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Die
Erfindung betrifft Verbesserungen beim Wiegen eines Objekts, insbesondere
betrifft sie eine verbesserte Anordnung zum Lagern einer Lastzelle.
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Es
ist bekannt, das Gewicht eines Behälters oder Tanks dadurch zu
messen, daß der
Behälter oder
Tank auf eine Lastzelle aufgebracht wird. Häufig werden mehr als eine Zelle
verwendet, und die Summe der von den mehreren Zellen gemessenen
Gewichte dient als Angabe des Gesamtgewichts. Die Lastzelle enthält typischerweise
einen Träger,
der an einem Ende an einer Lageranordnung befestigt ist und an dem
entgegengesetzten Ende eine Last auf einer Taste oder Auflage trägt. Die
auf die Taste oder Auflage wirkende Last biegt den Träger durch
und ruft meßbare
Spannungen hervor. Natürlich
sind zahlreiche weitere Ausgestaltungen einer Lastzelle bekannt.
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Um
das Gewicht des Behälters
oder des Tanks (und deren Inhalte) exakt auf die Lastzelle zu übertragen,
ist es bekannt, eine Lageranordnung bereitzustellen, die eine Basis,
auf der die Lastzelle fixiert werden kann, und eine bewegliche Plattform enthält. Die
Lageranordnung wird üblicherweise
unterhalb des zu wägenden
Objekts installiert, und die bewegliche Plattform wird an dem Objekt
angebracht. Die Lastzelle wird an der Lageranordnung derart gelagert,
daß das
Gewicht des Objekts nach unten über
die Plattform auf die Lastzelle einwirkt. Die Lageranordnung hält die Last
stabil und fixiert sie auf der Lastzelle.
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Bei
großen
und schweren Objekten (bis zu 20 Tonnen oder darüber) ist beträchtliche
technische Erfahrung erforderlich, um die Lageranordnung und die
Lastzelle in bezug auf die Last in ihrer Lage zu installieren. Da
das gesamte Gewicht exakt in die Lastzelle eingeleitet werden muß, muß das Objekt
zunächst
angehoben werden, bevor die Lageranordnung eingeführt wird.
Anschließend
muß das
Objekt auf die Plattform abgesenkt werden, die ihrerseits auf die
Lastzelle gedrückt
wird.
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Es
ist bekannt, eine Lageranordnung zu verwenden, die sich vor der
Installierung einer Lastzelle installieren läßt. Sie enthält eine
Basis, welche eine Abstützung
für eine
Lastzelle definiert, ein bewegliches Trägerelement, welches sich relativ
zu der Basis bewegen läßt, und
eine bewegliche Plattform. Die Plattform sitzt oben auf dem beweglichen
Trägerelement,
und in der Einbaulage (der Nicht-Arbeitslage) wird das Trägerelement
an der Basis in einer ersten Stellung verriegelt. Dies ermöglicht,
Plattform und Abstützung
unter das Objekt zu schieben. Dann wird unterhalb der Plattform
in die Lageranordnung eine Lastzelle eingeführt. Schließlich wird der Trägenahmen
abgesenkt, was zur Folge hat, daß die Plattform und das Objekt
nach unten auf die Lastzelle abgesenkt werden. Schließlich wird
die Abstützung
ausreichend weit abgesenkt, damit die gesamte Last und die Plattform
auf der Lastzelle ruhen. Auf diese Weise läßt sich die Lastzelle leicht
installieren, nachdem der Anfangs-Stahlbau abgeschlossen ist und
die Lageranordnung in ihrer Arbeitsstellung eingerichtet ist.
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Obschon
die zum Stand der Technik zählende
Lageranordnung insofern vorteilhaft ist, als sie das Entfernen und
das Einführen
der Lastzelle zu jeder Zeit nach der Installierung der Lageranordnung
ermöglicht,
ist sie dennoch nicht frei von Problemen. Das bewegliche Trägerelement
für die
Plattform, welches in bezug auf die Basis angehoben und abgesenkt
werden kann, ist in der Fertigung kompliziert und muß hohen
Lasten widerstehen.
