DE699093C - Verfahren zur Erzeugung einer ueber alle Lastbereiche annaehernd konstanten oder innerhalb gewisser Grenzen regelbaren Ausgangsspannung von Stromrichteranordnungen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung einer ueber alle Lastbereiche annaehernd konstanten oder innerhalb gewisser Grenzen regelbaren Ausgangsspannung von Stromrichteranordnungen

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DE699093C
DE699093C DE1936A0080796 DEA0080796D DE699093C DE 699093 C DE699093 C DE 699093C DE 1936A0080796 DE1936A0080796 DE 1936A0080796 DE A0080796 D DEA0080796 D DE A0080796D DE 699093 C DE699093 C DE 699093C
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DE
Germany
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capacitor
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arrangement
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DE1936A0080796
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Dipl-Ing Josef Erlach
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/42Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal
    • H02M7/44Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/48Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • H02M7/505Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means
    • H02M7/51Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode using devices of a thyratron or thyristor type requiring extinguishing means using discharge tubes only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung einer über alle Lastbereiche annähernd konstanten oder innerhalb gewisser Grenzen regelbaren Ausgangsspannung von Stromrichteranordnungen
    Bei den bisher bekanntgewordenen Strom-
    richteranordnungen. die sich zur Koininutie-
    rung eines Schwingkreises oder auch nur
    eines Kondensators bedienen, bestellt die
    Schwierigkeit, zwischen Leerlauf und Voll-
    last konstante Spannungsverhältnisse zu er-
    zielen. Je nach dem Aufbau der L'informungs-
    einrichtung ist sie entweder im Leerlaut'
    (Parallelwecliselricllter) oder schon bei gerin-
    ger Überlast (Serienwechselrichter) nicht
    mehr arbeitsfähig. Außerdem treten große
    Spannungsschwankungen in Abhängigkeit von
    der Last auf. Zur Verdeutlichung (fieses Vor-
    ganges sei zunächst als dem eilifacllstcn
    spiel auf die Arbeitsweise eines 1'arallel-
    wechselrichters eingegangen.
    Die Abb. i stellt in vereinfachter horte
    einen derartigen Wechselrichter (lar. 1)ic
    Gleichspannung (9 wird aller (1e11 Schalter ' )e
    nach Bedarf mit dein houtakt i ocker - 1cr-
    bunden. Inl übrigen besteht der \\'erlisel-
    richter aus (1e111 von der Drossel 5 ulid (lein
    Kondensator 6 gebildeten Schwingkreis, der
    durch die zum Kondensator parallel geschal-
    tete veränderbare Last 7 mehr oder weniger
    gedämpft wird. Der Kondensator wird, wie
    der Abb. i zu entnehmen ist, wechselweise
    durch Umladen des Schalters 8 positiv und
    negativ geladen. Für die folgenden Betrach-
    tüllgen katln das Umladen 111 einem festen,
    von der Eigeilfre(lticilz des Schwingungskrei-
    ses vollkommen unabhängigen Takt geschehen
    (Freindstetterung). In der gezeichneten Stel-
    lung wird der holideiis<itor auf der linken
    Seite negativ, auf der recllteit Seite positiv
    aufgeladen; es etitstelit die positive Halbwelle
    der \\'echselspatitituig. Wird der Schalter 8
    auf (l('11 Kontakt ? gelegt, so lallt sich der
    Kondensator 11111, wobei die rechte Seite
    lteg;ttiv »»(1 (lie lilike Seite lies Koit(leiis:itol-s
    positiv wird. Arbeitet der Wechselrichter 1111
    Leerlauf, so ist die 1);iiitllftiii;; gering. Der
    Verlauf der a111 Kondensator 0 auftrcten(lell
    Spaimmig 1 ,; ist aus Abb. = ersichtlich. Die
    Iiondensatorspannung schwingt bei der ersten Umladung beinahe uni den doppelten Wert der Schaltspannung 2 U9 über den stationären Wert hinaus. Theoretisch besteht nun die Möglichkeit, einen Wechselrichterbetrieb dergestalt durchzuführen, daß an die erste Halbwelle der gedämpft abklingenden Schwingung die nächste der vom Wechselrichter zu liefernden Spannungshälbwelle angeschlossen wird. Diese nächstfolgende Halbwelle dürfte jedoch höchstens im Punkte A ansetzen und würde dann ebenfalls wieder bis auf den @'iTert -+- 3 U9 ansteigen. Setzt die nächstfolgende Halbwelle etwa bereits im Punkte B ein, so ist die zur Umladung zur Verfügung stehende Spannung größer als bisher; es werden sich demzufolge die Schwingungen anfachen, die Kondensatorspannung sich hierbei auf unzulässig hohe Werte aufschaukeln. Ein ordnungsgemäßer Betrieb des Wechselrichters im Leerlauf ist daher kaum möglich. Erfolgt die Anfügung der nächstfolgenden Halbwelle erst im Punkte C, so ist die zur Umladung zur Verfügung stehende Spannung zwar geringer, die Ausbildung der Spannung des Wechselrichters aber entspricht in ihrer Kurvenform keineswegs den an sie zu stellenden Anforderungen.
