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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aussenden
eines Stromes mit Nachrichten, worunter Nachrichten eines vorbestimmten
Typs.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein System zum Übertragen
und Empfangen eines Nachrichtenstromes.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auf einen Sender zum
Aussenden eines Stromes mit Nachrichten, worunter Nachrichten eines
vorbestimmten Typs.
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Ferner
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Empfänger zum
Empfangen eines Stromes mit Nachrichten, worunter Nachrichten eines
vorbestimmten Typs.
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Ein
derartiges Verfahren und System sind aus "Specification of the Radio Data System
(RDS), EN50067: 1992" von
CENELEC, Brüssel,
Belgien bekannt. Das RDS-System
ist ein System zum Aussenden digitaler RDS-Daten zusammen mit einem
analogen Signal. Diese RDS-Daten können verschiedene Arten von Information
enthalten, beispielsweise Daten über
das Netzwerk, welches das Programmsignal aussendet, Daten über Netzwerke,
die mit dem betreffenden Netzwerk gekoppelt sind, beispielsweise
Verkehrsinformation (verbesserte andere Netzwerke), Funkrufdaten,
Funktext usw. Im Wesentlichen ermöglicht das RDS-System, dass
mehrere Arten von Datendiensten einem Hörer zugeführt werden, insbesondere über die
neu definierte offene Datenapplikation, die es ermöglicht,
dass ein RDS-Gruppentyp jede Art von Datendienst trägt, der
diesem Gruppentyp zugeordnet ist mit einer 3A Gruppe. Normalerweise
ist ein Empfänger,
der RDS Daten empfängt
ständig
auf ein bestimmtes Netzwerk abgestimmt (und zwar unter Anwendung
des von RDS geschaffenen AF-Merkmals) und ist imstande, insbesondere
RDS Daten ständig
zu empfangen. Manchmal muss der Empfänger auf eine andere Abstimmfrequenz
umgeschaltet werden, beispielsweise wenn das Merkmal des verbesserten
anderen Netzwerkes, angegeben in der Gruppe vom Typ 14 signalisiert,
dass Verkehrsinformation über
ein anderes Netzwerk gesendet wird. Die Umschaltung kann auch zum Überprüfen der
Empfangsqualität über andere
Frequenzen verwendet werden. Während
einer derartigen Umschaltung kann der Empfänger nicht die RDS Daten empfangen,
die über
die ursprüngliche
Frequenz, auf die der Empfänger
abgestimmt war, geliefert wurden. Wenn beispielsweise ein Hörer an RDS
TMC Nachrichten interessiert ist, die in der Gruppe vom Typ 8A geliefert
werden, kann es sein, dass der Hörer
einige dieser RDS TMC Nachrichten vermisst, die mit der ursprünglichen
Frequenz während
der Zeit gesendet wurden, dass der Empfänger auf eine andere Frequenz
umgeschaltet hat.
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Es
ist nun u. a. eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zu schaffen, bei dem Umschaltungen von der einen Frequenz auf eine
andere (und zurück)
ohne Verlust von Nachrichten, die zu einem Datendienst gehören, den
man empfangen möchte,
möglich
ist.
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Ein
Verfahren nach der vorliegenden Erfindung weist dazu das Kennzeichen
auf, dass die Nachrichten in Sequenzen mit einer vorbestimmten Länge gegliedert
sind, wobei Nachrichten von dem vorbestimmten Typ reservierten Stellen
zugeordnet werden, wobei der Strom weiterhin Sequenzinformation
enthält,
aus der die Lage der Sequenz ermittelt werden kann.
