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Die
gegenwärtige
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Charakterisierung von Produkten,
welche flüchtige
Substanzen enthalten, die zusammen einen Analyten bilden, umfassend
ein Messgerät
mit einer geschlossenen Messkammer und einer elektronischen Analyseschaltung
zur Bestimmung der Charakteristika des Analyten, ein Pumpsystem
zur Herstellung eines Vakuums im Innern der Messkammer, eine Probenahmekammer,
in welche der Analyt eingeführt
wird, und eine Kapillare, um die Probenahmekammer mit der Messkammer
zu verbinden.
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Eine
solche Vorrichtung wird insbesondere für die Identifizierung von geruchsabgebenden
Partikeln eingesetzt. Deshalb wird sie manchmal als «künstliche
Nase» bezeichnet.
Die Vorrichtung findet zum Beispiel Anwendungen auf dem Agro-Lebensmittelgebiet
oder in der Parfümerie
und gestattet, sich durch die Analyse der geruchsbehafteten Moleküle zu vergewissern,
dass sich die Qualität
der hergestellten Produkte in den Grenzen des geforderten Standards
bewegt. Die Vorrichtung dient vor allem dazu, Veränderungen
der Charakteristika gewisser Grundbestandteile oder eine Veränderung
der einen oder anderen Stufe im Herstellungsverfahren festzustellen.
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Zu
diesem Zweck entnimmt man in einer vorgeschriebenen Weise eine festgelegte
Menge des zu prüfenden
Produktes, schliesst sie in einen Behälter mit vorgegebenen und für eine Messreihe
konstanten Abmessungen ein. Der Behälter wird so gewählt, dass
ein nicht gefüllter
Freiraum verbleibt, der nach der Einstellung des Gleichgewichts
den Analyten in Form von repräsentativen
flüchtigen
Substanzen des Produktes enthält.
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In
den gegenwärtig
für solche
Verfahren benutzten Vorrichtungen charakterisiert man den Analyten
mit Hilfe eines Gaschromatographen. Dies geschieht, indem man den
Analyten in eine Probenahmekammer einführt, die mit einem Detektionssystem mittels
einer Trennsäule
verbunden ist. Diese ist mit einem speziellen Material ausgestattet.
Die Wahl der Trennsäule
und die Betriebsbedingungen gestatten Migrationsgeschwindigkeiten
zu erzeugen, welche für
jede den Analyten bildende Substanz verschieden ist. Ein Trägergas unter
leichtem Überdruck
sorgt für das
Mitreissen der Substanzen.
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Die
Zeit bis zum Erreichen des Detektors variiert daher in Funktion
der Eigenschaften der Moleküle,
die den Analyten bilden. Es ist somit möglich, die Qualität eines
Produktes auf Grund der Abfolge und der Dichte der beim Detektor
ankommenden Substanzen zu erkennen. Die so erhaltene Information
gestattet jedoch nicht, diese Substanzen zu identifizieren. Man
begnügt
sich im Allgemeinen damit, die zeitliche Entwicklung eines vom Analyten
nach einem Messzyklus hinterlassenen « Fingerabdruck » zu beobachten.
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Um
die Substanzen zu identifizieren, wird ein Massenspektrometer oder
ein Infrarot-Spektrometer am
Ausgang der Trennsäule
positioniert. So ist es möglich,
zusätzliche
Informationen betreffend die chemische Zusammensetzung des Analyten
zu erhalten.
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Das
verwendete Massenspektrometer wird im Allgemeinen so gewählt, dass
der ganze Spektralbereich der aus der Dissoziation der Moleküle des Analyten
entstehenden Ionen analysiert werden kann. Diese können eine
molekulare Masse von 400 oder mehr haben. Solche Spektrometer sind
kostspielig, aufwendig und empfindlich gegen Sauerstoff in dem Teil,
der die Messung sicherstellt. Dies bewirkt, dass sie sich schlecht
für Analyten
eignen, die gewöhnlich
reich an Luft sind.
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Das
japanische Patent 8'201'249 beschreibt eine
Vorrichtung, die ohne Chromatographen arbeitet. Die beschriebene
Vorrichtung besteht aus einer Probenahmekammer in welche eine Probe
eingeführt
wird. Diese Probenahmekammer ist mittels einer Kapillare mit einem
Massenspektrometer verbunden, das eine Messkammer aufweist. Die
Probenahmekammer, die Kapillare und die Messkammer werden erhitzt,
einerseits um die Geruchsstoffe freizusetzen, und andererseits um
deren Adsorption an den Wänden
zu verhindern.
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Der
Einsatz dieser oben beschriebenen Vorrichtungen bedingt jedoch zahlreiche
Vorsichtsmassnahmen, insbesondere um sich zu vergewissern, dass
das vorher gemessene Produkt nicht, zum Beispiel durch Adsorption
an den Wänden,
im Innern der Probenahmekammer, der Messkammer oder der Trennsäule zurückgeblieben
ist, denn dies kann die nachfolgende Messung verfälschen.