  • Es besteht ferner die Möglichkeit, den Wechselrichter so zu betreiben, daß erst dann, wenn der Einschwingv organg des Kondensators 6 nach einer logarithmischen Funktion abgeklungen ist, die Umladung des Kondensators zwecks Bildung der nächsten Spannungshalbwelle erfolgt. Es bleibt jedoch dann der Nachteil bestehen; daß die Spannungskurvenform (in diesem Falle sei eine rechteclcförmige Kurvenform der Spannung als gewünscht vorausgesetzt) durch die Spannungsspitzen des Einschaltungsvorganges stark beeinträchtigt wird.
  • Vergrößert man die Last j, so wird der Einsclnvingvorgang stark gedämpft, der Kurvenverlauf bildet sich so aus, wie die in Abb. 2 dargestellte Spannung U9 zeigt. Der Einschwingvorgang ist innerhalb kürzerer Zeiten abgeklungen und die Spitzenspannungswerte der Kondensatorspannung liegen nur geringfügig über der gewünschten Spannungshöhe. Ein Aufscliaulccln der Kondensatorspannung zufolge einer im falschen Augenblick erfolgenden Umschaltung des Kondensators kann nun nicht mehr eintreten. Der Unterschied in der Spannungsbildung bei starleer und bei schwacher Dämpfen- bewirkt einerseits die Unsicherheit iiii Leerlaufsbetrieb, andererseits die sta rlcen Spannungsschwanlzungen zwischen Leerlauf und \'ollcist.
  • Es ist schon vorgeschlal;en worden. die Kommutieren;; unter Zuhilfenahme einer Hilfsanode zti bewirken, die kurzzeitig an eine gegeniiber der positiven Gleichspannung stärker positive Spannung gelegt wird.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung einer über alle Lastbereiche annähernd konstanten oder innerhalb gewisser Grenzen regelbaren Ausgangsspannung von Stromrichteranordnungen, die mit Drossel und Kondensator bzw. mit einer Kommutierungsanordnung ausgerüstet sind, die während der Kommutierung .den Laststrom übernimmt, bei der die Kommutierung unter Zuhilfenahme von Zwischenstufen erfolgt. deren Spannung zwischen der erzeugten Spannung vor und nach der Kominutierung liegt. Um den Erfindungsgedanken näher zu kennzeichnen, sei zunächst auf die Abb. 3 eingegangen, die im wesentlichen der Abb. i entspricht. Lediglich darin besteht eine Abweichung von Abb. i, daß der Umschalter 8 während der Umlegung von dem Kontakt i auf den Kontakt 2 während einer gewissen, einstellbaren Zeit den Kontakt o berührt. In diesem Falle liegt also die Spannung, über die hinweg die Kommutierung zwischen positiven und negativen Spannungswerten erfolgt, genau zwischen den beiden zu kommutierenden. Der Spannungsverlauf, der sich ergibt, wenn der Umschalter 8 vom Kontakt i auf den Kontakt o gelegt wird, ist aus Abb. 4 ersichtlich. Die zur Umladung zur Verfügung stehende Spannung hat nur mehr den Wert U", die zur Zeit t1 erreichbare maximale Spannung erhält daher auch nur den @N'ert - U,9. Unter der Voraussetzung einer geringen Dämpfung, d. h. also bei