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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überkopfschweißen, bei
dem ein Grundwerkstoff unter Verwendung einer speziellen Wärmequelle
aufgeschmolzen wird, um ein Schmelzbad zu erzeugen, wobei die Möglichkeit
besteht, dass dieses Schmelzbad unter dem Einfluss der Schwerkraft
eine Verformung erfährt.
Genauer gesagt, betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Überkopfschweißen bei
der Herstellung großer
Konstruktionen wie von Brücken, Druckbehältern oder
dergleichen zu verwenden ist.
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Beim
Herstellen von Stumpfstoßschweißungen können vier
Schweißpositionen
verwendet werden: die Flachposition, die Horizontalposition, die Vertikalposition
und die Überkopfposition.
Allgemein gesagt, betrifft der Begriff "Überkopfposition" einen Schweißvorgang
für eine
praktisch horizontale Verbindungsstelle von unten, die nach oben
gerichtet ist. "Flachposition" betrifft eine horizontale
Verbindung, die von oben her geschweißt wird und nach unten gerichtet
ist. "Horizontalposition" betrifft einen Horizontalschweißvorgang
einer Verbindungsstelle, deren Schweißachse im Wesentlichen horizontal
verläuft. "Vertikalposition" betrifft das Schweißen eines
Verbindungsstücks,
dessen Schweißachse
vertikal verläuft.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Da
Brücken,
Druckbehälter
und andere große
Stahlkonstruktionen während
der Herstellung nicht einfach umgedreht werden können, besteht keine andere
Wahl, als sie unter Verwendung der Überkopfposition und der vertikalen
Position zu schweißen.
Beim Überkopfschweißen zeigt
das Gewicht des geschmolzenen Metalls selbst die Tendenz, dafür zu sorgen,
dass sich ein Schweißwulst
nach unten ausweitet. Wenn die erste Schicht geschmolzen ist, führt dies
zu einer Hin terschneidung an der Oberseite des Zwischenraums (21a in
der 6) und zu einem ungenauen Verbindungswinkel für die Wände an der oberen
Oberseite der Rille (21b in der 6). Dies kann
zu Mängeln
wie ungenauem Verschmelzen führen,
wenn die folgende Schicht geschweißt wird. Ab der zweiten Schicht
weist die Unterseite der Schweißwulst
einen ungenauen Verbindungswinkel, wie bei der ersten Schicht, auf.
Bei mangelhaftem Schweißen
kann sich unzureichendes Aufschmelzen jeder folgenden Schicht einstellen.
Daher wird ein derartiges Schweißen im Allgemeinen durch einen halbautomatisierten
oder einen Handschweißprozess
ausgeführt,
der ein hohes Geschicklichkeitsmaß erfordert.
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Selbst
wenn dieser Schweißprozess
automatisiert ist, muss die Schweißvorrichtung über dieselben
Fähigkeiten
wie ein geschickter Arbeiter verfügen, der den oben erörterten
Prozess ausführt.
Es sind eine Anzahl von Bahnführungsmechanismen und
eine genaue Wärmeregelung
erforderlich. Da dies nicht immer ausreicht, muss der Schweißprozess
bei niedriger Temperatur mit niedrigem Wirkungsgrad ausgeführt werden.
Dies steht Vorhaben im Weg, den Schweißprozess effizienter zu machen.
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Aus
US-1 914 518 ist es bekannt, dass auf dem Gebiet des Schweißens eines
Stammmaterials in ebener Position, ein Magnetfeld dazu verwendet werden
kann, einen Schweißbogen
zu stabilisieren. Bei diesem Stand der Technik wird ein Schweißdraht über eine
horizontale Schweißlinie
positioniert, und ein Elektromagnet wird unter dieser positioniert,
um ein horizontales Magnetfeld parallel zur Oberfläche des
zu schweißenden
Stammmaterials und orthogonal zur Schweißlinie zu erzeugen.