Es ist somit unerlässlich,
aufwendige und kostspielige Arbeitsgänge durchzuführen, um
die Reinheit dieser Vorrichtung sicherzustellen.
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Die
vorliegende Erfindung hat als Hauptzweck, diesem Nachteil zu begegnen
und insbesondere die Herstellung einer wie oben definierten Vorrichtung
zu gestatten, die leicht zu bedienen und automatisierbar ist.
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Zu
diesem Zweck hat die Erfindung zum Ziel, eine Vorrichtung zur Charakterisierung
von Produkten, die flüchtige
Stoffe enthalten, die zusammen einen Analyten bilden, wobei die
genannte Vorrichtung mit einem Messapparat versehen ist, der eine
Messkammer und eine elektronische Schaltung besitzt, um die Charakteristika
des Analyten zu definieren. Im Weiteren besitzt die Vorrichtung
ein Pumpsystem, um ein Vakuum im Innern der erwähnten Messkammer zu erzeugen,
eine Probenahmekammer, in welche die Probe eingeführt wird,
und eine Kapillare, um die Probenahmekammer mit der Meskammer zu
verbinden. Die Probenahmekammer der Vorrichtung umfasst:
- – einen
ersten Einlass, um den erwähnten
Analyten einzuführen,
versehen mit einem Verschluss,
- – einen
zweiten Einlass, der an eine Spülgasquelle
angeschlossen und mit einem Absperrhahn versehen ist, und
- – einen
Auslass für
die Evakuierung des Gases in der genannten Probenahmekammer, ebenfalls mit
einem Absperrhahn versehen.
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Die
Vorrichtung umfasst ausserdem ein Transfersystem für die Einführung des
Analyten in die Probenahmekammer und ein programmierbares Steuergerät zur Steuerung
der Analyseschaltung, des Transfersystems und der Absperrhähne. Das programmierbare
Steuergerät
ermöglicht
es, die Probenahmekammer, die Kapillare und die Messkammer in sequentieller
Weise zu spülen,
dann den Analyten in die Probenahmekammer einzuführen und schliesslich dessen
Analyse zu gewährleisten.
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Gemäss eines
ersten Ausführungsbeispiels der
Erfindung ist das programmierbare Steuergerät dadurch gekennzeichnet, dass
es so eingerichtet ist, dass
- – in einer
ersten Zeitphase die Absperrhähne
des zweiten Einlasses und des Auslasses geöffnet sind, um das Spülgas durchzulassen
solange sich noch eine signifikante Menge der Partikel des zuvor
analysierten Analyten in der Probenahmekammer, der Messkammer oder
der Kapillare befinden könnte,
- – in
einer zweiten Zeitphase der Einlassabsperrhahn geschlossen ist,
um das Eindringen des Spülgases
zu verhindern,
- – in
einer dritten Zeitphase das Transfersystem aktiviert ist, um den
Analyten in die Probenahmekammer einzuführen,
- – in
einer vierten Zeitphase der Auslassabsperrhahn geschlossen ist,
- – in
wenigstens einer fünften
Zeitphase das Analysegerät
die Charakteristika des Analyten bestimmt, der von der genannten
Probenahmekammer in die Messkammer gelangt,
- – in
einer sechsten Zeitphase das Verfahren gemäss der ersten Zeitphase erneut
beginnt, und dies so lange, wie weitere zu analysierende Produkte
vorliegen.
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Andere
Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden beim Lesen der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das zur Veranschaulichung
dient, aber auf das die Erfindung nicht begrenzt ist, deutlich werden.
Dies erfolgt im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen:
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Die 1 zeigt
eine Gesamtansicht einer Vorrichtung gemäss der Erfindung;
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Die 2 zeigt
einen schematischen Aufbau, der in detaillierterer Weise einen Teil
der Vorrichtung der 1 darstellt;
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Die 3 zeigt das logische Funktionsprinzip
eines Vorzugsmodus der Steuerung der Vorrichtung gemäss der Erfindung;
und
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Die 4 illustriert
eine Variante des Ausführungsbeispiels
der 2.
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Bezieht
man sich auf 1, so stellt man fest, dass
die Vorrichtung gemäss
der Erfindung aus einem parallelipipedförmigem Trägergerüst besteht, im Inneren dessen
ein Messapparat 2 vorhanden ist. Dieser wird detailliert
im Zusammenhang mit der 2 beschrieben. Eine Bedientafel 3 beansprucht einen
Teil einer der Seitenflächen
des Trägergerüstes 1.
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Die
obere Seite des Trägergerüstes 1 trägt eine
Schiene 4, auf welcher ein beweglicher Arm 5 in Richtung
der waagrechten Axe X und der senkrechten Axe Z läuft. Der
bewegliche Arm besitzt einen Manipulierkopf 6. Eine Steuereingabetastatur 7 besetzt
das eine Ende der Schiene 4.
