DE730643C - Elektrischer Regler mit Beruecksichtigung der zeitlichen AEnderung der Regelgroesse - Google Patents

Elektrischer Regler mit Beruecksichtigung der zeitlichen AEnderung der Regelgroesse

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DE730643C
DE730643C DEL105070D DEL0105070D DE730643C DE 730643 C DE730643 C DE 730643C DE L105070 D DEL105070 D DE L105070D DE L0105070 D DEL0105070 D DE L0105070D DE 730643 C DE730643 C DE 730643C
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DE
Germany
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regulator
electrical
voltage
controller
variable
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Expired
Application number
DEL105070D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Ragnar Eggers
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
    • G05D23/2037Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature details of the regulator
    • G05D23/2039Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature details of the regulator using mechanical means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Feedback Control In General (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description

  • Elektrischer Regler mit Berücksichtigung- der zeitlichen Änderung der Regelgröße Eine besonders gute Regelung ergibt sich bekanntlich, wenn der Regler nicht nur die Differenz zwischen der zu regelnden Größe und dem Sollwert, sondern auch die Änderungsgeschwindigkeit der Regelgröße berücksichtigt. Bei einem bekannten Verfahren zur Temperaturregelung .werden Thermoelemente mit verschiedener Trägheit benutzt, die bei Temperaturänderungen einen entsprechenden Impuls auf den Regler geben. Bei diesem Verfahren treten' im wesentlichen drei Schwierigkeiten auf: i. In dem Ofen, dessen Temperatur zu regeln ist, müssen mehrere Thermoelemente vorhanden sein.
  • z. Um das Maß, mit dem ,de Temperaturänderungsgesdhwindigkeit in die Regelung eingeht, verändern -zu können, ist eine Abdeckung notwendig, die den Wärmeübergang zu dem trägen Thermoelement zu verändern gestattet. Diese Einrichtung ist naturgemäß nicht einfach zu bedienen.
  • 3, Wird jedoch der Wärmeübergang zu dem Thermoelement geändert, so muß damit gerechnet werden, daß das träge Thermoelement im Beharrungszustand nicht die gleiche Temperatur des schnell ansprechenden Thermoelements annimmt, so daß zusätzliche Mittel vorgesehen werden müssen, um eine Fälschung des Regelwertes zu verhindern.
  • Dies Nachteile werden bei einem elektrischen Regler für langsam verlaufende Vorgänge- ,zur Berücksichtigung der zeitlichen Änderung der Regelgröße erfindungsgemäß Aadurch beseitigt, daß von der zu regelnden Größe (Thermospannung) periodisch als Impuls ein Betrag abgeleitet wird, der unabhängig von dem die zu regelnde Größe hergebenden Mittel (Thermoelement) .erfaßt und gegebenenfalls verstärkt wird, und der neben der zu regelnden Größe auf_ das Peglei-iiiullinstruinelit einwirkt.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Wesentlich ist, daß das von der Regelgröße beeinfluf')te System nicht clauernd auf Temperaturänderungen anspricht. Es ist nämlich bei den üblichen Temperaturrc,-,elungen die Änderungsgeschwindigkuit der t' g Temperatur so gering, daß die Impulse bei dauernder Anschaltun- für eine Einführun in die Regelung zu klein wären. Durch die Wahl der Periode kann auf einfache liei langsam verlaufenden Vorgängen init einer langen PerioAe ein Impuls von dierselben Größe abgeleitet werden wie bei schneller vzerlaufenden Vorgängen init einer Periode von kürzerer Dauer. Wesentlich ist ferner, daß es in der Regel notwendig sein wird, den Impuls zu verstärken, und zwar aus folgenclein Grunde: Nimmt man an, es wird alle Minute el;-eprüft, ob sich die Temperatur geändert hat und man ermittelt beispielsweise eine Äli,lerung der Temperatur uni 1/".11, innerhalb einer Minute, so würde, wenn man diesen Impuls unverstärkt auf den Re#gler gibt, dein Reglr vor,-;et.« usclit die Temperatur, die i Minute päter erreicht -sein wird. Dies wird aber in s i r . er Regel nicht genügen, sondern dein Rel-ler iiitil.') eine Temperatur vorgetäuscht werden, die vielleicht erst in io -Minuten erreicht würde, so (laß eine Verstärkung notwendig ist. In der Zeichnung sind verschiedene Ausi##ilirun-si)eisi)i-eie dar-estellt. Dabei ist dit-Erfindun- aber nicht auf die Temperaturregeltnig g beschränkt, sondern ebensogut bei der ke,yeluli" von anderen Vo-rgängen anzuwenden, die mit einer ähnlichen Tr",i,.,zlleit #-erlaufen.
