DE700263C - Elektromagnetisch lueftbare Backenbremse - Google Patents
Elektromagnetisch lueftbare BackenbremseInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
- H02K7/102—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes
- H02K7/1021—Magnetically influenced friction brakes
- H02K7/1023—Magnetically influenced friction brakes using electromagnets
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Description
Bei Motoren für Walzwerke, Werkzeugmaschinen oder ähnliche Betriebe wird oft
die Forderung erhoben, daß diese Motoren durch eine Bremse möglichst rasch stillgesetzt
werden können. Es sind Konstruktionen für Gleichstrom bekannt, bei welchen die Bremse
mit dem Motor organisch zusammengebaut ist. Alle Gleichstrombremsen haben den Nachteil,
daß dieselben zu langsam wirken, da der
ίο Aufbau des magnetischen Feldes eine zu lange Zeit in Anspruch nimmt. Handelt es
sich dann noch um einen ein- oder mehrphasigen Wechselstrommotor, so ist außer für den Betriebsstrom des Motors eine Gleich-Stromverteilungsanlage
zur Speisung der Bremse nötig. Es ist daher die Forderung aufgetreten, ein- oder mehrphasige Wechselstrombremsen
zu entwickeln.
Die für Gleichstrom entwickelten Konstruktionen der Bremse konnten nicht ohne
weiteres für Wechselstrom verwendet werden, da der den Magnetfluß führende Eisenkörper
sodann bekanntlich lamelliert ausgeführt werden muß.
Die ersten Ausführungen der Bremsen mit Wechselstrom konnten die Erfordernisse der
Betriebe nicht genügend erfüllen. Es wurden die normalen Wechselstrombremsen mit einem
einen Kerntransformator ähnlichen Gestell verwendet, und mittels Hebel und Gelenken
wurden Bremsbacken betätigt. Diese Bremsen zeigten im Betrieb wegen der hohen Beanspruchungen
bei Schaltzahlen bis 1000/Std. einen so schnellen Verschleiß, in den Gelenken
und Schäden an den Wicklungen, daß diese Bremsen für rauhe Betriebe und solche mit hohen Schaltzahlen nicht verwendbar
waren. Die Ausführung der Bremse soll so sein, daß Hebel und Gelenke möglichst vermieden
werden und die Zugkraft der Bremsbacken radial erfolgt, um keine axialen Schubkräfte
zu erhalten.
Die vorliegende Erfindung geht von einer bekannten elektromagnetisch gelüfteten Bremse
mit einer mit der abzubremsenden Welle um-Häufenden Bremstrommel aus. Bei der bekannten
Bauweise werden von einem feststehenden Magnetsystem mit massivem Eisen-
kreis Segmente angezogen, welche zwischen dem feststehenden und dem umlauf enden Teil
der Bremse angeordnet sind und die Bremsbacken tragen. Um diese Bauform für die Speisung mit Ein- oder Mehrphasenstrom*
geeignet zu machen, ist gemäß der Erfindung das Magnetsystem als ringförmiges lameliiertes
Blechpaket nach Art des Ankers eines Elektromotors mit einer in Nuten liegenden
ίο Erregerwicklung für Ein- oder Mehrphasenstrom
ausgebildet, und die vom Magnetsystem angezogenen Segmente sind ebenfalls lamelliert.
Abweichend von normalen Wicklungen für Mehrphasenströme sind die Spulen so angeordnet,
daß kein Drehfeld erzeugt wird. Die Spulen der einzelnen Phasen erzeugen vielmehr einzelne stillstehende Pole, um Drehbeanspruchungen
zu vermeiden.
Radial außerhalb des Blechpakets ist eine beliebige Anzahl von lamellierten Bleehpaketsegmenten
angeordnet, die die Bremsbacken tragen. Außen um die Blechsegmente und die Bremsbacken befindet sich die umlaufende
Bremstrommel, an welche die Bremsbacken beim Stillsetzen zum Anliegen kommen. Gewöhnlich
werden die Bremsbacken mittels Federn an die Bremstrommel bei Stillstezen angepreßt. Bei erregtem Magnetsystem werden
die Blechsegmente von dem stillstehenden Anker angezogen und so die Bremsbacken von der Bremstrommel abgehoben.
An sich ist bereits ein Drehstrommagnet für Bremsen bekannt, bei dem das Magnetsystem
ebenfalls als ringförmiges Blechpaket nach Art des Ankers eines Elektromotors mit in
Nuten liegender Erregerwicklung ausgebildet ist. Dieses Blechpaket hat jedoch eine
konische Bohrung, in die der Magnetkern axial hineingezogen wird, wodurch sich Schwierigkeiten bei der Herstellung und im
Betrieb durch die axialen nicht ausgeglichenen Beanspruchungen ergeben.
Die erfindungsgemäße Anordnung hat neben dem leichten Zusammenbau mit dem
Motor den wesentlichen Vorteil, daß die Erregerwicklung in Nuten liegt und daher
mechanisch sehr fest gelegt werden kann, um den unvermeidlichen Erschütterungen und
sonstigen Beanspruchungen standzuhalten. Außerdem spricht durch die Lamellierung
des mechanischen Kreises die Bremse sehr schnell an. Da in bekannter Weise die Bremse
ohne Hebel und Gelenke ausgeführt ist und in ihr nur radial gerichtete Kräfte auftreten,
die sich ausgleichen können, sind die Beanspruchungen und der Verschleiß nur gering.
Ferner sind für die Herstellung des Blechpakets nur Bleche gleicher Größe erforderlich.
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektromagnetisch lüftbare Backenbremse, insbesondere zum Stillsetzen von Elektromotoren, mit einer mit der abzubremsenden Welle umlaufenden Bremstrommel, bei der von einem feststehenden Magnetsystem Segmente angezogen werden, welche zwischen dem feststehenden und dem umlaufenden Teil angeordnet sind und die Bremsbacken tragen, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem als ringförmiges lameliiertes Blechpaket nach Art des Ankers eines Elektromotors mit einer in Nuten liegenden Erregerwicklung für Ein- oder Mehrphasenstrom ausgebildet ist, wobei die Spulen bei Mehrphasenströmen so angeordnet sind, daß sie kein Drehfeld erzeugen, und daß die ebenfalls lamellierten Segmente vom Magnetsystem in radialer Richtung entgegen der Wirkung von Federn angezogen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937D0074636 DE700263C (de) | 1937-02-18 | 1937-02-18 | Elektromagnetisch lueftbare Backenbremse |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1937D0074636 DE700263C (de) | 1937-02-18 | 1937-02-18 | Elektromagnetisch lueftbare Backenbremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE700263C true DE700263C (de) | 1940-12-17 |
Family
ID=7061715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937D0074636 Expired DE700263C (de) | 1937-02-18 | 1937-02-18 | Elektromagnetisch lueftbare Backenbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE700263C (de) |
-
1937
- 1937-02-18 DE DE1937D0074636 patent/DE700263C/de not_active Expired
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