DE69723099T2 - Grossballenhandlungsgerät - Google Patents

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DE69723099T2
DE69723099T2 DE69723099T DE69723099T DE69723099T2 DE 69723099 T2 DE69723099 T2 DE 69723099T2 DE 69723099 T DE69723099 T DE 69723099T DE 69723099 T DE69723099 T DE 69723099T DE 69723099 T2 DE69723099 T2 DE 69723099T2
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DE
Germany
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bale
handling device
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bale handling
conveyor
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John Michael Hughes
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CESTRIAN INSPIRATION Ltd
Cestrian Inspiration Ltd Houghton Tarporley
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CESTRIAN INSPIRATION Ltd
Cestrian Inspiration Ltd Houghton Tarporley
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D87/00Loaders for hay or like field crops
    • A01D87/12Loaders for sheaves, stacks or bales
    • A01D87/126Loaders for stacks or groups of bales
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • A01F25/20Unloading arrangements
    • A01F25/2027Unloading arrangements for trench silos
    • A01F25/2036Cutting or handling arrangements for silage blocks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/005Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like for disintegrating and cutting up bales of hay, straw or fodder

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Neuerdings steigt die Verwendung von großen Ballen mit hoher Dichte, beispielsweise aus Stroh, Silofutter, Heu und dergleichen, die bis zu 500 kg wiegen können, beträchtlich. Solche Ballen haben Vorteile für Händler und Spediteure dadurch, dass 25% mehr Gewicht auf den gleichen Fahrzeugen transportiert werden können und außerdem die Ballen mechanisch durch Steuerung von einer Person gehandhabt werden können, anstatt dass zwei oder drei Personen zum Beladen und Entladen von Ballen anderer Arten erforderlich sind.
  • Zur Nutzung solcher Ballen mit hoher Dichte ist es möglich, einen Häcksler mit Gebläse einzusetzen, der den Ballen, wenn er in die Maschine eingeführt worden ist, zerkleinert und dann das gehäckselte Material über mehrere Meter in den Bereich bläst, wo es benutzt werden soll.
  • Solche Häcksler mit Gebläsen können sich dort als wirtschaftlich zweckmäßig erweisen, wo jeden Tag große Materialmengen erforderlich sind, jedoch rechtfertigen sich die Kosten der Maschine normalerweise dann nicht, wenn wesentlich kleinere Materialmengen zum Einsatz kommen. In diesem Fall wird ein Ballen auf einem Hof abgelegt, werden die Binderschnüre durchschnitten, wonach das Material von Hand entfernt und verteilt wird.
  • Die mechanisierten Häcksler mit Gebläse haben auch eine Anzahl weiterer Nachteile. Sie brauchen entweder eine Belade- oder Materialhandhabungseinrichtung, um den Ballen in die Maschine zu laden, oder der Ballen muss einzeln auf dem Boden liegen, damit ihn die Maschine laden kann. In jedem Fall ist ein zusätzliches Gerät erforderlich, um einen Ballen in die richtige Position für das Beladen zu bringen. Die bekannten Maschinen haben auch zusätzliche Zugeinheiten für ihren Antrieb, die den Ballen mit hoher Geschwindigkeit zerschneiden und pulverisieren, wodurch eine beträchtliche pneumatische Kraft erzeugt wird, die das zerkleinerte Material in die insgesamt gewünschte Richtung bläst. Der sich ergebende Staub und das zerkleinerte Materi al, die erzeugt werden, stellen eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung sowohl für das Vieh als auch für die Landwirte dar.
