DE69737784T2 - Verfahren und vorrichtung zur synchronisation bei einem nachrichtenstrom und empfänger zum gebrauch in einer solchen vorrichtung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur synchronisation bei einem nachrichtenstrom und empfänger zum gebrauch in einer solchen vorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE69737784T2
DE69737784T2 DE69737784T DE69737784T DE69737784T2 DE 69737784 T2 DE69737784 T2 DE 69737784T2 DE 69737784 T DE69737784 T DE 69737784T DE 69737784 T DE69737784 T DE 69737784T DE 69737784 T2 DE69737784 T2 DE 69737784T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sequence
messages
stream
message
reserved
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69737784T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69737784D1 (de
Inventor
Theodor Ignatios Kamalski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Koninklijke Philips Electronics NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koninklijke Philips Electronics NV filed Critical Koninklijke Philips Electronics NV
Application granted granted Critical
Publication of DE69737784D1 publication Critical patent/DE69737784D1/de
Publication of DE69737784T2 publication Critical patent/DE69737784T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04H—BROADCAST COMMUNICATION
    • H04H60/00—Arrangements for broadcast applications with a direct linking to broadcast information or broadcast space-time; Broadcast-related systems
    • H04H60/02—Arrangements for generating broadcast information; Arrangements for generating broadcast-related information with a direct linking to broadcast information or to broadcast space-time; Arrangements for simultaneous generation of broadcast information and broadcast-related information
    • H04H60/06—Arrangements for scheduling broadcast services or broadcast-related services
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04H—BROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00—Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/26—Arrangements for switching distribution systems
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04H—BROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00—Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/28—Arrangements for simultaneous broadcast of plural pieces of information
    • H04H20/33—Arrangements for simultaneous broadcast of plural pieces of information by plural channels
    • H04H20/34—Arrangements for simultaneous broadcast of plural pieces of information by plural channels using an out-of-band subcarrier signal
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04H—BROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00—Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/53—Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers
    • H04H20/55—Arrangements specially adapted for specific applications, e.g. for traffic information or for mobile receivers for traffic information
    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04H—BROADCAST COMMUNICATION
    • H04H2201/00—Aspects of broadcast communication
    • H04H2201/10—Aspects of broadcast communication characterised by the type of broadcast system
    • H04H2201/13—Aspects of broadcast communication characterised by the type of broadcast system radio data system/radio broadcast data system [RDS/RBDS]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aussenden eines Stromes mit Nachrichten, worunter Nachrichten eines vorbestimmten Typs.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein System zum Übertragen und Empfangen eines Nachrichtenstromes.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auf einen Sender zum Aussenden eines Stromes mit Nachrichten, worunter Nachrichten eines vorbestimmten Typs.
  • Ferner bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Empfänger zum Empfangen eines Stromes mit Nachrichten, worunter Nachrichten eines vorbestimmten Typs.
  • Ein derartiges Verfahren und System sind aus "Specification of the Radio Data System (RDS), EN50067: 1992" von CENELEC, Brüssel, Belgien bekannt. Das RDS-System ist ein System zum Aussenden digitaler RDS-Daten zusammen mit einem analogen Signal. Diese RDS-Daten können verschiedene Arten von Information enthalten, beispielsweise Daten über das Netzwerk, welches das Programmsignal aussendet, Daten über Netzwerke, die mit dem betreffenden Netzwerk gekoppelt sind, beispielsweise Verkehrsinformation (verbesserte andere Netzwerke), Funkrufdaten, Funktext usw. Im Wesentlichen ermöglicht das RDS-System, dass mehrere Arten von Datendiensten einem Hörer zugeführt werden, insbesondere über die neu definierte offene Datenapplikation, die es ermöglicht, dass ein RDS-Gruppentyp jede Art von Datendienst trägt, der diesem Gruppentyp zugeordnet ist mit einer 3A Gruppe. Normalerweise ist ein Empfänger, der RDS Daten empfängt ständig auf ein bestimmtes Netzwerk abgestimmt (und zwar unter Anwendung des von RDS geschaffenen AF-Merkmals) und ist imstande, insbesondere RDS Daten ständig zu empfangen. Manchmal muss der Empfänger auf eine andere Abstimmfrequenz umgeschaltet werden, beispielsweise wenn das Merkmal des verbesserten anderen Netzwerkes, angegeben in der Gruppe vom Typ 14 signalisiert, dass Verkehrsinformation über ein anderes Netzwerk gesendet wird. Die Umschaltung kann auch zum Überprüfen der Empfangsqualität über andere Frequenzen verwendet werden. Während einer derartigen Umschaltung kann der Empfänger nicht die RDS Daten empfangen, die über die ursprüngliche Frequenz, auf die der Empfänger abgestimmt war, geliefert wurden. Wenn beispielsweise ein Hörer an RDS TMC Nachrichten interessiert ist, die in der Gruppe vom Typ 8A geliefert werden, kann es sein, dass der Hörer einige dieser RDS TMC Nachrichten vermisst, die mit der ursprünglichen Frequenz während der Zeit gesendet wurden, dass der Empfänger auf eine andere Frequenz umgeschaltet hat.
  • Es ist nun u. a. eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, bei dem Umschaltungen von der einen Frequenz auf eine andere (und zurück) ohne Verlust von Nachrichten, die zu einem Datendienst gehören, den man empfangen möchte, möglich ist.
  • Ein Verfahren nach der vorliegenden Erfindung weist dazu das Kennzeichen auf, dass die Nachrichten in Sequenzen mit einer vorbestimmten Länge gegliedert sind, wobei Nachrichten von dem vorbestimmten Typ reservierten Stellen zugeordnet werden, wobei der Strom weiterhin Sequenzinformation enthält, aus der die Lage der Sequenz ermittelt werden kann.
