DE702880C - Druch Kraft betaetigtes Werkzeug - Google Patents

Druch Kraft betaetigtes Werkzeug

Info

Publication number
DE702880C
DE702880C DE1938C0054045 DEC0054045D DE702880C DE 702880 C DE702880 C DE 702880C DE 1938C0054045 DE1938C0054045 DE 1938C0054045 DE C0054045 D DEC0054045 D DE C0054045D DE 702880 C DE702880 C DE 702880C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
claws
anvil
tool according
jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938C0054045
Other languages
English (en)
Inventor
Lester Arthur Amtsberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chicago Pneumatic Tool Co LLC
Original Assignee
Chicago Pneumatic Tool Co LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=22517971&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE702880(C) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Chicago Pneumatic Tool Co LLC filed Critical Chicago Pneumatic Tool Co LLC
Application granted granted Critical
Publication of DE702880C publication Critical patent/DE702880C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/14Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers
    • B25B23/145Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers specially adapted for fluid operated wrenches or screwdrivers
    • B25B23/1453Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers specially adapted for fluid operated wrenches or screwdrivers for impact wrenches or screwdrivers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B21/00Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
    • B25B21/02Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose with means for imparting impact to screwdriver blade or nut socket

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Durch Kraft betätigtes Werkzeug Die Erfindung bezieht sich auf durch Kraft, z. B. PreB:luft, Dampf o. dgl. Treibmittel, betätigte Werkzeuge, die vermittels einer auf einen Werkzeugkopf ausgeübten drehenden und schlagenden Bewegung zum Befestigen und Lösen von Muttern, Schrauben u. dgl. Verhindungsmittel dienen.
  • Die bekannten Werkzeuge dieser Art bestehen aus einem Werkzeugkopf, dessen eines Ende als Amboß ausgebildet ist. Auf diesen Amboß wird vermittels eines durch eine Antriebskraft, z. B.. einen Drehmotor, bewegten Hammers eine drehende und eine schlagende Wirkung ausgeübt, wobei zur Übertragung der Bewegung auf den Hammer ein Reduziergetriebe sowie eine zwischen diesem und dem Hammer vorgesehene Abpralldrehkupplung dient. Zwischen dem Hammer und dem Amboß sind vom Drehmoment beeinflußte Kupplungen angeordnet, die das allmähliche Entkuppeln des Hammers vom Amboß bewirken, wobei durch die Wiederverbindung des Hammers mit dem Amboß nach jeder Entkupplungsbewegung ein in Drehbewegung wirkender Schlag gegen den Amboß erfolgt.
  • Bei diesen bekannten Werkzeugen bewegt sich der Hammer axial gegen den Amboß, während der Motor den Hammer durch die Abprallkupplung antreibt, hierbei wird das Verhältnis zwischen der Dreh- und Axialgeschwindigkeit des Hammers vorbestimmt, um die Kupplungsklauen am Hammer und Amboß in dem Augenblick der Auslösung des Schlages richtig miteinander in Eingriff .zu bringen.
  • Es ist bei in dieser Weise arbeitenden Werkzeugen von Nachteil, daß die Geschwindigkeit des Motors nur in geringen Grenzen regelbar ist, da bei einer Änderung der Geschwindigkeit der genaue Eingriff der Kupplungselemente gestört ist und die Kupplungsklauen sich schnell abnutzen. Man hat, um die Geschwindigkeit des Motors zu ändern, Regler vorgesehen, deren Verwendung aber insofern nachteilig ist, als die Drehzahl des Motors nicht nur während der Schlagperiode, sondern auch während der Ablaufperiode begrenzt ist, also auch dann, wenn dem Werkzeugkopf nur ein kleiner Widerstand entgegengesetzt wird. Dadurch wird aber ein erheblich größerer Zeitaufwand beim Eindrehen oder Lösen von Schrauben o. dgl. bedingt. Neben diesem Nachteil erfordern die bekannten Werkzeuge durch die Vielteiligkeit der Kraftübertragungsorgane und ihre schnelle Abnutzung hohe Instandhaltungskosten. Auch sind die Werkzeuge verhältnismäßig schwer, erfordern einen großen Materialaufwand und sind teuer in der Herstellung.