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Durch
Definition unwirklicher Sequenzen innerhalb des Nachrichtenstromes
und durch Zuordnung von Nachrichten eines vorbestimmten Typs an
reservierten Stellen innerhalb einer Sequenz, wird ein Empfänger imstande
sein, zu ermitteln, welche Nachrichten er braucht um den gewünschten
Dienst ständig
zu empfangen. Während
der Übertragung
der anderen Nachrichten kann der Empfänger für andere Zwecke verwendet werden,
solange der Empfänger
bereit ist für
den Empfang der Nachrichten, die an den reservierten Stellen übertragen
werden. Durch Hinzufügung
von Sequenzinformation in Bezug auf die Stelle einer Sequenz in
dem Nachrichtenstrom wird der Empfänger imstande sein, sich selber
zu den Sequenzen zu synchronisieren zum Empfangen der Nachrichten,
die an den reservierten Stellen übertragen
werden. Die reservierten Stellen brauchen nicht mit Nachrichten
des vorbestimmten Typs gefüllt
zu werden. Wenn aber eine oder mehrere Nachrichten des vorbestimmten
Typs vorhanden sind, sollen diese an (eine der) die reservierten
Stellen gesetzt werden.
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass die reservierten Stellen
in der Sequenz nebeneinander liegen. Durch Konzentration der Nachrichten
des vorbestimmten Typs an benachbarten reservierten Stellen braucht
der Empfänger
nur zum Empfangen der Nachrichten während eines kontinuierlichen
Zeitintervalls, in dem die reservierten Stellen gesendet werden,
abge stimmt zu werden. Dies lässt
ein Zeitintervall für
die Dauer der restlichen Zeit der Sequenz frei, dass der Empfänger andere
Sachen durchführen
kann. Es ermöglicht
beispielsweise den Empfang eines anderen Datendienstes, dessen Nachrichten
in dem restlichen Teil der Sequenz konzentriert sind.
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Eine
weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass die Sequenzinformation
Information über
die Länge
der Sequenz enthält.
Durch Hinzufügung
der Länge
einer Sequenz zu der Sequenzinformation ist es möglich, variable Längen dieser
Sequenzen zu verwenden. Dies steigert die Flexibilität des Verfahrens.
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Eine
andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass eine Nachricht
eine RDS Gruppe ist.
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Die
vorliegende Erfindung ist insbesondere nützlich in den RDS-Systemen,
in denen die Nachrichten RDS Gruppen sind.
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Eine
weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass der Gruppentyp
der Nachricht, welche die Sequenzinformation trägt, 1A ist.
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Die
vorliegende Erfindung kann in dem offenen Datenkanal angewandt werden,
in dem Datendienste oder offene Datenapplikationen unter Verwendung
der RDS 3A Gruppe spezifischen RDS Gruppen zugeordnet werden. In
der 3A Gruppe kann Sequenzinformation in dem dritten Block der Gruppe
zusammen mit der Zuordnung einer RDS Gruppe für den speziellen Datendienst
oder die offene Datenapplikation hinzugefügt werden. Auf diese Weise
können
für jeden
einzelnen Datendienst Sequenzen definiert werden.
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Eine
andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass der Gruppentyp
der Nachricht, welche die Sequenzinformation trägt, 3A ist.
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In
dem Fall, dass Nachrichten in dem RDS Verkehrsnachrichtenkanal übertragen
werden, ermöglicht die
1A Gruppe ebenfalls eine Übertragung
derartiger Sequenzinformation in einem der Varianten, die für RDS TMC
Zwecke benutzt werden.
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
werden im Folgenden näher
beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
Darstellung einer Nachrichtensequenz nach der vorliegenden Erfindung,
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2 eine
Darstellung einer RDS 3A Gruppe nach der vorliegenden Erfindung,
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3 eine
Darstellung eines Systems nach der vorliegenden Erfindung,
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4 ein
Flussdiagramm eines Algorithmus zur Anwendung in einem Empfänger nach
der vorliegenden Erfindung.
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In
den Figuren sind entsprechende Elemente mit denselben Bezugszeichen
angegeben. In dem Flussdiagramm bedeutet "Y",
dass eine Bedingung in einem Block erfüllt ist, und "N" bedeutet, dass eine Bedingung in dem
Block nicht erfüllt
ist.
