DE723905C - Loeschkammer fuer elektrische Schalter - Google Patents

Loeschkammer fuer elektrische Schalter

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DE723905C
DE723905C DEM129296D DEM0129296D DE723905C DE 723905 C DE723905 C DE 723905C DE M129296 D DEM129296 D DE M129296D DE M0129296 D DEM0129296 D DE M0129296D DE 723905 C DE723905 C DE 723905C
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cylinder
extinguishing
inner cylinder
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holes
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DEM129296D
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Rheinmetall Air Defence AG
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/72Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
    • H01H33/75Liquid-break switches, e.g. oil-break

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  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Löschkammer für elektrische Schalter Es ist bekannt, in elektrischenFlüssigkeitsschaltern das Erlöschen des Lichtbogens dadurch zu begünstigen, daß durch besondere Vorrichtungen die Löschflüssigkeit entweder am Ausweichen verhindert und in nächster Nähe :der Lichtbogenachse zurückgehalten oder unter Druck in den Lichtbogen eingespritzt wird. Unter anderem sind zur Erzielung dieser Wirkung sogenannte Plattenstapel bekanntgeworden, welche aus aufeinandergelegten, zur Lichtbogenachse senkrecht angeordneten durchlochten, Platten bestehen, welche so ausgebildet sind, daß zwischen einzelnen Platten Löschflüssigkeit in nächster Nähe der Lichtbogenachse zurückgehalten und verdampft oder eingespritzt wird. Diese Plattensfapel bestehen aus vielen einzelnen Teilen, welche durch besondere Vorrichtungen zusammengehalten werden. müssen, -die ihrerseits, weil meistens aus Metall bestehend, noch zu isolieren sind. Die Plattenstapel sind aus diesem Grunde verhältnismäßig teuer und erhalten einen großen Durchmesser, welcher entsprechend große Phasenabstände bzw. großen Durchmesser des umhüllenden Gefäßes bedingt und dadurch die Kosten des ganzen Schalters beeinflußt.
  • Es sind auch Löschkammern bekannt,deren Zylinder .mit Löchern versehen und zum Teil gegeneinander verschiebbar sind. Diese Merkmale verfolgen den Zweck, entweder die Zylinder gegen zu hohen Überdruck zu entlasten oder eine Verbindung zwischen innerem und äußerem Raum herzustellen, damit das Innere der Löschkammer sich wieder mit Löschflüssigkeit füllen kann.
  • Eine andere Löschkammer bekannter Bauart besteht aus einem kurzen inneren Zylinder, der den beweglichen Kontakt in beträchtlicher Entfernung vom festen Kontakt eng umschließt, und einem konzentrisch dazu angeordneten äußeren Zylinder, deren Enden auf der dem festen Kontakt abgewandten Seite durch den gemeinsamen Löschkammerboden verbunden sind und in deren mit Löschmittel angefüllten ringförmigen Zwischenraum sich ein -dritter Zylinder während der Abschaltung in Richtung des beweglichen Kontaktes so verschiebt, daß durch im inneren Zylinder auf der Höhe des Löschlcammerbodens gebohrte Löcher Löschmittel in die Bahn des beweglichen Kontaktes gepreßt wird. Indieser Kammer stellt sich die kühlende Wirkung des eingespritzten Löschmittels auf den Lichtbogen erst dann ein, wenn der bewegliche Kontakt die Mündung der Löschkammer erreicht hat. Die dadurch bedingte lange Lichtbogendauer ergibt bei hohen Kurzschlußströmen große Zerstörungen am Fehlerort und, im Verein mit der großen Lichtbogenlänge in der Kammer, hohe Drücke welche leicht zu ihrer Zerstörung führen können.
  • Für die rasche Löschung des Lichtbogen wäre es aber wichtig, daß derselbe möglichst von Anfang an und auf seiner ganzen Länge vom Löschmittel gut gekühlt würde. Diese Forderung kann erfüllt werden, indem man das Löschmittel längs der ganzen Bahn des Lichtbogens so nahe als möglich an diesen heranbringt und gleichzeitig ein Ausweichen des Löschmittels zu verhindern sucht. Diese Forderungen werden jedoch nicht oder nur ganz unzulänglich von den bekannten Löschkammern erfüllt, bei welchen der innere Zylinder entweder den beweglichen Kontakt in zu weitem Abstand umschließt oder bei geringem Abstand eine größtenteils glatte Oberfläche besitzt.
