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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Umwandeln
einer Sequenz von m-Bit-Informationswörtern in ein moduliertes digitales
Signal, wobei m eine ganze Zahl ist, wobei diese Anordnung die nachfolgenden
Elemente umfasst: Eingangsmittel zum Empfangen der Sequenz von m-Bit
Informationswörtern,
m-zu-n-Bit Wandlermittel zum Umwandeln der Sequenz von m-Bit Informationswörtern in
eine Sequenz von n-Bit Codewörtern
unter Verwendung einer Tabelle mit n-Bit Codewörtern, wobei n eine ganze Zahl
größer als
m ist, wobei die Sequenz von Codewörtern das modulierte Signal
bildet, wobei dieses Signal Bitzellen mit einem ersten Signalwert
und Bitzellen mit einem zweiten Signalwert enthält und für jedes der Codewörter einen
entsprechenden Signalteil aufweist, und Bestimmungsmittel zum Bestimmen
eines Codierungszustandes des m-zu-n-Wandlers in Bezug auf einen
digitalen Summenwert am Ende wenigstens eines modulierten Signalteils,
wobei der digitale Summenwert für
den genannten modulierten Signalteil einen laufenden Wert einer
Differenz zwischen der Anzahl Bitzellen mit dem ersten Signalwert
und der Anzahl Bitzellen mit dem zweiten Signalwert bezeichnet,
wobei die m-zu-n-Bit Wandlermittel Selektionsmittel aufweisen zum
Selektieren zur Umwandlung eines Codewortes aus einem Satz von Codewörtern, der
von dem Codierungszustand abhängig
ist, wobei wenigstens ein Wert der digitalen Summenwerte, die ein
Paar aus einem ersten und einem zweiten Codierungszustand bestimmen,
wobei die Bestimmungsmittel dazu vorgesehen sind, in Reaktion auf
das Informationswort, das dem vorhergehenden Codewort entspricht,
den ersten oder den zweiten Codierungszustand des Paares zu bestimmen.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine Aufzeichnungsanordnung,
wobei eine derartige Umwandlungsanordnung verwendet wird.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf das erhaltene modulierte
Signal und auf einen Aufzeichnungsträger, auf dem das modulierte
Signal aufgezeichnet wird.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine Anordnung
zum Zurückverwandeln
des modulierten Signals in eine Sequenz von m-bit Informationswörtern.
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Zum
Schluss bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Ausleseeinrichtung,
in der ein Aufzeichnungsträger
diesen Typs verwendet wird.
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Eine
Umwandlungsanordnung der eingangs definierten Art ist aus WO 95/27.284,
dem Dokument D1 des Bezugsmaterials am Ende der vorliegenden Beschreibung,
bekannt.
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Das
genannte Dokument beschreibt ein Modulationssystem, wobei eine Sequenz
von 8-Bit Informationswörtern
in eine Sequenz von 9 Bit Codewörtern
umgewandelt wird. Die Sequenz von 9-Bit Codewörtern bildet ein moduliertes
Signal, wobei dieses Signal Bitzellen mit einem ersten und einem
zweiten Signalwert, wie einem "hohen" und einem "niedrigen" Signalwert, aufweist,
welche die logischen Bitwerte "1" bzw. "0" in den Codewörtern darstellen. Jede Bitzelle
stellt ein Bit aus der 9-Bit Codewortsequenz dar, während der
logische Wert des Bits durch den Signalwert der Bitzelle bezeichnet.
Bei Umwandlung wird jeweils ein 9-Bit Codewort geliefert, zusammen
mit einem Codierungszustand, wobei der genannte Codierungszustand
eine Beziehung zu einem digitalen Summenwert für den gelieferten Teil des
modulierten Signals hat. Dieser digitale Summenwert bezeichnet die
Differenz zwischen der Anzahl "hoher" Bitzellen und der
Anzahl "niedriger" Bitzellen für den gelieferten
Teil des modulierten Signals.
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Das
nächste
Codewort, das geliefert werden soll, wird aus einem Satz von Codewörtern selektiert,
und zwar in Abhängigkeit
von dem Codierungszustand, hergeleitet von dem vorhergehenden Codewort.
Die Codewörter
in dem Satz werden derart selektiert, dass der digitale Summenwert
des modulierten Signals innerhalb eines kleinen Bereichs bleibt,
was zu der Tatsache führt,
dass das Frequenzspektrum des Signals reduzierte Frequenzanteile
in dem NF-Bereich hat. Ein derartiges Signal wird auch als DC-freies
Signal oder als DC-balanciertes Signal bezeichnet. Das Fehlen von
NF-Anteilen in dem Signal hat im Allgemeinen große Vorteile für Informationsübertragung über einen
Aufzeichnungsträger
oder andere Übertragungskanäle, wie
beispielsweise eine optische Faser.
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Die
aus WO 95/27.284 bekannte Umwandlungsanordnung schafft eine größere Informationsdichte
auf dem Aufzeichnungsträger.
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Die
bekannte Anordnung hat aber den Vorteil, dass bei Rückumwandlung
manchmal Fehler auftreten, was zu einer gestörten zurückverwandelten Sequenz von
Informationswörtern
führt.
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Es
ist nun u. a. eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Umwandlungsanordnung
zu schaffen, die imstande ist, ein moduliertes Signal zu erzeugen,
so dass die Umwandlungs-Rückumwandlungskette
weniger empfindlich für
Fehler ist.
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Nach
der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch die Anordnung
nach Anspruch 1 erfüllt.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Fehler,
die bei der Umwandlung und später
bei der Rückumwandlung
auftreten, aus einer nicht einwandfreien Taktwiederherstellung in
der Rückumwandlungsanordnung
herrühren,
wobei diese Taktfrequenz aus dem eintreffenden modulierten Signal wiederhergestellt
wird. Bei der bekannten Anordnung ist die maximale Lauflänge des
modulierten Signals 9. Je länger
die maximale Lauflänge,
umso größer ist
die Wahrscheinlichkeit des Auftritts von Fehlern in der wiederhergestellten
Taktfrequenz, was zu mehr Fehlern in der wiederhergestellten Sequenz
von Informationswörtern
führt.
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Nach
der vorliegenden Erfindung weist die Umwandlungsanordnung das Kennzeichen
auf, dass die Tabelle derart aufgestellt ist, dass die Tabelle für jedes
umzuwandelnde Informationswort ein Codewort liefert zum Bilden eines
modulierten Signals, das den Anforderung entspricht, dass die Anzahl
aufeinander folgender Bitzellen in dem modulierten Signal mit demselben
Signalwert den Wert 7 nicht übersteigt.