  • Durch Definition unwirklicher Sequenzen innerhalb des Nachrichtenstromes und durch Zuordnung von Nachrichten eines vorbestimmten Typs an reservierten Stellen innerhalb einer Sequenz, wird ein Empfänger imstande sein, zu ermitteln, welche Nachrichten er braucht um den gewünschten Dienst ständig zu empfangen. Während der Übertragung der anderen Nachrichten kann der Empfänger für andere Zwecke verwendet werden, solange der Empfänger bereit ist für den Empfang der Nachrichten, die an den reservierten Stellen übertragen werden. Durch Hinzufügung von Sequenzinformation in Bezug auf die Stelle einer Sequenz in dem Nachrichtenstrom wird der Empfänger imstande sein, sich selber zu den Sequenzen zu synchronisieren zum Empfangen der Nachrichten, die an den reservierten Stellen übertragen werden. Die reservierten Stellen brauchen nicht mit Nachrichten des vorbestimmten Typs gefüllt zu werden. Wenn aber eine oder mehrere Nachrichten des vorbestimmten Typs vorhanden sind, sollen diese an (eine der) die reservierten Stellen gesetzt werden.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass die reservierten Stellen in der Sequenz nebeneinander liegen. Durch Konzentration der Nachrichten des vorbestimmten Typs an benachbarten reservierten Stellen braucht der Empfänger nur zum Empfangen der Nachrichten während eines kontinuierlichen Zeitintervalls, in dem die reservierten Stellen gesendet werden, abge stimmt zu werden. Dies lässt ein Zeitintervall für die Dauer der restlichen Zeit der Sequenz frei, dass der Empfänger andere Sachen durchführen kann. Es ermöglicht beispielsweise den Empfang eines anderen Datendienstes, dessen Nachrichten in dem restlichen Teil der Sequenz konzentriert sind.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass die Sequenzinformation Information über die Länge der Sequenz enthält. Durch Hinzufügung der Länge einer Sequenz zu der Sequenzinformation ist es möglich, variable Längen dieser Sequenzen zu verwenden. Dies steigert die Flexibilität des Verfahrens.
  • Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass eine Nachricht eine RDS Gruppe ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist insbesondere nützlich in den RDS-Systemen, in denen die Nachrichten RDS Gruppen sind.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass der Gruppentyp der Nachricht, welche die Sequenzinformation trägt, 1A ist.
  • Die vorliegende Erfindung kann in dem offenen Datenkanal angewandt werden, in dem Datendienste oder offene Datenapplikationen unter Verwendung der RDS 3A Gruppe spezifischen RDS Gruppen zugeordnet werden. In der 3A Gruppe kann Sequenzinformation in dem dritten Block der Gruppe zusammen mit der Zuordnung einer RDS Gruppe für den speziellen Datendienst oder die offene Datenapplikation hinzugefügt werden. Auf diese Weise können für jeden einzelnen Datendienst Sequenzen definiert werden.
  • Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass der Gruppentyp der Nachricht, welche die Sequenzinformation trägt, 3A ist.
  • In dem Fall, dass Nachrichten in dem RDS Verkehrsnachrichtenkanal übertragen werden, ermöglicht die 1A Gruppe ebenfalls eine Übertragung derartiger Sequenzinformation in einem der Varianten, die für RDS TMC Zwecke benutzt werden.
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine Darstellung einer Nachrichtensequenz nach der vorliegenden Erfindung,
  • 2 eine Darstellung einer RDS 3A Gruppe nach der vorliegenden Erfindung,
  • 3 eine Darstellung eines Systems nach der vorliegenden Erfindung,
  • 4 ein Flussdiagramm eines Algorithmus zur Anwendung in einem Empfänger nach der vorliegenden Erfindung.
  • In den Figuren sind entsprechende Elemente mit denselben Bezugszeichen angegeben. In dem Flussdiagramm bedeutet "Y", dass eine Bedingung in einem Block erfüllt ist, und "N" bedeutet, dass eine Bedingung in dem Block nicht erfüllt ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist insbesondere vorteilhaft in dem "Radio Data System". Sie kann zum Gruppieren von Nachrichten angewandt werden, die zu ODA gehören ("Open Data Applications"), beispielsweise dem Verkehrsnachrichtenkanal, um zu vermeiden, dass Nachrichten eines derartigen ODA verpasst werden. In den ODA Applikationen werden die RDS Gruppen mit dem Gruppentypcode 3A zum Zuordnen von Gruppentypcodes zu ODA Applikationen oder Datendiensten verwendet. Für diese Zuordnung brauchen die 3A Gruppen in regelmäßigen Intervallen übertragen zu werden. Die 3A Gruppe umfasst in den 5 Datenbits des zweiten Blocks einen 4-Bit Gruppentypcode des betreffenden Gruppentyps und ein Bit, das angibt, ob die betreffenden Gruppe eine Version-A oder Version-B Gruppe ist. Diese 5 Bits bilden zusammen den Applikationsgruppentypcode AGTC. In den vierten Block der 3A Gruppe wird eine Identifikation der offenen Datenapplikation oder des Datendienstes eingegeben, die als AID bezeichnet wird. Die 16 Datenbits des dritten Blocks sind als Nachrichtenbits für die wirkliche offene Datenapplikation reserviert. Dies ermöglicht die Verwendung wenigstens eines Teils dieser Bits für die Sequenzinformation, die in Form der wirklichen Stelle der 3A Gruppe innerhalb einer Sequenz sein kann. Wenn beispielsweise die Länge dieser Sequenz 16 Gruppen beträgt, sind nur 4 Bits erforderlich um diese Stelle anzugeben. Eine Anzahl der restlichen Bits kann zum Darstellen der Länge der Sequenz verwendet werden, wenn eine variable Länge erlaubt ist. Wenn jede Sequenz eine variable Länge haben soll, soll eine derartige spezielle Nachricht in jeder Sequenz geschaffen werden. Wenn eine Sequenz mit fester Länge verwendet wird, oder wenn die Sequenz nur gelegentlich variier wird (d.h. nicht mit jeder Sequenz), braucht die spezielle Gruppe nur zu diesem Augenblick eingefügt zu werden und wieder dann, um einem Empfänger die Möglichkeit zu bieten, gegenüber den (neu definierten) Sequenzen zu synchronisieren nach dem Start des Empfangs der RDS Nachrichten. In diesem Fall soll die normale Wiederholungsrate der 3A Gruppe für praktische Zwecke ausreichen.