DE711103C - Einbau eines Schmelzsicherungsstoepsels in einen Freileitungsisolator - Google Patents

Einbau eines Schmelzsicherungsstoepsels in einen Freileitungsisolator

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DE711103C
DE711103C DEJ66930D DEJ0066930D DE711103C DE 711103 C DE711103 C DE 711103C DE J66930 D DEJ66930 D DE J66930D DE J0066930 D DEJ0066930 D DE J0066930D DE 711103 C DE711103 C DE 711103C
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DE
Germany
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contact
fuse plug
fuse
installation
overhead line
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Expired
Application number
DEJ66930D
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English (en)
Inventor
Wenzel Javurek
Josef Semerek
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/0241Structural association of a fuse and another component or apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

  • Einbau eines Schmelzsicherungsstöpsels in einen Freileitungsisolator Von den bekannten Schmelzsicherungen mit Kontaktschraube für .elektrische Leitungen, bei welchen die Kontakte unbeweglich sind und es daher nicht möglich ist, stets volle Kontaktflächen zu erzielen, unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß sowohl die Kontaktfläche der Schmelzsicherung wie auch die Kontaktschraube des Leitungsisolators jede für sich federnd ausgebildet ist. Bei unbeweglichen Kontakten war es bisher nicht möglich, den metallenen Schraubengang in den Sockel der Sicherung so einzukitten, .daß er genau in die Achse der Schmelzsicherung zu liegen kommt. Es kommt dabei zu Achsena bwei ichu ngen; der Kontakt in beiden Kontaktflächen ist unvollkommen,, und bei großem Stromdurchgang brennen die Kontakte aus. Auch ist bei den bekannten. Schmelzsicherungen dieser Art Vibration der Leitungsdrähte häufig die Ursache einer Lockerung der Sicherungen, wodurch Funkenbildungen und Radiostörungen hervorgerufen werden-. Diese Mängel bei den bekannten Schmelzsicherungen werden bei der Erfindung durch die Ausschwenkungsmöglichkeit der Kontakte behoben, indem der Fußkontakt des Sicherungsstöpsels und die Kontaktschraube des Isolators ;gegeneinander derart abgefedert sind, daß ihre Kontaktflächen stets vollständig aufeinander aufliegen, auch wenn die Achsen des Schmelzsicherungsstöpsels und der Kontaktschraube gegeneinander abweichen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar stellt dar Abb. i deri Einbau des Schmelzsicherungsstöpsels in den Isolator im Längsschnitt, Abb. a die Kontaktschraube des Isolators für sich in Ansicht, .
  • Abb. 3 den Sicherungsstöpsel teils im Schnitt, teils in Ansicht.
  • Im Sicherungsstöpsel nach Abb. i ist A der Fußkontakt, der auf einer Spiralfeder C lose aufliegt, während die Kontaktfläche der mit einem Spiralgang G versehenen und im Sockel des Sicherungsisolators angebrachten Kontaktschraube B federnd gegen den Fußkontakt A wirkt. Beide Abfederungen, d. h. die des Schmelzstöpsels wie die der Kontakt-., schraube, die voneinander unabhängig sind, ermöglichen beliebige Einstellungen der Kontaktflächen ohne Rücksicht darauf, ob das Gewinde am Sicherungssockel mit dem Gewinde des Schmelzstöpsels in der gemeinschaftlichen Achse X-Y liegt oder nicht.
  • Beide abgefederten Kontaktflächen sitzen mit vollem Kontakt auf, und es kann kein Ausschmelzen der Kontakte entstehen; die vollen Auflageflächen der Kontakte erhöhen hierbei ihre Reibung gegeneinander, und der Gegendruck der Spiralfeder C und der Kontaktschraube B gegen den Fußkontakt verhindert jede Lockerung der Sicherungen, so daß Betriebs- und Radiostörungen hierbei vermieden «=erden.
  • Das Herausfallen der Kontaktfläche verhindert der Ring E, der in einem der Einschnitte F liegt. Die Einschnitte F dienen zur Abstufung der Sicherungen. Gegen Verdrehung ist die Kontaktfläche durch eine Erhöhung in der Fuge Dt gesichert.
  • Der Raum, in welchem der Schmelzleiter untergebracht ist, ist mit Sand und Asbest ausgefüllt, um die beim Schmelzen der Sicherung entstehende Explosion abzudämpfen.
  • Die Konstruktion der Schmelzpatrone ist 'hierbei so beschaffen, daß sie die Auswechselung der durchgeschmolzenen Einsatzfäden -gestattet, was bei den bisherigen voll verkitteten Schmelzpatronen nicht möglich war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einbau eines Schmelzsicherungsstöpsels in einen Freileitungsisolator, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußkontakt (A) des Sicherungsstöpsels und die Kontaktschraube (B) des Isolators gegeneinander und unabhängig voneinander derart abgefedert sind, daß ihre Kontaktflächen stets vollständig aufeinander aufliegen, auch wenn die Achsen (X-Y) des Schmelzsicherungsstöpsels und der Kontaktschraube gegeneinander abweichen. Schmelzsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußkontakt (A) des Sicherungsstöpsels lose auf einer im Sicherungsstöpsel angeordneten Spiralfeder (C) aufliegt und die Kontaktschraube (B) des Isolators durch am Umfang derselben vorgesehene Spiraleinschnitte (G) als Spiralfeder ausgebildet ist.
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