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Vorzugsweise
eine Anordnung nach Anspruch 1, wobei n ungerade ist und gleich
m+1 ist. Dies führt dazu,
dass der Vorteil einer hohen Informationsdichte beibehalten wird,
wenn das modulierte Signal auf einem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet
wird.
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Die
Anforderung einer kleineren maximalen Lauflänge führt zu einer anderen Umwandlungstafel. Überraschenderweise
war es möglich,
eine derartige Umwandlungstabelle für die verfügbare Anzahl von 2m Informationswörtern zu
erzeugen, obschon die maximale Lauflänge auf 7 verringert wird.
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Außerdem sind
andere Synchronisationswörter
erforderlich, um dieselbe Anforderung für die maximale Lauflänge zu erfüllen. Insbesondere
umfasst die Anordnung Folgendes:
- – Synchronisationswortgeneratormittel
zum Erzeugen eines Synchronisationswortes für einen Block von p aufeinander
folgender Codewörter
in dem modulierten Signal, wobei die Synchronisationswortgeneratormittel
dazu vorgesehen sind, das genannte Synchronisationswort aus dem
nachfolgenden Satz verfügbarer Synchronisationswörter zu
erzeugen:
11100011111110, 10100011111110, 01100011111110 und
11000100000001,
wobei die Synchronisationswortgeneratormittel
dazu vorgesehen sind, eines der Synchronisationswörter in Abhängigkeit
von dem Codierungszustand zu selektieren. Die Anordnung umfasst
weiterhin:
- – Synchronisationswortgeneratormittel
(77) zum Erzeugen eines Synchronisationswortes für einen
Block von p aufeinander folgenden Codewörtern in dem modulierten Signal,
wobei die Synchronisationswortgeneratormittel dazu vorgesehen sind,
das genannte Synchronisationswort aus dem nachfolgenden Satz verfügbarer Synchronisationswörter zu
erzeugen:
11100011111110, 10100011111110, 01100011111110, 11000100000001,
01011100000001, 10011100000001, and 00011100000001
wobei die
Synchronisationswortgeneratormittel dazu vorgesehen sind, in Abhängigkeit
von dem Codierungszustand ein Synchronisationswort zu selektieren.
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US4499454
beschreibt ein Verfahren und eine Anordnung zum Codieren aufeinander
folgender m-Bit Informationswörter
in aufeinander folgende m-Bit Wörter
mit einem minimalen DC-Anteil, wobei n ≥ 2 und M < n ist. Es wird eine Code-Tabelle beschrieben,
wobei n=4 und m=5 ist. In wenigstens einem m-Bit Wort in der Tabelle
haben alle Bits gleiche Werte.
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EP 0 476 767 A1 beschreibt
eine Anordnung, die einem n-Bit Wort ein 1-Bit Wort hinzufügt, wodurch auf
diese Art und Weise ein (n+1)-Bit Codewort gebildet wird. Daraufhin
werden die (n+1)-Bit Codewörter
in (n+1)-Bit Kanalwörter
umgewandelt, aus denen ein Steuersignal hergeleitet wird. Das Steuersignal
steuert Mittel zum Hinzufügen
des 1-Bit Wortes.
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WO
97/22182 beschreibt eine digitale Modulationsanordnung mit ROM-Tabellen zur Speicherung
vieler Umwandlungstabellen mit den Lauflängen-begrenzten Codewörtern, die
den Datenwörtern
entsprechen; mit Ende-Lauflängenspeichern
und Bewertungsanordnungen um zu ermitteln, ob die Lauflängenbegrenzungsanforderungen
in der Verbindung zwischen zwei aufeinander folgenden Codewörtern erfüllt werden,
wenn die umzuwandelnden Datenwörter
geliefert werden; und einem DSV-Controller zum Speichern jedes der
Codewörter,
die aus zwei Umwandlungstabellen selektiert werden können, in
Pufferspeichern, wenn die Lauflängenbegrenzungsanforderungen
erfüllt
werden, und zum Selektieren der Codewörter mit dem größten Effekt
zum Unterdrücken
des NF-Anteils in dem erhaltenen Signal, wenn die Codewörter NRZI-umgewandelt
werden.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden
näher beschrieben.
Es zeigen:
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1 eine
Sequenz von Informationswörtern
und die entsprechende Sequenz von Codewörtern, was zu dem modulierten
Signal führt,
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2 Tabellen,
wobei die Beziehung zwischen den Informationswörtern und Codewörtern in
Abhängigkeit
von dem Codierungszustand dargestellt ist,
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3 eine
Ausführungsform
der Umwandlungsanordnung nach der vorliegenden Erfindung,
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4 eine
Abwandlung der Umwandlungsanordnung nach 3 zum Einfügen von
Synchronisationswörtern,
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5 eine
Rückumwandlungsanordnung,
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6 Teile
eines modulierten Signals und der davon hergeleiteten entsprechenden
Informationswörter,
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7 einen
Aufzeichnungsträger,
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8 eine
Aufzeichnungseinrichtung, und
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9 eine
Ausleseeinrichtung.
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1 zeigt
vier aufeinander folgende m-Bit Informationswörter, in diesem Fall 8-Bit
Informationswörter,
die durch 1 bezeichnet sind. Die vier Informationswörter 1 haben
die betreffenden Dezimalwortwerte "1", "61", "58" und "49". Diese Sequenz von
vier Informationswörtern 1 wird
in vier aufeinander folgende n-Bit Codewörter umgewandelt, in diesem
Fall 9-Bit Codewörter,
durch 4 bezeichnet. Die Codewörter 4 bilden
eine Bitreihe von Bits mit einem logischen "0"-Wert
und Bits mit einem logischen Wert "1".
Die Umwandlung der Informationswörter
in Codewörter
ist derart, dass in der Bitreihe von Codewörtern die Anzahl aufeinander
folgender Bits mit demselben logischen Wert höchstens gleich 7. Die einzelnen
Bits der Codewörter
werden nachstehend durch x1,...., x9 bezeichnet, wobei x1 das erste
Bit (von links) des Codewortes und x9 das letzte Bit des Codewortes
ist.
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Die
Bitreihe der Codewörter 4 bildet
das modulierte Signal 7. Dieses modulierte Signal 7 enthält vier Informationssignalteile 8,
die je eines der Codewörter 4 darstellen.
Die Informationssignalteile 8 enthalten Bitzellen 11,
die einen hohen Signalwert H haben, und Bitzellen 12, die
einen niedrigen Signalwert haben. Die Anzahl Bitstellen für jeden
Informationssignalteil 8 entspricht der Anzahl Bits des
entsprechenden Codewortes 4.