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Auf
der Oberfläche
des Trägergerüstes befindet
sich ausserdem ein Tisch 8, auf dem die Behälter 9 stehen,
sowie ein Ofen 10, der an den Tisch 8 angrenzt.
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Die
Behälter 9 können verschiedenen
Typs sein, je nach dem zu analysierenden Produkt. In der nachfolgenden
Beschreibung wird jedoch davon ausgegangen, dass es sich um Flacons
handelt, die mit einem dichten Verschluss versehen sind.
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Letzterer
besteht aus einem Septum und einem Ring 9a, der das Septum
am Flacon befestigt. Der Ring 9a besteht in vorteilhafter
Weise aus einem magnetischen Werkstoff.
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Eine
Spülgasquelle 11 speist
den Analyseapparat 2 und den Kopf 6 mittels einer
Leitung 12.
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Die
Bedientafel 3 und die Steuereingabetastatur 7 sind
respektive durch Kabel 13 und 14 mit einem programmierbaren
Steuergerät
verbunden, das schematisch in 15 dargestellt ist. Das programmierbare
Steuergerät 15 wird
vorzugsweise durch einen Rechner realisiert, der die Steuerung der
verschiedenen Komponenten der Vorrichtung gemäss der Erfindung sowie die
Messung und die Berechnung der Steuer- und Auswerteparameter übernimmt.
Im Sinne einer Vereinfachung der Zeichnungen, sind die Verbindungen
zwischen dem programmierbaren Steuergerät und den von diesem gesteuerten
Komponenten nicht eingezeichnet.
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Die 2 gestattet
es, näher
darauf einzugehen, wie das Messgerät 2 und der Kopf 6 konzipiert
sind.
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Das
Messgerät 2,
dessen verschiedene Teile mit einer gestrichelten Linie umrandet
sind, wird von dem programmierbaren Steuergerät 15 gesteuert. Es besteht
aus einer Probenahmekammer 16 mit zwei Einlässen 17 und 18 und
zwei Auslässen 19 und 20. Die
Probenahmekammer 16 ist mit einer Analysevorrichtung 21 mittels
einer Kapillare 22 verbunden, die an den Auslass 20 angeschlossen
ist. Die Temperatur der Probenahmekammer 16, der Analysevorrichtung 21 und
der Kapillare 22 wird auf einem adäquaten Wert gehalten, dies
mittels eines in 42 schematisch eingezeichneten Temperaturreglers.
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Der
erste Einlass 17 wird mittels eines Absperrhahns 23 kontrolliert,
welcher durch das programmierbare Steuergerät 15 gesteuert wird.
Das programmierbare Steuergerät
kann die Probenahmekammer 16 ebenfalls mit einer Vakuumpumpe verbinden,
die schematisch in 24 dargestellt ist, sowie mit einer
Spülgasquelle
mittels der Leitung 12. Sie kann auch den Einlass 17 schliessen.
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Der
Einlass 18 ist durch ein zylindrisches Teil 25 definiert
und mit einem Gewinde 26 versehen. Er ist durch einen dichten
Verschluss abgeschlossen, der aus einem Septum besteht, das auf
dem Ende des zylindrischen Teils 25 mittels eines auf dem
Gewinde aufgeschraubten Ringes 28 befestigt ist.
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Der
Auslass 19 ist dazu bestimmt, das Spülgas austreten zu lassen. Er
besitzt einen Absperrhahn 29, der durch das programmierbare
Steuergerät 15 gesteuert
wird.
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Die
Analysevorrichtung 21 besteht vorzugsweise aus einem Massenspektrometer,
zum Beispiel dem Gerät
der Marke « ThermoStar » von der
Firma Balzers, Instruments AG. Es besteht aus einer Messkammer 21a und
einer Analysevorrichtung 21b. Die Messkammer 21a wird
mittels einer Pumpe unter Vakuum gehalten. Dieses Pumpsystem ist
in 30 schematisch dargestellt und befindet sich unmittelbar
neben der Messkammer. Die Analyseschaltung 21b misst die
Ionenströme
für verschiedene
Massen und sendet die gesammelten Informationen an das programmierbare
Steuergerät 15.
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Solche
Spektrometer gestatten es, Ionen zu charakterisieren, deren molare
Masse 300 erreicht. Diese Art von Spektrometer wurde bisher
ausschliesslich für
die Analyse von Gasen und Luft eingesetzt. Solche Spektrometer sind
wesentlich weniger empfindlich gegenüber Sauerstoff als Spektrometer,
die gestatten, Ionen mit molaren Massen von 400 oder mehr zu messen.
Sie werden bis dato verwendet und zusammen mit Chromatographen eingesetzt.