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EP-A-0
844 039 (Stand der Technik gemäß Artikel
54 (3) und (4) EPÜ)
sowie JP-A-8-132
231 offenbaren Verfahren zum horizontalen Schweißen, d.h. zum Erzeugen einer
horizontalen Schweißlinie
in einer vertikalen Ebene eines Stammmaterials. Bei diesem Stand
der Technik ist die Spule eines Elektromagnets um eine Schweißbogeneinrichtung
gewunden, um ein elektromagnetisches Feld orthogonal zur Oberfläche des
Stammmaterials und auch orthogonal zur Schweißlinie zu erzeugen. In den
geschmolzenen See am Schweißpunkt
werden eine oder zwei Elektroden eingetaucht, um in ihm einen unidirektionalen
Strom in derselben Richtung wie der Schweißrichtung zu erzeugen. Der
unidirektionale Strom und das Magnetfeld führen zu einer nach oben berichteten
Lorentz-Kraft, die der Schwerkraft im geschmolzenen See entgegenwirkt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Überkopfschweißen anzugeben,
das die oben angegebenen Probleme vermeidet und hoch effizientes
Schweißen
ermöglicht.
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Diese
Aufgabe ist durch das im Anspruch 1 dargelegte Verfahren gelöst. Die
Unteransprüche
betreffen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung.
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Beim Überkopfschweißen besteht,
wenn der Grundwerkstoff durch eine Wärmequelle aufgeschmolzen wird,
die ein Bogen, ein Laser oder ein Elektronenstrahl sein kann, um
ein Schmelzbad zu erzeugen, die Tendenz, dass das genannte Bad aufgrund
der Einwirkung der Schwerkraft verformt wird. Bei Ausführungsformen
der Erfindung wird dafür
gesorgt, dass ein Strom in praktisch derselben Richtung wie der
Schweißlinie
durch das oben genannte Schmelzbad fließt. (Es ist zulässig, dass
der Strom parallel zur Schweißlinie,
jedoch nicht in dieser, fließt.)
An das genannte Schmelzbad wird auch ein Magnetfeld rechtwinklig
zur Richtung des oben genannten Stroms, d.h. rechtwinklig zur Schweißlinie, und
parallel zur Oberfläche
des Grundwerkstoffs angelegt. Während
der Schweißvorgang
ausgeführt wird,
wird dadurch im oben genannten Schmelzbad eine Lorentzkraft in der
Richtung nach oben in der Rille erzeugt.
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Nun
wird der Betrieb einer Ausführungsform der
Erfindung unter Bezugnahme auf das grobe Diagramm zur Wulstanhebung
in der 3 erläutert.
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Wenn
dafür gesorgt
wird, dass zwischen Hilfsdrähten 5a und 5b ein
elektrischer Strom fließt, wird
im Schmelzbad 12 ein unidirektionaler Strom A erzeugt.
Parallel zur Oberfläche
des Grundwerkstoffs und rechtwinklig zur Schweißlinie wird auch ein Magnetfeld 9 angelegt.
Dieses sorgt dafür,
dass in der Richtung nach oben in der Rille eine Lorentzkraft erzeugt
wird. Unter dieser Kraft wird ein Schweißwulst erzielt, der nicht nach
unten tropft.
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Für die Einrichtung
zum Erzeugen eines unidirektionalen Stroms besteht keine Einschränkung auf
Hilfsdrähte.
Wenn, wie in der 8, kein Leiter vor dem Schweißbogen in
der Schweißrichtung
vorhanden ist (wie z.B. dann, wenn die erste Schicht geschweißt wird),
fließt
der Schweißstrom
im Allgemeinen entgegengesetzt zur Schweißrichtung. Wenn vor dem Schweißbogen ein
externes Mag netfeld 9 induziert wird, kann das oben erörterte Ergebnis
erzielt werden, und die Schweißperle
verformt sich nicht.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 veranschaulicht
Schaltungsverbindungen in einer Schweißvorrichtung, die eine erste
ideale Ausführungsform
der Erfindung ist.
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2 veranschaulicht
Schaltungsverbindungen in einer Schweißvorrichtung, die eine zweite
ideale Ausführungsform
der Erfindung ist.
