DE708207C - Schutzvorrichtung fuer piezoelektrische Schallgeraete - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer piezoelektrische Schallgeraete

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DE708207C
DE708207C DET49378D DET0049378D DE708207C DE 708207 C DE708207 C DE 708207C DE T49378 D DET49378 D DE T49378D DE T0049378 D DET0049378 D DE T0049378D DE 708207 C DE708207 C DE 708207C
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DE
Germany
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springs
plates
crystal
plate
crystal plate
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Expired
Application number
DET49378D
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English (en)
Inventor
Erwin Gerlach
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Priority to DET49378D priority Critical patent/DE708207C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708207C publication Critical patent/DE708207C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R17/00Piezoelectric transducers; Electrostrictive transducers
    • H04R17/04Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R17/00Piezoelectric transducers; Electrostrictive transducers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Piezo-Electric Transducers For Audible Bands (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung für piezoelektrische Schallgeräte Die bekannten piezoelektrischen Schallgeräte, wie Tonabnehmer; Körperschallabhörmikrophone usw., leiden unter dem Nachteil, daß die Kristallplatten sehr empfindlich gegen große mechanische Amplituden sind. Um daher diese Platten vor dem Zerbrechen, zu schützen, müssen die Amplituden begrenzt werden. Ebenso können mechanische Stöße beim Transport -erfolgenr, die die Platten. zerstören. Auch unsachgemäße Montage des Systems, die zusätzliche Beanspruchungen der Kristallplatten auf Biegung oder Verdrehung mit sich bringen. kann, kann zu einer Beschädigung der Kristallplatten führen.
  • Da die Platten nur geringfügige, Y.erbie= gungen aushalten; ist es schwierig, mechanische Anschläge. so anzubringen, daß -einerseits durch die Anschläge die normalen Amplituden- unter keinen Umständen behindert werden und daß andererseits extrem große Amplituden oder Druckbeanspruchungen, wie sie durch mechanische Stöße vorkommen können., nicht dennoch zum Zerbreche, der Kristallplatten führen.
  • Es ist bereits ein Tonabnehmersystem bekanntgeworden, bei dem die piezoelektrischen Platten in einem Gehäuse parallel zu sich selbst verschiebbar gelagert sind, wobei Federn vorgesehen sind, die bewirken sollen, daß die- Kristallplatten fest gegen den Hebel, der die Nadel trägt, gepreßt werden; damit eine einwandfreie Schwingungsübertragung ermöglicht ist. Um eine Schutzmaßnahme gegen Stöße handelt es sich hierbei nicht.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorriditüng zur Vermeidung von Beschädigungen, der Kristallplatten piezoelektrischer Schallgeräte,-insbesondere Tonabnehmer, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Kristallplatte(n) auf der Unterlage lose aufliegend gelagert ist (sind) und daß zum Festhalten der Platte(n) auf ihrer Unterlage, an deren einer der Kraftangriff erfolgt, Federn, vor-
    gesehen sind, deren- Federkraft so bemessen',
    ist, daß bei kleinen Amplituden- die Platt4A
    ihre relative Lage zur Unterlage beibehalte
    und lediglich die für die Erzeugung der elek
    trischen Spannungen erforderliche Verbiegung bzw. Verdrehung erfahren, während große Amplituden die Platten entgegen der Federwirkung von den Stützpunkten abheben. Es werden also zur Erzielung eines vollkommenen Schutzes die Kristallplatten überhaupt nicht fest oder nahezu fest eingebaut, d. h. mit den schwingenden Teilen einerseits und den ruhenden Gehäuseteilen andererseits fest verbunden, wie dies bei den bekannten Tonabnehmern der Fall ist, sondern es wird vielmehr nur durch- passend bemessene Federkräfte die Kristallplatte(n) in der vorgesehenen Stellung fixiert. Es werden z. B. durch vier Federn die vier Ecken einer rechteckigen Platte auf die vier hierfür vorgesehenen Stützpunkte gedrückt. Es wird also die Kristallplatte auf ihre Unterlage lose aufgelegt und lediglich durch Federn auf ihrer Unterlage festgehalten. Würden die Federn fortgelassen werden, so würde die Platte von ihrer Unterlage abgenommen werden können.