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Die
vorliegende Erfindung ist insbesondere vorteilhaft in dem "Radio Data System". Sie kann zum Gruppieren
von Nachrichten angewandt werden, die zu ODA gehören ("Open Data Applications"), beispielsweise
dem Verkehrsnachrichtenkanal, um zu vermeiden, dass Nachrichten
eines derartigen ODA verpasst werden. In den ODA Applikationen werden
die RDS Gruppen mit dem Gruppentypcode 3A zum Zuordnen von Gruppentypcodes
zu ODA Applikationen oder Datendiensten verwendet. Für diese
Zuordnung brauchen die 3A Gruppen in regelmäßigen Intervallen übertragen
zu werden. Die 3A Gruppe umfasst in den 5 Datenbits des zweiten
Blocks einen 4-Bit Gruppentypcode des betreffenden Gruppentyps und
ein Bit, das angibt, ob die betreffenden Gruppe eine Version-A oder
Version-B Gruppe ist. Diese 5 Bits bilden zusammen den Applikationsgruppentypcode
AGTC. In den vierten Block der 3A Gruppe wird eine Identifikation
der offenen Datenapplikation oder des Datendienstes eingegeben,
die als AID bezeichnet wird. Die 16 Datenbits des dritten Blocks
sind als Nachrichtenbits für
die wirkliche offene Datenapplikation reserviert. Dies ermöglicht die
Verwendung wenigstens eines Teils dieser Bits für die Sequenzinformation, die
in Form der wirklichen Stelle der 3A Gruppe innerhalb einer Sequenz
sein kann. Wenn beispielsweise die Länge dieser Sequenz 16 Gruppen
beträgt,
sind nur 4 Bits erforderlich um diese Stelle anzugeben. Eine Anzahl
der restlichen Bits kann zum Darstellen der Länge der Sequenz verwendet werden,
wenn eine variable Länge
erlaubt ist. Wenn jede Sequenz eine variable Länge haben soll, soll eine derartige
spezielle Nachricht in jeder Sequenz geschaffen werden. Wenn eine
Sequenz mit fester Länge
verwendet wird, oder wenn die Sequenz nur gelegentlich variier wird
(d.h. nicht mit jeder Sequenz), braucht die spezielle Gruppe nur
zu diesem Augenblick eingefügt
zu werden und wieder dann, um einem Empfänger die Möglichkeit zu bieten, gegenüber den
(neu definierten) Sequenzen zu synchronisieren nach dem Start des
Empfangs der RDS Nachrichten. In diesem Fall soll die normale Wiederholungsrate der
3A Gruppe für
praktische Zwecke ausreichen.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun als Beispiel in Bezug auf den Verkehrsnachrichtenkanal
in dem RDS System näher
erläutert.
In diesem Beispiel wird vorausgesetzt, dass der TMC Datendienst
in 8A (oder in dem offenen Datenkanal TMC) Gruppen vorhanden ist
und dass erfundene Sequenzen an der Senderseite definiert worden
sind, die eine Länge
von 16 Nachrichten haben, von denen die letzten 11 Nachrichten keine
8A Gruppen aufweisen dürfen.
Dies bedeutet, dass die ersten 5 Nachrichten TMC Nachrichten enthalten
können, obschon
dies nicht notwendig ist, dass diese Gruppen TMC Nachrichten enthalten.
