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Verdampferbrenner Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der firn
dem Hauptpatent 688 2o5. gezeichneten und beschriebenen Erfindung.
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Bei. dem Gegenstand des Hauptpatents wird der Petroleumverdampfer
von einer unterhalb des Verdampfers angeordneten Anwärmschale aus erwärmt. Wird
nun der Brennstoffhahn erst geöffnet, wenn die Anwärmflamme bereüts :erloschen ist,
so Tann sich der austretende Brennstoffdampf nicht mehr an der Anwärmflamme entzünden.
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Man hat,deshalb bei mit Verdampferbrenner ;ausgerüsteten Petroleumaußenlampen
-eine Zündflamme angeordnet, die am unteren Ende einer Leitung aus einer feinen
Zündöffnung heraustrennt und deren ,anderes Ende mit Asbestwolle gefüllt ist und
in die Anwärmschale hineinragt. Da die Asbestwolle sich mit Anwärmbrennstoffen vollsaugt,
brennt die Zündflamme noch, wenn bereits der Anwärmbrennstoff in. der Anwärmsrhale
verbrannt eist. Erst wenn die Zündflamme durch ihre Verkürzung- auf das baldige
Verlöschen der Zündflamme hinweist, verkennt man, daß der Anwärmbrennstoff verbrannt
und die Brennstoffzufuhr zum Glühstrumpfbrenner freigegeben werden -muß.
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Um diese Nachteile zu vermeiden, wird erfindungsgemäß seine rohrförmige
Leitung angeordnet, welche deinerseits in den An*ärmbrennstoff reicht und ,andererseits
Träger einer Signalflamme ist, die sich bildet, wenn die Leitung von der Anwärmflamme
erwärmt wird und Anwärmbrennstoff verdampft, und die verlöscht, wenn der Anwärmbrennstoff
so weit verbrannt ist, daß die Leitung nicht
mehr in den Anwärmbrennstoffeintaucht.
Dadurch wird es ermöglicht, den genauen Zeitpunkt zu erkennen, in welchem der Verdampfer
genügend erhitzt ist und die Brennstoiff7ufi-ihr durch Öffnen der Brennstofhspindel
freigegeben werden kann. Das aus dem Brenner austretende Brennstoffgemisch entzündet
sich dann an der noch brennenden Anwärmfla.mme.
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In den Abb. i und 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. In die Anwärmschale g ist das Rohr i so eingebaut, daß es
mit seinem einen Ende bis nähe an den Boden der Anwärmschale in den Anwärmbrennstoff
eintaucht und mit seinem anderen Ende aus der Schale heraus zur Mantelöffnung geführt
ist. Wird die Anwärmschale mit Brennstoff gefüllt, so steigt der Brennstoff in dem
Rohr genau so hoch, wie er in der Anwärmschale steht. Nach dem Entzünden des Anwärmbrennstoffeswird
d'as Rohr erwärmt, und der in ihm stehende Anwärmbrennstoff verdampft und tritt
in verdampftem Zustande aus dem in der Nähe der Mantelöffnung befindlichen Ende
des Rohres aus und entzündet sich dort an der Flamme des Anwärmbrennstoffes. Diese
so entstandene Signalflamme 3 bleibt brennen, bis der Spiegel des Anwärmbrennstoftes
das Ende des Rohres, welches in die Anwärmschale reicht, nicht mehr berührt, also
dann, wenn der größte "feil des Anwärmbrennstoffes verbrannt und der Verdampfer
des Brenners genügend erwärmt ist.
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Der beim Verlöschen der Signalflamme 3 noch in der Anwärmschale enthaltene
Brennstoff dient dann dazu, den nach öffnen der Brennstoffspindel am Brenner ausströmenden
Brennstoffdampf zu entzünden.
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Mit der Signalflamme 3, deren Brcniidauer durch die verschiedenartige
Anordnung des Rohres beliebig bestimmt werden kann, kann nicht nur eine gewisse
Zeit bemessen werden, sondern bei verschiedenartigem Anwä rinbrennstoff, sei es,
daß dieser hinsichtlich seinei Zusammensetzung, seiner Temperatur und dadurch in
seiner Brenngeschwindigkeit verschieden ist, wird die größere bzw. kleinere Brenngeschwindigkeit
berücksichtigt, weil dann die Signalflamme 3 entsprechend früher oder später verlischt.
Die Anwärm.-flamme gibt also nicht eine vorher bestimmte Zeitspanne an, sondern
sie gibt eine mit der Anwärmung übereinstimmende Zeit, die also bei der verschiedenen
Brenngeschwindigkeit des Anwärmbrennstoffes verschieden ist, für das Aufdrehen der
Brennstoffspindel an.
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Um auch dann eine sichere Zündung der Signalflamme 3 zu erreichen,
wenn das Ende des Rohres i, das die Signalflamme 3 trägt. in einiger Entfernung
von der Flamme des Anwärmbr ennstoffes angeordnet werden mul5. wird erfindungsgemäß
in das Rohrende kurz vor der Signalflamme 3 eine öffnung angebracht, durch die ebenfalls
verdampfter Anwärmbrennstoff in Richtung zur Anwärmflamme ausströmt, der sich mit
Sicherheit an der Anwärmflamme entzündet und mit Sicherheit die Signalflamme 3 ansteckt.
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Ein Ausführungsbeispiel dieser Anordnung ist in Abb.3 der Zeichnung
dargestellt.