  • Von den bekannten Werkzeugen dieser Art unterscheidet sich das Werkzeug gemäß der Erfindung dadurch, daß der Kupplungsmechanismus zwischen dem Hammer und Amboß aus zwei oder mehr Klauen besteht, die auf dem Hammer mit diesem drehbar gelagert sind und radial ausschwingen können und mit selbsttätigen Einrichtungen versehen sind, die bewirken, daß die Klauen sich in die sowie aus der Bahn der Amboßbacken bewegen, wodurch der Hammer über die Klauen und Amboßbacken eine Folge von Drehhammerschlägen auf den Amboß bewirken kann. Der Kupplungsmechanismus wird von der Drehgeschwindigkeit des Hammers beeinflußt, und die schwenkbaren Klauen sind so angeordnet, daß sie durch Zentrifugalkraft in die Bahn der Amboßbacken bewegt werden. Durch eine vom Hammer getragene Feder «erden die Klauen außerhalb der planetenartigen Bahn der Amboßbacken gehalten, sobald die Fliehkraft schwächer wird als die Federwirkung. Die Klauen schwingen in einem radialen Schlitz des Hammers um senkrecht zur Drehachse desselben angeordnete Stifte und sind gleitbar zwischen den Seitenwänden des Schlitzes geführt. Ein Teil der Seitenflächen der Klauen sind als Stoßflächen ausgebildet, die beim Ausschwingen aus dem Hammerschlitz und Eintritt in die Bahn der Amboßbacken als Anschlagflächen dienen. Um den Kupplungsmechanismus nach jeder Drehrichtung zu betätigen, können an beiden Seitenflächen der Klauen und der Amboßbacken Stoßflächen vorgesehen sein. Zur Begrenzung der Bewegung der Klauen sind im Hammer Anschlagglieder vorgesehen. Der Hammer ist mit dem als Drehzylinder ausgebildeten Rotor des Drehmotors starr verbunden, so daß das Drehmoment des Hammers durch das des Rotors vergrößert wird.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung des Werkzeuges ergibt eine wesentliche Vereinfachung desselben, da das Reduziergetriebe zwischen dem Motor und dem Hammer in Fortfall kommt, wodurch auch die das Getriebe gegen Stoßbeanspruchung schützende Abprallkupplung sich erübrigt. Das Gewicht und die Größe des Werkzeuges werden dadurch erheblich vermindert. Sowohl die Herstellung als auch die Instandhaltungskosten sind geringer. Ein wesentlicher Vorteil des neuen Werkzeuges besteht darin, daß die unmittelbare Übertragung der Drehbewegung des Motors auf den Werkzeugkopf infolge der großen Geschwindigkeit ein erheblich schnelleres Arbeiten ermöglicht. Durch das große Drehmoment der sich drehenden Teile kann ein kräftiger Schlag auf den Amboß ausgeübt werden, wobei die Stärke der Schläge durch Verändern der Motorgeschwindigkeit beliebig gewählt werden kann. Die Anordnung der Klauen und ihre Betätigung durch Fliehkraft ergibt bei jeder Drehgeschwindigkeit ein einwandfreies Eingreifen der Klauen in die Amboßbacken.