  • Bei dein Regler nach Fig. i spricht (las Therinoelenient T auf flie zu regelndeTeinporatur an. Geii-izil.') (lern ermittelten Meßwert 1 wird ein l#Zontakt K gesteuert, der die Teinpeiatur beeinflußt. Ohne Berücksichti-un- _kizeitlichen Änderun- wirkt clas rherinoeleinent T auf die Drelispule D -, die mit Hilfe ,!er Kurvenscheihe S und dein Bügel B, der von, einer Ferler F gegen die Kurvenscheibe " gef o.,gen wird, periodisch abgetastet wird. le nach der Abweichung der zu regelnden Tuin-L' peratur von dein Sollwert wird der Kontakt K "eiiiiiiet oder g geschlossen. Die Berücksielitigung der zeitlichen Änderung geht in folgen-,ki- Weise vor sich: Der Verstärker l' verstärkt die Spannung des Thernioeleinenteo T dauernd, während im 'Korinalzustand (las Drehspulmeßwerk D, da es in-inier in seiner an- genommenen Stellung stehenbleibt, arretiert und der Kontakt 7, unterbrochen ist. Wird jetzt die Arretierun11-Uer Drehspule durch Anheben des Fall-bügels D- aufgehoben und der Kontakt k ge- s#-blossen' so wird an den Kondensator C eine der Therrnospannun:g entsprechende Span-11 u11- gelegt. Hat sich die Temperatur seit der letzten Einschaltung des Kondensators ge-;iiirlert, so wird bei fallender und steigender "I`emperatur ein Ladestrom in der einen oder ;rtideren Richtung fließen, von dein mit dein einstellbaren Widerstand R ein mehr ()(fier weniger großer "heil der Drehspule D zu geführt wird. Die Drehspule D wird also nicht nur gemäß der jeweilig herrschenden Teniper atur, sondern auch von ihrer zeitlichen Änderung beeinflußt. Während man mit der Größe des Widerstandes R den Einfluß der Berücksichtigung der -zeitlichen Änderung feinfühlig einstellen kann, kann eine Grobeinstellung durch Veränderung cler Drehzahl (ler Kurvenscheil>e S und damit der Periorlenclauei- erfolgen.
  • In Fig.- ist der Aufbau des eigentlicher Reglers derselbe wie in Fig. i, die Beriicksicliti-ung der zeitlichen Änderung erfolgt hingegen in anderer Weise. Wird die Drelispule D freigegeben und hat sich die '1'enil>eratur inzwischen geändert. so bewegt sich die Spule in der einen oder anderen Riclituli" und hierbei wird in ihr eine Spannung in--hiziert, die durch (leg Chertrager i' über den @"erstä rl;er 1" auf (-las Reglers_estein zuriickwirl;t. L"nter Umständen, d.li. bei sehr Lanrsain°i, Temperaturänderungen kann sich ergeben, claß an der Sekundärseite des t'beitragers kein meßbarer Impuls auftritt. Man kann aller die Länge einer Periode so wählen, ciall in lein in Betracht kommenden Bereich die Drehspule eine gießbare Spannung abgibt.
  • Fig.3 zeigt eine Anordnung, frei der die* Drehspule D, des Reglerinstrunrentes in einer. Zweig eileer abgeglichenen Brücke geschaltet ist, deren andere Zweige aus den W'iderstänrlen R1, R_, R;3 bestehen, in deren Diagonale ein eilrlifindliches Spiegelgalvanometer finit clcr Drelispulc D. und Spiegel Sp liegt. 1#:r_ fahrt die Drehspule des Regierineßinstruuientes infolge cler Änderung der- Therrnospani;ung einen Ausschlag, so entsteht in der Brückendiagonale eine Spannung, gemäß der rlie Drehspule D., zum Ausschlag kommt.
  • Eine Lichtquelle[- heeinflußt über den Spiegel Sp die beiden Photozellen P1, P=. die an einer Hilfsspannung U liegen. Verschiedenheiten der Photozellen können mit dein l'otentiometer R; ausgeglichen werden. Die Differenzspannung der beiden Photozellen wird zu der Spannung des Therinoeleinents addiert und ergibt die gewünschte Wirkung. Während in Fig. i und 2 ein aussclilar-"eberides Drehspulinstrunient vorgesehen worden ist, ist in Fig:3 ein Nullinstruinent angedeutet, bei dem die Spannung desTliernioeleinentes mi-t der an einemPotentiorneter Rr-etitslirecliend dem Sollwert eingestellten Spannung verglichen wird. Das Potentiometer R4 wird hierbei von einerSpannung E gespeist.
  • 1,- ig. 4. zeigt eine Anordnung, mit der es möglich ist, gleichzeitig eine Temperatur nach einem Kompensationsverfahren aufzuschreiben und zu regeln.# Von einer Hilfsspannung F_ wird über den Vorwiderstand RH das Potentiotneter Ra gespeist, von -dein von Hand einstellbar an der -Skala Sh der Sollwert gewählt wird, während das Potentiorneter R, von dem Motor- hl, entsprechend der jeweiligen Temperatur eingestellt wird, so <Iaß die jeweilige Temperatur abgelesen und gegebenenfalls registriert werden kann. Es wird zunächst die Spannung des Thernioelernentes T abwechselnd Tiber den Schalter .S'ch, -der periodisch selbsttätig angeschaltet wird, mit den von dem PotentiometerR, und R, (Schaltstellung i) abgegriffenen .Spannungen verglichen. Ergibt sich ein Unterschied gegenüber der vom Potentiometer R; abgegriffenen Spannung, so wird die Diterenzspannung von dem an einer Hilfsspannung L" liegenden Verstärker I' verstärkt und läßt den Motor.LIIr solange laufen, bis Vbercinstimmung herrscht. Damit ist die kegistriere.inrichtung auf den neuen Meßwert eingestellt.
