung in der dazu senkrechten Richtung. Der auf dem Schirm S vorn -Kathodenstrahl erzeugte leuchtende Punkt wird durch ein Objektiv D z. B. auf dem zu übertragenden Film F abgebildet. Über einen Kondensator K fällt das durch den Film hindurchtretende Licht auf die Photozelle LE; die einen Photostronr entsprechender Stärke hervorruft. Durch den Photostrom wird zweckmäßig über einen vorzugsweise direkt gekoppelten Verstärker T>' die Steuerröhre R1 gesteuert, welche mit einem Kippkreis C1, Gl,- verbunden ist. C, ist ein Kondensatßr, Gli eine Glimmröhre, Rki die den Kondensator C1 von der Batterie AB, aufladende gesättigte Laderöhre. Der Kondensator C1 wird schnell aufgeladen, wenn der gerade abgetastete Punkt des zu übertragenden Bildes dunkel ist. Die Aufladung erfolgt langsamer, wenn der Lichtpunkt auf eine helle Stelle des Bildes. fällt. Die jeweilige Spannung des Kondensators C1 wird den Ablenkplatten APi zugeführt, so daß die Abtastgeschwindigkeit .mit der Ladestromstärke des Kondensators C1 wächst und damit sich mit der Helligkeit des jeweiligen Bildpunktes vermindert. In die Leitung ist eine Batterie eingefügt, -deren Spannung gleich der halben Höchstspannung des Kondensators C1 dieser jedoch entgegengerichtet .ist, damit der Strahl die ganze Zeilenlänge überfährt. Am Zeilenende entlädt sich der Kondensator C1 über die Glimmröhre Gli infolge Erreichens der Zündspannung, die :gleich der vollen Ablenkspannu:ng gewählt wird.
  • An diese Zeilenkippschaltung ist z. B. über einen Kondensator C3 die Bildkippschaltung über das Steuerrohr R. angeschlossen, welches die Bildkippeinrichtung C", Gl. steuert. Durch diese Steuerung wird erreicht, daß die Bildzeilen parallel zueinander in gleichen Abständen verlaufen. Wenn der Kondensator C.. der von der Batterie AB. über die gesättigte Laderöhre RK. aufgeladen wird, die Zündspannung :der Glimmlampe Gl. erreicht hat, entlädt er sich über dieselbe, und die Abtastung des Bildes beginnt von neuem.
  • Nach Abb. z wird die dein Kippl,-reis Cl, Gl, entnommene Steuerspannung einem Zwischenverstärker rohr R3 und danach einem Frequenzmodulator FAT zugeführt.
  • Die Frequenzmodulation kann beispielsweise mit Hilfe eines Drosselmodulators oder eines Kondensatormikrophons in bekannter Weise vorgenommen werden.
  • Bei der Frequenzmodulation mittels einer Drossel gemäß der in Abb. 3 schematisch dargestellten beispielsweisen Anordnung ist ein geschlossener Eisenring vorgesehen, der eine konstante Vormagnetisierung erhält. Dieser wird der durch die am Ausgang der Röhre l?, abgegriffenen Steuerspannungen erzeugte Fluß überlagert, wodurch sich eine den Spanungsschwankungen entsprechende Änderung der I,nduktivität und damit der Eigenwelle - des Schwingungskreises am Gitter der Schwingröhre R4 ergibt.
  • Eine andere Ausführung der Umwandlung der Liniensteuerungsspannungen in eine frequenzmodulierte Hochfrequenzschwingunh kann beispielsweise durch ein Kondensatormikrophon Ck in Verbindung mit einer Röhre R4 vorgenommen werden (s. Abb. q.). Die dem Verstärkerrohr R3 entnommene Liniensteuerungsspannung wird über eine Hochfrequenzdrossel HFDreinem Schwingungskreis, bestehend aus einem Kondensatormikrophon und einer Spule L, zugeführt. Di.-Hochfrequenz-drossel HFDr ist so dimensioniert, daß sie die von dem Rohr R3 zugeführte Steuerspannung noch durchläßt. Der Schwingungskreis Ck, L,ist mit dem nachfolgenden Rohr R4 in Selbsterregungsschaltung geschaltet und schwingt da$er in einer der Modulation entsprechenden Schwingung. Die Hochfrequenzdrossel HFDr verhindert dabei ein Abfließen der Hochfrequenzströme in den Anodenbatteriekreis der vorhergehenden Röhre R,.
  • Durch die Schaltung des Schwingungskreises nach Abb. q. wird dem Kondensator Ck gleichzeitig durch die Anodenbatterie die bekanntlich erforderliche-Vorspann:ung erteilt. Eine Sperre ATF- verhindert - ein Abfließen des niederfrequenten Modulationsstromes; _ der' dem Kreis Ck., L aufgedrückt werden- söll, 7ür Zrd6:: -' -Die frequenznodulierte Schwingung wird dann zweckmäßig einer Siebkreisänordnürig SK., =(Abib> #2) -zugeführt, in der die Hochfrequenzschwingung von -Seitenbändern befreit -wird. --Di Siebkreisänordnüng'ist so dimensioniert, daß nur der Frequenzbereich durchgelassen wird, dessen- oberste und unterste Grenze -dem Anfang- bzw. Ende einer Zeile entspritht. - Nach nochmaliger doppelter Verstärkung in einein-Zwischenverstärker R;; und einer Kraftendstufe Rs folgt eine weitere Kettenleiteranordnung SK2, -welche mit der Antenne A ein für das auszustrahlende Frequenzband geeignetes Strahlersystem :bildet.