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Jedes
Codewortbit mit einem logischen "1" Wert wird in dem
modulierten Signal 7 durch eine der Bitzellen 11 mit
dem hohen Signalwert H angegeben. Jedes Codewortbit mit dem logischen "0" Wert wird in dem modulierten Signal 7 durch
eine der Bitzellen 12 mit dem niedrigen Signalwert L angegeben.
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Weiterhin
wird dem modulierten Signal 7 die Anforderung gestellt,
dass der laufende digitale Summenwert nur mit einem begrenzten Bereich
B2 variiert, was bedeutet, dass das Frequenzspektrum des modulierten Signals 7 im
Wesentlichen keine NF-Anteile aufweist. Mit anderen Worten, das
modulierte Signal 7 ist DC-frei.
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Der
digitale Summenwert soll in diesem Zusammenhang als die Differenz
zwischen der Anzahl vorhergehender Bitzellen mit einem hohen Signalwert
und der Anzahl vorhergehender Bitzellen mit einem niedrigen Signalwert
verstanden werden. Mit anderen Worten der digitale Summenwert entspricht
dem integrierten Wert des modulierten Signals.
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1 zeigt
die Variation des digitalen Summenwertes in der Kurve 20.
In 1 liegt der genannte Bereich B2, in dem der digitale
Summenwert variiert, zwischen –4
und +5.
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In
der beschriebenen Ausführungsform
kann die Anzahl verschiedener Werte, die der digitale Summenwert
an den Enden der Signalteile 8 annehmen kann, gleich 8
ist. Diese Werte liegen in dem Bereich, der durch die Werte –3 und +4
begrenzt ist. Die Anzahl aufeinander folgender Bitzellen, die den
gleichen Signalwert haben, definiert als die maximale Lauflänge, ist
geringer als die bekannte Codierungsanordnung, und zwar 7. Trotz
dieser Beschränkung
der maximalen Lauflänge,
hat es sich herausgestellt, dass es möglich ist, eine Umwandlungstabelle
zu erzeugen, die nachher anhand der 2 beschrieben
wird, für
die Umwandlung aller 256 8-Bit Informationswörter.
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Die
Anzahl Bits der Codewörter
ist ungerade, was bedeutet, dass der digitale Summenwert an den
Enden der Signalteile 8 auch ungerade und gerade sein kann.
Die Codewörter,
in denen der digitale Summenwert am Anfang gerade ist, werden nachstehend
als gerade Codewörter
bezeichnet. Die Codewörter,
in denen der digitale Summenwert am Anfang ungerade ist, werden
nachstehend als ungerade Codewörter
bezeichnet. Perioden, in denen ein gerades Codewort geliefert wird,
wird als gerade Periode II bezeichnet, und Perioden, in denen ein
ungerades Codewort geliefert wird, wird als ungerade Periode bezeichnet.
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Nachstehend
wird eine detaillierte Beschreibung einer Ausführungsform für das Verfahren
nach der vorliegenden Erfindung gegeben, wodurch das modulierte
Signal 7 erhalten werden kann.
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Die
beiden digitalen Summenwerte "–3" und "–4" am Ende jedes Informationsteils bestimmt
einen Codierungszustand vom zweiten Typ. In der beschriebenen Ausführungsform
bestimmt der digitale Summenwert "–3" den Codierungszustand
S1 und der digitale Summenwert "+4" bestimmt den Codierungszustand
S14. Jeder der digitalen Summenwerte "–2", "–1", "0", "1", "2", "3", bezieht sich auf Codierungszustände vom
ersten Typ.
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Insbesondere
entsprechen die Codierungszustände
S8 und S9 beide dem digitalen Summenwert "–2". Nachdem ein Informationswert
in ein Codewort umgewandelt worden ist, was zu dem digitalen Summenwert "–2" führt,
wird der erreichte Codierungszustand (in diesem Beispiel S8 oder
S9) durch diesen digitalen Summenwert bestimmt, sowie durch das
bestimmt Informationswort, das als letztes umgewandelt wurde. Die
Codierungszustände
S2 und S3 entsprechen dem digitalen Summenwert "–1". Nachdem ein Informationswort
in ein Codewort umgewandelt worden ist, was zu dem digitalen Summenwert "–1" führt,
wird der erreichte Codierungszustand (in diesem Beispiel S2 oder
S3) durch diesen digitalen Summenwert bestimmt, sowie durch das betreffende
Informationswort, das als letzteres umgewandelt wurde.
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Auf
dieselbe Art und Weise entsprechen die Codierungszustände S10
und S11 dem digitalen Summenwert "0",
die Codierungszustände
S4 und S5 entsprechen dem digitalen Summenwert "1",
die Codierungszustände
S12 und S13 entsprechen dem digitalen Summenwert "2" und die Codierungszustände S6 und
S7 entsprechen dem digitalen Summenwert "3".
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In
der nachstehenden Matrix T bezeichnet jedes Element tij die
Anzahl verschiedener Codewörter,
mit denen es möglich
ist, den Zustand i zu verlassen und in den Zustand j zu gehen.
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Diese
Tabelle ist erhalten worden unter Anwendung der Anforderung, dass
die maximale Lauflänge 7 beträgt. Weiterhin
sind einige zusätzliche
Randbedingungen für
die jeweiligen Codewörter
angepasst worden, und zwar wie folgt:
- – die Codewörter in
den Zuständen
S1, S8 und S9 haben maximal 2 führende "Nullen" und maximal 5 führende "Einsen",
- – die
Codewörter
in den Zuständen
S2, S3, S10 und S11 haben maximal 3 führende "Nullen" und maximal 4 führende "Einsen",
- – die
Codewörter
in den Zuständen
S4, S5, S12 und S13 haben maximal 4 führende "Nullen" und maximal 3 führende "Einsen", und
- – die
Codewörter
in den Zuständen
S6, S7 und S14 haben maximal 5 führende "Nullen" und maximal 2 führende "Einsen", Weiterhin,
- – wenn
der nächste
Zustand S1, S8 oder S9 ist, haben die Codewörter maximal 2 folgende "Einsen" und maximal 5 folgende "Nullen",
- – wenn
der nächste
Zustand S2, S3, S10 oder S11 ist, haben die Codewörter maximal
3 folgende "Einsen" und maximal 4 folgende "Nullen",
- – wenn
der nächste
Zustand S4, S5, S12 oder S13 ist, haben die Codewörter maximal
4 folgende "Einsen" und maximal 3 folgende "Nullen", und
- – wenn
der nächste
Zustand S6, S7 oder S14 ist, haben die Codewörter maximal 5 folgende "Einsen" und maximal 2 folgende "Nullen".
