DE710646C - Vorrichtung zum Abrichten von Formschleifscheiben - Google Patents

Vorrichtung zum Abrichten von Formschleifscheiben

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Publication number
DE710646C
DE710646C DEF86534D DEF0086534D DE710646C DE 710646 C DE710646 C DE 710646C DE F86534 D DEF86534 D DE F86534D DE F0086534 D DEF0086534 D DE F0086534D DE 710646 C DE710646 C DE 710646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
cam
dressing
slide
rack
Prior art date
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Expired
Application number
DEF86534D
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Benk
Hermann Danner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
Original Assignee
Fortuna Werke Spezialmaschinenfabrik AG
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Filing date
Publication date
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Priority to DEF86534D priority Critical patent/DE710646C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE710646C publication Critical patent/DE710646C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/08Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abrichten von Formschleifscheiben Es ist vorgeschlagen worden, bei einer Vorrichtung zum Abrichten von Formschleifscheiben, deren Profil aus einer Geraden und einem sich daran anschließenden Kreisbogen besteht, das Abrichtwerkzeug schwenkbar in einem Schlitten zu lagern, der eine hin und her gehende Bewegung in Richtung des geraden Profilteiles der Schleifscheibe ausführen kann, und die Schwenkbewegung .des AbrichtweTkzeuges durch einen zweiten Schlitten zu erzeugen, der in dem erwähnten Grundschlitten verschiebbar angeordnet und durch einen Lenker mit dem Träger des Abrichtwerkzeuges verbunden ist.
  • Bei genauer Prüfung der Vorrichtung, die als Ausführungsbeispiel für diesen Vorschlag angegeben worden ist, ergibt sich, daß mit ihr die angestrebte Wirkung nichterzielt wird, weil die Vorrichtung in ihrem Aufbau Fehler aufweist, die ein Arbeiten in der gewünschten Weise nicht zulassen. Der. Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Benutzung zweier geradlinig beweglicher Schlitten ein Werkzeug . zum Abrichten von Formschleifscheiben in -der obenerwähnten Weise zu steuern.
  • Das Abrichtwerkzeug ist in der bekannten Weise schwenkbar auf einem geradlinig hin und her beweglichen Schlitten angeordnet, dem ein -gleichfalls geradlinig hin und her beweglicher Hilfsschlitten zugeordnet ist, der die Schwenkbewegung -des Werkzeugträgers beim Bearbeiten des kreisbogenförmigen Profilteiles der Schleifscheibe zu bewirken. hat. Beide Schlitten werden in neuartiger Weise durch eine mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufende Kurvenscheibe bewegt, mit der sie durch je eine Leitrolle und eine unmittelbar an der Schwenkwelle des Abrichtwerkzeuges und am Werkzeugschlitten angreifende Drehfeder kraftschlüssig verbunden -sind. Die Verbindung der beiden Schlitten untereinander wird durch ein Zahnrad hergestellt, das auf der Schwenkwelle des Abrichtwerkzeuges befestigt ist und in eine Zahnstange am Hilfsschlitten eingreift. Dieser Zahnstangenantrieb dient gleichzeitig der Erzeugung der Schwenkbeivegun- des AbrichtwMerkzeuges.
  • Die beiliegende Zeichnung stellt eine Vorrichtung nach der Erfindung in zwei Ausführungen dar.
  • In :einem auf der Schleifmaschine zu befestigenden Block i ist in einer Wälzlagerführung 2 ein Schlitten 3 gelagert, auf dem das Abrichtwerkzeug, im vorliegenden Falle ein Diamant q., schwenkbar angeordnet ist. In den Abb. i, 3, 5 und 6 sind der Diamant und das Schleifwerkzeug, das im Ausführungsbeispiel als Innenschleifspiindel 5 mit der Formschleifscheibe 6 dargestellt ist, der Deutlichkeit wegen nur angedeutet. Die Schleifscheibe weist nach Abb. i einen zylindrischen Teil 6' und einen sich daran anschließenden wulstförmigen Teil 6" auf, dessen Erzeugende .ein Kreisbogenstück bildet.
  • Der Diamant q. wird durch eine Feineinstellvorrichtung ; in dem einen Schenkel 8 eines Winkelhebels gehalten, dessen anderer Schenkel 9 auf einer Welle Io aufgekeilt ist, die in Kugellagern i i, 12 drehbar und gegen Verschiebung in ihrer Achserrichtung gesichert im Schlitten 3 gelagert ist. Beim Einstellen der Vorrichtung ist der Abstand der Diamantspitze von der Mitte der Welle Io gleich dem verlangten Krümmungshalbmesser des Schleifscheibenwulstes zu machen, wozu in bekannter Weise Endmaße oder ähnliche Mittel benutzt werden können.
