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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein System zur Fortleitung (transfer), Speicherung und Aufnahme
von unter Druck stehendem "Fluid" (Gas) und insbesondere
die Verwendung einer Schalldüse
(Sonic nozzle) zur Verbesserung der Füllzeit eines Speicherbehälters für unter
Druck stehendes Gas, gemäß Anspruch
1 (24,8 MPa oder 248,04 bar).
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Aus Gründen des Umweltschutzes und
aufgrund von Emissionsgesetzen und -vorschriften suchen Kraftfahrzeughersteller
nach einem sauber verbrennenden und kostengünstigen Kraftstoff als Alternative
zu Benzin. Erdgas (Natural gas) ist ein Kandidat für einen
derartigen Zweck und viele Fahrzeuge wurden bereits auf Erdgas als
Kraftstoffquelle umgestellt. Das Erdgas wird typischerweise an Bord
des Fahrzeugs in komprimierter Form in einem oder mehreren unter
Druck stehenden Zylindern gespeichert. 1 zeigt ein übliches Transfer- oder Fortleitungssystem
für unter
Druck stehendes Fluid, das ein Fahrzeug 10, welches dafür ausgelegt
ist, durch komprimiertes Erdgas (CNG – compressed natural gas) angetrieben
zu werden, und eine Fluidversorgungsstation 11 zum Zuführen eines
unter Druck stehenden Gases umfasst. Die Fluidversorgungsstation 11 umfasst
eine Niederdruckgas-Einlassöffnung 13, einen
Kompressor 15 zum Erzeugen einer Hochdruckgas-Ausgabe an
eine Gasleitung 17, ein Paar Versorgungs-Zwischenspeichergefäße 19,
die mit der Gasleitung 17 verbunden sind, und einen Gaszufuhrschlauch 21,
der die Gasleitung 17 mit einer Gasabgabezufuhrdüse 23 verbindet.
Die Gasabgabezufuhrdüse 23 ist
angepasst, ein Füllventil
oder eine Fluideinlassöffnung 16 in
oder außer
Eingriff zu bringen, das/die in einem Gasaufnahmesystem des Fahrzeuges 10 bereitgestellt
ist. Der Fluideinlass 16 umfasst bevorzugt ein Rückschlagventil,
um einen Gasrückstrom
zu verhindern.
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Das Fahrzeug umfasst ein oder mehrere
unter Druck stehende Speichergefäße oder
Zylinder 12, die jeweils ein Zwei-Richtungsventil 14 umfassen. Ein
geeignetes Zwei-Richtungsventil ist in US-A-5,452,738 (Borland et
al.), erteilt am 26. September 1995, gezeigt. Jeder Zylinder 12 ist
dafür ausgelegt,
nominalen Arbeitsdrücken
von bis zu 24,8 MPa oder 248,04 bar (3600 psi) standhalten zu können, und
das Zwei-Richtungsventil 14 ist ebenfalls dafür ausgelegt,
ohne Leckage mit diesen Drücken zurechtzukommen.
Das Zwei-Richtungsventil 14 kann aus Messing, Stahl, rostfreiem
Stahl oder Aluminium gefertigt sein und eine Metallisierung oder eine
andere Oberflächenbehandlung
umfassen, um Korrosion standzuhalten. Bei Bedarf seitens des Motors
des Fahrzeugs fließt
der CNG- Kraftstoff
durch eine Kraftstoffleitung 18 zu einem Kraftstoff-Einspritzsystem,
das allgemein unter 20 dargestellt ist. Abhängig von
der Bauart kann der Motor einen computergesteuerten Einspritzmotor
für gasförmigen Kraftstoff
umfassen oder dafür
ausgelegt sein, mit mehr als einem Kraftstoff zu laufen, indem die
Kraftstoffquellen selektiv gewechselt werden.
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Die Rate mit der das komprimierte
Erdgas (CNG) den Fahrzeug-Speicherbehältern zugeführt werden
kann ist für
Kraftfahrzeug-Hersteller von großer Bedeutung. Die Füllzeit eines üblichen Übertragungs-Systems
(Transfer-System) für
unter Druck stehendes Fluid umfasst sowohl eine Schallphase (Sonic
phase), in der Gas mit einer Flließ- oder Strömungsrate in das Speichergefäß eintritt,
die proportional zur Geschwindigkeit von Schall in dem Gas ist, als
auch eine Unterschallphase (Subsonic phase), in der Gas mit einer
Strömungsrate
in das Speichergefäß eintritt,
die proportional zu einer Geschwindigkeit unterhalb der Geschwindigkeit
von Schall in dem Gas ist. Bei herkömmlichen Speicher- und Zufuhrsystemen
wandelt sich die Schallphase in die weniger schnelle Unterschallphase
um, wenn der Druck im Speichergefäß einen Wert erreicht, der
ungefähr 50%
des Druckes an der Fluideinlassöffnung
entspricht. Infolge dessen reduziert sich bei dem herkömmlichen
System die Füllrate
erheblich, wenn das Speichergefäß zu Hälfte gefüllt wird,
wodurch sich die zum (ganzen) Füllen
der Speicherbehälter
erforderliche Zeit erhöht.