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun als Beispiel in Bezug auf den Verkehrsnachrichtenkanal in dem RDS System näher erläutert. In diesem Beispiel wird vorausgesetzt, dass der TMC Datendienst in 8A (oder in dem offenen Datenkanal TMC) Gruppen vorhanden ist und dass erfundene Sequenzen an der Senderseite definiert worden sind, die eine Länge von 16 Nachrichten haben, von denen die letzten 11 Nachrichten keine 8A Gruppen aufweisen dürfen. Dies bedeutet, dass die ersten 5 Nachrichten TMC Nachrichten enthalten können, obschon dies nicht notwendig ist, dass diese Gruppen TMC Nachrichten enthalten. Auf diese Weise werden zu übertragende TMC Nachrichten zusammen gruppiert. Dies ermöglicht es, dass ein Empfänger während der Zeit, in der die 11 anderen Gruppen übertragen werden, Umschaltungen durchführt zu anderen Frequenz, und zwar ohne Gefahr vor Verpassen von TMC Nachrichten. Andere Aufgaben können währen dieser Zeit ebenfalls durchgeführt werden. Es ist sogar möglich, dieses Zeitintervall zum Abschalten (eines Teils) des Empfängers zu benutzen um den Energieverbrauch zu reduzieren. Wenn keine Sequenzen in der Nachrichtensequenz vorhanden sind, wird ein Empfänger nicht wissen, wann eine TMC Nachricht erwartet werden kann. Dies bedeutet, dass eine Umschaltung zu einem Verlust von TMC Nachrichten führen kann, die während der Zeit der Umschaltung übertragen werden. Die vorliegende Erfindung kann auch für offene Datenapplikationen angewandt werden, wie eingangs vorgeschlagen für den RDS Standard, anders als TMC.
  • 1 zeigt eine Darstellung eines Nachrichtenstromes nach der vorliegenden Erfindung. Jedes Rechteck in der Figur gibt eine Nachricht an. In dem Nachrichtenstrom können die Sequenzen Si-1, Si und Si+1 identisch sein, je 16 Nachrichten enthaltend. Eine Sequenz enthält 5 schraffierte Rechtecke, denen 11 helle Rechtecke folgen, wobei jedes Recheck einen Zeitschlitz oder eine Nachricht darstellt. Die schraffierten Rechtecke geben Zeitschlitze an, die durch TMC Nachrichten belegt sein können. Die 16 Zeitschlitze oder Nachrichten der Sequenz Si sind unter Anwendung der hexadezimalen Notation nummeriert. Das dunkle Rechteck in der Sequenz Si hat eine spezielle Bedeutung, die nachstehend noch näher beschrieben wird. Die hellen Rechtecke geben Zeitschlitze oder Nachrichten an, die keine TKC Nachrichten sein sollen. Dies bedeutet, dass der Empfänger nur die ersten fünf Nachrichten jeder Sequenz auszulesen braucht um zu vermeiden, dass TMC Nachrichten verpasst werden. Während der Übertragung der nachfolgenden 11 Nachrichten braucht der Empfänger nicht diese Nachrichten zu empfangen, wenn der Benutzer nicht an anderen Nachrichten als TMC Nachrichten interessiert ist und der Empfänger kann in dieser Zeit auf sichere Weise auf andere Frequenzen abgestimmt werden. Der Empfänger kann dieses Intervall beispielsweise zum Empfangen anderer Datendienste benutzen, was auf gleiche Weise organisiert werden kann. Solange der Empfänger rechtzeitig auf die ursprüngliche Frequenz zurückkehrt, worauf der Strom mit TMC Nachrichten empfangen werden kann, d.h. vor dem Start der nächsten Sequenz, können alle TMC Nachrichten empfangen werden. Damit der Empfänger imstande ist, mit derartigen Sequenzen zu synchronisieren, soll in dem Nachrichtenstrom Information geliefert werden, wobei aus dieser Information die Position, beispielsweise Start oder Ende einer Sequenz, ermittelt werden kann. Dies kann verschiedenartig erfolgen, beispielsweise durch Einfügung einer speziellen Nachricht am Anfang oder am Ende einer Sequenz. Sollte es nicht möglich sein, eine derartige spezielle Nachricht an derartigen festen Stellen in den Nachrichtenstrom einzufügen, so können diese Nachrichten auch an beliebigen Stellen in den Strom eingefügt werden. Wenn eine derartige spezielle Nachricht Information an der Stelle innerhalb einer Sequenz enthält, kann ein Empfänger dennoch auf Basis dieser Information ermitteln, wo eine Sequenz anfängt und wo sie endet. Diese Information kann die wirkliche Lage der Nachricht innerhalb einer Sequenz sein, oder der Abstand von dem Start oder dem Ende einer Sequenz oder der Abstand von der vorhergehenden oder nächsten Gruppe von Nachrichten, die RDS TMC Nachrichten enthalten kann. Die Sequenz S1 in 1 umfasst in der 13. Gruppe eine Nachricht mit einer derartigen Information. Diese Nachricht wird durch ein dunkles Rechteck angegeben und ist eine RDS 3A Gruppe mit Information über den TMC Datendienst und weiterhin mit Information zur Ermittlung des Starts oder des Endes der Sequenz. Sie kann sogar Information über die Länge der Sequenz enthalten.