Leerlauf. würde sich beim Verbleiben des Umschalters 8 auf dem Kontakt o der Einschwingvorgang der Spannung U,# in der Form vollziehen, wie sie in Abb. 4. dargestellt ist. Bei Vollast, d. 1i. großer Dämpfung, tritt der bereits genannte Vorgang der Absenkung der maximalen Überspannung des Kondensators ein, der Verlauf der Spannung entspricht dem in Abb. 4. finit Uä - bezeichneten. Der Erfindungsgedanke kann nun so verwirklicht werden, daß bei Leerlauf zunächst der Umschalter 8 in die Stellung o gebracht wird und dann ini Zeitpunkt t, der -Umschalter auf den Kontakt 2 gebracht wird. Es ergibt sich dann die in Abb.5 dargestellte Kurvenform, die nunmehr jede Überspannungszacke (vgl. Abb. 2, - U9) vermeidet. Mit steigender Last, d.11. mit größer werdender Dämpfung, wird nun die Unischaltung So ertol-en, claß zutiüclist die Kondensatorspannung C'9 bis zu ihrem Scheitelwert bis zur Zeit ti, ausgenutzt wird. Alsdann erfolgt eine Nachladung (@t'eiterführung des Unischalters 8 in die Kontaktlage s l. Die zur Nachladung zur Verfügung stehende Spannung J U wird stets einen geringeren Wert als die angelegte Gleichspannung L'9 besitzen. Das Hinauspendeln der Kondensatorspannung über den Wert -U9 wird daher nur gcringfugig und das Einschwingen auf den treuen Endzustand in kurzer Zeit beendet sein. Zwecktnäßigerweise wird man mit steigender Last den Unischalter 8 immer kürzere Zeit in der Nullstellung belassen und gegebenenfalls bei großer Last annähernd ohne Nullstellung des Schalters auskommen.
  • Um den Schwierigkeiten bei der lastabhängigen Umschaltung auf die Nullstellung zu begegnen, kann man bei Leerlauf ein geringes Überschwingen der Spannung über den Sollwert in Kauf nehmen und bei Vollast auf eine volle Ausnutzung des Kondensators verzichten. Unter dieser Voraussetzung kann das Umschalten des Schalters 8 unabhängig von der Last stets im gleichen Takt erfolgen. Hierbei wird sich die Kornmutierung dann stets in zwei Stufen ausbilden. Bei Leerlauf wird sich der Kondensator bzw. die Kondensatorspannung infolge der geringen Dämpfung bereits bei der ersten Stufe vom Wert -1- U;, auf den \Vert - L'9 einstellen. Bei der zweiten Stufe erfolgt dann lediglich das Zuschalten der Spannung - L'9. Bei steigender Last schwingt mit zunehmender Dämpfung der Kondensator während der ersten L inladung immer weniger über den Spannungswert des Kontaktes o heraus (U7) und kommt erst durch die der zweiten Stufe folgende Nachladung auf den Spannungswert - L'9. Die Größe dieser Nachladung stellt sich dann selbsttätig ein. Es sei noch bemerkt, daß der Spannungswert des Kontaktes o keineswegs gleich der mittleren Spannung zwischen den erzeugten Spannungen vor und nach der Kommutierung sein muß; unter gewissen Bedingungen können auch gewisse positive und negative Sclilvingkreisspannungswerte Verwendung finden.
