DE69801580T2 - Vorrichtung die das einstürzen einer schneeplatte einleitet - Google Patents

Vorrichtung die das einstürzen einer schneeplatte einleitet

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Description

    Technischer Bereich
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Veranlassung des Bruchs einer Schneewächte, wobei die Vorrichtung mindestens ein Gaszündelement aufweist,
  • Stand der Technik
  • Es sind Vorrichtungen mit einem Gasgeschütz zur Auslösung von Lawinen bekannt, das fest in einer Bergflanke angebracht, und dessen Boden fest in einer aus einem Betonblock bestehenden Basis verankert ist, und dessen Mündung über der Schneedecke liegt, wie im amerikanischen Patent US-A-5 107 765 beschrieben ist. Diese Geschütze sind zur Auslösung einer Lawine an exponierten Lagen, z. B. oberhalb von Skistationen oder Wohngebieten, konzipiert. Diese Vorrichtungen sind sehr wirksam zur Auslösung von Lawinenabgängen in als Lawinengassen bekannten Zonen, d. h. bei denen es sich meistens um steile Schluchten handelt, in denen sich der Schnee schnell ansammelt und kritische, nicht stabilisierte Massen erreichen kann. Sie haben sich insbesondere auf leichten und kaum verdichteten Schneedecken als wirksam erwiesen, in deren Kristallen eine große Menge an eingeschlossener Luft enthalten ist. Der durch die Explosion erzeugte Luftdruck erzeugt eine Wellenwirkung mit anfangs starkem Druck, gefolgt von einer Entspannung, die die Schneedecke reißen läßt und die Schneemasse ausreichend anhebt, um einen Lawinenabgang auszulösen. In Zonen, in denen sich schnell eine dicke Kruste bildet, ist der auf die stabilisierte und verdichtete Schneedecke einwirkende Luftdruck durch die Explosion und die Stoßwelle, die sich in der Luft fortpflanzt, nicht ausreichend, um die Schneedecke zum Reißen zu bringen und den Lawinenabgang auszulösen.
  • Außerdem benötigen diese Geräte eine feste und extrem solide Verankerung in der Bergflanke, insbesondere mittels einer im Felsen verankerten Betonbasis. Diese Basis ist manchmal an abschüssigen Stellen und in schwer zugänglichen Bereichen, in denen der Fels bröckelig sein kann, schwer positionierbar. Dies ist insbesondere entlang von Wächten der Fall, bei denen sich der Schnee überhängend ansammeln kann und die felsige Basis nicht immer für die Aufnahme einer Stahlbetonbasis geeignet ist, um die Positionierung eines Auslösungsgeschützes zu ermöglichen, wie oben definiert. Andererseits können die Wächten eine große Länge aufweisen, und ihre Vorderseite, die die Ausdehnung des Abgangs bei einer Lawine definiert, kann sich über mehrere zehn, ja sogar mehrere Hundert Meter erstrecken. In diesem Fall wäre es angebrachter, mehrere Geschütze zu installieren, damit die Lawinenauslösevorrichtung wirksam ist, wodurch die bereits zur Sprache gebrachten Schwierigkeiten vermehrt werden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung schlägt die Beseitigung dieser Unannehmlichkeiten vor, indem sie eine attraktive und wirksame Lösung der oben erwähnten Probleme bereitstellt, wobei diese Lösung außerdem den Vorteil bietet, daß sie umweltfreundlich ist und das Risiko unkontrollierter Lawinen an exponierten Lagen beseitigt, wofür die anderen bekannten Mittel unangebracht oder unwirksam sind.
