DE69811596T2 - Landwirtschaftmaschine - Google Patents
LandwirtschaftmaschineInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Landmaschine nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Aus der Schrift FR-A-2 726 152 ist eine Landmaschine zum Schneiden von Pflanzengut bekannt, die mit einer Begrenzungsvorrichtung versehen ist. Diese Landmaschine umfasst im Großen und Ganzen:
- - eine Kupplungskonstruktion, die mit einem Motorfahrzeug verbunden werden soll;
- - einen Schneidmechanismus, der durch das Motorfahrzeug mittels Antriebselementen in Bewegung versetzt werden soll und sich:
- -- in Arbeitsstellung quer zur Vorschubrichtung und am Boden anliegend,
- -- in Schwadstellung quer zur Vorschubrichtung und über der Bodenoberfläche
- und
- -- in einer Transportstellung
- erstrecken kann;
- - einen Aufhängungsarm, der einerseits mit der Kupplungskonstruktion und andererseits mittels eines Gelenks mit in Arbeitsvorschubrichtung ausgerichteter Längsachse mit der Mitte des Schneidmechanismus verbunden ist, wenn sich der Schneidmechanismus in der Arbeitsstellung befindet, um dessen Schwenken um die Längsachse zu gestatten; und
- - eine Begrenzungsvorrichtung, die einerseits das Schwenken des Schneidmechanismus begrenzen soll, wenn sich dieser in Arbeits- oder Schwadstellung befindet, und andererseits das Schwenken verhindern soll, wenn sich der Schneidmechanismus in Transportstellung befindet. Diese bekannte Begrenzungsvorrichtung umfasst eine mit dem Aufhängungsarm verbundene erste Anordnung und eine mit dem Schneidmechanismus verbundene zweite Anordnung. Die erste Anordnung umfasst einen Riegel, der um eine Schwenkachse schwenken kann und mit zwei Anschlägen zusammenwirken soll, die zu einem einen Teil der zweiten Anordnung bildenden Begrenzer gehören. Der Begrenzer weist dazu eine längliche Öffnung auf, in der sich die Achse erstreckt, um die der Riegel schwenken kann, wobei die Enden der Öffnung jeweils einen Anschlag bilden.
- In Arbeitsstellung und in Schwadstellung ist der Riegel zurückgeklappt, um dem Begrenzer, genauer der länglichen Öffnung, zu gestatten, sich bezüglich der Achse, um die der Riegel schwenken kann, zu bewegen, und zwar innerhalb der durch die Enden der Öffnung gestatteten Grenzen, wodurch der Schneidmechanismus um das ihn mit dem Aufhängungsarm verbindende Gelenk schwenken kann.
- In Transportstellung wird der Riegel so um seine Schwenkachse geschwenkt, dass er sich im Wesentlichen parallel zur länglichen Öffnung des Begrenzers erstreckt, so dass er einerseits mit einem der Enden der Öffnung und andererseits mit dem anderen Ende der Öffnung in Kontakt kommt, um praktisch jegliche Bewegung der länglichen Öffnung bezüglich der Schwenkachse zu verhindern und somit das Schwenken des Schneidmechanismus um das ihn mit dem Aufhängungsarm verbindende Gelenk zu verhindern.
- Der Schneidmechanismus weist Schneidelemente auf, die sich in einer Querlinie zur Vorschubrichtung erstrecken und durch die Antriebselemente drehangetrieben werden sollen.
- Dazu weisen die Antriebselemente eine Teleskopkraftübertragungswelle mit Kardangelenken auf, die sich quer zur Vorschubrichtung erstreckt, wenn sich der Schneidmechanismus in Arbeitsstellung befindet. Diese Kraftübertragungswelle soll die Bewegung auf ein Getriebegehäuse übertragen, das sich über dem am nächsten zur Kupplungskonstruktion gelegenen Schneidelement erstreckt.
- Einer der Vorteile dieser bekannten Begrenzungsvorrichtung besteht darin, dass sie insbesondere in Arbeitsstellung ein starkes und freies Schwenken des Schneidmechanismus um das ihn mit dem Aufhängungsarm verbindende Gelenk gestattet. Dank eines solchen Schwenkens des Schneidmechanismus kann dieser sich im Betrieb gut an das Geländeprofil anpassen.
- Im Betrieb sieht man dennoch häufig, dass Schnittgut oder Erdteilchen am Schneidmechanismus haften bleiben, wodurch der Schneidmechanismus schwerer und aus dem Gleichgewicht gebracht wird, wenn er sich in Schwadstellung erstreckt. Dazu schwenkt der Schneidmechanismus von der einen oder anderen Seite um die Längsachse des ihn mit dem Aufhängungsarm verbindende Gelenks, wodurch die Bodenfreiheit der bekannten Landmaschine verringert wird. Eine solche Landmaschine läuft Gefahr, sich in Schwadstellung zu nahe am Boden zu erstrecken und deshalb die Manöver am Feldende zu behindern, wodurch bei Manövern am Feldende eine erhöhte Aufmerksamkeit des Bedieners erforderlich ist und zu häufig Kollisionen zwischen dem Schneidmechanismus und dem Boden verursacht werden. Solche Kollisionen zwischen dem Schneidmechanismus und dem Boden beeinträchtigen möglicherweise die Landmaschine.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Verbesserung der Begrenzungsvorrichtung, mit der diese bekannte Landmaschine zum Schneiden von Pflanzengut ausgestattet ist.
- Dazu ist die Landmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (mindestens ein Anschlag) elastisch verformbar ist, so dass er einerseits das Schwenken der zweiten Einheit um die Achse, wenn die zweite Einheit einem ersten Schwenkmoment ausgesetzt ist, begrenzt und andererseits ein deutlich stärkeres Schwenken der zweiten Einheit um die Achse, wenn die zweite Einheit einem zweiten Schwenkmoment ausgesetzt ist, zulässt.