  • Entspricht die Spannung des Thernioelementes 7' nicht der am Potentiometer R,; (Schaltstellung 3) entsprechend dem Sollwert eingestellten Spannung, so läuft der MotorilI.= und betätigt die Energiezufuhr. Die Schalterstellung 2 dient zur Feststellung der zeitlichen Änderung.-Es wird hierbei die Spannung des Thermoelementes T mit der vom Widerstand R; abgegriffenen Spannung verglichen, wobei angenommen wird, daß der Motor M, innerhalb einer Einschaltperiode eine genaue Abgleichung herbeiführt. Ändert :ich jetzt die Temperatur, während der Schalter auf der Stellung a steht, so wird der Verstärker L" einen in Größe und Richtung der Abweichung entsprechenden Wechselstrom abgeben, der in folgender Weise auf die Regelung einwirkt. Der an der Hilfsspannung L' liegende Transformator Tr .heizt die beiden Widerstände R, und. Rro gleichmäßig, so lange von dem Verstärker kein Strom abgegeben wird. Ist dies jedoch der Fall, so ändert sich die Heizung .der beiden Widerstände und die von ihnen beheizten Thermoelernente Tlar und Tla, werden auf eine verschiedene Temperatur gebracht, so daß sich der gewünschte Impuls ergibt. Die Gleichrichtung des vom Verstärker abgegebenen Stromes kann an sich auch mit anderen Mitteln erfolgen, jedoch ist eine thermische Anordnung zweckmäßig, damit hier die Zeit zwischen zwei Perioden ü-berbrüclct werci-2ri kann.
  • Falls nötig, können, um Rückkopplungen zu vermeiden, besondere Mittel vorgeseh:;n sein. So kann z. B. durch den die Kurvenschei:be S antreibenden Motor auch ein Schalter ,betätigt werden, der die Verstärkung des von der zu regelnden Größe abgeleiteten Inipulses unterbricht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Regler für langsam verlaufende Vorgänge mit Berücksichtigung der zeitlichen :@nderun:g der Regelgröße, dadurch gekennzeichnet, da13 von der zri regelnden Größe (Therrnospannung) periodisch als Impuls ein Betrag abgeleitet wird, der unabhängig von dem die zu regelnde Größe hergebenden Mittel (Thermoelement) erfaßt und gegebenenfalls verstärkt wird, und der neben der zu regelnden Größe auf das Reglerrneßinstrument einwirkt.
  2. 2. Elektrischer Regler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zri regelnde Größe periodisch auf ein gemäß der- Änderung dieser Größe reagierende Meßsystem wirkt und der dabei entstehende Impuls dem Reglermeß.i.nstrutnent zugeleitet wird.
  3. 3. Elektrischer Regler nach Anspruch i und :2, bei dem als Reglermeßinstrument ein Drehspulmeßwerk dient, das zeitweise arretiert ist, dadurch gekennzeichnet, dali der bei der Entarretierung bei Ausschlag der Drehspule in dieser erzeugte Spannungsstoß mit einem L'bertrager und Verstärker erfaßt und auf die Drehspule zurückgeleitet wird. d..
  4. Elektrischer Regler nach Anspruch i und -a, dadurch gekennzeichnet, daß die zrr regelnde Größe verstärkt und periodisch an einen Kondensator geschaltet wird, und daß entsprechend einem Ausgleichstrorn an einem in den Kondensatorstromkreis geschalteten Widerstand (R) ein Spannungsabfall erzeugt wird, mit dem auf das Reglermeß,instrunient eingewirkt wird.
  5. 5. Elektrischer Regler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehspulmeßwerk des Reglers in eine abgeglichene Brücke geschaltet ist, in deren Diagonale ein hochempfindliches Drehspulrneßcverk liegt, gemäß dessen Bewegung verstärkt auf das Reglersystern eingewirkt wird,
  6. 6. Elektrischer Regler nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die Periodendauer veränderlich ist.
  7. 7. Elektrischer Regler nach Anspruch r bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Mittel zur Vermeidung von Rückkopplung vorgesehen sind, z. B. eine nach gewisser Zeit erfolgende Abschaltun- des Verstärkers. B. Elektrischer Regler nach Anspruch i bis ;. dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Anordnung zur gleichzeitigen Regelung und Messung mit einem Kompensationsverfahren, bei dem ein Motor den Zeiger für die Messung nachfährt, der Impuls für diesen Motor richtungsabhän-gig für die Regelung herangezogen ist.
DEL105070D 1941-08-08 1941-08-08 Elektrischer Regler mit Beruecksichtigung der zeitlichen AEnderung der Regelgroesse Expired DE730643C (de)

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