DE69801005T2 - Schnürhaken für schnürverschlüsse - Google Patents

Schnürhaken für schnürverschlüsse

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DE69801005T2 DE69801005T DE69801005T DE69801005T2 DE 69801005 T2 DE69801005 T2 DE 69801005T2 DE 69801005 T DE69801005 T DE 69801005T DE 69801005 T DE69801005 T DE 69801005T DE 69801005 T2 DE69801005 T2 DE 69801005T2
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C3/00Hooks for laces; Guards for hooks

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  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

    Technischer Bereich
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schnürhaken für Schnürverschlüsse gemäss dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
  • Stand der Technik
  • Im technischen Bereich von Schuhen mit Schnürverschlüssen werden verbreitet Schnürhaken verwendet, um Schnürbänder in geeigneter Weise am Schaft der Schuhe zu führen.
  • Ein Schnürhaken mit den oben angegebenen Merkmalen, und der die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 offenbart, ist aus DE 19 51 910 und DE 18 00 135 bekannt.
  • Eines der Probleme, die mit bekannten Schnürhaken auftreten, liegt im durch Reibung bedingten Widerstand, den diese Haken dem Gleiten des Schnürsenkels bieten, was es schwierig machen kann, den Schuh mit der gewünschten Spannung zu schliessen.
  • Um dieses Problem teilweise zu vermeiden, ist es bekannt, geeignet geformte Einsätze in der Basis das Kanals des Hakens vorzusehen, um das Gleiten des Schnürsenkels zu verbessern. In diesen Lösungen neigen jedoch die in den Schnürsenkeln erzeugten Spannungen sowie die vorhandenen Reibungskräfte dazu, die zuvor genannten Einsätze zu belasten, bis sie von den entsprechenden Haken abgezogen werden, was das Schliessen des Schuhs beeinträchtigt. Ausserdem erfordern diese Lösungen eine Vorfertigung des Hakens mit dem entsprechenden Einsatz.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Das Problem, auf dem die vorliegende Erfindung beruht, ist einen Schnürhaken zur Verfügung zu stellen, der strukturell und funktionell so konstruiert ist, dass er all die im genannten Stand der Technik beklagten Probleme vermeidet.
  • Dieses Problem wird durch die Erfindung gelöst durch einen Schnürhaken, der gemäss der folgenden Ansprüche ausgebildet ist.
  • Ein mit dem Haken der vorliegenden Erfindung erreichter Vorteil ist, dass er effektives und schnelles Gleiten des Schnürsenkels mit geringer Gleitreibung sowohl beim Schliessen und beim Öffnen erlaubt, wobei gleichzeitig ein besonders starker Haken ausgebildet ist, der frei ist von scharfen Flächen und der den Schnürsenkel in Position halten kann, sobald er im Kanal des Hakens aufgenommen ist.
  • Ein anderer Vorteil ist, einen Schnürhaken mit einer monolithischen Struktur zur Verfügung zu stellen, der keine Vorfertigungsarbeiten erfordert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Vorteile und Kennzeichen der Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen klarer, die als nicht einschränkendes Beispiel mit Bezug zu den begleitenden Zeichnungen beschrieben werden, in denen:
  • Fig. 1 und 2 eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemässen Schnürhakens darstellen,
  • Fig. 3 eine Ansicht entsprechend Fig. 2 einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen Schnürhakens darstellt,
  • Fig. 4 und 5 Ansichten entsprechend den Fig. 1 bzw. 2 einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemässen Schnürhakens darstellen,
  • Fig. 6 eine Ansicht entsprechend Fig. 5 einer vierten Ausführungsform des erfindungsgemässen Schnürhakens darstellt,
  • Fig. 7 und 8 eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht einer fünften Ausführungsform eines erfindungsgemässen Schnürhakens darstellen,
  • Fig. 9 und 10 Ansichten entsprechend den Fig. 7 bzw. 8 einer sechsten Ausführungsform des erfindungsgemässen Schnürhakens darstellen.
  • Beste Art zur Ausführung der Erfindung
  • Mit Bezug zu den Fig. 1 und 2 ist eine erste Ausführungsform eines gemäss der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Schnürhakens allgemein mit 1 bezeichnet. Der Haken 1 umfasst eine Befestigungsplatte 2 mit durchgehenden Löchern 3 zum Befestigen des Hakens 1 an einem entsprechenden Teil 4 eines Schuhschafts, der nur teilweise gezeigt ist (Fig. 2), mittels Nieten 5 oder ähnlicher Befestigungsmittel. Die Platte 2 ist verlängert, so dass sie eine erste Wange 6 und eine zweite Wange 7 bildet, die zusammen einen Kanal 8 definieren, der eine geschlossene Grundfläche 9 aufweist und an der gegenüberliegenden Seite mit einem Mund 10 geöffnet ist.