  • In den beiliegenden Zeichnungen stellen Abb. i bis 2o eine Ausführungsform der Erfindung und Abb. 21 bis z5 eine abgeänderte Ausführungsform dar.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch das Werkzeug in entkuppelter Stellung; Abb. 2 ist ein Teillängsschnitt, welcher die Klauen in Eingnriff mit den Amboßbacken zeigt; Abb. 3 ist ein Querschnitt nach Linie 3-3 der Abb. i, wobei eine der Amboßbacken und eine der Klauen fortgelassen sind; Abb. d. ist ein Querschnitt in derselben Ebene wie Abb. 3 in gekuppelter Stellung; Abb. 5 ist ein Längsschnitt des Werkzeugkopfes und des Ambosses; Abb. 6 ist ein Teillängsschnitt des Schraubenschlüsselfußes; Abb.7 ist eine Endansicht des Ambosses; Abb. 8 ist ein Längsschnitt eines Teiles des Ambosses gemäß den Pfeilen 8 in Abb. 7; Abb.9 ist eine Vorderansicht einer der Klauen; Abb. io ist ein Längsschnitt der in Abb. 9 gezeigten Klaue; Abb. i i ist ein Querschnitt der Klaue gemäß der Pfeile ii in Abb. i o; Abb. 12 ist eine Innenansicht der Klaue; Abb. 13 ist ein Querschnitt nach Linien 13-i3 der Abb.2; Abb. 14 ist eine Draufsicht auf das vordere Ende des Hammers und die Zylindereinheit; Abb. 15 ist eine Seitenansicht des Hammers und der Zylindereinheit, teilweise in Draufsicht und teilweise im Schnitt; Abb. 16 ist eine von vorn gesehene Endansicht des Motorkernes oder Stators, teilweise geschnitten; Abb. 17 ist ein Querschnitt, wie durch die Pfeile 17 in Abb. i bezeichnet, und zeigt die Endplatte für den Drehmotor; Abb. i8 und i9 sind Querschnitte durch den Motor, wie durch die Pfeile i8 und i9 der Abb. i bezeichnet; Abb.2o ist ein Längsschnitt des Drehmotors nach aufwärts gesehen, wie durch die Pfeile 20 in Abb. i bezeichnet, wobei die Flügel fortgelassen sind; Abb. 2r ist ein Teillängsschnitt einer abgeänderten Kupplungsanordnung in entkuppelter Stellung; Abb. 22 ist eine der Abb. 21 ähnliche Ansicht, in welcher die Kupplungsbacken in Kupplungsstellung dargestellt sind; Abb.23 ist ein Querschnitt ,gemäß der Pfeile 23 der Abb.21; Abb.24 ist ein Querschnitt gemäß der Pfeile 24 der Abb. 22; Abb. 25 ist ein Querschnittgemäß der Pfeile 25 der Abb. 21.
  • Das Werkzeug besteht aus einem Gehäuse i mit Kopf 2, an dem ein nicht dargestellter Handgriff vorgesehen ist. Das Gehäuse r verjüngt sich nach seinem vorderen Ende, in welches ein Lagerfutter 3 zur Aufnahme eines sich darin drehenden Werkzeugkopfes 4 eingesetzt ist.
  • Wie in Abb. i sowie 5 und 6 gezeigt, ist das vordere Ende des Werkzeugkopfes 4 so ausgebildet, daß ein Schraubenschlüsselfuß oder der Fuß eines anderen Werkzeuges daran lösbar befestigt werden kann. Das hintere Ende des Werkzeugkopfes 4 ist als Amboß 6 ausgebildet. Dieser Amboß 6 besitzt eine zentrale Vertiefung 8, in welche das untere Ende einer Statorwelle 9 hineinreicht, die axial in gleicher Richtung mit einem Statorkern und einer Welle i i verläuft und in einem Fuß 12 des Kopfes :2 gelagert ist. Im Kopf 2 ist eine Sicherungsschraube 13 angeordnet, die irreine Bohrung in der hinteren Statorwelle ii ragt, um diese, den Statorkern io sowie die untere Statorwelle 9 gegen Längs- und Drehbewegungen zu sichern. Die Statorwelle 9 stützt sich mit ihrem unteren Ende auf eine Kugel oder ein Kugellager 14 im Boden der Vertiefung 8 ab. Um diese Welle 9 ist der Werkzeugkopf 4 drehbar gegen Längsverschiebung gesichert.
  • Der um den Stator angeordnete Rotor besteht aus einem Zylinder 15, einem mit diesem aus einem Stück bestehenden Hammer 16 und einer mit seinem hinteren Ende fest verbundenen Endplatte 17. Der Zylinder 15 ist exzentrisch um den Kern io und um die Statorwelle9 und i1 angeordnet. Wie aus Abb. i und 2o zu ersehen ist, dreht sich der Hammer 16 auf einem Lager i8, während die Endplatte 17 mit einem in ihr- vorgesehenem Durchgange auf den auf der hinteren Statonvelle i i vorgesehenen Lagerfuttern i9 und 2o gelagert ist. Der Zylinder 15 reicht über die ganze Länge des Statorkernes ro und ist durch> seine Lagerung auf diesem gegen Längsbewegung gesichert. Das vordere Ende des Hammers 16 ist reit einem Querschlitz versehen, dessen innere Wandflächen 21 senkrecht zur Längsachse verlaufen, während die äußeren Flächen des Schlitzes nach oben zu schräg nach außen abfallen.