  • Die als Bezug genannte EP-A-0 014 154 offenbart eine Traktor-gezogene Vorrichtung zum Sammeln und Transportieren von Materialien, die einen Kanal mit einer bewegbaren Wand aufweist, die als Abstreifschaufel für einen vertikalen oder schrägen Eingriff dient und schwenkbar am Ende eines Gelenkarms angebracht ist. Die Vorrichtung hat weiterhin einen Kanal mit einem offenen Ende, Verschiebungseinrichtungen und Befestigungseinrichtungen.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Ballenhandhabungsvorrichtung bereitzustellen, die billiger als bekannte Ballenhandhabungseinrichtungen ist und die eine Verteilung des Materials von dem Ballen aus ermöglicht, ohne dass übermäßig Staub erzeugt wird.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Ballenhandhabungsvorrichtung bereitgestellt, die einen Ballenaufnahmekanal mit einer Basis, die von einem Ballenhalter für den Eingriff mit der Unterseite eines Ballens und zwei gegenüberliegenden Seitenwänden gebildet wird, von denen sich eine auf jeder Seite des Ballenhalters befindet, ein offenes Ende, das zwischen den gegenüberliegenden Seitenwänden an einem Ende des Ballenhalters zum Aufladen und Entladen eines Ballens ausgebildet ist, Verschiebungseinrichtungen zum Verschieben des Ballens in gesteuerter Weise von dem Ballenhalter weg und aus dem Ballenaufnahmekanal heraus durch das offene Ende und Befestigungseinrichtungen zum Befestigen an Hubeinrichtungen eines Fahrzeugs aufweist.
  • Durch Verschieben des Ballens allmählich vom Ballenhalter weg neigen die Schichten oder Scheiben des Ballens, die nicht länger von der Haltefläche abgestützt werden, dazu, vom Rest des Ballens wegzubrechen, so dass sie danach in herkömmlicher Weise verwendet werden. Die vorliegende Erfindung ermöglicht es so, einen ganzen Ballen Stück für Stück abzugeben, ohne jedoch potenziell gefährlichen Staub zu erzeugen. Die vorliegende Erfindung führt auch zu einer 25%igen Steigerung der Strohnutzung, da das Stroh nicht gehäckselt wird.
  • Der Ballenhalter kann eine im Wesentlichen glatte Platte aufweisen, auf der der Ballen vorzugsweise unter Verwendung von hydraulischen Kräften verschiebbar ist.
  • Geeignete Ballenverschiebungseinrichtungen haben Einrichtungen zum Festlegen eines abgeschnittenen Endes eines oder mehrerer Ballenbinder und zum Ziehen des anderen Endes des oder jedes Ballenbinders, wodurch der Ballen allmählich unter Verwendung der Binder (die auf jeden Fall entfernt werden müssen, bevor der Ballen genutzt werden kann) abgegeben wird. Bei einer Ausgestaltung wird das freie Ende des oder jedes Binders auf ein angetriebenes drehbares Trommelelement gewickelt. Bei einer anderen Ausgestaltung ist das freie Ende des oder jedes Binders lösbar an einer Klammer aus einer Reihe von Klammern befestigbar, die einen Teil eines Endlosförderers bilden.
  • Bei einer weiteren Ausgestaltung wird der Ballen längs des Ballenhalters durch eine bewegbare Wand/durch ein bewegbares Gatter geschoben, die/das an einer Stirnfläche des Ballens angreift und mittels Fluiddruck, beispielsweise hydraulisch, verschiebbar ist.
  • Alternativ kann der Ballenhalter bewegbar sein, um einen von ihm gehaltenen Ballen zu verschieben. Beispielsweise kann der Ballenhalter von der oberen Fläche eines Endlosförderers gebildet werden, der in eine Richtung zur Verschiebung des Ballens und in die entgegengesetzte Richtung bewegbar ist, um das Laden des Ballens auf die Vorrichtung zu unterstützen.
  • Die Vorrichtung kann zusätzlich Einrichtungen zum Häckseln von Teilen des Ballens aufweisen, wenn sie von dem Ballenhalter weggeschoben werden. Sie können die Form einer drehbaren, aufgerauten (beispielsweise mit Spitzen/Zacken versehenen) Trommel aufweisen, der während der Abgabe des Ballens betätigt wird, um den abgegebenen Teil des Ballens aufzubrechen. Die Trommel ist vorzugsweise aus der Bahn des Ballens herausbewegbar, wenn dies erwünscht ist.