  • In der Abb.6 ist ein Ausführungsbeispiel, das den Erfindungsgedanken verkörpert, dargestellt, bei dem der Umschalter 8 durch je zwei gegensinnig parallel geschaltete, gesteuerte Entladungsstrecken ersetzt ist. Zv-eckmäßigerweise finden hierbei Dampf- oder Gasentladungsstrecken Verwendung. Der Stellung i des Ulnscli;iltcrs #S entsprechen die Entladungsstrecken t' und t", der Stellung die Entladungsstrecken =' 1111(l -"; die \ultstellung des Unischalters wird durch die Entladttn -sstrccken 4' und .4" verkörpert. Die Schaltung gcnläß :\111i. () «-cicllt insofern noch von der Schaltung 11 gcln;il.l .\111. #; ab, als der Kondensator 0 nicht fe-,t an clvn \-crl>rauchcr angeschaltet ist, sctndent itbur cbeilfalls nesteuerte, gegensinnig par;:llel :;eschaltcte Hilt-" ;llige;clilcl.a.il ladungsstrccl:cn 3' t11111 3 wurde. Durch die 7.t@i:clienschaltun@ <lie.@.r gesteuerten 1?ntladtnigsstreckcti, die gewissermaßen als Gleichrichter mit eindeutiger Stromdurchlaltrichtung wirken und die bei den aufeinanderfolgendcn Kommutierungen, wie auch der Abb. 7 zu entnehmen ist, abwechselnd freigegeben «-erden, kann die Kondensatoruinladung nur in einer Richtung vonstatten gehen. Schwingt die Kondensatorspannung Tiber den zu erreichenden Gleichspannungswert hinaus, so verhindert die Entladungsstrecke 3' bzw. 3" eine ZurückschwingUng; der Kondensatorspannung. Das bedeutet, beispielsweise in Abb. a, daß die Kondensatorspannung U" zwangsläufig nach dein Erreichen des Spannungswertes D auf diesem Wert festgehalten wird; der Kondensatorstroni wird unterbrochen. Der Kondensator ist von der Last abgeschaltet und wird erst bei der nächsten Kommutierung durch die entsprechende andere, gegensinnig parallel geschaltete Entladungsstrecke wieder. zugeschaltet. Während der Zeiten, in denen der Kondensator von der Last abgeschaltet ist, ist die Lastspannung praktisch gleich der Netzspannung (Gleichspannung Ufl), da der Spannungsabfall des Laststromes an der Drossel 5 vernachlässigbar klein ist.
  • Der Abb. ; ist die Steuerung der einzelnen Entladungsstrecken zu entnehmen, bei der im Gegensatz zu bereits vorgeschlagenen Anordnungen mit sog. Sternpunktsentladungsstrekken die Steuerung der Entladungsstrecken 3' bzw. 3" und . bzw. 4" so eingerichtet ist, daß beide Entladungsstrecken im gleichen Augenblick leitend gehalten werden.
  • Durch Veränderung der Dauer der Konlmutierung über den Zwischenspannungswert gelingt es, sowohl den Anstieg der erzeugten Ausgangsspannung in seiner zeitlichen Dauer zu, verändern, als auch gleichzeitig darin, innerhalb gewisser Grenzen, eine Spannungsregelung herbeizuführen.
  • Da der Kondensator 6 auficrhalb der Koininutierungszeiten durch die Entladungsstreklcen 3' bzw. 3" von der Last abgeschaltet wird, kann er während der hreibleibezeiten beispielsweise anderen Teilwechselrichtern zugeschaltet werden und deren Koinnititierung bewirken. Es Ilestcllt auch die Möglichkeit, den Kondensator in einen derartigen Latlungszustalli1 ztl versetzen, d.11. eine für die nächstfol(Ictitk hommuticrung notwendige Spannung dadurch zu erzeiigen, daß der Kondensator ;in cinein ain Konimutierungsvorgalig nicht l)eteiligtcn Spannungswert (Teilstromrirhter) nach- bzw. umgeladen wird.
