DE7308C - Neuerungen an dem Rigister-Mechanismus für Harmoniums - Google Patents

Neuerungen an dem Rigister-Mechanismus für Harmoniums

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DE7308C
DE7308C DENDAT7308D DE7308DA DE7308C DE 7308 C DE7308 C DE 7308C DE NDAT7308 D DENDAT7308 D DE NDAT7308D DE 7308D A DE7308D A DE 7308DA DE 7308 C DE7308 C DE 7308C
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A. GRÜTERS in Crefeld
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
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    • G10B3/10Actions, e.g. key actions, couplers or stops

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Description

1879.
ι *
JVs 7308 — Klasse 51.
ν CREFELD. Neuerungertl an dem Re.i] ister - M e chan i s m u s für Harmoniums.
">]?ätentirt im D'euts'ohen Reiche vom 24. Januar 1879 ab.
Dieser Registermechanismus ist' für „ „Orgel und Harmoniums init zwei oifermehr Klaviaturen (sowohl Manualen'als Pedalen) bestimmt;. Er soll . dazu dienen,,-'jedes Register mit jeder Klaviatur beliebig ^verbinden zii können.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen in Fig. τ und 2 bezw. 3 und 4 zwei verschiedene Anordnungen im Verticalschnitt bezw. Grundrifs.
In Fig. ι und 2 ist G G das Gehäuse eines Harmoniums. C sind die oberen, D die unteren Tasten der oberen Klaviatur und E die oberen, F die unteren Tasten der unteren Klaviatur. W ist die Windlade, durch welche der Wind der Blasebälge den Zungen bezw. Pfeifen zugeführt wird. In der oberen Wand dieser Windlade sind Oeffnungen HK angebracht, welche unten mit Zungen ζ versehen, oben durch die Klappen at a2 verschlossen sind. Diese Klappen α sitzen an um die Punkte (I1 d2 drehbaren Winkelhebeln O1 ί>2 und werden durch die Federn /, /2 niedergehalten. An dem anderen Ende der Winkelhebel sind die senkrechten Spindeln Q C2 befestigt.
An diesen Spindeln befinden sich, um dieselben drehbar und durch die Stifte X1 x2 bezw. Bunde JC1 jy2 gehalten, die Muffen g'g'2 bezw. ^i g2, welche mit je zwei verschiedenen Ansätzen PP und kl k2 bezw. Z1 I1 und /e, k2 versehen sind, von denen die mit i bezeichneten nach unten, die mit k bezeichneten nach oben gerichtet sind. Die Spindeln C1 C1 werden ihrerseits oben und unten durch die quer durchgehenden Schienen η1 η 2 bezw. U1 «2 in ihrer senkrechten Stellung erhalten und ist denselben nur eine geringe auf- und abgehende Bewegung gestattet. Aufserdem tragen die Schienen «' n~ Ti1 n2 noch die Kurbeln #i12;», m2 und die Winkelhebel O1 J)1 o.2 p2.
Auf den freien Enden der Kurbeln ml ot2 Pi1 m% sind die Lineale q1 q* q1 q% gelagert, in welchen die Löcher α angebracht sind. In diese ragen die Ansätze der Muffen g1 g2 g1 g2 hinein. Die Kurbeln ml m2 M1 m.z haben denselben Radius wie diese Ansätze.
An dem einen Ende der Lineale ql q2 ^1 q2 fafst um einen in denselben befestigten Stift r das eine gabelförmige. Ende der Winkelhebel O1 P1 O1P2, an das andere Ende dieser Hebel sind die Registerzüge s xs 2S1 S2, welche die Knöpfe Z1Z^Z1 Z2 tragen, scharnierartig befestigt. Genau über den Mittelpunkten der Spindeln
c, c.
liegen die Mittelpunkte der
Schraubenfiächen α1«2», u2, die unter den einzelnen Tasten befestigt sind. .S und T sind mit' Tuch belegte Querstangen, welche den Tasten als Hubbegrenzung dienen.
Die- Anwendung und Wirkungsweise der Registercombination ist nun folgende: Wenn die Register sich sämmtlich in der Stellung der vorderen Lineale q' ^1 befinden, so kann man alle Tasten, sowohl der oberen wie der unteren Klaviatur, anschlagen, ohne einen Ton hervorzubringen. Zieht man nun einen Knopf der Registerzüge heraus, z. B. Z1, so kann man vermittelst der unteren Klaviatur die Klappen Öffnen, die, mit der Klappe Ct1 in einer Richtung liegen. Zieht man jedoch den Knopf Z1 heraus, so kann man mittelst der oberen Klaviatur die Klappen öffnen, die mit U1 in einer Richtung liegen, und zieht man beide Knöpfe,Z1 und Z1 heraus, so kann das Oeffnen dieser Klappen mit beiden Klaviaturen geschehen. Ebenso verhält es sich mit den Zügen, die mit der zweiten und dritten Spindel c zusammenhängen. Die Verbindung wird dadurch hergestellt, dafs die Bewegung der Züge s 1J- 2J1 s., auf die betreffenden Winkelhebel O1 pt O2 p2 und von diesen durch die Stifte r auf die Lineale q1 q„ qi q2 übertragen wird. Durch die Kurbeln Vt^m1Vi1 m% werden alle Punkte der Lineale gezwungen, einen Bogen vom Radius der Ansätze PPi1 i2 zu beschreiben. Da nun diese Ansätze bei et in die Lineale qiqiqi q2 hineinragen, so machen diese denselben Bogen; mit ihnen drehen sich die Muffen g1 g2 gt g2 und die Ansätze k' k 2 ^1 k2. Drückt man ein paar Tasten einer Klaviatur nieder, ohne vorher das betreffende Register gezogen zu haben, so kann dies, die Taste fest niederhaltend, noch nachträglich geschehen, indem die geringe Neigung der Schraubenflächen ZpU2U1 u2 den Widerstand der Feder ft /2 überwindet.
Bei der zweiten Anordnung, Fig. 3 und 4, sind gleiche Constructionstheile mit gleichen Buchstaben bezeichnet. Der Einrückungs- bezw. Kupplungsmechanismus der Tasten mit den Stäbchen c besteht hier aus kleinen hölzernen Winkelhebeln w, welche an zwei Lappen der Stäbchen c drehbar in den Punkten π befestigt sind und zwei Stellungen einnehmen können,