  • Die Vorrichtung kann vorzugsweise auch eine umschlossene Stirnwand und eine offene Stirnwand haben, wobei der Ballen über die offene Stirnwand abgegeben wird.
  • Die Vorrichtung kann auch mit Befestigungseinrichtungen (beispielsweise Halteklammern) zur Verbindung mit einem Fahrzeug, beispielsweise Hubarmen eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs, versehen sein, beispielsweise (a) mit dem hinteren 3-Punkt-Anbau eines Traktors, (b) mit einer Ladeeinrichtung am vorderen Ende oder (c) mit einer Materialhandhabungseinrichtung. Die Verschiebungseinrichtung (und die Trommeleinrichtung, wenn sie angebracht ist) können dann in zweckmäßiger Weise durch die Hydraulik des Fahrzeugs angetrieben werden, mit der sie verbunden sind.
  • Die Vorrichtung kann ferner auch Einrichtungen zur Steigerung der Länge des Ballenhalters aufweisen, indem beispielsweise ein Schlittenelement vorgesehen wird, das jenseits des Ballenhalters lösbar positionierbar ist, um die Entfernung zu vergrößern, auf der abgelöste Teile des Ballens abgegeben werden können.
  • Die Vorrichtung kann auch so angeordnet werden, dass ihre Längsachse (entweder permanent oder vorübergehend) quer zur Vorwärtsrichtung des Tragfahrzeugs montiert ist, wobei die Quermontage eine verbesserte Stabilität ergibt und die Wahrscheinlichkeit eines Übergewichts verringert. Bei einer Ausgestaltung ist die Vorrichtung zwischen einer „Stirnposition" (zur Erleichterung des Beladens) und einer Querposition zum Handhaben und Abgeben eines Ballens angelenkt.
  • Es werden nun spezielle Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen lediglich beispielsweise beschrieben, in denen
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Ballenhandhabungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist, die an einem Traktor mit Lader am vorderen Ende angebracht ist,
  • 2 eine perspektivische Ansicht des Abgabeendes der Vorrichtung von 1 ist,
  • 3 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Ballenhandhabungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist,
  • 4 eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform einer Ballenhandhabungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist,
  • 5 eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsform einer Ballenhandhabungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist,
  • 6 eine Modifizierung zeigt, die zusammen mit einer der in den 1 bis 5 gezeigten Ballenhandhabungsvorrichtungen einsetzbar ist,
  • 7 eine Modifizierung darstellt, die keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet,
  • 8a bis 8d eine dritte Modifizierung zeigen, die bei allen vorher erwähnten Ausführungsformen angebracht werden kann,
  • 9 eine perspektivische Ansicht von einem Ende einer fünften Ausgestaltung einer Ballenhandhabungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ist, und
  • 10 eine perspektivische Ansicht vom gegenüberliegenden Ende der Ausgestaltung von 9 aus ist.
  • Gemäß 1 und 2 ist eine Ballenhandhabungsvorrichtung 10 an den herkömmlichen, hydraulisch betätigten Hubarmen 12 eines Traktors 14 mit einem Lader am vorderen Ende befestigt. Die Vorrichtung soll quaderförmige Ballen 16 (gewöhnlich Strohballen mit hoher Dichte und ungefähren Abmessungen von 8 ft × 4 ft × 4 ft) stapeln, entstapeln und abtransportieren. Die Vorrichtung hat die Form eines Rahmens mit insgesamt quaderförmiger Gestalt, der insgesamt eine flache ebene Basisplatte 18 zum Halten eines Ballens, zwei parallele Seitenwände 20, die sich senkrecht zur Basis erstrecken, eine erste geschlossene Stirnwand 22 und ein offenes Ende 24 hat. Die Seitenwände 20 und die geschlossene Stirnwand 22 können massiv sein, werden jedoch vorzugsweise, wie gezeigt, von einem Gitter oder Fachwerkelementen 24 gebildet, um das Gewicht zu verringern. Die Vorrichtung hat auch einen Abgabemechanismus 26 (der nachstehend näher erläutert wird), um einen Ballen allmählich aus dem offenen Ende 24 abzuführen, sowie eine geneigte Führungsplatte 27, die sich von unterhalb der ebenen Halteplatte 18 aus dem offenen Ende der Vorrichtung heraus erstreckt.