  • 2 zeigt eine Darstellung einer RDS 3A Gruppe nach der vorliegenden Erfindung. Eine RDS Gruppe umfasst vier Blöcke 1...4. Die schraffierten Teile der Blöcke umfassen Kontrollwörter und Offsets, die weiterhin in dem RDS-Standard EN50067:1992 mit dem Titel "Specification of the radio data system (RDS)" beschrieben sind. Der erste Block umfasst einen Programmidentifikationscode PI, der zweite Block umfasst einen 4-Bit Gruppentypcode, dem 1 Bit folgt, das angibt, ob die Gruppe eine Version-A oder Version-B ist, wonach ein Verkehrsprogramm-Bit TP und ein Programm Typecode PTY folgen. Die letzten 5 freien Bits des zweiten Blocks 2 und die 16 Bits der Blöcke 3 und 4 für Daten, was zu 37 freien Datenbits führt. Für eine 3A Gruppe sind die ersten 5 Bits des zweiten Blocks "00110", wie in 2 angegeben. Die Applikationsidentifikation für offene Daten liegt in den 37 Datenbits. Die restlichen 5 Datenbits in dem zweiten Block umfassen den Applikationsgruppentypcode, der für eine 8A Gruppe gleich "01000" ist (wobei das letzte Bit angibt, dass es eine Version-A Gruppe ist). Die 16 Datenbits des vierten Blocks 4 umfassen einen Applikationsidentifizierer, der die Applikation oder den Datendienst angibt, getragen in den Gruppen mit dem Gruppentypcode und der Version, angegeben durch den AGTC. Die 16 Datenbits des dritten Blocks 3 sind für die wirkliche offene Datenapplikation reserviert. In 2 sind die ersten 4 Bits für die Angabe der Position der 3A Gruppe in einer fiktiven Sequenz von 16 Nachrichten reserviert. Die Anzahl für POS reservierter Bits ist selbstverständlich von der Länge der Sequenz abhängig. Wenn eine Sequenz variabler Länge erlaubt ist, kann eine Anzahl der restlichen 12 Bits in dem dritten Block 3 reserviert werden um die wirkliche Länge der Sequenz anzugeben. Es ist möglich, dass die Sequenzinformation nicht in allen Varianten der 3A Gruppen, die TCM betreffen, vorhanden ist. Weiterhin ist es möglich, dass die Sequenzinformation nicht in allen Varianten der 3A Gruppen, die TMC Betreffen, vorhanden sind, und zwar wegen eines Bedürfnisses mehr Information über die offene Datenapplikation (in diesem Fall TMC) zu schaffen. Die Position von POS innerhalb der 16 Datenbits ist dann abhängig von der Verfügbarkeit von Stellen innerhalb der 16 Bits und kann selbstverständlich frei gewählt werden. Dies bedeutet, dass die Stelle von POS, wie in 2 dargestellt, nur als Beispiel gesehen werden soll. Als Alternative der 3A Gruppe hat die 1A Gruppe eine TCM Variante, die auch zum Transportieren der Sequenzinformation verwendet werden kann. Diese Variante ist in dem dritten Block mit dem zweiten, dritten und vierten Bit angegeben, und zwar durch "001". Nun sind 12 Bits in diesem dritten Block verfügbar, u. a. die Sequenzinformation. Es ist auch möglich, andere Varianten der 1A Gruppe dazu zu verwenden, da nicht alle Varianten, die durch das zweite, dritte und vierte Bit des dritten Block angegeben sind, definiert worden sind. Bisher sind nur Sequenzen beschrieben worden, die eine feste Länge haben. Es ist auch möglich, Sequenzen zu verwenden, deren vorbestimmte Länge von Sequenz zu Sequenz oder von Sequenzblock zu Sequenzblock variieren kann. Dazu kann die spezielle Nachricht Information enthalten, aus der nicht nur der Anfang und das Ende der Sequenz ermittelt werden kann, sondern auch die Länge. Diese Information kann die wirkliche Län ge der Sequenz sein oder der Abstand der Stelle der speziellen Nachricht von dem Anfang und dem Ende der Sequenz, usw.
  • 3 zeigt eine Darstellung eines Systems nach der vorliegenden Erfindung. Das System umfasst wenigstens einen Sender TX und wenigstens einen Empfänger. Der Sender TX ist vorgesehen zum Verarbeiten eintreffender Nachrichten zu einem Nachrichtenstrom, wobei dieser Strom Sequenz von nachrichten umfasst. Diese Sequenzen haben eine vorbestimmte Länge. Nachrichten eines vorbestimmten Typs, beispielsweise RDS TMC Nachrichten können nur an den reservierten Stellen innerhalb der Sequenz vorhanden sein. Diese reservierten Stellen sind die schraffierten Rechtecke in den Sequenzen nach 1. Der Sender TX ist weiterhin vorgesehen zum Schaffen von Sequenzinformation zu dem Nachrichtenstrom. Dies geschieht durch Einfügung von 3A Gruppen in den Nachrichtenstrom. Diese 3A Gruppen enthalten Information über den RDS TMC Dienst, zusammen mit der wirklichen Position der 3A Gruppe in einer Sequenz, wie im Zusammenhang mit 1 erläutert. Aus dieser Sequenzinformation kann ein Empfänger den Anfang oder das Ende einer derartigen Sequenz ermitteln. Der Empfänger in 3 umfasst eine Antenne ANT und Abstimmmittel T, die mit der Antenne ANT gekoppelt sind zum Empfangen eines gesendeten Signals, das mit einem analogen Modulationssignal moduliert ist, zusammen mit einem RDS Datensignal, das einem Hilfsträger von 38 kHz aufmoduliert ist. Die Abstimmmittel T liefern die decodierte Modulation, die das analoge Signal und den mit RDS Daten modulierten 38 kHz Hilfsträger aufweist, zu Tonverarbeitungsmitteln SP zum verarbeiten des analogen Signals und zu einem RDS Demodulator DEM zum Liefern der RDS Daten zu Steuermitteln CM. Ein Lautsprecher LS ist mit den Tonverarbeitungsmitteln SP gekoppelt zum Wiedergeben des demodulierten analogen Signals. Die Steuermittel CM sind mit den Abstimmmitteln T gekoppelt zum Abstimmen des Empfängers auf eine gewünschte Frequenz zum Empfangen eines selektierten Sendesignals. Die Steuermittel CM sind vorgesehen zum Empfangen eines Stromes demodulierter RDS Nachrichten oder Gruppen. Die Steuermittel CM sind weiterhin vorgesehen um aus einer empfangenen 3A Gruppe die Sequenzinformation zu erfassen und den Empfänger gegenüber den Sequenzen zu synchronisieren. Die Steuermittel CM werden meistens unter Verwendung eines Mikrocontrollers und eines oder mehrerer Speicher zur Speicherung der Software und der Daten in Software implementiert.