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Ausgehend
von einem geraden digitalen Summenwert wird immer ein ungerader
Summenwert erreicht und umgekehrt. Die Elemente in der Matrix, die Übergänge von
einem geraden digitalen Summenwert zu einem anderen geraden Summenwert
bezeichnen und Übergänge von
einem ungeraden Summenwert zu einem anderen ungeraden Summenwert
bezeichnen, sind folglich alle gleich "0".
Die Matrix ist ebenfalls symmetrisch. Dies ist dem Fall zuzuschreiben,
in dem ein Codewort einen berechneten ersten digitalen Summenwert
in einen berechneten zweiten digitalen Summenwert ändert, wobei
der genannte zweite digitale Summenwert durch den invertierten Wert
des betreffenden Codewortes in den ersten digitalen Summenwert geändert wird.
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Jedem
der Codierungszustände
S1,... S14 wird ein Satz V1,..., V14 Codewörter zugeordnet, der ein Codewort
für jedes
mögliche
Informationswort enthält.
In dem Fall, wo die Anzahl Bits für jedes Informationswort gleich
8 ist, enthält
jeder Satz folglich 256 Codewörter.
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Weiterhin
werden die Sätze
mit Codewörtern
derart selektiert, dass die Sätze
mit Codewörtern,
die von den zweiten Codierungszuständen vom ersten Typ gebildet
werden, die zu demselben digitalen Summenwert gehören, sind
getrennt, mit anderen Worten, diese Sätze haben keine Codewörter gemeinsam.
In der dargestellten Ausführungsform
sind V2 und V3, V4 und V5, V6 und V7, V8 und V9, V10 und V11, V12
und V13 Paare einzelner Sätze.
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Der
digitale Summenwert "–1" sorgt immer dafür, dass
ein Codewort von dem Satz V2 oder ein Codewort von dem Satz V3 dem
nächsten
umzuwandelnden Informationswort zugeordnet wird. Dies bedeutet,
dass während
der Umwandlung des Informationswortes jedes der Codewörter, das
zu dem digitalen Summenwert "–1" führt, zweimal
verwendet werden kann. Dieses Codewort (das zu dem digitalen Summenwert "–1" führt) bildet
zusammen mit einem beliebigen Codewort von dem Satz V2 eine Bitkombination,
die von der Bitkombination unterschieden werden kann, die durch
dasselbe Codewort und dasselbe beliebige Codewort aus dem Satz V3
gebildet wird. Auf dieselbe Art und Weise kann jedes Codewort, das
zu einem der digitalen Summenwerte "+1", "+3", "–2", "0" führt, zweimal
verwendet werden, um auf einzigartige Weise zusammen mit dem nächsten Wert
zwei verschiedene Informationswörter
zu bilden.
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Dies
alles bedeutet, dass die Anzahl einzigartiger Bitkombinationen wesentlich
zugenommen hat, und zwar im Vergleich mit Codierungssystemen, bei
denen jedes Codewort an sich vorgesehen ist zum Definieren eines
Informationswortes auf eine einzigartige Weise.
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Da
für ein
Codewort, das den digitalen Summenwert von einem ersten Wert in
einen zweiten Wert ändert,
immer der invertierte Codewortwert den digitalen Summenwert von
dem zweiten Wert in den ersten Wert zurück ändert, kann ein Satz von Codewörtern einer
halben Anzahl Codierungszuständen
zugeordnet werden, beispielsweise den Codierungszuständen, die
zu einem Satz von Codierungszuständen
gehören,
die durch einen ungeraden digitalen Summenwert bestimmt sind. Die
Codewörter
für die
Codierungszustände,
die durch die geraden digitalen Summenwerte bestimmt sind, können dann
durch Inversion der Codewörter
aus den Sätzen
erhalten werden, die zu den Codierungszuständen gehören, die durch die ungeraden
digitalen Summenwerte bestimmt werden. In der hier beschriebenen
Ausführungsform
sind die Codewörter,
die dem Codierungszustand S; zugehören, die invertierte Formen
der Codewörter,
die zu dem Zustand S15–i gehören, wobei
i eine ganze Zahl größer als
oder gleich 1 und kleiner als oder gleich 14 ist.
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Als
Illustration zeigt 2 in der ersten Spalte die Wortwerte
WW aller 256 verschiedenen 8-Bit Informationswörter. Die betreffenden Sätze V1,
V2, V3, V4, V5, V6 und V7 sind in den betreffenden zweiten, sechsten,
achten, zehnten, zwölften
und vierzehnten Spalten dargestellt.
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Die
Beziehungen zwischen den Informationswörtern und den Codewörtern in 2 werden
derart gewählt,
dass in dem Fall, wo dasselbe Codewort in zwei oder mehr Sätzen V1,
V2, V3, V4, V5, V6 und V7 auftritt, dieses Codewort, kombiniert
mit dem nächsten
Codewort, wie erforderlich, immer dasselbe Informationswort bildet.
Dies ist in dem Sinne vorteilhaft, dass bei der Wiederherstellung
der Informationswörter
die entsprechenden Codierungszustände nicht bestimmt zu werden
brauchen, was zu einer geringen Fehlerfortpflanzung bei der Wiederherstellung
der Informationswörter
führt.
Die einzelnen Sätze,
die zu dem digitalen Summenwert gehören, können in 2 auf Basis
der Bits x1 und x8 der Codewörter
unterschieden werden. In den Codewörtern in den Sätzen, die
zu den Codierungszuständen
S3, S5, S7 gehören,
sind die logischen Werte des Bits x1 und des Bits x8 nicht die gleichen,
während
in den jeweiligen Sätzen,
die durch die entsprechenden Codierungszustände S2, S4 und S6 gebildet
werden, die Bits x1 und x8 denselben logischen Wert haben.
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Der
digitale Summenwert am Anfang des Codewortes bestimmt auf einzigartige
Weise zusammen mit dem Codewort den digitalen Summenwert an dem
Ende des Codewortes. Der digitale Summenwert an dem Ende dieses
Codewortes bestimmt, in Kombination mit dem umgewandelten Informationswort,
den Codierungszustand, der an dem Ende des betreffenden Codewortes
bestimmt wird. Diese Codierungszustände Sx, die an dem Ende jedes
der Codewörter
aus den Sätzen
V1, V2, V3, V4, V5, V6 und V7 bestimmt werden, sind in der betreffenden
dritten, fünften,
siebenten, neunten, elften, dreizehnten bzw. fünfzehnten Spalte dargestellt.
