DE69925408T2 - Bohrwerkzeug - Google Patents

Bohrwerkzeug Download PDF

Info

Publication number
DE69925408T2
DE69925408T2 DE69925408T DE69925408T DE69925408T2 DE 69925408 T2 DE69925408 T2 DE 69925408T2 DE 69925408 T DE69925408 T DE 69925408T DE 69925408 T DE69925408 T DE 69925408T DE 69925408 T2 DE69925408 T2 DE 69925408T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool body
concave groove
tool
groove
drilling tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69925408T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69925408D1 (de
Inventor
Masayuki Ishige-machi Okawa
Hidehiko Ishige-machi Nagaya
Kazuya Ishige-machi Yamazaki
Youichi Ohmiya-shi Ishikawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Materials Corp
Original Assignee
Mitsubishi Materials Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Materials Corp filed Critical Mitsubishi Materials Corp
Publication of DE69925408D1 publication Critical patent/DE69925408D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69925408T2 publication Critical patent/DE69925408T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/02Boring bars
    • B23B29/022Boring bars with vibration reducing means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/007Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor for internal turning
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T407/00Cutters, for shaping
    • Y10T407/22Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T407/00Cutters, for shaping
    • Y10T407/22Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool
    • Y10T407/2268Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool with chip breaker, guide or deflector
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T407/00Cutters, for shaping
    • Y10T407/22Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool
    • Y10T407/2272Cutters, for shaping including holder having seat for inserted tool with separate means to fasten tool to holder
    • Y10T407/2274Apertured tool
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T407/00Cutters, for shaping
    • Y10T407/24Cutters, for shaping with chip breaker, guide or deflector