  • Diese Nachteile der bekannten Löschkammern können gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß die Wandung des inneren Zylinders auf einer ungefähr der ganzen Unterbrechungsstrecke innerhalb der Löschkammer entsprechenden Länge mit durchgehenden Bohrlöchern zum Zurückhalten von Löschmittel in größter Nähe des Lichtbogens bzw. zum Einspritzen von Löschmittel in den Lichtbogenraum versehen ist. Da der innere Zylinder den Schaltstift mit geringem Spiel umschließen kann und der äußere Zylinder nur die zur Aufnahme der Druckbeanspruchung notwendige Dicke haben muß, ist eine äußerst kompakte und einfache Bauart möglich.
  • Die bessere Wirkung einer solchen Löschkaminer gegenüber den bekannten Löschkammern ergibt sich daraus, daß infolge Berührung des Lichtbogens mit dem in Lichtbogennähe gehaltenen oder in denselben eingespritzten Löschmittel eine turbulente Strömung entsteht, die den Lichtbogen schon kurz nach seiner Entstehung auf seiner ganzen Länge durchsetzt und durch wirksame Kühlung zum Verlöschen bringt. Übereinstimmend mit der Theorie haben Versuche gezeigt, daß bei größeren Abschaltströmen die Lichtbogenlöschung schon erfolgt, nachdem der bewegliche Kontakt nur einen geringen Bruchteil seines Weges in der Löschkammer zurückgelegt hat.
  • Die schematische Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar im Längsschnitt und zum Teil auch im Ouerschnitt nach der Linie C-D der zugehörigen Längsschnittfiguren.
  • Beim Beispiel nach Fig. i und 2 sind zwei Hohlzylinder 3. q. fest aufeinandergepreßt; der innere Zylinder 3 reicht bis in die Nähe des festen Kontakts i und ist auf seiner ganzen Länge mit Löchern 5 versehen. Die während des Abschaltens frei werdenden Gase und Dämpfe können nur axial in der Richtung A oder, wenn der feste Kontakt hohl ausgebildet ist, auch in der Richtung B entweichen. Dabei kann nötigenfalls der innere Zylinder 3 bei A mit einer besonders ausgebildeten Mündung und der feste Hohlkontakt i mit einem Ventil versehen sein.
  • ist der bewegliche Kontakt, der als Stift oder als Hohlkontakt ausgebildet sein kann. Beim Beispiel Fig.3 und q. ist auch der äußere Zylinder 4 mit Löchern 6 und 7 versehen, von denen einzelne, 7, in ihrer Lage mit Löchern 5 des Zylinders 3 übereinstimmen. Die aus der Schaltflüssigkeit der Löcher 5 entwickelten Gase und Dämpfe müssen den Lichtbogenraum durchströmen, bevor sie durch die Offnungen 7 des äußeren Zylinders d. nach außen entweichen können. Hierdurch wird eine besonders starke Durchwirbelung und Entionisierung des Lichtbogens erreicht.
  • Gemäß Fig. 5 ist der innere Zylinder 3 gegenüber dem äußeren Zylinder d. beweglich angeordnet. Solange kein Druck in der Löschkammer herrscht, wird der innere Zylinder 3 durch eine Feder 8 nach oben gedrückt, in welcher Stellung die Löcher der beiden Zylinder nicht miteinander übereinstimmen. Erst dann, wenn während der Abschaltung ein bestimmter Druck erreicht wird, wird der innere Zylinder 3 infolge der Differentialwirkung seiner oberen und unteren Fläche entgegen der Spannung der Feder 8 nach unten gedrückt, bis sich die Löcher 5 und 7 teilweise oder ganz überdecken und den Schaltprodukten den Austritt gestatten. Mit dieser Vorrichtung wird eine Anpassung der Lösehkaminer an kleine und große Abschaltströme bewirkt.
  • Da bei der Konstruktion nach Fig.5 bei größerem Spiel zwischen den beiden Zylindern 3, 4. die Gefahr besteht, daß die in den Löchern des inneren Zylinders 3 befindliche Schaltflüssigkeit vorzeitig herausgedrückt wird, so ist beim Beispiel Fig. 6 und 7 der innere Zylinder 3 mit einem aufgepreßten Mantel 9 versehen, welcher diese Gefahr verhindert.
  • Beim Beispiel Fig.8 ist der innere Zylinder 3 von wesentlich kleinerem Durchmesser als der äußere Zylinder .4, und der Zwischenraum ist mit Schaltmittel angefüllt. Oben am inneren Zylinder 3 und unten am äußeren Zvlinder.i befinden sich Flansche io, «-elche die Abschließung des Zwischenraumes bewirken. Durch den während der Abschaltung erzeugten Druck wird .der innere Zylinder 3 infolge Differentialwirkung entgegen der Kraft der Feder 8 nach unten gedrückt. Dadurch wird das zwischen den beiden Zylindern eingeschlossene Schaltmittel durch die Löcher 5 in den Lichtbogen .gespritzt. Die Ableitung der Schaltprodukte erfolgt hier durch ,den hohlen beweglichen Kontakt a.