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Die
Sätze V14,
V13, V12, V11, V10, V9 und V8 können
durch eine Codewortinversion von den Codewörtern der Sätze V1, V2, V3, V4, V5, V6
bzw. V7 hergeleitet werden. Die Codierungszustände Si,
die dem DSV Wert am Ende der Codewörter für i größer als 7 entsprechen, können entsprechend
der Beziehung Sin = S15–j umgewandelt
werden, damit der Codierungszustand Sin,
dargestellt in der dritten, fünften,
siebenten, neunten, elften, dreizehnten und fünften Spalte erhalten wird.
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Die
Umwandlung der Sequenz von Informationswörtern 1 in die Sequenz
von Codewörtern 4,
wie in 1 dargestellt, kann mit Hilfe der in 2 dargestellten
Tabellen erläutert
werden. Zu dem Zeitpunkt, wo das erste Informationswort (Wortwert "1") umgewandelt werden soll, ist der digitale
Summenwert gleich "0". Dies bedeutet,
dass das Codewort aus dem Satz V10 oder V11 selektiert werden soll,
und zwar je nach dem Informationswort, das unmittelbar vor dem Informationswort "1" codiert wurde. Wenn nun vorausgesetzt
wird, dass dieses Informationswort zusammen mit dem digitalen Summenwert "0" den Codierungszustand S11 bestimmt,
soll das Codewort, das dem Informationswort "1" entspricht,
aus dem Satz V11 selektiert werden. Auf Basis der oben gegebenen
Umwandlungsregel kann das erwünschte
Codewort durch Inversion des Codewortes "110101010" erhalten werden, das dem Informationswort
mit dem Wortwert "1" in dem Satz V4 zugeordnet wird
(Sin) = S15–11)
= S4). Das auf diese An und Weise erhaltene
Codewort ist dann gleiche "001010101 ". Der Codierungszustand
an dem Ende des Codewortes entsprechend dem Informationswort "1" ist dann S3. Dies geht unmittelbar
aus der Spalte 9 in der Tabelle 2 hervor. Dies geht auch
mehr oder weniger unmittelbar aus 1 hervor,
und zwar in dem Sinne, dass an dem Ende des Codewortes entsprechend
dem codierten Informationswort "1", DSV gleich –1 ist,
was einem Zustand von entweder S2 oder S3 entspricht, wie in 1.
Es ist der Zustand S3, wie das Codieren des Informationswortes "0", statt des Informationswortes "1", was zu demselben Codewort führt, zu
dem Zustand S2 geführt
hätte,
siehe auch die Tabelle nach 2.
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Das
Verweilen in dem Codierungszustand S3 bedeutet, dass das nächste Codewort
aus dem Satz V3 selektiert werden soll. Das nächste umzuwandelnde Informationswort
hat den Wortwert "61", was bedeutet, dass
das nächste
Codewort gleich "011010111" ist. Entsprechend
der Spalte 7 in der Tabelle nach 2 ist der
nächste
Codierungszustand gleich S3. Dies entspricht wieder der 1,
die zeigt, dass der DSV gleich 2 ist an dem Ende des Codewortes,
das dem Informationswort "61" entspricht. Dieser
DSV-Wert entspricht
entweder dem Zustand S12 oder S13. Es ist der Zustand S12, wenn
das Informationswort "60" codiert wird, statt des
Informationswortes "61", was zu demselben
Codewort führt,
was zu dem Zustand S13 geführt
hätte,
siehe auch die Tabelle nach 2.
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Das
Verweilen in dem Codierungszustand S12 bedeutet, dass das nächste Codewort
die invertierte Form des Codewortes ist, das dem nächsten Informationswort
in dem Satz V3 zugeordnet ist, wie Sin =
S15–12 In
diesem Fall ist der Wortwert des nächsten Informationswortes "58". Das zugeordnete
Codewort in dem Satz V3 ist "010111110". Das Informationswort
wird in die invertierte Form dieses Codewortes umgewandelt und ist folglich "101000001". Der nächste Codierungszustand
wird dann gleich S2, siehe Spalte 7 in den Tabellen nach 2.
Das Codewort für
das nächste
umzuwandelnde Informationswort soll folglich aus dem Satz V2 selektiert
werden. Dieses umzuwandelnde Informationswort hat den Wortwert "49", so dass das zugeordnete Codewort
gleich "011001100" ist.
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3 zeigt
eine Ausführungsform
für einen
Wandler 140 nach der vorliegenden Erfindung, durch den das
oben beschriebene Verfahren implementiert werden kann. Der Wandler
ist vorgesehen zum Umwandeln der m-bit Informationswörter 1 in
die m-bit Codewörter 4,
während
die Anzahl verschiedener Codierungszustände durch s Bits bezeichnet
werden kann. Der Wandlerapparat umfasst einen Wandler 60 zum
Umwandeln (m+s) binärer
Eingangssignale in (n+s) binäre
Ausgangssignale. Von den Eingängen
des Wandlers sind m Eingänge
mit einem Bus 61 verbunden zum Empfangen von m-bit Informationswörtern. Von
den Ausgängen
des Wandlers sind n Ausgänge
mit einem Bus 62 verbunden, und zwar zum Liefern von n-bit
Codewörtern.
Weiterhin sind s Eingänge
mit einem s-bit Bus 63 verbunden zum Empfangen eines Zustandswortes,
das den aktuellen Codierungszustand bezeichnet. Das Zustandswort
wird von einem Pufferspeicher 64, beispielsweise in Form
von s-Flip-Flop-Schaltungen erzeugt. Der Pufferspeicher 64 hat
s Eingänge,
die mit dem Bus 58 verbunden sind, und zwar zum Empfangen
eines in den Pufferspeicher zu ladenden Zustandswortes. Zum Transportieren
des in den Pufferspeicher zu ladenden Zustandswortes werden s Ausgänge des
Wandlers 60 verwendet, die mit dem Bus 58 verbunden
sind.
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Der
Bus 62 ist mit einer steuerbaren Inverterschaltung 75 von
einem handelsüblichen
Typ verbunden, der in Reaktion auf ein Steuersignal an dem Eingang
die n-bit Codewörter
invertiert, die über
den Bus 62 empfangen worden sind und transportiert sie
zu einem Bus 76. Der Bus 76 ist mit parallelen
Eingängen
eines Parallel/Seriell-Wandlers 66 verbunden. Der Parallel/Seriell-Wandler 66 verwandelt
die a-bit Codewörter,
die über den
Bus 76 empfangen worden sind, in einen seriellen Datenstrom,
der das modulierte Signal 7 ist, das über eine Signalleitung 70 geliefert
worden ist.