  • Dieses Ziel wird durch die Vorrichtung erreicht, wie sie in der Einleitung definiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zündelement aus einem Hauptzylinder besteht, der sich im Verhältnis zu einem flach auf dem Boden angeordneten Stützsockel nahezu senkrecht erstreckt, aus einem mit dem Hauptzylinder verbundenen Positionierungsrohr, das auf einer festen, in der Bergflanke fixierten Basis angebracht ist, aus einer Versorgungsleitung, die so angeordnet ist, daß in das Positionierungsrohr und den Hauptzylinder ein explosives Gasgemisch eingeleitet wird, und aus oberhalb der Versorgungsleitung angeordneten Zündungsmitteln, die so angeordnet sind, daß sie die Zündung des explosiven Gasgemisches sicherstellen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das Positionierungsrohr auf der festen Basis um eine nahezu horizontale Achse herum gelenkig gelagert.
  • Gemäß einem besonders vorteilhaften Ausführungsmodus ist die Versorgungsleitung so angeordnet, daß das explosive Gasgemisch transportiert wird und zur Sicherstellung der Inbrandsetzung des explosiven Gasgemisches ist mindestens eine Zündkerze auf dieser Leitung angebracht.
  • Vorzugsweise ist die Versorgungsleitung mit zwei flexiblen Leitungen verbunden, die jeweils mit Tanks mit Sauerstoff und mit brennbarem Gas verbunden sind.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Zündkerze mit einem Zündsystem verbunden, das einen Druckregler aufweist, der mit einem Mikroschalter mit zwei, Zuständen, einem Kondensator, einer elektrischen Batterie und einem Zündverteiler verbunden ist, wobei der Mikroschalter so angeordnet ist, daß er die Verbindung zwischen dem Kondensator und dem Zündverteiler aufbaut, wenn er sich in einem ersten Zustand befindet, und um die Verbindung zwischen dem Kondensator und der Batterie aufzubauen, wenn er sich in seinem zweiten Zustand befindet.
  • Auf vorteilhafte Art weist die Vorrichtung mehrere Zündelemente auf, und die Versorgungsleitung weist mehrere untereinander verbundene Teilstücke auf, wobei die Teilstücke so angeordnet sind, daß der Abstand zwischen der Verbindungszone und den Zündelementen bei allen Zündelementen derselbe ist, um eine gleichzeitige Explosion zu veranlassen.
  • Auf bevorzugte Art und Weise besteht der Stützsockel des Hauptzylinders aus Beton und weist eine Gummiplatte auf, um das Zurückfallen des Zylinders zu dämpfen.
  • Vorteilhafterweise weist der Hauptzylinder einen zylindrischen Hohlkörper und eine Luftablaßleitung auf. Vorzugsweise wird der zylindrische Körper von einer auf seinem oberen Ende angeordneten Masse überragt.
  • Zusammenfassende Beschreibung der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung wird besser verständlich unter Bezugnahme auf die Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und auf die beigefügten Zeichnungen, die als nichtbegrenzendes Beispiel beigefügt sind, wobei:
  • Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung darstellt, die mehrere Gaszündelemente aufweist, um einen Standort in der Nähe einer Wächte auszurüsten,
  • Fig. 2 eine Vertikalschnittansicht eines der an einem geeigneten Standort positionierten Zündelemente ist,
  • Fig. 3 eine Draufsicht auf das Zündelement von Fig. 1 ist,
  • Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht eines Details der Vorrichtung der Erfindung darstellt, die insbesondere die Zone zeigt, in der die Verbindung der Leitungen und des Zündkastens erfolgt, und
  • Fig. 5 eine Detailansicht des Zündsystems darstellt.