  • Gemäß-dem Beispiel Fig.9 ist der innere Zylinder ebenfalls von wesentlich kleinerem Durchmesser als der äußere Zylinder 4, aber im Gegensatz zu Fig. 8 nicht beweglich. Infolge des ,an der Mündung .des beweglichen, hohlen Kontaktes vorhandenen Druckgefälles entsteht eine Strömung von Löschmittel in dem .durch Pfeile angedeuteten Sinne.
  • Das Beispiel Fig. io und i i stellt eine ähnliche Konstruktion dar wie Fig. 9, doch erfolgt hier die Ableitung der Schaltgase aus dem inneren Zylinder 3 durch Kanäle i i, welche den. Zwischenraum und den. äußeren Zylinder 4 ,durchsetzen. Die entstehende Strömung ist ,durch Pfeile angedeutet.
  • Die Konstruktionen nach Fig. i bis 7 eignen sich nur für flüssige Löschmittel, diejenigen nach Fig.8 bis ii für flüssige und für gasförmige Löschmittel.
  • Bei sämtlichen .gezeichneten Beispielen ist es für die Wirkung der Vorrichtung gleichgültig, ob der Schaltstift oder die Löschkammer bewegt wird und ob die Bewegung nach oben oder unten erfolgt. Jede Löschkammer könnte noch von einer nicht gezeichneten Umhüllung umgeben sein, welche als Behälter für das Löschmittel und zum Auffangen der aus dem äußeren Zylinder 4 austretenden Schaltprodukte dienen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Löschkammer fürelektrische Schalter, die aus mindestens zwei konzentrisch angeordneten, entweder eng oder in größerem Abstand sich umgebenden Hohlzylindern besteht, deren Zwischenraum ganz mit Löschmittel gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des inneren Zylinders auf einer ungefähr der ganzen Unterbrechungsstrecke innerhalb der Löschkammer entsprechenden Länge mit durchgehenden Bohrlöchern zum Zurückhalten von Löschmittel in größter Nähe des Lichtbogens bzw. Einspritzen von Löschmittel in den Lichtbogenraum versehen ist. z. Löschkammer nach Anspruch i, ,deren Hohlzylinder sich eng umgeben, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des äußeren Zylinders mit Löchern versehen ist, von denen einzelne in ihrer Lage mit Löchern des inneren Zylinders übereinstimmen und durch welche die durch den Lichtbogen erzeugten Schaltprodukte nach außen entweichen können. 3. Löschkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Zylinder gegenüber dem äußeren Zylinderbeweglich angeordnet ist. , 4. Löschkammer nach Anspruch i bis 3, deren Hohlzylinder sich eng umgeben, dadurch gekennzeichnet,.daß der innere Zylinder bei druckloser Löschkammer :durch Federkraft in eine Stellung gedrückt wird, in welcher die Löcher der beiden Zylinderwandungen nicht übereinstimmen. 5. Löschkammer nach Anspruch i, deren Hohlzylinder sich .eng umgeben, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Zylinder mit einem aufgepreßten Mantel versehen ist, welcher verhindert, daß das in den Löchern des inneren Zylinders befindliche Löschmittel vorzeitig herausgedrückt wird. 6. Löschkammer nach Anspruch i und 3, deren Hohlzylinder im größeren Abstand sich umgeben, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem inneren beweglichen und dem äußeren Zylinder mit Löschmittel angefüllt und durch die Zylinderbewegung unter Druck setzbar ist, so daß .das Löschmittel beim Verschieben -des inneren Zylinders .durch den während der Abschaltung erzeugten Druck durch hie Löcher des inneren Zylinders in denLichtbogen gespritzt wird. 7. Löschkammer nach Anspruch i, deren Hohlzylinder im größeren Abstand sich umgeben, .dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem inneren und dem äußeren Zylinder mit Löschmittel angefüllt ist und bei der Abschaltung infolge des Druckgefälles, das an der in den inneren Zylinder hineinragenden Mündung des beweglichen, hohlen Kontaktes entsteht, eine Strömung von Löschmittel bewirkt wird. B. Löschkammer nach Anspruch i, deren Hohlzylinder im größeren Abstand sich umgeben, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen .dem inneren und dem äußeren Zylinder mit Löschmittel angefüllt ist und die Ableitung der Schaltprodukte aus dem inneren Zylinder mittels den Zwischenraum und den äußeren Zylinder durchsetzender Kanäle erfolgt. 9. Löschkammer nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß dieselbe mit einer Umhüllung umgeben ist, welche als Behälter für das Löschmittel und zum Auffangen der aus dem äußeren Zylinder austretenden Schaltprodukte dient.
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