DE716828C - Glocke - Google Patents
GlockeInfo
- Publication number
- DE716828C DE716828C DESCH118852D DESC118852D DE716828C DE 716828 C DE716828 C DE 716828C DE SCH118852 D DESCH118852 D DE SCH118852D DE SC118852 D DESC118852 D DE SC118852D DE 716828 C DE716828 C DE 716828C
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- bells
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/28—Bells for towers or the like
- G10K1/30—Details or accessories
- G10K1/32—Sounding members; Clappers or other strikers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
- Glocke Gegenstand der Erfindung ist eine aus Leichtmetall bestehende Glocke. Zur An-. fertigurig derselben können die Erfahrungen, wie sie auf dem Gebiet der Bronzeglocken,-herstellung ausgenutzt werden, nicht als Vorbild dienen. So führen z. B. die Maßnahmen, die zur Erlangung eines guten Klangbildes bei den Bronzeglocken angewendet werden, bei Leichtmetallglocken nicht zu dem gleichen befriedigenden Ergebnis, da bei den letzteren die Legierungszusammensetzung nicht die ausschlaggebende Rolle spielt, wie dies bei den Bronzeglocken der Fall ist. Ebensowenig ist die bisher bekanntgewordene Gestaltung von Leichtmetallglocken geeignet, die Tonhöhe und Klangdauer so zu ändern, daß diese beiden Faktoren den Grundcharakter des Leichtmetalls ablegen und dem der aus Bronze bestehenden Glocke sich nähern.
- Es sind schon mehrfach Vorschläge zur Herstellung von. Glocken aus Leichtmetall gemacht worden. Hierzu zählt in der neueren Zeit der, nach welchem der Wandquerschnitt des für die Tonbildung wirksamen Teils der Glocke mindestens um ein Drittel kleiner als bei einer Bronzeglocke gleicher Grundform und Tonhöhe gemacht werden soll. Eine Prüfung ergab, däß sich durch die Querschnittsiverringerung der Klang gegenüber einer Leichtmetallvollglocke nicht wesentlich ändert, wenn auch insbesondere durch Wahl einer bestimmten Leichtmetallegierung die Klangdauer eine Verlängerung erfahren kann.
- Es ist ferner bekannt, die Mantelfläche von Glocken, die aus einem anderen Werkstoff als aus Leichtmetall bestehen, durch Schlitze zu unterteilen. Diese Maßnahme hat sich jedoch bei der übertragung auf Leichtmetallglocken als vollkommen unbrauchbar erwiesen, da der Klang unrein wird. Bei aus Nichtleichtmetall hergestellten Musikinstrumenten nach, Art eines Xylophons, dem man die Form einer Glocke mit durchgehenden Längsschlitzen gegeben hat, ist der vorerwähnte Nachteil auch schon erkannt und zu seiner Beseitigung vorgeschlagen worden, die nicht angeschlagenen Segmente miteinander zu verbinden, um das sonst entstehende rasselnde Geräusch zu vermeiden.
- überraschenderweise hat sich nun herausgestellt, daß die Anordnung von Schlitzen bei aus Aluminiumlegierungen hergestellten Glökken sowohl die Klangdauer wie auch die Klangfarbe wesentlich verbessern kann, wenn die Schlitze in der Mantelfläche nur bis zum oberen Bundrand geführt sind. Statt der Schlitze können auch anders gestaltete Durchbrechungen, vorzugsweise Bohrungen, vorgesehen sein.
- In den Abb. i und 2 sind Glocken dieser Art dargestellt. Die Abb. i zeigt dabei eine Glocke mit 2o Schlitzen. Die Abb.2 veranschaulicht eine Glocke mit Bohrungen, die aus einer Sonderlegierung des Aluminiums mit 80/6 Mg Zn. hergestellt ist.
- Besonders bei erhöhter Schlitz- bzw. Lochzahl ist neben einer Verbesserung des Tones eine Klangdauer erzielt, die der Bronzeglocke gleichkommt. Besonders günstig bezüglich der Reinheit des Tones ist das Eindrehen der Löcher. Wenn auch die Klangdauer für sich allein genommen hier nicht so stark steigt, ist doch die Tonreinheit besser und der Ton selbst weicher. Auf die Oberfläche bezogen ist es zweckmäßig, die Wanddurchbrechungen mindestens auf 8% der Oberfläche zu bemessen.
- Wenn die Versuche auch -zeigen, daß dieser konstruktiven Änderung weit mehr Bedeutung zukommt als der Zusammensetzung der Legienin,g, so hat es sich doch als vorteilhaft gezeigt, nur solche Legierungen zu verwenden, bei denen- die Menge der Zusätze nicht über das im Aluminium als Mischkristall lösliche Maß hinausgeht. So ist z. B. die Aluminiumlegierung mit geringen Gehalten an MgZn2 besonders günstig im Verhalten gewesen. Beim Guß etwa durch Kristallseiger ung auftretende Inhomogenitäten können dabei durch das bekannte Lösungsglühen homogenisiert werden.
- Die Durchführung des eingangs erwähnten Vorschlages, den Querschnitt in der angegebenen Weise zu verringern, dürfte insbesondere bei großen Glocken nicht ohne Bedenken mit Rücksicht auf die statische Festigkeaa möglich sein. Der Schwächung des zylindrischen Teils werden hierdurch Grenzen gesetzt. Demgegenüber braucht auf diesen Umstand bei der Glocke nach der Erfindung keine Rücksicht genommen zu werden. Die letztere weist normale Wandstärke auf, so daß der Glockenkörper sicherlich eine bessere statische Festigkeit besitzt, als sie de bekannten Ausführungen aufweisen, wenn die Verringerung des Querschnittes bei den letzteren so weit getrieben ist, daß praktisch eine wesentliche Klangverbesserung eintritt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Glocke aus Leichtmetall, dadurch gegekennzeichnet, daß der im wesentlichen zylindrische Teil* Durchbrechungen der Wandung, vorzugsweise in Form von Bahrungen oder Schlitzen, aufweist, die sich bis zum oberen Bundrand erstrecken.
- 2. Glocke gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anordnung von Schlitzen die Flächenaussparung zwischen 8 und 2oo;o der Oberfläche beträgt.
- 3. Glocke gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Werkstoff aus homogenen, lediglich eine Kristallart enthaltenden Aluminiumlegierungen besteht, bei denen die Legierungszusätze, vorzugsweise Magnesium und Zink im stöchiometrischen Verhältnis der Verbindung MgZn2, nur so hoch bemessen sind, wie sie vom Aluminium entweder unmittelbar oder nach Wärmebehandlung in fester Lösung aufgenommen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH118852D DE716828C (de) | 1939-07-13 | 1939-07-13 | Glocke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH118852D DE716828C (de) | 1939-07-13 | 1939-07-13 | Glocke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE716828C true DE716828C (de) | 1942-01-30 |
Family
ID=7451070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH118852D Expired DE716828C (de) | 1939-07-13 | 1939-07-13 | Glocke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE716828C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4619846A (en) * | 1984-07-03 | 1986-10-28 | Edit Oborzil | Bell |
-
1939
- 1939-07-13 DE DESCH118852D patent/DE716828C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4619846A (en) * | 1984-07-03 | 1986-10-28 | Edit Oborzil | Bell |
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