DE7204337U - Vorrichtung für die Traubenlese - Google Patents

Vorrichtung für die Traubenlese

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Description

DIPL-ING. RUDOLFS. KODRON-PATENTANWALT r
6S MAINZ/RHEIN, AD AM-KAR R I LLO N-STR ASSE 30 J
lfd. Nr. 72 128 3o Februar 1972
Gebrauchsmusteranmeldung
des Herrn Otto Schulze, 65OI Wörrstadt
Vorrichtung für die Traubenlese
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Traubenlese.
Bei der Traubenlese ist es bislang allgemein üblich, mehrere Eimer abgelesener Trauben in eine Tragbütte zu entleeren, die von dem Büiittenträger bis zu einem großen Bottich getragen und dort entleert wird. Der auf einem fahrbaren Untersatz stehende große Bottich wird sodann mit Hilfe eines Ackerschleppers zum Kelterraum abgefahren und mit Hilfe weiterer Vorrichtungen entleerte Das Lesegut durchläuft dann eine Traubenmühle, gegebenenfalls auch einen Lntrapper und gelangt in die Kelterpresse«
Das geschilderte Arbeitsverfahren der Weinlese hat die Nachteile schwerer körperlicher Arbeit und eines nicht unerheblichen maschinellen Aufwandest
JJer Krfindunc; liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung für die Traubenlese vorzuschlagen, durch deren Verwendung <1 j o (,uiiruiji ton Nach to i.le vermieden werden und wodurch der •t'.s-iiiitc Vüri'.'ihroji.snblfiuf wesentlich vereinfacht und verbil·= I i ,', t w:i. ril«
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung durch eine Mahl-, Entrapp- und Pumpmaschine mit angeschlossener Schlauchleitung zum Zerquetschen (Maischen) der gelesenen Trauben und Abtrennen der Traubenstiele (Abbeeren) Entrappen) im Felde, (Weinberg oder -feld) und zum Abpumpen der entrappten Maische.
Zweckmäßig ist die Mahl-, Entrapp- und Pumpmaschine verfahrbar ausgebildet. Es empfiehlt sich die Mahl-, Entrapp- ( und Pumpmaschine durch Befestigung mittels Befestigungsorganen an ein beliebiges Kraftfahrzeug, insbesondere einen Weinbergschlepper verfahrbar auszubilden.
Vorteilhaft sind die Mahl», Entrapp- und Pumpmaschinen als in einer Baueinheit zusammengefaßte kombinierte Maschine ausgebildet.
Eine gemeinsame Antriebswelle der kombinierten Mahl-, Entrapp- und Pumpmaschine ist über beliebige Mittel an die Antriebswelle des Weinbergsschleppers angeschlossen.
Die Schlauchleitung ist zweckmäßig an dem Pumpenteil ange- *· schlossen, wird durch die Fahrbewegung des Weinbergschleppers über den Boden geschleppt und wickelt sich von einer stationären, zweckmäßig am Tankwagen befestigten Schlauchtrommel ab.
Die an dem Pumpenteil angeschlossene Schlauchleitung kann aber auch über eine durch den Weinbergschlepper getragene Schlauchtrommel laufen und sich von dieser auf den Boden ungeschleppt ablegen. In weiterer AbwHandlung kann die an dem Pumpenteil
angeschlossene Schalauchleitung über eine durch den Weinbergschlepper verfahrbare, auf Rädern laufende Schlauchtrommel laufen und sich von dieser auf den Boden ungeschleppt ablegen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert und beschrieben.
Wie aus der Zeichnung entnommen werden kann, ist an einem Weinbergschlepper 3 beliebiger Bauart eine kombinierte Mahl-, Entrapp- und Pumpmaschine 1 über beliebige Befestigungsorgane 2 im Dreipunktsystem angeschlossen. Eine gemeinsame Antriebswelle h der kombinierten Mahl-, Entrapp-und Pumpmaschine 1 ist mit der Abtriebswelle 5 des Schleppers 3 verbunden.
Die gelesenen Trauben werden eimerweise in den Trichter 9 entleert, fallen durch das Quetschwalzenpaar 10 nach unten auf den rotierenden Entrappew 11 und von dort durch das Sieb 14 auf eine Förderschnecke 15» die die Maische in Richtung des Pfeils 17 in das Pumpenteil 7 fördert. Von da gelangt die Maische über die an dem Rohrstutzen 16 befestigte Schlauchleitung 6 über hunderte von Metern hinweg in den jeweils verwendeten größeren Sammelbehälter ei oder in einen Tankwagen. Die Rappen 12 verbleiben oberhalb des Siebes lh und fallen in Richtung 13 aus der Maischine 1 auf den Boden 8 herab.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung wird die Schlauchleitung 6 über dem Boden 8 geschleppt, da sich diese von einer stationär angeordneten in der Zeiciinung
nicht dargestellten Schlauchtrommel abwickelt.
Es bestellt selbstverständlich auch die Möglichkeit,
eine Schlauchtrommel mitzufahren, so daß die Schlauchleitung 6 iuhend auf dem Boden S liegenbleibt. Dei dem System der niitgeführten Schlauchtrommel besteilen die
beiden Möglichkeiten der Befestigung der Schlauchtrommel unmittelbar auf dem Weinbergschlepper 3 ader des
Mitziehens einer auf Laufrädern verfahrbaren Schlauchtrommel durch den Ackerschlepper.
Die beschriebene Vorrichtung macht Büttenträger entbehrlich, da die in einer Reihe quer zur Fahrtrichtung angeordneten lesenden Frauen die vollen Eimer einander zureichen und unmittelbar in die Maschine 1 entleeren
lassen können. Ferner entfallen sämtliohe Vorrichtungen zum Entleeren und Weiterbefordern des Leseguts .aus den Großbottichen, die an den Kelterraun herangefaiiren worden sind.
Die beschriebene Vorrichtung und ihre Bedienung führt
somit zu einer großen Vereinfachung des Arbeitsablaufs und verringert wesentlich den körperlichen Kraftaufwand sowie den maschinellen Aufwand.

