DE721385C - Schweissdraht fuer Kohlelichtbogenschweissung - Google Patents

Schweissdraht fuer Kohlelichtbogenschweissung

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DE721385C
DE721385C DEB173637D DEB0173637D DE721385C DE 721385 C DE721385 C DE 721385C DE B173637 D DEB173637 D DE B173637D DE B0173637 D DEB0173637 D DE B0173637D DE 721385 C DE721385 C DE 721385C
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welding
carbon arc
carbon
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arc welding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/24Selection of soldering or welding materials proper
    • B23K35/30Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550°C
    • B23K35/3053Fe as the principal constituent

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description

  • Schweißdraht für Kohlelichtbogenschweißung, In, jüngster Zeit hat die Schweißung mit dem Kohlelichtbogen immer mehr Bedeutung erlangt. . Dünnwandige Schweißungen werden hierbei in der Regel ohne Zulegedraht durchgeführt. Bei der Verschweißung von Konstruktionen aus stärker bemessenen Werkstoffen ist es jedoch notwendig; einen Zusatzwerkstoff zu verwenden. Diese Zusatzwerkstoffe können je nach der Beschaffenheit.. der zu verschweißenden Stoßverbindung -die verschiedensten Formen (rund, quadrat, profiliert) aufweisen.
  • Bisher hat man für die Kohlelichtuogenschweißung meistens gewöhnliche Eisendrähte herangezogen, die ,aber den Nachteil mit sich ])lachten, daß das Gefüge der Schweißnaht nicht die gewünschte Homogenität aufwies, wodurch nur unbefriedigende physikalische Werte erreicht wurden. Auch wurde für die Lichtbogenschweißung die Verwendung eines Drahtes vorgeschlagen, der- bis zu o, i a,( Kohlenstoff, nur Spuren von Silicium und bis zu o,8% Mangan enthält. Bei einem derartigen Schweiþdraht mit nur Spuren von Silicium erfolgt aber der unvermeidliche Allbrand. der bei der Kohlelichtbogenschweißung infolge der dabei auftretenden höheren Temperaturen im> größeren Maße auftritt als hei anderen Schweißarten, auf Kosten des Kohlenstoffs und Mangans: Dadurch tritt eine Entkohlung der Schweißstelle ein, was eine ungünstige Veränderung der mechanischen Eigenschaften zur Folge hat. Der Siliciumgehalt spielt aber auch für die Schlackenbildung eine -wesentliche Rolle; die bei seiner .Abwesenheit von keinem der anderen vorhandenen Elemente übernommen weiden kann, so dalli in diesem Fäll Oxydeinschlüsse .in der Schweiße auftreten, wodurch ihre physikalischen Eigenschaften verschlechtert werden. Besonders hervorzuheben ist aber; daß bei Verwendung der bislang üblichen Eisendrähte, die nur Spuren von Silicium- enthalten, die Form der Schweißnaht unbefriedigend war, da es in der Regel nicht gelingt, eine Hohlnaht herzustellen, welche eineu allmählichen Ubergang vorn Schweißwerkstoff zum Grundwerkstot) ergibt; ebenso zeigt -die Oberfläche des Schweißgutes deutlich merkbare Unebenheten.
  • Alle diese Nachteile werden bei Anwendung es erfindungsgemäßen Schweißdrahtes infolge seiner besonderen Zusammensetzung, die sich von den gewöhnlichen Eisendrähten durch einen - höheren Siliciumgehalt von o,25 bis i % unterscheidet, vermieden und somit ein besseres Ergebnis bei der Kohlelichtbogenschweißung erzielt.
  • Für die Schmclzschweißung mit dem Kohlelichtbogen sind nun ganz ,andere Voraussetzungen gegeben wie .für die anderen Schmeizschweißverfahren. Bei der Gasschmelzschweißung ist z. B. die Temperatur der «Wärmequelle wesentlich geringer als bei der Kohlelichtbogenschweißung. Außerdem ist durch die Gasflamme eine andere metallurgische Beeinflussung des Zusatzwerkstoffies gegeben, da die Flammeneinstellung so gewählt wird, daß keine nennenswerte Oxydation eintritt; im übrigen werden auch durch die Verbrennungsprodukte der Flamme die Einwirkungen der Atmosphäre verhindert.
  • Bei der Metallichtbogenschweißung wird der Lichtbogen durch das Metall selbst bzw. durch Stoffe, die z. B. als Umhüllung verwendet werden, gebildet. Das Material schmilzt also innerhalb des Lichtbogens ab, erfährt eine wesentlich höhere Überhitzung, und daraus ergeben sich wiederum andere metallurgische Vorgänge, die einen anderen Chemismus des Zusatzwerkstoffes voraussetzen, um zu besonderen Gütewerten zu gelangen.