  • über die Welle Io ist zwischen dem Schenkel 9 des Winkelhebels und der Seitenfläche des Schlittens 3 .eine Drehfeder 13 geschoben, deren eines Ende bei i q, mit der Welle i o und deren anderes Ende bei 15 mit dem Schlitten 3 verbunden ist. In Richtung auf den Diamanten gesehen, sucht die Feder 13 den Winkelhebel 8, 9 mit dem Abbrichtwerkzeug im Uhrzeigersinne zu drehen.
  • Im Innern des Blockes i ist die Welle i o über ihre Lager i i, 12 hinaus nach rückwärts verlängert. Am freien Ende trägt sie ein Zahnrad 16. Dieses steht in Eingriff mit einer Zahnstange 17 auf einem schlittenartig in Führungen 18 geführten Lineal i g. Der Schlitten 3 trägt an der dem Zahnstangenlineal I9 zugekehrten Seite in gewissem Abstand von der Welle Io einen Zapfen 2o mit einer drehbar darauf gelagerten Rolle 21. Ebenso ist am Lineal i g auf der dem Schlitten 3 zugekehrten Seite ein Zapfen 22 mit einer Rolle 23 angebracht.
  • Werden der Schlitten 3 und das Lineal 9 dem Einfluß der Drehfeder 13 überlassen, so bewegen sie sich gleichzeitig und in entgegen-,gesetzten Richtungen, und zwar ist das Lineal i g bestrebt, gegenüber dem Schlitten 3 nach rechts auszuweichen. Diese Bewegung wird begrenzt durch eine Kurvenscheibe 2q., die erfindungsgemäß als Widerlager für die Rollen 2 i und 23 verwendet wird. Auf ihr liegen die Rollen in der Ausgangsstellung der Vorrichtung kraftschlüssig auf. Die Kurvenscheibe ist mit einer Welle 25 im Block i gelagert und wird über ein Schneckengetriebe 26 von einer Kraftquelle aus, etwa einem an den Block i angeflanschten, nicht dargestellten Elektromotor, mit gleichförmiger Geschwindigkeit entgegen dem Uhrzeiger gedreht..
  • Für die Verwendung der Vorrichtung ergeben sich aus dieser Bauweise folgende Verhältnisse: Die Hauptstellungen der Vorrichtung sind in den Abb. i, 3 und 5 gezeigt.
  • In Abb. 3 befinden sich der Schlitten 3 und das Lineal I9 in der äußersten Stellung rechts; der Diamant q. steht am Anfang der Gereden 6' des Schleifscheibenprofils. Die Kurvenscheibe 2q. dreht sich links umlaufend in die Stellung nach Abb. i. Sie ist so ausgebildet, daß dabei die Rollen 21 und 23 in gleichem Abstand voneinander nach links bewegt werden. Der Schlitten 3 und das Lineal ig werden demzufolge ohne Relativbewegung gegeneinander ebenfalls in die in Abb. i gezeigte Stellung gebracht und der Diamant ohne Schwenkbewegung des Schwenkarmes 8, 9 über die Gerade 6' des Profils bis zum Beginn des Kreisbogens 6" geführt. Ist diese Stellung erreicht, so wird der Schlitten 3 durch die Anschlagschraube 27 aufgehalten, während sich die Kurvenscheibe 2.4 weiterdreht und die Rolle 23 mit dem Lineal i g weiter nach links schiebt. Die Zahnstange 17 dreht bei dieser Verschiebung das Zahnrad 16 mit der Welle i o entgegen der Wirkung der Feder 13 nach links. Der Winkelhebel 8, g macht diese Drehung mit, und der Diamant q. beschreibt den Kreisbogen 6", bis er in die Stellung nach Abb. 5 gelangt. Während der Schwenkbewegung des Diamanten ist der Kraftschluß zwischen der Rolle 21 und der Kurvenscheibe 24 aufgehoben; dafür hält die Stellkraft der Feder 13 den Schlitten 3 kraftschlüssig in Anlage auf der Schraube 27.