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Gemäß einem
ersten Aspekt schafft die Erfindung eine Kombination aus einer Lagerungsanordnung
und einer Lastzelle zum Messen des Gewichts eines Objekts, umfassend:
einen
ortsfesten Teil mit einer Basiseinrichtung und einer Trägereinrichtung;
und
eine bewegliche Plattform, die von der Trägereinrichtung
in ihrer Ruheposition (Nicht-Arbeits-Position) getragen
wird, in welcher die Plattform dazu ausgebildet ist, aus ihrer Ruheposition
in eine Arbeitsposition mit Hilfe eines die Lastzelle aufweisenden
Hebels angehoben zu werden, wobei die bewegliche Plattform dazu
ausgebildet ist, in dieser Arbeitsposition von der Lastzelle getragen
zu werden.
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Hierdurch
läßt sich
die Lageranordnung dazu ausbilden, relativ zu dem Objekt in Position
gebracht zu werden, wenn sie sich in der Installationsstellung (Nicht-Arbeits-Stellung)
befindet, wobei die Lastzelle dann dazu benutzt werden kann, die
bewegliche Plattform in ihre Arbeitsstellung anzuheben.
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Die
Trägereinrichtung
kann ein Trägerelement
aufweisen, welches von der Basiseinrichtung durch einen Trägerrahmen
beabstandet ist, um einen Hohlraum zu definieren. Das Trägerelement
kann gegenüber
der Basiseinrichtung fixiert werden. Die Lastzelle kann zumindest
teilweise innerhalb des Hohlraums untergebracht werden.
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Der
ortsfeste Teil kann ein oder mehrere Gewindelöcher aufweisen, ausgebildet
zur Aufnahme eines zugehörigen
Gewindebolzens zum Sichern einer Lastzelle an der Basiseinrichtung.
Der Trägerrahmen
kann relativ zu der Basis fixiert werden.
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Die
Lastzelle kann eine Schersegment-Zelle oder irgendeine andere Art
von bekannte Lastzelle sein.
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Das
Trägerelement
kann ein im wesentlichen planares Element aufweisen, welches integral
mit dem Trägerrahmen
ausgebildet ist und in sich eine Öffnung aufweist, durch die
ein Teil der beweglichen Plattform verläuft.
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Die
bewegliche Plattform kann ein plattenähnliches Element mit einer
Oberseite aufweisen, welche ausgebildet ist zum Zusammenarbeiten
mit der Last oder dem Objekt, und welches eine Unterseite aufweist,
von der ein Verlängerungsteil
wegsteht. Das Verlängerungsteil
kann so ausgebildet sein, daß es
in der Öffnung
des Trägerelements
aufgenommen wird.
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Das
Trägerelement
kann mit einem erhabenen Vorsprung oder einer Wand ausgestattet
sein, die die Öffnung
an seiner Oberseite umgibt. Dies wiederum kann dazu ausgebildet
sein, mit der Unterseite der beweglichen Plattform in der Ruhestellung
in Berührung
zu treten.
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Der
erhabene Vorsprung kann eine kontinuierliche oder diskontinuierliche
Wand mit einem im wesentlichen kegelförmigen Querschnitt sein, fixiert um
die Öffnung
in dem Trägerelement
herum. Der obere Bereich oder die Spitze der Wand kann flach abgespant
sein. Die erhabene Wand hat den Vorteil, daß sie die Plattform oberhalb
der Oberseite des Trägerelements
hält. Jeglicher
Schmutz oder mögliche Fremdmaterialien,
die sich auf dem Trägerelement sammeln,
fallen von den Seiten der Wand herunter auf die Oberfläche der
Trägerelemente.
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Der
Verlängerungsteil
der beweglichen Plattform kann lose in die Öffnung des Trägerelements eingepaßt sein.
Damit kann die Plattform sich in einer Ebene parallel zur Oberfläche des
Trägerelements
in einem Bereich bewegen, welcher dem Spielraum zwischen dem Verlängerungsteil
der Plattform und der Öffnung
entspricht.
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Ein
Distanzteil kann am freien Ende des Verlängerungsteils der Plattform
angeordnet sein. Es kann von einem O-Ring an dem Verlängerungsteil gehalten
werden, wobei der O-Ring
einen Umfang des Verlängerungsteils
umgibt und in einer komplementären
Ausnehmung in einer Oberseite des Distanzteils aufgenommen ist.