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Der
Wandler 60 kann einen ROM-Speicher aufweisen, der die Codewortsätze speichert,
dargestellt in 2 in Form einer sog. Nachschlagtabelle
an Adressen, die durch die Kombination des Zustandswortes und des
Informationswortes, das den Eingängen
des Wandlers zugeführt
worden sind gebildet werden.
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Der
Wandler 60 kann statt eines ROM-Speichers eine durch Gatterschaltungen
gebildete Kombinationslogikschaltung enthalten.
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Die
Synchronisation der in der Anordnung durchgeführten Vorgänge kann auf übliche Art
und Weise mit synchronisierten Taktsignalen erhalten werden, die
von einer Takterzeugungsschaltung 77 erzeugt werden können. Die
Takterzeugungsschaltung 77 sorgt dafür, dass durch Zuführung des
Steuersignals zu der Inverterschaltung 75 die von dem Wandler
gelieferten Codewörter
für die
geraden Perioden I1 von der Inverterschaltung 75 umgewandelt
werden und die Codewörter,
die von dem Wandler 60 geliefert worden sind, für die ungeraden
Perioden I ungeändert
von dem Wandler 60 geliefert werden.
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In
der dargestellten Ausführungsform
wird der neue Codierungszustand unmittelbar von dem Wandler geliefert.
Im Grunde aber ist es auch möglich,
dass der neue Codierungszustand durch Berechnung des digitalen Summenwertes
an dem Ende jedes gelieferten Codewortes hergeleitet wird und dass
der neue Codierungszustand auf Basis des auf diese Art und Weise
berechneten digitalen Summenwertes hergeleitet wird. In dem Fall
soll die Anordnung eine Einheit aufweisen zum Berechnen der digitalen
Summenwerte sowie eine Einheit, die dem Pufferspeicher 64 ein
entsprechendes Zustandswort zuführt,
und zwar auf Basis des berechneten digitalen Summenwertes.
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Blöcken von
Codewörtern
des modulierten Signals 7 werden Synchronisationswörter zugefügt. Die Synchronisationswörter haben
vorzugsweise ein Signalmuster, das in einer beliebigen Folge von
Informationssignalteilen auftreten kann. Auch können vorzugsweise Teile der
Synchronisationswörter
zusammen mit einem Teil eines benachbarten Informationssignalteils
nicht ein Signalmuster bilden, das dem Muster der Synchronisationswörter entspricht.
Die Synchronisationswörter
werden in die Folge von n-bit Codewörtern eingefügt. Die nachfolgende
Tabelle zeigt sieben 14-bit Synchronisationswörter, die ganz besonders geeignet
sind zur Verwendung in Kombination mit den in 2 dargestellten
Codewörtern.
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Die
erste Spalte der Tabelle zeigt Codierungszustände. Die zweite Spalte in der
Tabelle zeigt die Synchronisationswörter, die diesem Codierungszustand
zugeordnet worden sind. Die dritte Spalte zeigt den Codierungszustand,
angenommen nachdem das Synchronisationswort geliefert worden ist.
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Die
in den Codierungszuständen
S2, S4, S6 gelieferten Synchronisationswörter können auf Basis der Bits x1
und x8 von den Synchronisationswörtern
unterschieden werden, die in den Codierungszuständen S3, S5 und S7 auf dieselbe
Art und Weise geliefert worden sind wie die Codewörter, die
nach diesen Codierungszuständen
unterschieden werden können.
In den Codierungszuständen
S2, S4 und S6 wird ein Synchronisationswort geliefert, für das der
logische Wert der Bits x1 und x8 derselbe ist. In den in den Codierungszuständen S3,
S5 und S7 gelieferten Synchronisationswörtern ist der logische Wert
der Bits x1 und x8 nicht derselbe.
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Aus
den oben aufgelisteten Synchronisationswörtern dürfte es einleuchten, dass einige
derselben die invertierte Form des anderen sind. Ein Synchronisationswortgenerator
kann auf diese Weise erforderlich sein, der die Synchronisationswörter 11100011111110,
10100011111110, 01100011111110 und 11000100000001 erzeugt.
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Mit
der Hinzufügung
von Synchronisationswörtern
zu der Folge von Codewörtern
wird die oben gegebene Matrix sich ändern.
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In
der unten stehenden Matrix T bezeichnet jedes Element tij die
Anzahl verschiedener Codewörter, mit
denen es möglich
ist, den Zustand i zu verlassen und in den Zustand j einzutreten,
wenn es auch Synchronisationswörter
in der Folge von Codewörtern
gibt.
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Die
nächste
Tabelle zeigt die Lauflängenverteilung
des neunen Codierungsverfahrens im vergleich zu der Lauflängenverteilung
des in WO 95/27.284 beschriebenen Codierungsverfahrens.
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Es
sei an dieser Stelle erwähnt,
dass die in der oben stehenden Tabelle gegebenen Ergebnisse von modulierten
Signalen sind, ohne dass darin Synchronisationswörter sind.
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Die
Tabelle zeigt, dass Lauflängen
großer
als 7 in dem neuen Codierungsverfahren nicht auftreten und dass
weiterhin Lauflängen
von 5, 6 oder 7 Bits in dem neuen Codierungsverfahren weniger oft
auftreten als in dem bekannten Codierungsverfahren. Dies führt zu einer
besseren Taktwiederherstellungseigenschaft für das neue Codierungsverfahren.
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4 zeigt
eine Modifikation des Wandlers nach 3, durch
den Synchronisationswörter
auf eine oben beschriebene Art und Weise eingefügt werden können. In 4 haben
die Elemente, die den Elementen aus 3 entsprechen,
dieselben Bezugszeichen. Die Modifikation bezieht sich auf einen
Speicher 103 mit sieben Speicherstellen, die je eines der
sieben Synchronisationswörter
aus der Tabelle enthalten. Der Speicher 103 umfasst eine
Adressierungsschaltung zum Adressieren einer der sieben Speicherstellen
in Reaktion auf das Zustandswort, das über den Bus 63 an
den Adresseingängen
des Speichers 103 empfangen worden ist. Das Synchronisationswort
an der adressierten Speicherstelle wird einem Parallel/Seriell-Wandler 105 über einen
Bus 104 zugeführt.
