DE7130834U - Endmanschette für eine Rohrleitungsisolierung - Google Patents
Endmanschette für eine RohrleitungsisolierungInfo
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Description
4. August 1971 Patentanwälte «553-71 Dr.v.E/E
8 MÜNCHEN S6
Poslfadi 86 06 6X
KEUTNER
S ;-iünchen 60 , Josef-Schlicht-Straße 6/1
S ;-iünchen 60 , Josef-Schlicht-Straße 6/1
Endirianschette für eine Rohr lei tungs isolierung
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Endmanschette für eine RohrleitungsJ3Dlierung mit einem das Ende der Isolierung
umfassenden, streifenförmigen Teil, von dem aus eine
Anzahl von laschenförmigen Teilen zur Abdeckung der Stirnseite der Isolierung radial nach innen vorspringen.
Endraanschetten der obengenannten Art werden im allgemeinen als Rollenware in Längen λ<
ι z.B. 5 Metern geliefert. Der Isolierer schneidet dann von der Rolle ein dem Umfang der
Isolierung zuzüglich eines überlappungszuschalges entsprechendes Stück ab. Unter dem Begriff "Endmanschette" soll hier sowohl
eine solche Rollenware, als auch ein abgeschnittenes Stück hiervon im verlegten oder unverle '!•en Zustand verstanden werden.
Bei einer bekannten Bndmanschette hat der streifenförmige Teil eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende Sicke,
die nach außen hin konkav ist und zur Aufnahme eirrs Befestigungsdrahtes
dient, mit dem die Endmanschette am Ende der Isolierung befestigt vird.
Diese Art der befestigung ist zwar bei Hart- oder Gipsmänteln zufriedenstellend, da sich der Draht mit der Sicke etwas
in den noch v/eichen Gips eindrücken kann und dadurch eine
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Art von formschlüssiger Verbindung geschaffen wird. An den in der letzten Zeit in immer größerem Umfang verwendeten Kunststoffmänteln
ist jedoch kein einwandfreier Halt gewährleistet, da der Kunststoffmantel relativ leicht verformbar ist und die
Endmanschette sich daher verhältnismäßig leicht vom Znde der Isolierung lösen kann.
Das Befestigen der Endmanschette an der bis auf den Endabschluß fertigen Isolierung mit einem Bindedraht ist außerdem
mühsam, insbesondere wenn die räumlichen Verhältnisse beengt sind.
Der vorliegenden feuerung liegt dementsprechend die Aufgabe
zugrunde, eine Endraanschette der eingangs genannten Art
anzugeben, die auch an einem Kunststoffmantel sicher befestigt
werden kann und leicht zu montieren ist.
Gemäß der Neuerung wird dies bei einer Endmanschette der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß der streifenförmige
Teil eine in seiner Längsrichtung (entsprechend der Umfangsrichtung der Isolierung) verlaufende Reihe von Löchern, die
gleiche gegenseitige Abstände haben, aufweist.
Eine solche Endmanschette kann mit Stecknieten und/oder selbstschneidenden Schrauben {Blechtreibschrauben) leicht und
sicher befestigt werden. Insbesondere läßt sich die Endmanschette mit durchgesteckten Nieten am Ende des letzten Folienstückes,
das zur Ummantelung der eigentlichen Isolierung dient, befestigen, bevor dieses Folienstück um die Isolierung gelegt
wird. Die Endmanschette braucht also nicht mehr getrennt montiert werden, sondern wird automatisch mit dem Verlegen des
letzten Folienstückes aufgebracht, das zur Ummantelung der Isolierung dient.
Die vorliegende Endmanschette läßt sich selbstverständ- j
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lich aucn für Hart- oder Gipsmäntel und Blechmäntel verwenden.
Duron die gleichmäßigen Abstände der Löcher ergibt sich
außerdem noch der Vorteil, daß die Lochreihe bei entsprechender Wahl der von Mitte zu Mitte gerechneten Lochabstände (z.B. 2,öcm)
als Maßstab verwendet werden kann. Der Isolierer braucht also bloß eine bestimmte Anzahl von Löchern abzuzählen, um die gewünschte
Länge des streifenförmigen Teiles für die Endmanschette
zu ermitteln.
In der Zeichnung ist eine Endmanschette gemäß einem Ausführ
ungsbei spiel der Neuerung perspektivisch dargestellt.
Die als Ganzes mit 10 bezeichnete Endmanschette besteht aus einem streifenförmigen Teil 12, der den Umfang einer Isolierung
umfaßt, die z.B. mit einer Kunststoff-Folie 14 ummantelt
ist. Der streifenförmige Teil hat in seiner Mitte eine Reihe von
Löchern 16, die gleichmäßige gegenseitige Abstände von z.B.2,5cm
haben, so daß die Lochreihe als Maßstab verwendet werden kann.
Rechts und links von der Lochreihe befindet sich je eine Sicke 18. Die Sicken sind nach außen konkav. Sie sind jedoch
nicht unbedingt erforderlich und der streifenförmige Teil kann in bekannter Weise glatt sein.
An den einen Rand des streifenförmigen Teiles 12 schließen sich laschenförmige Teile 20 =in, die radial nach innen vorspringen
und die Stirnseite der Isolierung in bekannter Weise abdecken.
In die Löcher 16 sind nichtdargestellte Stecknieten eingesetzt, die die En-Irnanschette mit dem den Mantel bildenden
Folienstück 14 verbinden. Die Verbindung des Folienstücks 14 mit; der Endmanschette 10 wird zweckmäßigerweise vor der Montage des ■
Folienstücks 14 durchgeführt, so daß das Folienstück 14 und die ■
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^ndmanschette 10 im gleichen Arbeitsgang aufgebracht v/erden können.
Jie Trennstelle des die Sndmanschette bildenden streifenförmigen
Gebildes kann durch eine salbstschneidende Schraube 22 --r.-5c.-hl ncssr; Cisir!
Die Endmansehette gemäß der Neuerung kann aus Blech, z.E,
Aluminiumblech, oder Kunststoff-Folie bestehen. Blech wird bevorzugt,
wenn die isolierte Rohrleitung 24 ein heißes Medium führt und die Gefahr besteht, daß sich Kunststoff unter der Wärmeeinwirkung
verformt.
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Claims (4)
1. Endmanschette für eine Rohrleitungsisolierung mit
einem das Ende der Isolierung umfassenden streifenförmigen Teil,
von dem aus eine Anzahl von laschenförmigen Teilen zur Abdeckung der Stirnseite der Isolierung radial nach innen vorspringen,
dadurch gekennzeichnet, daß der streifenförmige Teil (12) eine in seiner Längsrichtung verlaufende
Reihe von Löchern (16) aufweist, die gleiche gegenseitige Abstände haben.
2. Endmanschette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne
:;, daß der Lochabstand ein ganzes Vielfaches von 5i.un ist.
3. Endraanschette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich rechts und links von
der Lochreihe (16) je eine nach außen konvexe Sicke (18) befindet.
4. Sndmanschette nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mittels in
die Löcher (16) Gingesetzter Befestigungselemente, z.B. Stecknieten,
nit einen, zur Ummantelung des letzten Stückes der Isolierung
bestimmten Abschnitt eines Folienmaterials oder Bleches verbunden ist.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7130834U true DE7130834U (de) | 1971-12-02 |
Family
ID=1271043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7130834U Expired DE7130834U (de) | Endmanschette für eine Rohrleitungsisolierung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7130834U (de) |
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