DE72582C - Rechteck-Drehwerk - Google Patents

Rechteck-Drehwerk

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Publication number
DE72582C
DE72582C DENDAT72582D DE72582DA DE72582C DE 72582 C DE72582 C DE 72582C DE NDAT72582 D DENDAT72582 D DE NDAT72582D DE 72582D A DE72582D A DE 72582DA DE 72582 C DE72582 C DE 72582C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectangular
slide
tool
slewing gear
axis
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72582D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. HOFF in Berlin, Brandenburgstr. 25
Publication of DE72582C publication Critical patent/DE72582C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q27/00Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
HERM. HOFF in BERLIN. Rechteck-Drehwerk.
Das vorliegende Rechteck-Drehwerk soll die Uebelstände der durch Patent Nr. 3557 geschützt gewesenen Construction vermeiden, zugleich aber auch reichere und schönere Formen als dieses geben. Der wesentliche Nachtheil der früheren Anordnung lag darin, dafs das Werkstück abwechselnd geradlinig verschoben und um einen rechten Winkel gedreht wurde, wodurch infolge der abwechselnden Dreh- und Schubbewegungen heftige Stöfse im Triebwerk auftraten, welche einen beschleunigten Betrieb der Maschine unmöglich machten.
Dieser Uebelstand wird bei der vorliegenden Construction dadurch vermieden, dafs die Verschiebungen des Werkstückes gleichzeitig mit der Drehung, welche nun eine stetige wird, geschieht, so dafs die Verschiebungen nunmehr unmittelbar auf einander folgen. Die vorliegende Construction benutzt von der früheren nach Patentschrift Nr. 3557 nur die Kreuzschlitteneinrichtung, die zu ihrem Betrieb erforderlichen Kurbeln und Schalträdergetriebe, welch letztere gegen früher so abgeändert sind, dafs jedesmal während einer Vierteldrehung der Planscheibe die eine oder die andere Kurbel eine halbe Umdrehung macht und dadurch den zugehörigen Schlitten aus der einen in die andere Endstellung führt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht :
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundrifs des Drehwerkes,
Fig. 3 die hintere Ansicht der Planscheibe,
Fig. 4 die vordere Ansicht der Planscheibe.
Fig. 5 und 6 sind Details.
Fig. 7 zeigt die Formen der erzeugten Figuren.
In dem Spindelkasten AA, welcher auf dem Gestell B B der Maschine prismatisch geführt wird, sind die Hauptachse b b und die Excenterachse, c c gelagert. Beide Achsen sind mit in einander greifenden Zahnrädern b1 und cl im Verhältnifs von 4 :1 versehen, so dafs bei jeder Vierteldrehung von b b die Achse c c eine volle Umdrehung macht. Auf c c ist ein Excenter C1 angeordnet, dessen Excentricität mittelst eines in der Längsrichtung der Achse verschiebbaren Schlittens beliebig geändert werden kann. Das Excenter C1 wird von einem Prisma C2 umschlossen, welches in einer am Gestell festen senkrechten Prismenführung C gleitet (Fig. 1, 2, 5 und 6). Durch die so gebildete rechtwinklige Kreuzschleife wird somit der Spindelkasten A gegenüber dem Lager B bei jeder Umdrehung der Welle c bezw. jeder Vierteldrehung von b hin- und hergeschoben. Der Zweck dieser Einrichtung wird unten näher erläutert werden.
Die Achse b trägt vorn die Planscheibe d, auf welcher analog der Einrichtung nach D. R. P. Nr. 3557 mittelst zweier zu einander senkrechter Schlittenfuhrungen das Werkstück befestigt ist (Fig. 4). Der Schlitten s wird durch die Kurbel / mit Gleitstück to, welches sich in dem Schlitz ρ des Schlittens verschiebt, geführt. In gleicher Weise wird der zweite Schlitten η rechtwinklig zu s durch eine Kurbel Z1 bewegt. Der Antrieb beider Kurbeln erfolgt durch je eine in d drehbare Achse r, welche mittelst je eines Zahnräderpaares h i mit den Sternrädern k k verbunden sind. Bei Drehung der Scheibe d werden die Sternräder k k durch das quadrantenweise abwechselnd mit Trieb-