  • Ist jetzt einer oder mehrere der Stützpunkte schwingend beweglich, z. B. im Falle des Tonabnehmers starr mit der Abtastnadel verbunden:, so wird bei den normalerweise in Frage kommenden kleinen Amplituden die Platte die für die Spannungserzeugung gewünschte elastische Verbiegung erfahren, weil die Andruckkräfte der Federn ausreichen, um die Plattenecker auf den Stützpunkten festzuhalten. Treten dagegen- durch Stöße extrem hohe Amplituden auf, so wind sich die Kristallplatte von dem einen oder dem anderen Stützpunkte abheben und so der übermäßigen Verbiegung entgehen, wenn die Drucke der Federn wesentlich kleiner sind als die Drucke, mit denen die Kristallplatten@-ecken beansprucht werden dürfen.
  • Die Abbildungen veranschaulichen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. In der Abb. i ist eine solche zu hohe Amplituden begrenzende Anordnung für den Fall des Tonabnehmers schematisch dargestellt. Die Nadelspitze i setzt den Waagebalken 2, der um die Achse 3 schwingen. kann, in Bewegung. Auf dem Balken :2 liegt die Kristallplatte 4 bzw. eine Plattenkombination mit einer Kante auf. Die gegenüberliegende Kante der Kristallplatte liegt auf einem feststehenden Steg 5. Die Federn 6 drücken an allen Ecken die Platte so weit fest auf ihren Sitg, daß bei den normalen Amplituden an. keiner Ecke ein Abheben eintritt. In diesem Falle folgt vielmehr die Platte den Schwingungen des Balkens und erfährt dabei eine Verwindung, die ihrerseits im Kristall die gewünsch-
    *fn elektrischen Spannungen erzeugt.
    W-#-@ bei extrem großen Amplituden, wie sie in
    . 2 wirkend gedacht sind, folgt die Platte
    ht mehr dem Balken. Sie hebt sich an einer
    Ecke von dem Balken ab, da die Federn auf die Ecken nur mit einer bestimmten. Kraft drücken, die sich auch bei großem Federungsweg nur unwesentlich ändert und die so bemessen ist, daß sie zwar ausreicht, bei den normalen, sehr kleinen Amplituden die Berührung zwischen Platte und. Balken aufrechtzuerhalten, daß sie aber nicht ausreicht, um die Platten zu zerbrechen. Erfährt die Nadelspitze einen Stoß nach oben, wie es etwa beim versehentlichen Fallenlassen des Tonabnehmers vorkommen kann, so geht der Balken 2 mit beiden Enden zugleich in die Höhe. Die Platte wird in diesem Falle ebenfalls unverletzt bleiben, weil sie um den Steg 5 eine Schwenkbewegung ausführen kann. Erfolgt der Stoß irgendwie schräg, so wird sich außerdem noch irgendeine der Ecken abheben, niemals aber mzrd die Platte zerbrechen.
  • In der Abb. 3 ist eine praktische Ausführungsform der Federn genauer dargestellt. Die Kristallplatte q. ist eine Doppelplatte, von deren inneren und äußeren Elektroden (Belegungen) die Folienstreifen 7 und 8 als Stromabführungen nach außen führen. Auf die Kristallplatte ist die Gummiplatte 9, vorzugsweise Schwamm- oder Moosgummi, geklebt. Die Stromabführungen 7 und 8 sind um die Gummiplatte herumgeführt und. auf der Oberseite der Gummiplatte 9 ebenfalls festgeklebt. Auf diese Weise sind auch die mechanisch empfindlichen Folienstreifen vor Beschädigungen geschützt. Der Federdruck auf die vier Ecken wird durch die beiden Blattfedern io hervorgebracht, die an ihrer Mitte bei i i durch Schrauben nach unten gedrückt werden. Die Federn io drücken. auf die Stromabführungen 7 und 8, so daß an den beiden Punkten i i der Strom abgenommen werden kann. An den vier Ecken der Kristallplatte sind unten Gummifüßchen 12 angebracht, um eine weiche Auflagerung auf dem Unterteil, der Steg und Balken enthält, zu erzielen.