  • In dem unteren Teil des Hammers 16 ist ein unter Fliehkraft stehender Klauenmechartismus eingeordnet, welcher dazu dient, die Verbindung mit dem Amboß 6 herzustellen. Dieser Klauenmechanismus besteht aus beispielsweise zwei gegenüberliegenden Klauen 23, die zwischen den Hammerwänden 2i um die Stifte 24 schwenkbar gelagert sind. Diese sperrklinkenartigen Klauen werden durch die Fliehkraft von der in Abb. i gezeigten entkuppelten Stellung in die in Abb. 2 gezeigte eingekuppelte Stellung gebracht. Der Amboß 6 besitzt ein Paar weit auseinanderliegender Backen 25, die an ihren entgegengesetzten Seiten Stoßflächen 25R und 25L besitzen. Wie in Abb. 9 bis 13 gezeigt ist, hat jede Klaue 23 parallele Flächen, die gleitbar zwischen den Hammerwänden 21 liegen und in Stoßflächen 23 R und 23 L enden, die in ausgeschwenkter Lage der Klauen 23 mit den entsprechenden Flächen 25 R und 25 L der Amboßbacken zusammenwirken. Das Auswärtsschwingen der Klauen 23 wird durch Anschlagstifte 26, die im Hammer 16 gelagert sind und im Bewegungsbereich der Klauenenden 23 liegen, begrenzt.
  • Zum Entkuppeln der Klauen dient eine entgegen der Fliehkraft wirkende Feder 27; die die Welle 9 umfaßt und zwischen einer Unterlagscheibe 28 und einem verschiebbaren Bund 29 angeordnet ist. Die Unterlagscheibe 28 sitzt in einer Vertiefung 30 im Hammer 16 (Abb. r4 und 15) und wird durch lösbare Stifte gehalten.
  • Gemäß Abb. i3 besitzt der aus zwei Teilen bestehende Bund 29 Stifte, an denen Glieder 31 angelenkt sind, deren äußere Enden in Ausnehmungen der Klauen 23 reichen und mit diesen gelenkig verbunden sind.
  • Alle Kupplungsteile sind lösbar, so daß die Klauen 23, die Glieder 31, die Feder 27 oder sonstige Teile, falls sie sich abgenutzt haben, leicht ausgewechselt werden können.
  • Der den Hammer antreibende Motor ist in Abb. i und 1.5 bis 2o dargestellt. Die exzentrische Anordnung des Zylinders 15 ergibt eine sich erweiternde und wieder verjüngende Druckkammer 33 zwischen dem Zylinder 15 und dem Statorkern ro. Der Kern io hat radiale Schlitze 34, in welchen radial bewegbare Flügel 35 angeordnet sind, die die Einlaßseite der sich erweiternden Druckkammer 33 von der sich verjüngenden Auslaßseite trennen. Ein Antriebsmittel, z. B. Preßluft, wird unter Kontrolle eines Drosselventils von einer Einlagleitung 36 im Kopf 2 (Abb. r) in das Innere des Zylinders eingeführt und strömt durch die Längsbohrung 37, die radialen Schlitze 38 in der Statorwelle i i, die ringförmige Kammer 39 und die Längsbohrungen 4.o in der Endplatte 17 (Abb. 17, ig und 2o). Eine die Bohrungen 40 verbindende bogenförmige Nut .11 bewirkt anschließend die Verbindung mit den Kammern 42 im Statorkern io. Dadurch gelangt die Preßluft in die an der Einlaßseite der Kammer 33 anliegenden Schlitze 34 und wirkt gegen die inneren Kanten der Flügel 35, deren äußere Kanten dicht gegen die Drehzylinderwand gedrückt werden: Auf der anderen Seite der Flügel 35, die in den Schlitzen 34 geführt sind, befinden sich im Statorkern Durchlässe 45, durch die der Einlaßseite der Kammer 33 Preßluft zugeführt wird. Die Auslaßseite ist mit der Außenluft durch Durchlässe 47 verbunden.
  • Durch die Zufuhr von Druckluft wird der Zylinder 15 des Werkzeuges in Umdrehung versetzt und nimmt bei seiner Umdrehung den Hammer 16 sowie die Endplatte 17 mit.
