DE721111C - Rohrruecklaufgeschuetz - Google Patents

Rohrruecklaufgeschuetz

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Publication number
DE721111C
DE721111C DEK146467D DEK0146467D DE721111C DE 721111 C DE721111 C DE 721111C DE K146467 D DEK146467 D DE K146467D DE K0146467 D DEK0146467 D DE K0146467D DE 721111 C DE721111 C DE 721111C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
support
gun according
carrier
deflection
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Expired
Application number
DEK146467D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Carl Burger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK146467D priority Critical patent/DE721111C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE721111C publication Critical patent/DE721111C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/10Spring-operated systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Rohrrücklaufgeschütz Wenn ein auf zwei Stützen ruhender Träger beispielsweise in der Mitte durch eine Kraft P belastet wird, die allmählich von O bis ,auf ihren Endwert P1 ansteigt, so erfährt er, ohne in Schwingungen zu geraten, eine bestimmte Durchbiegimg f, die man als statische Durchbiegung zu bezeichnen pflegt. Die Kraft P hat in diesem Falle die Ar-,eit 1/2 P, # f geleistet, und diese Arbeit ist gerade durch die der Durchbiegung f entsprechende Förmänderungsarbeit aufgezehrt worden, so da.ß der Träger, wenn er die Durchbiegung f erreicht hat, in Ruhe bleibt. Wächst die Kraft P nicht allmählich auf ihren Endwert P1 an, sondern hat sie von vornherein den WertPi, so leistet sie auf dem Wege f die doppelt .so große Arbeit P1 f. Die nur von der Durchbiegung abhängige und verhältnisgleich mit dieser wachsende Förmänderungs.arbeit hat ebenso wie vorher. erst den Wert 1/2P,/ erreicht. Die von der Kraft Pi geleistete Arbeit ist also erst zur Hälfte aufgezehrt. Der Träger schwingt daher über die Gleichgewichtslage hinaus, und zwar so weit, bis die Formänderungsarbeit gleich der von der Kraft P1 geleisteten Arbeit geworden ist, was der Fall ist, wenn die Durchbiegung den Wert 2 f erreicht hat. Diese für die Beanspruchung des Trägers maßgebende größte Durchbiegung, die man als dynamische Durchbiegung zu bezeichnen pflegt, ist also doppelt so groß wie die statische Durchbiegung f, d. h. ebenso groß wie die der doppelten. Belastung entsprechende statische Durchbiegung. Der Festigkeitsrechnung, die immer unter der Annahme eines Gleichgewichtszustandes erfolgt, ist also eine Belastung von der Größe 2P,. zugrunde zu legen, d. h; der Träger und seine Auflager sind für die Belastung 2 P1 zu bemessen. Die Erfindung bezweckt, für Rohrrücklaufgeschütze, deren Lafette durch die beim Rücklauf des Rohres auftretende Bremskraft dynamisch belastet wird, eine Anordnung zu schaffen, die ermöglicht, daß die Lafette, ohne daß ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber der Beanspruchung beim Schuß verringert wird, wesentlich leichter ausgeführt werden kann als bisher. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß einem zur Abstützung der Schildzapfenlager dienenden, durch die Bremskraft beanspruchten Teil eine Vorspannung erteilt ist, die an ihm eine im gleichen Sinne wie die durch die Bremskraft erzeugte Belastung wirkende Formänderung hervorruft.
  • Es ist bereits bekannt, einer Feder, die bei beschränktem Hub eine möglichst große Kraftwirkung ausüben soll, eine Vorspannung zu geben, die eine im gleichen Sinne wie die Belastung wirkende Formänderung hervorruft. Es ist ferner bei Schraubenverbindungen mit einem durch eine Zugkraft zu belastenden Schraubenbolzen bekannt, dem Schraubenbolzen zwecks Verhinderung einer Lockerung der Schraubenverbindung eine Vorspannung zu geben, die eine im gleichen Sinne wie die Belastung wirkende Formänderung des Bolzens, nämlich eine Längung, hervorruft. Weiter ist es bei Ventilatoranlagen, bei denen die zum Antrieb des Ventilators dienende Wellenleitung eine federnde Kupplung enthält, bereits bekannt, den Federn der Kupplung zur Verhütung des Auftretens unzulässiger Resonanzschwingungen eine Vorspannung zu geben, die eine im gleichen Sinne wie das zu übertragende Drehmoment wirkende Formänderung hervorruft. Es war aber noch nicht bekannt, die Vorspannung wie beim Gegenstand der Erfindung dazu auszunutzen, eine Anordnung zu schaffen, die ermöglicht, daß ein Bauteil ohne Verringerung seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber der Belastung wesentlich leichter ausgeführt werden kann.