Auf diese Weise werden zu übertragende
TMC Nachrichten zusammen gruppiert. Dies ermöglicht es, dass ein Empfänger während der Zeit,
in der die 11 anderen Gruppen übertragen
werden, Umschaltungen durchführt
zu anderen Frequenz, und zwar ohne Gefahr vor Verpassen von TMC
Nachrichten. Andere Aufgaben können
währen
dieser Zeit ebenfalls durchgeführt
werden. Es ist sogar möglich,
dieses Zeitintervall zum Abschalten (eines Teils) des Empfängers zu
benutzen um den Energieverbrauch zu reduzieren. Wenn keine Sequenzen
in der Nachrichtensequenz vorhanden sind, wird ein Empfänger nicht
wissen, wann eine TMC Nachricht erwartet werden kann. Dies bedeutet,
dass eine Umschaltung zu einem Verlust von TMC Nachrichten führen kann,
die während
der Zeit der Umschaltung übertragen
werden. Die vorliegende Erfindung kann auch für offene Datenapplikationen
angewandt werden, wie eingangs vorgeschlagen für den RDS Standard, anders
als TMC.
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1 zeigt
eine Darstellung eines Nachrichtenstromes nach der vorliegenden
Erfindung. Jedes Rechteck in der Figur gibt eine Nachricht an. In
dem Nachrichtenstrom können
die Sequenzen Si-1, Si und
Si+1 identisch sein, je 16 Nachrichten enthaltend.
Eine Sequenz enthält
5 schraffierte Rechtecke, denen 11 helle Rechtecke folgen, wobei
jedes Recheck einen Zeitschlitz oder eine Nachricht darstellt. Die
schraffierten Rechtecke geben Zeitschlitze an, die durch TMC Nachrichten
belegt sein können.
Die 16 Zeitschlitze oder Nachrichten der Sequenz Si sind
unter Anwendung der hexadezimalen Notation nummeriert. Das dunkle
Rechteck in der Sequenz Si hat eine spezielle
Bedeutung, die nachstehend noch näher beschrieben wird. Die hellen
Rechtecke geben Zeitschlitze oder Nachrichten an, die keine TKC
Nachrichten sein sollen. Dies bedeutet, dass der Empfänger nur
die ersten fünf
Nachrichten jeder Sequenz auszulesen braucht um zu vermeiden, dass
TMC Nachrichten verpasst werden. Während der Übertragung der nachfolgenden
11 Nachrichten braucht der Empfänger
nicht diese Nachrichten zu empfangen, wenn der Benutzer nicht an
anderen Nachrichten als TMC Nachrichten interessiert ist und der
Empfänger
kann in dieser Zeit auf sichere Weise auf andere Frequenzen abgestimmt
werden. Der Empfänger
kann dieses Intervall beispielsweise zum Empfangen anderer Datendienste
benutzen, was auf gleiche Weise organisiert werden kann. Solange
der Empfänger
rechtzeitig auf die ursprüngliche
Frequenz zurückkehrt,
worauf der Strom mit TMC Nachrichten empfangen werden kann, d.h.
vor dem Start der nächsten
Sequenz, können
alle TMC Nachrichten empfangen werden. Damit der Empfänger imstande
ist, mit derartigen Sequenzen zu synchronisieren, soll in dem Nachrichtenstrom
Information geliefert werden, wobei aus dieser Information die Position,
beispielsweise Start oder Ende einer Sequenz, ermittelt werden kann.
Dies kann verschiedenartig erfolgen, beispielsweise durch Einfügung einer
speziellen Nachricht am Anfang oder am Ende einer Sequenz. Sollte
es nicht möglich
sein, eine derartige spezielle Nachricht an derartigen festen Stellen
in den Nachrichtenstrom einzufügen,
so können
diese Nachrichten auch an beliebigen Stellen in den Strom eingefügt werden.
Wenn eine derartige spezielle Nachricht Information an der Stelle innerhalb
einer Sequenz enthält,
kann ein Empfänger
dennoch auf Basis dieser Information ermitteln, wo eine Sequenz
anfängt
und wo sie endet. Diese Information kann die wirkliche Lage der
Nachricht innerhalb einer Sequenz sein, oder der Abstand von dem
Start oder dem Ende einer Sequenz oder der Abstand von der vorhergehenden
oder nächsten
Gruppe von Nachrichten, die RDS TMC Nachrichten enthalten kann.
Die Sequenz S1 in 1 umfasst
in der 13. Gruppe eine Nachricht mit einer derartigen Information.