Claims (1)

  1. in welchen sie jedesmal durch die Federn β festgehalten werden; ferner aus den Linealen γ mit wellenförmig profilirtem Querschnitt, welche in der ganzen Breite der Klaviatur an den neben einander liegenden Winkelhebeln w vorbeigehen und, um ihre Längsaxen drehbar, so gelagert sind, dafs sie in der einen Stellung die Winkelhebel w einrücken, in der anderen1''dieselben ausrücken. Es genügt bei dieser Einbezw. Ausrückung, wenn die Hebel von den Linealen bis über die Erhöhung der Federn ,j9 gedrückt werden, da die Federkraft genügt,.. die... Hebel vollends in ihre richtige Stellung;; zuj bringen. Sind die Winkelhebel w aus- bezw.t eingerückt, so liegen die oberen bezw. unteren Schenkel an den Stäbchen c an, während- die Kanten der Lineale um etwas Von' den He^feln entfernt sind, und bewegen sich deshalb die Hebel mit den Stäbchen ungehindert und'ohne Reibung auf und ab. <
    Durch die bei 6 an Züge, an welchen sich werden die Winkelhebelj rückt. Zweck uryi-^Virl selben wie beij^irtn Fig. Einrichtungen/,
    Linealen befestigten Knöpfe Z befinden, aus- bezw. eingeigsweise sind die- und 2 dargestellten
    ι. Der Eyrirückungsmechanismus mit Schrauben-
    fläcKei /
    fs?" ' ■ ·■··*
    '.ei ..Einrückungpriechanisrnus mit Winkel-
    ' ίφρϊφ^ζύΐη Zweck der Verbindung %n|iiSappen für Zungen und Pfeifen #cmit'' den: verschiedenen Klaviaturen, unab-':"hängig von einander.
    .■'■ Öie . Anwendung dieser Mechanismen bei Orgelwerken, Harmoniums und ähnlichen Instrumenten in ihrer ganzen Zusammensetzung.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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