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bohrwerkzeug zur Verwendung bei der inneren Bearbeitung oder Ähnlichem für ein in einem Werkstück ausgebildetes, vorbereitetes Loch.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Als Bohrwerkzeug zur Bearbeitung des Innenrandes eines vorbereiteten Lochs eines sich drehenden Werkstücks ist z.B. ein Bohrwerkzeug bekannt, in welchem eine aus einer gehärteten Carbidlegierung bestehende Spitze abnehmbar auf einen Vorderendabschnitt eines ungefähr zylindrischen Werkzeugkörpers geschraubt ist.
  • Dieses Bohrwerkzeug wird in ein vorbereitetes Loch eines Werkstücks eingesetzt, welches von einer Hauptschaft eines Bearbeitungswerkzeugs getragen wird und sich mit hoher Geschwindigkeit dreht, um so die innere Randfläche des vorbereiteten Lochs mit einer in der Spitze ausgebildeten Schneidklinge zu schneiden. Solche ein Werkzeug ist aus der JP-A-07/276109 bekannt.
  • Mit der Erfindung zu lösende Aufgabe
  • Da die Bearbeitung mit dem Bohrwerkzeug in einem Zustand durchgeführt wird, in welchem der als Schaft ausgebildete Werkzeugkörper sich herausstreckend vorspringt, neigt es zum Flattern (Klappern).
  • Aus diesem Grund wurde das Flattern bisher dadurch verhindert, dass der Werkzeugkörper dick gemacht wurde, solange er nicht den Ausstoß von Spänen beeinträchtigte, indem der gesamte Werkzeugkörper aus einem Schnelldrehstahl (HSS) hergestellt wurde, oder durch andere Mittel, um die Steifheit des Werkzeugkörpers zu erhöhen.
  • Wie im japanischen Gebrauchsmuster 4-2505 offenbart, ist ein Bohrwerkzeug bekannt, welches das Flattern einschränkt, indem es einen Werkzeugkörper zum Ende hin verdickt, und in welchen eine zweite Spantasche an der äußeren Randfläche des Werkzeugkörpers auf der gegenüberliegenden Seite einer ersten Spantasche geöffnet ist, um die Spanausstoßeffizienz zu vergrößern.
  • In diesen Fällen ist es jedoch unmöglich, die Amplitude des Flatterns aufgrund der Resonanz am Ansteigen zu hindern, welche auftritt, wenn die Frequenz der externen Kraft (Schneidwiderstand), der von dem Werkstück auf das Werkzeug aufgewandt wird, und die natürliche Frequenz eines das Werkzeug beinhaltenden Bearbeitungssystems miteinander übereinstimmen. Dies ist ein Problem in einem Fall, in welchem die innere Randfläche eines tiefen vorbereiteten Lochs genau feinbearbeitet werden muss, ein Fall, in welchem eine hohe Dimensionsgenauigkeit notwendig ist, oder in anderen Fällen.
  • Die vorliegende Erfindung ist in Anbetracht der obigen Umstände getätigt worden und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Flattern zu verhindern, indem das Gewicht eines Bohrwerkzeugs ohne Verringerung der Steifheit verringert wird, um so die natürliche Frequenz des Bohrwerkzeugs selbst zu erhöhen.
  • Die vorliegende Erfindung wendet die folgenden Merkmale an, um die oben genannten Probleme zu lösen.
  • D.h., dass in einer Ausführungsform ein Bohrwerkzeug mit einer Schneide am vorderen Ende eines Werkzeugkörpers und einer Spantasche vorgesehen ist, die in Verbindung mit einer Spanfläche der Schneide ausgebildet ist, wobei auf der in bezug auf die Längsachse des Werkzeugkörpers der Schneide gegenüber liegenden Seite eine konkave Nut an der äußeren Randfläche des Werkzeugkörpers ausgebildet ist, die Nut in Bezug auf beide Seiten einer durch die Spanfläche der Schneide definierten Ebene radial offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut als sich in Längsrichtung erstreckende Nut ausgebildet ist.
  • Da bei diesem Bohrwerkzeug das Gewicht eines Endabschnitts des Werkzeugkörpers verringert und die natürliche Frequenz des Werkzeugs selbst erhöht wird, indem die konkave Nut in dem Endabschnitt ausgebildet wird, ist es möglich, die Differenz zwischen der natürlichen Frequenz eines das Werkzeug beinhaltenden Bearbeitungssystems und der Frequenz der äußeren Kraft zu erhöhen, und dadurch das Flattern einzuschränken. Indem man darüber hinaus die konkave Nut in einer solchen Position ausbildet, wird eine ausreichende Dicke entlang der Richtung sichergestellt, in welcher die Hauptkraft der Schneidekraft wirkt, und ein Teil wird belassen, um als Rippe für die Axialkraft der Schneidekraft zu wirken. Daher kann die Steifheit beibehalten werden.
  • Bevorzugt ist in dem Bohrwerkzeug eine Nebennut zwischen der Spantasche und der konkaven Nut ausgebildet.
  • In diesem Bohrwerkzeug wird die Nebennut zwischen die konkave Nut und die Spantasche zusätzlich zu der in der vorgenannten Position ausgebildeten konkaven Nut hinzugefügt, was es möglich macht, weiter das Gewicht des Endabschnitts des Werkzeugkörpers zu reduzieren und dadurch das Flattern weiter zu beschränken.
  • Weiter ist es vorteilhaft, wenn die konkave Nut am vorderen Ende des Werkzeugkörpers keine Öffnung aufweist.
  • Da die konkave Nut so ausgebildet ist, dass sie bei diesem Bohrwerkzeug am Vorderende des Werkzeugkörpers nicht geöffnet ist, ist es möglich, einen Rückgang der Steifheit augrund der Bildung der konkaven Nut im Vergleich mit einem Fall zu beschränken, in welchem die konkave Nut am Vorderende des Werkzeugkörpers offen ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Draufsicht eines Kopfabschnitts eines Bohrwerkzeugs entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie von der Seite einer Spanfläche einer Spitze her betrachtet.
