DE711481C - Anzeigevorrichtung zur Bestimmung des Standortes eines Fahrzeuges - Google Patents

Anzeigevorrichtung zur Bestimmung des Standortes eines Fahrzeuges

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DE711481C
DE711481C DET51575D DET0051575D DE711481C DE 711481 C DE711481 C DE 711481C DE T51575 D DET51575 D DE T51575D DE T0051575 D DET0051575 D DE T0051575D DE 711481 C DE711481 C DE 711481C
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DE
Germany
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display device
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vehicle
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Expired
Application number
DET51575D
Other languages
English (en)
Inventor
Edmund Muellner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE711481C publication Critical patent/DE711481C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Navigation (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung zur Bestimmung des Standortes eines Fahrzeuges Eine Eigenpeilung zweier Sender von einem Fahrzeug aus liefert ohne Zuhilfenahme des Kompasses bekanntlich nicht den Standort des Fahrzeugs, sondern nur eine Standlime.
  • Hierbei müssen die Peilungen außerdem so schnell aufeinanderfolgen, daß während der Zwischenzeit eine Richtungsänderung des Fahrzeugs nicht eingetreten ist. Eine solche Richtungsänderung muß aber bei sehr schnell sich bewegenden Fahrzeugen, beispielsweise bei Flugzeugen, durchaus berücksichtigt werden. Zur Standortsbestimmung muß eine Peilung nach einem weiteren Sender vorgenommen werden. Zwei auf diese Weise ermittelte Standlinien ergeben dann alsSchnittpunkt den Standort des Fahrzeugs.
  • Dieses Verfahren der Standortsbestimmung ergibt ebenfalls noch keine einwandfreie Peilung infolge der zwischen den einzelnen Peilungen aufgetretenen Versegelungen.
  • Es wird daher eine Anzeigevorrichtung zur Bestimmung des Standort eines Fahrzeugs als Schnittpunkt der zu drei auf den Ecken eines vorzugsweise gleichseitigen Dreiecks aufgestellten Sendern ermittelten Peilungen -vorgeschlagen, die gemäß der Erfindung derart ausgebildet ist, daß die drei Peilrichtungen unter einem willkürlich angenommenen I(urs auf der die Lage der Sender und das von ihnen umfaßte Gebiet darstellendeu Anzeigevorrichtung abgesetzt werden und daß die Anzeiger für die einzelnen Peilrichtungen gleichzeitig im Sinne der Erzielung eines den Standort anzeigenden gemleinsamlen Schnittpunktes um gleiche Winkel und in gleicher Richtung drehbar sind. Diese neue Anzeigcvorrichtung arbeitet in folgender Weise: Am zweckmäßigsten wird man zur Ausführung dieses Erfindungsgedankens nach einem automatischen Peilverfahren arbeiten, das entweder die drei Sender in einem bestimmten Umschaltrhythmus nacheinander peilt und die ermittelten Peilstellungen durch entsprechende Lichtstrahlen anzeigen läßt. oder aber man wird drei Richtantennen ttudr auch Empfänger vorsehen und die Ausgänge dieser Empfänger zur Steuerung von drei auf eine gemeinsame Ska]a projizierten Lichtstrahlen benutzen. War der utillkürlich angenommene Kompaßkurs falsch, so schneiden sich die drei Strahlen nicht in einem Punkt.
  • Verändert man nun gemäß, der vorliegenden Erfindung den angenommenen Kompaßktirs dadurch, daß man die drei Strahlen in gleichem Sinne um gleiche Beträge um ihre Senderpunkte verdreht, so erkennt man den richtigen Kompaßkurs dadurch, daß die drei Strahlen in einem Punkt zum Schnitt Lommen. Dicser Punkt ist der Standort, bezogen auf die Standorte der drei Sender. Die Größe der jeweils vorgenommenen Verdrehung der einzelnen Lichtzeiger gibt außerdem die Differenz zwischen dem richtigen Kompaßkurs und dem ursprünglich angenommenen Rompaßwert an. Man kann also außer der Ermittlung des genauen Standortes noch den jeweiligen Kompaßkurs ermitteln.
  • Bei der Standortsbestimmung an sich ist der Kompaßkurs gleichgültig, da man an dem Einstellorgan nur so lange zu drehen braucht, bis sich die drei Strahlen in einem Punkt schneiden.
  • Ein Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgedanken ist in der Zeichnung dargestellt. Mit A ist eine Anzeige- bzw. Aus wertvorrichtung bezeichnet, auf der in der Aufstellung der drei Boden sender kongruenter Form die DrehpunkteB, C und D für die Indikatoren der von den einzelnen Sendern kommenden Peilstrahlen vorgesehen sind. Der Einfachheit halber werde angenommen, daß als Indikatoren rotierende, stabförmige Glimmlampen verwendet werden, die jeweils nur in der Peilnullstellung aufleuchten. So ist für den Senders ein Anzeigeindikator b, für den SenderC ein Anzeigeindikatorc und für den Sender dz ein Anzeigeindikator d vorgesehen.
  • Ciese Indikatoren rotieren mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit. Wird ein beliebiger Kompaßkurs angenommen, so werden die Zeigerindikatoren beispielsweise in einer Stellung aufleuchten, die durch die Lage der Zeiger b, c und a gekennzeichnet ist. Die drei Zeiger werden also ein Dreieck einschließen, ohne genau zum Schnitt zu kommen. Gemäß der vorliegenden Erfindung soll nun eine Einrichtung (nicht dargestellt) vorgesehen sein, die die Zeiger aus ihren Lagen, c und d derart in gleicher Richtung verdreht, daß sie in die Lagen b', c' und d gelangen. In dieser neu eingestellten Lage leuchten die drei Zeiger jeweils zu einem solchen Zeitpunkt auf, daß sich die drei Anzeigen in einem Punkt schneiden. Dieser Punkt stellt dann den Standort des Fahrzeugs dar.
  • Als Anzeiger für die einzelnen Pcllstrahlen könnte man auch rotierende Lichtstrahlen von derart komplementären Farben vorsehen, daß sich diese Farben im gemeinsamen Schnittpunkt zur Farbe reiß. ergänzen. Dadurch: wird eine bessere Übersichtlichkeit in der Ablesung erzielt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Anzeigevorrichtung zur Bestimmung des Standortes eines Fahrzeugs als Schnitt punkt der zti drei auf den Ecken eines vorzugsweise gleichseitigen Dreiecks aufgestellten Senden ermittelten Peilungen, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Peilrichtungen unter einem willkürlich augenommenen Kurs auf der die Lage der Sender und das von ihnen umfaßte Gebiet darstellenden Anzeigevornehtung abge setzt werden und daß. die Anzeiger für die einzelnen Peilzichtungen gleichzeitig im Sinne der Erzielung eines den Standort anzeigenden gemeinsamen Schnitt punktes um gleiche Winkel und in gleicher Richtung drehbar sind.
  2. 2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. als Anzeiger für die einzelnen Peilstrahlen rotierende, stabförmige Glimairöhren vorgesehen sind, die jeweils in Richtung der einfallenden Senderstralilungen gezündet werden.
  3. 3. A.nzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Anzeiger für die einzelnen Peilstrahlen rotierende Lichtstrahlen von derart komplementären Farben vorgesehen sind, daß sich diese Farben im gemeinsamen Schnittpunkt zur Farbe weiß ergänzen.
DET51575D 1939-01-06 1939-01-06 Anzeigevorrichtung zur Bestimmung des Standortes eines Fahrzeuges Expired DE711481C (de)

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