Das serielle Ausgangssignal des Wandlers 105 wird einem
ersten Eingang einer elektronisch steuerbaren Schalteinheit 106 zugeführt. Der
serielle Ausgang des Parallel/Seriell-Wandlers 66 ist mit
einem zweiten Eingang der Schalteinheit 106 verbunden.
Der Wandlerapparat wird durch die Steuerschaltung 77 gesteuert,
die zu diesem Zweck dazu vorgesehen ist, den Wandlerapparat wechselweise
in eine erste und eine zweite Betriebsart zu bringen. In der erste
Betriebsart wird eine vorher definierte Anzahl Informationswörter in
Codewörter
umgewandelt, die der Signalleitung 70 über die Schalteinheit 106 seriell
zugeführt
werden. Am Übergang
von der ersten in die zweite Betriebsart wird die Umwandlung von
Informationswörtern
unterbrochen und das durch das Zustandswort gebildete Synchronisationswort
wird von dem Speicher 103 geliefert und über den
Parallel/Seriell-Wandler 105 und die Schalteinheit 106 der
Signalleitung 70 zugeführt.
Außerdem
wird beim Übergang
von der zweiten in die erste Betriebsart der Pufferspeicher 64 geladen, und
zwar unter Ansteuerung der Steuerschaltung 77, wobei der
neue Codierungszustand durch das gelieferte Synchronisationswort
bestimmt wird, wonach die Umwandlung von Informationswörtern in
Codewörter
fortgesetzt wird, bis der Umwandlungsapparat durch die Steuerschaltung 77 wieder
in die zweite Betriebsart gebracht wird.
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5 zeigt
eine Ausführungsform
für einen
Rückumwandlungsapparat 150 nach
der vorliegenden Erfindung zur Rückumwandlung
des modulierten Signals, das durch die Implementierung der oben
beschriebenen Verfahren erhalten worden ist, in eine Folge von Informationswörtern. Der
Rückumwandlungsapparat
umfasst zwei reihengeschaltete Schieberegister, denen das modulierte
Signal 7 zugeführt
wird. Jedes der Schieberegister 111 und 112 hat
eine Länge
entsprechend der Länge
eines n-Bit Codewortes. Der Inhalt der Schieberegister 111 und 112 wird
den betreffenden Bussen 113 und 114 über parallele
Ausgänge
zugeführt.
Der Rückumwandlungsapparat
umfasst einen (n+p)-zu-m-bit Wandler 115. Alle n Bits,
die in dem Schieberregister 112 verfügbar sind, werden Eingängen des
Wandlers 115 über
den Bus 114 und eine steuerbare Inverterschaltung 110 zugeführt. Von
den n Bits, die in dem Schieberegister 111 verfügbar sind,
werden die p Bits, die zusammen mit den n Bits in dem Schieberegister 114 einzigartig
ein Informationswort bilden, dem Wandler 115 zugeführt. In
diesem Beispiel sind das die Bits x1 und x8. Der Wandler 115 kann
einen Speicher mit einer Nachschlagtabelle enthalten, die ein m-bit
Informationswort für
jede erlaubte Bit-Kombination enthält, gebildet durch die n Bits
eines n-bit Codewortes und der vorher definierten p Bits eines Bitreihenteils
nach diesem Codewort. Der Wandler 115 kann aber auch durch
Gatterschaltungen gebildet werden. Wenn die steuerbare Inverterschaltung 110 zwischen
die Ausgänge
des Registers 112 und die Eingänge des Wandlers 115 eingefügt wird, braucht
der Wandler 115 nur imstande zu sein, Codewörter von
den Sätzen
V1 bis V7 zu verarbeiten. Dazu sind die Codewörter in den ungeraden Periode
I umgekehrt zu den Codewörtern
in den geraden Perioden. Der Rückumwandlungsapparat
soll dann Mittel enthalten zur abwechselnden Aktivierung (in den
geraden Perioden) und Deaktivierung (in den ungeraden Perioden)
der Inverterschaltung 110. Die Inverterschaltung 110 ist von
einem handelsüblichen
Typ, der in nicht aktiviertem Zustand die Codewörter, die an dem Eingang empfangen
wurde, nicht modifiziert zu dem Wandler 115 überträgt. In dem
aktiven Zustand überträgt die Inverterschaltung 110 die
empfangenen Codewörter
in invertierter Form zu dem Wandler 115.
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Die
Steuerung der Inverterschaltung 110 und die durch den Wandler 115 durchgeführten Umwandlungen
können
auf eine übliche
Art und Weise von einer Synchronisationsschaltung 117 synchronisiert
werden, so dass jeweils, wenn ein Codewort als Ganzes in das Schieberegister 112 geladen
wird, das Informationswort, das der Bitkombination entspricht, die
den Eingängen
des Wandlers 115 zugeführt
wurden, an den Ausgängen des
Wandlers verfügbar
ist.
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Vorzugsweise
wird ein Synchronisationswortdetektor 116, der mit den
Bussen 113 und 114 verbunden ist, und der die
Bitmuster detektiert, die den Synchronisationswörtern entsprechen, während des
Synchronisationsprozesses verwendet.
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Damit
der Synchronisationswortdetektor 116 einwandfrei funktioniert,
kann dem Synchronisationswortdetektor 116 ein Taktsignal
zugeführt
werden, das eine Beziehung zu der Bitfrequenz hat. Das Taktsignal wird
durch eine Taktsignalwiederherstellungsschaltung 118 geliefert,
wobei diese Taktwiederherstellungsschaltung das Taktsignal das Taktsignal
aus dem eintreffenden modulierten Signal 7 erzeugt. Im
Allgemeinen lässt
sich sagen, dass für
alle anderen Funktionen in dem Gerät, wie die Bitdetektion selber,
die Taktwiederherstellung durch die Wiederherstellungsschaltung 118 sehr
genau erfolgen soll.
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Als
Illustration zeigt 6 ein Signal, das mit dem oben
beschriebenen invertierten Verfahren erhalten werden kann. Das Signal
umfasst eine Sequenz von q aufeinander folgenden Informationssignalteilen 116,
wobei q eine ganze Zahl ist, wobei diese Teile q Informationswörter darstellen.
Die Synchronisationswörter,
von denen die 6 ein Wort zeigt, als 161 bezeichnet,
werden zwischen Blöcke
von Codewörtern
eingefügt.