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WO-A 93/264 offenbart eine CNG-Abgabeeinrichtung,
die eine Schalldüse
zum genauen Abmessen des abgegebenen Volumens verwendet, vgl. Seiten
9, 10.
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Demzufolge besteht Bedarf an Systemen und
Verfahren zur Fortleitung, zum Transfer zur Speicherung und Aufnahme
von unter Druck stehendem Gas, welche die Speichergefäß-Füllzeit verringern. Insbesondere
besteht Bedarf an System für
unter Druck stehendes Gas, bei denen die Strömung im Schallbereich über eine
längere
Zeit erreicht oder erhalten werden kann.
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Dieser Bedarf wird durch die vorliegende
Erfindung gedeckt, wobei die Speichergefäßfüllzeit verringert wird, indem
in dem System gemäß Anspruch 1zur
Fortleitung, Transfer, Speicherung und Aufnahme von unter Druck
stehendem Gas eine Schalldüse verwendet
wird. Die Fluidströmung
im Schallbereich in das Innere eines Fluidspeichergefäßes erstreckt sich
angenommenermaßen über den
Punkt hinaus, zu dem das Gefäß eine Füllung von
50% erreicht.
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Ein Verfahren zum Aufnehmen und Speichern
eines unter Druck stehenden Fluids ist gemäß Anspruch 8 bereitgestellt.
Ein Fluid-Speichergefäß, das ein
Fluidspeicher-Volumen definiert, ein Speichergefäßventil, das einen Fluidstromdurchgang
definiert, der sich von einem Ventileinlass(Port) zu einem Speichergefäßport erstreckt,
wobei das Speichergefäßventil
so arbeitet, durch den Speichergefäßport einen Fluidstrom zum
Speichergefäß zuzulassen,
der Fluidstromdurchgang sich zwischen der Einlassöffnung und
dem Speichergefäßport erstreckt und
eine Schalldüse
in dem Fluidstromdurchgang angeordnet ist.
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Der Fluidstromdurchgang kann einen
Durchgangskörper
umfassen, der mit einem Schalldüsenkörper verbunden
ist, wobei der Schalldüsenkörper die
Schalldüse
bildet und der Schalldüsenkörper am Durchgangskörper befestigt
ist. Der Schalldüsenkörper kann
die Form eines Gewinde-Pass- oder Anschlussstückes haben und die Schalldüse kann
sich längs
der Längsachse
des Gewindeanschlussstückes
erstrecken. Die Schalldüse
bildet die Mindeststrom-Flächenmündung. Die
Schalldüse
umfasst einen konvergenten Düsenabschnitt,
einen divergenten Düsenabschnitt
und einen Schalldüsenhals,
der zwischen dem konvergenten Düsenabschnitt
und dem divergenten Düsenabschnitt
angeordnet ist. Der Schalldüsenhals
kann einen Durchmesser von ungefähr
2,54 mm bis 3,175 mm haben, um einen Fluidstrom durch die Düse mit einer
Rate von ungefähr 0,189
bis 0,378 kg/s zu erleichtern, eine Rate, die mit dem derzeitigen
Kraftstoffabgaberaten-Bereich
von öffentlichen
CNG-Füllstationen
vergleichbar ist.
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Das Fluidspeichergefäß enthält ein Fluid
mit einem Speicherdruck, die Ventileinlassöffnung (Port) nimmt ein Fluid
mit einem Einlassdruck auf und die Schalldüse ist bevorzugt dafür ausgelegt,
die Fluidströmung
im Schallbereich in das Fluidspeichergefäß zumindest dann aufrechtzuerhalten,
wenn der Speicherdruck größer als
50% des Einlassdruckes ist, und bevorzugt zumindest dann, wenn der
Einlassdruck ungefähr
5 bis 10% höher
als der Speicherdruck ist.
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Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein System zum Aufnehmen, Speichern
und Aufnehmen eines unter Druck stehenden Fluids bereitgestellt,
mit einem bidirektionalen Fluidstromdurchgang, der eine Fluideinlassöffnung und
eine Speichergefäßöffnung aufweist
und zumindest eine Strömungs-Querschnittsfläche bildet,
einem Fluidspeichergefäß, das ein
Fluidspeichervolumen definiert, einem Zwei-Richtungsventil, das
in dem bidirektionalen Fluidstromdurchgang angeordnet und dafür ausgelegt
ist, einen Fluidstrom in zwei Richtungen zu und von dem Speichergefäß durch
die Speichergefäßöftnung zuzulassen,
und mit einer Schalldüse,
welche in dem bidirektionalen Fluidstromdurchgang angeordnet ist.
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Die Schalldüse bildet eine Mindeststromflächenmündung in
dem bidirektionalen Fluidstromdurchgang. Der bidirektionale Fluidstromdurchgang kann
ferner eine Fluidauslassöffnung
umfassen. Das Zwei-Richtungsventil kann ein Zwei-Richtungsmagnetventilumfassen.
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Die Fluidabgabeöffnung (Port) ist bevorzugt dafür ausgelegt,
mit einer Fluideinlassöftnung
in und außer
Eingriff zu kommen. Der Fluidstromdurchgang kann eine Systemrohrleitungskomponente
und einen Schalldüsenkörperumfassen,
der in einem Abschnitt der Rohrleitungskomponente (piping component)
bereitgestellt ist.
