DE7121634U - Lehrbaukasten - Google Patents
LehrbaukastenInfo
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- DE7121634U DE7121634U DE7121634U DE7121634DU DE7121634U DE 7121634 U DE7121634 U DE 7121634U DE 7121634 U DE7121634 U DE 7121634U DE 7121634D U DE7121634D U DE 7121634DU DE 7121634 U DE7121634 U DE 7121634U
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- bores
- teaching kit
- kit according
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Description
2.6.1971
G 41J5 - relal
Festo-ßiaschinenfabrik G. ötoll, Esslingen/Neckar
Lehrbaukasten
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Lehrbaukasten
zur optischen Darstellung der funktionellen Verknüpfung pneumatischer und/oder fluidischer und/oder
elektrischer und/oder elektronischer und/oder hydraulischer Elemente, bestehend aus einer als ötecktafel ausgebildeten
Grundplatte und in diese einsteckbaren Steuer- und Arbeitselementen,
wie Ventile, Arbeitszylinder u.dgl.
Bei der Ausbildung von Lehrlingen der Lletall- und Elektroberufe
und auch für die /Veiterbildung auf dem Gebiet der
Pneumatik, Fluidik« Elektrik, Elektronik oder Hydraulik
| es | zur | ■" : | k · :l · a | "'. | Funktionen, | die ^ "in |
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Praxis zu simulieren und die einzelnen Funktionsabläufe
sinnfällig darstellen zu können. Insbesondere die Fluidik, Pneumatik und Elektronik bereitet den Studierenden erhebliche
Schwierigkeiten, da sich die einzelnen Funktionsabläufe weitgehend in kürzester Zeit abspielen, ohne daß es
dem Lernenden möglich ist, einen tieferen Einblick in die Funktionsabläufe nehmen zu können. Gerade auf den genannten
Gebieten ist es notwendig, die komplizierten Zusammenhänge und Funktionsabläufe darstellen zu können,
so daß dem Lernenden ein Mittel an die äand gegeben werden kann
mit dem er die verwickelten Vorgänge beim Ablauf der einzelnen Funktionen erfassen kann.
Es ist deshalb bereits bekannt, Stecktafeln vorzusehen, in
die die einzelnen miteinander zu verknüpfenden Elemente eingesteckt werden können. Diese Stecktafel bildet zusammen
mit den auf ihr aufzusteckenden Elementen einen Baukasten, der die wesentlichsten Funktionsabläufe darzustellen
gestattet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den bekannten Lehrbaukasten weiter zu verbessern, ihn insbesondere für
die Verwendung in allen Lehrbereichen, nämlich sowohl der Pneumatik und Fluidik wie auch der Elektrik, Elektronik
— 3 —
und Hydraulik, gebrauchen zu können.
Diese Aufgabe ■■»ir'ri erfindunfcs.^eTnäß dadurch gelöst, daß
bei einem Lehrbaukasten der eingangs genannten Art die Grundplatte Bohrungen aufweist, die in mehreren Reihen
und hierzu im rechten Winkel stehenden Spalten angeordnet sind, wobei der Abstand der Reihen voneinander gleich ist
dem Abstand der Spalten voneinander, und daß die einsteckbaren Steuer- und Arbeitselemente fest mit einer Platte
verbunden sind, an der in die Bohrungen der Grundplatte passende Steckstifte angeordnet sind. Vorzugsweise besteht
die Grundplatte aus einem metallischen Werkstoff, während jede der Bohrungen eine Buchse aus Kunststoff aufnimmt,
deren Bohrungsdurchmesser gleich oder geringfügig kleiner ist als der Durchmesser der an den Steuer- bzw. Arbeitselementen angeordneten Steckstifte. In einer vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung sind die Kanten der Bohrungen
der Buchsen angefast bzw. konisch gesenkt. Weiterhin können die Ränder der Grundplatte abgekantet, abgewinkelt oder
abgebördelt sein. Die Steckstifte an den mit den Steuer- und Arbeitselementen verbundenen Platten können in einer
vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung eingenietet
oder aufgenietet sein.
Der Erfindungsgegenstand wird nunmehr anhand eines Ausführung
sb ei spie Is näher erläutert, wobei Bezug genommen wird auf die Zeichnung, in der
Fig. 1 einen schematisohen Grundriß des erfindungsgemäßeu
Lehrbaukastens,
Fig. 2 einen Sc'.uiox; durch die Grundplatte gemäß Schnitt- i
linie A-A in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt durch zwei Bohrungen in der Grundplatte
in vergrößerter Darstellung und
Fig. 4 ein in die Grundplatte gemäß Fig. 1 einsteckbares
Element darstellen.