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Der
Bediener der Vorrichtung kann mit Hilfe der Bedientafel 3 die
Massen definieren, die bei der Messung des Analyten in Betracht
gezogen werden.
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Alternativ
kann die Pumpe 24 weggelassen werden. Die Probenahmekammer 16 ist
dann direkt mit dem Pumpsystem 30 verbunden.
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Der
Kopf 6 ist in starrer Weise auf den Arm 5 montiert.
Er besitzt ein Greiforgan 32, ein Lesegerät 33 und
eine Vorrichtung zur Überführung des
Analyten.
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Das
Greiforgan wird vorteilhafterweise mittels eines Elektromagneten
realisiert, der mit dem Ring 9a der Behälter zusammenarbeitet oder
mittels einer Zange, die die Behälter
durch Umgreifen erfasst. Es wird durch das programmierbare Steuergerät 15 gesteuert.
Solche Greiforgane sind dem Fachmann gut bekannt. Deshalb werden
sie hier nicht näher
beschrieben.
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Das
Lesegerät 33 gestattet,
die Behälter 9 zu identifizieren,
bevor sie vom Greiforgan 32 gefasst werden. Diese Identifikation
kann in vorteilhafter Weise mittels eines auf jedem Behälter angebrachten Strichcodes
gemacht werden. Die gesammelten Informationen werden an das programmierbare
Steuergerät 15 geschickt,
um die Identifikation der gemessenen Produkte zu gewährleisten.
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Die
Transfervorrichtung 34 für den Analyten umfasst eine
Spritze 35, die mit einem Kolben 36 und einer
Nadel 37 versehen ist. Die Spritze 35 ist ausserdem
mit einem Einlass 38 versehen, der einen Absperrhahn 39 besitzt,
welcher durch das programmierbare Steuergerät 15 gesteuert wird
und mittels eines Schlauches 12 mit der Spülgasquelle 11 verbunden
ist. Die Spritze kann vorteilhafterweise mittels klassischer, hier
nicht dargestellter Methoden, erhitzt werden, um eine Kondensation
oder eine Adsorption gewisser Substanzen des Analyten zu verhindern.
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Der
Kolben 36 wird durch einen Motor angetrieben, der schematisch
in 41 dargestellt ist und durch das programmierbare Steuergerät 15 gesteuert
wird.
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Die
Nadel 37 besitzt eine seitliche Öffnung 37a, an einer
Stelle in der Nähe
der Spitze.
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Das
Funktionsprinzip der oben genannten Vorrichtung ist das folgende:
Die
zu prüfenden
Produkte werden in die Behälter 9 eingeschlossen,
zum Beispiel im Laufe eines Fabrikationsverfahrens, entweder manuell
oder mittels einer automatischen Vorrichtung. Die Behälter 9 werden
so gefüllt,
dass ein Freiraum zwischen dem Produkt und dem Verschluss bestehen
bleibt. Sie werden manuell oder automatisch auf den Tisch 8 gebracht
(nicht dargestellt, weil nicht direkt zur Erfindung gehörend). Jeder
der Behälter 9 wird
vorteilhafterweise mit einem Identifikationssystem versehen, wie
zum Beispiel mit einem Strichcode.
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Wenn
der Bediener eine Messung initialisiert, stellt er die Temperatur
des Ofens 10 in Funktion des zu analysierenden Produktes
und der flüchtigen
Substanzen, die im Analyten erwartet werden, im Allgemeinen zwischen
30° C und
200° C,
ein. Er legt auch fest, welche Massen vom Spektrometer quantitatif
erfasst werden, um einen Fingerabdruck » des Analyten zu bestimmen.
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Er
legt ebenfalls die Temperatur der Probenahmekammer 16,
der Messkammer 21a, der Kapillare 22 und der Spritze 35 fest.
Diese Temperaturen werden vorzugsweise leicht höher als die des Ofens gewählt, um
die Absorption von weniger flüchtigen Substanzen
an den Wänden,
in der Probenahmekammer 16, der Kapillare 22 und
der Messkammer 21a zu vermeiden. Alle diese Werte werden
in das programmierbare Steuergerät 15 eingegeben.
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Wenn
die Temperatur erreicht ist, gibt das programmierbare Steuergerät 15 dem
Arm 5 den Befehl, den Kopf 6 über einen Behälter, dessen
Inhalt analysiert werden soll, zu bringen. Der Kopf 6 erfasst den
Behälter 9 mittels
des Greiforgans 32 und bringt ihn in den Ofen 10.
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Der
Behälter 9 bleibt
während
einer genügenden
Zeitdauer darin, um für
die Überführung in die
Gasphase aller Substanzen, die den Analyten bilden, zu sorgen. Diese
Zeitspanne beträgt
im Allgemeinen zwischen einer und zehn Minuten. Sie kann manchmal
bis zu einer Stunde betragen. Gleichzeitig kann der Behälter 9 leicht
bewegt werden, um die Verdampfung der den Analyten bildenden Substanzen
zu erleichtern und um die Homogenität des Produktes und des Analyten
zu gewährleisten.
