DE7120534U - Roentgenaufnahmekassette - Google Patents

Roentgenaufnahmekassette

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DE7120534U
DE7120534U DE19717120534 DE7120534U DE7120534U DE 7120534 U DE7120534 U DE 7120534U DE 19717120534 DE19717120534 DE 19717120534 DE 7120534 U DE7120534 U DE 7120534U DE 7120534 U DE7120534 U DE 7120534U
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Description

Röntgenaufnahmekassette
Die Erfindung betrifft eine Röntgenaufnahmekassette, bei welcher der Strahleneintrittsfläche Markierungen zugeordnet sind, die au? röntgenkontrastfähigem Material bestehen. Mit derartigen Markierungen werden alle Aufnahmen z.B. mit den Daten der aufnehmenden Station versehen. Durch diese Zuordnung ist es immer möglich, Eigenheiten der Röntgenapparatur und», des Aufnehmers etc. bei der Beurteilung der Aufnahme zu berücksichtigen.
»"^rei hnungen werden bekanntlich mechanisch, fotografisch, röntgen! tografisch oder chemisch an Röntgenbildern angebracht. Dabei werden für das mechanische ui.d chemische Verfahren, ebenso wie für das rein fotografische Verfahren stets zusätzliche Schritte notwendig. Lediglich beim röntgenfotografischen Verfahren kann man ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand auskommen. Man braucht die zu übertragenden Zeichen nur vor dem Röntgenaufnahmematerial .in den Strahlengang zu bringen. Sie werden dann
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bei der RonLgenaufnähme einfach sit aufgenommen. Bei bekannten Anordnungen wird in die Kassetten ein entsprechender Text aus röntgenabsorbierenden Buchstaben oder Ziffern etc. eingelassen, wenn es sich darum handelt, jeden Film mit der gleichen Kennzeichnung, etwa dem Namen dor Klinik des Arztes, der Abteilung, der Station etc., zu versehen. Mitunter werden solche Markierungen auch aufgeklebt. Alle diese Maßnahmen sind aber nachteilig, weil sie immer noch die schwierige Herstellung der Buchstaben, Zahlen etc. einschließen. Außerdem 3ind Lage und Art der Markierung außen nicht sichtbar.
Erfindungsgemäß werden die obengenannten Nachteile dadurch vermieden, daß an der Außenwand der Strahleneintrittsfläche Markierungen aus röntgenstrahlenabsorbierendcm Material aufgetragen sind, welches zugleich sichtbares Licht absorbiert. Dazu sind insbesondere Beschichtungen geeignet, die in einem Lackbinder röntgenabsorbierendes Pulver enthalten, wie etwa Bleioder Wolframpulver. Es können aber auch Verbindungen, wie etwa Bariumsulfat etc. verwendet werden. Diese Stoffe weisen gleichzeitig mit der Röntgenabsorption eigene sichtbare Färbung auf. Im Bedarfsfall kann aber auch eine andere Färbung erzielt werden, wenn dem Gemisch ein Farbstoff beigegeben wird. Insbesondere das weiße Bariumsulfat ist hierfür geeignet.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind nachfolgend anhand der Beschreibung des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispieles abgehandelt.
Die Kassette 1 besteht in bekannter Weise aus einem Kasten 2 und einem Deckel 3, welcher mit dem Riegel 4 zugehalten wird. In der Kassette, die äußerlich mit der schützenden Lackschicht überzogen ist, befinden sich hinter der die. Strahleneintrittsflache 6 darstellenden Blechwand die erste Verstärkerfolie 7,
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dsr Rcirt^sni'ilni S und dis zv/Gite VsrstS.rlc^ri'cli'? 9·. Zwischen dem Deckel 3 und der letztgenannten Folie 9 befindet sich die Schaumgummischicht 10, welche die satte und gleichmäßige Anpressung der Folien 7 und 9 an den Film 8 bewirkt. Auf der Schicht 5 sind die Markierungen 11 angebracht, die im Siebdruckverfahren aufgetragen sind. Sie 3tellen den getrockneten Rückstand eines Lacks dar, desaen Pigment Pulver aus Wolfram ist. Dabei enthält die Schrift als Bindemittel einen Kunststoff, wie Äthoxylinharz oder Polyurethan und ca. 95 Wolframpulver von der Korngröße 1 - 20/um.
Zur Herstellung einer Röntgenaufnahme wird die Röhre 12 in Betrieb gesetzt, indem in bekannter Weise zwischen den Leitungen 14 und 15 eine Kochspannung sowie zwischen den Leitungen 15 und 16 eine Heizspannung angelegt wird. Dann wird bekanntlich die Anode 17, die aus Schwermetall, wie etwa Wolfram, besteht, von Elektronen beaufschlagt, die von der Kathode 18 ausgehen. Diese bewirken die Aussendung von Röntgenstrahlen, welche in die Kassette 1 eindringen und dort das Schattenbild eines Körpers 19 auf dem Film 8 aufzeichnen-Gleichzeitig wird der Text der Beschriftung 11 abgebildet, weil dieser die auftreffenden Röntgenstrahlen stärker als die Schicht 5 und das Blech 6 absorbiert. Somit erhält jede Aufnahme, die in der Kassette 1 hergestellt wird, die Beschriftung, welche im vorliegenden Fall die Abteilung der Klinik angibt. Außerdem wird durch die Lage der Beschriftung die Orientierung der Aufnahme festgehalten.
-A-
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Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. Röntgenaufnahmekassette, bei welcher der Strahleneintrittsfläche Markierungen zugeordnet sind, die aus röntgenkontrastfähigem Material bestehen, dadurch geke nn zeichnet , daß an der Außenwand der Strahleneintrittsfläche (6) Markierungen (11) aus röntgenstrahlenabsorbierendem Material aufgetragen sind, welches zugleich sichtbares Licht absorbiert.
    2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen (11) Pigment aus Röntgenstrahlen und sichtbares Licht stark absorbierendem Stoff enthalten, das durch
    ein Bindemittel zusammengehalten ist.
    5. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pigment Bleipulver, Wolframpulver oder Bariumsulfatpulver ist.
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DE19717120534 1971-05-26 1971-05-26 Roentgenaufnahmekassette Expired DE7120534U (de)

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