DE723461C - Ventil- und kurbellose, durch umlaufenden Schieber gesteuerte Kolbenpumpe - Google Patents

Ventil- und kurbellose, durch umlaufenden Schieber gesteuerte Kolbenpumpe

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Publication number
DE723461C
DE723461C DES139630D DES0139630D DE723461C DE 723461 C DE723461 C DE 723461C DE S139630 D DES139630 D DE S139630D DE S0139630 D DES0139630 D DE S0139630D DE 723461 C DE723461 C DE 723461C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
drive shaft
slide
rotating
piston pump
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Expired
Application number
DES139630D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Schuur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sum Vergaser Ges Carl Wirsum &
Original Assignee
Sum Vergaser Ges Carl Wirsum &
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/10Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement the cylinders being movable, e.g. rotary
    • F04B1/113Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement the cylinders being movable, e.g. rotary with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders
    • F04B1/1133Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement the cylinders being movable, e.g. rotary with actuating or actuated elements at the inner ends of the cylinders with rotary cylinder blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Ventil- und kurbellose, durch umlaufenden Schieber gesteuerte Kolbenpumpe Ventil- und kurbellose, durch umlaufenden Schieber gesteuerte Kolbenpumpen sind bekannt.
  • Diese Pumpen teilen sich in solche auf, bei denen einmal der Antrieb vom Steuerschieber und zum anderen von der außermittig sitzenden Antriebswelle aus erfolgt.
  • Bei den Pumpen der erstgenannten Ausführung wird der bzw. werden die Kolben u. a. an einem außermittig zum Steuerschieber feststehenden Bolzen geführt. Dieser Bolzen bzw. diese Bolzen sind an den Stirnwänden des Pumpengehäuses angebracht, was durch das Pumpensystem baulich bedingt ist. Hierdurch ist es nicht möglich, mehr als zwei Pumpenzellen (Steuerschieber) m einem Gehäuse, anzuordnen, da sich die Durchführung einer Verbindung zwischen dem einen und anderen Steuerschieber nicht anbringen läßt. Die zweizellige Bauart hat den Nachteil, daß ihr Förderfluß nicht so gleichmäßig ist wie der einer mehrzelligen Bauart. Bei den Pumpen mit außermittig zum Steuerschieber sitzender Antriebswelle wird der bzw. werden die Kolben an derselben geführt. Hierbei liegt der Mittelpunkt der Führungsflächen, an denen der Kolben geführt wird, um den Betrag der Exzentrizität der Antriebswelle versetzt in der Antriebswelle. Um einen einwandfreien Lauf dieser Pumpen zu gewährleisten, ist es unbedingt erforderlich, d.aß die Exzentrizität und die Versetzung des Führungsflächenmittelpunktes zum Mittelpunkt der Antriebswelle gleich sind, da sonst ein Klemmen der Pumpen eintritt. Weiterhin hat dieses Pumpenprinzip den Nachteil, daß der Steuerschieber nur mit der halben Winkelgeschwindigkeit der Antriebswelle umläuft und somit auch die Anzahl der Kolbenhübe der halben Drehzahl der Antriebswelle entspricht.
  • Um also die gleichen Förderimpulse in der Zeiteinheit zu bekommen, wie sie beispielsweise eine zweizellige Pumpe der erstgenannten Ausführung hat, muß entweder die Antr:ebswelle die doppelte Drehzahl machen, oder die Pumpe muß bei gleicher Drehzahl vierzellig ausgeführt sein.
  • Bei der vorliegenden Erfindung sind sämtliche vorstehend geschilderten Nachteile dadurch behoben, daß der Steuerschieber mit der Winkelgeschwindigkeit der Antriebswelle umläuft und die Pumpe in mehrzelliger Bauart ausgeführt werden kann.
  • Dies geschieht dadurch, daß bei einer Kolbenpumpe der eingangs erwähnten Art mit außermittig zum Schieber angeordneter Antriebswelle und umlaufenden Kolben, der in dem im Schieherangeordneten,als durchgehende Aussparung ausgebildeten Förderraum in dessen senkrecht zur Drehachse stehender Längsachse geführt wird, der Kolben senkrecht zu der Längsachse des Förderraumes an der Antriebswelle durch Flächen oder an einem mit der Antriebs-,velle entsprechend gekuppelten oder verbundenen Teil, dessen Mittelpunkt im Mittelpunkt der Antriebswelle liegt, geführt wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ,ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung gemäß der Erfindung.