- Gemäß einem anderen Merkmal handelt es sich bei der Landmaschine um eine Maschine zum Schneiden von Pflanzengut, die
- - eine Kupplungskonstruktion, die mit einem Motorfahrzeug verbunden werden soll;
- - einen Schneidmechanismus, der die zweite Einheit bildet und sich:
- -- in Arbeitsstellung quer zur Vorschubrichtung und am Boden anliegend,
- -- in Schwadstellung quer zur Vorschubrichtung und über der Oberfläche des Bodens
- erstreckt;
- - einen die erste Einheit bildenden Aufhängungsarm, der einerseits mit der Kupplungskonstruktion und andererseits mittels des Gelenks, dessen Achse zumindest im Wesentlichen in Arbeitsvorschubrichtung ausgerichtet ist, wenn sich der Schneidmechanismus in der Arbeitsstellung befindet, mit dem Schneidmechanismus verbunden ist, um dessen Schwenken um die Achse zu gestatten,
- umfasst.
- Eine solche Maschine zum Schneiden von Pflanzengut gestattet in Arbeitsstellung ein gewisses freies Schwenken und eine starke Verschiebung des Schneidmechanismus um die Längsachse des ihn mit dem Aufhängungsarm verbindenden Gelenks, wobei in Schwadstellung eine große Bodenfreiheit gewährleistet wird.
- Des Weiteren betrifft die Erfindung die folgenden Merkmale, die einzeln oder in all ihren technisch möglichen Kombinationen betrachtet werden:
- - das zweite Schwenkmoment ist größer als das erste Schwenkmoment;
- - der (die) Anschlag (Anschläge) umfasst (umfassen) mindestens ein elastisches Element, das (die) mit einer der Anordnungen verbunden ist (sind) und mit der anderen Anordnung in Kontakt kommen soll (sollen), wenn die zweite Einheit in einem bestimmten Ausmaß um die Achse schwenkt; dieses (diese) elastische(n) Element(e) gestattet (gestatten) insbesondere ein starkes Schwenken der zweiten Einheit um die diese letztere mit der ersten Einheit verbindende Gelenkachse;
- - die zweite Einheit kann in zwei unterschiedlichen Phasen um die Achse schwenken:
- - einer ersten Phase, der das begrenzte Schwenken der zweiten Einheit entspricht und in der die zweite Einheit zwischen den durch den (die) Anschlag (Anschläge) gestatteten Grenzen frei um die Achse schwenkt;
- - einer zweiten Phase, der das deutlich stärkere Schwenken der zweiten Einheit entspricht und in der die zweite Einheit entgegen den durch das (die) elastische(n) Element(e) erzeugten Kräften zwischen den durch den (die) Anschlag (Anschläge) gestatteten Grenzen um die Achse schwenkt;
- - das (die) elastische(n) Element(e) soll (sollen) die zweite Einheit aus der zweiten Phase in die erste Phase zurückholen, wodurch insbesondere eine bestimmte Position der zweiten Einheit gewährleistet wird, wenn diese nicht mehr einem Schwenkmoment oder einem relativ geringen Schwenkmoment ausgesetzt ist;
- - die Position und/oder die Steife des (der) Anschlags (Anschläge) ist (sind) einstellbar, so dass einerseits die Position der zweiten Einheit, wenn sie nicht mehr einem Schwenkmoment oder einem sehr geringen Schwenkmoment ausgesetzt ist, und andererseits die Stärke des Schwenkmoments eingestellt werden können, wodurch die zweite Einheit in größerem Ausmaß um die Gelenkachse geschwenkt werden kann;
- - der (die) Anschlag (Anschläge) soll(en) alle oder einen Teil der durch das Schwenken der zweiten Einheit um die Achse des Gelenks erzeugten Kräfte abführen;
- - die Begrenzungsvorrichtung ist mit einer Verriegelungsvorrichtung kombiniert, die das Schwenken der zweiten Einheit um die Achse des Gelenks zumindest im Wesentlichen verhindern soll;
- - die Verriegelungsvorrichtung umfasst einen mit einer der Anordnungen verbundenen Riegel, der auf die andere Anordnung dahingehend einwirken soll, das Schwenken der zweiten Einheit um die Achse des Gelenks zu verhindern;
- - es ist eine Betätigungsvorrichtung zur Betätigung der Verriegelungsvorrichtung vorgesehen;
- - der Schneidmechanismus kann in eine Transportstellung geschwenkt werden, bei der Anordnung in Transportstellung betätigt die Betätigungsvorrichtung die Verriegelungsvorrichtung automatisch, wodurch das Schwenken des Schneidmechanismus bei der Anordnung in Transportstellung automatisch verhindert werden kann.
- Weitere Aufgaben und Merkmale gehen aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen hervor, die mehrere nicht einschränkende Ausführungsbeispiele der mit der erfindungsgemäßen Begrenzungsvorrichtung ausgestatteten Schneidmaschine darstellen.
- In diesen Zeichnungen zeigen:
- - Fig. 1 eine mit der erfindungsgemäßen Begrenzungsvorrichtung ausgestattete Schneidmaschine in Arbeitsstellung und in Draufsicht gemäß einer ersten Ausführungsform;
- - Fig. 2 eine Rückansicht der Schneidmaschine nach Fig. 1;
- - Fig. 3 in einem vergrößerten Maßstab eine Teilansicht der Schneidmaschine gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Pfeil III, in der mehrere Teilschnitte ausgeführt worden sind;
- - Fig. 4 eine Rückansicht der Schneidmaschine nach Fig. 1 in Schwadstellung;
- - Fig. 5 in einem vergrößerten Maßstab den Bereich V von Fig. 4, wobei darin mehrere Teilschnitte ausgeführt worden sind;
- - Fig. 6 eine Draufsicht der Schneidmaschine nach Fig. 1 in Transportstellung;
- - Fig. 7 in einem vergrößerten Maßstab eine Teilansicht der Schneidmaschine gemäß dem in Fig. 6 dargestellten Pfeil VII;
- - Fig. 8 in einem vergrößerten Maßstab eine Teilansicht der mit der erfindungsgemäßen Begrenzungsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform ausgestatteten Schneidmaschine.