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3 veranschaulicht,
wie das geschmolzene Metall beim erfindungsgemäßen Schema für Überkopfschweißen oben
gehalten wird.
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4 veranschaulicht
Schaltungsverbindungen in einer Schweißvorrichtung, die eine dritte
ideale Ausführungsform
der Erfindung ist.
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5 veranschaulicht
Schaltungsverbindungen in einer Schweißvorrichtung, die eine vierte
ideale Ausführungsform
der Erfindung ist.
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6 ist
eine Schnittansicht des Schweißorts
beim bekannten Schweißschema.
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7 ist
eine Schnittansicht der Wulst, wenn die Erfindung verwendet wird.
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8 ist
eine perspektivische Ansicht einer Schweißvorrichtung.
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9 veranschaulicht
Schaltungsverbindungen in einer Schweißvorrichtung, die eine fünfte ideale
Ausführungsform
der Erfindung ist.
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10 veranschaulicht
Schaltungsverbindungen in einer Schweißvorrichtung, die eine sechste
ideale Ausführungsform
der Erfindung ist.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Als
Nächstes
wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. In
demjenigen Grad, in dem Abmessungen, Materialien, die Form und Relativpositionen
der Bestandteile bei diesen Ausführungsformen
nicht speziell offenbart sind, ist der Schutzumfang der Erfindung
nicht durch diese Faktoren eingeschränkt. Die Ausführungsformen
dienen lediglich als veranschaulichende Beispiele.
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AUSFÜHRUNGSFORM 1
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Die 1 zeigt
eine Schweißvorrichtung
unter Verwendung eines Schweißverfahrens,
bei dem es sich um eine ideale Ausführungsform der Erfindung handelt.
Es handelt sich um ein Verfahren zum MAG (Metall-Aktivgas-Schweißen) in Überkopfposition
unter Verwendung eines Bogens (Wärmequelle 10)
und einer Verbrauchselektrode 13 (Schweißdraht).
In der 1 wird als Schweißspannungsversorgung 1 eine
normale Schweißspannungsversorgung
verwendet. Zwischen einer Elektrode 13, die aus dem Schweißbrenner 4 vorsteht,
und dem Grundwerkstoff 7 wird ein Bogen 10 (die
Wärmequelle)
erzeugt. Die Wärme
dieses Bogens sorgt dafür, dass
der Grundwerkstoff 7 schmilzt.
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An
einer Seite der Bogenwärmequelle 10, entlang
der Schweißrichtung,
sind Hilfs(Schmelz) drähte 5a und 5b in
die Oberseite des Schmelzbads 12 eingeführt. Die oben genannten Drähte 5a und 5b sind
mit der positiven bzw. negativen Seite einer Stromversorgung 2 verbunden,
um dafür
zu sorgen, dass ein Gleichstrom in der Schweißrichtung fließt.
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Theoretisch
sollte das für
die Hilfsdrähte
gewählte
leitende Material ein solches sein, das mit dem Material der Verbindungsstelle
verträglich
ist.
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Ein
externer Permanentmagnet oder Gleichstrom-Elektromagnet 6 wird
so positioniert, dass er nahe der Rückseite des Grundwerkstoffs 7 (an
der Oberseite der Rille), die rechtwinklig zur Schweißlinie und
parallel zur Oberfläche
des Grundwerkstoffs, gesehen vom Schweißbrenner 4 her verläuft, ein
Magnetfeld 9 induziert. (Siehe die 8 zur Position
des Magnets.)
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Wenn
bei dieser Anordnung, wie sie aus der 3 erkennbar
ist, zwischen den oben genannten Drähten 5a und 5b ein
Strom fließt,
wird entlang dem Schweißpfad
ein Gleichstrom A erzeugt.