  • Die Vorrichtung ist lösbar an den Hydraulikarmen 12 des Traktors 14 mittels Halteklammern 28 und einer Montageplatte 29 festlegbar, die an der geschlossenen Stirnwand 22 befestigt ist.
  • Der Abgabemechanismus hat eine erste Führungsrollenanordnung 30 mit einem sich quer erstreckenden zylindrischen Rohr 32, dessen gegenüberliegende Enden drehbar an entsprechenden zylindrischen Laschen 34 angebracht sind, die an den oberen Rändern der jeweiligen Seitenwände 20 befestigt sind. Der Mechanismus hat weiterhin eine hohle Wickelrolle 36, deren gegenüberliegende Enden drehbar in Lagern 38 gehalten sind, die an den oberen Rändern der jeweiligen Seitenwände 20 befestigt sind. Die Wickelrolle 36 ist mit einer Vielzahl von Öffnungen 40 für die Aufnahme eines Endes eines entsprechenden Ballenbinders (was erläutert wird) versehen und mittels eines Hydraulikmotors 32 in beide Richtungen drehbar, der an dem oberen Rand einer der Seitenwände 20 befestigt ist.
  • Wenn man im Einsatz Ballen stapeln möchte, werden der Traktor 14 und seine hydraulisch betätigten Hubarme 12 so eingestellt, dass das obere Ende 24 des Rahmens angrenzend an ein Längsende eines zu handhabenden Ballens angeordnet ist. Durch Bewegen des Traktors 14 nach vorne wird dadurch der Ballen in den Rahmen längs der ebenen Basisplatte 18 der Vorrichtung geschoben. Die Positionierung eines Längsendes des Ballens in der Vorrichtung wird durch die geneigte Führungsplatte 28 und durch die Bildung der vertikalen Ränder 44 der Seitenwände angrenzend an dem offenen Ende des Rahmens zu verjüngten Ballenteilern erleichtert.
  • Wenn der Ballen einmal in der Vorrichtung positioniert ist, kann er zu der gewünschten Stelle transportiert werden. Der Ballen kann dann aus der Vorrichtung dadurch ganz abgegeben werden, dass der Rahmen durch geeignete Betätigung der Hubarme des Traktors geneigt wird. Der Ballen bleibt ganz, da, wie in 1 gezeigt ist, die Ballen eine Reihe von kompaktierten "Stücken" oder Schichten von dicht gepacktem Stroh aufweisen, die schichtkörperartig mittels mehrerer (im Allgemeinen 4 bis 6) Ballenbinder aus Kunststoff zusammengehalten werden, die sich um den Umfang des Ballens längs der beiden Längsstirnflächen und der oberen und unteren Flächen des Ballens herum erstrecken.
  • Wenn man einen Teil des Ballens zur Verwendung des Strohs abgeben möchte, wird der Ballen zuerst in die Vorrichtung, wie vorstehend beschrieben, geladen. Dann werden die Binder etwa an der Mitte der Stirnfläche des Ballens angrenzend an das offene Ende 24 der Vorrichtung durchtrennt. Anschließend wird das obere Ende jedes der Binder über die Rolle 32 geführt und an einer entsprechenden Öffnung 40 in der Wickeltrommel 36 festgelegt, während das untere Ende des Binders an der Vorrichtung festgelegt wird, beispielsweise durch Befestigen der Enden an entsprechenden Haken, die sich an der Unterseite der Tragplatte 18 zwischen der Platte 18 und der Führungsplatte 28 befinden. In diesem Zustand ist der Ballen nicht länger durch die Binder, sondern durch den Rahmen der Vorrichtung als Ganzes gehalten.