  • 2 ist eine aus der Richtung des Pfeils A der 1 betrachtete Ansicht.
  • 3 ist eine aus der Richtung des Pfeils B der 1 betrachtete Ansicht.
  • 4 ist eine aus der Richtung des Pfeils C der 1 betrachtete Ansicht.
  • 5(a) ist eine Querschnittsansicht, genommen entlang der Linie D-D der 3,
  • 5(b) ist eine Querschnittsansicht, genommen entlang der Linie E-E der 3,
  • 5(c) ist eine Querschnittsansicht, genommen entlang der Linie F-F der 3, und
  • 5(d) ist eine Querschnittsansicht, genommen entlang der Linie G-G der 3.
  • 6 ist eine Draufsicht, die die Gesamtgestaltung des in 1 gezeigten Bohrwerkzeugs zeigt.
  • 1
    Werkzeugkörper
    2
    Kopfabschnitt (Endabschnitt)
    3
    Spitze
    3a
    Spanfläche
    4
    Spantasche
    10
    konkave Nut
    11
    Nebennut
    O
    Achse des Werkzeugkörpers
  • Wege zur Ausführung der Erfindung
  • Ein Bohrwerkzeug entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden unter Bezug auf 1 bis 6 beschrieben.
  • 1 ist eine Draufsicht eines Endabschnitts (im Folgenden als "Kopfabschnitt" bezeichnet) eines Bohrwerkzeugs dieser Ausführungsform, wie von der Seite einer Spanfläche einer Spitze gesehen,
  • 2 ist eine Ansicht aus der Richtung des Pfeils A der 1, 3 ist eine Ansicht aus der Richtung des Pfeils B der 1, 4 ist eine Ansicht aus der Richtung des Pfeils C der 1, 6 ist eine Draufsicht, die die insgesamte Ausgestaltung des in 1 gezeigten Bohrwerkzeugs zeigt. In diesen Figuren bezeichnen die Bezugsziffern 1, 2, 3 und 4 jeweils einen Werkzeugkörper, einen Kopfabschnitt, eine Spitze und eine Spantasche, und der Buchstabe O bezeichnet die Achse des Werkzeugkörpers 1.
  • Der Werkzeugkörper 1 weist eine ungefähr zylindrische Umrissform auf, und die Spantasche 4 ist im Kopfabschnitt 2 ausgebildet, welcher den Endabschnitt des Werkzeugkörpers 1 darstellt.
  • Die Spantasche 4 ist um ungefähr ein Drittel des Umfangs des Kopfabschnitts 2 kreisförmigen Querschnitts in der radialen Richtung nach innen eingekerbt und erstreckt sich von einer vorderen Endfläche 2A des Kopfabschnitts 2 zum hinteren Ende. Ein hinterer Endabschnitt der Spantasche 4 bildet eine geneigte Fläche, die sanft mit der äußeren Randfläche des Werkzeugkörpers 1 verbindet.
  • Am vorderen Ende einer Fläche 4A der Spantasche 4, welche in Drehrichtung des Werkstücks nach hinten zeigt, ist eine Spitzenbefestigung 5 ausgebildet, um einen Schritt tiefer als die Fläche 4a eingekerbt zu werden, wie in 4 gezeigt. Auf der Spitzenbefestigung 5 wird die Spitze 3 mit einer aus einer gehärteten Carbidlegierung oder Ähnlichem bestehenden Schneidklinge aufgesetzt und wird darauf mittels einer Klemmschraube 6 abnehmbar in einem Zustand befestigt, in welchem eine Spanfläche 3a der Spitze 3 und die Spantasche 4 weiter verlaufen.
  • Zusätzlich zu der Spantasche 4 ist ein Kopfabschnitt 2 mit einem ausgeschnittenen Abschnitt 7 versehen, welcher durch das Ausschneiden der äußeren Randfläche des Kopfabschnitts 2 gegenüber von der Schneidklinge in Bezug auf die Achse O des Werkzeugkörpers 1 ausgebildet ist.
  • Dieser ausgeschnittene Abschnitt 7 ist ausgebildet, um sich allmählich von dem hinteren Ende der äußeren Randfläche des Kopfabschnitts 2 zum vorderen Ende hin in der radialen Richtung nach innen einzukerben, wie in 1 gezeigt.
  • Des Weiteren ist der ausgeschnittene Abschnitt 7 mit einer konkaven Nut 10 zu Zwecken der Gewichtsreduzierung des Kopfabschnitts 2 versehen. Die konkave Nut 10 ist ausgebildet, um sich um eine vorbestimmte Länge von einer Position x aus zu erstrecken, welche nach hinten von der vorderen Endfläche 2A des Kopfabschnitts 2 zur hinteren Seite hin getrennt ist. D.h., dass ein Vorderende 10A der konkaven Nut 10 nicht an der vorderen Endfläche 2A des Kopfabschnitts 2 offen ist, im Gegensatz zur Spantasche 4, die an der vorderen Endfläche 2A des Kopfabschnitts 2 offen ist.
  • Die konkave Nut 10 ist von oberhalb der Spanfläche 3a nach unten hin offen, wenn aus der axialen Richtung des Werkzeugkörpers 1 betrachtet, d.h. wenn der Werkzeugkörper 1 von der Vorderseite zur Rückseite hin entlang der Achse O betrachtet wird.
  • Beim Kopfabschnitt 2 mit der wie oben beschrieben aufgebauten konkaven Nut 10 wird eine zufriedenstellende Dicke in der Richtung sichergestellt, in welcher eine Hauptkraft F1 der Schneidekraft wirkt, und ein Rippenabschnitt 2A zum Aufnehmen einer axialen Schlagkraft F2 wird auch gewährleistet, wie in 5 gezeigt.
  • Eine Nebennut 11 ist zwischen der Spantasche 4 und der konkaven Nut 10 im Kopfabschnitt 2 ausgebildet. Die Nebennut 11 wird bereitgestellt, um weiter das Gewicht des Kopfabschnitts 2 zu reduzieren und verbindet mit dem Vorderende der Spantasche 4 über die Schrägkante L. weiter ist die Nebennut 11 von der äußeren Randfläche des Kopfabschnitts 2 her in ungefähr der Form eines Ventilatorblattes in Draufsicht eingekerbt (siehe 1), wobei die Spanfläche 3a der Spitze 3 direkt von oben betrachtet wird, sodass sie sich allmählich von der Vorderseite zur Rückseite des Kopfabschnitts hin verbreitert.