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Die
Verweildauer im Ofen 10 und dessen Temperatur variieren
in Funktion des Produktes und des Analyten. Die Einstellungen des
Ofens und die Verweildauer werden durch Vorversuche erprobt, bei welchen
die optimalen Bedingungen bestimmt werden, unter welchen ein Gleichgewicht
zwischen dem Analyten in der Gasphase und der Produktprobe gewährleistet
ist. Diese Bedingungen werden danach unverändert gelassen, um die Reproduzierbarkeit der
Versuche zu garantieren.
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Das
programmierbare Steuergerät 15 steuert
auch die Heizung und die Spülung
des Messapparates 2 sowie der Transfervorrichtung 34.
Diese Spülung
wird mittels des in der Flasche 11 enthaltenen Spülgases ausgeführt. Die
Aufheizung des Messapparates wird mittels des geregelten Heizers 42 sichergestellt.
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Wenn
das programmierbare Steuergerät 15 feststellt,
dass die Probenahmekammer 16, die Messkammer 21a und
die Kapillare 22 sauber sind, die Temperaturen des Apparates 2 und
des sich im Behälter 9 befindlichen
Produktes den richtigen Wert erreicht haben, so bringt der Kopf 6 das
Transfersystem 34 über
den Behälter 9,
der sich im Ofen 10 befindet. Der Motor 41 drückt den
Kolben 36 vollständig in
die Spritze 35 hinein.
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Danach
senkt sich der Kopf 6, so dass die Nadel 37 das
Septum des Behälters 9 durchsticht und
im Freiraum oberhalb des Produkts zum Stillstand kommt. Der Motor 41 steuert
dann die Verschiebung des Kolbens nach oben, so dass ein Teil des
Analyten vom Behälter 9 in
die Spritze 35 überführt wird.
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Der
Kopf 6 wird sodann nach oben gebracht und zieht die Nadel 37 mit
sich, die somit den Behälter 9 verlässt. Sie
wird oberhalb des Einlasses des Messapparates 2 platziert.
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Man
wird feststellen, dass sich der Druck im Freiraum des Behälters 9 gegenüber dem
Umgebungsdruck erhöht.
Dies ist eine Folge der Erwärmung
des Produktes im Ofen 10, was zu einer Verflüchtigung
der Substanzen und zu einer Ausdehnung der sich im Behälter befindenden
Luft führt.
Somit ist der Druck im Innern der Spritze 35 ausreichend,
um zu verhindern, dass während
der Verschiebung des Kolbens Luft von Aussen eindringt.
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Der
Kopf 6 wird erneut nach unten bewegt. Die Nadel 37 durchsticht
das Septum 27. Der Motor 41 steuert den Kolben 36,
der den Analyten in die Probenahmekammer 16 injiziert.
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Während dieses
Vorganges ist der Absperrhahn 23 geschlossen, während der
Absperrhahn 29 offen ist. Dadurch bleibt der Druck im Innern
der Probenahmekammer 16 nahe am Aussendruck, während das
sich noch in der Probenahmekammer 16 befindliche Spülgas durch
den Absperrhahn 29 ausgetrieben wird.
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Am
Schluss der Injektion wird der Absperrhahn 29 geschlossen.
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Alternativ
kann, wenn die Spülung
fertig ist und bevor der Analyt eingeführt wird, die Probenahmekammer 16 mittels
der Vakuumpumpe 24 vom Spülgas befreit werden. Während dieses
Vorgangs und während
der Einführung
des Analyten in die Probenahmekammer 16 bleibt der Absperrhahn
dann geschlossen.
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Anstatt
die Probenahmekammer 16 zu spülen, ist es auch möglich, diese
zu reinigen, indem ihr Inhalt mittels der Vakuumpumpe abgepumpt
wird.
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Nach
Einführen
des Analyten in die Probenahmekammer 16 wird ein Teil davon
unter Einwirkung einer Druckdifferenz in die Messkammer 21a gesaugt.
Diese Druckdifferenz entsteht dadurch, dass die Messkammer 21a durch
das Pumpsystem unter Hochvakuum gehalten wird.
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Die
Moleküle
des Analyten die für
die Messung bestimmt sind, werden in Ionen fragmentiert, die dann
in der Messkammer 21a mittels des Massenspektrometers analysiert
werden.
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Wenn
eine um die Genauigkeit der Messung zu garantieren ausreichende
Menge des Analyten in die Messkammer 21a eingedrungen ist,
werden die von der Analyseschaltung 21b gesammelten Informationen
von dem programmierbaren Steuergerät verarbeitet.
