DE707080C - Vorrichtung zum Entwickeln von Sauerstoff - Google Patents

Vorrichtung zum Entwickeln von Sauerstoff

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DE707080C
DE707080C DED78225D DED0078225D DE707080C DE 707080 C DE707080 C DE 707080C DE D78225 D DED78225 D DE D78225D DE D0078225 D DED0078225 D DE D0078225D DE 707080 C DE707080 C DE 707080C
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DED78225D
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BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
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BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
    • C01B13/02Preparation of oxygen
    • C01B13/0203Preparation of oxygen from inorganic compounds
    • C01B13/0211Peroxy compounds
    • C01B13/0214Hydrogen peroxide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entwickeln von Sauerstoff Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entwickeln von Sauerstoff aus Chemikalien in flüssiger Form, insbesondere aus Wasserstoffsuperoxyd, mittels eines in die zu zersetzende Flüssigkeit eingetauchten Katalysators, und besteht darin, daß der aus feinkörnigem oder pulverförmigem Stoff bestehende, vorteilhatt mit einer dünnen, in der sauerstoffentwickelnden Flüssigkeit löslichen Schicht überzogene Katalysator die Form einer vorzugsweise von einem Schutzsieb umgebenen Patrone oder eines Briketts aufweist und die Katalysatorpatrone an einem Halter z.B. mittels Verschraubung oder Bajonettverschlusses leicht auswechselbar angebracht ist.
  • Durch diese Ausbildung des Katalysators wird erreicht, daß er zwar die sauerstoffabgebende Flüssigkeit rasch zersetzt, daß aber andererseits die Entwicklung von vornherein nicht zu stürmisch vor sich geht, damit Zeit zum Verschließen des Entwicklergefäßesübrig ist.
  • Man kennt schon Verfahren zur Herstellung von Sauerstoff aus Chemikalien in flüssiger Form mittels eines in die zu zersetzende Flüssigkeit eingetauchten Katalysators. Bei diesen Verfahren benutzt man einen z.B. aus Kobalt#oxyd oder einem anderen katalytisch wirksamen Körper erzeugten Katalysator, der in eine solche Form gebracht ist, daß er wiederholt und unbeschränkt zur Zersetzung aufeinanderfolgender Chargen des gasentwickelnden Materials benutzt werden kann. Zu diesem Zwecke wird das Kobaltoxyd in amorpher oder kristallisierter Form in mehr oder weniger gepulvertem Zustande in einen Aufnahmekörper oder Träger aus inertem Material, z.B. aus geformtem Portlandzement oder gebranntem Kalk, eingebettet ioder eingebunden. In diesem Zustande kann ;er mit der zu zersetzenden Flüssigkeit durch einfaches Eintauchen in Berührung gebracht werden. Wenn-die Flüssigkeit völlig zersetzt ist, kann der Rückstand ' aus dem Kessel entfernt werden, ohne den Katalysator selbst zu entfernen, der in dem Träger verbleibt.
  • Demgegenüber hat der hier benutzte Katalysator aus einem feinkörnigen ioder pulverförmigen Stoff folgenden wesentlichen Vorteil.. Die Sauersroffentwicklung geht zunächst an den Berührungsflächen der, Flüssigkeit und des Katalysators vor sich. Dadurch werden Katalysatorteilchen durch die Siebmaschen hindurch in den Behälter geschwemmt. je tiefer die Flüssigkeit in die Katalysatormasse eindringt, desto mehr Katalysatormasse wird in das Gefäß hineitigeschwemmt, bis die Patrone leer ist. Dadurch wird der Katalysator in kurzer Zeit auf den ganzen Inhalt des Gefäßes verteilt, so daß die Sauerstoffentwicklung sehr schnell durchführbar ist. Zunächst wird also die Sauerstoffentwicklung gebremst, bis es möglich ist, das Gefäß völlig abzuschließen, worauf dann eine sehr schnelle Zersetzung und Entwicklung von Sauerstoff eintritt. Die Sauerstoffentwicklung geht sehr viel schneller vor sich, weil die Katalysatorteilchen viel intensiver mit der Flüssigkeit in Berührung kommen. Der verwendete Katalysator ist billig und steht in großen Mengen zur Verfügung, so daß er mit dem Rückstand zusammen als Schlamm aus dem Entwicklergefäß entfernt werden kann. Wichtig istauch, daß der Katalysator bzw. die den Katalysator aufnehmende. mit einem Schutzsieb versehene Patrone leicht auswechselbar ist, da jede Ent-,vicklerfüllung eine neue Patrone erfordert.
  • Auf der Zeichnung stellt Abb. i einen stabförmigen Katalysatorhaltür i dar, in den die den Katalysator enthaltende Siebpatrone 2 eingeschraubt ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist die Siebpatrone 2 an den stabförmigen Katalysatorhalter i mit Hilfe eines Bajon-ettverschlusses 3 angeschlossen. 4 ist der Schlitz, durch den der Stift 5 in die dargestellte Endlage gebracht wird. Im Katalysatorträger i befindet sich eine Druckfeder 6 zum Halten des Bajonettverschlusses.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Vorrichtung zum Entwickeln von Sauerstoff aus Chemikalien in flüssiger Form, insbesondere aus Wasserstoffsuperoxyd, mittels eines in die zu zersetzende Flüssigkeit eingetauchten Katalysators, dadurch gekennzeichnet, daß der aus feinkörnigem oder pulverförmigem Stoff bestehende, vorteilhaft mit einer dünnen, in der sauerstoffentwickelnden Flüssigkeit löslichen Schicht überzogene Katalysator die Form einer vorzugsweise von einem Schutzsieb umgeben-en Patrone oder eines Briketts aufweist und die Katalysatorpatrone an einem Halter z. B. mittels Verschraubung oder Bajonettverschlusses leicht auswechselbar angebracht ist.
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