  • Abb. i und Abb. 2 sind Schnitte senkrecht zur Antriebswelle durch die wichtigsten Bauteile der Pumpe, nämlich durch Gehäuse, umlaufenden Schieber, Kolben und Mitnehmerzapfen der Antriebswelle. Abb.3 zeigt die Lage der Schnittebene C-D' von Abb. i und ist außerdem ein Längsschnitt durch die Pumpe in der Ebene A-B, die in Abb. i eingezeichnet ist.
  • Wie ersichtlich, ist der umlaufende Schieber i an seiner Innenseite als Förderraum 6 ausgebildet und enthält die Laufbahn für den Kolben z. Beiderseits in Verlängerung dieser Laufbahn liegen die Schieherschlitze 3. Der Kolben 2 hat eine annähernd prismenförmige Gestalt mit der Abweichung, daß die den Schieberschlitzen zugekehrten Seiten durch Drehflächen gebildet werden. Diese Drehflächen haben eine solche Krümmung, daß sie sich in den Totlagen des Kolbens 2 (s. Abb. i ) der Innenfläche des umlaufenden Schiebers in der Nähe der Schlitze 3 eng anschmiegen. Die abgeflachten Seiten des Kolbens 2 dienen als Gleitflächen. Der Kolben 2 hat in der hier dargestellten Ausführung eine rechteckig-prismatische Aussparung, in die derebenfalls rechteckig-prismatische Führungszapfen der Antriebswelle 4 eingreift. Der Kolben 2 trägt Ansätze 5, die die Form von Ringsegmenten haben und deren Herstellung man sich so vorstellen kann, daß der Kolben 2 nach dem Profil gemäß Abb.3 mit den Drehflächen versehen und dann gemäß Abb. i abgeflacht wurde. Von dem ursprünglich gedrehten Bund bleiben dann am Kolbenkörper ringsegmentartige Ansätze stehen. Wie Abb. i und 3 zeigen, dringen diese Ansätze im Totpunkt in den jeweils zugehörigen Schieberschlitz 3 ein und füllen dabei denselben mehr oder weniger vollständig aus.
  • In der Stellung nach Abb. i ist der Augenblickswert der Förderung gleich Null, wie dies immer in den Totpunkten einer Kolbenpumpe der Fall ist. In der Stellung gemäß Abb. 2 ist der Augenblickswert der Förderung gleich dem Maximum, und es ist ersichtlich, daß die Austrittsquerschnitte der Pumpe nicht die geringste Drosselwirkung ausüben.
  • Durch das Zusammenwirken der beiden Führungen des Kolbens 2, der an den Gleitflächen des Förderraumes 6 im Schieber i in der die Schieberschlitze 3 verbindenden Richtung und an der Antriebswelle 4 in der dazu senkrechten Richtung geführt wird, entsteht, ivie ein Vergleich der Abb. i und 2 zeigt, eine Hubbewegung des Kolbens 2 mit zeitlich sinu.sförmigem Verlauf.
  • Dieselbe Wirkung tritt auch ein, wenn der Kolben 2 in anderer Weise, .etwa durch eine Kupplung mit Keilfeder oder Gleitstein oder eine ähnliche Ausführung der Verbindung. so an der Antriebswelle geführt ist, daß er eine Bewegung senkrecht zu seinen abgeflachten Laufflächen ausführen kann.
  • Die beschriebenen ringsegmentartigen Ansätze 6 bieten den Vorteil, den schädlichen Raum der Pumpe in einer beliebigen, nur durch die Herstellungsgenauigkeit begrenzten Weise dem Nullwert anzunähern. Dadurch erhält die Pumpe die Fähigkeit, sehr große Saughöhen auch im selbstansaugenden Zustand, also dem Anlauf, zu überwinden.
  • Die Pumpe läßt sich auch als. Pumpe mit veränderlichen Flüssigkeitsmengen durch stufenlose Verstellung des wirksamen Kolbenhubes benutzen. Zu diesem Zweck würde bei unveränderter Stellung der Antriebswelle 4 das Gehäuse so einzurichten sein, daß der umlaufende Schieber i relativ zur Lage der Antriebswelle 4 verschoben werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ventil- und kurbellose, durch umlaufenden -Schieber gesteuerte, doppelt wirkende Kolbenpumpe mit außermittig zum Schieber angeordneter Antriebswelle und umlaufendem Kolben, der in dem im Schieber angeordneten, als durchgehende Aussparung ausgebildeten Förderraum in dessen senkrecht zur Drehachse- stehender Längsachse geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (2) senkrecht zu der Längsachse des Förderraumes (6) an der Antriebswelle (q.) durch Flächen oder an einem mit der Antriebswelle (q.) entsprechend gekuppelten oder verbundenen Teil, dessen Mittelpunkt im Mittelpunkt der Antriebswelle (q.) liegt, geführt wird. z. Kolbenpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (z) ringsegmentartige Ansätze (5) trägt, die je in einer der beiden Totpunktlagen des Kolbens (a) den zugehörigen Schlitz (3) des umlaufenden Schiebers (i) weitgehend ausfüllen. 3. Kolbenpumpe nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (i) zur stufenlosen Veränderung des wirksamen Kolbenhubes im Pumpengehäuse in der Längsachse des Förderraumes (6) bei Totpunktlage desselben zur Antriebsachse (q) verschiebbar angeordnet ist.
DES139630D 1939-12-24 1939-12-24 Ventil- und kurbellose, durch umlaufenden Schieber gesteuerte Kolbenpumpe Expired DE723461C (de)

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