  • Um einen Teil des Ballens aus der Vorrichtung abzugeben, wird der Hydraulikmotor 42 betätigt, um die Binder auf die Wickelrolle 36 zu wickeln. Da die gegenüberliegenden Enden der Binder an der Vorrichtung festgelegt sind, führt das Aufwickeln der Binder auf die Wickelrolle dazu, dass der Ballen zu dem offenen Ende 24 der Vorrichtung verschoben wird. Diejenigen Teile des Ballens, die sich dem entfernten Rand der Führungsplatte 28 nähern, neigen deshalb zum Abbrechen vom Rest des Ballens und können danach genutzt werden. Der Ballen wird normalerweise in einer beträchtlichen Höhe abgegeben, so dass die Wirkung der abgegebenen, auf den Boden fallenden Teile des Ballens dazu führt, dass die Teile in weniger dicht gepacktes Strohmaterial aufgebrochen werden.
  • Durch Einstellen des Ausmaßes, in dem die Binder auf die Wickelrolle 36 gewickelt werden, kann die abgegebene Strohmenge ziemlich genau reguliert werden.
  • Die in 3 gezeigte Ausführungsform ist eine Variante der in 1 gezeigten Ausgestaltung. Der Rahmen ist insgesamt identisch zu dem der 1 und 2, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind und nicht weiter beschrieben werden. Der einzige signifikante Unterschied betrifft den Mechanismus zum Abgeben des Ballens aus der Vorrichtung.
  • Ein Nachteil der Vorrichtung von 1 besteht darin, dass, wenn der Ballen einmal vollständig abgegeben ist, es dann erforderlich ist, den Hydraulikmotor 42 in die entgegengesetzte Richtung zu aktivieren, um die Binder von der Wickeltrommel 36 abzuwickeln, bevor die Vorrichtung bei einem anderen Ballen eingesetzt werden kann. Dies kann unzweckmäßig und zeit raubend sein. Deshalb wird bei der in 3 gezeigten Ausführungsform die Wickelrolle 36 durch einen Endlosförderer 50 ausgetauscht, der sich auf der oberen Fläche der Rahmenstruktur befindet. Der Förderer hat vier Ritzel 52, von denen sich jedes an einer entsprechenden Ecke der oberen Fläche der Seitenwände 20 befindet, sowie zwei parallele Endlosketten 54, von denen jede um zwei der Ritzel herumgeführt ist, die mit einer entsprechenden Seitenwand verbunden sind. Die Ritzel 52 sind an der Seitenwand mittels Lager 56 gehalten, wobei die Position der Lager 56 angrenzend an das offene Ende 24 des Rahmens mittels eines mit Gewinde versehenen Einstellelements 58 einstellbar ist.
  • Zwischen den beiden Ketten 54 und befestigt daran erstreckt sich eine Vielzahl von langgestreckten Klammern 60, die senkrecht zur Längsrichtung der Rahmenstruktur ausgerichtet sind. Der Förderer wird mittels eines Hydraulikmotors 62 angetrieben, der an einer oberen Ecke der geschlossenen Stirnwand 22 befestigt ist und seine Ausgangsleistung von einem Kettenrad 64 auf ein Kettenrad 66 überträgt, das mit einem benachbarten Ritzel 52 mittels einer weiteren Kette 68 verbunden ist.