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Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Transfer- oder Fortleitungssystem
für unter
Druck stehendes Fluid bereitgestellt, das ein Aufnahmespeichergefäß, einen
Fluidstromdurchgang, der sich von dem Versorgungsspeichergefäß zum Aufnahmespeichergefäß erstreckt
und eine minimale Stromflächenmündung (minimum
flow area orifice) sowie zumindest eine zusätzliche Mündung bildet, wobei die zumindest
eine zusätzliche
Mündung
einen Rest an Fluidstromdurchgangsmündungen umfasst, eine Schalldüse mit einem
konvergenten Düsenabschnitt,
einem divergenten Düsenabschnitt
und einem Düsenhals umfasst,
der zwischen dem konvergenten Düsenabschnitt
und dem divergenten Düsenabschnitt
angeordnet ist, wobei der Düsenhals
die minimale Strömungsflächen-Mündung bildet
und das System an einem Kraftfahrzeug montiert ist.
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Der Fluidstromdurchgang kann eine
Fluidabgabeöffnung
und eine Fluideinlassöftnung
umfassen, wobei die Fluidabgabeöffnung
dafür ausgelegt ist,
mit der Fluideinlassöffnung
in Eingriff zu kommen.
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Demgemäß besteht ein Effekt der vorliegenden
Erfindung darin, die Speichergefäßfüllzeit durch Nutzung
einer Schalldüse
in Systemen zur Zufuhr, Transfer (Fortleitung) und/oder Speicherung
eines Fluids zu verringern, wobei der Schalldüsenhals die minimale Stromflächenmündung des
Systems bildet. Wenn beispielsweise eine Füllstation dafür ausgelegt ist,
eine Strömung
oberhalb von 0,189 kg/s zu begrenzen, wird die Schalldüse vorgesehen
mit einer minimalen Stromquerschnittsfläche von 2,54 mm. In ähnlicher
Weise wird, wenn eine Füllstation dafür ausgelegt
ist, den Strom oberhalb von 0,378 kg/s zu begrenzen, die Schalldüse vorgesehen,
mit einer minimalen Stromquerschnittsfläche von 3,175 mm.
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Beispiele erleichtern das Verständnis der
Erfindungen.
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1 ist
eine schematische Darstellung eines üblichen Transfer- oder Fortleitungssystems
für unter
Druck stehendes Fluid,
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2 ist
eine Draufsicht eines Speichergefäßventils, das in einem System
zum Aufnehmen und Speichern eines unter Druck stehenden Fluids gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung genutzt wird,
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3 ist
eine teilweise aufgebrochene Darstellung eines Systems zum Aufnehmen
und Speichern eines unter Druck stehenden Fluids gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, einschließlich einer Querschnittsansicht
des Speichergefäßventils
gemäß 2 entlang der Linie 3-3,
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4 ist
eine Darstellung eines Systems zum Aufnehmen und Speichern eines
unter Druck stehenden Fluids gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, mit einem Ein-Richtungsventil,
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5 ist
eine Querschnittansicht des Systems gemäß 4,
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6 ist
eine teilweise im Schnitt dargestellte und teilweise weggebrochene
Ansicht eines Systems zum Aufnehmen, Speichern und Abgeben eines
unter Druck stehenden Fluids gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, mit einem Zwei-Richtungsventil,
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7 ist
eine Draufsicht des in 6 gezeigten
Zwei-Richtungsventils, und
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8 ist
eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Schalldüse (sonic nozzle).
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Bezug nehmend auf die 2 und 3 ist ein System zum Aufnehmen und Speichern
eines unter Druck stehenden Fluids dargestellt. Ein Fluidspeichergefäß 30, zum
Teil dargestellt, definiert und begrenzt ein Fluidspeichervolumen 32.
Wie Fachleute auf dem Gebiet der Speicherung von unter Druck stehendem
Fluid erkennen werden, hat das Gefäß 30 Abmessungen,
die eine Funktion der speziellen Fluidspeicherungsanforderungen
darstellen und ist aus einem Material gefertigt, das über ausreichende
Festigkeit verfügt,
um ein unter Druck stehendes Fluid aufzunehmen. Ein Speichergefäßventil 34 definiert einen
Fluidstromdurchgang 40, der sich von einer Ventileinlassöffnung 36 zu
einer Speichergefäßöffnung 38 erstreckt.
Das Speichergefäßventil 34 umfasst
einen Ventilkegel 24, der an einer Ventilkegelführung 25 befestigt
ist. Die Ventilkegelführung 25 und
folglich der Ventilkegel 24 werden als Folge einer auf
den Ventilkegel 24 und die Ventilkegelführung 25 durch eine
Feder 27 ausgeübte
Kraft zu einem Ventilsitz 26 gedrängt. Wenn der Druck im Speichergefäß 32 gleich
oder größer als
der Druck auf der Einlassseite des Ventilkegels 24 ist,
bewirkt die Kraft der Feder 27, dass der Ventilkegel 24 im
Ventilsitz 26 abdichtend angreift und den Fluidstromdurchgang 40 blockiert.
