DE69723722T2 - Klemme zur schnellen verriegelung - Google Patents

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DE69723722T2
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D. Robert SCHAD
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/64Mould opening, closing or clamping devices
    • B29C45/67Mould opening, closing or clamping devices hydraulic
    • B29C45/6707Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement
    • B29C45/6714Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement using a separate element transmitting the mould clamping force from the clamping cylinder to the mould
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verschluß-/Klemmsystem zur Verwendung mit Platten einer Formungsmaschine, speziell einer Spritzgießmaschine.
  • Der Stand der Technik kennt viele Spritzgießmaschinen, die Spannstangen-Klemmeinheiten zum Positionieren einer Platte für die Aufbringung von Verschlußkräften aufweisen. Steuersysteme unter Verwendung von Hydraulikfluid, Druckluft und elektrischen Motoren in Kombination mit zahlreichen Schaltern und typischerweise einer Kontrolleinrichtung werden verwendet, um sowohl das Positionieren der Platten als auch die Aufbringung und das Aufheben der Verschlußkraft zum Verschließen der Form und zum Aufbrechen der Form zu steuern.
  • Das japanische Patent 61261-017 offenbart einen Klemmechanismus für Spritzgießmaschinen. Der Zweck des Steuersystems besteht darin, eine parallele Trennlinie zwischen den Formen aufrechtzuerhalten, indem der Abstand ermittelt wird, der von jedem Klemmzylinder jeder Spannstange zurückgelegt wird, um die Abstände im wesentlichen gleich zu halten. Dementsprechend kann ein Parallelismus der Trennlinie zwischen den Formen aufrechterhalten werden, wenn der Spritzdruck des geschmolzenen Harzes innerhalb der Form ungleichmäßig ist.
  • Das US-Patent 4,832,884 an Speck et al. offenbart ein Verfahren zum Messen und Steuern der Schließkraft einer Kunststoffspritzgießmaschine. Dementsprechend wird für eine Spritzgießmaschine eine Klemmkraft für eine vorbestimmte Anzahl von Betriebszyklen gemessen. Ein Mittelwert wird aus den Messungen berechnet, und falls der Mittelwert innerhalb einer vorbestimmten Toleranz ist, findet keine Steuerintervention statt. Wenn aber der Mittelwert außerhalb der Toleranz, aber innerhalb einer begrenzten Zone liegt, die durch Alarmeinheiten bestimmt wird, findet eine Steuerintervention durch schrittweise Änderung der installierten Höhe der Form statt, bis der tatsächliche Wert, der für die Schließkraft nach jedem Be triebszyklus gemessen wird, innerhalb der gegebenen Toleranz liegt. Bei diesem Verfahren und System dient ein Kippgelenksystem dazu, die Schließkraft auf den ersten und zweiten Formteil zu erzeugen. In diesem Fall wird die Kraft gemessen, und wenn die Kraft innerhalb einer Toleranzzone liegt, wird der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Formteil auf weniger als oder keine Erhöhung relativ zur alten Kraft geändert.
  • Das US-Patent 4,966,738 an Inaba et al. offenbart ein Verfahren für eine Formschließkrafteinstellung. Dementsprechend wird bei diesem Verfahren eine Formberührungsposition ermittelt, bei welcher die Formhälften einer Form einander berühren. Die Formtemperatur wird mittels eines Thermoelementes gemessen, das an den Formhälften befestigt ist. Die Formdicke wird auf Grund der Position erhalten, in welcher die bewegbare Platte und eine stationäre Platte der Spritzgießmaschine einander berühren. Nachdem der Formungsvorgang gestartet ist, wird die Formtemperatur ermittelt, und die Änderungsgröße der Formdicke während einer Periode zwischen einem vorhergehenden Zyklus und dem gegenwärtigen Zyklus wird auf Grund der Änderung der Formtemperatur, der Formdicke und des Wärmeexpansions-Koeffizienten der Form berechnet. Eine Formberührungsposition für den gegenwärtigen Zyklus wird basierend auf dem errechneten Wert erhalten. Wenn dementsprechend die Form in dem gegenwärtigen Zyklus verschlossen wird, wird die bewegbare Platte aus der Formberührungsposition gegen die stationäre Platte bewegt, u. zw., um eine vorbestimmte Formschließkraft zu erzeugen. Bei diesem Verfahren sind die Messungen und Einstellungen hauptsächlich auf die Formposition und nicht auf die Position der Schließeinheiten gerichtet. Eine Schließeinheit ist eine eigenständige Einrichtung, die dazu dient, die bewegbare Platte gegen die stationäre Platte zu drücken. Das heißt, es werden keine Spannstangeneinheiten innerhalb irgendeiner der Platten zur Erzeugung der Formschließkraft verwendet.