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Wenn
ein Magnetfeld 9 parallel zur Oberfläche des Grundwerkstoffs und
rechtwinklig zum oben genannten Gleichstrom A angelegt wird, wird
zur oberen Oberseite 21A der Rille hin, oder in der Richtung
nach oben, eine Lorentzkraft 11 erzeugt. Wenn dieses Schema
dazu verwendet wird, die erste Schicht in Über kopfposition zu schweißen, wird
die obere Oberseite der Rille nicht hinterschnitten und die Unterseite
weist keinen ungeeigneten Verbindungswinkel auf, wie es in der 7 dargestellt
ist. Von der zweiten Schicht an weist, genau wie bei der ersten
Schicht, die Wulst zwischen der Rille und den Wänden den korrekten Verbindungswinkel
auf.
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Genau
wie bei TIG(Wolfram-Inertgas)-Heißdraht-Schweißverfahren,
wie sie im Stand der Technik verwendet werden, bewirkt das Schicken
eines Stroms durch die Hilfsdrähte 5a und 5b eine
Erwärmung
dieser Drähte
durch den Joule-Effekt,
was wiederum deren Abscheidungsrate erhöht.
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Bei
dieser Ausführungsform
ist der geeignete Bereich der Schweißbedingungen der folgende: der
Schweißstrom
beträgt
zwischen 100 und 300 A; die Bogenspannung beträgt zwischen 12 und 27 V; die
Schweißgeschwindigkeit
beträgt
zwischen 5 und 20 cm/Min.; die Magnetflussdichte liegt zwischen
38 und 300 Gauss; und der Strom zwischen den Hilfsdrähten beträgt zwischen
70 und 200 A.
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Der
Wertebereich für
den Schweißstrom
ist dergestalt, dass die Bewegung des Tropfens und die Formung der
Wulst auf stabile Weise bewerkstelligt werden können. Der Bereich für die Bogenspannung ist
dergestalt, dass der Bogen auf stabile Weise aufrecht erhalten werden
kann, wenn der oben genannte Schweißstrom innerhalb des spezifizierten
Bereichs liegt. Der Bereich der Schweißgeschwindigkeit ist dergestalt,
dass pro Einheit der Schweißlänge in Bezug
auf den vorgegebenen Schweißstrom
ein geeignetes Volumen abgeschieden wird. Der Bereich der Magnetflussdichte
ist derjenige, der dazu erforderlich ist, die elektromagnetische
Kraft zu erzeugen, die dazu erforderlich ist, die Form der Wulst
zu verbessern und den Bogen auf stabile Weise aufrecht zu erhalten.
Der Bereich des Stroms zwischen den Hilfsdrähten ist dergestalt, dass die
Stärke
der elektromagnetischen Kraft, die dazu erforderlich ist, die Form der
Wulst zu verbessern, erzeugt werden kann und die Drähte auf
stabile Weise schmelzen.
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Die
oben beschriebenen Schweißbedingungen
können
abhängig
vom Durchmesser und vom Material der Verbrauchselektrode und den
verwendeten Hilfsdrähten
sowie der Form, des Materials usw. des Grundwerkstoffs variieren.
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AUSFÜHRUNGSFORM 2
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Wie
es in der 2 dargestellt ist, wird dasselbe
MAG- Schweißschema
verwendet, wie es bei der Ausführungsform
1 verwendet wird, jedoch wird ein Teil des Schweißstroms
abgespalten und durch eine Aufteilungseinrichtung 8 durch
die Hilfsdrähte geschickt,
um dasselbe Ergebnis wie bei der Ausführungsform 1 zu erzielen.
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AUSFÜHRUNGSFORM 3
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Wie
es in der 4 dargestellt ist, wird dasselbe
MAG- Schweißschema
verwendet, wie es bei der Ausführungsform
1 verwendet ist, jedoch werden anstelle zweier Hilfsdrähte 5a und 5b ein
einzelner Hilfsdraht 5 und eine Verbrauchselektrode 13 am Schweißbrenner 4 verwendet.
Insoweit zwischen der Verbrauchselektrode 13 und dem Draht 5 in
der Richtung der Schweißlinie
ein Gleichstrom erzeugt wird, wird dieselbe Wirkung wie bei der
Ausführungsform
1 erzielt.