  • Beste Art der Ausführung der Erfindung
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1, 2 und 3 weist die Vorrichtung 10 mehrere Zündelemente 11 auf, die jeweils einen Hauptzylinder 12 und ein Positionierungsrohr 13 mit einer explosiven Mischung umfassen. Der Hauptzylinder 12 ist im Verhältnis zu einem flach auf dem Boden angeordneten Stützsockel 14 nahezu senkrecht angeordnet und das Positionierungsrohr 13 ist auf einer festen, in der Bergflanke fixierten Basis 15 angebracht. Das Positionierungsrohr 13 ist mit dem Hauptzylinder 12 verbunden, und durch ein Gelenk 16 mit der festen Basis 15 verbunden, das die Verlagerung dieses Positionierungsrohres und des daran befestigten Hauptzylinders in Pfeilrichtung A ermöglicht. Der Hauptzylinder besteht aus einem zylindrischen Hohlkörper 12a, der an seiner Basis offen ist und von einer Masse 12b überragt wird, die als Gegengewicht dient. Der Stützsockel 14 besteht aus einer Betonsohle 17, die von einer Gummiplatte 18 überragt wird, die dazu bestimmt ist, den Stoß im Moment des Zurückfallens der aus dem Hauptzylinder und dem Positionierungsrohr bestehenden Konstruktionseinheit nach einem Schuß zu dämpfen. Die feste Basis 15 besteht aus einem fest im Berg verankerten Betonblock, der ein Element 16a des Gelenkes 16 trägt, wobei ein Ergänzungselement 16b dieses Gelenkes mit dem Positionierungsrohr 13 verbunden ist. Der Hauptzylinder 12 ist mit einer Luftablaßleitung 19 oder Schnarrventil für die Einspritzung der Gasmischung versehen, die in der Nähe des oberen Endes des zylindrischen Hohlkörpers 12a angebracht ist.
  • Diese Konstruktionseinheit, die eine Art Sprenghammer darstellt, ist so konzipiert, daß sie sich anhebt, um das explodierte Gas entweichen zu lassen, wodurch ein Gasüberdruck in der Wächte erzeugt wird und diese auf ungefähr 10 bis 15 m² anhebt. Sie wird durch eine Versorgungsleitung 20, die aus Stahl oder aus einem flexiblen hochdruckfesten Material ausgeführt ist, mit einer explodierenden Gasmischung versorgt und durch Zündungsmittel 21 ergänzt, die schwebend angebracht sind, um Blitzschlagprobleme zu vermeiden, und die unter Bezugnahme auf Fig. 5 noch detaillierter beschrieben werden. In dem dargestellten Beispiel weist die Vorrichtung vier Zündelemente 11 auf, die durch Teilstücke 9 miteinander verbunden sind, die auf der Höhe der Verbindung des Zündelementes mit der Versorgungsleitung 20 einen flexiblen Teil aufweisen, die mit den durch einen rechteckigen Kasten dargestellten Zündungsmitteln 21 verbunden ist.
  • Es ist zu bemerken, daß die Teilstücke der Leitungen 9 so angeordnet sind, daß ihre Länge unabhängig von dem Zündelement immer gleich ist. Diese Anordnung wird genommen, damit der Abstand, der den Zündkasten von den Zündelementen trennt, für alle Zündelemente gleich bleibt, damit die Explosion gleichzeitig erfolgt und ihre Wirkung optimal ist. Diese Leitungsteilstücke bestehen vorzugsweise aus Stahl, um einer Explosion ab dem Zündungspunkt bis zur endgültigen Ausdehnung der Gase in dem Positionierungsrohr 13 und in dem Hauptzylinder 12 zu widerstehen. Ein zwischen dem Zündelement 11 und der Versorgungsleitung 20 positioniertes verstärktes biegsames Verbindungsstück bietet die notwendige Biegsamkeit, damit sich der Hammer anheben kann.
  • Gasreserveflaschen und insbesondere mindestens eine Flasche Sauerstoff und eine Flasche mit einem brennbaren Gas wie z. B. Propan, sind in einer geeigneten Lagerungseinrichtung 22 untergebracht, die außerdem die Fernbedienungsorgane der Ventile enthält, die das Gas bei einem Schuß entweichen lassen. Zwei biegsame Leitungen 23 und 24, die z. B. aus Polyethylen bestehen, sind jeweils mit Sauerstoff- und Propantanks verbunden, die als Puffer-Dosiertanks dienen, um diese Gase zu einem in Fig. 4 dargestellten Mischer zu transportieren, der sich oberhalb des Zündkastens befindet, der die Zündungsmittel 21 enthält. Diese Puffertanks sind jeweils mit ihren Flaschen mittels Reduzierventilen verbunden, die eine optimale Druckregelung in den Tanks sicherstellen.