  • Das US-Patent 5,147,661 an Kurumaji et al. offenbart eine Formausrichtvorrichtung für eine Druckformungsmaschine. Die Formausrichtvorrichtung umfaßt eine Vielzahl von Formpositions-Einstellzylindern, die auf einem Bett angeordnet sind, wobei Positionsdetektoren den Formpositions-Einstellzylinderbetätigern zugeordnet sind, um deren Hub festzustellen. Die Hydraulikwelle zum Antrieb der Formpositions-Einstellzylinderbetätiger und die Steuereinheit zur Steuerung der Hübe der Kolbenstangen der Betätiger unter Bezug auf Nullpunkte der Kolbenstangen der Betätiger werden vorher festgelegt. Die Nullpunkte werden durch Anordnen der oberen Form in enger Berührung mit der unteren Form durch Ausfahren der Kolbenstangen der Betätiger bestimmt, so daß die Kolbenstangen gegen die untere Fläche eines Gleitblockes gedrückt werden. Die Hübe der Kolbenstangen werden während eines Kompressions-Formungsvorganges gesteuert, derart, daß die obere Form präzise parallel zur unteren Form gehalten wird. Diese Vorrichtung ist für die Druckformung bestimmt. Die Zylinderbetätiger sind nicht innerhalb einer bewegbaren Formungsplatte angeordnet, und die Betätiger werden nicht an Spannstangen geklemmt. Der Hauptzweck der Maschine besteht darin, einen Parallelismus zwischen der oberen und unteren Form durch Betätiger aufrechtzuerhalten, die einen direkten Druck auf die obere Formstützfläche ausüben, um diese parallel zur unteren Form zu halten.
  • Das US-Patent 5,338,171 an Hayakawa et al. offenbart eine Matrizenklemmvorrichtung mit einer Ausrichtvorrichtung. Die Vorrichtung umfaßt eine stationäre Matrizenplatte zum Halten einer stationären Matrize, eine bewegbare Matrizenplatte zum Halten einer bewegbaren Matrize, einen Hydraulikyzlinder zum Bewegen der bewegbaren Matrizenplatte vorwärts und rückwärts bezüglich der stationären Matrizenplatte und eine Spannstange zum Klemmen durch eine Befestigungsvorrichtung, die in der bewegbaren Matrizenplatte angeordnet ist. Eine oder mehrere Ausrichtvorrichtungen sind vorgesehen, um die bewegbare Matrize und die stationäre Matrize derart zu verbinden, daß eine erste Ausrichtung vorgenommen werden kann. Die Formungsvorrichtung kann mit einem Führungszapfen für ein zweites Ausrichten der bewegbaren Matrize bezüglich der stationären Matrize ausgestattet sein, wenn die stationäre Matrize und die bewegbare Matrize in vorbestimmten Positionen angeordnet worden sind. Vier Matrizenklemmzylinder sind in den Ecken der stationären Matrizenplatte vorgesehen, um eine Klemmkraft auf die stationäre und bewegbare Matrize auszuüben, nachdem die Befestigungsvorrichtung an der Spannstange befestigt worden ist. Für diese Vorrichtung, die Spannstangenbefestigungs- und Klemmeinheiten, die auf den Spannstangen vorgesehen sind, eine in der Nähe der bewegbaren Platte und eine in der Nähe der stationären Platte, sind separate Vorrichtungen vorgesehen, die zur Komplexität der Maschine beitragen.
  • Das US-Patent 5,370,518 an Sasaki et al. offenbart eine Vorrichtung zur Spritz- und Druckformung. Die Vorrichtung umfaßt eine Einspritzvorrichtung und eine Druckformungsvorrichtung, wobei die Druckformungsvorrichtung eine stationäre Matrizenplatte zum Halten einer stationären Matrize, eine bewegbare Matrizenplatte zum Halten einer bewegbaren Matrize, Mittel zum raschen Ausfahren und Zurückziehen der bewegbaren Platte relativ zur stationären Matrizenplatte und Mittel zum Verriegeln der bewegbaren Platte an den Spannstangen in einer Position aufweist, in welcher sich die bewegbare Matrizenplatte der stationären Matrizenplatte nähert. Mittel zum Befestigen der Matrizen, nachdem die bewegbare Matrizenplatte an den Spannstangen verriegelt ist, sind ebenfalls vorgesehen. Eine Ein spritzvorrichtung zum Zuführen eines geschmolzenen Kunststoffmaterials in einen Formhohlraum zwischen der stationären Matrize und der bewegbaren Matrize löst die Zufuhr des Kunststoffmaterials in den Formhohlraum aus, wenn die stationäre Matrize und die bewegbare Matrize voneinander um einen vorbestimmten Abstand entfernt sind. Das Kunststoffmaterial wird komprimiert und gezogen, während sich die bewegbare Matrize gegen die stationäre Matrize bewegt, nachdem eine vorbestimmte Menge des geschmolzenen Kunststoffmaterials in den Formhohlraum eingeführt worden ist. Die Vorrichtung umfaßt eine Vorrichtung in einer bewegbaren Matrizenplatte zum Klemmen an den Spannstangen. Die Vorrichtung umfaßt jedoch nicht ein kombiniertes Mittel zum Vorsehen einer Klemmkraft zwischen den Platten und zum Befestigen an den Spannstangen, weil die zur Verfügung gestellte Klemmkraft durch separate Matrizenbefestigungszylinder geliefert wird, die auf den Spannstangen, aber getrennt von den Befestigungseinrichtungen positioniert sind.