  • Dieses Unterteil ist in Äbb.4 genauer dargestellt. Der Waagebalken, die Achse und der Nadelhalter werden von dem gebogenen Blechstück 13 gebildet, und zwar stellt der Streifen 13Q die Achse dar. Der Streifen 13. befindet sich, zwischen zwei Gummiplatten 14 geklemmt, in dem Gehäuse 15,' das aufgeschnitten gezeichnet ist. Die Nachgiebigkeit der Gummiplatten ermöglicht die Schwingbewegungen des Streifens 13Q. Die abgebogenen Lappen 13b bilden den Waagebalken. An dem unteren Ende des Blechstückes 13 befindet sich der Nadelhalter 13,.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzvorrichtung zur Vermeidung von Beschädigungen der Kristallplatten piezoelektrischer Schallgeräte, insbesondere Tonabnehmer, bei großen mechanischen Amplituden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kristallplatte(n) auf der Unterlage lose aufliegend gelagert ist (sind) und daß zum Festhalten der Platte (n) auf ihrer Unterlage, an dereneiner der Kraftangriff erfolgt, Federn vorgesehen sind, deren Federkraft so bemessen ist, daß bei kleinen Amplituden die Platten ihre relative Lage zur Unterlage beibehalten und lediglich die für die Erzeugung der elektrischen Spannungen erforderliche Verbiegung bzw. Verdrehung erfahren, während große Amplituden die Platten entgegen der Federwirkung von den Stützpunkten abheben. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Benut= zung viereckiger Kristallplatten die Federkräfte an den vier Ecken angreifen (Abb. i bis 3). 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß vier einzelne an den Ecken angreifende Federn vorgesehen sind (Abb. i und, 2). q.. Vorrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Blattfedern vorgesehen sind, die dadurch gleichzeitig zur Stromabführung ausgenutzt wenden können, daß die Blattfedern mit den beiden Elektroden der Kristallplatte(n) in Berührung sind, gegebenenfalls diese mit festlegen (Abb. 3). 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucke der Federn ,vesentlich kleiner sind als die Drucke, mit denen die Kristallplattenecken beansprucht werden dürfen. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen angreifenden Federn und Kristallen ein Gummipolster, insbesondere aus Schwamm- oder Moosgummi, gelegt ist. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Kristallplatten) unter Zwischenschaltung von Gummifüßen; auf den Stützpunkten aufliegt (aufliegen). B. Vorrichtung nach Anspruch i für Tonabnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß die Kristallplatte(n) an der einen Schmalseite auf einem schneidenartigen Lager, an der anderen Schmalseite auf einem mit einem die Abtastnadel tragenden Ansatz versehenen waagebalkenartigen Teil aufliegt (aufliegen). g. Vorrichtung nach Anspruch 8 für Tonabnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß der waagebalkenartige Teil (13) mit einem zwischen Gummikissen (1q.) gelagerten Teil (13a) versehen ist und daß die Gummikissen (1q.) in einem Gehäuse (15) angeordnet sind, das, als ein Auflager für die Kristallplatte(n) dient, während das andere Auflager durch Ansätze (13b) an dem waagebalkenartigen Teil (13) gebildet, wird.
DET49378D 1937-10-23 1937-10-23 Schutzvorrichtung fuer piezoelektrische Schallgeraete Expired DE708207C (de)

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DE869741X 1939-08-07

Publications (1)

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