Wie aus Figc 1 hervorgeht, "besteht der erfindungsgemäße
Lehrbaukasten aus einer Grundplatte 1, in der mehrere
Reihen und hierzu senkrecht stehende Spalten von Bohrungen vorgesehen sind. Die im Ausführungsheispiel waagerecht verlaufenden
Reihen enthalten die Bohrungen 2, 2', 2" usw. bzw. 3, 3', 3" usw.. bzw. 4, 4" , 4" usw., während die Spalten
die Bohrungen 2, 3, 4, 5, 6, 7 bzw. 21 , 3\ 4·, 5', 61 , 7'
usw. enthalten. Der Abstand der einzelnen Bohrungen iiaerhalb
einer Heine ist gleich dem Abstand der Bohrungen innerhalb einer Spalte, d.h. der Abstand zwischen den
einzelnen waagrecht verlaufenden Reihen und der Abstand zwischen den einzelnen senkrecht verlaufenden Spalten ist
gleich.
In ?ig. 1 sind weiterhin -^rbeitr- bzw. Steuerelemente 8, 9»
Io und 11 gezeigt, wobei das element 8 beispielsweise ein j
Arbeitszylinder sein kann, während das Element 9 beispielsweise ein Rückschlagventil darstellt und die Elemente Io
und 11 manuell oder motorisch betätigte 7/egeventile sein
kennen. Dargestellt sind also im Ausführungsbeispiel Elemente der Ineumatik; hierbei sind die Anschlüsse für die
Druckluftleitungen rr.it 8' und 8" bein"; Arbeitszylinder, 9',
9" und 9'" beim Rückschlagventil und 10', 10" und 10'" bzw.
11', 11", und 11'" bei den Wegeventilen 1o und H bezeichnet.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, in der als Teilausschnitt die Grundplatte 1 gezeigt ist, weist diese Grundplatte 1 abgekantete
bzw. abgewinkelte Ränder 12 bzw. 13 auf, die zum einen zur Versteifung der Grundplatte 1, zum anderen dazu
dienen, einen Aufsetzrahmen für die Grundplatte 1 zu bilden.
In Fig. 3 ist in vergrößerter Darstellung ein Schnitt durch
die Bohrungen 2 und 2' gezeigt. In den Bohrungen sind Buchsen aus Kunststoff angeordnet, die in Fis. 3 mit 14
und 15 bezeichnet sind. Die Buchsen 14 und 1? weisen eine
Bohrung auf, deren Durchmesser d gleich oder geringfügig kleiner ist als der Durchmesser D der in sie einzusetzenden
oteckstifte. Ein EDenent, das mit derartigen oteckstiften
16 und 17 ausgestattet ist, ist - gegenüber Fig. 3 in
verkleinertem iv.aßstab - in Fig. 4 gezeigt. Aus Fig. 3 geht
weiter hervor, daß die Buchsen 14 und 15 Abfasungen der
Bohrungsränder aufweisen. Damit wird ein erleichtertes Ein-
-c-
r?ührer. der otec'-:stif te in die Buchsen erreicht= Um eine
sichere Fixierung der Buchsen in der Grundplatte 1 zu
erreichen, können die Buchsen an ihren axialen -inden auch,
vie in -ig. 3 bei der Buchse 15 gezeigt, mit Bunden 22
und 23 versehen sein, die in entsprechende Aussparungen
der Grundplatte 1 eingreifen.
iVie bereits weiter oben ausgeführt, ist in Fig. 4 ein in die
Grundplatte 1 einzusteckendes .element - mit 18 bezeichnet gezeigt.