  • Die vom Sender ausgestrahlte frequenzmodulierte Hochfrequenzschwingung wird mit einer Empfangsanordnung aufgenommen und nach Verstärkung demoduliert durch.eine-'der: im folgenden beschriebenen Demodulationsanordnungen. Die demodulierte Schwingung kann dann einer Braunschen Röhre zur Sichtbarmachung des gesendeten Bildes zugeführt werden.
  • Die Hochfrequenzschwingung wird demgemäß von der Empfangsantenne A (Abb. 5) zunächst einer Siebkreisanordnung Sk zugeführt, deren Durchlaßbereich auf den Frequenzbereich des zu empfangenden Schwingungsbandes eingestellt werden kann. Nach zweimaliger Verstärkung durch die Hochfrequenzverstärkerstufen R, und R$ wird die Schwingung d-emoduliert durch eine der in den Abb. 6 bis 8 schematisch dargestellten Anordnungen.
  • Nach Abb. 6 durchläuft die frequenzmodulierte Schwingung eine Kette. von frequenzabhängigen Relais, deren Anzahl den Bildpunkten einer Zeile entspricht. In der Abb. 6 sind der Einfachheit halber nur vier Relais gezeichnet. Die Relais sind auf die dem betreffenden Bildpunkt zugehörige Frequenz der Schwingung abgestimmt und schließen beim Eintreffen derselben den .ihnen zugeordneten Kontakt. Die Kontakte greifen an einem von der Batterie E gespeisten Spannungsteiler einen der betreffenden Frequenz entsprechenden. Spannungswert ab und führen ihn dem Gitter der Röhre R9 zu, die daher den Spannungsschwankungen entsprechend einen mehr oder weniger großen Teil des durch die Röhre .rk, (Abb. 7) fließenden Stromes absaugt, so daß dem Kondensator c1 und den ihm parallelen Zeilenablenkplatten capi ein entsprechend geringerer Ladestrom zufließt. Entsprechend den Kippeinrichtungen im Sender arbeiten auch die Kippeinrichtungen des Empfängers, gesteuert-,durch die sende-, seiti.ge Zeilenkippanordnung. Die Bildschaltung erfolgt also durch Entladung des Kondensators c2 über die Glimmstrecke gl, nach Erreichen der Zündspannung. In der Anordnung dienen wieder die Röhren Ski und rk2, die im Sättigungsgebiet arbeiten,- zur Konstanthaltung des Ladestroms der Kippschaltungen.
  • Eine - weitere - erfindungsgemäße Demodulationsanordnung ist schematisch in Abb. 8 wiedergegeben. - -Sie stellt im wesentlichen eine verbesserte Ausgestaltung der Empfangsanordnung nach .den Abb. 5 bis 7 dar, insofern als hierbei Überlagerungsempfang Anwendung findet. In' der Anordnung nach. Alyb. 6 mußten - Relais Verwendung -finden. -welche auf Hochfrequenzschwingungen ansprechen. Durch die Demodulierung der Hochfrequenzschwingung wird die Verwendung von auf Niederfrequenz ansprechenden Relais ermöglicht. In Abb. 8 bedeutet A die Empfangsantenne, von der der Hochfre4uenzstrom über eine Siebkette SK, der Verstärkerröhre R7 zugeführt wird. R11 ist eine Röhre, welche- die Überlagerungsfrequenz erzeugt. Die gemischte Frequenz wird von der Röhre Rs zugeleitet, durch .diese verstärkt und dann .durch die Röhre R9 demoduliert. Die erhaltene Niederfrequenz wird den Anordnungen nach den Abb. 6 oder 7 zugeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernsehübertragungsverfahren für Übertragungen auf drahtlosem Wege, bei dem die zu übertragende optische Erscheinung mit einer -der Helligkeit des jeweils zu übertragenden Bildpunktes der optischen Erscheinung entsprechenden Geschwindigkeit abgetastet wird (Liniensteuerungsverfahren), dadurch gekennzeichnet, daß die Liniensteuerungsspannungen die Trägerwelle durch Frequenz oder Phasenänderung modulieren. z. Fernsehübertragungsverfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulation mittels einer Drosselspule erfolgt, wobei eine den Spannungsschwan- -kunge,n entsprechende Induktivitätsänderung der Drosselspule im Schwingkreis einer Röhre diesen Schwingungskreis in seiner Eigenfrequenz entsprechend beeinflußt. 3. Fernsehübertragungsverfahren ,nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß ,die Modulation mittels eines Kondensators erfolgt, wobei eine den Spannungsschwankungen entsprechende Kapazitätsänderung des Kondensators im Schwingkreis einer Röhre diesen Schwingkreis in seiner Eigenfrequenz entsprechend beeinfiußt. Fernsehübertragungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsschwankungen und die durch diese modulierte Höchstfrequenz mittels Schirmgitterröhren verstärkt werden. 5. Fernsehübertragungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch .gekennzeichnet, daß Siebketten zur Seitenbandbeschneidung vorgesehen sind, welche derart bemessen sind, daß der Gesamtfrequenzbereich durchgelassen wird, dessen obere bzw. untere Grenze dem Anfang bzw. Ende einer Zeile entspricht. 6. Fernsehübertragungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die frequenzmodulierte Schwingung durch eine Kette von hochfrequenzabhängigen Relais -zur Demodulation empfangseitig aufgenommen wird. 7. F.ernsehübertragungsverfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Modulationsfrequenzbereich der Hoch. frequenzschwingung durch Anwendung der an sich bekannten Methode des Überlagerungsempfängers ganz in das Gebiet niederer Frequenzen transponiert wird und niederfrequenzabhängige Relais Verwendung finden.
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