  • Das Einbringen und Ausbringen eines Ballens in die zweite Ausführungsform hinein und aus ihr heraus ist identisch zur ersten Ausführungsform. Das Abgeben des Ballens aus der Rahmenstruktur ist jedoch völlig unterschiedlich. Wie bei der ersten Ausführungsform werden die Ballenbinder angrenzend an das offene Ende 24 der Rahmenstruktur durchschnitten, und die unteren Teile der freien Enden der Binder werden unter der Basisplatte 18 befestigt. Anschließend werden die oberen Enden der Binder an der nächsten in Längsrichtungen befindlichen Klammer 60 festgeklemmt, so dass der Abstand der festgeklemmten Binder im Grunde identisch zum Abstand der Binder an dem Ballen ist. Um den Ballen allmählich aus der Rahmenstruktur abzugeben, wird der Hydraulikmotor 62 betätigt, worauf der Förderer bewegt wird, wodurch eine zunehmende Länge der Binder allmählich aus dem Ballen gezogen und dadurch der Ballen dazu gebracht wird, dass er aus dem offenen Ende 24 der Rahmenstruktur austritt.
  • Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform besteht jedoch, wenn der Ballen vollständig abgegeben worden ist, keine Notwendigkeit, den Förderer rückwärts laufen zu lassen, um die Binder von dem Förderer abzuwickeln, da es lediglich erforderlich ist, die Binder von der zugeordneten Klammer 60, an der sie befestigt sind, freizugeben, wonach die Binder entfernt werden können. Die Binder des nächsten Ballens können dann einfach an der nächstgelegenen Klammer 60 befestigt werden. Dies bietet einen beträchtlichen Vorteil hinsichtlich Zeit und Aufwand verglichen mit der ersten Ausführungsform, bei der es nötig ist, die Binder von der Rolle 36 abzuwickeln.
  • Die dritte Ausführungsform ist in 4 gezeigt. Wie bei der zweiten Ausführungsform ist die Rahmenstruktur im Grunde identisch zu denen von 1 und 2 (jedoch ohne jeden voluminösen Antrieb), wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind und nicht weiter beschrieben werden. Wie bei der zweiten Ausführungsform betrifft der einzige wesentliche Unterschied den Mechanismus für die Abgabe des Ballens aus der Vorrichtung.
  • Bei der dritten, in 4 gezeigten Ausführungsform wird der Ballen anstatt einer Abgabe unter Verwendung der Binder mittels eines zurückziehbaren Gatters oder einer zurückziehbaren Wand 70 (die von einer Vielzahl von sich schneidenden Stangen gebildet wird) abgegeben, das/die in Längsrichtung des Rahmens mittels eines mehrstufigen Hydraulikkolbens 72 verschiebbar ist, der an der geschlossenen Stirnwand 22 des Rahmens festgelegt ist.
  • Der Ballen wird in die Rahmenstruktur wie bei der ersten und zweiten Ausführungsform geladen. Zur Abgabe des Ballens aus dem Rahmenausbau ist es jedoch nicht erforderlich, die Binder zu verwenden. Stattdessen wird das Abgabegatter 70 gänzlich zurückgezogen (wie in 4 gezeigt) und der Ballen dann geladen. Dann werden die Binderschnüre oder -bänder angrenzend an das offene Ende 24 des Rahmenaufbaus durchtrennt. Anschließend wird der Hydraulikkolben 70 aktiviert, um das Gatter 72 in Längsrichtung längs der Basisplatte 18 des Rahmens und dadurch allmählich den Ballen aus dem Rahmenaufbau heraus zu verschieben. Wie bei den ersten beiden Ausführungsformen kommen beim Verschieben des Ballens Teile des Ballens zum Hängen über das Ende des Rahmens, so dass sie vom Rest des Ballens abbrechen.
  • Der einzige andere wesentliche Unterschied zwischen der Ausführungsform und den beiden ersten Ausgestaltungen besteht darin, dass eine Verstärkungsstrebe 74 vorgesehen wird, die sich quer zwischen den oberen Enden der Seitenwände 20 angrenzend an das offene Ende 24 des Rahmenaufbaus erstreckt, um für die Steifigkeit zu sorgen, die vorher durch die beiden Rollen 26, 30 der ersten Ausführungsform und durch die Fördervorrichtung der zweiten Ausführungsform bereitgestellt wurde.
