DE7204751U - Matratze - Google Patents
MatratzeInfo
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Description
Firma Robert KAHL, Rokado, 4757 Holzwickede, Morgenstr. 1-15
"Matratze"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Matratze mit einem die Pedermittel aufnehmenden Rahmen.
Die heute üblichen Matratzen bestehen beispielsweise aus einem aus relativ starkem Drahtgeflecht bestehenden Rahmen, in welchem
Federn eingespannt sind, die zusammen einen Federkern bilden, auf den Polster und Bezugsstoffe aufgezogen werden.
Außerdem sind aus reinem Schaumstoff bestehende Matratzen bekanntgeworden, bei deren Herstellung auf den bisher üblichen
Rahmen aufgrund des Werkstoffes der eigentlichen Matratze verzichtet werden kann. Schließlich sind in jüngster Zeit sogenannte
Wassermatratien bekanntgeworden, die aus einer den
Rahmen bildenden, wasserdichten Hülle bestehen und bei denen die federnden Eigenschaften durch die Wp.sserfüllung und die
Verdrängungsmöglichkeit des Wassers erreicht wird.
Die mit einer Wasserfüllung al3 Federmittel versehenen Matratzen haben in der Praxis großen Anklang gefunden, da die
Pedereigenschaften außerordentlich günstig sind· Nachteilig
bei diesen Matratzen ist jedoch das relativ hohe Gewicht und die Gefahr der Beschädigung der Hülle. Durch das dann
ggf. austretende Wasser können erhebliche Folgeschäden entstehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Matratze zu schaffen, die hinsichtlich ihrer federnden Eigenschaften im
wesentlichen der sogenannten Wassermatratze entspricht, die die Nachteile der Wassermatratze aber nicht aufweist.
Dieses der Erfindung zugrunde liegende Ziel wird dadurch erreicht, daß in dem Rahmen als Pedermittel wenigstens
teilweise Kugeln oder kugelähnlich wirkende Körper vorgesehen sind. Wenn im nachfolgenden von kugelähnlich wirkenden
Körpern gesprochen wird, bezieht sich dies auf Körper, die zwar nicht rund ausgebildet sein müssen, deren Verschiebeeigenschaften
an- und gegeneinander, aber im wesentlichen den Verschiebeeigenschaften von Kugeln aneinander,
entsprechen.
Gemäß der Erfindung ist die neuo Matratze weiterhin gekennzeichnet
durch die Kombination einer Schicht von Kugeln oder kugelähnlioh wirkender Körper mit einer Sohioht eines naoh-
giebigen Schaumstoffes. Hierbei kann beispielsweise so vorgegangen
werden, daß die Oberseite einer Matratze durch eine Schicht von Kugeln oder kugelähnlich wirkender Körper gebildet
wird, während die Unterseite der Matratze durch eine Schaumstoff schicht erzielt wird, die sich in besonders günstiger
Weise beispielsweise zur Auflage auf den heute üblichen Lattenrosten eignet.
Die Schicht der Kugeln oder kugelähnlich wirkender Körper kann so aufgebaut sein, daß Schichten von Kugeln oder kugelähnlich
wirkender Körper unterschiedlichen Durchmessers miteinander in zweckentsprechender Weise kombiniert werden. Hierbei
ist es natürlich auch möglich, daß in einer Shhicht Kugeln unterschiedlichen Durchmessers vermischt sind.
Zur Erzielung einer Matratze, insbesondere einer solchen, die auf einem Lattenrost aufgelegt werden kann, dessen Kopf- oder
Pußteile verstellbar ausgebildet sind, kann so vorgegangen werden, daß in Längsrichtung dieser Matratze unterschiedliche
Elemente miteinander kombiniert werden, so daß dadurch in besonders günstiger Weise die Federeigenschaften der Matratze
an die jeweilig aufzunehmenden Körperpartien des Benutzenden angepaßt werden können.
Als Matratze kann ein kastenförmig gestalteter, aus elastisohen
Wandungen aufgebauter Rahmen benutzt werden, in welohem
die Federmittel enthalten sind. Hierbei können die
Ober- und Unterseite dieses Rahmens unterschiedliche
elastische Eigenschaften aufweisen, um dadurch an die
die Matratze aufnehmende Vorrichtung angepaßt werden zu können.
elastische Eigenschaften aufweisen, um dadurch an die
die Matratze aufnehmende Vorrichtung angepaßt werden zu können.
Die Kugeln können als Vollkörper oder Hohlkörper hergestellt werden, und im Falle des Einsatzes von Hohlkörpern
können diese Hohlkörper mit die federnden Eigenschaften beeinflussenden Füllungen versehen sein.
Um ein ungewolltes Verschieben der Kugeln gegeneinander zu verhindern, kann so vorgegangen werden, daß die Kugeln
oder kugelähnlich wirkenden Körper mittels elastischer Netzmittel miteinander verbunden sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. In der Zeichnung zeigt
Pig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Rahmens, der mit Federmitteln gefüllt ist,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Rahmen gemäß der Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine abgeändert Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 eine weitere abgeänderte Ausführungsform,
Pig. 5 eine nochmals abgeänderte Ausführungsform und
Fig. 6 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße
Matratze in Längsachse.