  • Sobald der Hammer 16 beginnt, sich zu drehen, sind die Klauen 23 (Abb. i) außer Eingriff mit den Amboßbacken. Die Geschwindigkeit des Motors und Hammers wächst sehr schnell, so daß die Klauen 23 durch Einwirkung der Fliehkraft in den Bereich der Antriebsbacken 25 kommen. Sobald die Seitenflächen 23 R und 23 L der Klauen 23 mit den Flächen 25 R und 25 L der Backen 25 am Amboß 6 in Berührung kommen, überträgt sich die Drehbewegung des Hammers 16 über die Klauen 23 auf den Amboß 6. Angenommen, daß der Werkzeugkopf 4 einen rechtsgängigen Stift, Mutter oder Schraube (nicht gezeigt) eindreht, der in diesem Moment der Drehung verhältnismäßig geringen Widerstand entgegensetzt, so drehen sich der Zylinder 15, der Hammer 16, der Amboß 6 und der Werkzeugkopf 4 als eine Einheit. Infolge Fehlens des üblichen Reduktionsgetriebes und eines Reglers wirkt die Drehgeschwindigkeit des Motors während dieser Arbeitsperiode mit hoher Geschwindigkeit auf die Mutter oder den Bolzen und dreht diesen ein. Wenn die Mutter, Bolzen o. dgl. festeren Sitz erreicht hat und der Widerstand gegen weitere Drehung wächst, vermindert sich die Geschwindigkeit des Motors und dementsprechend die Wirkung der Fliehkraft auf die Klauen 23, bis diese so gering wird, daß sie durch die Feder 27 überwunden wird, so daß die Klauen 23 wieder in die in Abb. i gezeigte Ruhelage einschwingen.
  • Sobald die Klauen 23 aus dein Bereiche der Backen 25 des Ambosses 6 zurückgeschwungen sind, ist der Motor von der Belastung der Arbeitsleistung befreit und kommt dadurch wieder auf Touren, so daß die Klauen 23 erheut nach auswärts schwingen. Die Schwenkbewegung der Klauen 23 beginnt, sobald die Fliehkraft die Kraft der Feder 27 überwindet, und ist beendet, sobald die Klauenenden auf die Anschlagstifte 26 treffen. Diese Bewegung erfolgt so schnell, daß der Eingriff der Klauen 23 in die Amboßbecken erfolgt ist, ehe sich die Klauen 23 über die nächstfolgenden Amboßbacken 25 hinausbewegt haben. Die Stoßflächen 23 R und 25 R auf den Klauen 23 und die entsprechenden Flächen der Amboßbacken 25 sind in dein Augenblick in Eingriff, in @@ elchem der Stoß rücksichtlos von der Hauptgeschwindigkeit des Motors abgegeben wird. Dies ist eine wichtige Verbesserung gegenüber bekannten Vorrichtungen, in welchen das Schlagelement derart angeordnet ist, daß es sich sowohl axial als auch drehend auswirkt, bis zu dem Augenblick, in welchem der Schlag erfolgte und in welchem die Drehgeschwindigkeit festgehalten werden mußte, um mit der _@xialgeschwindigkeit gleichzulaufen, damit die schlagenden und geschlagenen Flächen richtig übereinstimmen. Die Ausbildung der Klauen nach der Erfindung gestattet dem Betätigenden bei Beendigung der Axialbewegung der Klauen 23 und vor der Vollendung der Drehbewegung durch Verwendung verschiedener Luftdrucke, die Hauptgeschwindigkeit des Motors abzustimmen und dadurch die Stärke des Schlages ohne den Eingriff der Stoßflächen 23 R und 25 R im Augenblick des Stoßes zu zerstören. Fortgesetzte Drehung des Motors verursacht eine Folge von Haminerdrehschlägen, dem jeder ein plötzliches Anhalten oder schroffe Verminderung der Geschwindigkeit des Rotors 15, 16 erfolgt, wodurch die Klauen 23 vermittels der Feder 27 entkuppeln, die Belastung auf den Motor dadurch aufheben, diesen plötzlich beschleunigen, die Vorwärtsbewegung der Klauen 23 unter Fliehkraft und einen folgenden Schlag bewirken, um die Aufeinanderfolge zu schließen.