  • 4 zeigt ein Flussdiagramm eines Algorithmus zur Anwendung in dem Empfänger nach der vorliegenden Erfindung. Am Anfang des Flussdiagramms wird vorausgesetzt, dass der Empfänger neulich auf die gewünschte Frequenz abgestimmt wurde. In der Tabelle 1 wird eine kurze Beschreibung jedes der Blöcke in dem Flussdiagramm nach 4 gegeben. Tabelle 1. Beschreibung der Blöcke in Fig. 4.
    Block Beschreibung
    I Decodieren und Verarbeiten der empfangenen RDS Gruppe
    II Umfasst die empfangene 3A Gruppe Sequenzinformation?
    III Erfassen der Position POS aus der 3A Gruppe, SC = POS und GC = 0
    IV SC = SMAX?
    V Decodieren und Verarbeiten der nächsten RDS Gruppe
    VI SC → SC + 1
    VII SC = 0
    VIII Decodieren und Verarbeiten der nächsten RDS Gruppe
    IX GC → GC + 1, SC → SC + 1
    X GC = GMAX?
    XI Starten des Zeitgebers (SC Steigern mit regelmäßigen Intervallen)
    XII Andere Aufgaben erledigen
    XIII SC = 0, GC = 0
  • In dem Block I startet der Empfänger, eine eintreffende RDS Nachricht zu decodieren und zu verarbeiten. Der Empfänger überprüft in dem Block II, ob eine 3A Gruppe empfangen worden ist, die Information Über TMC enthält, wie AGTC, AID und auch die Position der 3A Gruppe innerhalb einer Sequenz. Wenn eine derartige Gruppe nicht empfangen worden ist, kehren die Empfänger in den normalen Empfang von RDS Nachrichten in dem Block I zurück. Wenn die geeignete RDS Gruppe empfangen worden ist, erfasst in dem Block III der Empfänger die Position der 3A Gruppe innerhalb einer Sequenz. Diese Position wird durch POS angegeben. Nun wird ein Sequenzzähler SC auf diesen Wert POS gesetzt. Der Sequenzzähler SC zählt die Anzahl Gruppen in einer Sequenz und wird nach dem Erreichen des Wertes SMAX zurückgesetzt. Der Gruppenzähler GC zählt die Anzahl empfangener Gruppen an den reservierten Stellen und wird nach dem Erreichen des maximalen Wertes von GMAX zurückgesetzt. Der Wert SMAX wird in diesem Beispiel auf 16 gesetzt und der Wert GMAX wird auf 5 gesetzt, da es nur 5 benachbarte reservierte Stellen gibt, die RDS TMC Nachrichten enthalten können, und folglich 11 freie Stellen in der Sequenz, die keine TMC Nachrichten enthalten können. Die aus den Blöcken IV, V und VI bestehende Schleife ist zum Synchronisieren des Empfängers gegenüber dem Start einer Sequenz. In dem Block V wird die nächste RDS Gruppe decodiert und verarbeitet und in dem Block VII wird der Zähler SC um 1 erhöht. Wenn in dem Block IV bestimmt wird, dass der Sequenzzähler den maximalen Wert erreicht hat, was bedeutet, dass die letzte Nachricht in einer Sequenz empfangen worden ist, wird der Empfänger gegenüber den Sequenzen in dem eintreffenden RDS Gruppenstrom synchronisiert. Nun werden der Sequenzzähler SC und der Gruppenzähler GC in dem Block VII auf Null gesetzt. Nun bilden die Blöcke VIII, IX und X eine andere Schleife zum Empfangen und zur Spurhaltung der reservierten Stellen innerhalb der Sequenz, wobei diese reservierten Stellen am Anfang der Sequenz vorhanden sind. Die Anzahl reservierter Stellen entspricht dem Wert GMAX. In dem Block VIII wird die nächste RDS Gruppe decodiert und verarbeitet und in dem Block IX wird der Sequenzzähler SC um 1 erhöht. Diese zwei Blöcke werden wiederholt, bis in dem Block X eine Bedingung erfüllt ist. Diese Bedingung ist, dass der Zähler GC dem Wert GMAX entspricht. Wenn der Zähler GC diesen Wert erreicht hat, gibt dies an, dass alle reservierten Stellen empfangen worden sind. Weiterhin gibt es an, dass der Empfänger nun für den Rest der Sequenz frei ist um jegliche Aufgaben durchzuführen, die durchgeführt werden müssen, und zwar ohne Gefahr vor Verlust von RDS TMC Nachrichten, da es in dem Rest der Sequenz keine TMC Nachrichten gibt. Der Empfänger soll aber den Empfang der RDS Nachrichten vor dem Ende der Sequenz fortsetzen, damit die reservierten Stellen in der nächsten Sequenz empfangen werden. Dazu wird ein Zeitgeber in dem Block XI gestartet. Nun kann der Empfänger andere Aufgaben in dem Block XII erledigen, bis der Zeitgeber einen Wert entsprechend einer Zeit vorher, aber nahe bei dem Ende der Sequenz erreicht. Danach setzt der Empfänger den Empfang der RDS Nachrichten von dem ursprünglichen Netzwerk fort, auf das es in den Blöcken I...X abgestimmt war. Der Zeitgeber kann auch verwendet werden zur automatischen Steigerung des Sequenzzählers SC. Auf diese Weise gibt der Sequenzzähler SC dennoch an, wenn die nächste Sequenz etwa anfängt durch Erreichung eines Wertes, der kleiner ist aber nahe bei SMAX liegt oder SMAX entspricht. Eine derartige Steigerung des Sequenzzählers SC soll nach jedem Zeitintervall stattfinden, in dem eine RDS Gruppe übertragen wird. Dieses Flussdiagramm zeigt einen fortlaufenden Zyklus zum Empfangen von RDS TMC Nachrichten auf der ursprünglichen Frequenz, während der Empfänger in der Zeit, wo keine TMC Nachrichten gesendet werden, d.h. während der Zeit, in der die 11 restlichen Nachrichten der Sequenz übertragen werden, andere Aufgaben erledigen kann.