  • Fig. 4 stellt die Verbindungszone der zwei Leitungen 23 und 24 detaillierter dar. Diese zwei Leitungen münden in ein Leitungsteilstück mit größerem Durchmesser ein. Die Leitung 23, die für die Sauerstoffversorgung vorgesehen ist, mündet direkt in die Versorgungsleitung 20 ein, während die Leitung 24, die die Propanversorgung sicherstellt, über ein biegsames Verbindungsstück 25 oder ein Rohr mit doppelter Krümmung mit der Leitung 20 verbunden ist. Unterhalb dieser Verbindungszone ist mindestens eine, vorzugsweise zwei Zündkerzen 26 und 27 angebracht, die jeweils durch zwei Paare von elektrischen Drähten 28 und 29 mit Elektrizität versorgt werden. Diese elektrischen Drähte sind außerdem mit den Zündungsmitteln 21 verbunden.
  • Diese Zündungsmittel 21 umfassen einen Druckregler 30, der angeordnet ist, um zwei Mikroschalter 31 und 32 mit zwei Zuständen zu steuern, die drei Ausgangsklemmen aufweisen, nämlich eine Klemme C, die gemeinsamer Ausgang genannt wird, eine Klemme T, die Arbeitsklemme genannt wird und eine Klemme R, die Ruheklemme genannt wird. Die Zündungsmittel umfassen außerdem in dem dargestellten Beispiel, in dem jeweils zwei Zündkerzen 26 und 27 vorgesehen sind, um die Inbrandsetzung der explosiven Gasmischung sicherzustellen, zwei Kdndensatoren 33 und 34, zwei Batterien oder Akkumulatorbatterien 35 und 36 und zwei Zündverteiler 37 und 38. Der Druckregler 30 ist über ein kleines biegsames Verbindungsstück mit der Versorgungsleitung 20 verbunden oder kann direkt auf der Leitung angebracht sein.
  • Die Mikroschalter 31 und 32 weisen zwei Zustände auf. Der erste Zustand, der sogenannte Ruhezustand, wird erreicht, wenn kein Gas in den Leitungen zirkuliert und im Druckregler 30 kein Druck anliegt. Die Kondensatoren 33 und 34 befinden sich dann im geschlossenen Kreislauf mit den Zündverteilern 37 und 38, wobei die Batterie-Kondensator-Stromkreise offen sind. Der zweite Zustand, der sogenannte Arbeitszustand, wird erreicht, wenn bei Zirkulation eines der zwei Gase in den Leitungen ein leichter Überdruck in dem Druckregler 30 erzeugt wird, was eine Veränderung des Zustands der Mikroschalter 31 und 32, und den Übergang des Ruhezustandes in den Arbeitszustand veranlaßt. Während sich die Batterien 35 und 36 mit den Kondensatoren 33 und 34 in einem geschlossenen Stromkreis befinden und der Kondensator-Zündverteiler-Stromkreis offen ist, laden sich die Kondensatoren während der Einspritzdauer der Gase auf.
  • Sobald die Einspritzung der Gase in das Zündelement 11 beendet ist, geht der Druck auf die Membran des Druckreglers 30 wieder auf Null zurück und die Mikroschalter 31 und 32 nehmen wieder den Ruhezustand ein, indem sie den Kondensator-Zündverteiler-Stromkreis schließen und den Batterie-Kondensator-Stromkreis öffnen. Jeder Kondensator entlädt sich dann vollständig in den entsprechenden Zündverteiler und veranlaßt bei der betroffenen Zündkerze eine Funkenreihe während einer Dauer von ungefähr 4 bis 5 Sekunden. Die Mikroschalter bleiben bis zur nächsten Einspritzung von Gas in diesem Zustand.
