DE706805C - Verfahren zur Herstellung von Luftdrehkondensatoren aus keramischem Werkstoff - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Luftdrehkondensatoren aus keramischem Werkstoff

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DE706805C
DE706805C DEP69698D DEP0069698D DE706805C DE 706805 C DE706805 C DE 706805C DE P69698 D DEP69698 D DE P69698D DE P0069698 D DEP0069698 D DE P0069698D DE 706805 C DE706805 C DE 706805C
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DE
Germany
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ceramic
stator
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plates
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DEP69698D
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Dr-Ing E H Friedrich Scheid
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/04Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
    • H01G5/06Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to rotation of flat or substantially flat electrodes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Luftdrehkondensatoren aus kerarnischem Werkstoff Die Erfindung betrifft eine neuartige, besonders zweckmäßige und wirtschaftliche Herstellung von Luftdrehkondensatoren, bei denen sowohl die Stator- und Rotorplatten als auch die zu deren Halterung und Lagerung dienenden Bolzen, Wellen -und Gehäuseteile aus einem dichtgesinterten keramischen Werkstoff, insbesondere einem solchen geringer dielektrischer Verluste und/oder geringer Wärmedehnung, bestehen. Die für sich getrennt hergestellten keramischen Kondensatorplatten und Halterungsteile erhalten nach ihrem Brande durch weitgehende Bearbeitung, soweit erforderlich, z. B. durch allseitiges Schleifen, die endgültigen, genauen Formen und Abmessungen, um eine höchste Genauigkeit des Kapazitätsganges des daraus herzustellenden»Luftdrehkondensators zu erzielen. Sodann erfolgt erfindungsgemäß die formstarre Vereinigung der so bearbeiteten keramischen Einzelteile in der Weise, daß die Stator- und Rotorplatten unter Zwischenfügung von genau auf Stärke und planparallel geschliffenen Abstandhalten in nutenförmige Einschnitte der keramischen Bolzen, Wellen und Gehäuseteile eingesetzt und mit diesen Teilen unter Zuhilfenahme von Spannvorrichtungen zusammenglasiert oder mit diesen Teilen nach Aufbringen z. B. aufgebrannter und bis zur Lötfähigkeit verstärkter metallischer Belegungen, insbesondere Edelmetallbelegungen verlötet -,verden, worauf die aus dem gleichen keramischen Werkstoff wie die keramischen Kondensatorteile bestehenden Abstandhalter entfernt werden.
  • Dichtgesinterte keramische Isolierstoffe geringer dielektrischer Verluste und/oder geringer Wärmedehnungszahl sind an sich bekannt. Auch ist schon vorgeschlagen worden, zum Aufbau von Kondensatoren und deren Halterungen und Lagerungen dielektrisch verlustarme keramische Isolierstoffe zu verwenden und durch Bearbeitung, z. B. durch Schleifen, auf vorgeschriebene Form und Ab- messungen zu bringen. Es ist ferner bekannt, keramische Einzelteile z. B. bei der HerstellungvonHochspannungsisolatoren zusammenzuglasieren oder auf keramische Einzelteile bis zur Lötfähigkeit verstärkte Metall-, insbesondere Edelmetallbelegungen aufzubrennen, um Metallkörper an die kerarnischen Teile anlöten zu können. Schließlich ist auch ein Verfahren zur Herstellung von Kondensato-ren bekanntgeworden, deren Platten verschiedener Polarität durch Luft oder Flüssigkeit voneinander isoliert sind, wobei während des Zusammenbaues sämtliche Platten abwechselnd mit kalibrierten Zwischenlagen gemeinsam aufeinander geschichtet und in bekannter Weise für sieh untereinander leitend verbunden werden.
  • Da-egen izzt (las Zusaminen-Iasierea oft-"r Zusammenlöten für sich getrennthergestellter und nach dem Brand genau bearbeiteter, keramischer Bauteile von Luftdrehkondensatoren unter Zuhilfenahme von genau auf Stärke und planparallel geschliffenen, schließlich zu entfernenden Abstandhaltern, die ans dem ,gleichen kerarnisohen Werkstoff wie die Kondensatorteile bestehen, noch nicht vorgeschlagen oder nahegelegt worden.
  • An Hand der in den Abb. i bis io wiedergegebenen Ausführungsbeispiele sei das Verfahren nach der Erfindung zur Herstellung keramischer Luftdrehkondensatoren im ein-7eInen noch näher erläutert.