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert, bei denen angenommen ist, daß auf dem Träger ein Rohrrücklaufgeschütz gelagert ist und die lotrechte Seitenkraft der in der Schildzapfenachse angreifenden und in Richtung der S:eelenächse des Geschützrohres wirkenden Bremskraft die den Träger belastende Kraft P bildet. In beiden Fällen ist angenommen, daß die KraftP vom .ersten Augenblick an ihren Höchstwert P, hat.
  • Abb. i zeigt in einer Seitenansicht das erste Ausführungsbeispiel der den Gegenstand der Erfindung bildenden Anordnung und Abb.2 in entsprechender Darstellung das zweite Ausführungsbeispiel. Im folgenden ist zunächst das erste Ausführungsbeispiel beschrieben. i bezeichnet den an seinen beiden Enden auf je einem Auflager 2 und 3 ruhenden Träger, auf dem in der Mitte die mit den Schildzapfenlagern .l versehene Lafette 5 des Geschützes gelagert ist. Unterhalb der Schildzapfenlager ist für den Träger i ein besonderes federndes Auflag-er vorgesehen. Dieses besteht aus einer Schraubenfeder 6, einer auf der Bettung 7 befestigten Stützplatte 8 für die Schraubenfeder, einer Kopfplatte 9 und einer aus einem Schraubenbolzen io nebst zugehöriger Mutter bestehenden Spannvorrichtung, mittels deren der Feder eine passende Vorspannung V erteilt ist. Wenn der Träger i, dessen Eigengewicht unberücksichtigt bleiben kann, unbelastet ist, liegt er ohne Flächenpressung auf der Kopfplatte 9 auf, die hierbei mit der Kraft V gegen den Kopf des Schraubenbolzens io gepreßt wird.
  • Ist die Belastung P1 kleiner oder höchstens gleich der Vorspannung V, so bleibt die Kopfplatte 9 in ihrer höchsten Lage, so daß der Träger i keine Durchbiegung erfahren kann; es ändert sich hierbei lediglich die Flächenpressung, mit der die Platte 9 am Kopf des Schraubenbolzens io anliegt, und zwar kann die Flächenpressung bis zu Null abnehmen. Der Träger i erfährt hierbei keine Durchbiegung und kann daher keine zusätzliche dynamische Beanspruchung ,erfahren. Dieser Fall liegt nicht etwa auch bei dem gewöhnlichen Träger .auf drei Stützen vor. Bei einem solchen Träger ist zwar das mittlere Lager, wenn auch in geringem. Maße, ebenfalls federnd nachgiebig, es bat aber keine Vorspannung und ist daher der unverminderten dynamischen Beanspruchung unterworfen.
  • Ist P1 größer ,als V, so biegt sich der Träger durch. Seine statische Durchbiegung ist jetzt aber nicht mehr durch die Kraft P1, sondern durch die wesentlich kleinere Kraft PI-V bestimmt und ist daher entsprechend kleiner. Das gleiche gilt für die doppelt so große dynamische Durchbiegung. Auch diese kann, wenn V hinreichend groß gewählt wird, noch genügend klein gehalten werden.
  • Der zuerst geschilderte Fall, in dem die dynamische Beanspruchung vollständig vermieden ist und die Kraft P1 nur durch das mittlere Auflager auf die Bettung 7 übertragen wird, ist dann zu empfehlen, wenn die Bettung unterhalb dieses Auflagers so widerstandsfähig ist, daß sie die ganze Kraft P" ohne nachzugeben, aufnehmen kann. Ist dies nicht der Fall, so ist es richtiger, die Bettung nicht nur unter dem mittleren Auflager, sondern auch unter den Auflagern 2 und 3 zu belasten, und zwar am besten so, daß die spezifische Belastung der Bettung unter allen drei Auflagern mindestens angenähert gleich groß ist. Eine solche Verteilung der Belastung läßt sich durch entsprechende Bemessung der Vorspannung V der Feder 6 ohne weiteres erzielen; sie bietet den Vorteil, daß die Betteng bei etwaiger Überlastung an allen drei Punkten gleichmäßig nachgibt, wodurch dem Auftreten von Überbeanspruchungen im Träger i vorgebeugt ist. Hat die Betteng unter den einzelnen Auflagern ungleichförmige Tragfähigkeit, so wird die Belastung zweckmäßig entsprechend verschieden verteilt.