- Die in den Fig. 1 bis 7 dargestellte Schneidmaschine (1) ähnelt der in der Schrift FR-A-2 726 152 beschriebenen. Im Bedarfsfall kann man sich für nähere Einzelheiten auf den Text der Schrift beziehen.
- Die in den Fig. 1 bis 7 dargestellte Schneidmaschine (1) umfasst eine Kupplungskonstruktion (2), die mit zwei unteren Kupplungspunkten (3, 4) und einem oberen Kupplungspunkt (5) versehen ist, mittels derer die Schneidmaschine (1) mit einer Kupplungsvorrichtung (6) eines Motorfahrzeugs (7) verbunden ist. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Kupplungsvorrichtung (6) des Motorfahrzeugs (7) zwei untere Kupplungsarme (8, 9) und eine obere Stange (10) auf, die eine zumindest im Wesentlichen vertikale Verschiebung der Kupplungskonstruktion (2) der Schneidmaschine (1) gestattet.
- Mit der Kupplungskonstruktion (2) ist mittels eines ersten Gelenks (13) mit einer zumindest im Wesentlichen vertikalen Längsachse (13a) ein Aufhängungsarm (12) verbunden. Mit dem Ende des Aufhängungsarms (12) ist mittels eines zweiten Gelenks (15) mit einer zumindest im Wesentlichen horizontalen und zumindest im Wesentlichen in Arbeitsvorschubrichtung (16) ausgerichteten Längsachse (15a), wenn sich der Schneidmechanismus (14) in Arbeitsstellung befindet, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, ein Schneidmechanismus (14) verbunden.
- Der Schneidmechanismus (14) und der Aufhängungsarm (12) erstrecken sich in Arbeitsstellung und in Schwadstellung quer zur Vorschubrichtung (16), während sich der Schneidmechanismus (14) und der Aufhängungsarm (12) in Transportstellung zumindest im Wesentlichen in Vorschubrichtung (16) erstrecken. In Arbeitsstellung liegt der Schneidmechanismus (14) auf dem Boden (S) auf, während er sich in Schwadstellung über der Oberfläche des Bodens (S) erstreckt.
- Dazu ist ein Betätigungsmittel (18) vorgesehen, das einen Hydraulikzylinder (19) umfasst, der den Aufhängungsarm (12) und den Schneidmechanismus (14) aus der Transportstellung in die Schwadstellung oder umgekehrt um die Längsachse (13a) des ersten Gelenks (13) schwenken soll.
- In Fig. 1 sieht man noch, dass der Schneidmechanismus (14) Schneidelemente (20) aufweist, die das stehende Pflanzengut oder die stehenden Pflanzen schneiden oder zerkleinern sollen. Dazu sind Antriebselemente vorgesehen, die insbesondere eine Teleskopkraftübertragungswelle (21) mit Kardangelenken umfassen, die die Bewegung auf ein sich über dem Schneidelement (20), das sich am nächsten zur Kupplungskonstruktion (2) erstreckt, befindenden Getriebegehäuse (22) übertragen soll.
- In den Fig. 1 bis 7 ist noch zu sehen, dass die Schneidmaschine (1) mit einer Begrenzungsvorrichtung (23) versehen ist, die in Arbeitsstellung und in Schwadstellung ein gewisses freies Schwenken und eine starke Verschiebung des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) (innerhalb der durch die Begrenzungsvorrichtung (23) gestatteten Grenzen) gestattet, wobei eine große Bodenfreiheit gewährleistet wird, und in Transportstellung das Schwenken zumindest im Wesentlichen verhindern kann.
- Dazu ist in Fig. 3 genauer zu sehen, dass die Begrenzungsvorrichtung (23) eine erste Anordnung (25) und eine zweite Anordnung (26) umfasst, wobei die erste Anordnung (25) mit einer ersten Einheit verbunden ist, bei der es sich gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel um den Aufhängungsarm (12) handelt, während die zweite Anordnung (26) mit einer zweiten Einheit verbunden ist, bei der es sich gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel um den Schneidmechanismus (14) handelt.
- Die erste Anordnung (25) umfasst einen Zapfen (27) mit einer im Wesentlichen parallel zur Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) verlaufenden Längsachse (27a), während die zweite Anordnung (26) einen Begrenzer (28) umfasst, der mittels eines dritten Gelenks (29) mit einer zumindest im Wesentlichen parallel zur Längsachse (15a) verlaufenden Längsachse (29a) mit dem Schneidmechanismus (14) verbunden ist.
- Die Begrenzungsvorrichtung (23) umfasst zwei Anschläge (31; 32), mit denen der Zapfen (27) in Kontakt kommen soll, um das Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) zu begrenzen. Dazu umfasst der Begrenzer (28) eine längliche Öffnung (33), die von dem Zapfen (27) durchquert wird, wobei einer (31) der Anschläge (31, 32) durch das Ende (34) der länglichen Öffnung (33) gebildet wird, das am nächsten zum dritten Gelenk (29) liegt, während sich der andere Anschlag (32) in der Nähe des Endes (35) befindet, das am weitesten vom dritten Gelenk (29) weg liegt.