  • Ist der höchste Punkt der Kurvenscheibe 24 unter der Rolle 23 durchgelaufen, so kehrt die Zahnstange 17 ihre Bewegung um und schwenkt auch den Diamanten q mit dem Winkelhebel 8, 9 wieder in die Stellung nach Abb. i zurück. In dieser trifft die Kurvenscheibe 24 wieder auf die Rolle 21 des Schlittens 3 auf, und dieser bewegt sich zusammen mit dem Lineal i g nach rechts in die Ausgangsstellung, wobei der Diamant nochmals den geraden Profilteil der Schleifscheibe bearbeitet.
  • Die Verwendung der dauernd umlaufenden Kurvenscheibe 24 als Antriebsmittel für die Vorrichtung und die Aufrechterhaltung des Kraftschlusses in dem ganzen Getriebe durch die Drehfeder 13, die unmittelbar auf den Träger des Abrichtwerkzeuges einwirkt, betet die Möglichkeit, die Vorrichtung unter Beibehaltung der Grundausführung so umzubauen, daß mit ihr auch Schleifscheibenprofile mannigfacher .anderer Formen abgerichtet werden können. Einige Beispiele solcher Profile zeigen die Abb. 6, 7, 8 und 9. Um diese Profile abrichten zu können, werden der Schlitten 3 und das Lineal 19 je für sich durch eine Kurvenscheibe gesteuert. Die Abb. 6 zeigt in schematischer Darstellung die in dieser Weise umgebaute Vorrichtung.
  • Die zum Zahnstangenlineal i9 gehörige Leitrolle 23 liegt nur an der gestrichelt gezeichneten Kurvenscheibe 28, die. zum Schlitten 3 ;gehörige Leitrolle z 1 nur an der punktiert gezeichneten Kurvenscheibe 29 an. Die Form der beiden Kurvenscheiben ist in Abb. 6 beispielsweise .so. bestimmt, daß mit der Vorrichtung ein Schleifscheibenprofil abgerichtet werden kann, bei dem sich an eine Gerade beiderseits je ein Kreisbogen anschließt. .
  • Durch die Möglichkeit, die Kurvenscheiben 28 und 29 unabhängig voneinander zu formen, kann man Ausführungen für Profile schaffen, die nur aus Kreisbögen oder aus Geraden und Kreisbögen oder aus Kurven bestehen, die sich aus einer durch eine Schwenkbewegung des Diamanten überlagerten geradlinigen Verschiebung des Schlittens 3 ergeben. Die Bewegungen des Schlittens 3 und des Lineals 19 werden dabei allrein durch die Kurvenscheiben 28 und 29 bestimmt, auf denen die Rollen 21 und 23 dauernd aufliegen. Die Anschlagschraube 27 zur Begrenzung der Bewegung des Schlittens 3 fällt daher bei dieser Ausführung weg.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abrichten von Formschleifscheib:en, deren Profil aus einer Geraden und einem tangential daran anschließenden Kreisbogenstück zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebe- und die Schwenkbewegung des Abrichtwerkzeuges (q.) durch eine mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufende Kurvenscheibe (2q.) erzeugt wird, mit der zwei gegeneinander bewegliche Schlitten (3, 19), von denen der eine das schwenkbar gelagerte Abrichtwerkzeug (q.) trägt, durch den Halter (8, 9, 1o) des Abrichtwerkzeuges kraftschlüssig verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftschluß zwischen den beiden Schlitten (3, 19) rund der Kurvenscheibe (2q.) erzeugt wird durch eine am Werkzeughalter (8, 9, io) und am Werkzeugschlitten (3) angreifende Drehfeder (13 ),,ein Zahnstangengetriebe (16,17 ), dessen Kitzel mit dem Werkzeughalter (i o) und dessen Zahnstange (17) mit .dem Hilfsschlitten (i 9) verbunden ist, und zwei an dem Werkzeug- und dem Hilfsschlitten angeordnete LLeitro@llen (21, 23), zwischen denen die Kurvenscheibe (2q.) -liegt.
  3. 3. Vorrichtung zum Abrichten von Formschleifscheiben, deren Profil aus geraden und ;gekrümmten, in beliebiger Folge aneinander anschließenden Linienstücken besteht, in der Grundausführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Werkzeugschlitten (3) und dem Hilfsschlitten (i9) je eine eigene Kurvenscheibe (28, 29) als Antriebsglied zugeordnet ist und daß beide Scheiben auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind.
DEF86534D 1939-03-24 1939-03-24 Vorrichtung zum Abrichten von Formschleifscheiben Expired DE710646C (de)

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