Diese Nachricht wird durch ein dunkles Rechteck angegeben und ist
eine RDS 3A Gruppe mit Information über den TMC Datendienst und
weiterhin mit Information zur Ermittlung des Starts oder des Endes
der Sequenz. Sie kann sogar Information über die Länge der Sequenz enthalten.
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2 zeigt
eine Darstellung einer RDS 3A Gruppe nach der vorliegenden Erfindung.
Eine RDS Gruppe umfasst vier Blöcke
1...4. Die schraffierten Teile der Blöcke umfassen Kontrollwörter und
Offsets, die weiterhin in dem RDS-Standard EN50067:1992 mit dem
Titel "Specification
of the radio data system (RDS)" beschrieben
sind. Der erste Block umfasst einen Programmidentifikationscode
PI, der zweite Block umfasst einen 4-Bit Gruppentypcode, dem 1 Bit
folgt, das angibt, ob die Gruppe eine Version-A oder Version-B ist, wonach ein
Verkehrsprogramm-Bit TP und ein Programm Typecode PTY folgen. Die letzten
5 freien Bits des zweiten Blocks 2 und die 16 Bits der Blöcke 3 und
4 für Daten,
was zu 37 freien Datenbits führt.
Für eine
3A Gruppe sind die ersten 5 Bits des zweiten Blocks "00110", wie in 2 angegeben.
Die Applikationsidentifikation für offene
Daten liegt in den 37 Datenbits. Die restlichen 5 Datenbits in dem
zweiten Block umfassen den Applikationsgruppentypcode, der für eine 8A
Gruppe gleich "01000" ist (wobei das letzte
Bit angibt, dass es eine Version-A Gruppe ist). Die 16 Datenbits
des vierten Blocks 4 umfassen einen Applikationsidentifizierer,
der die Applikation oder den Datendienst angibt, getragen in den
Gruppen mit dem Gruppentypcode und der Version, angegeben durch
den AGTC. Die 16 Datenbits des dritten Blocks 3 sind für die wirkliche
offene Datenapplikation reserviert. In 2 sind die
ersten 4 Bits für
die Angabe der Position der 3A Gruppe in einer fiktiven Sequenz
von 16 Nachrichten reserviert. Die Anzahl für POS reservierter Bits ist
selbstverständlich
von der Länge der
Sequenz abhängig.
Wenn eine Sequenz variabler Länge
erlaubt ist, kann eine Anzahl der restlichen 12 Bits in dem dritten
Block 3 reserviert werden um die wirkliche Länge der Sequenz anzugeben.
Es ist möglich, dass
die Sequenzinformation nicht in allen Varianten der 3A Gruppen,
die TCM betreffen, vorhanden ist. Weiterhin ist es möglich, dass
die Sequenzinformation nicht in allen Varianten der 3A Gruppen,
die TMC Betreffen, vorhanden sind, und zwar wegen eines Bedürfnisses
mehr Information über
die offene Datenapplikation (in diesem Fall TMC) zu schaffen. Die
Position von POS innerhalb der 16 Datenbits ist dann abhängig von
der Verfügbarkeit
von Stellen innerhalb der 16 Bits und kann selbstverständlich frei
gewählt
werden. Dies bedeutet, dass die Stelle von POS, wie in 2 dargestellt,
nur als Beispiel gesehen werden soll. Als Alternative der 3A Gruppe
hat die 1A Gruppe eine TCM Variante, die auch zum Transportieren
der Sequenzinformation verwendet werden kann. Diese Variante ist
in dem dritten Block mit dem zweiten, dritten und vierten Bit angegeben, und
zwar durch "001". Nun sind 12 Bits
in diesem dritten Block verfügbar,
u. a. die Sequenzinformation. Es ist auch möglich, andere Varianten der
1A Gruppe dazu zu verwenden, da nicht alle Varianten, die durch
das zweite, dritte und vierte Bit des dritten Block angegeben sind,
definiert worden sind. Bisher sind nur Sequenzen beschrieben worden,
die eine feste Länge
haben. Es ist auch möglich,
Sequenzen zu verwenden, deren vorbestimmte Länge von Sequenz zu Sequenz
oder von Sequenzblock zu Sequenzblock variieren kann. Dazu kann
die spezielle Nachricht Information enthalten, aus der nicht nur
der Anfang und das Ende der Sequenz ermittelt werden kann, sondern
auch die Länge.