  • Im Zusammenhang mit den Figuren wird die vorliegende Erfindung unter Verwendung der RDS TMC Nachrichten als Beispiel erläutert. Die RDS TMC Nachrichten brauchen nicht in den 8A Gruppen vorhanden zu sein, sondern können auch andere offene Datengruppen belegen. Die vorliegende Erfindung beschränkt sich nicht auf den RDS TMC Datendienst, sondern kann auch im Zusammenhang mit einen anderen beliebigen Datendienst, der in dem RDS System geliefert wird, angewandt werden. Weder die Länge der Sequenz, noch die Anzahl Nachrichten, die keine TMC Nachrichten enthalten sollen, ist auf die in den Beispielen gegebenen Beträge beschränkt, sondern können frei gewählt werden. Es dürfte einleuchten, dass eine 3A Gruppe an jeder beliebigen Stelle in einer Sequenz vorhanden sein kann.
  • Die vorliegende Erfindung kann auch außerhalb des RDS Systems in anderen Daten tragenden Systemen angewandt werden, in denen Nachrichten einzelne Zeitschlitze haben und in denen Nachrichten von demselben Typ in dem Nachrichtenstrom über beliebige Zeitschlitze verteilt sein können, wobei aber eine Konzentration von nachrichten von demselben Typ erwünscht ist, damit der Empfänger während der Zeit, in der keine Nachrichten von dem genannten selben Typ erwartet werden, andere Aufgaben erfüllen kann. Derartige Systeme können den HSDS oder DARC Standards entsprechen. Weiterhin können derartige Systeme FM Modulation, aber auch andere Modulationstypen umfassen.

Claims (11)

  1. Verfahren zum Verteilen eines Nachrichtenstroms mit Nachrichten eines vorbestimmten Typs, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren die nachfolgenden Verfahrensschritte umfasst: – das Gliedern der Nachrichten in Sequenzen mit einer vorbestimmten Länge, – das Zuordnen der Nachrichten des vorbestimmten Typs zu reservierten Stellen innerhalb einer Sequenz, – das Einfügen von Sequenzinformation in den Strom, aus der die Lage der Sequenz ermittelt werden kann, – das Aussenden des Nachrichtenstroms, – das Empfangen des Nachrichtenstroms, – das Erfassen der Sequenzinformation aus dem empfangenen Strom, – das Ermitteln der Lage der Sequenz aus der empfangenen Sequenzinformation, – das Synchronisieren des Empfangs zu den in dem Strom gelieferten Sequenzen, und zwar auf Basis der ermittelten Lage der Sequenz, – das Unterbrechen des Empfangs des Nachrichtenstroms während eines ersten Zeitintervalls in jeder Sequenz, in der keine reservierten Stellen gesendet werden, – das Fortsetzen des Empfangs und der Verarbeitung von Nachrichten während eines zweiten Zeitintervalls in jeder Sequenz, in der Nachrichten an den reservierten Stellen gesendet werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die reservierten Stellen in der Sequenz angrenzend sind.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sequenzinformation Information über die Länge der Sequenz enthält.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nachricht innerhalb wenigstens einer Sequenz zum Tragen der Sequenzinformation reser viert ist.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nachricht eine RDS Gruppe ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nachricht des vorbestimmten Typs eine TMC Nachricht ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gruppentyp der die Sequenzinformation tragenden Nachricht 1A ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gruppentyp der die Sequenzinformation tragenden Nachricht 3A ist.
  9. System zum Übertragen und Empfangen eines Nachrichtenstroms, wobei der Strom Nachrichten eines vorbestimmten Typs umfasst, wobei das System einen Empfänger und einen Sender umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender für die nachfolgenden Zwecke vorgesehen ist: – das Gliedern der Nachrichten in Sequenzen mit einer vorbestimmten Länge, – das Zuordnen der Nachrichten des vorbestimmten Typs zu reservierten Stellen innerhalb einer Sequenz, und – das Einfügen von Sequenzinformation in den Strom, aus der die Lage der Sequenz ermittelt werden kann, und dass der Empfänger für die nachfolgenden Zwecke vorgesehen ist: – das Erfassen der Sequenzinformation aus dem Strom, – das Ermitteln der Lage der Sequenz aus der empfangenen Sequenzinformation, – das Synchronisieren des Empfängers zu den in dem Strom gelieferten Sequenzen, und zwar auf Basis der ermittelten Lage der Sequenz, – das Unterbrechen des Empfangs des Nachrichtenstroms während eines ersten Zeitintervalls in jeder Sequenz, in der keine reservierten Stellen gesendet werden, – das Fortsetzen des Empfangs und der Verarbeitung von Nachrichten während eines zweiten Zeitintervalls in jeder Sequenz, in der Nachrichten an den reservierten Stellen gesendet werden.