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Das
Distanzteil kann mit einem Längsschlitz auf
einer Unterseite ausgestattet sein, ausgebildet zur Aufnahme einer
Taste oder eines Knopfs der Lastzelle. Der Schlitz dient zum örtlichen
Fixieren des Distanzstücks
an der Lastzelle. Das Distanzteil (und mithin der Schlitz) kann
frei gegenüber
dem Verlängerungsteil
drehen, so daß der
Schlitz in bezug auf den Verlängerungsteil
eine bevorzugte Relativ-Orientierung einnehmen kann.
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Es
kann eine Sicherungseinrichtung vorgesehen sein, wodurch, wenn die
Lastzelle an der Lageranordnung mit Hilfe der Sicherungseinrichtung festgelegt
ist, die Lastzelle in der Lage ist, in bezug auf die Basiseinrichtung
des ortsfesten Teils eine Schwenkbewegung zu vollziehen, um als
Hebel zu fungieren, mit dem die Plattform aus der Ruhestellung in
die Arbeitsstellung bewegt wird.
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Die
Sicherungseinrichtung kann einen oder mehrere Bolzen aufweisen,
die jeweils einen Kopf und einen Gewindeschaft aufweisen, ausgebildet zum
Durchsetzen einer oder mehrerer entsprechender Öffnungen in der Lastzelle,
um mit einer bzw. mehreren zugehörigen
Gewindelöchern
in der Basiseinrichtung zusammenzuwirken. Die Basiseinrichtung kann
ein abgestuftes Profil besitzen, wodurch ein Teil der Basiseinrichtung
direkt unterhalb des Trägerelements
niedriger gelegen ist als ein Bereich, der die Gewindelöcher für die Sicherungseinrichtung
enthält,
wobei zwischen den beiden Teilen und der Lastzelle eine Stufe existiert,
die sich über
sowohl die Teile erstreckt als auch um die Stufe verschwenkbar ist, wenn
die Bolzen angezogen werden, wobei die Bolzen-Köpfe auf die Lastzelle eine
nach unten gerichtete Kraft ausüben.
Alternativ können
Beilagscheiben dazu verwendet werden, ein Ende der Lastzelle gegenüber der
Basis anzuheben, oder, alternativ, kann die Lastzellen-Lagerfläche abgestuft
sein, anstatt die Basis abgestuft auszubilden.
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Die
Bolzen können
einen derart bemessenen Außendurchmesser
des Gewindeteils aufweisen in bezug auf den Innendurchmesser des
betreffenden Lochs in der Lastzelle, daß, wenn die Bolzen nur teilweise
in den Löchern
in der Basiseinrichtung angezogen sind, die Lastzelle relativ zu
der Achse der Bolzen und der Basiseinrichtung gedreht werden kann,
wobei aber, wenn die Bolzen vollständig angezogen sind, die Lastzelle
an einer Bewegung gehindert ist. Um einen besseren Hebelarm zu erreichen, wenn
die Lastzelle in ihrer Arbeitsposition gehebelt wird, kann die Lastzelle
an einer geeigneten Hebelplatte mit Fixierlöchern angebracht werden, wobei die
Fixierlöcher
derart gelegen sind, daß ein
größeres Hebelverhältnis gegenüber dem
Schwenkpunkt erreicht wird im Vergleich zu den Lastzellen-Befestigungselementen.
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Damit
schafft die Erfindung eine Anordnung zum Wiegen eines Objekts, umfassend
einen Träger und
eine Plattform, die in eine Ruheposition gebracht werden und in
eine Arbeitsposition mit Hilfe einer als Hebel fungierenden Lastzelle
angehoben werden können,
woraufhin die Lastzelle zum Messen des Gewichts dese Objekts durch
die Plattform eingesetzt werden kann.
