DE731246C - Vorrichtung zum Abkuehlen von Funken - Google Patents

Vorrichtung zum Abkuehlen von Funken

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DE731246C
DE731246C DEW107820D DEW0107820D DE731246C DE 731246 C DE731246 C DE 731246C DE W107820 D DEW107820 D DE W107820D DE W0107820 D DEW0107820 D DE W0107820D DE 731246 C DE731246 C DE 731246C
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Germany
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sparks
dust
cooling
baffles
shaped
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Expired
Application number
DEW107820D
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English (en)
Inventor
Franz Winterfeldt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J11/00Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abkühlen von Funken Mit Entstaubungsanlagen muß häufig glühender Staub abgesaugt werden. Dies ist insbesondere der Fall bei Entstaubung von Schleifereien. Dieser ,glühende Staub bildet eine erhebliche Gefahr für die aus entzundbaren Stoffen hergestellten Filter, beispielsweise Schlauch- oder Taschenfilter der Entstaubungseinrichtung, die durch ihn in Brand gesetzt werden und entweder kleinere Brandöffnungen erhalten, welche ihre Filterwirkung herabsetzen oder im ungünstigsten Falle sogar vollständig abbrennen. Man hat daher vielfach von der Amvendtmg derartiger Filter Abstand genommen und sich mit Fliebkraftabscheidern begnpgt, welche jedoch nicht in der Lage sind, eine so weitgehende Reinigung der Luft zu erzielen, wie dies mit Stoffiltern möglich ist. Auch ist vorgeschlagen worden, die Filterschläuche aus Asbestgewebe herzustellen, die jedoch den mit der Abreinigung verbundenen mechanischen Beanspruchungen nur in geringem Maße gewachsen sind und auch nicht die hohle Filterwirkung der baumwollenen Filtertücher besitzen.
  • Vorliegende Erfindung erzielt den Schutz der Filterschläuche durch ein Ablöschen der Funken auf ihrem Wege von der Absaugstelle zum Filter. Zu diesem Zwecke wird in der Zuleitung eine Anzahl von Prallkörpern aus gut wärmeleitfähigem Stoff eingebaut welche ein wiederholtes Aufprallen der von dem Luftstrom mitgerissenen glühenden Staubteilchen und deren Entlanggleiten an der wänneleitenden Metallfläche erzwingen.
  • Beispielsweise werden mehrere in Wellen form gebogene Platten aus gut wärmeleitfähigem Metall, insbesondere Kupfer oder Aluminium, derart nebeneinander angeordnet, daß zwischen ihnen zickzackförmige Kanäle für die Luft entstehen. Während die Luft durch diese Kanäle hindurchströmt, prallen die glühenden Staubteilchen zu wiederholten Malen auf die gewellten Platten auf und glei ten gegebenenfalls ein Stück an ihnen ent lang. Dabei ,geben sie einen Teil ihrer Wärme an die Metallplatten ab. Sie werden dabei so stark abgekühlt, daß sie dem Filter keinen Schaden mehr zufügen können.
  • Zum Einbau in die Rauchkammer von Lokomotiven hat man bereits den Vorschlag gemacht, bei leicht zerfallenden Brennstoffen in den Weg der Rauchgase V-, W- oder Z-förmige Blechstreifen nebeneinander anzuordnen, um durch ein Abprallen der Staubteilchen deren weiteren Zerfall und damit ihre Ablöschung zu erzielen.
  • Bei den Entstaubungsanlagen handelt es sich jedoch nicht um leicht zu zerfallenden Staub, im Gegenteil meist sehr festen Metallstaub u. dgl., so daß ein Ablöschen durch dessen weitere Zerkleinerung und infolgedessen schnelleres Ausbrennen nicht in Betracht kommt.
  • Es ist nicht erforderlich, die ganze durch die Staubfunken an die Prallkörper abgegebene Wärme nach außen abzuleiten, obgleich meist ein Teil der Wärme diesen Wtqg nehmen wird. Die hauptsächliche Kühlung der Prallkörper erfolgt vielmehr durch -die Masse der an ihnen vorbeistreichenden Luft.
  • Neu ist auch der Vorschlag, durch Wärme ableitung mittels besonderer wärmeleitfähiger Prallkörper die Temperaturerniedrigung des Staubes zu erzielen. Dabei ist zu beriicksichtigen, daß die in dem Weg des Luftstromes anzuordnenden Prallflächen einen Widerstand erzeugen, der klein sein muß, da er andernfalls den Israftverbrauch der E,ntstaubungsanlagen in unzulässiger Weise erhöhen würde.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind Ausfiihrungsbeispiele dargestellt.
  • Fig. I zeigt die Vorrichtung im Aufriß, Fig. 2 im Seitenriß.
  • Fig. 3 und Fig. 4 zeigen zwei andere Formgebungen der Prallflächen.
  • An den Eintrittsstutzen 1 schließt sich das Übergangsstück 2 an, welches andererseits mit dem Gehäuse 3 verbunden ist. Am jenseitigen Ende des Gehäuses 3 vermittelt wiederum ein Übergangsstutzen 4 die Verbin dung zu dem Austrittsstutzen 5. An den Verbindungsstellen zwischen den Übergangsstücken 2 und 4 mit dem Gehäuse 3 sind Zwischenwände 5', 5" angebracht. Diese haben die Aufgabe, ein seitliches Vorbeiströmen der Luft an den Einbauten 6 zu verhindern. Diese Einbauten bestehen aus zickzackförmig gebogenen Flächen aus gut wärmeleitendem Metall. Die Wellungen sind dabei so tief und der Abstand der Bleche voneinander wird so gering gewählt, daß die zwischen zwei Blechen hindurchgtefuhrten Staubteilchen bei jeder Umlenkung auf der gegenübterliegenden Fläche aufprallen und möglichst ein Stück an ihr entlang gleiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abkühlen von Funken insbesondere von Schleifstaubfunken in Entstaubungseinrichtu!ngen mit Luft oder C;asströmen normaler Temperatur. inshesondere mit Schlauchfiltern arbeitenden, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Strömungsweg beliebig geformte Prallflächen, beispielsweise zickzackförmige Bleche aus gut wärmeleitfähigem Metall, z. B. Kupfer oder Aluminium, derart nebeneinander angeordnet sind, daß von dem ankommenden Luftstrom mitgeführte glühende Staubteilchen zu wiederholter Berührung mit diesen Prallflächen gelangen.
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