In Fig. 1 ist allgemein mit 1 eine Matratze bezeichnet, die eine in Anpassung an die jeweils geforderten Abmessungen
gewählte Länge aufweist. Wie dies besonders deutlich Fig. 2 zeigt, kann diese Matratze aus einem Rahmen 2 bestehen,
der kastenförmig gestaltet ist und beispielsweise aus einem elastischen, aber relativ formbeständigen Schaumstoff hergestellt
ist. Wie dies die Schraffierung in Fig. 2 zeigt, bestehen dabei die Seitenwandteile und die Auflagefläche
aus gleichem Werkstoff, wobei die Herstellung derart erfolgen kann, daß diese Teile aus einem Teil gegossen oder sonstwie
geformt werden. Die Unterseite 3 des Rahmens kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung aus einem anderen Werkstoff
als dem der Auflagefläche und der Seitenwandteile bestehen, wobei die elastischen Eigenschaften dieser Unterseite 3
in Anpassung an die Auflage gestaltet sind, auf die die Matratze aufgelegt werden soll.
Der Hohlraum des kastenförmigen Körpers des Rahmens 2 wird
mit Kugeln 4 gefüllt, wobei eine Ausführungsform dargestellt
ist, bei der Kugeln unterschiedlichen "Durchmessers miteinander vermischt sind. Selbstverständlich können auch Kugeln
einheitlichen Durchmessers verwendet werden.
Außerdem iat darauf hinzuweisen, daß die Erfindung nicht
auf reine Kugelkörper beschränkt iat, sondern daß auch Körper eingesetzt werden können, die nur kugelähnlich aind,
aber im wesentlichen die gleichen Verdrändungseigenschaften wie Kugeln haben.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist eine Schicht 5
von Kugeln 4 mit einer Schaumstoffschicht 6 kombiniert.
Hierbei liegen vorzugsweise die Kugeln an der Oberseite der Matratze und die Schaumstoffsdiicht 6 vorzugsweise an
der Unterseite. Die Schicht 5 besteht dabei aus einer Vielzahl von Kugeln, die gleichen oder auch untersächiedlichen
Durchmessers aufweisen können und in mehreren Eeihen übereinander gelagert sind.
Bei der Ausführungsform gemäß Pig. 4 ist lediglich eine
Schicht 7 aus Kugeln gleichen Durchmessers vorgesehen, wobei nur eine Lage von Kugeln eingesetzt wird.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Auiführungsform ist der Rahmen derart gebildet, daß zwei sich in Längsrichtung erstreckende
Taschen 8 und 9 gebildet werden, die jeweils mit Kugeln cder kugel ätnalich wirkenden Körpern angefüllt sind.
Die Füllung der Taschen kann dabei in Anpassung an die jeweils gewünschten federnden Eigenschaften vorgenommen werden.
~" 7 —
Die Darstellung in Fig. 6, die einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Matratze zeigt, soll aufzeigen, daß es möglich
ist, verschiedene Bereiche der Matratze mit unterschiedlich aufgebauten Kugelschichten zu verr ten, um dadurch in Längsrichtung
der Matratze gesehen, unterschiedlich wirkende Federeigenschaften zu erlangen.
ßchutzansprüche:
Claims (9)
1. Matratze mit einem die Federmittel aufnehmenden Rahmen,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rahmen (2, 3) als Federmittel wenigstens teilweise Kugeln (4) oder kugelähnlich
wirkende Körper vorges^ ien sind.
2. Matratze nach .Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Kombination
einer Schicht (5) von Kugeln oder kugelähnlich wirkender Körper mit einer Schicht (6) eines nachgiebigen
Schaumstoffes.
3. Matratze nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Kombination verschiedener Schichten von Kugeln oder
kugelähnlich wirkender Körper unterschiedlichen Durchmessers.
4. Matratze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Schicht Kugeln oder kugelähnlich wirkende
Körper unterschiedlichen Durchmessers vermischt sind.
5. Matratze nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längserstreckung der Matratze als Federmittel
unterschiedlich aufgebaute Bereiche vorgesehen sind.
6. Matratze nach Anspruah 1 bis 5, gekennzeichnet durch
einen kastenförmig gestalteten, aus elastischen Wandungen (2, 3) aufgebauten Rahmen zur Aufnahme der Federmittel
- 2 - Π
7. Matratze nach Anspraah 6 zur Verwendung mit einem sogenannten Lattenrost, gekennzeichnet durch eine
unterschiedliche Gestaltung der elastiscaen Eigenschaften der Ober- und Unterseite des Rahmens.
8. Matratze nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch als Kugeln oder kugelähnlich wirkende Körper mit
einer Füllung versehene Körper.
9. Matratze nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln oder kugelähnlich wirkende Körper
mittels elastischer Netzmittel miteinander verbunden sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7204751U true DE7204751U (de) | 1972-05-31 |
Family
ID=1277196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7204751U Expired DE7204751U (de) | Matratze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7204751U (de) |
-
0
- DE DE7204751U patent/DE7204751U/de not_active Expired
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