Wenn der Druck auf der Einlassseite des Ventilkegels 24 größer als
der Druck im Speichergefäß 30 wird,
drängen
die entstehenden Druckunterschiedskräfte den Ventilkegel 24 vom
Ventilsitz 26 weg, um den Fluidstromdurchgang 40 zu öffnen. Wenn
der Fluidstromdurchgang 40 offen ist, kann Fluid durch
die Speichergefäßöffnung 38 zum
Inneren des Speichergefäßes 30 strömen.
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Der Fluidstromdurchgang 40 bildet
eine Mindeststromflächenmündung 42 und
mehrere zusätzliche
Strommündungen 44.
Die Mindeststromflächenmündung 42 (minimum
flow area orifice) weist eine Stromquerschrüttsfläche auf, die kleiner als eine Stromquerschnittsfläche ist,
die durch den Rest an Fluidstromdurchgangsmündungen gebildet wird, d. h.
die Mindeststromflächenmündung ist
die kleinste Stromdurchgangsmündung.
Eine Schalldüse 46,
die einen Schalldüsenkörper 48 umfasst,
welcher die Schalldüse 46 bildet,
ist im Fluidstromdurchgang 40 angeordnet und bildet die
Mindeststromflächenmündung 42.
Der Schalldüsenkörper 48 ist
mit einem Durchgangskörper 50 in
Form einer lösbaren
Durchgangskörperbefestigung
verbunden. Insbesondere hat der Schalldüsenkörper 48 die Form eines
Gewindeanschlussstückes,
das mit komplementären
Gewinden in Eingriff kommt, die im Durchgangskörper 50 ausgeformt
sind.
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Die Schalldüse 46 (sonic nozzle)
umfasst einen konvergenten Düsenabschnitt 46a,
einen divergenten Düsenabschnitt 46b und
einen Schalldüsenhals 46c,
der zwischen dem konvergenten Düsenabschnitt 46a und
dem divergenten Düsenabschnitt 46b angeordnet
ist. Bei einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hat der Schalldüsenhals 46c einen
Durchmesser d von ungefähr
2,54 mm bis 3,175 mm (0,100'' bis 0,125'') und eine entsprechende Querschnittsfläche a, die π(½d)2 beträgt.
Eine Schalldüse,
die auch als de Laval-Düse
bekannt ist, beschleunigt ein Fluid auf eine Geschwindigkeit, die der örtlichen
Geschwindigkeit von Schall im Fluid entspricht. Wie Fachleute auf
dem Gebiet erkennen werden, variiert die spezifische Schalldüsenbauart
als Funktion der Druckbedingungen am Schalldüseneinlass und der erforderlichen
Massenströmungsrate des
Systems. 8 ist eine
detalllierte Darstellung eines Schalldüsenkörpers 48, der zur
Verwendung mit der vorliegenden Erfindung geeignet ist, wobei die
ungefähren
Abmessungen wie folgt lauten: D1 = 0,940
cm (0,370''), D2 =
0,792 cm (0,312''), D3 =
0,318 cm (0,125''), D4 =
0,541 cm (0,213''), r1 =
0,64 cm (0,25''), r2 =
0,254 cm (0,010''), θ1 = 5°.
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Bezug nehmend nun wieder auf 3 führt das Fluidabgabesystem während des
Betriebs der Fluideinlassöftnung 36 ein
Fluid mit einem Fluideinlassdruck zu und das stromabwärts angeordnete
Fluidspeichergefäß 30 enthält ein Fluid
mit einem Speicherdruck. Der Speicherdruck steigt, wenn Fluid in das
Speichergefäß 30 strömt. Die
Schalldüse 46 ist dafür ausgelegt,
die Fluidströmung
im Schallbereich ins Innere des Fluidspeichergefäßes aufrechtzuerhalten, wobei
der steigende Speicherdruck weniger als 50% des Einlassdruckes beträgt und wobei
der Speicherdruck im Weiteren 50% des Einlassdruckes übersteigt.
Insbesondere wird, wenn der Speicherdruck steigt, die Strömung im
Schallbereich beibehalten bis der Einlassdruck nur noch ungefähr 5 bis
10% höher
als der Speicherdruck ist. Die Strömung im Schallbereich geht
nicht verloren bis der Speicherdruck ungefähr 90–95% des Einlassdruckes übersteigt.
Auf diese Weise wird die Füllzeit
minimiert, da die Strömung
im Schallbereich in das Speichergefäß 30 aufrechterhalten
wird, bis das Speichergefäß 30 ungefähr zu 90–95% voll
ist. Es hat sich gezeigt, dass die Füllzeit um bis zu 30% gegenüber der
zum Füllen von
herkömmlichen
Systemen erforderlichen Zeit reduziert werden kann.
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Die 4 und 5, in denen gleiche Elemente mit
gleichen Bezugszeichen versehen sind, zeigen einen Abschnitt eines
anderen erfindungsgemäßen Systems
zum Aufnehmen und Speichern eines unter Druck stehenden Fluids.