  • Das US-Patent 5,133,655 an Schad et al. zeigt einen Klemmechanismus für eine Spritzformungsmaschine, bei welcher vier Säulen an der bewegbaren Platte einzeln durch fluidbetätigte Zylinder ergriffen werden, die auch als Klemmkraftzylinder wirken. Während diese Ausbildung effektiv ist, erfordert sie sehr enge Toleranzen, die zwischen den Säulen und den Innenbohrungen der Zylinder aufrechterhalten werden müssen, weil die Auslenkgröße der Zylinderwände zur Erzielung eines ausreichenden Griffes an den Säulen klein ist. Somit ist die Herstellung dieser Klemme teuer und im Betrieb ist das Aufrechterhalten dieser kleinen Toleranzen mit kostspieligen Wartungsprozeduren verbunden.
  • Die US-Patente 5,624,695, 5,645,875 und 5,620,723 an Glaesener zeigen eine neue Verriegelungsmutteranordnung zum Angriff an Spannstangen einer Zweiplatten-Spritzgießmaschinenklemme. Die Verriegelungsmuttern wirken auch als Klemmkraftzylinder, die auf die Spannstangen einwirken, um die Form zwischen den Platten festzuklemmen.
  • Die GB-A-1601419 offenbart eine Formschließ- und Verriegelungsvorrichtung für Spritzgießmaschinen, bei welcher eine Klemmkraft durch Zusammenwirken von Schließkolben mit drehbaren Spannstangensäulen erzeugt wird, und bei welchem System die bewegbare Platte anfänglich an die stationäre Platte mittels eines Querzylinders angeschlossen wird. Das US-Patent 5,302,109 beschreibt auch einen Klemmechanismus für eine Spritzgießmaschine, obzwar dieses System ein kolbenbetätigtes Bremsgießen anwendet, um den Verriegelungseingriff eines Bremsgehäuses an der Säule zu bewirken.
  • Das US-Patent 5,194,267 beschreibt eine vertikale Reifenvulkanisierpresse mit einem Spannstangen-Verriegelungssystem, das einen drehbaren Verriegelungsring anwendet.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine schnell wirkende, energieeffiziente Spritzgießmaschinen-Klemmanordnung zu schaffen.
  • Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Spritzgießmaschinen-Klemmanordnung mit geringen Herstellungskosten, geringen Wartungskosten und guter Verläßlichkeit zu schaffen.
  • Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Spritzgießmaschinen-Klemmanordnung zu schaffen, die weniger Bodenraum als konventionelle Ausbildungen einnimmt.
  • Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die vorerwähnten Ziele und Vorteile leicht erreicht.
  • Die vorliegende Erfindung schafft ein Verschluß-/Klemmsystem zur Verwendung mit Platten einer Formungsmaschine, speziell einer Spritzformungsmaschine.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Klemmsystem für eine Spritzgießmaschine geschaffen, wobei das Klemmsystem aufweist: eine stationäre Platte für die Halterung einer ersten Formhälfte; einen Klemmblock, der mit der stationären Platte durch eine Vielzahl von Spannstangen gekuppelt ist, wobei der Klemmblock eine Bohrung und einen Kolben aufweist; eine bewegbare Platte zur Halterung einer zweiten Formhälfte, wobei die bewegbare Platte zwischen der stationären Platte und dem Klemmblock angeordnet ist; Mittel zum Hin- und Herbewegen der bewegbaren Platte zwischen einer Formoffenstellung und einer Formschließstellung, wobei die Formschließstellung im Betrieb gestattet, die erste Formhälfte gegen die zweite Formhälfte zur Bildung einer Form anzudrücken; eine Säule mit einem ersten Ende, das mit der bewegbaren Platte gekuppelt ist, und einem zweiten Ende, das durch die Bohrung des Klemmblockes hindurchbewegbar ist; und Mittel, mit denen im Betrieb in der Formschließstellung eine Klemmkraft auf die bewegbare Platte im Zusammenwirken mit der Säule, dem Kolben und den Spannstangen erzeugbar und aufbringbar ist; wobei das Klemmsystem dadurch gekennzeichnet ist, daß: das zweite Ende der Säule nahe demselben Reihen von Zähnen aufweist, die mit der Säule integral ausgebildet sind, wobei die Zahnreihen durch zumindest eine durch die Zahnreihen verlaufende Axialnut in zumindest ein Band von Zähnen unterteilt sind; und der Kolben in der Bohrung des Klemmblockes angeordnet ist, wobei der Kolben eine zentrale Bohrung zur Aufnahme des zweiten Endes der Säule aufweist, der Kolben drehbar und mit integral geformten Zähnen versehen ist, die bei einer Drehung des Kolbens in eine erste Position mit dem zumindest einen Band von Zähnen der Säule formschlüssig in Eingriff versetzbar sind, so daß im Betrieb eine Übertragung der Klemmkraft auf die Säule möglich ist, wobei die Zähne des Kolbens ferner bei einer Drehung des Kolbens in eine zweite Position innerhalb der zumindest einen Axialnut ausgerichtet werden, um eine Bewegung der Säule durch die zentrale Bohrung des Kolbens zu gestatten.