  • Andererseits ist der Werkzeugkörper 1 auf seiner Basisendseite mit zwei parallelen flachen Flächen 21 (eine davon ist nicht gezeigt) versehen, welche durch das Abflachen des äußeren Randes des Werkzeugkörpers 1 ausgebildet sind, wie in 6. gezeigt. Diese flachen Flächen 21 sind vorgesehen, um den Werkzeugkörper 1, der an einem Werkzeugmast eines Bearbeitungswerkzeugs getragen wird, am Drehen zu hindern, sodass der Werkzeugkörper 1 nicht durch einen Schneidwiderstand gedreht wird, welcher von einem Werkstück aufgewendet wird, das sich mit hoher Geschwindigkeit um die Achse O zusammen mit dem Hauptschaft des Bearbeitungswerkzeugs dreht.
  • Wie oben beschrieben wird bei dem Bohrwerkzeug dieser Ausführungsform das Gewicht des Kopfabschnitts 2 reduziert, indem der ausgeschnittene Abschnitt 7 und die konkave Nut 10 im Kopfabschnitt getrennt von der Spantasche 4 ausgebildet werden, wodurch die natürliche Frequenz erhöht wird. Des Weiteren wird das Gewicht des Kopfabschnitts 2 weiter reduziert, indem die Nebennut 11 zusätzlich zum ausgeschnittenen Abschnitt 7 und der konkaven Nut 10 ausgebildet wird, wodurch weiter die natürliche Frequenz erhöht wird. Dies macht es möglich, den Unterschied zwischen der natürlichen Frequenz des das Bohrwerkzeug beinhaltenden Bearbeitungssystems und der Frequenz der äußeren Kraft zu vergrößern, und dadurch Flattern aufgrund von Resonanz einzuschränken.
  • Durch das Ausbilden des ausgeschnittenen Abschnitts 7 und der konkaven Nut 10 in solchen Positionen wird eine ausreichende Dicke entlang der Richtung sichergestellt, in welcher die Hauptkraft F1 der Schneidekraft wirkt, wie in 5a bis 5d gezeigt, wodurch die Verringerung der Steifheit begrenzt wird.
  • In anderen Worten wird das Flattern unter gleichzeitiger Beschränkung der Steifheitsverringerung eingeschränkt, indem zusätzliche Dicke entfernt wird, während das zweite Moment der Fläche in Bezug auf die Achse Y senkrecht zur Hauptkraft F1 aufrecht erhalten wird.
  • Da der Rippenabschnitt 2a ebenso befestigt ist, um die Schlagkraft F2 aufzunehmen, wird die Steifheit in Bezug auf die Belastung erhöht, welche in der Richtung entlang der Schlagkraft F2 wirkt, sodass in dieser Richtung kaum ein Flattern auftreten kann.
  • Da des Weiteren das Vorderende der konkaven Nut 10 nicht auf der Vorderendfläche 2a des Kopfabschnitts 2 offen ist, wird die Verringerung der Steifheit weiter begrenzt.
  • Da aufgrund der obigen Ausführungen, entsprechend dem Bohrwerkzeug dieser Ausführungsform, das Flattern beschränkt wird, indem Resonanz während der Bearbeitung verhindert wird und gleichzeitig die Werkzeugsteifheit wie bisher beibehalten wird, ist es möglich die Bearbeitungsgenauigkeit zu erhöhen und den Bruch der Spitze zu vermeiden. Zusätzlich ist es möglich, den Betrag des Vorspringens des Werkzeugkörpers zu erhöhen und dadurch die innere Randfläche eines vorbereiteten Lochs mit größerer Tiefe präzise feinzubearbeiten.
  • Während die Nebennut 11 in der Beschreibung dieser Ausführungsform zwischen der Spantasche 4 und der konkaven Nut 10 ausgebildet ist, ist dies nicht immer nötig. D.h., dass selbst wenn das Bohrwerkzeug nur die konkave Nut 10 mit dem oben genannten Aufbau auf dem Kopfabschnitt 2 aufweist, ein Flattern im Vergleich mit einem herkömmlichen Bohrwerkzeug verringert werden kann, während gleichzeitig die Werkzeugsteifheit beibehalten wird.
  • Vorteile
  • Wie aus der obigen Beschreibung offensichtlich, kann die vorliegende Erfindung die folgenden Vorteile anbieten:
    • (a) Bei einem Bohrwerkzeug nach Anspruch 1 kann Flattern eingeschränkt werden, indem die konkave Nut im Kopfabschnitt ausgebildet wird, um so das Gewicht des Kopfabschnitts zu reduzieren und dadurch die natürliche Frequenz des Werkzeugs selbst zu erhöhen. Da darüber hinaus die Steifheit daran gehindert wird, sich aufgrund der Bildung der konkaven Nut zu verringern, indem die konkave Nut auf der äußeren Randfläche auf der von der Schneidklinge in Bezug auf die Achse des Werkzeugkörpers entgegengesetzten Seite ausgebildet wird, ist es möglich, die Bearbeitungsgenauigkeit zu erhöhen und einen Bruch an der Spitze zu vermeiden, und des Weiteren ist es möglich, den Betrag des Vorspringens des Werkzeugkörpers zu erhöhen und dadurch die innere Randfläche eins vorbereiteten Lochs mit großer Tiefe präzise feinzubearbeiten.
    • (b) Bei dem Bohrwerkzeug nach Anspruch 2 wird das Gewicht des Kopfabschnitts weiter reduziert, indem die konkave Nut in der oben genannten Position ausgebildet wird, und die Nebennut ebenso zwischen der konkaven Nut und der Spantasche ausgebildet wird, wodurch die natürliche Frequenz des Werkzeugs selbst erhöht wird. Daher ist es möglich, das Flattern weiter einzuschränken.
    • (c) Da bei dem Bohrwerkzeug nach Anspruch 3 die konkave Nut so ausgebildet ist, dass sie nicht an dem vorderen Ende des Kopfabschnitts offen ist, um weiter eine Verringerung der Steifheit aufgrund der Bildung der konkaven Nut einzuschränken, ist es im Vergleich mit einem Fall, in welchem die konkave Nut an dem vorderen Ende des Kopfabschnittes offen ist, möglich, ein Klappern weiter einzuschränken.