Ein Fluidstromdurchgang 40 ist über Befestigungskleinteile 56 an
einer Tragkonstruktion 54 befestigt und erstreckt sich
von einer Fluideinlassöftnung 36 zu
einer Fluidauslassöffnung 39. Wie
Fachleute auf dem Gebiet der Abgabe von unter Druck stehendem Fluid
erkennen werden, ist die Fluideinlassöffnung 36 dafür ausgelegt,
eine Fluidabgabeöffnung
eines Fluidabgabesystems sicher in Eingriff und bequem außer Eingriff
zu bringen, und die Fluidauslassöffnung 39 dafür, mit einer
Fluidrohrleitungskomponente oder einem Fluidschlauch (nicht gezeigt)
sicher eine Verbindung herzustellen. Es können beliebig viele häufig verwendete
Einlassöffnungs-,
Abgabeöffnungs-
und Auslassöffnungsbauarten
mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden, die als solche
hierin nicht genauer offenbart sind.
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Ein Ein-Richtungsventil 52 ist
im Fluidstromdurchgang 40 angeordnet und umfasst den Ventilkegel 24,
die Ventilkegelführung 25,
den Ventilsitz 26 und die Feder 27, wie vorstehend
unter Bezugnahme auf die 2 und 3 beschrieben, und ist dafür ausgelegt,
den Fluidstrom in Stromabwärtsrichtung
von der Einlassöffnung 36 zur
Auslassöffnung 39 zuzulassen und
den Fluidstrom in Stromaufwärtsrichtung
von der Auslassöffnung 39 zur
Einlassöffnung 36 einzuschränken. Ein
Fluidspeichergefäß 30 (nicht
in den 4 und 5 gezeigt) ist stromabwärts vom
Fluidstromdurchgang 40 angeordnet und typischerweise über eine
Fluidleitung, einen Fluidschlauch oder ein Fluidrohr mit dem Fluidstromdurchgang 40 verbunden.
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Wie vorstehend unter Bezugnahme auf
die 2 und 3 beschrieben, bildet der
Fluidstromdurchgang 40 eine Mindeststromflächenmündung 42 und mehrere
zusätzliche
Strommündungen 44.
Die Mindeststromflächenmündung 42 weist
eine Stromquerschnittsfläche
auf, die kleiner als eine Stromquerschnittsfläche ist, die durch den Rest
an Fluidstromdurchgangsmündungen
gebildet wird, d. h. die Mindeststromflächenmündung 42 ist die kleinste
Stromdurchgangsöffnung.
Eine Schalldüse 46,
die einen Schalldüsenkörper 48 umfasst,
welcher die Schalldüse 46 bildet,
ist im Fluidstromdurchgang 40 angeordnet und bildet die
Mindeststromflächenmündung 42.
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Die Schalldüse 46 umfasst einen
konvergenten Düsenabschnitt 46a,
einen divergenten Düsenabschnitt 46b und
einen Schalldüsenhals 46c,
der zwischen dem konvergenten Düsenabschnitt 46a und
dem divergenten Düsenabschnitt 46b angeordnet
ist. Bei einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hat der Schalldüsenhals 46c einen
Durchmesser d von ungefähr
2,54 mm bis 3,175 mm (0,100'' bis 0,125'') und eine entsprechende Querschnittsfläche a, die π(½d)2 beträgt.
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Im Betrieb führt, wie vorstehend unter Bezugnahme
auf die 2 bis 3 beschrieben, das Fluidabgabesystem
der Fluideinlassöffnung 36 ein
Fluid mit einem Fluideinlassdruck zu und das stromabwärts angeordnete
Fluidspeichergefäß 30,
das über eine
Fluidleitung, einen Fluidschlauch oder ein Fluidrohr mit der Auslassöffnung 39 in
Verbindung steht, enthält
ein Fluid mit einem Speicherdruck. Der Speicherdruck steigt, wenn
Fluid in das Speichergefäß 30 strömt. Die
Schalldüse 46 ist
dafür ausgelegt,
die Fluidströmung
im Schallbereich ins Innere des Fluidspeichergefäßes aufrechtzuerhalten, wobei
der steigende Speicherdruck weniger als 50% des Einlassdruckes beträgt und wobei
der Speicherdruck im Weiteren 50% des Einlassdruckes übersteigt.
Insbesondere wird, wenn der Speicherdruck steigt, die Strömung im
Schallbereich beibehalten bis der Einlassdruck nur noch ungefähr 5 bis
10% höher
als der Speicherdruck ist. Die Strömung im Schallbereich geht
nicht verloren bis der Speicherdruck ungefähr 90 bis 95% des Einlassdruckes übersteigt.
Auf diese Weise wird die Füllzeit
minimiert, da die Strömung
im Schallbereich in das Speichergefäß 30 aufrechterhalten
wird, bis das Speichergefäß 30 ungefähr zu 90 bis
95% voll ist.
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Die 6 und 7, in denen gleiche Elemente mit
gleichen Bezugszeichen versehen sind, zeigen ein System zum Aufnehmen,
Speichern und Abgeben eines unter Druck stehenden Fluids. Ein bidirektionaler
Fluidstromdurchgang 40',
d. h. ein Fluiddurchgang mit zumindest einem Abschnitt, in dem Fluid
in zwei einander entgegengesetzte Richtungen strömen kann, definiert zumindest
eine Stromquerschnittsfläche.
