DE7204137U - Universalhandlaufeisen für Treppen und Balkongeländer - Google Patents

Universalhandlaufeisen für Treppen und Balkongeländer

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DE7204137U
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Paul Lichtenberg B172 Lenggriea, Ulackarsberger Str. 34 Universalhandlauf eisen Für Treppen und Balkongeländer
Die Neuerung betrifft ein Universalhandlaufei9en für Treppen und Balkongeländer, bei dem die Befestigungslöcher für die Geländerstäbe in der Weise vorgefertigt sind, dass Geländerstäbe verschiedener Profilarten im Standardabstand voneinander oder auch in kleinerem oder grösserem Abstand voneinander befestigt werden können und die Befestigungslöcher das Universalhandlaufeisen rechtwinklig durchdringen und Langlöcher sind.
Herkömmliche Handlaufeisen bestehen in einem Flacheisen, dessen Abmessung den nach der montage herüberzuziehenden KunststoffhandläufBn entsprechen. Die Vorbereitung zur Montage solcher Handlaufeisen und die montage selbst ist umständlich, zeitraubend und teuer. Alle Arbeitsgänge sind individuell in handuierksmässiger Art durchzuführen. Nach Bohren der Löcher in die Treppenstufen wird das Flacheisen als Handlaufeisen wie folgt hergerichtet:
Anreissen der Bohrungen, die bei der Treppe entsprechenden Neigung genau mit den Bohrungen der Treppenstufen übereinstimmen
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übereinstimmen müssen, Ankörnen der Anreisstelle, Vorbohren, Aufbohren auf das betreffende Stabmass und Versenken der Bohrung. In der Regel nehmen diese Arbeitsgänge pro lfd. Meter 20 Minuten in Anspruch. Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass die Bohrungen schräg und entsprechend der Treppenneigung ausgeführt werden müssen, was oft zum Verlaufen der Bohrung führt. Solche Bohrungen müssen auf das gewünschte mass nachgearbeitet werden, wenn die Geländerstäbe nicht ungleiche Abstände voneinander aufweisen sollen. Das Vorerwähnte betrifft Geländerstäbe mit rundem Querschnitt.
Noch schwieriger ist die Vorbereitung und montage bei Verwendung von Vierkant-Geländerstäban, wobei zunächst Löcher in herkömmlicher Weiss in das Handlaufeisen gebohrt werden, die sodann auf das Vierkantmass des Stabes und die Schräge der Treppenneigung nachgefeilt u/erden müssen. Das Herrichten von Handlaufeisen in der einen oder anderen bekannten Meise ist unwirtschaftlich und zieht eine unnötige Verteuerung des Bauvorhabens nach sich.
Gemäss Neuerung msrdsn die erwähnten Nachteile in verhältnismässig einfacher UJeise durch ein vorgefertigtes Universalhandlaufeisen vermieden. Letzteres ist wiederum ein Flacheisen, das nach Fertigstellung des Geländeraufbaues mit einem Kunststoff handlauf überzogen u,ird. In das Flacheisen sind vorgefertigt in regelmässigen, bestimmten Abständen Langlöcher eingestanzt, die das Flacheisen rechtwinklig und nicht in einer be-'
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— 3 —
bestimmten Schräge durchdringen. Die Abstände sind so gewählt, dass sie dem Standardabstand der Geländerstäbe entsprechen, doch erlaubt das Langloch auch einen mehrere Zentimeter weiteren oder engeren Abstand. Hauptzweck des Langloches ist jedoch die Gewährung der Schrägeinsetzung der Geländerstäbe, ohne dass die Bohrungen für die Geländerstäbe schräg und entsprechend der Treppenneigung ausgeführt werden müssen. Der Durchmesser des runden Geländerstabes entspricht der kleinen Weite des Langloches. Der Stab kann in das Langloch mit richtigem Stababstand in der erforderlichen Schräglage ohne Schwierigkeit eingefügt werden, wonach er nur an den Längsseiten des Langloches anliegt und in dieser Lage mit dem Handlaufeisen verschweisst wird. Bei Quadratkant-Geländerstäben entspricht der Quadratquerschnitt und bei rechteckigen Geländerstäben die kleine Querschnittsweite der kleinen Langlochweite, wobei die grosse Querschnittsweite der zuletzt genannten Profilart zur Ermöglichung der Schrägstellung im Langloch kleiner sein muss als die grosse Langlochweite. Nach Durchführung der Verschweissungen aller Stäbe mit dem Handlaufeisen wird die Oberfläche des letzteren im Bereich der Stäbe beschliffen, wonach der Kunststoffhandlauf als Abdeckung aufgesetzt wird.
Die Reihenfolge der Arbeiten beim Versetzen eines Geländerfeldes geht so vonstatten, dass zunächst oben und unten am Bländerfeld Je ein Stab gesetzt, danach das Universalhandlauf eisen darauf gesteckt sowie f estgeschuieisst wird und dann
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dann die übrigen Stäbe in das Handlauf eisen gesteckt und verschuieisst werden.
In der Zeichnung Blatt I und II ist die Neuerung beispielsweise dargestellt. Es zeigen
in Blatt I die Fig.1 eine Draufsicht auf das Universalhandlauf-
eisen,
Fig.2 einen Längsschnitt durch die schmale Breite des Handlaufeisens gem. Fig.1 - und
in Blatt II die Fig.3 eine schematische Darstellung eines Geländerfeldes gemäss Neuerung.
In das Flacheisen 1 sind in regeltnässigen, bestimmten Abständen Langlöcher 2 eingestanzt, in die Geländerstäbe 3 in der jeweils erforderlichen Schräglage eingesteckt und mit dem Flachesen 1 verschneisst sind.
Das Universalhandlaufeisen ermöglicht ein rationelles und damit zeitgemäss Biirtschaftliches Versetzen von Geländerfelder und be-■irkt hiermit eins erhebliche Senkung der Baukosten.
Schutzansprüch

Claims (3)

• · I I · · • ■ ' ill. •Ill Ii , Schutzansprücha
1. Universalhandlauf eisen in Form eines Flachaisen9 gekennzeichnet durch in bestimmten, regelmässigen Abständen voneinander eingestanzte Langlöcher (2), dorarl Jass die Langlöcher mit ihrer grossen Weite in Längsrichtung des Handlaufeisens (1) weisen und das Handlaufeisen rechtwinklig durchdringen« /
2. Universalhandlauf eisen nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch in die Langlöcher (2) entsprechend der jeweiligen Treppenneigung schräg hineingesteckte und hierin verschweisste Geländerstäbe (3).
3. Universalhandlaufeisen nach Anspruch 1 und 2 gekennzeichnet durch in den Langlächern (2) verschweisste Geländerstäbe (3) runden oder quadratischen Querschnitts, deren Durchmesser bzw. Querschnitt der kleinen Langlochweite (2) entspricht, und durch Geländerstäbe (3) rechteckigen Querschnitts, deren kleine Querschnittsweite der kleinen Langlochweite entspricht und deren grosse Querschnittsweite kleiner als die grosse Langlachweite ist.
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