Claims (3)

  1. Bohrwerkzeug mit einer Schneide am vorderen Ende (2A) eines Werkzeugkörpers (1) und einer Spantasche (4), die in Verbindung mit einer Spanfläche (3a) der Schneide ausgebildet ist, wobei auf der in bezug auf die Längsachse (O) des Werkzeugkörpers der Schneide gegenüber liegenden Seite eine konkave Nut (10) an der äußeren Randfläche des Werkzeugkörpers ausgebildet ist, die Nut in Bezug auf beide Seiten einer durch die Spanfläche der Schneide definierten Ebene radial offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut als sich in Längsrichtung erstreckende Nut ausgebildet ist.
  2. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, wobei eine Nebennut (11) zwischen der Spantasche und der konkaven Nut ausgebildet ist.
  3. Bohrwerkzeug nach Anspruch 1, wobei die konkave Nut am vorderen Ende des Werkzeugkörpers keine Öffnung hat.
DE69925408T 1998-04-02 1999-03-31 Bohrwerkzeug Expired - Lifetime DE69925408T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP09046898A JP3438578B2 (ja) 1998-04-02 1998-04-02 中ぐりバイト
JP9046898 1998-04-02

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69925408D1 DE69925408D1 (de) 2005-06-30
DE69925408T2 true DE69925408T2 (de) 2006-02-02