Der bidirektionale Fluidstromdurchgang 40' umfasst eine Fluideinlassöffnung 36,
eine Fluidauslassöffnung 36' und eine Speichergefäßöffnung 38.
Ein Fluidspeichergefäß 30 definiert
ein Fluidspeichervolumen 32. Ein Zwei-Richtungsventil 58 ist in dem
bidirektionalen Fluidstromdurchgang 40' angeordnet und dafür ausgelegt,
durch die Speichergefäßöffnung 38 einen
Fluidstrom in zwei Richtungen zu und von dem Speichergefäß 32 zuzulassen.
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Das Zwei-Richtungsventil 58 arbeitet
wie in dem US-Patent Nr. 5,452,738, erteilt am 26. September 1995,
an Borland et al. beschrieben, dessen Offenbarungsgehalt hiermit
durch Bezugnahme einbezogen wird, und umfasst einen Ventilkörper 60,
ein Außengewinde 62,
einen nachgiebigen O-Ring 64, einen Ventilsitz 66,
ein Magnetventil 68, das einen Ventilkegelkörper 70,
einen Ventilkegelkopf 72, einen Magnetkern 74,
eine Rückstellfeder 76,
eine Magnetspule 78 und einen ringförmigen Durchgang 79 umfasst.
Das erfindungsgemäße Zwei-Richtungsventil 58 umfasst
außerdem
wahlweise ein manuelles Absperrventil 80, das unter Verwendung
eines Werkzeugs, wie etwa eines Inbusschlüssels (nicht gezeigt), festgezogen
werden kann, um einen zweiten Ventilsitz 82 abzudichten.
Wie dargestellt, kann ein Gewindeschaft 83 gedreht werden,
um eine nachgiebige Dichtung 84 am Ventilsitz 82 festzuziehen,
um den Gasstromdurchgang 24 abzudichten. Die nachgiebige
Dichtung 84, die aus Nylon oder einem anderen geeigneten
Material gefertigt sein kann, wird in einem Dichtungshalter 86 am
Ende des manuellen Absperrventils 80 gehalten. Der Dichtungshalter 86 umfasst
eine obere Wand 88 und eine Seitenwand 90, die
zusammen mit der darin befestigten Dichtung 54 eine ringförmige Kammer
bilden. Der Ventilkörper 60 umfasst
außerdem einen
zweiten Gasstromdurchgang 92, der an einem Ende mit dem
Inneren des unter Druck stehenden Gefäßes 32 und am anderen Ende
mit einer Gasentlüftungsöffnung 94 am
Ventilkörper 22 in
Verbindung steht. Eine thermisch aktivierte Druckbegrenzungseinrichtung 96 ist
im Gasstromdurchgang 92 befestigt. Die Begrenzungseinrichtung 96 enthält eine
leicht schmelzbare Legierung 98, die durch ein Innengewinde 99 in
Stellung gehalten wird. Wie in dem US-Patent Nr. 5,452,738 beschrieben,
halten die Begrenzungseinrichtung 96 und die leicht schmelzbare
Legierung 98 während
eines normalen Betriebes des Zwei-Richtungsventils 58 eine gasdichte
Abdichtung aufrecht. Wenn die Temperatur nahe dem Ventilkörper oder
dem unter Druck stehenden Gefäß jedoch über einen
vorgegebenen Grenzwert steigt, schmilzt die leicht schmelzbare Legierung 98,
wodurch der Gasdurchgang 92 geöffnet wird und das im Gefäß 32 befindliche
unter Druck stehende Gas in die Umgebung austreten kann.
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Der Fluidstromdurchgang 40' bildet eine
Mindeststromflächenmündung 42 und
mehrere zusätzliche
Strommündungen 44.
Die Mindeststromflächenmündung 42 weist
eine Stromquerschnittsfläche
auf, die kleiner als eine Stromquerschnittsfläche ist, die durch den Rest
an Fluidstromdurchgangsmündungen
gebildet wird, d. h. die Mindeststromflächenmündung 42 ist die kleinste
Stromdurchgangsöffnung. Eine
Schalldüse 46,
die einen Schalldüsenkörper 48 umfasst,
welcher die Schalldüse 46 bildet,
ist im Fluidstromdurchgang 40' angeordnet und bildet die Mindeststromflächenmündung 42.
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Die Schalldüse 46 umfasst einen
konvergenten Düsenabschnitt 46a,
einen divergenten Düsenabschnitt 46b und
einen Schalldüsenhals 46c,
der zwischen dem konvergenten Düsenabschnitt 46a und
dem divergenten Düsenabschnitt 46b angeordnet
ist. Bei einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hat der Schalldüsenhals 46c einen
Durchmesser d von ungefähr
2,54 mm bis 3,175 mm (0,100'' bis 0,125'') und eine entsprechende Querschnittsfläche a, die π(½d)2 beträgt.