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Genauer
gesagt registriert das programmierbare Steuergerät 15 den Ionenstrom
für die
verschiedenen molaren Massen, die vorher ausgewählt worden sind, und vergleicht
dieses Ergebnis mit den früher
erhaltenen Werten für
diese Art von Analyt. Die Messzeit kann für jede der Massen so gewählt werden,
dass der gemessene Ionenstrom ausreicht, um das zu untersuchende
Produkt in optimaler Weise zu charakterisieren. Man beobachtet nämlich, dass
gewisse Ionen, selbst wenn nur in geringen Mengen vorhanden, besonders
massgeblich sind. Eine Verlängerung
der Messzeit gestattet dann, die Messgenauigkeit zu erhöhen.
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Mit
anderen Worten, man bestimmt den « Fingerabdruck » des gemessenen
Analyten und vergleicht diesen mit einem Referenz-« Fingerabdruck », der aus älteren Messungen
stammt.
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Ist
das Ergebnis nicht zufriedenstellend, kann das programmierbare Steuergerät 15 so
eingerichtet werden, dass es den Bediener auf die festgestellte
Abweichung aufmerksam macht, ja sogar dass es direkt auf den Produktionsprozess
Einfluss nimmt, um Veränderungen
der Prozessparameter vorzunehmen.
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Ein
neuer Messzyklus kann initialisiert werden, sobald der Behälter, der
sich im Ofen 10 befindet, herausgenommen und an eine zweckmässige Stelle
auf den Tisch 8 zurückgestellt
wurde, zum Beispiel auf den Platz, den er vorher eingenommen hatte,
um entweder wiederverwertet oder entsorgt zu werden.
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Das
programmierbare Steuergerät 15 kann gemäss zweier
Hauptmodi arbeiten. Im ersten Modus wird das Funktionieren der Vorrichtung
gemäss der
Erfindung durch eine Feedback-Regelung erreicht, während im
zweiten Modus die Steuerung durch Programmierung erfolgt.
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Das
Funktionsschema der 3, welches nachfolgend
beschrieben ist, zeigt ein Funktionsbeispiel mit Feedback-Regelung.
Die Beschreibung der Abbildung wird vervollständigt mit Hinweisen darauf, inwiefern
sich diese von einer Steuerung durch Programmierung unterscheidet.
Die Vorgänge
für jede der
verschiedenen Schritte sind in einem gestrichelt gezeichneten Rechteck
zusammengefasst.
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Sobald
die Messung initialisiert wurde, was im Rechteck 50 dargestellt
ist, steuert das programmierbare Steuergerät die Heizung des Ofens 10 und des
thermischen Reglers 42.
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Wenn
sich die Temperaturen stabilisiert haben, kann das programmierbare
Steuergerät
einen ersten Messzyklus einleiten und es führt in einer ersten Zeitspanne
die Gesamtheit der Vorgänge
aus, die im Rechteck 51 dargestellt sind. Es veranlasst
zuerst die Öffnung
des Absperrhahns 23, so dass das Spülgas in die Probenahmekammer 16 eintreten
kann. Es öffnet
ausserdem den Absperrhahn 29, so dass das Spülgas entweichen
kann. Was die Spritze 35 anbetrifft, ist sie sauber. Der
Kolben befindet sich am unteren Ende in der Spritze.
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Solange
das am programmierbaren Steuergerät 15 ankommende und
von der Analyseschaltung 21b stammende Signal das Vorhandensein
anderer Substanzen als das Spülgas
feststellt, geht die Spülung
weiter.
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Im
Falle einer Steuerung gemäss
dem zweiten Modus wird dem programmierbaren Steuergerät 15 eine
Spülzeit
vorgegeben, die vorab, in Funktion eines zuvor gemessenen Analyten,
definiert worden ist.
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Parallel
dazu sendet das programmierbare Steuergerät 15 der Führungsvorrichtung
des Armes 5 und dem Kopf 6 Befehle, die im Rechteck 52 dargestellt
sind und die bewirken, dass das Greiforgan sich oberhalb des Behälters 9 positioniert,
der das zu charakterisierende Produkt enthält, und dann diesen erfasst
und in den Ofen 10 bringt. Während dieser Überführung bestimmt
der Strichcodeleser 33 den Inhalt des Behälters und überträgt diese
Information an das programmierbare Steuergerät 15.
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Wenn
das programmierbare Steuergerät 15 annimmt,
dass der Behälter
die richtige Temperatur erreicht hat, und dass die Probenahmekammer 16, die
Kapillare 22 und die Messkammer 21a sauber sind,
gibt es den Befehl für
eine Reihe von Vorgängen,
welche einer zweiten Zeitphase entsprechen und im Rechteck 53 der 3 zusammengefasst sind.
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Genauer
gesagt schliesst das programmierbare Steuergerät 15 die Absperrhähne 23 und 39 und gibt
dem Arm den Befehl, den Kopf 6 oberhalb des Behälters 9 zu
positionieren und insbesondere die Nadel 37 oberhalb seines
Septums.