  • Die Oberfläche der Grundfläche 9 definiert eine Schnürfläche, über die ein Schnürsenkel 11 zum Gleiten geführt werden kann und der eine im wesentlichen torische Form aufweist. Die torische Fläche der Grundfläche 9 ist durch die Rotation eines ersten Kreisbogens, in Fig. 2 mit 12 bezeichnet, um eine Achse definiert, um den ein zweiter Kreisbogen, in Fig. 1 mit 13 bezeichnet, zentriert ist. Es ist anzumerken, dass beide Bögen 12 und 13 sich über entsprechende Winkel von zwischen ungefähr 15º und 180º erstrecken und bevorzugt im Bereich des oben angegebenen höheren Wertes. Der Schnürsenkel 11 ist auf diese Weise auf der gekrümmten Grundfläche des Kanals 9 geführt, ohne Unterbrechungen in der Kontinuität, insbesondere in den Bereichen, in denen der Schnürsenkel in den Haken eintritt und wieder austritt (Fig. 1), was auf diese Weise bestmögliches Gleiten bietet und Schäden am Schnürsenkel durch wiederholte Änderungen seiner Krümmung vermeidet. Es ist vorgesehen, dass die Krümmung des Bogens 14 entlang seiner Länge variabel sein kann.
  • Es ist anzumerken, dass die Grundfläche 9 mit der torischen Fläche bei seiner Bildung integral mit dem Haken 1 ausgebildet wird, beispielsweise durch eine Stanztechnik. Der auf diese Weise produzierte Haken 1 weist deshalb eine monolithische Struktur auf, die ihn besonders stark machen kann.
  • Ein am Mund 10 des Kanals 8 ausgebildeter verengter Teil ist durch einen Schnabel 14 am Ende der Wange 7 definiert, der der gegenüberliegenden Wange 6 zugewandt ist und zu letzterer vorspringt, um den Mund zu begrenzen.
  • Der verengte Teil des Mundes 10 bildet Sicherungsmittel zum Halten des Schnürsenkels 11 nahe der Schnürfläche der Grundfläche 9, sobald der Schnürsenkel in den Kanal 8 eingeführt ist.
  • In den Bereichen, in denen der Schnürsenkel in den Kanal 8 des Hakens eintritt und aus ihm austritt, ist die Umfangskante 15 des Hakens zur Aussenseite des Kanals gedreht und auf die entsprechende Wange gebogen, um freies Gleiten des in den Haken eingeführten Schnürsenkels zu ermöglichen, wobei gleichzeitig jegliche Bereiche eliminiert sind, in denen Reibung und folglich Verschleiss des Schnürsenkels gegen die Schnürflächen des Hakens auftritt.
  • Mit Bezug zu Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform des gemäss der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Schnürhakens mit 20 bezeichnet. Details, die denen der vorhergehenden Ausführungsform ähnlich sind, sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Der Haken 20 unterscheidet sich vom Haken 1 darin, dass ein verengter Teil am Mund 10 durch Biegen eines Schnabels 21 der Wange 7 zur Innenseite des Kanals gebildet ist, um ein Auge auszubilden.
  • Die Fig. 4 und 5 zeigen eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemässen Schnürhakens, allgemein mit 30 bezeichnet. Im Gegensatz zu den Haken der vorhergehenden Ausführungsformen weist der Haken 30 einen nietförmigen Ansatz 31 auf, der an dem Haken einstückig angeformt ist und von der Wange 6 abragt, um in ein entsprechendes am Schuhschaft ausgebildetes Loch einzugreifen, um den Haken am Schuh zu befestigen.
  • In Fig. 6 ist eine Variante des Hakens aus den Fig. 4 und 5 mit 40 bezeichnet und unterscheidet sich darin, dass er wie beim Haken 20, einen verengten Teil am Mund 10 aufweist, der durch Biegen des Schnabels der Wange 7 zum Inneren des Kanal 8 ausgebildet ist, um ein Auge auszubilden.
  • Mit Bezug zu den Fig. 7 und 8 ist eine fünfte Ausführungsform des Schnürhakens gemäss der vorliegenden Erfindung mit 50 bezeichnet. Der Haken 50 umfasst einen ersten Teil und einen zweiten Teil, die zueinander schwenkbeweglich sind. Der erste Teil umfasst eine Befestigungsplatte 52 mit einem einzigen Loch 53 zum Befestigen des Hakens am Schuhschaft mittels eines Niets oder dergleichen. Der zweite Teil umfasst ein Paar gegenüberliegender Wangen 56, 57, die zusammenen einen Kanal 58 definieren, der auf einer Seite eine Grundfläche 59 aufweist, deren torische Fläche eine Schnürfläche für das Gleiten eines Schnürsenkels bildet, was in den Zeichnungen nicht gezeigt ist. Der Kanal 58 ist auf der gegenüberliegenden Seite durch eine Verlängerung der Wange 57 geschlossen, die sich bis zur gegenüberliegenden Wange 56 erstreckt. Sobald der Schnürsenkel zum Schnüren in den Kanal 58 eingesetzt ist, bleibt er auf diese Weise im Haken eingeführt in Position, bis er absichtlich aus dem Kanal herausgefädelt wird. Es ist anzumerken, dass, da der zweite Teil des Hakens 50 in einer im wesentlichen zum Schuhschaft senkrechten Ebene schwenkbar ist (Fig. 7), eine Selbstausrichtung des zweiten Teils, der den Schnürzugspannungen ausgesetzt ist, erleichtert ist und das Gleiten des Schnürsenkels im Schnürhaken beim Spannen und/oder. Lösen des Schnürsenkels beim Schliessen und Öffnen des Schuhs auf diese Weise verbessert ist.
  • Die Fig. 9 und 10 zeigen eine sechste Ausführungsform des erfindungsgemässen Schnürhakens, allgemein mit 60 bezeichnet. Der Haken 60 unterscheidet sich von der vorhergehenden Ausführungsform im wesentlichen darin, dass er eine monolithische Struktur aufweist, in der die beiden Hakenteile als ein einziges Stück ausgebildet sind. Eine Vielzahl von Vorsprüngen, mit 61 bezeichnet, dienen dazu, die Verankerung des Hakens im Teil des Schaftes, auf dem es angebracht ist, zu verbessern.
  • Die Erfindung löst auf diese Weise das gestellte Problem, wobei sie in Vergleich zu bekannten Lösungen die oben angegebenen Vorteile erreicht.