  • Anstelle des zum Verschieben des Gatters erforderlichen Hydraulikkolbens 70 können auch andere Einrichtungen verwendet werden, beispielsweise Endlosketten, die sich auf jeder Seite des Rahmens längs erstrecken, Schneckenantriebe, die mit dem Gatter verbunden sind, oder kleine Hydraulikkolben, die auf einen Zahnklinkenmechanismus einwirken, oder ein System von Hydraulikkolben und Ketten.
  • Die vierte Ausführungsform, die in 5 gezeigt ist, ist wiederum eine Variante der in 1 gezeigten Ausgestaltung. Die Rahmenstruktur ist im Grunde zu der in 1 und 2 gezeigten (jedoch ohne einen aufwändigen Antrieb) identisch, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind und nicht weiter beschrieben werden. Wiederum betrifft der einzige wesentliche Unterschied den Mechanismus zum Abführen des Ballens aus der Vorrichtung.
  • Es sei vermerkt, dass die glatte ebene Basisplatte 18 zum Halten der Ballen durch einen Fördermechanismus 76 ausgetauscht ist, der eine Vielzahl von sich quer erstreckenden Haltestangen 78 aufweist, die zwischen zwei Endlosketten (in der Zeichnung nicht sichtbar) angebracht sind, die um entsprechende Kettenräder (ebenfalls nicht sichtbar) herumgeführt sind, die sich an jedem Ende des Rahmenaufbaus befinden. Der Förderer wird durch einen Hydraulikmotor (nicht gezeigt) ähnlich dem Hydraulikmotor 62 von 3 betätigt.
  • Es ist weiterhin anzumerken, dass das offene Ende 24 des Rahmens mit einem Häckselanbau 80 versehen ist. Der Häckselanbau hat eine mit Spitzen versehene Walze oder eine mit Spitzen versehene Trommel 82, von der jedes Ende an einem Ende eines entsprechenden Schwenkarms 84 angelenkt ist, während das gegenüberliegende Ende eines jeden Schwenkarms schwenkbar mit einer entsprechenden Seitenwand 20 des Rahmenaufbaus verbunden ist. Die Schwenkarme 84 sind zwischen einer ersten in 5 gezeigten Position, in der die Trommel sich etwas unter dem Ende des Förderers angrenzend an das offene Ende 24 des Rahmenausbaus befindet, und einer nicht aktiven Position verschwenkbar, in der hydraulisch betätigte Kolben 86 zum Verschwenken der Trommel nach oben aus dem Weg des Ballens heraus ausgefahren sind.
  • Die Trommel ist in beiden Richtungen mittels eines Hydraulikmotors (in den Figuren nicht sichtbar) drehbar. Zu vermerken ist auch, dass die Platte 28 der vorherigen Ausgestaltungen weggelassen ist.
  • Im Einsatz befindet sich ein Ballen auf dem Rahmenaufbau genauso wie bei den vorherigen Ausführungsformen. Beim Laden des Ballens kann jedoch der Förderer rückwärts aktiviert werden, um das Laden des Ballens in den Rahmenaufbau zu erleichtern. Dies kann weiter vereinfacht werden, indem die mit Spitzen versehene Trommel 82 in Rückwärtsrichtung dreht, um das Laden des Ballens auf den Förderer und in den Rahmenaufbau zu unterstützen. Alternativ kann die mit Spitzen versehene Trommel aus der Bahn durch Ausfahren der Kolben 86 geschwenkt werden.
  • Wenn man einen Teil des Ballens aus dem Rahmenaufbau abgeben möchte, wird der Förderer in Vorwärtsrichtung betätigt, wodurch der Ballen zum Verschieben längs des Rahmens gebracht wird. Vorzugsweise befindet sich die mit Spitzen versehene Trommel 82 in der untersten Position (in 5 gezeigt) und wird so betätigt, dass er schnell dreht, wenn der Ballen vorwärtsbewegt wird, wodurch der dicht gepackte Ballen zu weniger dicht gepacktem Strohmaterial, das für den Einsatz besser geeignet ist, aufgelockert und von der Plattform wegbewegt wird. Wenn ein Auflockern des kompaktierten Ballens nicht erforderlich ist, kann alternativ die mit Spitzen versetzte Trommel aus der Bahn des Ballens durch Ausfahren der Kolben 86 verschwenkt werden.