Claims (6)

lfd.Nr. 72 128 3. Februar 1972 Schutzansprüche
1. Vorrichtung für die Traubenlese,
gekennzeichnet durch eine Mn ·, Entrapp- und Pumpmaschine (i), tiit angeschlossener Schlauchleitung(6) zum Zerquetschen (Maischen) der gelesenen Trayuben und Abtrennen der Traubenstiele (Abbeeren, Entrappen) im Felde (Weinberg oder -feld) und zum Abpumpen der entrappten Maische,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahl-, Entrapp- und Pumpmaschine (i) verfahrbar ausgebildet ist.
3. Vorrichtlang nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahl-, Entraßp- und Puinpmaschine (1) durch Befestigung mittels Befestigungsorganen (2) an ein beliebiges Kraftfahrzeug, insbesondere einen Weinbergschlepper (3)» verfahrbar ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Mahl-, Entrapp- und Pumpmaschinen als in einer Baueinheit zusammengefaßte, kombinierte Maschine (1) ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Antriebswelle (4) der kombinierten Mahl-, Entrapp- und Pumpmaschine (i) über beliebige Mittel an die Antriebswelle (5) des Weinbergschleppers (3) angeschlossen ist.
6. Vorrichtung nayh Anspruch 5, dadurch gskenn» zeic'met, daß Jic Schlauchleitung (6) an dein Pumpenteil (7) angeschlossen ist, durch dxe Fahrbevegung des Weinbergschleppers über den Boden 6 (8) geschleppt wird und sich vo.. einer stationären, zweckmäßig am Tankwagen befestigten Schlauchtrommel abvickelt.
7· Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Pumpenteil (7) angeschlossene Schlauchleitung (6) über eine durch den Weinbergschlepper (3) getragene Schlauchtrommel läuft und sich von dieser auf den Boden (8) ungeschleppt ablegt.
8, Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Pumpenteil (7) angeschlossene Schlauchleitung (6) über eine durcli den Weinbergschlepper (3) verfahrbare, auf Rädern laufende Schlauchtrommel läuft und sich von dieser auf den Boden ungeschleppt ablegt.
DE7204337U Vorrichtung für die Traubenlese Expired DE7204337U (de)

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