  • Die Schraubenfeder 6 könnte auch durch eine Reibungsfeder (Ringfeder) ersetzt sein. Dies würde in dem Falle, daß eine Zus.ammendrückung der Feder erfolgt, den Vorteil haben, daß die am Ende des Bremsvorganges ,auftretende Rückstoßkraft, die den Träger i wieder in die Höhe wirft und ein Springen des Geschützes zu erzeugen sucht, bei der Reibungsfeder nur einen Bruchteil der während des Bremsvorganges wirksamen Federkraft bildet. Die Reibungsfeder bietet auch noch den weiteren Vorteil, daß die Schwingungen des Trägers sehr rasch gedämpft werden.
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsheispiel wird der durch die Last beanspruchte Teil, dem eine Vorspannung erteilt wird, durch ein zusätzliches, federnd ausgebildetes Auflager 6, 8, 9 für den Träger gebildet. Die Vor, spanneng kann aber auch dem Träger selbst erteilt werden. In diesem bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.2 vorliegenden Falle fällt das. zusätzliche federnde Auflager weg. Zur Erzeugung der Vorspannung dient hier eine Spannvorrichtung mit einem in der Betteng 7 verankerten Schraubenbolzen i i und einer ,auf einem Quersteg 12 des Trägers i aufruhenden Schraubenmutter. Mittels dieser Spannvorrichtung wird dem Träger i eine Durchbiegung f erteilt, die mindestens gleich der Durchbiegung ist, die die Höchstlast P1 an dem noch nicht durchgebogenen Träger bei statischer Belastung hervorbringen würde. Der Träger i kann dann bei plötzlicher Belastung durch die Kraft P1 eb.ensowenig in Schwingungen geraten, wie es bei dem ersten Ausführungsbeispiel. der Fall ist, wenn die Belastung P, kleiner ist als die Vorspannung V. Seine `Beanspruchung bleibt daher auf den durch die Durchbiegung f bestimmten Betrag beschränkt.
  • Für die Erzielung der Vorspannung ist es nicht wesentlich, daß die Spannvorrichtung i i, 12 gerade zwischen die Betteng und den Träger eingeschaltet ist, sondern der Träger könnte auch beispielsweise mittels passend angeordneter- einstellbarer Zug- oder Druckstäbe in sich vorgespannt sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrrücklaufgeschütz, dadurch gekennzeichnet, daß einem zur Abstützung der Schildzapfenlager (¢) dienenden, durch die beim Rücklauf des Rohres auftretende Bremskraft beanspruchten Teil (6 oder i) eine Vorspannung erteilt ist, die an ihm ;eine im gleichen Sinne wie die durch die Bremskraft erzeugte Belastung wirkende Formänderung hervorruft.
  2. 2. Geschütz nach Anspruch i, dadurch ,gekennzeichnet, daß für einen zur Abstützung der Schildzapfenlager (4) dienenden Träger (i) im Bereich der Last (P1) ein federndes Auflager (6, 8, 9) mit Vorspannung (V) vorgesehen ist.
  3. 3. Geschütz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung (V) des federnden Auflagers (6, 8, 9) mindestens gleich dem Höchstwert (P1) der Last ist. ¢. Geschütz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung (V) des federnden Auflagers (6, 8, 9) kleiner als der Höchstwert (P1) der Last ist. 5. Geschütz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung des federnden Auflagers (6, 8, 9) so bemessen ist, daß sämtliche Auflager (2, 3 und 6, 8, 9) des Trägers (i) belastet sind und unter ihrer Belastung gleichmäßig nachgeben. 6.' Geschütz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das. federnde Auflager mit einer Reibungs- oder Ringfeder ausgeführt ist. 7. Geschütz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einem zur Abstützung der Schildzapfenlager (4) dienenden Träger (i) eine seine Durchbiegung (f) in Richtung der Last erzeugende Vorspannung erteilt ist. , B. Geschütz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Träger (i) und seine Unterlage (7) eine die Durchbiegung (f) erzeugende Spannvorrichtung (i i, 12) eingeschaltet ist. 9. Geschütz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger in sich selbst vorgespannt ist.
DEK146467D 1937-05-04 1937-05-04 Rohrruecklaufgeschuetz Expired DE721111C (de)

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ID=7251196

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DEK146467D Expired DE721111C (de) 1937-05-04 1937-05-04 Rohrruecklaufgeschuetz

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DE (1) DE721111C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4709646A (en) * 1984-06-29 1987-12-01 Blohm & Voss Ag Functional unit installation in a warship

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4709646A (en) * 1984-06-29 1987-12-01 Blohm & Voss Ag Functional unit installation in a warship

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