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Im Betrieb führt das Fluidabgabesystem der Fluideinlassöffnung 36 ein
Fluid mit einem Fluideinlassdruck zu und das stromabwärts angeordnete
Fluidspeichergefäß 30 enthält ein Fluid
mit einem Speicherdruck. Der Speicherdruck steigt, wenn Fluid in das
Speichergefäß 30 strömt. Die
Schalldüse 46 ist dafür ausgelegt,
die Fluidströmung
im Schallbereich ins Innere des Fluidspeichergefäßes aufrechtzuerhalten, wobei
der steigende Speicherdruck weniger als 50% des Einlassdruckes beträgt und wobei
der Speicherdruck im Weiteren 50% des Einlassdruckes übersteigt.
Insbesondere wird, wenn der Speicherdruck steigt, die Strömung im
Schallbereich beibehalten bis der Einlassdruck nur noch ungefähr 5 bis
10% höher
als der Speicherdruck ist. Die Strömung im Schallbereich geht
nicht verloren bis der Speicherdruck ungefähr 90 bis 95% des Einlassdruckes übersteigt.
Auf diese Weise wird die Füllzeit
minimiert, da die Strömung
im Schallbereich in das Speichergefäß 30 aufrechterhalten
wird, bis das Speichergefäß 30 ungefähr zu 90
bis 95% voll ist.
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In Übereinstimmung mit den Lehren
der vorliegenden Erfindung und ferner unter Bezugnahme auf das in 1 gezeigte, konventionelle
Transfer- oder Fortleitungssystem für unter Druck stehendes Fluid,
umfasst ein System zum Zuführen
eines unter Druck stehenden Fluids ein Versorgungsspeichergefäß 19,
das sich an einer Fluidversorgungsstation 11 befindet.
Ein Fluidstromdurchgang, der z. B. ein Speichergefäßventil 19a,
die Gasleitung 17 und den Gaszufuhrschlauch 21 umfasst,
erstreckt sich vom Versorgungsspeichergefäß 19 zu einer Fluidabgabeöffnung,
z. B. der Zufuhrdüse 23.
Der Fluidstromdurchgang umfasst eine Mindestflächen-Stromdurchgangsmündung, die
durch das Speichergefäßventil 19a gebildet
wird. Wie Fachleute auf dem Gebiet erkennen werden, variiert die
spezielle Lage einer Mindestflächen-Stromdurchgangsmündung in
der Fluidversorgungsstation in Abhängigkeit von den im Versorgungssystem
verwendeten spezifischen Komponenten. Beispielsweise kann eine Mindeststromdurchgangsmündung durch
den Gaszufuhrschlauch 21, die Gasleitung 17 und/oder
die Zufuhrdüse 23 gebildet
werden. Des Weiteren können,
wie Fachleute auf dem Gebiet erkennen werden, die im Zufuhrsystem
verwendeten spezifischen Komponenten mehrere minimale Stromdurchgangsmündungen
mit gleichen Abmessungen bilden.
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Die Fluidabgabeöffnung oder Zufuhrdüse 23 ist,
wie Fachleute auf dem Gebiet erkennen werden, dafür ausgelegt
oder so ausgeführt,
die Fluideinlassöffnung 16 in
oder außer
Eingriff zu bringen und Fluid an ein stromabwärts befindliches Fluidaufnahmesystem
abzugeben, z. B. an das Fahrzeug 10. Das stromabwärts befindliche
Fluidaufnahmesystem umfasst eine Mindestflächen-Aufnahmesystem-Mündung, die
durch die Fluideinlassöffnung 16 oder
mehrere Mündungen
gebildet wird, die jeweils eine Fläche aufweisen, die der Mindestflächenmündung entspricht.
Wie Fachleute auf dem Gebiet erkennen werden, variiert die Lage
der Mindestflächen-Aufnahmesystemmündung im
Fluidaufnahmesystem oder Fahrzeug 10 in Abhängigkeit
von den im Aufnahmesystem oder Fahrzeug 10 verwendeten
spezifischen Komponenten.
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Eine Schalldüse 46, siehe 3, 5, 6 und 8 ist im Fluidstromdurchgang
angeordnet. Der Schalldüsenhals 46c,
siehe 3, 5, 6 und 8, bildet eine Schalldüsenmindeststromfläche, wobei
die Schalldüsenmindeststromfläche kleiner
als die jeweiligen Stromflächen
ist, die durch die Mindestflächen-Stromdurchgangsmündung und
die Mindestflächen-Aufnahmesystemmündung gebildet
werden. Bei einer Ausführungsform
hat der Schalldüsenhals einen
Durchmesser von ungefähr
2,54 mm bis 3,175 mm (0,100'' bis 0,125''). Des Weiteren umfasst der Fluidstromdurchgang
bei einer Ausführungsform eine
Systemrohrleitungskomponente 17, wobei der Schalldüsenkörper 48 in
einem Abschnitt der Rohrleitungskomponente 17 bereitgestellt
ist.
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Im Betrieb führt das System zum Zuführen eines
unter Druck stehenden Fluids ein Fluid mit einem Fluideinlassdruck
zu und ein stromabwärts
angeordnetes Fluidspeichergefäß, z. B.
ein Zylinder 12, enthält
ein Fluid mit einem Speicherdruck. Der Speicherdruck steigt, wenn
Fluid in das Speichergefäß strömt. Die
im Zufuhrsystem bereitgestellte Schalldüse 46 ist dafür ausgelegt,
die Fluidströmung
im Schallbereich ins Innere des Fluidspeichergefäßes aufrechtzuerhalten, wobei
der steigende Speicherdruck weniger als 50% des Einlassdruckes beträgt und wobei
der Speicherdruck im Weiteren 50% des Einlassdruckes übersteigt.