  • Bei der Kohlelichtbogenschweißung hat man es mit einer wesentlich höheren Temperatur zu tun, ebenso mit einer grundsätzlich anderen Ausbildung der Flamme. Durch den Kohlelichtbogen sind daher ganz andere metallurgische Voraussetzungen gegeben, die die Schmelze beeinflussen. Zufolge dieser veränderten metallurgischen Bedingungen und insbesondere mit Rücksicht auf die gewünschte Nahtausbildung können nur Zusatzwerkstoffe bestimmter Zusammensetzung die günstigste Nahtform bzw. ein Optimum an Güteeigenschaften ergeben.
  • Es ist nun bekannt, daß insbesondere bei Konstruktionen, die wechselnden Beanspruchungen unterliegen, der Nahtform eine ausschlaggebende Bedeutung zukommt, daß also bei ungünstiger Nahtform die Werte der Dauerfestigkeit abfallen.
  • Bei Verwendung von Schweißdrähten für Kohlelichtbogenschweißung in einer Zusammensetzung, wie sie nach vorliegender Erfindung zu wählen ist, ergibt sich bei der-Verschweißeng eine Nahtform und -oberfläche, die eine besonders hohe Wechselfestigkeit der geschweißten Konstruktion sicherstellen. Durch eine Reihe von Versuchen konnte festgestellt werden, daß dieses günstige Ergebnis nur mit Schweißdrähten, deren Analyse innerhalb der im Anspruch genannten Grenzen liegt, erreicht werden kann.
  • Schweißdrähte, welche die geschilderten Vorzüge aufwiesen, hatten z. B. folgende Zusammensetzung: etwa o, 15 % Kohlenstoff, etwa o,9o% Mangan, etwa o,40% Silicium, etwa o,o3% Schwefel, etwa o,oI5% Phosphor.
  • Eine Steigerung der mechanischen Gütewerte kann noch durch die Zugabe von Tantal bis _ I,5o%, Magnesium bis o,3o%, Nickel bis zu 8%, Chrom bis zu 5%, Wolfram bis 3%, Molybdän bis zu 2%, Kobalt bis zu 2% und Kupfer bis zu 2%, einzeln oder zu mehreren, erzielt werden, wobei die Möglichkeit besteht, die Zusammensetzung des Drahtes den physikalischen Eigenschaften des Grundn-erkstoffes im weitgehendsten Maße anzupassen. Die Zusammensetzung eines Drahtes der diesen gesteigerten Anforderungen entspricht, ist folgende: etwa o, r oo/o Kohlenstoff, etwa o,8o% Mangan, etwa o,3o% Silicium, etwa o; 5 o % Chrom, etwa ?, 5 0 0#0 Nickel.
  • Die Kohlelichtbogenschweißung ermöglicht eine wirtschaftlichere Herstellung von Schweißverbindungen, als dies bei der gewöhnlichen Lichtbogenschweißung oder Autogenschweißung der Fall ist. Zweckmäßig kann diese Schweißung auch auf automatischem Wege durchgeführt werden. Durch die Verwendung von Zusatzwerkstoffen nach vorliegender Erfindung sind nunmehr die Voraussetzungen gegeben, daß auch mit der Kohlelichtbogenschweißung die gewünschte Hohlform und glatte Oberfläche der Schweiße sowie die notwendigen Gütewerte, insbesondere holic Wechselfestigkeit, erreicht werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verwendung von Schweißdrähten mit bis 0,4.50'o Kohlenstoff, 0,25 bis z% Silicium, o, 2 o bis 30i'0 Mangan und Rest Eisen, wobei der Schwefelgehalt mas. o,o6o/o und der Phosphorgehalt max, 0,04.50j0 nicht überschreiten darf, zur Herstellung von Kohlelichtbogenschweißungen mit einwandfreier Hohlnaht und glatter Oberfläche sowie besonders hoher Wechselfestigkeit.
DEB173637D 1936-03-28 1936-03-28 Schweissdraht fuer Kohlelichtbogenschweissung Expired DE721385C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079428B (de) * 1955-05-07 1960-04-07 Philips Nv Die Verwendung eines Schweissdrahtes zur Herstellung einer Schweisstelle mit hoher Kerbschlagfestigkeit
DE1116513B (de) * 1955-07-29 1961-11-02 Westfaelische Union Ag Die Verwendung von Staehlen als Zusatzwerkstoffe fuer die elektrische Schutzgas-Schweissung
DE2811406A1 (de) * 1977-03-17 1978-09-21 Union Carbide Corp Verfahren und draht zum unterpulver- lichtbogenschweissen von rohren

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DE1116513B (de) * 1955-07-29 1961-11-02 Westfaelische Union Ag Die Verwendung von Staehlen als Zusatzwerkstoffe fuer die elektrische Schutzgas-Schweissung
DE2811406A1 (de) * 1977-03-17 1978-09-21 Union Carbide Corp Verfahren und draht zum unterpulver- lichtbogenschweissen von rohren

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