DE7047434U - Verbindungsvorrichtung fur Rohre oder Stangen - Google Patents
Verbindungsvorrichtung fur Rohre oder StangenInfo
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- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
Dr. E.
DipUng.E.Tergau ' ' Γ'25/6
Patentanwälte
Nürnberg, den 14.6.1971
G 70 47 434.9 Gbm - Adolf Barthelmeß
Verbinder für unter einem 'Winkel zueinander stehende
Rohre oder Stangen
Die Neuerung betrifft eine neuartige Ausgestaltung eines Verbinders für unter einem Winkel zueinander stehende Rohre
oder Stangen, v/.'s er beispielsweise in der CH-I-S 408 381
beschrieben if.t. Er besteht aus zwei H« IPt ^n mit Ausnehmungen
für die Aufnahme der Rohre oder S Mengen unter einem
vorgegebenen Winkel, wobei die Spanngliedachse so gerichtet ist, daß der Spanndruck jeweils einer Verbinderhälfte auf alle
Rohre ausgeübt wird. Dieser Verbinder besteht aus Le ich tine t al 1-druckguß
und ist infolgedessen starr. Daher kann es vorkommen, daß der Flächendruck zwischen den Rohren, de nur auf eine
sehr kleine Berührungsfläche begrenzt ist, nicht mehr ausreicht, um den ReibungsSchluß sicherzustellen. Es ist deshalb
eine Weiterbildung vorgeschlagen worden in der Weise, daß an die Ränder der Ausnehmungen Wulste angeformt und in
Vertiefungen zwischen den Wulsten Polster aus Reibungsmaterial eingebettet sind (US-PS 3 512 813).
Von diesem Stand ler Technik geht die Neuerung aus, also
von einem Verbinder für unter einem Winkel zueinander stehende Rohre oder Stangen mit zwei durch ein Spannmittel gegen
die Rohre verspannbaren, räumlich gekrümmten Hälften mit dem
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Rohrprofil entsprechenden Ausnehmungen, bei dem die Spann-
licdachcc se gerichtet ist, daß der* SpsnrKiruck jev-eü? ein^r
Verbinderhälfte auf alle Rohre ausgeübt wird, mit Mitteln zum elastischen Anpassen der an die Rohre oder Stangen anliegenden
Flächen der Ausnehmungen.
Die Neuerung beschäftigt sich mit der Aufgabe, einen Verbinder dieserArt zu vereinfachen und ihn so zu gestalten, daß die
Verspannupg der Rohre oder Stangen noch sicherer wird, als es mit den erwähnten eingelegten volste*... erzielbar ist.
Die Neuerung besteht darin, daß der Verbinder aus zwei dünnwandigen
Halbschalen aus elastischem Werkstoff besteht, die in einer Ebene senkrecht zur Spannmittelachse gegeneinander
verspannbar sind, und daß die Halbschalen geschlossene Aus nehmungen
mit derr Schalenschnittprofil der Rohre aufweisen,
wobei das Mittel zum elastischen Anpassen die elastische Verformung der Halbschalen beim Verspannen ist.
Der Begriff "Schalenschnittprofil wurde in Analogie zum Kegelschnittprofil gewählt. Das Schalenschnittprofil entsteht
bei der Durchdringung einer Schale durch ein Rohr mit einer schrägen Achse. Wird eine Kugelhalbschale von einem
zylindrischen Rohr schräg durchdrungen, so entsteht als Schalenprofil eine räumlich gekrümmte Ellipse. Das Schalenschnittprofil
ergibt sich also aus der Schalenform und dem Rohrquerschnitt.
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Dadurch, daß die Verbinderhalbschalen gemäß der Neuerung dünnwandig und elastisch sind, wird beim Verspannen eine
wesentlich festere Anlage an den Rohren oder Stangen als bisher erzielt. Denn der Spanndruck wird nicht nur in den
kleinen Flächen der nachgiebigen Wulste übertragen wie bei dem bekannten Verbinder, sondern über den ganzen Umfang der
Ausnehmungen der Kugelhalbschalen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung sind die Halbschalen Kugelhalbbschalen.
Die Verspannung kann noch dadurch sicherer gestaltet werden, daß in einer Weiterbildung der Neuerung im Inneren der Halbschalen
Spannrippen eingeformt sind, die im verspannten Zustand an den Rohren anliegen und entsprechend ausgenommen
sind.
Fertigungsmäßig läßt sich ein wesentlicher Vorteil erzielen, v/enn die Schalenhälften einstückig aus Plast gebildet sind.
Die Neuerung sei an Hand des in den Zeichnungen als Ausführungsbeispiel
dargestellten kugelförmigen Verbinders für drei Rohre erläutert. Es zeigen:
Fig.l eine perspektivische auseinandergezogene Ansicht mit
Fig.l eine perspektivische auseinandergezogene Ansicht mit
dem Schnitt durch eines der Rohre, Fig.2 eine Aufsicht auf eine Halbschale mit einem Rohr
in Längsansicht und zwei Rohren in Stirnansicht, Fig.3 eine Aufsicht auf eine Halbschale mit drei teilweise
eingeschobenen Rohren,
Fig.4 eine Aufsicht auf das Innere der komplementären Schale mit strichpunktiert angedeuteten Rohren.