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Klemmblock-Kolbenkombination für eine Dreiplatten-Spritzgießmaschine geschaffen, bei welcher der Klemmblock im Betrieb mit einer stationären Platte durch eine Vielzahl von Spannstangen kuppelbar ist, und der Klemmblock ferner im Betrieb über eine Säule mit einer bewegbaren Platte kuppelbar ist, die zwischen der stationären Platte und dem Klemmblock gleitbeweglich ist, wobei der Klemmblock eine Bohrung aufweist, durch welche im Betrieb ein von der bewegbaren Platte entferntes Ende der Säule hindurchbewegbar ist, wobei das Ende der Säule diesem benachbart eine Reihe von Zähnen aufweist, die mit der Säule integral ausgebildet sind, wobei die Zahnreihen durch zumindest eine Axialnut in zumindest ein Zahnband unterteilt sind, die durch die Zahnreihen verläuft, wobei die Klemmblock-Kolbenkombination aufweist: einen drehbaren Kolben, der innerhalb der Bohrung des Klemmblockes angeordnet ist, wobei der drehbare Kolben mit einer zentralen Bohrung versehen ist, durch welche im Betrieb das Ende der Säule hindurchgeht, wobei der drehbare Kolben integral geformte Zähne aufweist, die im Betrieb bei einer Drehung des Kolbens in eine erste Position mit dem zumindest einen Band von Zähnen der Säule formschlüssig in Eingriff versetzbar sind, um die Klemmkraft auf die Säule zu übertragen, wobei die Zähne des Kolbens ferner bei einer Drehung des Kolbens in eine zweite Position innerhalb der zumindest einen Axialnut ausrichtbar sind, um im Betrieb eine freie Bewegung der Säule durch die zentrale Bohrung des Kolbens zu gestatten.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Erzeugen einer Klemmkraft zwischen den Platten einer Dreiplatten-Spritzgießmaschine während eines Formungszyklus geschaffen, bei welcher ein Klemmblock mit einer stationären Platte über eine Vielzahl von Spannstangen gekuppelt wird, und der Klemmblock ferner über eine Säule mit einer bewegbaren Platte gekuppelt wird, die zwischen der stationären Platte und dem Klemmblock bewegbar ist, wobei die Säule ein Ende hat, das von der bewegbaren Platte entfernt ist, und diesem Ende benachbart Reihen von Zähnen aufweist, die mit der Säule integral ausgebildet sind, wobei die Reihen von Zähnen durch zumindest eine Axialnut in zumindest ein Zahnband unterteilt sind, welche sich durch die Reihe von Zähnen erstreckt, wobei das Verfahren aufweist: Bewegen der bewegbaren Platte entlang der Spannstangen gegen die stationäre Platte, wobei die Bewegung bewirkt, daß sich das Zahnband der Säule relativ zu und innerhalb einer zentralen Bohrung eines Kolbens bewegt, der in einer Bohrung des Klemmblockes angeordnet ist, wobei die Bewegung der bewegbaren Platte ferner die Bildung einer Form bewirkt, indem eine erste Formhälfte, die in der bewegbaren Platte abgestützt ist, gegen und in Berührung mit einer zweiten Formhälfte gebracht wird, die in der stationären Platte abgestützt ist; Drehen des Kolbens in eine Position, um ein Kämmen von Zähnen, die integral auf einer Fläche des Kolbens ausgebildet sind, welcher die zentrale Bohrung definiert, mit dem zumindest einen Zahnband der Säule zu bewirken; Erzeugen einer Klemmkraft, indem der Kolben gegen die stationäre Platte gedrückt wird, wobei die Klemmkraft durch formschlüssigen Eingriff der auf der Oberfläche des Kolbens integral ausgebildeten Zähne mit dem zumindest einen Zahnband der Säule erzeugt wird, wobei die Klemmkraft auf einem Kraftweg durch die Spannstangen aufgebracht wird; Aufheben der Klemmkraft an dem Ende des Einspritzzyklus und Aufbringen einer Formaufbrechkraft auf den Kolben; Drehen des Kolbens in eine zweite Position, um eine Ausrichtung der integral geformten Zähne des Kolbens mit der zumindest einen Axialnut zu bewirken, damit eine nachfolgende freie Bewegung der Säule sowohl durch die zentrale Bohrung des Kolbens als auch durch die Bohrung des Klemmblockes ermöglicht wird.
  • Weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung wird leichter verständlicher unter Berücksichtigung der nachfolgenden illustrativen Zeichnungen, in denen zeigen:
  • 1 eine Schnittansicht eines Klemmanordnungsmechanismus der vorliegenden Erfindung;
  • 2 einen detaillierten Schnitt einer Verriegelungsmutter der vorliegenden Erfindung;
  • 3 eine Perspektivansicht einer Verriegelungsmutter und Lageranordnung der vorliegenden Erfindung;
  • 4 eine Schnittansicht einer alternativen Ausführung eines Klemmechanismus der vorliegenden Erfindung;
  • 5 eine Schnittansicht einer zusätzlichen alternativen Ausführung eines Klemmechanismus der vorliegenden Erfindung; und
  • 6 eine Schnittansicht, die eine alternative Ausführung eines Klemmechanismus der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
  • In 1 ist ein Hochgeschwindigkeits-Klemmechanismus 10 für eine Spritzgießmaschine gezeigt, mit einer feststehenden Platte 12, einer bewegbaren Platte 14 und einem Klemmblock 16. Spannstangen 18 verbinden die feststehende Platte 12 und den Klemmblock 16, während sie die bewegbare Platte 14 abstützen, die entlang der Spannstangen frei gleiten kann. Im allgemeinen werden vier Spannstangen verwendet, von denen in 1 nur zwei gezeigt sind. Die bewegbare Platte 14 wird aus einer Formschließstellung, die in 1 gezeigt ist, in eine Formoffenstellung durch Zylinder 20 bewegt, welche vom Klemmblock 16 abgestützt werden können. Ein Zylinder 20 ist in 1 gezeigt, aber natürlich können je nach den Anforderungen zwei oder mehr Zylinder verwendet werden. Die Zylinder werden durch entsprechende Antriebsmittel, die nicht gezeigt sind, betätigt.
  • Die erste Formhälfte 22, z. B. eine Hohlraumhälfte, ist an der bewegbaren Platte 14 befestigt, und die zweite Formhälfte 24, z. B. die Kernhälfte, ist an der feststehenden Platte 12 befestigt, wobei die Formhälften gemeinsam die Form 26 in der Formschließstellung bilden. Wie vorstehend angedeutet, bewegt sich die bewegbare Platte 14 auf den Spannstangen 18 zwischen einer Formoffen- und einer Formschließstellung. In 1 ist der Einfachheit halber nur eine Form 26 gezeigt, aber natürlich kann eine Vielzahl von Formen leicht bereitgestellt werden.
  • An der Hinterseite der bewegbaren Platte 14, d. h. der der Form 26 gegenüberliegenden Seite der bewegbaren Platte, ist zumindest eine Säule 28 befestigt, im allgemeinen eine Vielzahl von Säulen und vorzugsweise vier Säulen, wobei zwei der Säulen in 1 gezeigt sind. Die Säulen 28 haben ein erstes Ende 30, das an der bewegbaren Platte 14 befestigt ist, und ein zweites Ende 32, das von der bewegbaren Platte beabstandet ist. Eine Vielzahl von Zähnen 34 ist an dem zweiten Ende 32 vorgesehen. In Umfangsrichtung beabstandet zwischen den Zähnen 34 ist zumindest eine Axialnut 36 und im allgemeinen drei oder mehr dieser Nuten, wie dies klar aus 3 hervorgeht. Die Säulen 28 erstrecken sich durch entsprechende Löcher 38 im Klemmkolben 40, wobei der Klemmkolben 40 in dem Klemmblock 16 angeordnet ist, wie dies 1 zeigt. Lager 42 in dem Klemmkolben 40 stützen die Säulen in den Löchern 38 ab.
  • Verriegelungsmuttern 44, die an oder mit dem Klemmkolben 40 montiert sind und Verriegelungsmutterzähne 45 tragen, sind drehbar, um mit den Zähnen 34 auf der Säule 28 in Eingriff oder außer Eingriff zu kommen. Die Verriegelungsmuttern können irgendwelche erwünschte Verriegelungsmittel haben und an dem Klemmkolben 40 angreifen oder innerhalb oder auf einer Seite des Klemmkolbens 40 vorgesehen sein, wie durch Lager 42 in den 2, 3 und 5 gezeigt sind, oder durch Haltekappen 46, wie in den 1 und 4 gezeigt ist. Der Kiemmkolben 40 wird innerhalb des Klemmblockes 16 durch eine Vorderkappe 48 oder irgendein anderes erwünschtes Haltemittel gehalten. Die Verriegelungsmuttern 44 werden durch einen Zylinder 50 über eine Verbindung 52 zur Drehung veranlaßt. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel, das in 4 gezeigt ist, haben die Verriegelungsmuttern 44 Getriebezähne 54, die auf ihrem Außenumfang eingeschnitten sind, und diese greifen in ein zentrales Getriebe 56 ein, welches durch einen Motor 58 über eine Antriebswelle 60 angetrieben wird, die sich durch den Klemmkolben 40 erstreckt. Die Welle 60 ist verkeilt, derart, daß sie in axialer Richtung bezüglich des Motors 58 bewegt werden kann, wenn der Klemmkolben 40, welcher das Getriebe 56 trägt, sich innerhalb des Klemmblockes 16 bewegt.