Family

ID=13999439

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69925408T Expired - Lifetime DE69925408T2 (de) 1998-04-02 1999-03-31 Bohrwerkzeug

Country Status (6)

Country Link
US (1) US6126365A (de)
EP (1) EP0947267B1 (de)
JP (1) JP3438578B2 (de)
KR (1) KR100425572B1 (de)
DE (1) DE69925408T2 (de)
ES (1) ES2239815T3 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NO319690B1 (no) * 2001-01-23 2005-09-05 Teeness Asa Skjaerhode for verktoymaskiner
DE10145667A1 (de) 2001-09-10 2003-03-27 Horn P Hartmetall Werkzeugfab Schneidwerkzeug
JP4695365B2 (ja) * 2004-08-30 2011-06-08 株式会社木下技研 バイト
SE530182C2 (sv) * 2006-01-10 2008-03-18 Sandvik Intellectual Property Svarvbom för invändig svarvning med fluidkanal
JP5100835B2 (ja) * 2008-06-27 2012-12-19 京セラ株式会社 切削工具およびそれを用いた切削方法
JP5161324B2 (ja) * 2010-03-31 2013-03-13 日本特殊陶業株式会社 中ぐり用切削工具
EP2554302B1 (de) 2010-03-31 2023-05-10 Tungaloy Corporation Schneideeinsatz und schneidewerkzeug
EP2749366B1 (de) * 2011-08-26 2019-08-28 Kyocera Corporation Halter und schneidwerkzeug
US8826786B2 (en) * 2012-02-23 2014-09-09 Iscar, Ltd. Cutting tool with internal fluid delivery system
CN103934483B (zh) * 2013-01-21 2016-07-06 上海船用曲轴有限公司 一种用于加工曲拐内开档的刀具