- Es sei darauf hingewiesen, dass der Schneidmechanismus (14) in zwei verschiedenen Phasen um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) schwenken kann:
- - einer ersten Phase, der das begrenzte Schwenken des Schneidmechanismus (14) entspricht und in der der Schneidmechanismus (14) zwischen den durch die Anschläge (31, 32) gestatteten Grenzen frei um die Längsachse (15a) schwenkt; und
- - einer zweiten Phase, der das deutlich stärkere Schwenken des Schneidmechanismus (14) entspricht und in der der Schneidmechanismus (14) entgegen den durch mindestens einen der Anschläge (31, 32) erzeugten Kräften zwischen den gestatteten Grenzen um die Längsachse (15a) schwenkt.
- Dazu ist der andere Anschlag (32) elastisch verformbar, um einerseits das Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) zu begrenzen, wenn der Schneidmechanismus (14) einem ersten Schwenkmoment ausgesetzt ist, und andererseits ein deutlich stärkeres Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) zuzulassen, wenn der Schneidmechanismus (14) einem zweiten Schwenkmoment ausgesetzt ist, das größer ist als das erste Schwenkmoment.
- Hierfür umfasst der andere Anschlag (32) ein elastisches Element, bei dem es sich gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel um eine Druckfeder (36) handelt, die einerseits an dem am weitesten vom dritten Gelenk (29) entfernten Ende (35) der länglichen Öffnung (33) mit dem Begrenzer (28) verbunden ist und andererseits mit dem Zapfen (27) in Kontakt kommen soll, wenn der Schneidmechanismus (14) in einem gewissen Ausmaß in der entsprechenden Richtung gemäß der Darstellung in den Fig. 4 und 5 um die Längsachse (15a) schwenkt. Es versteht sich natürlich, dass die Druckfeder (36) auch mit dem Zapfen (27) in Kontakt kommen kann, wenn sich der Schneidmechanismus (14) in Arbeits- oder in Transportstellung erstreckt.
- In den Fig. 3, 5 und 7 ist deutlicher zu sehen, dass die Eigenschaften der Druckfeder (36) geändert werden können. Fig. 5 zeigt nämlich, dass sich gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel im Inneren der Druckfeder (36) eine Gewindestange (38) mit einer Längsachse (38a), die im Wesentlichen mit der Längsachse (36a) der Druckfeder (36) zusammenfällt, erstreckt. Am Ende (39) der Gewindestange (38), das dem dritten Gelenk (29) am nächsten liegt, ist ein erstes Halteelement (40) geschraubt, an das sich eines (41) der Enden (41, 42) der Druckfeder (36) abstützt.
- In der Nähe des Endes (35) der länglichen Öffnung (33) ist ein zweites Halteelement (43) vorgesehen, das sich einerseits am Begrenzer (28) abstützt und andererseits gestattet, die Druckfeder (36) an ihrem anderen Ende (42) bezüglich der Gewindestange (38) zu zentrieren.
- Es sei darauf hingewiesen, dass sich die Druckfeder (36) an ihrem anderen Ende (42) am Begrenzer (28) abstützt. Die Gewindestange (38) erstreckt sich an ihrem anderen Ende (44) durch das zweite Halteelement (43) und kann in diesem gleiten. In der Nähe dieses anderen Endes (44) ist eine Mutter (46) geschraubt, die sich am zweiten Halteelement (43) abstützt.
- Durch Festschrauben der Mutter (46) zieht man an der Gewindestange (38), wodurch das erste und das zweite Halteelement (40, 43) einander angenähert werden und somit ein Komprimieren der Druckfeder (36) gestattet wird. Durch Komprimieren der Druckfeder (36) vergrößert man den Hub des Zapfens (27) im Inneren des Begrenzers (28) und erhöht die Steife der Druckfeder (36), wodurch einerseits der Winkel des freien Schwenkens des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) und andererseits die Stärke des oben beschriebenen zweiten Schwenkmoments vergrößert werden kann.
- Umgekehrt wird durch Losschrauben der Mutter (46) die Gewindestange (38) entspannt, wodurch die Halteelemente (40, 43) voneinander entfernt werden und somit die Druckfeder (36) entspannt wird. Durch Entspannen der Druckfeder (36) verringert man den Hub des Zapfens (27) im Inneren des Begrenzers (28) und die Steife der Druckfeder (36), wodurch einerseits der Winkel des freien Schwenkens des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) und andererseits die Stärke des oben beschriebenen zweiten Schwenkmoments verkleinert werden können.
- In den verschiedenen Figuren ist des Weiteren zu sehen, dass die Begrenzungsvorrichtung (23) mit einer Verriegelungsvorrichtung (47) kombiniert ist, die das Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) zumindest im Wesentlichen verhindern soll. Dazu ist die Verriegelungsvorrichtung (47) mit einem Riegel (48) versehen, der an einem (49) der Enden (49, 50) des Zapfens (27) befestigt ist.
- Dieser Riegel (48) soll in Transportstellung auf den Begrenzer (28) einwirken, um das Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) automatisch zu verhindern.
- Dazu ist eine Betätigungsvorrichtung (51) zur automatischen Betätigung der Verriegelungsvorrichtung (47) bei der Anordnung in Transportstellung vorgesehen.
- Hierfür erstreckt sich der Zapfen (27) gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel vollkommen durch den Aufhängungsarm (12) und ist mit diesem schwenkbar verbunden.
- Am anderen Ende (50) des Zapfens (27) ist ein Doppelhebel (52) vorgesehen, der einen ersten und einen zweiten Arm (53, 54) umfasst, die jeweils mit einem jeweiligen Nocken (55; 56) versehen sind.
- Mit dem Nocken (55) des ersten Arms (53) ist eine erste Zugfeder (58) verbunden, die an ihrem anderen Ende mit einem zu einem starren Gestänge (60) gehörenden Nocken (59) verbunden ist. Der Nocken (56) des zweiten Arms (54) ist seinerseits mit einer zweiten Zugfeder (61) verbunden, die an ihrem anderen Ende mit einem zum Aufhängungsarm (12) gehörenden Nocken (62) verbunden ist.