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Das
programmierbare Steuergerät 15 überprüft dann,
ob die Absperrhähne 23 und 39 geschlossen
sind und ob der Kopf 6 in der geforderten Stellung ist.
Diese Überprüfung kann
mittels Sensoren erfolgen, die respektive mit dem Kolben 35,
den Absperrhähnen 23 und 29,
sowie dem Kopf 6 zusammenarbeiten.
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Wenn
diese Bedingungen erfüllt
sind, sendet das programmierbare Steuergerät 15 eine Reihe von Befehlen
aus, die einer dritten Zeitspanne entsprechen und die im Rechteck 54 dargestellt
sind. Der Arm 5 wird senkrecht verschoben, so dass er den Kopf 6 so
weit herunterführt,
dass die Nadel 37 das Septum des Behälters 9 durchsticht
und in dem Freiraum verharrt, der den Analyten enthält, ohne
in das Produkt einzutauchen.
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Nach Überprüfung dieses
Vorganges schaltet das programmierbare Steuergerät 15 den Motor 41 ein,
um den Kolben 36 nach oben zu verschieben. Somit wird eine
festgelegte Menge des Analyten vom Behälter 9 in die Spritze 35 überführt.
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Wenn
die Menge des Analyten vom programmierbaren Steuergerät 15 als
ausreichend erachtet wird, stellt letzterer den Motor 41 ab
und der Kopf 6 wird angehoben, so dass die Nadel 37 aus dem
Behälter 9 herausgezogen
wird.
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Das
programmierbare Steuergerät 15 gibt danach
den Befehl, den Kopf 6 genau über dem Einlass 8 zu
positionieren. Die Nadel 37 befindet sich somit oberhalb
des Septums 27 und verschliesst den Einlass 18.
Das programmierbare Steuergerät 15 bewirkt
danach das Absenken des Kopfes 6. Die Nadel 37 durchsticht
das Septum 27 und dringt in die Probenahmekammer 16 ein.
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Nachdem
das programmierbare Steuergerät 15 überprüft hat,
ob die Nadel sich in der vorgesehenen Position befindet, gibt es
dem Motor 41 den Befehl, den Kolben 36 in die
Spritze 35 hineinzudrücken und
somit den Analyten in die Probenahmekammer 16 zu befördern. Um
einen Überdruck
in letzterer zu vermeiden, wird der Absperrhahn 29 offen
gehalten. Somit verdrängt
der Analyt das Spülgas
aus der Probenahmekammer 16.
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In
einer vierten Zeitspanne, die im Rechteck 55 dargestellt
ist, bestimmt ein, in der Abbildung nicht eingezeichneter, Sensor,
der sich in der Probenahmekammer 16 befindet, den Zeitpunkt,
zu dem der Druck in der Probenahmekammer den vorgesehenen Wert erreicht.
Alternativ dazu kann auch vorgegeben werden, dass der Druck in der
Probenahmekammer 16 dem Atmosphärendruck entsprechen soll.
In diesem Fall genügt
es, dass der Absperrhahn 29 lediglich aus einem Ventil
besteht, das das Entweichen des Gases aus der Probenahmekammer 16 nach draussen
erlaubt, jedoch nicht ein Eindringen in die Probenahmekammer. Die
Probenahmekammer 16 kann somit nicht durch Substanzen aus
der Umgebung verunreinigt werden. In diesem Fall würde sich der
Absperrhahn 29 automatisch schliessen.
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In
einer fünften
Zeitphase, die durch das Rechteck 56 dargestellt ist, gibt
das programmierbare Steuergerät 15 dem
Arm 5 den Befehl, den Kopf 6 wieder hochzuziehen,
der wiederum die Nadel 37 aus dem Messapparat 2 herauszieht.
Der Behälter 9, dessen
Analyt gerade analysiert wird, wird aus dem Ofen 10 herausgenommen
und in Lagerstellung gebracht. Er kann einfach die Stellung wieder
einnehmen, die er ursprünglich
auf dem Tisch 8 hatte.
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Die
Spritze 35 und die Nadel 37 werden gespült. Zu diesem
Zweck wird der Kolben 36 bis oberhalb der Öffnung 38 hochgezogen.
Das programmierbare Steuergerät 15 öffnet den
Absperrhahn 39. Somit durchströmt das Spülgas die Spritze 35 und entweicht
durch die Öffnung 37a der
Nadel. Die so ausgeführte
Spülung
kann vorteilhafterweise durch eine Hin- und Herbewegung des Kolbens 36 ergänzt werden,
die das Spülgas
aus der Spritze heraustreibt.
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Parallel
dazu analysiert das programmierbare Steuergerät 15 die vom Massenspektrometer
gelieferten Ergebnisse mittels der Analyseschaltung 21b.