Stöcken und todten Verzahnungsbogen versehene feststehende Centralrad e e abwechselnd um je eine halbe Umdrehung gedreht oder' festgehalten, wodurch die vorerwähnte abwechselnde Bewegung der Schlitten η und s erzielt wird. Stellt man das Werkzeug (den Stichel) vor die Mitte der Drehachse b, so beschreibt dieses auf dem Schlitten 5 ein Rechteck, dessen Seitenlängen den doppelten Kurbelarmen der die Schlitten η und s bewegenden Kurbeln/ und Z1 entsprechen. Rückt man das Werkzeug aus der Mittelachse heraus, um Erweiterungen zu erhalten, so sind die Linienzüge der entstehenden Formen nicht mehr geradlinig, sondern sind um so stärker nach aufsen ausgebogen, je weiter das Werkzeug von der Drehachse entfernt wird.
Um diesem Fehler entgegenzuwirken, ist die bereits oben näher angeführte Einrichtung getroffen, dafs der gesammte Spindelkasten nebst dem Werkstück bei jeder Vierteldrehung des letzteren gegen das Werkzeug verschoben wird, wodurch sich, je nach dem Grad der Verschiebungen, beliebige Grade von Einziehungen in den Linienzügen der erzeugten Figuren erzielen lassen.
Hiernach lassen sich auf der vorliegenden Maschine vier Gattungen von Linienzügen erzeugen, und zwar erhält man:
1. bei Mittelstellung des Werkzeuges Rechtecke mit scharfen Ecken;
2. bei excentrischer Stellung des Werkzeuges ohne Einziehung rechteckähnliche Figuren mit runden Ecken und convexen Seiten;
3. bei excentrischer Stellung des Werkzeuges mit Einziehung Rechtecke mit runden Ecken;
4. bei excentrischer Stellung des Werkzeuges und mit vergröfserter Einziehung rechteckähnliche Figuren mit concaven Seiten (siehe Fig. 7).
Sind die Hübe der Kurbeln / und Z1 auf Null eingestellt, wird somit das Werkstück nur durch die Kreuzschleifenkette C C1 bei jeder Vierteldrehung hin- und hergeschoben, so ergeben sich vierseitig symmetrische Figuren (vieriobige Polarsino'iden). Ist der Abstand des Werkzeuges von der Mittelachse = a, der Kurbelarm der rechtwinkligen Kreuzschleife = r, so erhält man tropische Curven, wenn a = m2 r gemacht wird. Dieser Bedingung ist im vorliegenden Falle dadurch Rechnung getragen, dafs die Verschiebung des das Werkzeug führenden Schiebers 5 durch zwei mit einander verbundene Zahnsectoren tt, Fig. 1, 2 und 5, gleichzeitig mittelst der Schubstange T auf einen das Excenter C1 verstellenden Keil K übertragen wird.
Wird der Schieber S von dem ihn bewegenden Zahnsector t gelöst, so lassen sich durch Einstellung des ersteren noch Linienzüge beliebiger Art, wie die oben unter 2. und 4. angegebenen Figuren, herstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Rechteck-Drehwerk mit festem oder beweglichem Stichel zur Herstellung von Körpern in Rechtecksform mit scharfen oder abgerundeten Ecken und geradlinigen oder auswärtsgebogenen Seiten, gekennzeichnet durch eine Kreuzschlitteneinrichtung, vermöge deren das Arbeitsstück während der Drehung abwechselnd in der einen und anderen Schlittenachse verschoben wird, in Verbindung mit einem Einziehungsmechanismus, zum Zwecke, den ausgebogenen Erweiterungen des scharfen Rechtecks geradlinige oder zurückgebogene Form zu geben.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72582D Rechteck-Drehwerk Expired - Lifetime DE72582C (de)

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