- In Fig. 1 ist darüber hinaus zu sehen, dass der Schneidmechanismus (14) des Weiteren eine Schutzvorrichtung (64) aufweist, die die Schneidelemente (20) umgibt. Diese Schutzvorrichtung (64) soll Personenschäden verhindern, indem sie einen unbeabsichtigten Zugriff auf die Schneidelemente (20) sowie gemäß der Beschaffenheit der Schneidelemente (20) das Wegschleudern von Objekten, wie zum Beispiel Steinen, verhindert.
- Diese Schutzvorrichtung (64) besteht aus einem Gestell (65), das mit einem Tragelement (66) des Schneidmechanismus (14) verbunden ist und aus einem über das Gestell (65) gespannte und daran befestigte Tuch (67). Sie umfasst einen festgelegten hinteren Teil (68) und einen beweglichen vorderen Teil (69). Der bewegliche vordere Teil (69) ist in Form einer Klappe (70) ausgeführt, die mittels eines Gelenks (72), dessen Schwenkachse (72a) sich zumindest im Wesentlichen horizontal und zumindest im Wesentlichen orthogonal zur Vorschubrichtung (16) erstreckt, wenn sich der Schneidmechanismus (14) in Arbeitsstellung befindet, indirekt mit dem Tragelement (66) verbunden ist. Der vordere Teil (69) der Schutzvorrichtung (64) kann somit um die Schwenkachse (72a) nach oben geschwenkt werden, um leichten Zugang insbesondere auf die Schneidelemente (20) des Schneidmechanismus (14) zwecks Überprüfung ihres Zustands und gegebenenfalls ihres Austausches zu gestatten. In der Nähe des zweiten Gelenks (15), das den Schneidmechanismus (14) mit dem Aufhängungsarm (12) verbindet, weist die Klappe (70) darüber hinaus ein Stützelement (73) auf.
- Das zweite Gelenk (15) umfasst einen Zapfen (74), dessen Längsachse (74a) mit der Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) zusammenfällt.
- Auf der Seite der Klappe (70) der Schutzvorrichtung (64) ist der Zapfen (74) mit einem Anschlag (75) versehen.
- Dieser erstreckt sich in der Nähe des Stützelementes (73) der Klappe (70), und es geht sehr deutlich aus den Fig. 3 und 7 hervor, dass die Form und die Position des Anschlags (75) derart sind, dass die Klappe (70) nicht um die Schwenkachse (72a) nach oben geschwenkt werden kann, wenn sich der Schneidmechanismus (14) in Arbeitsstellung befindet. Das Nachobenschwenken der Klappe (70) ist nur dann möglich, wenn sich der Schneidmechanismus (14) in Transportstellung befindet (Fig. 6 und 7). Dazu wird der Anschlag (75) auf geeignete Weise um die Achse (74a) geschwenkt, und es ist dort ein Ausschnitt (76) vorgesehen, so dass der Anschlag (75) in dieser Stellung die Drehung des Stützelementes (73) nicht mehr verhindern kann, wenn die Klappe (70) nach oben geschwenkt wird.
- Das Schwenken des Anschlags (75) in die Stellung zur Verriegelung der Klappe (70) (Fig. 1 bis 5) bzw. in die Stellung zur Entriegelung der Klappe (70) (Fig. 6 und 7) um die Achse (74a) erfolgt automatisch, wenn der Schneidmechanismus (14) durch Schwenken um die Längsachse (13a) in seine Arbeitsstellung bzw. in seine Transportstellung gebracht wird. Dazu ist das starre Gestänge (60) zwischen dem Anschlag (75) und der Kupplungskonstruktion (2) angebracht, mit denen das Gestänge (60) mittels eines jeweiligen Gelenks (77, 78) verbunden ist. Das das starre Gestänge (60) mit der Kupplungskonstruktion (2) verbindende Gelenk (78) wird so angeordnet, dass
- - der Anschlag (75) bei Anordnung des Schneidmechanismus (14) in Arbeitsstellung in die Stellung zur Verriegelung der Klappe (70) geschwenkt wird,
- - der Anschlag (75) bei Anordnung des Schneidmechanismus (14) in Transportstellung in die Stellung zur Entriegelung der Klappe (70) geschwenkt wird.
- Diese Schneidmaschine (1) funktioniert wie folgt: Wenn sich die Schneidmaschine (1) in der Arbeitsstellung befindet, wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt, erstreckt sich der Schneidmechanismus (14) zumindest im Wesentlichen orthogonal zur Vorschubrichtung (16) und liegt auf dem Boden (S) auf. In dieser Arbeitsstellung ist das starre Gestänge (60) so angeordnet, dass die erste Zugfeder (58) verkürzt ist. Deshalb ist der Doppelhebel (52) im Wesentlichen gemäß dem Aufhängungsarm (12) ausgerichtet und die zweite Zugfeder (61) ebenfalls verkürzt, wie in Fig. 3 dargestellt. Es sei darauf hingewiesen, dass sich der Riegel (48) in dieser Stellung des Doppelhebels (52) im Wesentlichen orthogonal zur länglichen Öffnung (33) des Begrenzers (28) erstreckt, wodurch es dem Begrenzer (28) gestattet wird, sich bezüglich des Zapfens (27) zwischen den durch die Anschläge (31, 32) gestattete Grenzen zu bewegen, und es somit dem Schneidmechanismus (14) gestattet wird, um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) zu schwenken.