Claims (9)

1. Schnürhaken für Schnürverschlüsse, mit einer ersten Wange (6, 56) und einer zweiten Wange (7, 57), die einander gegenüberliegend angeordnet sind und zwischen sich einen Kanal (8, 58) bilden mit einer Grundfläche (9, 59) des Kanales, die für den Haken eine Schnürfläche bildet, wobei der Grund des Kanales (8, 58) in dem Schnürhaken integriert ist, und die Grundfläche (9, 59) des Kanales (8, 58) eine im wesentlichen torische Form aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die torische Fläche durch Rotation eines ersten Kreisbogens (12) um eine Achse gebildet ist, relativ zu der ein zweiter Kreisbogen (13) zentriert ist, wobei die ersten und zweiten Bögen (12, 13) sich über Winkel zwischen 15º und 180º und vorzugsweise nahe an dem höheren, definierten Wert erstrecken, und dass der Haken Umfangskanten (15) aufweist, wobei die Kanten wenigstens in einem Bereich, in dem der Schnürsenkel in den Kanal des Hakens eintritt und wieder austritt, zur Außenseite des Kanales (8, 58) hin gekrümmt sind.
2. Schnürhaken nach Anspruch 1, wobei der Kanal (8) gegenüberliegend zu der Grundfläche (9) offen ist.
3. Schnürhaken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit Sicherungsmitteln, um den Schnürsenkel in dem Kanal zu halten.
4. Schnürhaken nach Anspruch 3, wobei die Sicherungsmittel einen verengten Abschnitt (14, 21) des Kanales im Bereich seines Mundes (10) aufweisen.
5. Schnürhaken nach Anspruch 4, wobei der verengte Abschnitt durch einen Schnabel (14, 21) gebildet ist, der als Fortsatz der zweiten Wange (7) gestaltet ist.
6. Schnürhaken nach Anspruch 5, wobei der Schnabel (21) zum Inneren des Kanales (8) unter Bildung eines Auges gebogen ist.
7. Schnürhaken nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Kanal (8) auf der der Schnürfläche gegenüberliegenden Seite geschlossen ist.
8. Schnürhaken nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, mit einem ersten Abschnitt und einem zweiten Abschnitt, wobei der erste Abschnitt Mittel (52, 53) zum Befestigen des Hakens an der Schuhware aufweist, und wobei die Schnürfläche an dem zweiten Abschnitt gebildet ist und der zweite Abschnitt am ersten Abschnitt schwenkbeweglich montiert ist.
9. Schnürhaken nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, mit einem nietförmigen Ansatz (31), der an dem Haken einstückig angeformt ist und von der ersten Wange - weg vom Kanal (8) - abragt.
DE69801005T 1997-09-19 1998-09-03 Schnürhaken für schnürverschlüsse Expired - Lifetime DE69801005T2 (de)

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