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Im
folgenden wird lediglich beispielhaft eine Ausführungsform der Erfindung anhand
der begleitenden Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
Seitenansicht des ersten Teils der Lageranordnung;
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2 eine
Draufsicht auf den ersten Teil der Lageranordnung;
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3 eine Überkopf-Schnittansicht
der ersten Teils;
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4 eine
Draufsicht auf den ersten Teil;
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5 eine Überkopfansicht
der beweglichen Plattform der Lageranordnung;
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6 eine
Stirnansicht der beweglichen Plattform nach 5;
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7 eine
Draufsicht auf ein Distanzteil zum Anbringen an einem Ende der zylindrischen
Verlängerung
des Plattformteils;
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8 eine
Seitenansicht des in 7 dargestellten Teils;
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9 eine
Seitenansicht der vollständigen Lageranordnung
mit einer unterhalb eines Tanks in der Ruhestellung installierten
Lastzelle;
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10 eine
Seitenansicht entsprechend der in 9 dargestellten
Ansicht, wobei die Lastzelle fest an der Basis angebracht ist und
die Plattform an der Lastzellen-Taste in die Arbeitsstellung angehoben
ist;
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11 eine
Seitenansicht von drei Lageranordnungen, die unterhalb eines Tanks
angeordnet sind; und
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12 eine Überkopf-Ansicht,
welche die Anordnung der Lageranordnungen unterhalb des Tanks nach 11 veranschaulicht.
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Die
Lageranordnung ist aus Metall oder Verbundwerkstoffen in drei Stücken gegossen
oder geformt. Das erste Stück 10 enthält eine
einstückige Basiseinrichtung
und eine Trägereinrichtung.
Das zweite Stück
umfaßt
eine bewegliche Plattform 20, und das dritte Stück umfaßt einen
(optional) einstellbaren Distanzring. Die drei Stücke sind
getrennt in den 1 bis 8 dargestellt,
ihre gegenseitige Lagebeziehung innerhalb der Lageranordnung ist
in den 9 und 10 dargestellt.
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Die
Lageranordnung ist dazu ausgebildet, in eine Lücke unterhalb eines zu wiegenden
Objekts (im folgenden als Last bezeichnet) eingeführt zu werden und
eine Lastzelle aufzunehmen, die dazu ausgebildet ist, den Wiegevorgang
auszuführen.
Der Fachmann erkennt natürlich,
daß sie
auch auf einer Seite des Objekts angeordnet sein könnte, um
das Objekt über
Tragstäbe
an der Seite oder der Basis des Objekts abzustützen.
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Das
erste Stück 10 enthält einen
länglichen, planaren
Basisteil 2 von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt
mit über
den Umfang verteilt angeordneten Augenstücken 3a, 3b und 3c.
Die Augenstücke
dienen zum Aufnehmen eines zugehörigen Bolzenkopfs
(nicht dargestellt), um das erste Stück fest an einer Basisplatte 100 anzubringen,
wie dies in den 9 und 10 gezeigt
ist. Die Basisplatte 100 wird von dem Installateur unterhalb
des zu wiegenden Objekts vor Ort bereitgestellt. Zur Vereinfachung
der Erläuterung
sei angenommen, daß es
sich bei dem Objekt um einen Getreidespeichertank 200 handele,
der von drei identischen Lageranordnungen 301, 302, 303 und
den Lastzellen gemäß 11 und 12 gewogen
werden soll.
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Zwei
parallele, voneinander beabstandete Seitenteile 4a, 4b stehen
von der Basis nach oben weg und bilden zwischen sich einen Hohlraum.
Die Seitenteile definieren einen Trägerrahmen für ein Trägerelement 6, bestehend
aus einem im wesentlichen planaren Element, welches von der Basisplatte 2 parallel
beabstandet ist. Die Trägerplatte
bildet somit eine obere Abdeckung für einen Teil der durch die Seitenwände 4a, 4b und
den Basisteil 2 definierten Ausnehmung eine obere Abdeckung,
die sich über etwa
die halbe Länge
des Basisteils 2 hin erstreckt. Die Seitenwände bieten
ausreichenden Halt für
das Trägerelement 6,
damit dieses die maximal zu erwartende Last des zu wiegenden Objekts
im Fall eines Versagens irgendeines Teils des Systems mit einem Kollabieren
des Objekts in Richtung des Basisteils 2 aufnehmen kann.
Die Lagerung ist daher typischerweise so ausgelegt, daß sie Lasten
bis hin zu 2 Tonnen, 5 Tonnen oder 10 Tonnen oder mehr tragen kann.