- Wie oben beschrieben, kann der Schneidmechanismus (14) in einer ersten Phase zwischen den durch die Anschläge (31, 32) gestatteten Grenzen frei um die Längsachse (15a) schwenken und in einer zweiten Phase entgegen den durch die Druckfeder (36) erzeugten Kräften in einer Richtung über die durch den Anschlag (32) gestattete Grenze hinaus zu schwenken. Eine solche Ausführung gestattet es dem Schneidmechanismus (14) während des Betriebs mit der Schneidmaschine (1), sich leicht an die Unebenheiten des Geländes anzupassen (erste Phase), wobei unter gewissen extremen Bedingungen ein verstärktes Schwenken des Schneidmechanismus (14) gestattet wird, damit zum Beispiel sich entlang einem Erdhügel befindendes Gut geschnitten werden kann.
- In dieser Arbeitsstellung des starren Gestänges (60), verläuft der Ausschnitt (76) des Anschlags (75) gegenüber dem Stützelement (73), wodurch das Nachobenschwenken der Mappe (70) verhindert wird, damit kein Zugriff auf die Schneidelemente (20) gestattet wird.
- Um die Schneidmaschine (1) aus der Arbeitsstellung in die Schwadstellung zu führen, betätigt der Bediener die Kupplungsvorrichtung (6) des Motorfahrzeugs (7), um die Schneidmaschine (1) im Wesentlichen vertikal anzuheben.
- Bei der Anordnung in Schwadstellung schwenkt der Schneidmechanismus (14) etwas um die Längsachse (15a), bis das erste Halteelement (40) in Anlage an den Zapfen (27) kommt (Fig. 4 und 5). In der Schwadstellung reicht das Schwenkmoment des Schneidmechanismus (14) nicht dazu aus, die Druckfeder (36) zu komprimieren, wodurch vorteilhafterweise eine Verringerung des Schwenkgrads des Schneidmechanismus (14) und somit sein Halten in einer im Wesentlichen parallel zum Boden (S) verlaufenden Stellung gestattet wird. Dadurch wird vorteilhafterweise eine große Bodenfreiheit in Schwadstellung gewährleistet, so dass Manöver am Feldende durchgeführt werden können, ohne dass der Schneidmechanismus (14) an den Boden (S) angreift.
- Es sei darauf hingewiesen, dass die Druckfeder (36) bei der Anordnung in Schwadstellung darüber hinaus das Zurückführen des Schneidmechanismus (14) in eine im Wesentlichen horizontale Stellung gestattet, wenn letzterer zuvor um die Längsachse (15a) bis zur Komprimierung der Druckfeder (36) geschwenkt worden ist.
- Wenn der Bediener die Schneidmaschine (1) aus der Schwadstellung in die Transportstellung führen möchte, betätigt er den Hydraulikzylinder (19) mittels des Motorfahrzeugs (7) dahingehend, dass er sich verlängert, wodurch ein Schwenken des Aufhängungsarms (12) und des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (13a) des ersten Gelenks (13) gestattet wird, bis sich der Schneidmechanismus (14) in Vorschubrichtung (16) im Wesentlichen hinter der Kupplungskonstruktion (2) erstreckt.
- Beim Schwenken des Schneidmechanismus (14) und des Aufhängungsarms (12) um die Längsachse (13a) wird das Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) automatisch verhindert.
- Wenn man sich vor den Schneidmechanismus (14) stellt und diesen während seines Schwenkens aus der Schwadstellung in die Transportstellung beobachtet, ist dabei zu sehen, dass das starre Gestänge (60) an der ersten Zugfeder (58) zieht, die auf den Doppelhebel (52) einwirkt, welcher im Uhrzeigersinn (Fig. 3 und 7) um die Längsachse (27a) des Zapfens (27) schwenkt. Dadurch schwenkt ebenfalls der Riegel (48) im Uhrzeigersinn, bis er sich gegenüber dem Anschlag (31) der Begrenzungsvorrichtung (23) befindet, wobei das Schwenken dadurch gestoppt wird, dass eine Nase (80) des Riegels (48) seitlich in Anlage an den Anschlag (31) kommt.
- In dieser Verriegelungsstellung ist zu sehen, dass der Riegel (48) durch die erste Zugfeder (58) fest in Position gehalten wird. Die aus Riegel (48) und Zapfen (27) bestehende Anordnung kann sich bezüglich des Begrenzers (28) nicht bewegen (oder nur sehr wenig innerhalb der Grenzen der zum guten Funktionieren des Mechanismus vorgesehenen Spiele), was sich dahingehend auswirkt, dass das Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) verhindert wird, wenn der Schneidmechanismus (14) einem relativ geringen Schwenkmoment ausgesetzt ist, wie dies meistens beim Transport der Schneidmaschine (1) der Fall ist. Wenn der Schneidmechanismus (14) einem größeren Schwenkmoment ausgesetzt ist, das zum Beispiel entstehen kann, wenn die Schneidmaschine (1) durch das Motorfahrzeug (7) über ein unebenes Gelände transportiert wird, dann führt der Anschlag (32), genauer die Druckfeder (36), die durch das Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) in Richtung des in Fig. 7 dargestellten Pfeils (81) erzeugten Kräfte ganz oder teilweise ab.
- Bei der Anordnung in Transportstellung schwenkt das starre Gestänge (60) darüber hinaus den Anschlag (75) um die Achse (74a) des Zapfens (74), so dass der Ausschnitt (76) das Nachobenschwenken der Klappe (70) gestattet.
- Es sei noch darauf hingewiesen, dass der Doppelhebel (52) bei seinem Schwenken im Uhrzeigersinn um die Längsachse (27a) des Zapfens (27) auf die zweite Zugfeder (61) einwirkt.