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AUSFÜHRUNGSFORM 4
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In
der 4 verfügt
ein Laserprozessor 16 über
einen YAG oder CO2-Laseroszillator 16A und eine
Haupteinheit 16B, die eine Kondensorlinse 15 zum
Bündeln
des Laserstrahls 17 verwendet. Der YAG- oder CO2-Laser wird als Wärmequelle zum Schweißen verwendet,
und Hilfsdrähte 5a und 5b werden
so platziert, dass sie einen Gleichstrom in der Richtung der Schweißlinie erzeugen.
Der einzige im Schmelzbad 12 fließende Strom ist derjenige zwischen
den Drähten 5a und 5b,
so dass dasselbe Ergebnis wie bei der Ausführungsform 1 erzielt wird.
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Es
werden ein YAG-Laser mit einer Ausgangsleistung von 4,5 kW, eine
Elektronenstrahl-Beschleunigungsspannung von 60 kV und ein Strahlstrom
von 10 mA verwendet. Bei dieser Ausführungsform werden nur die Hilfsdrähte als
Füllmetall
verwendet.
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AUSFÜHRUNGSFORM 5
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Wenn
die erste Schicht MAG-geschweißt wird
und vor dem Schweißbogen
in der Schweißbogen
kein Leiter vorhanden ist, ist der Bogenstrom in der Richtung entgegengesetzt
zur Schweißrichtung im
Wesentlichen unidirektional, selbst ohne Verwendung einer gesonderten
Einrichtung wie von Hilfsdrähten
zum Erzeugen eines Gleichstroms. (Siehe die 8.) So kann
derselbe Effekt wie beim Beispiel 1 erzielt werden.
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In
der 8 sind die Form und die Positionierung eines Magnets 6 spezifiziert.
Ein Permanent- oder Elektromagnet 6 ist wie ein flaches
Hufeisen mit Polen 6N und 6S an jeder Seite geformt.
Er wird so platziert, dass er die Rille 21 auf der Seite
der Oberfläche 21A überbrückt, wobei
die Pole 6N und 6S auf den beiden Seiten des Zwischenraums
zwischen den zwei Segmenten des Grundwerkstoffs 7 liegen.
Diese Anordnung erlaubt es, ein Magnetfeld anzulegen, das parallel
zum Grundwerkstoff 7 und rechtwinklig zur Schweißlinie verläuft.
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AUSFÜHRUNGSFORM 6
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Die 9 zeigt
eine TIG-Schweißvorrichtung.
Beim TIG- Schweißen
wird ebenfalls ein Gleichstrom entlang der Schweißrichtung
zwischen einer nichtverbrauchbaren Elektrode 13' und einem Hilfsdraht 5,
genau wie bei der 4, erzeugt. Dies erlaubt es,
dasselbe Ergebnis wie bei der Ausführungsform 1 zu erzielen. Bei
dieser Ausführungsform
wird nur der Hilfsdraht als Quelle von Füllmaterial verwendet.
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AUSFÜHRUNGSFORM 7
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Beim
MAG-Schweißen,
wie es in der 10 veranschaulicht ist, wird
ein Doppelsatz aus einem Cu-Speiseelement 5a und einem
Cu-Sammelelement 5b' vor
und hinter dem Schweißort
platziert. Wenn dafür
gesorgt wird, dass ein unidirektionaler Strom zwischen den Sammelelementen
fließt,
wird dasselbe Ergebnis wie bei der Ausführungsform 1 erzielt. Die Sammelelemente
bewegen sich als Einzeleinheit mit dem Schweißbrenner.
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EFFEKTE DER
ERFINDUNG
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Wie
oben beschrieben, wird, wenn diese Erfindung beim Überkopfschweißen verwendet
wird, im Schmelzbad entlang der Richtung der Schweißlinie ein
Gleichstrom erzeugt. Wenn dieser Strom bei Anwesenheit eines Magnetfelds
fließt,
wird im Schmelzbad eine Lorentzkraft in der Richtung zur Oberseite der
Rille erzeugt. Dies verhindert, dass geschmolzenes Metall nach unten
tropft, wodurch die Form der Wulst verbessert wird.