Eine Anzahl Informationssignalteile 160 sind detailliert
dargestellt. Jeder der Informationssignalteile 160 enthält n Bitzellen,
in diesem Fall 9, die einen ersten (niedrigen) Signalwert
L oder einen zweiten (hohen) Signalwert H haben. Die Anzahl aufeinander
folgender Bitzellen mit demselben Signalwert ist wenigstens gleich
1 und höchstens
7. Durch die von dem Digitalsummenwert abhängige Selektion der Codewörter ist
der laufende Wert der Differenz zwischen der Anzahl Bitzellen mit
dem ersten Signalwert und den Bitzellen mit dem zweiten Signalwert
an einer beliebigen Stelle in dem Signal in dem Signalteil vor dieser
Stelle im Wesentlichen konstant. Jeder Informationssignalteil 160,
der zu dem Digitalsummenwert "–3" oder "4" führt,
bildet auf einzigartige Weise ein Informationswort. Jeder Informationssignalteil,
der ein Codewort darstellt, das zu einem der Digitalsummenwerte
von "–2" zu "3" führt
bildet zusammen mit einem benachbarten Signalteil auf einzigartige
Weise ein Informationswort.
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In 6 sind
das beispielsweise die Informationssignalteile 160a und 160b.
Diese Informationssignalteile bilden zusammen mit den Bitzellen
an der ersten und der achten Stelle eines nächsten Signalteils die Informationswörter mit
den Wortwerten "61" und "58".
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7 zeigt
beispielsweise einen Teil eines Aufzeichnungsträgers 120 nach der
vorliegenden Erfindung. Der dargestellte Aufzeichnungsträger ist
ein Träger
von dem magnetisch detektierbaren Art. Der Aufzeichnungsträger kann
aber auch von einer anderen Art sein, beispielsweise von einer optisch
detektierbaren Art. Der dargestellte Aufzeichnungsträger ist
bandförmig.
Die vorliegende Erfindung kann aber auch auf scheibenförmige Aufzeichnungsträger angewandt
werden. Der Aufzeichnungsträger 120 enthält Spuren
T1, T2, T3,..., die sich parallel zueinander in der Längsrichtung
des Aufzeichnungsträgers
erstrecken, wobei in diesen Spuren das modulierte Signal aufgezeichnet
werden kann.
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8 zeigt
ein Aufzeichnungsgerät
zur Informationsaufzeichnung, wobei der Wandlerapparat nach der
vorliegenden Erfindung verwendet wird, beispielsweise der Wandlerapparat 140 aus 3.
In dem Wandlerapparat ist die Signalleitung zum Liefern des modulierten
Signals mit einer Steuerschaltung 141 für einen Schreibkopf 142,
an dem entlang ein Aufzeichnungsträger 143 von einem
einschreibbaren Typ verlagert wird, und zwar in einer Richtung,
die durch den Pfeil angegeben ist. Der Schreibkopf 142 ist
ein magnetischer Schreibkopf, der imstande ist, das modulierte in
einer Spur auf dem Auf zeichnungsträger 143 aufzuzeichnen. Die
Steuerschaltung 141 kann auf ähnliche Art und Weise von einem
handelsüblichen
Typ sein, der ein Schreibsignal für den Schreibkopf erzeugt,
und zwar in Reaktion auf das modulierte Signal, das der Steuerschaltung 140 zugeführt wird,
so dass der Schreibkopf 142 ein magnetisches Muster in
der Spur verwirklicht, und zwar entsprechend dem modulierten Signal.
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9 zeigt
ein Wiedergabegerät,
in dem ein Rückumwandlungsgerät nach der
vorliegenden Erfindung verwendet wird, beispielsweise das in 5 dargestellte
Rückumwandlungsgerät. Das Wiedergabegerät umfasst
einen Lesekopf 152 von einem handelsüblichen Typ zum Auslesen eines
Aufzeichnungsträgers
nach der vorliegenden Erfindung, auf dem ein Informationsmuster
entsprechend dem modulierten Signal geschrieben ist. Damit erzeugt
der Lesekopf 152 ein analoges Auslesesignal, das in der
Schaltungsanordnung 153 in ein binäres Signal umgewandelt wird,
wobei dieses binäre
Signal im Wesentlichen dem Rückumwandlungsgerät 150 zugeführt wird.
Die Schaltungsanordnung 153 kann beispielsweise einen sog.
Teilreaktionsdetektor aufweisen.
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Während die
vorliegende Erfindung in Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen
davon beschrieben worden ist, dürfte
es einleuchten, dass es sich dabei nicht um begrenzende Beispiele
handelt. Folglich dürften dem
Fachmann im Rahmen der vorliegenden Erfindung, wie in den beiliegenden
Patentansprüchen
definiert, viele Modifikationen einfallen.
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Weiterhin
liegt die vorliegende Erfindung in jedem neuen Merkmal und in Kombinationen
von Merkmalen.
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Die
beschriebenen Umwandlungs/Rückumwandlungsgeräte sind
durchaus geeignet in Mehrspuren-Aufzeichnungs/Wiedergabegeräten, wie
in EP Patentanmeldung Nummer 95202926.2, Dokument D2, EP Patentanmeldung
Nummer 95203028.6, Dokument D3, EP Patentanmeldung Nummer 95203029.4,
Dokument D4, EP Patentanmeldung Nummer 95203192.0, Dokument D5 und
EP Patentanmeldung Nummer 95203380.1, Dokument D6 der Liste mit
Bezugsmaterial beschrieben. Weiterhin lässt sich die vorliegende Erfindung
auch gut anwenden auf Übertragungssysteme
zum Übertragen
des modulierten Signals über
ein Übertragungsmedium,
wie einer optischen Faser, siehe EP-A 97.763, Dokument D7 der Liste
mit Bezugsmaterial.
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Bezugsmaterial
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- (D1) WO 95/27.284 (PHN 14.789)
- (D2) EP Patentanmeldung Nummer 95202926.2 (PHN 15.520), Einreichungsdatum
30.10.95.
- (D3) EP Patentanmeldung Nummer 95203028.6 (PHN 15.543), Einreichungsdatum
08.11.95.
- (D4) EP Patentanmeldung Nummer 95203029.4 (PHN 15.545), Einreichungsdatum
08.11.95.
- (D5) EP Patentanmeldung Nummer 95203192.0 (PHN 15.563), Einreichungsdatum
21.11.95.
- (D6) EP Patentanmeldung Nummer 95203380.1 (PHN 15.594), Einreichungsdatum
07.12.95
- (D7) EP-A 97.763.
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3
- 60
- Wandler
- 64
- Speicher
- 75
- Inverter
-
4
- 103
- Speicher
-
5
- 118
- Taktwiederherstellungsschaltung
- 116
- Synchronisationsdetektor
- 115
- Wandler