DE72305C - Füllfederhalter - Google Patents

Füllfederhalter

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Publication number
DE72305C
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Germany
Prior art keywords
ink
pen
rubber tube
former
case
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72305D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. LORENTZ und J. LlNHART in Neusohl
Publication of DE72305C publication Critical patent/DE72305C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/04Ink reservoirs flexible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein mit Tinte gefüllter Federhalter, welcher durch den leichten Druck, den der Daumen beim Schreiben auf den Federstiel ausübt, der Schreibfeder Tinte zuführt. Beiliegende Zeichnung zeigt einen solchen Federhalter in Fig. 1 in unterer Ansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 im horizontalen Längenschnitt. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach χ - χ der Fig. ι, während die Fig. 5, 6 und 7 Details darstellen.
Die automatische Schreibfeder besteht aus zwei Theilen, aus dem die Schreibfeder a haltenden Kopf b und dem als Tintenbehälter dienenden hohlen Stiel c. Beide Theile sind bei d in einander geschraubt. Der Kopf b ist durch eine Querplatte bl gegen den Tintenraum c1 abgeschlossen. In dieser Querplatte sitzt das Tintezuführungsröhrchen d\ welches mit seinem erweiterten Ende d'2, Fig. 5 im Schnitt, bis unter die Feder α reicht und dieselbe mit Tinte . benetzt. Vor der Mündung des Röhrchens d' liegt im Raum cl ein Gummiplättchen a1, Fig. 6, das in der Mitte mit einem dünnen, scharfenlnstrumentdurchschnitten ist, so dafs dieser Schnitt a1 eine ventilartig functionirende Durchgangsöffnung bildet, die gewöhnlich durch die eigene Elasticität des Gummiplättchens a1 geschlossen ist und weder beim Abwärtshalten der Feder, noch beim Abspritzen derselben Tinte aus e1 herausläfst. Das Plättchen α1 wird durch ein kurzes Rohrstück e fest gegen die Querplatte bl gehalten.
Das Ende des Stieles c ist durch eine dicht eingepafste Kapsel e1 geschlossen, die mittelst eines T- förmigen Kanälchens e2 den Tintenraum c1 mit dem äufseren communiciren läfst. Auch dieser Kanal e2 ist gegen den Raum cl durch ein Gummiplättchen F abgeschlossen, das wieder durch ein in die Kapsel e1 eingepafstes Rohrstückchen fl in dieser festgehalten wird. Aus dieser Gummiplatte F ist in der Mitte ein Theil f2 so als Konus herausgeschnitten (Fig. 7), dafs er noch an einer Stelle mit dem Plättchen f zusammenhängt und als nach innen sich öffnendes Ventil functionirt. Der Stiel c hat an der Stelle, wo der Daumen zu liegen kommt, einen durch den Rahmen g verstärkten schmalen langen, rechteckigen Einschnitt h. Ein im Stiel c durch zwei Rohrstückchen g} festgehaltenes Gummiröhrchen hs bildet den Abschlufs dieses Einschnittes h, in welchen eine Spiralfeder i von halbkreisförmigem Querschnitt (Fig. 4) zu liegen kommt. Diese Spiralfeder ruht mit ihrer flachen Unterseite auf dem Gummiröhrchen h1 auf und ist in der Längsrichtung nach oben hin sanft gewölbt. Diese Wölbung steht, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, aus dem Rahmen g etwas hervor. Zwei Zapfen i des Rahmens g, welche in die Spiralenenden eingreifen, verhindern deren Herausfallen. Zum Gebrauch mufs der Federstiel c mit Tinte gefüllt werden. Das Füllen kann durch Abschrauben des Kopfes b erfolgen, welcher dann wieder festgeschraubt wird. Durch Drücken an die Spiralfeder i wird das Röhrchen h} zusammengedrückt, dieses verdrängt Tinte, welche nun nur durch den Schlitz a2 in das Röhrchen d1 entweicht und so der Feder α zugeführt wird. Während des Andrückens der Feder i schliefst sich natürlich das Ventil f2,
das sich aber beim Auslassen der Feder i wieder öffnet und Luft einläfst. Nun genügt zum Benetzen der Schreibfeder α schon der leichte periodische Druck, den der auf der Feder i liegende Daumen beim Schreiben auf diese ausübt, so dafs also die Feder α immer feucht bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Füllfederhaltern mit einem innen liegenden, die Tinte aufnehmenden und von aufsen zusammen zu drückenden Gummirohr (h1) die Anordnung einer Spiralfeder (i) in einem Ausschnitt der Halterhülse, durch welche der Druck des Daumens auf das Gummirohr übertragen wird, in Verbindung mit je einem im hinteren und vorderen Ende des Halters vorgesehenen Lippenventil, von denen beim Druck auf die Spiralfeder i das erstere sich schliefst und das letztere sich öffnet, beim Nachlassen des Druckes dagegen das erstere sich öffnet und das letztere sich schliefst, so dafs im ersteren Falle Tinte zur Schreibfeder befördert, im letzteren Falle das Zurücksaugen der Tinte von der Schreibfeder verhindert und gleichzeitig Luft in das Gummirohr eingelassen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72305D Füllfederhalter Expired - Lifetime DE72305C (de)

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