  • .\11b. 8 zeigt die spalinnngsbildung geniiiß vurliegencler l"i-liiiduiig nach einer Schal-Ltlll@@all(il'ilililllg entsprechend der Abb. 6, und zwar tllilcr ilri- Voraussetzung, daß Leerlauf, also ;iut1@#rst -eringe Dämpfuni;, und eine verhältnismäßig lange Einschaltzeit des Zwischenkondensatorkomniutierungswertes (Umschalter 8 bleibt lange in der Stellung o gemäß Abb. 3) vorhanden ist. Die Kondensatorspannung U8 schwingt über den \Tullspannungswert bis zum Spannungswert- U, hinaus und erreicht theoretisch zur Zeit t, den Spannungswert o. Der Kondensatorstroin kommt zufolge der Ventilwirkung der Entladungsstrecken 3' bzw. 3" zum Erlöschen; gleichzeitig wird die Hauptentladungsstrecke 2' bzw. 2" freigegeben. Wie bereits weiter oben angedeutet wurde, erweist es sich als zweckmäßig, eine mittlere Nullbreite für den Kommutierungsvorgang zu wählen, d. h.. also bereits vor der Zeit t, die Entladungsstrecken 2' bzw. 2" einzuschalten.
  • Die Abb. 9 bis 1 5 stellen Oszillogramme dar, die mit sehr geringer Belastung (Abb. 9 bis i i) bzw. mit stärkerer Belastung (Abb.12 bis 15) aufgenommen wurden. Gleichzeitig wurde hierbei die Nullbreite, d. h. der Verbleib während der Kommutierung auf einem Zwischenspannungswert geändert. Die Oszillogramme zeigen zunächst den Kondensatorstrorn i,, den Gleichstrom i,, die Drosselspannung U5 und die erzeugte Ausgangswechselspannung U,. Abb. 9 zeigt eine Ausgangsspannung, die bei großer Nullbreite eine sehr geringe Belastung aufweist. Beim Übergang von positiven nach negativen Werten wird der Kondensator 6 mit Hilfe der Entladungsstrecken 3', 3" zugeschaltet. Der Kondensatorstrom steigt an, um dann nach erfolgter Umladung abzuklingen. Die Wechselspannung U; ist infolge der wenn auch gerin-. gen Dämpfung bis auf einen Zwischenwert zwischen dem Nullspannungs- und dem ne,-ativen Wert gekommen und behält wenigstens zunächst diesen \Vert bei. Es wird dann die entsprechende Hauptentladungsstrecke im negativen Spannungswert geöffnet. Es erfolgt, wie dein Kondensatorstrom zu entnehtnen ist. eine Nachladung des Kondensators, wobei die Kondensatorspannung etwas über den zu erreichenden Spannungswert hinausschwingt. Dann verläuft die Spannung U; auf dem betriebstnäßigeil Gleichstromwert - U,. Dein Oszillogramin ist ferner zti entnehmen, Llaß der Spannungswert des Kondensators, den er beine Überschwingen erreicht hatte, erhalten bleibt und beim nächsten Komtnutierun-svor-an- wieder auftritt. Aus dein Verlauf des Gleichstromes i, wird ersichtlich, daß der l@onnnutierunQSkondensator beine Einschalten zunächst die -esatnte List überiiimint und der Gleichstrom Während des Uinladevor-Qanes cles Kondensators Null wird. Erst der \achladevor-ati- erfordert einen gerinrieren Gleichstromwert, der je nach der Geschwindigkeit des \achladevorganges abklingt, uui dann in den betriebstnä ßigen Stromwert überzugehen. Bei idealen Leerlaufsverhältnissen niiißte der gesamte Strombedarf für den Kommutierungsvorgang vollständig aus der Energie des Kondensators gedeckt werden können. Der Gleichstrom i9 würde dann keinerlei Zacken aufweisen.