- Wenn der Bediener die Schneidmaschine (1) wieder aus der Transportstellung in die Schwadstellung zurückführen möchte, betätigt er den Hydraulikzylinder (19) in umgekehrter Richtung, so dass er sich zusammenzieht und somit das Schwenken des Aufhängungsarms (12) und des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (13a) gestattet wird, bis sich der Schneidmechanismus (14) im Wesentlichen orthogonal zur Vorschubrichtung (16) erstreckt. Dazu lässt das starre Gestänge (60) zumindest teilweise in seiner Wirkung auf die erste Zugfeder (58) nach, wodurch der Doppelhebel (52) unter der Wirkung der zweiten Zugfeder (61) entgegen dem Uhrzeigersinn um die Längsachse (27a) geschwenkt wird. Dadurch schwenkt ebenfalls der Riegel (48) entgegen dem Uhrzeigersinn, bis er sich im Wesentlichen orthogonal zur länglichen Öffnung (33) erstreckt, so dass sich die aus Riegel (48) und Zapfen (27) bestehende Anordnung bezüglich des Begrenzers (28) bewegen kann, wodurch der Schneidmechanismus (14) erneut um die Längsachse (15a) des zweiten Gelenks (15) schwenken kann, wie oben beschrieben. Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass das starre Gestänge (60) bei dieser Anordnung in Schwadstellung den Anschlag (75) um die Achse (74a) schwenkt, so dass dieser letztere die Drehung des Stützelementes (73) verhindert, wenn die Klappe (70) nach oben geschwenkt wird.
- Um die Schneidmaschine (1) schließlich wieder aus der Schwadstellung in die Arbeitsstellung zurückzuführen, braucht der Bediener nur die Schneidmaschine (1) mittels der Kupplungsvorrichtung (6) des Motorfahrzeugs (7) abzusenken.
- Fig. 8 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Begrenzungsvorrichtung gemäß dem Erfindungsgedanken.
- Diese Begrenzungsvorrichtung (23A) umfasst eine gewisse Anzahl von Elementen, die oben beschrieben worden sind. Diese Elemente sind folglich mit der gleichen Bezugszahl versehen und werden nicht erneut beschrieben. Des Weiteren umfasst sie eine gewisse Anzahl von Elementen, die mit den Elementen der Begrenzungsvorrichtung (23) vergleichbar sind. Diese Elemente sind mit der gleichen Bezugszahl wie diese vergleichbaren Elemente der Begrenzungsvorrichtung (23) gefolgt von dem Buchstaben A versehen. Sie werden nur dann beschrieben, wenn sich dies als erforderlich erweist.
- Die Begrenzungsvorrichtung (23A) ist insgesamt mit der Begrenzungsvorrichtung (23) vergleichbar. Der Unterschied besteht darin, dass der Anschlag (31A) der Begrenzungsvorrichtung (23A) des Weiteren ein elastisches Element aufweist, bei dem es sich gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel um eine zweite Druckfeder (82) handelt, die mit der Druckfeder (36) des anderen Anschlags (32) vollkommen vergleichbar ist. Diese zweite Druckfeder (82) ist einerseits an dem Ende (34) der länglichen Öffnung (33), das dem dritten Gelenk (29) am nächsten liegt, mit dem Begrenzer (28A) verbunden und soll andererseits mit dem Zapfen (27) in Kontakt kommen, wenn der Schneidmechanismus (14) in einem bestimmten Ausmaß in die durch den in Fig. 8 gezeigten Pfeil (83) definierte Richtung um die Längsachse (15a) schwenkt. Die Eigenschaften dieser zweiten Druckfeder (82) können ebenfalls mittels einer Vorrichtung geändert werden, die mit der identisch ist, die die Änderung der Eigenschaften der Druckfeder (36) nach der obigen Beschreibung gestattet.
- Eine solche Ausführung gestattet einerseits ein freies Schwenken des Schneidmechanismus (14) in einer ersten Phase um die Längsachse (15a) zwischen den durch die Anschläge (31A, 32) gestatteten Grenzen und in einer zweiten Phase entgegen den durch die Druckfedern (36, 82) erzeugten Kräfte über die durch die Anschläge (31A, 32) gestatteten Grenzen hinaus. Der Schneidmechanismus (14) kann somit mehr um die Längsachse (15a) schwenken, wobei er in Schwadstellung im Wesentlichen horizontal gehalten wird. Beim Transport werden darüber hinaus die durch das Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) erzeugten Kräfte unabhängig von der Schwenkrichtung des Schneidmechanismus (14) durch die Druckfedern (36, 82) ganz oder teilweise abgeführt.
- Schließlich können an den soeben beschriebenen Beispielen noch verschiedene Modifikationen vorgenommen werden, und zwar insbesondere was den Aufbau der verschiedenen Elemente betrifft oder durch Verwendung von technischen Äquivalenten, ohne dadurch von dem Schutzbereich abzuweichen.
- Zunächst einmal versteht es sich, dass der Gegenstand der vorliegenden Erfindung auf eine andere Schneidmaschine als die durch die Schrift FR-A-2 726 152 beschriebene angewendet werden kann.
- Des Weiteren versteht es sich, dass das (die) elastische(n) Element(e) des (der) Anschlags (Anschläge) (31, 32; 31A) vollkommen aus einem (mehreren) anderen elastischen Element(en) bestehen kann (können) als der (die) Druckfeder(n).
- Des Weiteren ist es durchaus möglich, die Druckfedern (36, 82) durch eine einzige Druckfeder kombiniert mit einer Vorrichtung zu ersetzen, die ein Einwirken auf die einzige Druckfeder unabhängig von der Schwenkrichtung des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) gestattet.
- Darüber hinaus ist es durchaus möglich, den Riegel (48) durch einen anderen Riegel zu ersetzen, der einen Verankerungshaken besitzt, der es gestattet, die aus dem (anderen) Riegel und dem Zapfen (27) bestehende Anordnung in Transportstellung am Begrenzer (28) zu befestigen, wodurch das Schwenken des Schneidmechanismus (14) um die Längsachse (15a) unabhängig von der Stärke des Schwenkmoments verhindert wird.
- Der Schneidmechanismus kann einer beliebigen Art sein, die für die Ernte von Futterpflanzen, die Pflege von Grünflächen, die Zerkleinerung von Pflanzengut usw. bestimmt ist.