Fig.4 eine Aufsicht auf das Innere der komplementären Schale mit strichpunktiert angedeuteten Rohren.
Es ändert sich am Wesen der Neuerung nichts, wenn anstelle von Rohren Stangen miteinander verbunden werden.
Fig,l zeigt einen Verbinder in Kugelform, der aus den beiden Kugelhalbschalen 1 und 2 besteht. Diese beiden Kugelhalbschalen
stoßen in einer Ebene 3 zusammen, die senkrecht zur Achse der Spannschraube 4 steht. Die Mutter 5 der Spannschraube 4
wird in die Ausnehmung 6 eingesetzt. Eine entsprechende Ausnehmung ist für den Kopf 7 der Schraube ■? vorgesehen.
In die Schalen 1 und 2 sind Ausnehmungen 17 eir je drei Ausnehmungen je Halbschale und zwar in Form . . lieh
gekrümmter Ellipsen* Das erwähnte Schalenschnxttprofil geht insbesondere aus Fig.l hervor. In die Ausnehmungen werden die
runden Rohre 8 unter einem Winkel eingeschoben derart,daß
jedes Rohr 8 jeweils eine Ausnehmung in der einen Halbschale 4nd in der korrespondierenden Ausnehmung in der anderen Halbschale
durchdringt, wie Fig.l zeigt, und zwar in der Weise, daß sich je zwei Rohre in einem Punkt A ihrer Oberfläche berühren.
In diesen Punkten A werden die Rohre beim Anziehen der Schraube 4 jeweils gegeneinander verspannt. Das ist, um
es zu wiederholen, deshalb möglich, weil die Schalen 1 und 2 aus einem elastischen Werkstoff bestehen.
Wenngleich durch die Verformung der Halbschalen bereits ein wirksamer Reibungsschluß der Rohre unter sich und mit dem
Verbinder erzielt wird, da sich bei der Verformung der Halbschalen auch die Ausnehmungen 7 an den Rohren anlegen, ist
es doch zweckmäßig, den Reibungsschluß noch zu erhöhen.
Diesem Zweck dienen Rippen 9 und 10, ebenfalls vom Schalemschnittprofil,
die sich beim Verspannen der Kugelhalbschalen gegen die Rohre S legen. Es ist dac deutlich bei der Rippe IQ
der Fig.2 ersichtlich. Die Rippen sind zwischen einer Führung 11 für die Schraube und der Halbschale angeformt und zwar
insbesondete in der besonderen Weise, daß jeweils eine hohe Rippe 9 mit einer niedrigeren Rippe 10 abwechselt, so daß
das eingeführte Rohr 8 jeweils gegen zwei Rippen gespannt wird.
Die Kugeliorm ist nicht die einzig mögliche Form für den
Verbinder. Da zur Verbindung von drei Rohren secshs Ausnehmungen benötigt werden, bieten sich als weitere günstige Form
des Verbinders der symmetrische Sechsf lächer an, ohrie daß damit die Anwendung der Erfindung auf diese beiden Verbinderformen
beschränkt sein soll.
Als Werkstoff für den Verbinder eignet sich in erster Linie ein Plast, der es erlaubt, die Halbschalen mit ihren Ausnehmungen
und Rippen in einem Arbeitsgang herzustellen.
704743Ai4.io.7i
Claims (4)
1.Verbinder für unter einem Winkel zueinander stehende Rohre
oder Stangen mit zwei durch ein Spannmittel gegen die Rohre verspannbaren, räumlich gekrümmten Hälften mit dem Rohrprofil
entsprechenden Ausnehmungen, bei dem die Spanngliedachse so gerichtet ist, daß der Spanndruck jeweils einer Verbinderhälf—
te auf alle Rohre ausgeübt wird mit Mitteln zum elastischen Anpassen der an die Rohre oder Stangen anliegenden Flächen
der Ausnehmungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder aus zwei dünnwandigen Halbschalen (1,2) aus elastischem Werkstoff
besteht, die in einer Ebene senkrecht zur Spannmittelachse gegeneinander verspannbar sind, und daß die Halbschalen
(1,2) geschlossene Ausnehmungen (7) mit dem Schalenschnittprofil der Rohre (8) aufweisen, wobei das Mittel zum elastischen
Anpassen die elastische Verformung der Halbschalen (1,2) beim Verspannen ist.
2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (1,2) Kugelhalbschalen sind.
3.Verbinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Inneren der Halbschalen (1,2) Spannrippen (9,10) eingeformt sind, die im verspannten Zustand an den Rohren anliegen
und entsprechend ausgenommen sind.
4.Verbinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnefcfdaß
die Schalenhälften (1,2) einstückig aus Plast gebildet sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7047434U true DE7047434U (de) | 1971-10-14 |
Family
ID=1262915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7047434U Expired DE7047434U (de) | Verbindungsvorrichtung fur Rohre oder Stangen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7047434U (de) |
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0
- DE DE7047434U patent/DE7047434U/de not_active Expired
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