  10. Empfänger zum Empfangen eines Stroms von Nachrichten, die in Sequenzen einer vorbestimmten Länge gegliedert sind, wobei der Strom Nachrichten eines vorbestimmten Typs umfasst, die reservierten Stellen innerhalb der Sequenz zugeordnet werden, wobei der Nachrichtenstrom Sequenzinformation liefert, aus der die Lage der Sequenz ermittelt werden kann, wobei der Empfänger für die nachfolgenden Zwecke vorgesehen ist: – das Erfassen der Sequenzinformation aus dem Strom, – das Ermitteln der Lage der Sequenz aus der empfangenen Sequenzinformation, – das Synchronisieren des Empfängers zu den in dem Strom gelieferten Sequenzen, und zwar auf Basis der ermittelten Lage der Sequenz, – das Unterbrechen des Empfangs des Nachrichtenstroms während eines ersten Zeitintervalls in jeder Sequenz, in der keine reservierten Stellen gesendet werden, – das Fortsetzen des Empfangs und der Verarbeitung von Nachrichten während eines zweiten Zeitintervalls in jeder Sequenz, in der Nachrichten an den reservierten Stellen gesendet werden.
  11. Verfahren zum Empfangen eines Stromes von Nachrichten, die in Sequenzen einer vorbestimmten Länge gegliedert sind, wobei der Strom Nachrichten eines vorbestimmten Typs enthält, die reservierten Stellen innerhalb einer Sequenz zugeordnet sind, wobei der Nachrichtenstrom Sequenzinformation liefert, aus der die Lage der Sequenz ermittelt werden kann, wobei das Verfahren die nachfolgenden Verfahrensschritte umfasst: – das Erfassen der Sequenzinformation aus dem Strom, – das Ermitteln der Lage der Sequenz aus der empfangenen Sequenzinformation, – das Synchronisieren des Empfängers zu den in dem Strom gelieferten Sequenzen, und zwar auf Basis der ermittelten Lage der Sequenz, – das Unterbrechen des Empfangs des Nachrichtenstroms während eines ersten Zeitintervalls in jeder Sequenz, in der keine reservierten Stellen gesendet werden, – das Fortsetzen des Empfangs und der Verarbeitung von Nachrichten während eines zwei ten Zeitintervalls in jeder Sequenz, in der Nachrichten an den reservierten Stellen gesendet werden.
DE69737784T 1996-06-25 1997-06-02 Verfahren und vorrichtung zur synchronisation bei einem nachrichtenstrom und empfänger zum gebrauch in einer solchen vorrichtung Expired - Lifetime DE69737784T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP96201745 1996-06-25
EP96201745 1996-06-25
PCT/IB1997/000626 WO1997050201A1 (en) 1996-06-25 1997-06-02 A method and system for providing synchronization in a stream of messages and a transmitter and a receiver for use in such a system

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69737784D1 DE69737784D1 (de) 2007-07-19
DE69737784T2 true DE69737784T2 (de) 2008-04-10

Family

ID=8224105

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69737784T Expired - Lifetime DE69737784T2 (de) 1996-06-25 1997-06-02 Verfahren und vorrichtung zur synchronisation bei einem nachrichtenstrom und empfänger zum gebrauch in einer solchen vorrichtung

Country Status (9)

Country Link
US (1) US5903617A (de)
EP (1) EP0864212B1 (de)
JP (1) JPH11511936A (de)
KR (1) KR100542961B1 (de)
CN (1) CN1211961C (de)
AT (1) ATE364266T1 (de)
DE (1) DE69737784T2 (de)
TW (1) TW366631B (de)
WO (1) WO1997050201A1 (de)

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE69410489T2 (de) * 1994-03-16 1999-02-04 International Business Machines Corp., Armonk, N.Y. Verfahren und gerät für die synchronisation und den ablauf von mehreren datenströmen und echtzeitaufgaben
KR20000029828A (ko) * 1996-08-05 2000-05-25 마츠시타 덴끼 산교 가부시키가이샤 데이터송신장치,데이터수신장치,처리장치,기기관리장치,기기관리시스템,데이터송수신시스템및매체
SE517547C2 (sv) * 1998-06-08 2002-06-18 Ericsson Telefon Ab L M Signalsynkronisering vid signalkvalitetsmätning
KR102077314B1 (ko) 2000-09-13 2020-02-13 스트라토스 오디오, 인코포레이티드 미디어 콘텐츠 주문 및 배달 방법 및 시스템
DE50110149D1 (de) * 2001-03-15 2006-07-27 Siemens Ag Verfahren zur Bestimmung eines RDS-Codes mit einem Rundfunkempfänger
US7917130B1 (en) 2003-03-21 2011-03-29 Stratosaudio, Inc. Broadcast response method and system
EP1475909B1 (de) * 2003-05-08 2011-09-28 Harman Becker Automotive Systems GmbH Hintergrundtuner eines Rundfunkempfängers zum Empfangen von Verkehrs- und Reise-Information und zum Untersuchen von alternativen Frequenzen
GB2415860B (en) * 2004-06-30 2007-04-18 Nokia Corp A method of providing a radio service at a remote terminal
US8631448B2 (en) 2007-12-14 2014-01-14 Stratosaudio, Inc. Systems and methods for scheduling interactive media and events
WO2009079416A2 (en) 2007-12-14 2009-06-25 Stratosaudio, Inc. Systems and methods for outputting updated media
WO2009100240A1 (en) 2008-02-05 2009-08-13 Stratosaudio, Inc. System and method for advertisement transmission and display