Die Basis 2, der Trägerrahmen
und das Trägerelement 6 sind
einstückige
Gußteile.
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Das
Trägerelement 6 ist
mit einer im wesentlichen kreisförmigen Öffnung 7 ausgestattet,
die einen Zugang zu dem durch die Wände definierten Hohlraum direkt
von oberhalb des Basisteils ermöglicht.
Der Radius der Öffnung
liegt in einer Ebene etwa parallel zur Oberseite des Basisteils.
Zwei Keilnuten 8, 9 befinden sich an einander
abgewandten Seiten der kreisförmigen Öffnung.
Der Zweck der Öffnung
besteht darin, im Betrieb einen Teil einer beweglichen Plattform 20 aufzunehmen,
dargestellt in den 5 und 6. Dieser
Teil arbeitet im Einsatz mit einer Lastzelle zusammen, die in den
Hohlraum eingeformt ist, welcher durch die Basis und die Seitenteile
definiert ist.
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Die
bewegliche Plattform enthält
einen im wesentlichen planaren Verankerungsteil 21 und
einen im wesentlichen sich zylindrisch erstreckenden Teil 22,
der sich orthogonal von der Mitte einer Unterseite des Verankerungsteils 21 nach
unten erstreckt. Der Verlängerungsteil
ist mit zwei sich nach außen erstreckenden
Radialvorsprüngen 23 und 24 an
seinem freien Ende ausgestattet. Der Querschnitt des zylindrischen
Teils und der Verlängerungsvorsprünge 22, 23, 24 ist
im wesentlichen der gleiche wie das Profil des Inneren des Lochs 7 in
dem Trägerelement. Wenn
daher die Vorsprünge 23, 24 mit
den Keilnuten 8, 9 fluchten, kann die kreisförmige Verlängerung 22 durch
die Öffnung 2 hindurchtreten,
bis der Verankerungsteil 21 auf der Oberseite des Trägerelements 6 ruht.
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Der
Verankerungsteil 21 ist mit einem Paar beabstandeter Löcher 25 ausgestattet,
die jeweils eine Haltemutter 26 enthalten. Diese machen
es möglich,
daß die
Plattform an dem Trägerelement 6 mit
(nicht gezeigten) Bolzen befestigt werden kann, die mit Öffnungen
in zwei Augenbereichen zusammenwirken, welche sich ausgehend von
den Trägerwänden 4a, 4b erstrecken.
Die bewegliche Plattform 20 ist ebenfalls einstückig gegossen.
Im Gebrauch wird der Verankerungsteil sicher an einem Teil der Last
befestigt.
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Eine
Oberseite der Vorsprünge 23, 24 ist
jeweils beabstandet von der Unterseite des Verankerungsteils 21 um
eine Distanz, die größer ist
als die Dicke der Seitenwände
der Öffnung 8 in
dem Trägerelement 6.
Nach dem Einsetzen der Plattform in die Öffnung 7 wirkt also
die Unterseite des Verankerungsteils zusammen mit der Oberseite
des Trägerelements,
wobei es mit den sich unterhalb des Trägerelements 6 befindlichen
Augenbereichen 23, 24 drehen kann. Die Augenbereiche
verhindern dann, daß die
Plattform vollständig
von dem Trägerelement 6 abgehoben
wird, während
sie gleichzeitig ausreichend freies Spiel bieten, damit die Unterseite
des Verankerungsteils 21 über die Oberseite des Trägerelements 6 angehoben
werden kann.
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Das
Installieren der Lageranordnung und einer Lastzelle ist in den 9 und 10 gezeigt.
Im Einsatz wird die Lageranordnung unterhalb des Tanks angeordnet,
wobei die Plattform sich in ihrer unteren Montagestellung befindet,
in der sie auf dem Trägerelement
ruht. Dann wird die Plattform sicher an der Unterseite oder an irgendeinem
anderen geeigneten Teil des Tanks mit Hilfe von Bolzen oder durch
Schweißen
fixiert. In der installierten Stellung wird die Lagerbasis relativ
zu der Plattform derart gesichert, daß die Augenbereiche verhindern,
daß die Plattform
vollständig
von dem Trägerelement
abgehoben wird. Dies sorgt für
einen Abhebeschutz und verhindert, daß der Tank umkippt.