- Es ist sogar möglich, daran Elemente anzufügen, die das Schnittgut behandeln sollen, wie zum Beispiel Konditionierelemente.
Claims (12)
1. Landmaschine, die
- eine erste Einheit (12) und eine zweite Einheit (14), wobei die zweite
Einheit (14) mittels eines Gelenks (15) mit einer Achse (15a) mit der ersten
Einheit (12) verbunden ist, und
- eine Begrenzungsvorrichtung (23; 23A), die mit einer ersten Anordnung
(25, 25A), die mit der ersten Einheit (12) verbunden werden soll, und einer
zweiten Anordnung (26; 26A), die mit der zweiten Einheit (14) verbunden
werden soll, versehen ist, wobei die Begrenzungsvorrichtung (23; 23A) der
zweiten Einheit (14) gestattet, innerhalb der von durch mindestens einen
Anschlag (31, 32; 31A, 32), der Teil der Begrenzungsvorrichtung (23; 23A)
bildet, gestatteten Grenzen um die Achse (15a) zu schwenken,
umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Anschläge (31, 32;
31A, 32) elastisch verformbar ist (sind), so dass er (sie) einerseits das
Schwenken der zweiten Einheit (14) um die Achse (15a), wenn die zweite
Einheit (14) einem ersten Schwenkmoment ausgesetzt ist, begrenzt
(begrenzen) und andererseits ein deutlich stärkeres Schwenken der zweiten
Einheit (14) um die Achse (15a), wenn die zweite Einheit (14) einem
zweiten Schwenkmoment ausgesetzt ist, zulässt (zulassen).
2. Landmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite
Schwenkmoment größer als das erste Schwenkmoment ist.
3. Landmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
(die) Anschlag (Anschläge) (32; 31A, 32) mindestens ein elastisches
Element umfasst (umfassen), das (die) mit einer der Anordnungen (25, 26;
25A, 26A) verbunden ist (sind) und mit der anderen Anordnung (25, 26;
25A, 26A) in Kontakt kommen soll (sollen), wenn die zweite Einheit (14) in
einem bestimmten Ausmaß um die Achse (15A) schwenkt.
4. Landmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite
Einheit (14) in zwei unterschiedlichen Phasen um die Achse (15a)
schwenken kann:
- einer ersten Phase, der das begrenzte Schwenken der zweiten Einheit (14)
entspricht und in der die zweite Einheit (14) zwischen den durch den (die)
Anschlag (Anschläge) (31, 32; 31A; 32) gestatteten Grenzen frei um die
Achse (15a) schwenkt;
- einer zweiten Phase, der das deutlich stärkere Schwenken der zweiten
Einheit (14) entspricht und in der die zweite Einheit (14) entgegen den
durch das (die) elastische(n) Element(e) erzeugten Kräften zwischen den
durch den (die) Anschlag (Anschläge) (31, 32; 31A; 32) gestatteten
Grenzen um die Achse (15a) schwenkt.
5. Landmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
(die) elastische(n) Element(e) die zweite Einheit (14) aus der zweiten Phase
in die erste Phase zurückholen soll(en).
6. Landmaschine nach irgend einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Position und/oder die Steife des (der) Anschlags
(Anschläge) (31, 32; 31A, 32) einstellbar ist (sind).
7. Landmaschine nach irgend einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass der (die) Anschlag (Anschläge) (31, 32; 31A, 32) alle
oder einen Teil der durch das Schwenken der zweiten Einheit (14) um die
Achse (15a) des Gelenks (15) erzeugten Kräfte abführen soll(en).
8. Landmaschine nach irgend einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Begrenzungsvorrichtung (23; 23A) mit einer
Verriegelungsvorrichtung (47) kombiniert ist, die das Schwenken der
zweiten Einheit (14) um die Achse (15a) des Gelenks (15) zumindest im
Wesentlichen verhindern soll.
9. Landmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verriegelungsvorrichtung (47) einen mit einer der Anordnungen (25, 26;
25A, 26A) verbundenen Riegel (48) umfasst, der auf die andere Anordnung
(25, 26; 25A, 26A) dahingehend einwirken soll, das Schwenken der zweiten
Einheit (14) um die Achse (15a) des Gelenks (15) zu verhindern.
10. Landmaschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Betätigungsvorrichtung (51) zur Betätigung der Verriegelungsvorrichtung
(47) vorgesehen ist.
11. Landmaschine nach irgend einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass es sich bei der Landmaschine um eine Maschine zum
Schneiden von Pflanzengut handelt, die
- eine Kupplungskonstruktion (2), die mit einem Motorfahrzeug (7)
verbunden werden soll;
- einen Schneidmechanismus (14), der die zweite Einheit bildet und sich:
-- in Arbeitsstellung quer zur Vorschubrichtung (16) und am Boden (S)
anliegend,
-- in Schwadstellung quer zur Vorschubrichtung (16) und über der
Oberfläche des Bodens (S)
erstreckt;
- einen die erste Einheit bildenden Aufhängungsarm (12), der einerseits mit
der Kupplungskonstruktion (2) und andererseits mittels des Gelenks (15),
dessen Achse (15a) zumindest im Wesentlichen in Vorschubrichtung (16)
ausgerichtet ist, wenn sich der Schneidmechanismus (14) in der
Arbeitsstellung befindet, mit dem Schneidmechanismus (14) verbunden ist, um
dessen Schwenken um die Achse (15a) zu gestatten,
umfasst.
12. Landmaschine nach Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass
der Schneidmechanismus (14) in eine Transportstellung geschwenkt werden
kann und dass die Betätigungsvorrichtung (51) bei der Anordnung in
Transportstellung die Verriegelungsvorrichtung (47) automatisch betätigt.
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