DE715952C - Verfahren zur Beeinflussung elastischer Eigenschaften von Werkstuecken aus Zink und seinen Legierungen - Google Patents

Verfahren zur Beeinflussung elastischer Eigenschaften von Werkstuecken aus Zink und seinen Legierungen

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DE715952C
DE715952C DEM145092D DEM0145092D DE715952C DE 715952 C DE715952 C DE 715952C DE M145092 D DEM145092 D DE M145092D DE M0145092 D DEM0145092 D DE M0145092D DE 715952 C DE715952 C DE 715952C
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DE
Germany
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zinc
alloys
influencing
elastic properties
elasticity
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Expired
Application number
DEM145092D
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English (en)
Inventor
Dr Erich Schmid
Dr-Ing Franz Wolbank
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GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22FCHANGING THE PHYSICAL STRUCTURE OF NON-FERROUS METALS AND NON-FERROUS ALLOYS
    • C22F1/00Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working
    • C22F1/16Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working of other metals or alloys based thereon
    • C22F1/165Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working of other metals or alloys based thereon of zinc or cadmium or alloys based thereon

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  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zur Beeinflussung elastischer Eigenschaften von Werkstücken aus Zink und seinen Legierungen Die Festigkeitseigenschaften von Metallen zeige z. B. beim Ziehen von. Stangen oder beim Walzen von Blechen die als Verfestigung bekannten Erhöhungen .des Verförmungswnderständes und Herabsetzung der Verformungsfäh:gkeit mit ,zunehmendem Verformungsgrad. Es ist bekannt,. daß -sowohl bei kubischen wie -bei hexagonalen Kristallen der Elastizitätsmodul richtungsabhängig ist und daß eine gleichartige Orientierung der Kristalle dazu führen kann, daß diese Richtungsabhängigkeit auch in den elastischen Eigenschaften 'des Werkstückes zum Ausdruck kommt. - Weiterhin ist bekannt, daß sich in unmittelbarem Zusammenhang mit den bei der Herstellung der gleichartigen, Orientierung sich abspielenden Texturänderungen auch. der Elastiizitätsmodül ändert.
  • In allen bisher bekannten Fällen ist es nun so, daß :gleichartige Verformungen zu derselben Vexformungstextur führen, d. h. aber, daß sich auch Eigenschaftsänder4,r3gg.JX., des Elastizitätsmoduls in .der gleichen Weise abspielen.
  • Wenn man e;ne Legierung durch Pressen stark verformt, so- sollte man annehmen, daß die mit der Verformung stark verbundenen Änderungen des - El.astizitätsmoduls bereits vollständig abgelaufen wären. Es war zu erwarten, daß bei einer weiteren Verformung durch Ziehen, die ja Zu einer gleichartigen Änderung der äußeren Gestalt führt wie das Strangpressen, keine Änderungen des Elastizitätsmoduls auftreten würden.
  • Ein bemerkenswerter Gegensatz zu dem bekannten Verhalten wurde bei Zink und Zinklegierungen, die überwiegend aus hexagonalem Kristallmaterial .aufgeh ut sind, gefunden. Bei,diesen hat sich gezdgt"daß auch nach voraufgegangenem Pressen während eines anschließenden Nachziehens, vorzugsweise bei Raumtemperatur, der Elastizität.,-modul noch Änderungen von erheblichem Ausmaße,,erfähr@,,, -A#obei sich außerdem seine Ändertmg nicht einsinnig vollzieht. Man hat daher die Möglichkeit; durch Wahl eines bestimmten Verfortnungsgrades .beim Nach-: ziehen einen Werkstoff mit besonders hohem'-, Elastizitätsmodul, durch Wahl eines anderenVerformungsgrades einen Werkstoff mit besonders niedrigem Modul herzustellen.
  • Ein Beispiel möge dies veranschaulichen. Aus einer Zinklegierung, die io °% Al, 2'/o Cu, 0,03 °% Mg, Rest Feinzink mit einem Reinheitsgrad von 99,990/0-enthielt, wurden Stangen von 13 mm 97 warm geprellt, die anschließend mit verschiedenen Reckgraden kalt gezogen wurden. Die nach den verschiedenen Reckgraden ermittelten Elastizitätsmoduln sind in folgender Zahlentafel verzeichnet: Aus der Tabelle ist ersichtlich, welcher Ziehgrad gewählt werden muß, um einen bestimmten El.astizitätsmodul zu erhalten. Für ändere Zinklegierungen mit überwiegend 'hexagonaler Struktur ist' die Abhängigkeit grundsätzlich die gleiche wie .im obigen Beispiel, die genauen Werte müssen jedoch in jedem Fall durch Versuche ermittelt werden.
  • Da eine. ganze Reihe von Werten der Elastizitätsmoduln sowohl bei hohen wie bei niedrigen Ziehgraden erhalten werden können, lassen sich durch Wahl des hohen oder niederen Ziehgrades Werkstoffe mit dem gleichen Elastizitätsmodul, aber verschiedenartigen anderen Festigkeitseigenschaften, wie z. B. Härte oder Dehnung, erzielen.
    Ziehgrad - Elastizitätsmodul
    0 1 0 750 kglmm2.
    6 9970 -
    12 7 7a9 -
    23 7720 -
    33 7840 -
    4-3 8170 -
    54 9340 -
    63 10 120 -
    ßo i9 ioo -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Beeinflussung der elastischen Eigenschaften von Werkstücken aus Zink und seinen Legierungen, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Wahl des Verformungsgrades beim Nachziehen von vorgepreßtem Material, wobei da"s Nac1-ziehen vorzugsweise bei Raumtemperatur erfolgt, dem Werkstück ein bestimmter Elastizitätsmodul erteilt wird.
DEM145092D 1939-05-14 1939-05-14 Verfahren zur Beeinflussung elastischer Eigenschaften von Werkstuecken aus Zink und seinen Legierungen Expired DE715952C (de)

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