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Nachdem
die Basis 2 an der Basisplatte 100 befestigt ist
und die Plattform 20 am Tank 200 festgelegt ist,
nimmt die Lageranordnung eine Ruhestellung (Installationsstellung)
ein. Der Tank 200 ruht auf dem Lagerträgerelement über die bewegliche Plattform.
Von den Augenbereichen 23, 24, die mit der Unterseite
des Trägerelements
zusammenwirkt, und den (nicht gezeigten) Bolzen in den Muttern wird
der Tank an einem Anheben gehindert. Der Tank ist daher stabil.
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Dann
wird die Plattform der Lagerungsanordnung in ihrer Arbeitsposition
bewegt, indem eine Lastzelle in den durch den Basisteil und die
Seitenwände 4a, 4b definierten
Hohl raum eingeführt
wird. Die Lastzelle 400 enthält eine Scherträger-Lastzelle und
ist zu Beginn lose an einem erhabenen Teil 2a der Montagebasis 2 befestigt.
Befestigt wird die Zelle mit Hilfe von Bolzen 403, die
mit Haltemuttern 404 in Eingriff treten, die in die Basis
der Lageranordnung eingegossen sind. Zwischen dem erhabenen Teil 2a und
dem zweiten unteren Abschnitt 2c der Basis 2 unterhalb
des Trägerelements 4 ist
eine Stufe 2b ausgebildet. In dieser Lage wird der Knopf
oder Taste 401 der Lastzelle 400 direkt unterhalb
des unteren Endes der zylindrischen Verlängerung der Plattform 20 plaziert.
Indem die Lastzelle 400 allmählich unten an der Lagerbasis
befestigt wird, wirkt die Lastzelle 400 als Hebel, der
um die Stufe 2b, die als Hebelpunkt fungiert, gedreht wird,
um die Plattform 20 oberhalb des Trägerelement 6 soweit
anzuheben, bis das gesamte Gewicht des Tanks 200 durch
die Plattform 20 nach unten wirkt und von der Taste 401 der Lastzelle 400 aufgenommen
wird. Dies ist in 10 dargestellt. In der Arbeitsstellung
ist die Plattform etwa 1–2
mm über
das Trägerelement
gegenüber
der Ruhestellung angehoben. Diese Distanz ist so gewählt, daß sie größer ist
als die maximale Durchbiegung der Lastzellen-Taste bei Belastungen.
Die Distanz läßt sich
bei verschiedenen Lastzellen dadurch anpassen, daß man zwischen
den Boden der Zelle und die Basis Beilagscheiben einfügt.
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Um
die Lastzelle 400 zu entfernen, beispielsweise im Fall
einer Störung
der Zelle, oder um einen anderen Zellen-Typ mit anderer Arbeitsleistung
bereitzustellen, wird die Lastzelle allmählich von dem erhabenen Teil 2a der
Basis 2 abgelassen. Dabei verschwenkt die Lastzelle gegenüber der
Basis 2 um die Stufe 2b solange, bis die Plattform 20 auf
das Trägerelement 6 abgesenkt
ist und die gesamte Last von der Lastzellentaste 401 abgenommen
ist. Dann läßt sich
die Lastzelle aus dem Hohlraum herausziehen, da das Gewicht des
Tanks nun von der Lageranordnung getragen wird. Es kann auf der
Oberfläche
des Trägerelements
eine Lippe 6a vorgesehen sein, die auf ihrem Kamm durch
Zerspanen geglättet
ist. In diesem Fall stützt
die Lippe die Plattform in der Installationsstellung ab.
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Wenn
die Lastzellen installiert sind und die Plattformen hochgehebelt
werden, um die Lageranordnung in die Arbeitsstellung zu bewegen,
wird von den Zellen im wesentlichen das gesamte Gewicht des Tanks
getragen.
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Damit
ruft die auf die Lastzellentaste 401 nach unten wirkende
Kraft Scherspannungen in der Lastzelle 400 hervor, die
sich messen lassen, um eine Angabe über das Gewicht (und mithin
das Volumen des Inhalts) des Tanks zu erhalten. Wenn ein anderer
Typ von Lastzelle als eine Scherträger-Zelle verwendet wird, werden
möglicherweise
keine Scherkräfte
hervorgerufen, beispielsweise kann man Biegekräfte zur Wirkung bringen.