EP2250749A2 (de) * 2008-02-05 2010-11-17 StratosAudio, Inc. Systeme, verfahren und einrichtungen zum scannen von ausstrahlungen
DE112009001277B4 (de) * 2008-07-07 2014-02-13 Mitsubishi Electric Corp. Empfangsvorrichtung
CN108423483B (zh) * 2018-04-26 2023-04-07 江苏广川超导科技有限公司 一种多股金属线的绕线装置
US11531567B2 (en) 2021-05-03 2022-12-20 Telenav, Inc. Computing system with message ordering mechanism and method of operation thereof

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3838221A (en) * 1971-08-11 1974-09-24 Communications Satellite Corp Tdma satellite communications system having special reference bursts
US5673252A (en) * 1990-02-15 1997-09-30 Itron, Inc. Communications protocol for remote data generating stations
DE4039673C1 (de) * 1990-12-12 1992-05-14 Institut Fuer Rundfunktechnik Gmbh, 8000 Muenchen, De
DE4103062C2 (de) * 1991-02-01 1994-03-31 Blaupunkt Werke Gmbh Rundfunkempfänger
EP0714183A3 (de) * 1994-11-24 1998-08-05 BECKER GmbH Verfahren zur Synchronisation eines Radiodatenempfängers und nach diesem arbeitender Rundfunkempfänger
US5533021A (en) * 1995-02-03 1996-07-02 International Business Machines Corporation Apparatus and method for segmentation and time synchronization of the transmission of multimedia data
CA2206627C (en) * 1995-10-04 2006-11-14 Philips Electronics N.V. Dab receiver, apparatus and method for a format conversion of a dab data sequence

Also Published As

Publication number Publication date
ATE364266T1 (de) 2007-06-15
CN1196850A (zh) 1998-10-21
US5903617A (en) 1999-05-11
TW366631B (en) 1999-08-11
KR19990044104A (ko) 1999-06-25
DE69737784D1 (de) 2007-07-19
CN1211961C (zh) 2005-07-20
KR100542961B1 (ko) 2006-04-21
JPH11511936A (ja) 1999-10-12
EP0864212B1 (de) 2007-06-06
EP0864212A1 (de) 1998-09-16
WO1997050201A1 (en) 1997-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69317371T2 (de) RDS-Rundfunkempfänger
DE69522556T2 (de) Verfahren und einrichtungen für nachrichten rundsendungen zu mobilen funkkommunikationsstationen
DE2733503C3 (de) Bewegliches Nachrichten-Funksystem
DE2339425A1 (de) Verfahren zum kodieren und dekodieren von fernsehsignalen in einem teilnehmerfernsehsystem
DE69534655T2 (de) Digitale datenübertragung über mehrere hilfsträger
DE4017756A1 (de) Rds-rundfunkempfaenger mit einer einrichtung zum aufsuchen aktuell empfangswuerdiger alternativer frequenzen
DE69425087T2 (de) Personenfunkempfänger mit verbesserter Genauigkeit der Rahmensynchronisierung
DE69528551T2 (de) Digitales Rundfunksystem und Empfänger zur Anwendung darin
EP0692889A1 (de) Verfahren, Sender und Empfänger zur Übertragung und Auswahl lokaler Rundfunkprogramme in einem Gleichwellennetz
DE69315613T2 (de) Verfahren zur Verwaltung von Rundfunkübertragungen
DE3145407C2 (de) Verfahren und Einrichtung zum automatischen Programmieren eines Stationsspeichers und zum Voreinstellen eines von dem Stationsspeicher steuerbaren Fernsehempfangs-Tuners
DE2839197A1 (de) Funkuebertragungssystem
DE3856304T2 (de) Zeitmultiplexkommunikationsverfahren und -system zur Erweiterung der Anzahl von bedienbaren Einzelempfängern
EP1172946A2 (de) Empfänger für den Empfang von Rundfunksignalen, mit Verwendung mehrerer Empfängern, und Betriebsverfahren dafür
EP0561917A1 (de) Verfahren zum übertragen von zusatzinformationen in einem am-rundfunksignal.
DE4444889C1 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Realisierung eines Rückübertragungskanals vom Empfänger zum Sender in einem Gleichwellennetz
DE69534754T2 (de) Radiodatensystem wo ein PTY-Burstsignal verwendet wird
DE69817831T2 (de) Verfahren eines endgerätes zum zusammenfügen von aus verschiedenen zonen gesendeten nachrichtenfragmenten
DE102005044970A1 (de) Verfahren zum Übertragen und Empfangen von Informationen in einem digitalen Übertragungssystem sowie eine Empfangseinrichtung und eine Sendeeinrichtung für ein digitales Übertragungssystem
DE69020192T2 (de) Verfahren zum Verarbeiten eines Rundfunkdatensignals, sowie Empfänger zum Durchführen dieses Verfahrens.
DE69715790T2 (de) Verfahren und Anordnung für Kontrollkanal in Personenruf
EP0921637A2 (de) Rundfunkempfänger mit Senderspeicheraktualisierung
DE68909321T2 (de) Synchronisierter multi-thematischer Informationen-Rundfunk, der eine über einen Sendepark rekonfigurierbare Hörstrategie von Radioprogrammen erlaubt.
EP0538289A1 (de) Verfahren zum übertragen einer sich zeitlich ändernden stellgrösse
DE19600922A1 (de) Verfahren zur Synchronisation eines Senders und eines oder mehreren diesem Sender zugeordneten Empfängern

Legal Events

Date Code Title Description
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8364 No opposition during term of opposition