  • Buchsen 62, die ein integraler Teil der Verriegelungsmutter 44 sein können, wie die 2 und 5 zeigen, oder gesonderte Teile, wie in den 1 und 4 gezeigt ist, wenden Dichtungen 64 an, um zu verhindern, daß Fluid in dem Klemmzylinder während des Betriebes austritt.
  • Eine Auswerferplatte 66, welche Auswerferstifte 68 trägt, ist an den Säulen 28 montiert, um die geformten Gegenstände aus der Form 26 in üblicher Weise auszustoßen.
  • Im Betrieb wird die bewegbare Platte 14, welche die erste Formhälfte 22 trägt, in die Formschließstellung bewegt, die in 1 gezeigt ist, um die Form 26 durch den bzw. die Zylinder 20 zu bilden. Die Verriegelungsmuttern 44 werden gedreht, derart, daß die Verriegelungsmutterzähne 45 mit den Säulenzähnen 34 in Eingriff kommen. Der Klemmkolben 40 drückt gegen die Verriegelungsmuttern 44 und dadurch gegen die Säulen 28. Durch diese Aktion wird die Form 26 zwischen der feststehenden Platte 12 und der bewegbaren Platte 14 festgeklemmt. Nach dem Einspritzen und Kühlen des Kunststoffes wird die Klemme geöffnet, indem zuerst Druckfluid auf die „Formaufbrechseite" des Klemmkolbens 40 in den Hohlraum 70 eingelassen wird. Dies bewirkt, daß der Klemmkolben 40 die Verriegelungsmuttern 44 von der bewegbaren Platte 14 zurückzieht, wobei sie auf die Rückseite der Zähne 34 der Säule 28 einwirken und bewirken, daß die Form 26 in die Offenstellung bei einem kleinen Abstand gezwungen wird. Als nächstes werden die Verriegelungsmuttern 44 aus dem Eingriff mit den Säulen 28 gedreht, und die Zylinder 20 beenden das Öffnen der Form. Die geformten Teile werden aus der Form 26 in üblicher Weise ausgeworfen, und die Klemme ist für eine Wiederholung des Zyklus bereit.
  • Die alternative Ausführungsform nach 6 zeigt eine einzelne Säule 72, die ein erstes Ende 74 hat, das an der bewegbaren Platte 14 befestigt ist, und ein zweites Ende 76, das mit Abstand von der bewegbaren Platte angeordnet ist. Die Säule 72 ist mit einer Vielzahl von Zähnen 78 nahe dem zweiten Ende 76 versehen, was entlang der Länge der Säule 72 der Fall sein kann, wie 6 zeigt. Die Zähne 78 greifen in entsprechende Zähne 80 einer Bohrung 82 durch den einzigen Klemmkolben 84 in verriegelnder Beziehung ein, wie 6 zeigt. Der Klemmkolben 84 wird in Eingriff/außer Eingriff der Zähne 78 und 80 durch den Zylinder 86 gedreht, der auf dem Klemmblock 88 montiert sein kann. Die Zähne 78 auf der Säule 72 sind durch Schlitze unterbrochen, wie dies in den anderen Ausführungsbeispielen gezeigt ist, siehe die Schlitze 36 in 3, so daß in der außer Eingriff-Stellung die Zähne 80 im Kolben 84 mit Spiel in dem Schlitz sitzen, so daß die Säule 72 sich frei durch die Bohrung 82 im Kolben 84 bewegen kann. Die Säule 72 ist an der Hinterseite der bewegbaren Platte 14 befestigt, z. B. durch Bolzen 90, welche in die Offen- und Schließstellung durch die Zylinder 92 bewegt wird (von denen in 6 einer gezeigt ist). Der Zylinder 92 ist an der bewegbaren Platte 14 montiert und seine Stange 94 ist am Klemmblock 88 befestigt. Alternativ kann der Zylinder am Klemmblock und die Stange an der bewegbaren Platte befestigt sein. Die Arbeitsweise des Ausführungsbeispieles nach 6 ist im wesentlichen die gleiche wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen. Ein Vorteil der Ausführungsform nach 6 besteht darin, daß sie verringerte Kosten und größere Einfachheit hat und somit größere Verläßlichkeit.