Insbesondere wird, wenn der Speicherdruck steigt, die Strömung im
Schallbereich beibehalten bis der Einlassdruck nur noch ungefähr 5 bis
10% höher
als der Speicherdruck ist. Die Strömung im Schallbereich geht
nicht verloren, bis der Speicherdruck ungefähr 90–95% des Einlassdruckes übersteigt.
Auf diese Weise wird die Füllzeit
minimiert, da die Strömung
im Schallbereich in das Speichergefäß aufrechterhalten wird, bis
das Speichergefäß ungefähr zu 90–95% voll
ist.
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In Übereinstimmung mit den Lehren
der vorliegenden Erfindung und ferner unter Bezugnahme auf das in 1 gezeigte, herkömmliche
Fortleitungssystem für
unter Druck stehendes Fluid, umfasst ein Fortleitungssystem für unter
Druck stehendes Fluid ein Versorgungsspeichergefäß 19, das sich an
einer Fluidversorgungsstation 11 befindet, und einen Satz
Aufnahmespeichergefäße 12.
Ein Fluidstromdurchgang, der z. B. ein Speichergefäßventil (nicht
gezeigt), die Gasleitung 17, den Gaszufuhrschlauch 21,
die Zufuhrdüse 23 oder
Fluidabgabeöffnung,
die Fluideinlassöffnung 16,
die Kraftstoffleitung 18 und das Zwei-Richtungsventil 14 umfasst,
erstreckt sich vom Versorgungsspeichergefäß 19 zu den Aufnahmespeichergefäßen 12.
Der Fluidstromdurchgang umfasst eine Mindeststromflächenmündung, die
im Zwei-Richtungsventil 14 angeordnet ist, und einen Rest
an Fluidstromdurchgangsmündungen,
die durch das Zwei-Richtungsventil
14, die Kraftstoffleitung 18,
die Fluideinlassöffnung,
die Zufuhrdüse 23,
den Zufuhrschlauch 21 und/oder die Gasleitung 17 gebildet
werden. Wie Fachleute auf dem Gebiet erkennen werden, kann die spezielle
Lage der Mindest-Stromflächenmündung im
Fluidfortleitungssystem in Abhängigkeit
von den im System verwendeten spezifischen Komponenten variieren.
Beispielsweise kann die Mindeststromflächenmündung alternativ durch das
Speichergefäßventil 19a oder die
Fluideinlassöffnung 16 gebildet
werden.
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Die Mindest-Stromflächenmündung wird durch
den Hals 46c der Schalldüse 46 gebildet, siehe 3, 5, 6 und 8. Die Mindeststromflächenmündung ist
kleiner als die jeweiligen Stromflächen, die durch den Rest an
Fluidstromdurchgangsmündungen
gebildet werden. Bei einer Ausführungsform
hat der Schalldüsenhals
einen Durchmesser von ungefähr 2,54
mm bis 3,175 mm (0,100'' bis 0,125''). Des Weiteren umfasst der Fluidstromdurchgang
bei einer Ausführungsform
eine Systemrohrleitungskomponente 17, wobei der Schalldüsenkörper 48 in
einem Abschnitt der Rohrleitungskomponente 17 bereitgestellt
ist.
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Im Betrieb führt das Transfer- oder Fortleitungssystem
für unter
Druck stehendes Fluid ein Fluid mit einem Fluideinlassdruck einem
stromabwärts angeordneten
Fluidspeichergefäß zu, z.
B. einem Zylinder 12, das ein Fluid mit einem Speicherdruck
enthält.
Der Speicherdruck steigt, wenn Fluid in das Speichergefäß strömt. Die
im Fortleitungssystem bereitgestellte Schalldüse 46 ist dafür ausgelegt,
die Fluidströmung
im Schallbereich ins Innere des Fluidspeichergefäßes aufrechtzuerhalten, wobei
der steigende Speicherdruck weniger als 50% des Einlassdruckes beträgt und wobei
der Speicherdruck im Weiteren 50% des Einlassdruckes übersteigt.
Insbesondere wird, wenn der Speicherdruck steigt, die Strömung im
Schallbereich beibehalten bis der Einlassdruck nur noch ungefähr 5 bis
10% höher
als der Speicherdruck ist. Die Strömung im Schallbereich geht
nicht verloren bis der Speicherdruck ungefähr 90–95% des Einlassdruckes übersteigt.
Auf diese Weise wird die Füllzeit
minimiert, da die Strömung
im Schallbereich in das Speichergefäß aufrechterhalten wird, bis
das Speichergefäß ungefähr zu 90–95% voll ist.
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Nach dem die Erfindung detallliert
und unter Bezugnahme auf die bevorzugten Ausführungsformen derselben beschrieben
worden ist, ist es offensichtlich, dass Abwandlungen und Abänderungen möglich sind,
ohne den in den folgenden Ansprüchen definierten
Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.