Diese Information kann die wirkliche Län ge der Sequenz sein oder der
Abstand der Stelle der speziellen Nachricht von dem Anfang und dem
Ende der Sequenz, usw.
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3 zeigt
eine Darstellung eines Systems nach der vorliegenden Erfindung.
Das System umfasst wenigstens einen Sender TX und wenigstens einen
Empfänger.
Der Sender TX ist vorgesehen zum Verarbeiten eintreffender Nachrichten
zu einem Nachrichtenstrom, wobei dieser Strom Sequenz von nachrichten
umfasst. Diese Sequenzen haben eine vorbestimmte Länge. Nachrichten
eines vorbestimmten Typs, beispielsweise RDS TMC Nachrichten können nur
an den reservierten Stellen innerhalb der Sequenz vorhanden sein. Diese
reservierten Stellen sind die schraffierten Rechtecke in den Sequenzen
nach 1. Der Sender TX ist weiterhin vorgesehen zum
Schaffen von Sequenzinformation zu dem Nachrichtenstrom. Dies geschieht
durch Einfügung
von 3A Gruppen in den Nachrichtenstrom. Diese 3A Gruppen enthalten
Information über
den RDS TMC Dienst, zusammen mit der wirklichen Position der 3A
Gruppe in einer Sequenz, wie im Zusammenhang mit 1 erläutert. Aus
dieser Sequenzinformation kann ein Empfänger den Anfang oder das Ende
einer derartigen Sequenz ermitteln. Der Empfänger in 3 umfasst
eine Antenne ANT und Abstimmmittel T, die mit der Antenne ANT gekoppelt
sind zum Empfangen eines gesendeten Signals, das mit einem analogen
Modulationssignal moduliert ist, zusammen mit einem RDS Datensignal,
das einem Hilfsträger
von 38 kHz aufmoduliert ist. Die Abstimmmittel T liefern die decodierte
Modulation, die das analoge Signal und den mit RDS Daten modulierten
38 kHz Hilfsträger
aufweist, zu Tonverarbeitungsmitteln SP zum verarbeiten des analogen
Signals und zu einem RDS Demodulator DEM zum Liefern der RDS Daten
zu Steuermitteln CM. Ein Lautsprecher LS ist mit den Tonverarbeitungsmitteln
SP gekoppelt zum Wiedergeben des demodulierten analogen Signals.
Die Steuermittel CM sind mit den Abstimmmitteln T gekoppelt zum
Abstimmen des Empfängers
auf eine gewünschte
Frequenz zum Empfangen eines selektierten Sendesignals. Die Steuermittel
CM sind vorgesehen zum Empfangen eines Stromes demodulierter RDS
Nachrichten oder Gruppen. Die Steuermittel CM sind weiterhin vorgesehen
um aus einer empfangenen 3A Gruppe die Sequenzinformation zu erfassen
und den Empfänger
gegenüber
den Sequenzen zu synchronisieren. Die Steuermittel CM werden meistens
unter Verwendung eines Mikrocontrollers und eines oder mehrerer
Speicher zur Speicherung der Software und der Daten in Software
implementiert.
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4 zeigt
ein Flussdiagramm eines Algorithmus zur Anwendung in dem Empfänger nach
der vorliegenden Erfindung. Am Anfang des Flussdiagramms wird vorausgesetzt,
dass der Empfänger
neulich auf die gewünschte
Frequenz abgestimmt wurde. In der Tabelle 1 wird eine kurze Beschreibung
jedes der Blöcke
in dem Flussdiagramm nach
4 gegeben. Tabelle 1. Beschreibung der Blöcke in Fig.