  • Die Ausbildung des Klemmsystems gemäß der Erfindung wendet sehr wenig Druckfluid an, um seine Bewegung zum Verschließen und Klemmen zu bewirken, und folglich ist sie sehr energieeffizient und bildet ein schnellwirkendes Klemmsystem.
  • Die Einfachheit des Systems gemäß der vorliegenden Erfindung hat die Vorteile geringer Konstruktionskosten, geringer Wartung und guter Betriebssicherheit im Vergleich zu konventionellen Systemen. Im Vergleich zu einem konventionellen Säulenblockiersystem der Klemmenausbildung ist die vorliegende Ausbildung kleiner, leichter und weniger kostenaufwendig hinsichtlich der Komponenten, die auf der Klemmkolbenseite montiert werden können. Auch ist der Abstand zwischen der Hinterseite der bewegbaren Platte und der Vorderseite des Klemmblockes reduziert, ohne daß dadurch der Plattenöffnungshub reduziert wird, weil die Verschlußplattenanordnung eliminiert worden ist. Somit ist die gesamte Baulänge des vorliegenden Klemmsystems kürzer und dadurch reduziert sich die Aufstandsfläche der Klemme, was den erforderlichen Bodenraum in der Fabrik verringert.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungen beschränkt ist, die lediglich illustrative beste Ausführungsformen zur Durchführung der Erfindung bedeuten, und die Modifikationen hinsichtlich der Form, Größe, Anordnung der Teile und Betriebsdetails unterworfen werden können. Die Erfindung soll vielmehr alle solche Modifikationen umfassen, die innerhalb des Schutzbereiches der Ansprüche liegen.

Claims (6)

  1. Klemmsystem (10) für eine Spritzgießmaschine, wobei das Klemmsystem (10) aufweist: eine stationäre Platte (12) für die Halterung einer ersten Formhälfte (24); einen Klemmblock (16, 88), der mit der stationären Platte (12) durch eine Vielzahl von Spannstangen (18) gekuppelt ist, wobei der Klemmblock (16, 88) eine Bohrung (38) und einen Kolben (84) aufweist; eine bewegbare Platte (14) zur Halterung einer zweiten Formhälfte (22), wobei die bewegbare Platte zwischen der stationären Platte und dem Klemmblock (16) angeordnet ist; Mittel (20, 92) zum Hin- und Herbewegen der bewegbaren Platte (14) zwischen einer Formoffenstellung und einer Formschließstellung, wobei die Formschließstellung im Betrieb gestattet, die erste Formhälfte (24) gegen die zweite Formhälfte (22) zur Bildung einer Form anzudrücken; eine Säule (72) mit einem ersten Ende, das mit der bewegbaren Platte (14) gekuppelt ist, und einem zweiten Ende (76), das durch die Bohrung (38) des Klemmblockes (16, 88) hindurchbewegbar ist; und Mittel, mit denen im Betrieb in der Formschließstellung eine Klemmkraft auf die bewegbare Platte (14) im Zusammenwirken mit der Säule (72), dem Kolben (84) und den Spannstangen (18) erzeugbar und aufbringbar ist; wobei das Klemmsystem (10) dadurch gekennzeichnet ist, daß: das zweite Ende (76) der Säule nahe demselben Reihen von Zähnen (78) aufweist, die mit der Säule (72) integral ausgebildet sind, wobei die Zahnreihen (78) durch zumindest eine durch die Zahnreihen (78) verlaufende Axialnut (36) in zumindest ein Band von Zähnen unterteilt sind; und der Kolben in der Bohrung des Klemmblockes (16, 88) angeordnet ist, wobei der Kolben eine zentrale Bohrung (38, 82) zur Aufnahme des zweiten Endes der Säule aufweist, der Kolben drehbar und mit integral geformten Zähnen (80) versehen ist, die bei einer Drehung des Kolbens (84) in eine erste Position mit dem zumindest einen Band von Zähnen der Säule (72) formschlüssig in Eingriff versetzbar sind, so daßim Betrieb eine Übertragung der Klemmkraft auf die Säule möglich ist, wobei die Zähne (80) des Kolbens (84) ferner bei einer Drehung des Kolbens (84) in eine zweite Position innerhalb der zumindest einen Axialnut (36) ausgerichtet werden, um eine Bewegung der Säule (72) durch die zentrale Bohrung (38, 82) des Kolbens (84) zu gestatten.
  2. System nach Anspruch 1, mit zumindest drei Reihen von Axialnuten in den Zahnreihen (78) der Säule (72).
  3. System nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Mittel zum Hin- und Herbewegen zumindest einen Zylinder in zumindest einem Teil aufweisen, der von dem Klemmblock (16, 88) abgestützt ist.
  4. System nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Mittel zum Hin- und Herbewegen zumindest einen Zylinder in zumindest einem Teil aufweisen, der von der bewegbaren Platte abgestützt ist.