Wenn sich die gelieferten Ergebnisse stabilisiert haben, verarbeitet
das programmierbare Steuergerät diese
und speichert sie. Gegebenenfalls kann es so programmiert werden,
dass ein Alarm ausgelöst
wird, wenn die Ergebnisse nicht der vorab definierten Norm entsprechen.
Es ist ebenfalls möglich,
ein direktes Anpassen des Fabrikationsprozesses auf Grund der erhaltenen
Ergebnisse vorzusehen.
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Sind
diese Vorgänge
beendet, kann das programmierbare Steuergerät 15 in einer sechsten
Zeitspanne, – im
Rechteck 57 dargestellt – einen neuen Messzyklus initialisieren,
gemäss
der gleichen oben beschriebenen Abfolge.
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Gemäss einem
anderen, in 4 dargestellten, Ausführungsbeispiel
wird der Analyt nicht mehr mittels einer Spritze in die Probenahmekammer 16 eingeführt, sondern
wird auf einem adsorbierenden Stoff festgehalten.
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Dazu
wird der adsorbierende Stoff zuvor in eine Umgebung gebracht, die
den Analyten enthält – oder in
der der Analyt zirkuliert – und
die angemessene Temperatur-, Druck,- und Feuchtigkeitsbedingungen
aufweist.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist die Probenahmekammer 16 durch einen Deckel 60 verschlossen,
der mit der Wand der Probenahmekammer 60 durch ein Scharnier
verbunden ist. Eine Dichtung 62 sorgt für die Dichtheit zwischen dem
Deckel 60 und der Wand der Probenahmekammer 16.
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Der
Analyt wird mittels eines Substrates 63, zum Beispiel Aktivkohle,
die in einem zylindrischen Schiffchen enthalten ist, überführt. Das
untere Ende des Schiffchens ist mittels eines durchlöcherten
Abschlusses 64a versehen. Das Schiffchen 64 ist
ausserdem mit einem Ring 64b versehen, der seine Handhabung
ermöglicht.
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Der
Temperaturregler 42 sorgt für die Heizung der Probenahmekammer 16.
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Vor
dem Einführen
des Schiffchens 64 veranlasst das programmierbare Steuergerät 15 das Schliessen
der Absperrhähne 23 und 29 sowie
das Öffnen
des Deckels 60. Dies geschieht mittels eines motorisierten
Armes 66, zum Beispiel mittels eines pneumatischen Kolbens.
Die Greifvorrichtung 32 bringt dann das Schiffchen 64 in
die Probenahmekammer 16. Das programmierbare Steuergerät 15 veranlasst
das Schliessen des Deckels 60.
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Die
Temperatur, die in der Probenahmekammer 16 herrschen soll,
wird so gewählt,
dass der Analyt freigesetzt wird. Das programmierbare Steuergerät 15 veranlasst
die Öffnung
des Absperrhahns 23. Somit spielt das Spülgas, das
von oben in die Probenahmekammer eingeführt wird, die Rolle des Kolbens
und drängt
den Analyten in den unteren Teil der Probenahmekammer 16,
was seine Einführung
in die Kapillare 22 somit erleichtert. Die Messung wird
danach wie oben beschrieben ausgeführt.
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Wenn
die Messphase beendet ist, wird das Schiffchen 64 mit der
adsorbierenden Substanz wieder herausgezogen, bevor die Apparatur
gespült wird.
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Diese
Verfahrensweise bietet die gleichen Vorteile wie die weiter oben
Beschriebene und eignet sich gut für die Analyse von Substanzen,
die als Spuren vorhanden sind und leicht desorbiert werden können.
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Wie
im Laufe der oben genannten Beschreibung festgestellt werden konnte,
erlaubt die Vorrichtung gemäss
der Erfindung eine automatische oder halbautomatische Kontrolle
der Qualität
von Produkten, die flüchtige
Substanzen enthalten, wie solche, die in der Agro-Lebensmittelindustrie
anzutreffen sind. Es handelt sich um ein System, dessen Kosten im
Vergleich zu den erlangten Ergebnissen gering sind. Die erzielte
Genauigkeit garantiert sichere und reproduzierbare Tests.
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Die
Erfahrung hat gezeigt, dass trotz des Verzichts auf den Einsatz
eines Gaschromatographen, sei er an ein Massenspektrometer angeschlossen,
das Messungen von Ionen mit einer molaren Masse grösser als
300 erlaubt, oder auch nicht, der vom Analyten erhaltene « Fingerabdruck » absolut ausreichend
ist, um einen Produktionsprozess zu überwachen. Ausserdem ist die
Messfrequenz bei der oben beschriebenen Vorrichtung besonders hoch.
Ein vollständiger
Messzyklus kann nämlich
in einer Zeitspanne ausgeführt
werden, die praktisch durch die Zeitspanne bestimmt wird, die notwendig ist,
um das zu charakterisierende Produkt zu erhitzen.