  • Es ist möglich, daß sich infolge der Reibung zwischen den Stoßflächen 23 R und 25 R die Klauen 23 nach jedem Stoß nicht schnell genug lösen, selbst wenn der Auslösefeder 27 keine wesentliche Kraft entgegenwirkt. Um ein derartiges ungewolltes Binden der Klaue mit der infolgedessen bewirkten Belastung des Motors zu verhindern, wird der Werkzeugkopf 4 aus Stahl genügend lang ausgeführt, damit er eine merkbare Torsionselastizität besitzt. Dadurch folgt dem Schlag sofort ein Rückprall der Hammereinheit gegenüber der Richtung des Triebes, so daß die Feder während des Augenblickes, in dem die Stoßflächen außer Eingriff sind, die Klauen zurückziehen kann.
  • Beim Eindrehen von Muttern oder Sehrauben wächst deren Widerstand nur allmählich. Da hierdurch eine starke Verminderung der Motordrehzahl eintritt, können durch schnelles Drosseln der Luftzufuhr die Klauen entkuppelt werden, so daß der Motor wieder volle Drehzahl erhält.
  • Abb. 21 bis 25 stellen eine abgeänderteAusführungsform des Klauenmechanismus dar, gemäß welchem im Gegensatz zu der Rückuni Vorwärtsbewegung der zuerst beschriebenen Ausführungsform die Bewegung der Klauen zwar in gleicher Weise, aber umgekehrt, also nicht von oben in die Backen des Ambosses einschwingen, sondern seitlich von innen nach außen in diese eingreifen. Der Hammer49 des Motors ist geschlitzt, um Wände 50 zu bilden, deren innere Flächen parallel sind. Senkrechte Stifte 51 tragen gelenkig zwei Klauen 52, deren Seitenflächen gleitbar zwischen Hammerwänden anliegen. Die Vorderteile der Seitenflächen der Klauen stellen die Stoßflächen 52 R und 52 L dar. Der Amboß 53 hat zwei voneinander getrennt angeordnete Backen 54, deren Seitenflächen die Stoßflächen 54R und 54L bilden. Eine Welle 55 ist lösbar an ihren Enden durch Füße oder Muffen gestützt, die im Amboß 53 und im Kern io vorgesehen sind. Die Welle hat einen Bund 56, der in einer Vertiefung in den Wänden 5o des Hammers 49 nahe dessen Ende gelagert ist. Ein den Hammer 49 umgebender Schlitzring 57 bildet mit daran vorgesehenem abstehendem Bund den Anschlag zur Begrenzung der Außenbewegung der Klauen 52.
  • Zum Halten der Klauen 52 in der entkuppelten Stellung ist eine Feder 58 vorgesehen, die zwischen Unterlagscheiben 59, 6o angeordnet ist. Die Scheibe 6o ist auf der Welle 55 verschiebbar und liegt gegen die hakenförmigen Enden der Klauen an.
  • In der Ruhelage des Hammers 49 sind die vorderen Enden der Klauen 52 außer Eingriff mit den Backen 54 des Ambosses 53. So= bald der Motor seine Geschwindigkeit vergrößert, wirkt sich die Fliehkraft aus, und die vorderen Enden der Klauen 52 werden nach auswärts geworfen und kommen in Berührung mit den Backen 52R und 54R der Backen 54 des Ambosses 53. Die Betätigungsfolge ist im wesentlichen dieselbe wie in dem Falle der zuerst beschriebenen Ausführungsform.