Bei diesen ülecent 18 handelt es sich beispielsweise
um einen Verteiler, der von Bohrungen 19 und 2o durchzogen
wird. Die Steckstifte 16 und 17 sind mit einer Platte 21
vernietet, die fest mit dem element 18 verbunden ist. Außerdem
sind die Jinden der Steckstifte 16 und 17 ballig geformt.
lv.it Hilfe des erfindungsgemäßen Lehrbaukastens ist es deshalb
nunmehr sehr leicht möglich, die theoretisch erarbeitete Schaltung in die Fraxis zu übertragen, um festzustellen,
wie die einzelnen Funktionsabläufe vor sich gehen. Damit ist
es für den Ausbilder üin Leichtes, den Lernenden in die teilweise recht schwierige Materie der Hydraulik, Pneumatik,
Fluidik, ^lektrik und r-lektronik einzuführen. Andererseits
ist es dem Lernenden ohne weiteres möglich, die einzelnen Funktionsabläufe zu erkennen und sich somit mit den
schwierigen Froblemen der Einzelgebiete vertraut zu machen, Der erfindungsgemäße Lehrbaukasten ist einfach im Aufbau
und weist aufgrund seiner kompakten Gestaltung eine sehr
— 7 —
lange Lebensdauer auf. Anhand des erf iiiuungsgeinäßen .Lehrbaukastens
ist es dec: Lernenden nicht nur möglich, einen
Schaltplan in die Wirklichkeit umzusetzen, d.h. vom abstrakten Plan zur konkreten Ausführung zu kommen, sondern
er kann darüber hinau: auch nachprüfen, ob der theoretisch erarbeitete ochaltplan tatsächlich geeignet ist, die gestellte
Aufgabe zu lösen, d.h. es ist ihm anhand des erfindungsgemäßen
Lehrba.ukastens möglich, die dichtigkeit der Lösung zu überprüfen. Für die Herstellung der einzelnen,
einem ochaltplan nachgebildeten Verknüpfungen der elemente untereinander sind keine speziellen Werkzeuge erforderlich,
da die einzelnen Ar-beits- bzw. ^Steuerelemente durch einfaches .einstecken bzw. Aufstecken auf die Grundplatte in
ihrer jeweiligen Lage und Zuordnung zueinander fixiert
werden können. Damit ist der Lernende von manueller Tätigkeit weitgehend befreit; er kann sich ganz auf die
eigentliche Aufgabe konzentrieren.
Claims (5)
1. Lehrbaukasten zur 'ptischen Darstellung der funktioneilen
Verknüpfung pneumatischer und/oder fluidischer und/oder
elektrischer und/oder elektronischer und/oder hydraulischer
Elemente, bestehend aus einer als Stecktafel ausgebildeten Grundplatte und in diese einsteckbaren Steuer- und Arbeitselementen, wie Ventile, Arbeitszylinder od.dgl., dadurch
gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) Bohrungen (2, 2', 2" bzw. 3, 3'» 3" bzw. 4, 4', 4" usw.) aufweist, die in
mehreren Reihen und hierzu im rechten Winkel stehenden Spalten angeordnet sind, wobei der Abstand der Reihen voneinander
gleich ist dem Abstand der Spalten voneinander, und daß die einsteckbaren Steuer- und Arbeit se lenient e (8,
9, 1o, 11) fest mit einer Platte (21) verbunden sind, an der in die Bohrungen der Grundplatte (1) passende Steck-Soifte
(16, 17) angeordnet sind.
2. Lehrbaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1) aus metallischem Merkstoff besteht
und jede der Bohrungen eine Buchse (14, I5) aus Kunststoff
aufnimmt, deren Bohrungsdurchmesser (d) gleich oder geringfügig kleiner ist als der Durchmesser (D) der oteckstifte
(16, 17).
3. Lehrbaukasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die kanten der Bohrungen der Buchsen (14, 15) angefaat
sind.
4. Lehrbaukasten nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die -Ränder der Grundplatte (1) abgekantet oder abgebördelt (Abkaatungen bzw. Abbördelungen
12, 1$) sind.
5. Lehrbaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steckstifte (16, 17) an den ißit den
Steuer- und Arbeitselementen verbundenen Platten (21) eingenietet oder aufgenietet sind.
ii
t
712163*16.9.71
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7121634U true DE7121634U (de) | 1971-09-16 |
Family
ID=1268727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7121634U Expired DE7121634U (de) | Lehrbaukasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7121634U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2441858A1 (de) * | 1974-08-31 | 1976-03-11 | Festo Maschf Stoll G | Baukasten |
| DE29616184U1 (de) * | 1996-09-17 | 1996-11-07 | Kaiser, Stephan, 51145 Köln | 3D-Baukastensystem |
-
0
- DE DE7121634U patent/DE7121634U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2441858A1 (de) * | 1974-08-31 | 1976-03-11 | Festo Maschf Stoll G | Baukasten |
| DE29616184U1 (de) * | 1996-09-17 | 1996-11-07 | Kaiser, Stephan, 51145 Köln | 3D-Baukastensystem |
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