  5. Klemmblock-Kolbenkombination (16, 84, 88) für eine Dreiplatten-Spritzgießmaschine, bei welcher der Klemmblock (16, 88) im Betrieb mit einer stationären Platte (12) durch eine Vielzahl von Spannstangen kuppelbar ist, und der Klemmblock (16, 88) ferner im Betrieb über eine Säule (72) mit einer bewegbaren Platte (14) kuppelbar ist, die zwischen der stationären Platte (12) und dem Klemmblock (16, 88) gleitbeweglich ist, wobei der Klemmblock (16, 88) eine Bohrung (38) aufweist, durch welche im Betrieb ein von der bewegbaren Platte (14) entferntes Ende (76) der Säule (72) hindurchbewegbar ist, wobei das Ende (76) der Säule diesem benachbart eine Reihe von Zähnen (78) aufweist, die mit der Säule (72) integral ausgebildet sind, wobei die Zahnreihen (78) durch zumindest eine Axialnut (36) in zumindest ein Zahnband unterteilt sind, die durch die Zahnreihen (78) verläuft, wobei die Klemmblock-Kolbenkombination (16, 84, 88) aufweist: einen drehbaren Kolben (84), der innerhalb der Bohrung (38) des Klemmblockes (16, 88) angeordnet ist, wobei der drehbare Kolben (84) mit einer zentralen Bohrung (82) versehen ist, durch welche im Betrieb das Ende der Säule (76) hindurchgeht, wobei der drehbare Kolben (84) integral geformte Zähne (80) aufweist, die im Betrieb bei einer Drehung des Kolbens (84) in eine erste Position mit dem zumindest einen Band von Zähnen der Säule (72) formschlüssig in Eingriff versetzbar sind, um die Klemmkraft auf die Säule zu übertragen, wobei die Zähne (80) des Kolbens (84) ferner bei einer Drehung des Kolbens (84) in eine zweite Position innerhalb der zumindest einen Axialnut (36) ausrichtbar sind, um im Betrieb eine freie Bewegung der Säule (72) durch die zentrale Bohrung (82) des Kolbens (84) zu gestatten.
  6. Verfahren zum Erzeugen einer Klemmkraft zwischen den Platten einer Dreiplatten-Spritzgießmaschine (10) während eines Formungszyklus, bei welcher ein Klemmblock (16, 88) mit einer stationären Platte (12) über eine Vielzahl von Spannstangen gekuppelt wird, und der Klemmblock (18, 88) ferner über eine Säule (72) mit einer bewegbaren Platte (14) gekuppelt wird, die zwischen der stationären Platte (12) und dem Klemmblock (16, 88) bewegbar ist, wobei die Säule ein Ende (76) hat, das von der bewegbaren Platte (14) entfernt ist, und diesem Ende benachbart Reihen von Zähnen (78) aufweist, die mit der Säule (72) integral ausgebildet sind, wobei die Reihen von Zähnen (78) durch zumindest eine Axialnut (36) in zumindest ein Zahnband unterteilt sind, welche sich durch die Reihe von Zähnen (78) erstreckt, wobei das Verfahren aufweist: Bewegen der bewegbaren Platte (14) entlang der Spannstangen (18) gegen die stationäre Platte (12), wobei die Bewegung bewirkt, daß sich das Zahnband der Säule (72) relativ zu und innerhalb einer zentralen Bohrung (82) eines Kolbens (84) bewegt, der in einer Bohrung (38) des Klemmblockes (16, 88) angeordnet ist, wobei die Bewegung der bewegbaren Platte ferner die Bildung einer Form bewirkt, indem eine erste Formhälfte (22), die in der bewegbaren Platte (14) abgestützt ist, gegen und in Berührung mit einer zweiten Formhälfte (24) gebracht wird, die in der stationären Platte (12) abgestützt ist; Drehen des Kolbens (84) in eine Position, um ein Kämmen von Zähnen (80), die integral auf einer Fläche des Kolbens (84) ausgebildet sind, welcher die zentrale Bohrung (82) definiert, mit dem zumindest einen Zahnband der Säule (72) zu bewirken; Erzeugen einer Klemmkraft, indem der Kolben gegen die stationäre Platte gedrückt wird, wobei die Klemmkraft durch formschlüssigen Eingriff der auf der Oberfläche des Kolbens integral ausgebildeten Zähne mit dem zumindest einen Zahnband der Säule (72) er zeugt wird, wobei die Klemmkraft auf einem Kraftweg durch die Spannstangen aufgebracht wird; Aufheben der Klemmkraft an dem Ende des Einspritzzyklus und Aufbringen einer Formaufbrechkraft auf den Kolben; Drehen des Kolbens (84) in eine zweite Position, um eine Ausrichtung der integral geformten Zähne des Kolbens mit der zumindest einen Axialnut (36) zu bewirken, damit eine nachfolgende freie Bewegung der Säule (72) sowohl durch die zentrale Bohrung (82) des Kolbens (84) als auch durch die Bohrung (38) des Klemmblockes (16, 88) ermöglicht wird.
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