  • Der Zweck dieser in der Wächte vergrabenen Zündelemente besteht in der Veranlassung des Bruchs der Wächte und möglicherweise ihres Zusammenbruchs durch Auslösung eines Lawinenabgangs. Im Moment des Schusses heben sich die Zündelemente an, wobei sie die explodierten Gase entweichen lassen und der Überdruck dieser Gase die Wächte anhebt und sie zerstört. Die Verlagerung der Zündelemente ist möglich, weil das Positionierungsrohr gelenkig gelagert ist. Wenn sich der Hauptzylinder anhebt, entweichen die unter Überdruck stehenden Gase an der Basis, was zur Destabilisierung der Schneedecke beiträgt. Die Masse, die den Hauptzylinder überragt, begrenzt die Verlagerung nach oben und veranlaßt das Zurückfallen des Zündelementes auf den Stützsockel. Der Stoß des Falls wird durch die Gummisohle gedämpft. Bei einem Mißerfolg eines Schusses kann der Vorgang mehrfach wiederholt werden.
  • In einer Ausführungsvariante kann die Masse, die den Zylinder überragt, um ein Gegengewicht zu bilden, kleiner sein, wobei der Zylinder in diesem Fall so angeordnet ist, daß er die Gewichtsdifferenz ausgleicht. Es ist außerdem möglich, ein Zündsystem pro Zündelement vorzusehen.

Claims (9)

1. Vorrichtung zur Veranlassung des Bruchs einer Schneewächte, wobei die Vorrichtung mindestens ein Gaszündelement aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zündelement (11) aus einem Hauptzylinder (12) besteht, der sich im Verhältnis zu einem flach auf dem Boden angeordneten Stützsockel (14) nahezu senkrecht erstreckt, aus einem mit dem Hauptzylinder verbundenen Positionierungsrohr (13), das auf einer festen, in der Bergflanke fixierten Basis (15) angebracht ist, aus einer Versorgungsleitung (20), die so angeordnet ist, daß in das Positionierungsrohr (13) und den Hauptzylinder (12) ein explosives Gasgemisch eingeleitet wird, und aus oberhalb der Versorgungsleitung (20) angeordneten Zündungsmitteln (21), die so angeordnet sind, daß sie die Zündung des explosiven Gasgemisches sicherstellen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Positionierungsrohr (13) auf der festen Basis (15) um eine nahezu horizontale Achse herum gelenkig gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsleitung (20) so angeordnet ist, daß das explosive Gasgemisch transportiert wird und daß zur Sicherstellung der Inbrandsetzung des explosiven Gasgemisches mindestens eine Zündkerze (26) auf dieser Leitung angebracht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsleitung (20) mit zwei flexiblen Leitungen (23, 24) verbunden ist, die jeweils mit Tanks mit Sauerstoff und mit brennbarem Gas verbunden sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündkerze (26) mit einem Zündsystem (21) verbunden ist, das einen Druckregler (30) aufweist, der mit einem Mikroschalter (31) mit zwei Zuständen, einem Kondensator (33), einer elektrischen Batterie (35) und einem Zündverteiler (37) verbunden ist, wobei der Mikroschalter so angeordnet ist, daß er die Verbindung zwischen dem Kondensator und dem Zündverteiler aufbaut, wenn er sich in einem ersten Zustand befindet, und um die Verbindung zwischen dem Kondensator und der Batterie aufzubauen, wenn er sich in seinem zweiten Zustand befindet.
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere Zündelemente (11) aufweist, und daß die Versorgungsleitung (20) mehrere untereinander verbundene Teilstücke (9) aufweist, wobei die Teilstücke so angeordnet sind, daß der Abstand zwischen der Verbindungszone und den Zündelementen bei allen Zündelementen derselbe ist, um eine gleichzeitige Explosion zu veranlassen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützsockel (14) des Hauptzylinders (12) aus Beton besteht und eine Gummiplatte (18) aufweist, um das Zurückfallen des Zylinders zu dämpfen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptzylinder (12) einen zylindrischen Hohlkörper (12a) und eine Luftablaßleitung (19) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Körper (12a) von einer auf seinem oberen Ende angeordneten Masse (12b) überragt wird.
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