4.
| Block | Beschreibung |
| I | Decodieren
und Verarbeiten der empfangenen RDS Gruppe |
| II | Umfasst
die empfangene 3A Gruppe Sequenzinformation? |
| III | Erfassen
der Position POS aus der 3A Gruppe, SC = POS und GC = 0 |
| IV | SC
= SMAX? |
| V | Decodieren
und Verarbeiten der nächsten
RDS Gruppe |
| VI | SC → SC + 1 |
| VII | SC
= 0 |
| VIII | Decodieren
und Verarbeiten der nächsten
RDS Gruppe |
| IX | GC → GC + 1,
SC → SC
+ 1 |
| X | GC
= GMAX? |
| XI | Starten
des Zeitgebers (SC Steigern mit regelmäßigen Intervallen) |
| XII | Andere
Aufgaben erledigen |
| XIII | SC
= 0, GC = 0 |
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In
dem Block I startet der Empfänger,
eine eintreffende RDS Nachricht zu decodieren und zu verarbeiten.
Der Empfänger überprüft in dem
Block II, ob eine 3A Gruppe empfangen worden ist, die Information Über TMC
enthält,
wie AGTC, AID und auch die Position der 3A Gruppe innerhalb einer
Sequenz. Wenn eine derartige Gruppe nicht empfangen worden ist,
kehren die Empfänger
in den normalen Empfang von RDS Nachrichten in dem Block I zurück. Wenn
die geeignete RDS Gruppe empfangen worden ist, erfasst in dem Block III
der Empfänger
die Position der 3A Gruppe innerhalb einer Sequenz. Diese Position
wird durch POS angegeben. Nun wird ein Sequenzzähler SC auf diesen Wert POS
gesetzt. Der Sequenzzähler
SC zählt
die Anzahl Gruppen in einer Sequenz und wird nach dem Erreichen
des Wertes SMAX zurückgesetzt.
Der Gruppenzähler GC
zählt die
Anzahl empfangener Gruppen an den reservierten Stellen und wird
nach dem Erreichen des maximalen Wertes von GMAX zurückgesetzt.
Der Wert SMAX wird in diesem Beispiel auf 16 gesetzt und der Wert GMAX
wird auf 5 gesetzt, da es nur 5 benachbarte reservierte Stellen
gibt, die RDS TMC Nachrichten enthalten können, und folglich 11 freie
Stellen in der Sequenz, die keine TMC Nachrichten enthalten können. Die
aus den Blöcken
IV, V und VI bestehende Schleife ist zum Synchronisieren des Empfängers gegenüber dem
Start einer Sequenz. In dem Block V wird die nächste RDS Gruppe decodiert
und verarbeitet und in dem Block VII wird der Zähler SC um 1 erhöht. Wenn
in dem Block IV bestimmt wird, dass der Sequenzzähler den maximalen Wert erreicht
hat, was bedeutet, dass die letzte Nachricht in einer Sequenz empfangen
worden ist, wird der Empfänger
gegenüber
den Sequenzen in dem eintreffenden RDS Gruppenstrom synchronisiert.
Nun werden der Sequenzzähler
SC und der Gruppenzähler
GC in dem Block VII auf Null gesetzt. Nun bilden die Blöcke VIII,
IX und X eine andere Schleife zum Empfangen und zur Spurhaltung
der reservierten Stellen innerhalb der Sequenz, wobei diese reservierten
Stellen am Anfang der Sequenz vorhanden sind. Die Anzahl reservierter Stellen
entspricht dem Wert GMAX. In dem Block VIII wird die nächste RDS
Gruppe decodiert und verarbeitet und in dem Block IX wird der Sequenzzähler SC
um 1 erhöht.