  • Abb. i und 2 stellen in Seitenansicht je eine Rotor- und Statorplatte -aus dichtgesintertein lzeraini-#clieiri iiiö"licli""t geringer Wärmedehnung dar. Die verhältnis-#näLli dünnen Matten nac.) vorgeschriebenen Schnitten planparallel ge- schliffen und in die ebenfalls genau geschliffenen kerawisch#:.ii Bolzen und \','elle#l iii-,c'] Abb. 3 und -1 eingesetzt. Diese Bolzen und Wellen besitzen nutenförinige Einschnitte mit Teilungen. die dem gegenseitigen Abstand der Stator- und Rotorplatten entsprechen. Zwecks sicherer Befestigung der Stator- und Rotorplatten auf ihren zugehörigen Bolzen, werden die Platten in diese Wellen und Bolzen Z. B. einglasiert oder eingelötet. Um während des Einglasierens oder Einlötens der Kondensatorplatten in die Wellen und Bolzen den gegeni;eitigun Plattunabstand züi sichern, werden in die zwischen den Kondensatorplatten verbleibenden Zwischenräume ebenfalls genau planparallel und auf gleiche Wandstärke Cleschlifiene kerainische Platten als Abstandlialter eingeschoben. Die Kondensatorplatten und zwischengeschobenen Abstandplatten werden sodann mit Hilfe von Spannvorrichtungen, die ans gleichartigem kerainischem Werkstoff bestehen, zu Plattenpaketen zusaunnung-##spannt.
  • Das Einglasieren der Kondensatorplatten in ihre Wollen und Bolzen erfolgt unter gleichmäßiger Erwärmung, z. B. in eintr Schmelzinufiel. Nach dein Einglasieren der Stator- und Rotorplatten in ihre Wellen und Bolzen werden die zwischengeschobenen Abstandplat,##n entfernt, und es wird sodann (Iiileitende Belegung der Kondensatorplatten durch Aufbrennen eines Edelmetallbela-es, z. B. Sill)erb,-lag.-s, lit-#r-este'lt. Auch die Wellen und Bolzen werden ge,-ebenenfalls in der gleichen Weise metallisiert. Da das Aufbrennen des leitenden Belages bei einer niedrigeren Temperatur erfolgt als die Tempe-Z:, ratil r, bei der das E, inglasieren der Konden-#atorplatten in die nutenförrnigen Einschnitte ihrer Wellen und Bolzen vorgenommen wird, besteht keine Gefahr, daß sich während des Aufbrennens der leitenden Belegungen die Platten verziehen und ihr gegenseitiger Ab- stand sich ändert.
  • Beim Einlöten der Kondensatorplatten in ihre Wellen und Bolzen erhalten sowohl Diesel wie auch die Kondensatorplatten vorher einen aufg#Irannten Edelmetallbelag, der in an sich bekannter Weise bis zur Lötfähig-].zeit verstärkt wird. Nach dem Zusammen-#,pannen der Konclensatorplatten und zwischengeschobenen, nicht metallisierten kerarnischen Abstandplatten erfolgt die Verlötung der Kondensatorplatten zweckmäßig unter gleichiiiäßigcr Erwärmung aller miteinander zu vereinigenden Teile. Nach dem Einlöten der Konclensatorplatten werden ' die aus gleich--#rti"-eiii keramischein Werkstoff bestehenden Spannvorrichtungen und die zwischen die Kondensatorplatten geschobenen keramischen Abstandplatten entfernt.
  • Abb. 5 und 6 zeigen in 'Vorder- und Seitenansieht eine Reihe in die zugehörige Welle eingesetzter Rotorplatten, die in die nutenförmigen E-inschnitte dieser Welle in einer fl-"u vorgeschriebenen Arten einglasiert oder eingelötet sind.
  • Abb- 7 und 8 stellen in Vorder- und Seitenansieht eine Reihe keramischer Statorplatten dar, die ebenfalls in die nutenförmigen Einschnitte ihrer ktramischen, der Halterung dienenden Bolzen einglasiert oder eingelötet sind.
  • Abb. 9 zeigt im Mittelschnitt und Abb. io im Schnitt C-D der Abb. 9 einen fertigen Drehkondensator nach der Erfindung.