  • Beide Ausführungsarten sind in Verbindung mit einem Motor mit Rechtsdrehung beschrieben worden. Die Klauen an sich sind umkehrbar, um im wesentlichen in derselben Weise für jede Drehrichtung betätigt werden zu können, wobei die Stoßflächen 23 L und 25 L oder 52 L und 54 L dann wirksam sind, wenn die Klauen durch Linksdrehung angetrieben sind. Die Klauen können durch irgendeine geeignete Art von nicht umkehrbaren oder umkehrbaren Maschinen angetrieben werden. Die beschriebene Art, welche einen durch Preßluft betätigten Drehzylinder besitzt, ist beispielsweise aber vorzuziehen wegen der dabei vorhandenen Fähigkeit, schnell anzulaufen und anzuhalten und wegen des hohen Trägheitsmomentes der sich drehenden Masse im Verhältnis zum Gewicht der Maschine.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Kraft betätigtes Werkzeug, dessen Werkzeugkopf mit einem drehbaren, mit Kupplungsbacken versehenen Amboß verbunden ist, der durch einen drehbaren Hammer mit zwischengeschalteten Kupplungsteilen angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsmechanismus aus schwenkbaren, auf dem Hammer (16, 49) gelagerten Klauen (23, 52) besteht, die mit ihre Schwenkbewegung bewirkenden selbsttätigen Organen (24 und 27, 51 und 58) versehen sind, zu dem Zweck, die Klauen (23 oder 58) in die und aus der Bahn der Amboßbacken (25 oder 54) zu bewegen, so daß der Hammer (16 oder 49) mit dem Ämboß (6) eine Folge von Drehschlägen auf den Amboß ausüben kann.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (23, 52) derart angeordnet sind, daß sie bei sich drehendem Hammer durch die Fliehkraft in die Bahn,der Backen bewegt werden.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Hammer eine entgegen der Fliehkraft der Klauen (23, 52) wirksame Feder (27, 58) angeordnet ist, die die Klauen aus der Bahn der Amboßbacken zieht. 4. Werkzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (23 oder 52) zwecks Drehbewegung um Stifte (24 oder 51), welche senkrecht zur Drehachse des Hammers (16 oder 49) und des Stators angeordnet sind, gelagert sind. 5. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (23 oder 52) in einem im Hammer (16 oder 49) sich radial erstreckenden Schlitz (21 oder 5o) gelagert sind und Seitenflächen (23 R und 23 L oder 52 R und 52 L) besitzen, die gleitbar zwischen den Seitenwänden des Schlitzes geführt sind. 6. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Seitenflächen der Klauen (23 oder 52) als Stoßflächen (23 R oder 52 R) ausgebildet sind, die bei Ausschwingen aus dem Hammerschlitz und Eintritt in die Bahn der Amboßbacken (2.5 oder 5d.) als Anschlagflächen dienen. 7. Werkzeug nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seitenflächen (23 R, 23 L oder 52 R, 52 L) der -Klauen und an beiden Seitenflächen (25-R, 25 L oder- 54. R, $.
  4. 4 L) der Amboßbacke (25 oder 5d.) Stoßflächen vorgesehen sind, wodurch der Kupplungsmechanismus in jeder Drehrichtung betätigbar ist. B. Werkzeug nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind; durch welche die Klauen (23 oder 52) ihre Schwingbewegung mit Bezug auf den Hammer vervollständigen können, wenn die Hammergruppe sich außer Eingriff mit dem Amboß dreht, wodurch die Hammerschläge gleichmäßig über die ganzen Stoßflächen (23 R oder 52 R) der Klauen abgegeben werden. g. Werkzeug nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer Anschlagglieder (26 oder 57) trägt, gegen welche die Klauen anschlagen, um ihre Schwingung unter der Wirkung der Fliehkraft zu begrenzen. io. Werkzeug nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer unmittelbar mit dem aus einem in einem festen Kern (i o) sich drehenden Zylinder (15) gebildeten Rotor starr verbunden ist, wodurch das Drehmoment des Hammers durch das des Rotors vergrößert ist.