Diese zwei Blöcke
werden wiederholt, bis in dem Block X eine Bedingung erfüllt ist.
Diese Bedingung ist, dass der Zähler
GC dem Wert GMAX entspricht. Wenn der Zähler GC diesen Wert erreicht
hat, gibt dies an, dass alle reservierten Stellen empfangen worden
sind. Weiterhin gibt es an, dass der Empfänger nun für den Rest der Sequenz frei
ist um jegliche Aufgaben durchzuführen, die durchgeführt werden
müssen,
und zwar ohne Gefahr vor Verlust von RDS TMC Nachrichten, da es
in dem Rest der Sequenz keine TMC Nachrichten gibt. Der Empfänger soll
aber den Empfang der RDS Nachrichten vor dem Ende der Sequenz fortsetzen,
damit die reservierten Stellen in der nächsten Sequenz empfangen werden.
Dazu wird ein Zeitgeber in dem Block XI gestartet. Nun kann der
Empfänger
andere Aufgaben in dem Block XII erledigen, bis der Zeitgeber einen
Wert entsprechend einer Zeit vorher, aber nahe bei dem Ende der
Sequenz erreicht. Danach setzt der Empfänger den Empfang der RDS Nachrichten
von dem ursprünglichen
Netzwerk fort, auf das es in den Blöcken I...X abgestimmt war.
Der Zeitgeber kann auch verwendet werden zur automatischen Steigerung
des Sequenzzählers
SC. Auf diese Weise gibt der Sequenzzähler SC dennoch an, wenn die
nächste
Sequenz etwa anfängt
durch Erreichung eines Wertes, der kleiner ist aber nahe bei SMAX
liegt oder SMAX entspricht. Eine derartige Steigerung des Sequenzzählers SC
soll nach jedem Zeitintervall stattfinden, in dem eine RDS Gruppe übertragen
wird. Dieses Flussdiagramm zeigt einen fortlaufenden Zyklus zum
Empfangen von RDS TMC Nachrichten auf der ursprünglichen Frequenz, während der
Empfänger
in der Zeit, wo keine TMC Nachrichten gesendet werden, d.h. während der
Zeit, in der die 11 restlichen Nachrichten der Sequenz übertragen
werden, andere Aufgaben erledigen kann.
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Im
Zusammenhang mit den Figuren wird die vorliegende Erfindung unter
Verwendung der RDS TMC Nachrichten als Beispiel erläutert. Die
RDS TMC Nachrichten brauchen nicht in den 8A Gruppen vorhanden zu
sein, sondern können
auch andere offene Datengruppen belegen. Die vorliegende Erfindung
beschränkt sich
nicht auf den RDS TMC Datendienst, sondern kann auch im Zusammenhang
mit einen anderen beliebigen Datendienst, der in dem RDS System
geliefert wird, angewandt werden. Weder die Länge der Sequenz, noch die Anzahl
Nachrichten, die keine TMC Nachrichten enthalten sollen, ist auf
die in den Beispielen gegebenen Beträge beschränkt, sondern können frei
gewählt
werden. Es dürfte
einleuchten, dass eine 3A Gruppe an jeder beliebigen Stelle in einer
Sequenz vorhanden sein kann.
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Die
vorliegende Erfindung kann auch außerhalb des RDS Systems in
anderen Daten tragenden Systemen angewandt werden, in denen Nachrichten
einzelne Zeitschlitze haben und in denen Nachrichten von demselben
Typ in dem Nachrichtenstrom über
beliebige Zeitschlitze verteilt sein können, wobei aber eine Konzentration
von nachrichten von demselben Typ erwünscht ist, damit der Empfänger während der
Zeit, in der keine Nachrichten von dem genannten selben Typ erwartet
werden, andere Aufgaben erfüllen
kann. Derartige Systeme können
den HSDS oder DARC Standards entsprechen. Weiterhin können derartige
Systeme FM Modulation, aber auch andere Modulationstypen umfassen.