  • Sowohl der Stator, wie auch der Rotor des Drehkondensators ist in ein:2m z. B. 3teiligen Gehäuse atis verlustarrnem keramischern Isolierstoff geringer Wärmedehnung gelagert. Der Zusaminenbau kann z. B. in der Weise erfolgen, daß die Zapfen an den Enden der keramischen Statorbolzen und der Wellenzapfen des Rotors in entsprechende Bohrungen der einen Seitenwan-e io des keramischen Gehäuses eingeführt werden. Hierauf wird die an den Stirnseiten mit schwalbenschwanzförmigen Ausschnitten versehene Grundplatte ii über die schwalbenschwanzförmige Verlängerung des unteren Endes der Seitenwange io geschoben. Soflann wird die gegenüber-Ilegund(# Seitell#Vall-e 12 des keramischen Lagergehäuses über die Zapfen geschoben, die sich am gegenüberliegenden Ende der keramisehen Statorbolzen und der Rotorwclle befinden. Die schwalbenschwanzförmige Verlängerung des unteren Endes der Seitenwange 12 greift dabei in den entsprechenden -chwalbenschwanzförtnigen Ausschnitt der Grundplatte i i ein. Nach diesem Zusammenbau des Stators cind Rotors mit den Gehäuseteilen io, 'i i und 12, der natürlich zur Sicherung aller gegenseitigen Abstände zwischen den Stator- und Rotorplatten und genauen Lagerung der Statorbolzen und der Rotorwelle unter Zuhilfenahme eines Lehrgerüstes, bzw. entsprechender, den gegenseitigen Ab- stand der Platten sichernder und der Ausrichtung der Bolzen und Wellen dienender-Vorrichtungen vorgenommen werden muß, werden die Gehäuseteile i o, i i und 12 vor der Wegnahme dieser Sicherungsvorrichtungen miteinander und mit den Statorbolzen verlötet oder zusammenglasiert. Alle diese fest miteinander zu vereinigenden Teile erhalten zu diesem Zweck an den Vereinigungsstellen bis zur Lötfähigkeit verstärkte, aufgebrannte Edelmetallbeläge.
  • In dem in Abb. 9 und io dargestellten Beispiel ist die Welle des Rotors unmittelbar in den Lagerwangen io und 12 gelagert. Natürlich könnten für die Rotorwelle auch besondere, z. B. Kugellager vorgesehen sein, die in zweckentsprechender Weise z. B. ebenfalls durch Verlötung mit den Lagerwangen io und 12 zu verbinden wären. Statt das Kondensatorgehäuse aus mehreren Einzelteilen herzustellen, könnte es selbstverständlich auch aus einem Ganzen bestehen. In diesem Fall-. wären zwecks Einführung der Halterungsbolzen für den Stator und die Rotorwelle entsprechende Längsschlitze in den Seitenwangen des Gehäuses vorzusehen. Beim Einsetzen des Stators und Rotors in das Gehäuse wären dann sinngemäß Maßnahmen zu treffen, wodurch der genaue, unveränderliche gegenseitige Abstand der Stator- und Rotorplatten und die Ausrichtung des Rotors gegen den Stator erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATFNTANSPRUCH - Verfahren zur Herstellung von Luftdrehkondensatoren, deren Stator- und Rotorplatten als Ttäger für die Belegungen ebenso wie die zu deren Halterung und Lagerung dienenden Bolzen, Wellen und Gehäuseteile aus dichtgesintertem keramischem Werkstoff, insbesondere einem solchen besonders geringer dielektrischer Verluste und/oder geringer Wärmedehnung, für sich getrennt hergestellt und durch Schleifen auf ihre vorgeschriebene Form und Stärke gebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stator- und Rotorplatten unter Zwischenfügung von genau auf Stärke und planparallel geschliffenen Abstandhaltern in nutenförmige Einschnitte der keramischen -Bolzen, Wellen und Gehäuseteile eingesetzt und sodann mit diesen Teilen unter Zuhilfenahme von Spannvorrichtungen zusammenglasiert oder mit diesen Teilen nach Aufbringung z.B. aufgebrannter und bis zur Lötfähigkeit verstärkter metallischer Belegungen verlötet werden, -worauf die aus dem gleichen keramischen Werkstoff wie die keramischen Kondensatorteile bestehenden Abstandhalter und Spannvorrichtungen entfernt werden.
DEP69698D 1934-07-14 1934-07-14 Verfahren zur Herstellung von Luftdrehkondensatoren aus keramischem Werkstoff Expired DE706805C (de)

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