  • Abb. io zeigt ein unter gleichen Verhältnissen wie Abb.9 aufgenommenes Oszillo-U CY amin, bei dem jedoch mit verringerter i Tullbreite gegenüber Abb.9 gearbeitet wurde. Demzufolge erfolgt die Umschaltung von der Nullstellung auf die Arbeitsstellung bereits dann, wenn der Kondensatorstrom noch nicht den Wert Null erreicht hat. Demzufolge ist auch der für die Nachladung erforderliche Gleichstromwert i9 größer als beim vorhergehenden Oszillogramm. Abb. ii zeigt wiederum die gleichen Verhältnisse. die in Abb. 9 und io vorlagen, nur ist hier mit noch geringerer Nullbreite gearbeitet worden. Kondensatorstrom und Kondensatornachladestrom sind in ihrem zeitlichen '\."erlauf kaum noch zu trennen, demzufolge ist auch der benötigte Nachladegleichstrom unverhältnismäßig hoch. Den Abb. 9 bis i i ist zu entnehmen, daß durch Veränderung der -Nullbreite sowohl der Effektivwert der erzeugten Aus-angsspannung als auch der zeitliche Verlauf ihres Anstieges geändert werden kann. Die Abb.12, 13 und 14. zeigen die Strom- und Spannun,sverhältnissebei' höheren Ohmschen Lasten, wobei die Abb. 12 mit einer mittleren Nullbreite, die Abb. 13 und 1.4 mit kleineren Nullbreiten arbeiten und die Abb. i-. gegenüber den Abb. 1-2 und 13 sich durch etwa dreifach größere Lastverhältnisse auszeichnet. Im übrigen sind die Verhältnisse die gleichen wie in dem vorhergehenden Oszillogramm. Abb. 15 stellt noch den Fall einer induktiven Belastung bei mittlerer Nullbreite dar.
  • Der Erfindungsgedanke wurde der Einfachheit halber an einem Parallelwecliselrichter dargestellt, hat jedoch, wie ohne weiteres einzusehen ist, auch für andere Stromrichter, die sich eines Schwingkreises oder eines Kondensators bedienen, Bedeutung.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung einer über alle Lastbereiche annähernd konstanten oller innerhalb gewisser Grenzen regelbaren ALlsgangsspannung von Stroturichteranordnungen, die niit Drossel und Kondensator bzw. nlit einer Koninititierun,-sanordnung ausgerüstet sind, die während der l`oinuiutierunjz den Laststroni übernitiinit, dadurch #,el;entizciclinet, dali die Koniinutierung unter Zuhilfenahme von Zwischenstufen erfolgt, deren `pannutig zwischen der erzeugten Spannun - vor und nach der Kommutierung liegt.
  2. 2. Anordnung zur Durchführun- des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hocnmutierung über Hilfsentladungsstrecken erfolgt.
  3. 3. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bei \Iehrfachstromrichtern, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Kommutierung notwendige Kondensatorspannung durch Umladung über. Hauptentladungsstrecken anderer Teiluturichter hergestellt wird, wobei die Hauptentladungsstrecken die nach Anspruch i notwendige Hilfsspannung zu liefern imstande sind.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelun- der erzeugten Ausgangsspannung in bezug auf Spannungskonstanz, Spannungsveränderung und Kurvenform durch die Dauer der Einschaltung der 7.wischenspannungsstufe bestimmt wird.
  5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung durch Steuerung der Zündeinsatzpunkte der Hilfs- und der Hauptentladungsstrecken erfolgt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Hilfsentladungsstrecken die bereits vorhandenen Sternpunktsentladungsstrecken Verwendung finden. ;. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatornachladung unterdrückt wird. B. Anordnung nach Anspruch 2 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kommutierungseinrichtung mehreren Teilstromrichtern zur Koimnutierung dient.
DE1936A0080796 1936-10-17 1936-10-18 Verfahren zur Erzeugung einer ueber alle Lastbereiche annaehernd konstanten oder innerhalb gewisser Grenzen regelbaren Ausgangsspannung von Stromrichteranordnungen Expired DE699093C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289908B (de) * 1963-05-21 1969-02-27 Bbc Brown Boveri & Cie Selbstgefuehrter und selbstgesteuerter Wechselrichter
DE2134598A1 (de) * 1971-07-07 1973-03-22 Licentia Gmbh Verfahren zur steuerung eines stromrichters mit steuerbaren stromrichterventilen und ihnen zugeordneten loescheinrichtungen
DE2339034A1 (de) * 1973-08-01 1975-02-20 Siemens Ag Selbstgefuehrter wechselrichter

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