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Im
Idealfall gibt es ein oder mehrere Lastzellen, die gleichmäßig über die
Last verteilt angeordnet sind, so daß jede Zelle einen gleichen
Anteil des Gewichts aufnimmt. Natürlich kann auch nur eine einzige
zentral angeordnete Lastzelle sowie eine Lageranordnung vorgesehen
sein.
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In
einer alternativen Ausgestaltung kann der Tank (oder eine andere
Last) auf mehr als einer Lageranordnung ruhen, wobei allerdings
nur eine der Lageranordnungen mit einer Lastzelle ausgestattet ist,
um die betreffende bewegliche Plattform von dem Lagerelement zu
lösen.
Die anderen Plattformen können
von einer Dummy-Lastzelle über
ihren zugehörigen
Träger
angehoben werden. Die Dummy-Lastzelle kann beispielsweise einen
Block aus Metall (oder einem anderen Werkstoff) aufweisen, der an
der Basis in der gleichen Weise wie eine reale Lastzelle befestigt
ist. Die Dummy-Zelle wirkt als Hebel, um auf die Basis der kreisförmigen Verlängerung der
Plattform einzuwirken und sie von dem Trägerelement abzuheben. Das Wiegen
erfolgt mithin durch ausschließlich
die reale Lastzelle, während
die Dummy-Zelle oder die Dummy-Zellen die übrige Plattform oder die übrigen Plattformen
in ihre Arbeitsposition heben.
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Wenn
die Lastzellentaste eine Plattform abstützt, die entfernt von der Mitte
des Objekts angeordnet ist, so ist es häufig von Bedeutung, Mittel
vorzusehen zum Ausgleichen der Wärmeausdehnung des
Objekts. Um die Ausdehnung zu ermöglichen und dennoch eine angemessene
Einschränkung
des Objekts in die übrigen
Richtungen zu erreichen, werden Lastzellentasten in einer Längsnut angeordnet, die
in der Basis der zylindrischen Verlängerung der Plattform vorgesehen
ist. Die Achse dieser länglichen
Nut ist so angeordnet, daß sie
parallel zu einem Radius verläuft,
welcher sich von der Mitte der Verlängerung des Objekts aus erstreckt.
Im Fall eines kreisförmigen
Tanks, der von einer Lastzelle am Umfang des Tanks abgestützt wird,
wird also die Achse der Nut so gewählt, daß sie mit einem Radius zusammenfällt, der
vom Zentrum der Verlängerung
(das heißt
dem Zentrum der Basis des Tanks) ausgeht. Wenn sich der Tank ausdehnt
(oder sich zusammenzieht) gleitet also die Lastzellentaste entlang
der Nut. Der Tank wird stabil gehalten und kann sich nicht in Umfangsrichtung
drehen, weil die Seiten der Nut mit den Seiten der Lastzellentaste
zusammenwirken.
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Häufig ist
es eventuell nicht möglich,
die Plattform an der Basis des Tanks in einer vorbestimmten Orientierung
anzubringen. Außerdem
ist möglicherweise
die Orientierung der Lagerbasis durch Zugriff und vorgebohrte Positionierlöcher in
der Lagerplatte beschränkt.
Um sicherzugehen, daß die Achse
der Nut korrekt ausgerichtet ist, unabhängig von der Orientierung der
beweglichen Plattform in Bezug auf die Basis, kann die Nut durch
ein Distanzelement 30 definiert werden, wie es in den 3 und 8 gezeigt
ist. Das Distanzelement 30 kann eine ringförmige Platte
mit einer Ausnehmung auf einer Seite aufweisen, wobei die Ausnehmung
dazu ausgebildet ist, in eine entsprechende ringförmige Ausnehmung
am unteren Ende der zylindrischen Verlängerung einzugreifen, gehalten
wird das Distanzelement von einem (nicht gezeigten) O-Ring. Damit
läßt sich
das Distanzelement gegenüber
der Plattform um den O-Ring drehen, so daß die Nut eine bevorzugte Orientierung
einnimmt.