DE1938C0054045 1937-06-05 1938-06-03 Druch Kraft betaetigtes Werkzeug Expired DE702880C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US146565A US2219883A (en) 1937-06-05 1937-06-05 Impact wrench

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE702880C true DE702880C (de) 1941-02-19

Family

ID=22517971

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938C0054045 Expired DE702880C (de) 1937-06-05 1938-06-03 Druch Kraft betaetigtes Werkzeug

Country Status (4)

Country Link
US (1) US2219883A (de)
DE (1) DE702880C (de)
FR (1) FR838031A (de)
GB (1) GB497912A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274048B (de) * 1961-05-16 1968-07-25 Reed Roller Bit Co Pneumatischer Drehschlagschrauber
DE2947528A1 (de) * 1979-01-02 1980-09-04 Vnii Pk I Mechanizirovannogo Schlagschrauber

Families Citing this family (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2425793A (en) * 1943-02-10 1947-08-19 Independent Pneumatic Tool Co Impact wrench
US2564224A (en) * 1946-04-08 1951-08-14 Independent Pneumatic Tool Co Impact tool
US2520920A (en) * 1946-06-24 1950-09-05 Independent Pneumatic Tool Co Rotary impact tool
US2581033A (en) * 1947-02-14 1952-01-01 Independent Pneumatic Tool Co Axially offset, motor operated, impact-type wrench
US2476632A (en) * 1947-05-20 1949-07-19 Keller Tool Co Rotary impact tool
US2566661A (en) * 1948-10-09 1951-09-04 Ingersoll Rand Co Power-operated impact wrench
US2693867A (en) * 1949-10-01 1954-11-09 Spencer B Maurer Rotary impact tool
US2784625A (en) * 1952-03-25 1957-03-12 Spencer B Maurer Rotary impact tool
US2711662A (en) * 1953-10-29 1955-06-28 Ernest H Shaff Power operated rotary impact wrench
US2711661A (en) * 1953-10-29 1955-06-28 Ernest H Shaff Power operated rotary impact wrench
US2786376A (en) * 1954-01-18 1957-03-26 Earl G Roggenburk Rotary impact tool
US2898791A (en) * 1957-06-14 1959-08-11 Spencer B Maurer Rotary impact power tool
US3156334A (en) * 1961-05-16 1964-11-10 Reed Roller Bit Co Impact tool with hammer rotatable and axially movable within the motor
US3179219A (en) * 1962-04-02 1965-04-20 Atlas Copco Ab Impact clutches
FR1407701A (fr) * 1964-06-18 1965-08-06 Forges & Ateliers De Meudon Clé de serrage à percussion
US4003458A (en) * 1975-07-31 1977-01-18 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Fail safe centrifugal clutch
US4286675A (en) * 1979-06-25 1981-09-01 Beaird-Poulan Division Of Emerson Electric Co. Narrow profile power handle for line trimmer and the like
EP0873823B1 (de) * 1997-04-21 2000-11-22 Mu-Young Yoon Motorangetriebenes Schraubwerkzeug
WO2012061176A2 (en) 2010-11-04 2012-05-10 Milwaukee Electric Tool Corporation Impact tool with adjustable clutch

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274048B (de) * 1961-05-16 1968-07-25 Reed Roller Bit Co Pneumatischer Drehschlagschrauber
DE2947528A1 (de) * 1979-01-02 1980-09-04 Vnii Pk I Mechanizirovannogo Schlagschrauber

Also Published As

Publication number Publication date
GB497912A (en) 1938-12-30
FR838031A (fr) 1939-02-24
US2219883A (en) 1940-10-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE702880C (de) Druch Kraft betaetigtes Werkzeug
DE2404968A1 (de) Werkzeug mit eigenem kraftantrieb
DE2060009A1 (de) Schlagdrehwerkzeug
DE2136523A1 (de) Elektrobohrhammer
DE2252951B2 (de) Bohrhammer
DE2242944B2 (de) Bohrhammer
DE3913192A1 (de) Pneumatische oder elektropneumatische starter oder anlasser
WO2016119988A1 (de) Schlagwerkvorrichtung, insbesondere für einen schlagschrauber
DE3030133C2 (de)
DE4328599C2 (de) Rotations-Schlagwerkzeug
DE3000942C2 (de)
DE1478904A1 (de) Drehschlagschrauber
DE69004473T2 (de) Motorbetriebener Schrauber.
DE4213610A1 (de) Bremseinrichtung fuer pneumatisch angetriebenes drehwerkzeug
DE2326171A1 (de) Schlagschrauber
DE2037244C3 (de) Drehschlagkupplung an einem Schrauber
DE3804414A1 (de) Bohrhammer mit kugelrastkupplung
DE2039702C2 (de) Schlagvorrichtung für Drehwerkzeuge, insbesondere Schlagschrauber
DE3216696C2 (de)
DE3101080A1 (de) "kupplung fuer ein kraftwerkzeug"
DE60002417T2 (de) Stellglied mit drehmomentbeschränkung und beibehaltung der druck- und/oder zugkraft
DE2510524A1 (de) Schlagschrauber
DE3844311A1 (de) Bohrmaschine
DE202007001274U1 (de) Schlagwerkzeug
DE958280C (de) Schlagschrauber zum Festziehen oder Loesen von Schrauben oder Muttern