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE440367C (de) * 1927-02-01 Emil Baumann Gewinderundstrehler mit zwei Schneiden fuer Innengewinde, insbesondere fuer Rohrmuffen
DE423913C (de) * 1924-08-06 1926-01-16 Georg Felsch Fa Ausdrehstahl
GB453292A (en) * 1935-06-17 1936-09-09 Frederick Charles Jearum Improvements in diamond tipped cutting tools
US3354526A (en) * 1964-05-25 1967-11-28 Futurmill Inc Milling tool
DE1942955C3 (de) * 1969-08-23 1973-11-29 Mapal Dr. Kress Kg, 7080 Aalen Einmesserreibahle mit einem mehrere Schneiden aufweisenden Messer korper
US4284375A (en) * 1979-11-02 1981-08-18 Tbt Tiefbohrtechnik Gmbh & Co. One-lip tool for deep drilling
US4693641A (en) * 1985-10-25 1987-09-15 Mitsubishi Kinzoku Kabushiki Kaisha End mill with throw-away tip
JPH0621605Y2 (ja) * 1987-02-03 1994-06-08 三菱マテリアル株式会社 スローアウェイ式穴明け工具
EP0405443B1 (de) * 1989-06-26 1994-10-19 Mitsubishi Materials Corporation Stange zum Bohren
JPH07276109A (ja) * 1994-04-12 1995-10-24 Seiji Tsuruta 内径加工ホルダー
JP3415944B2 (ja) * 1994-10-25 2003-06-09 株式会社木下技研 溝付切削工具
JPH09174303A (ja) * 1995-12-26 1997-07-08 Kyocera Corp スローアウェイバイト
US5848862A (en) * 1997-06-24 1998-12-15 Antoun; Gregory S. Boring bar with reverse mounted insert

Also Published As

Publication number Publication date
JP3438578B2 (ja) 2003-08-18
DE69925408D1 (de) 2005-06-30
EP0947267B1 (de) 2005-05-25
ES2239815T3 (es) 2005-10-01
EP0947267A3 (de) 2002-09-11
JPH11285906A (ja) 1999-10-19
KR19990082778A (ko) 1999-11-25
KR100425572B1 (ko) 2004-04-03
EP0947267A2 (de) 1999-10-06
US6126365A (en) 2000-10-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2851183C2 (de) Wendelbohrer
DE69927417T2 (de) Bohrer für bohrungen mit flachem grund
DE2751255C2 (de) Bohrwerkzeug
DE3037097C2 (de) Vollbohrwerkzeug, insbesondere Spiralbohrer
DE69210012T2 (de) Bohrer mit schneideinsatz und schneideinsatz mit einem symmetrischen bohrpunkt und schneidkante mit verschiedener länge
DE4307553B4 (de) Spiralbohrer
DE69002670T3 (de) Schneideinsatz für einen Fräser.
EP1334787B1 (de) Rundlaufschneidwerkzeug
EP0103235B1 (de) Mehrlippenbohrer
DE112009002613B4 (de) Kugelkopffräser
DE4236823B4 (de) Polierbohrer
EP2237913B1 (de) Bohrwerkzeug mit ausspitzung
DE102005014422B4 (de) Bohrgewindefräser
DE3339211C2 (de)
DE69013639T2 (de) Bohrer.
DE3624861C2 (de)
DE69124953T2 (de) Bohrwerkzeug und Einsatz dafür
DE10325600B4 (de) Schaftfräser
DE69510794T2 (de) Bohrwerkzeug mit ausnehmungen für abgerundete schneideinsätze
DE8912860U1 (de) Spiralbohrer
DE3446004C2 (de) Gesteinsbohrkrone
WO1996014954A1 (de) Bohrwerkzeug
DE19522837A1 (de) Bohrwerkzeug
DE69925408T2 (de) Bohrwerkzeug
DE69200269T2 (de) Rotierendes Schneidwerkzeug.

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition