DE697494C - Schwingsattel, insbesondere Mitfahrersattel fuer Motorraeder - Google Patents

Schwingsattel, insbesondere Mitfahrersattel fuer Motorraeder

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DE697494C
DE697494C DE1936M0136136 DEM0136136D DE697494C DE 697494 C DE697494 C DE 697494C DE 1936M0136136 DE1936M0136136 DE 1936M0136136 DE M0136136 D DEM0136136 D DE M0136136D DE 697494 C DE697494 C DE 697494C
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DE
Germany
Prior art keywords
saddle
swing
rubber
saddles
swinging
Prior art date
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Expired
Application number
DE1936M0136136
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Blau
Richard Blau Jr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
METALL IND GmbH
Original Assignee
METALL IND GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE697494C publication Critical patent/DE697494C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/14Separate pillions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

  • Schwingsattel, insbesondere Mitfahrersattel für Motorräder Es sind bereits Schwingsättel für Motorräder bekannt, bei denen der staxie, röhrenförmige Satteltragkörper um einen Zapfen drelibar und durch eine einseitig gejagerte, Metallblattfeder gegen den Rahmen abgefe#dert ist, deren Auflagerpunkt bei zunelfmender Belastung auf dem starren Rahmenkörpex wandert. Infolge - der frei tragenden Anordnung der Feder werden namentlich beim Befahr-en von unebenen Straßen leicht Stöße und Schläge eintreten können, insbesondere wenn die sich abwälzende Feder bei sehr stark-en plötzlich-en Bewegungen an den starren Rahmen schlägt.
  • Es ist ferner bekannt, die im wesentlicheii senkrechte Bewegung bei Sätteln durch Zwischenschaltung von Gummikörpern zu federn und zu dämpfen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Schwingsattel, insbesondere Mitfahrersattel für Motorräder, mit einem den Sattel tragenden, in sich starren Schwingfuß, desseh den Sattel tragender Teil bei wachsender Satteldurchsc1-wingung durch zunehmende Auflage des federn-den Mittels kleiner wird. Der Schwingsatt-el gemäß der Erfindung unterscheidet. sich von dem Bekannten- im wes-entlichen dadurch"zdaß der Schwingfuß an seiner Anlenkstelle zwischen Gummiklötzen von ungleicher Größe derart vingespannt ist, daß mit nmehmender Satteldurclischwingung die Auflagefläche des -Schwingfußes auf dem größer-en Gummiklotz wächst.
  • Das Schwinggelenk gemäß, der Erfindung besitzt eine verhältnismäßig große, weiche und nachgiebige Angriffsflä.che, deren Wirksamkeit noch dadurch erhöht wird, daß die Unterstützungsfläche des unteren Gummikörpers in Richtung des Sattels verlängert bzw. vergrößert ist und mit wachsender Belastung des SchwIngsattels die Auflagefläche des Gummikörpers für den Schwingfuß des Sattels wächst. Der Schwingfuß ist hierbei über dem unter dem oberen Guminiklotz vorstehenden Teil des unteren Gummiklotzes den, art hochgebogen, daß er bei einer B.elastung, des Sattels als doppelarmiger Hebel mit wai#-,.-. derndem Unterstützungsmittelpunkt beide" Gummiklötzeelastisch, verformt und einen Belastungsausgleich mit gleichzeitiger fortschreitender Federungswirkung dadurch hervorruft, daß der den Sattel tragende Hebelarm verkürzt und der sich am oberen. Gummiklotz abstützende Hehelarin verlängert wird.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Schwinggelenkes wird die Berührung starr-er Metallteile während der S#ch#vingb,-,ive-,-ung des Sattels vollkommen vermieden. Die Schwingbewegungen des Sattels werden von dem ein weiches Polster bildenden hochelastischen Gummi aufgenommen, so daß Unebenheit-en der Fahrbahn nicht als Stöße oder Schläge zur Wirkung kommen können und die Schwingbewegungen des Sattels durcli die Verformungsarbeit des Gummigelenks sehr kräftig, aber weichab gedämpft werden. Ferner bietet der Schwingsattel gemäß der Erfindung den weiteren Vorteil, daß er vollkommen geräuschlos arbeitet und keiner besonderen Wartung bedarf, da keine reibenden Teile vorhanden sind.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen Abb. i einen Schwingsattel in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt seiner federnden Aufhängung, Abb. 2 eine Draufsicht mit abgenommenem Griff und iabge4omm#ener Sattelspitze und Abb. 3 und 4 die Einspannung des Sattelfußes in unbelastetem und belastetem Zustand in schematischer Darstellung.
  • Der Sattel i wird vom Sattelfuß 2 getragen, C> der auf der rechten Seite in eine Platte 3,ausläuft. -Diese liegt zwischen den Gummi-1.-löt7en 4, 5 und wird hier --durch die Muttern 6, 7 auf dem Schraubenholzen 8 eingespannt. Die größeren unteren Gummiklötze stehen mit ihren Teilen 9 - unter den oberen Gummiklötzen 5 vor. Während die Platte 3 des Sattelschwingfußes 2 unter den oberen Gurnmiklötzen 5 eben ist, ist Sieb über -den vorstehenden Teilen 9 der unterm Guminiklötze 4 bei -io hochgekrümmt, s(> daß sie bei nicht Moder nur gering belastetem Sattel i lediglich auf ungefähr einer dem oheren Gummiklotz 5 entsprechenden Fläche auf dem -unteren Klotz 4 aufliegt (Abb-. 3). Bei zunehmender Be-Igstung des Sattels i, bei der der rechte Teil der Platte 3 den Gummiklotz 5 mehr und mehr zusammendrückt, nimmt die Auflagefläcbe des gekrümmten Teiles io der Sattelfeplatte 2 auf dem vorstehenden Teil 9 des Gummiklotzes4 allmählich zu, bis bei einer gewissen Höchstbelastung die in Abb. 4 ver-,anschauliclite Stellung erreicht ist, bei der die #Z.rößte Gumminienge verformt und damit die 'J#'4ßte Gegenkraft erzeugt wird. Gleichzeitig .,ir-andert auch die Drehachse für den Sattel--%chwingfuß 2 bzw. dessen Platte 3 zwischen den beiden Gummiklötzen 4 und 5 mehr nach links, so daß auch eine Verlagerung der Hebelarme eintritt und auf diese Weise ebenfalls eine selbsttätige Angleichung an die Belastungsänderungen erreicht wird.
  • Did Schraubenbolzen 8 sind beim dargestellten AusführungsbeispIel die Enden des zu einem Haltegriff i.i gebogenen Bügels, der im Griffbereich mit einem Überzug 12 aus Gummi, Leder u. dgl. überzogen sein kann. Sie halten gleichzeitig die Befestigungsarm2 13 für den Sattel am Gepäckträger o. dgl. des Fahrzeuges, wo sie mit Hilfe der Stege 141 15 und Schraub en 16, 17 festgelegt werden können. Durcli, diese Büfestigungsart wird gleichzeitig erreicht, daß die Arme 13 um* die Bolzen 8 schwenkbar sind so, daß die La-e der Stege 14 jeWeils der Breite des Gepäckträgers oder der sonstigen Befestl-ungsunterlage angepaßt werden kann, -,vie es in Abb. 2 gestrichelt angedeutet ist. Da die Befestigungsstege 15 auf den Bolzen 8 an der vorderen Querstrebe des Gepäckträgers festgemacht werden, i5t für sie eine, Verstellharkeit meist nicht erforderlich. Gegebenenfalls kann je- doch auch. der Abstand der Bolzen8 vonein--ander dadurch veränderbar gemacht werden, daß die Bohrungen in der Platte 3 als Langlöcher ausgeführt werden. Es braucht dann lediglich dem Griffbügel i i -eine etwas andere Form gegeben zu werden.
  • Die Einspann- und Befestigungsbolzen 8 können auch voneinander getrennt sein, wobei entweder der Griff ganz entfallen kann, beispielsweise bei Verwendung des Sattels als Führe - rsitz, oder der Griff auf sonstige Weise am Sattel--oder an den Bolzen 8 befestigt sein kann. An Stelle der dargestellten zwei Einspannstellen für die Sattelfußplatte3 können auch eine oder mehrere verwendet werden. Die Form des Sattels i sowie der Gummiklötze4,5 und des Befesfigungsarmes 13 mit den Stegen14,ig kann beliebig sein. Zum Schutze gegen äußere Einflüsse können die Gummiklötze 4, 5 durch eine Kappe 18 aus Blech o. dgl. abgedeckt sein.
  • Die frei zugängigen Muttern 7 ermöglichen die Einregelung der erforderlichen Vorspannung für die Gummiklötze 4, 5.
  • Um zu verhindern, daß sich die beiden Befestigungsarme 13 um die Bolzen 8 drehen und der Sattel dadurch in eine Schrägstellung. kommt,' können die Arme 13 so miteinander gekuppelt sein, daß sie-zwangsläufig nur einel ander entgegeggerichtete Bewegungen ausführen können. Hierzu können sie zwischen den beiden Bolzen 8 mit ;einer Zahnung oder Ansätzen o. dgl. ineinandergreifen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwingsattel, insbesondere Mitfahrersattel für Motorräder, mit einern den Sattel ttagenden, in sich starren Schwingfuß, dessen den Sattel tragender Teil bei wachsender Satteldurchschwingung durch zunehmende Auflage des federnden Mittels kleiner wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingfuß (2) an seiner Anlenkstelle zwischen Gummiklötzen (4, 5) von ,ungleicher Größe derart eingiespannt ist, daß mit zunehmender SatteldurchschWingt4ig die Auflagefläche das ScÜ.wingfußes auf dem größeren Gummiklotz wächst.
  2. 2. Schwingsattel nach Anspruch i, dadurch gekennzeic Imet, daß der Schwingfuß (2) mit den Gummiklötzen (4, 5) durch Schraubenholzen (8) auf Befestigungsarmen (13) angeordnet ist. 3. Schwingsattel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannbolzen (8) mit dem Handgriff (i i, 12) aus einem Stück bestehen. 4. Schwingsattel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummi-1dÖtze(4,5) durch eine Kapp,e(i8) abgedeckt sind.
DE1936M0136136 1936-10-30 1936-10-30 Schwingsattel, insbesondere Mitfahrersattel fuer Motorraeder Expired DE697494C (de)

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