  • 6 zeigt eine Modifizierung, die mit jeder der vorstehenden oder der folgenden Ausgestaltungen verwendet werden kann. Sie ist bei jeder der Ausgestaltungen einsetzbar, so dass der Rahmenaufbau nur ganz allgemein in gestrichelten Linien dargestellt ist. Die Modifizierung ist die Hinzufügung einer mit Spitzen versehenen Trommel 90, die zwischen den freien Enden eines jeden der beiden Schwenkarme 92 angelenkt ist, wobei das andere Ende jedes der Schwenkarme an der hintersten unteren Ecke der jeweiligen Seitenwand 20 angelenkt ist. Die Arme und die mit Spitzen versehene Trommel sind mittels zweier hydraulischer Kolben 94 schwenkbar, die sich zwischen der hintersten obersten Ecke einer jeden der Seitenwände und jeweils einem der Schwenkarme erstrecken. Die mit Spitzen versehene Trommel wird von einem Hydraulikmotor angetrieben. Wenn der Ballen allmählich aus dem Rahmenaufbau abgegeben wird, kann der Hyd raulikmotor für die Walze betätigt werden, um den kompaktierten Ballen zwischen der mit Spitzen versehenen Trommel und der Führungsplatte 27 bei seinem Abführen zu lockern und vorwärts zu bewegen und ihn dadurch in eine für die Verwendung geeignetere Form zu bringen.
  • Wie bei der vierten Ausführungsform kann die mit Spitzen versehene Trommel 90 auch in die Bahn des zu ladenden Ballens geschwenkt und in Rückwärtsrichtung aktiviert werden, um das Laden des Ballens in den Rahmenaufbau zu erleichtern.
  • 6 zeigt auch eine ebene Platte 96, die schwenkbar an dem unteren Ende einer jeden der vorderen Rahmensäulen angebracht und um 180° zwischen der mit ausgezogenen Linien gezeigten Position (in der sie sich jenseits und unmittelbar unter dem Ende der Führungsplatte 27 befindet) und der strichpunktierten Lage (in der sie unter die Vorrichtung zurückgezogen ist) mittels zweier doppelt wirkender Hydraulikkolben 98 verschwenkbar ist. Durch Positionieren der Platte 96 über das Ende der Führungsplatte 27 hinaus können die gelockerten Teile des Ballens in einer größeren Entfernung abgegeben werden. Die Platte 96 wird in die strichpunktiert gezeigte Position für das Laden des Ballens verschwenkt.
  • 7 zeigt eine Modifizierung, die keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Längsachse der Vorrichtung um 90° gedreht ist, so dass sie quer bezüglich der Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs ist. Es ist zu vermerken, dass eine der langen Wände 20 des Rahmenaufbaus offen gelassen ist.
  • Die Queranbringung der Vorrichtung reduziert die Wahrscheinlichkeit eines Übergewichts und/oder ermöglicht den Transport einer schwereren Last. Die offene lange Wand 20 des Rahmenaufbaus ermöglicht das Laden eines Ballens "von der Seite" im Gegensatz zu über die Stirnfläche.
  • Eine weitere Modifizierung ist in 8a bis 8d gezeigt. Obwohl die Querhalterung von 7 die Stabilität stark verbessert, kann das Laden der Ballen durch die offene Längswand 20 schwieriger sein. Die Modifizierung von 8 beseitigt alle derartigen Probleme, indem der Rahmenaufbau translativ und schwenkbar auf einer Basis 100 montiert wird, die von den Traktorarmen 12 oder dergleichen gehalten wird. Der Rahmenaufbau ist aus einer Ladeposition (8a), in der seine Längsachse zur Vorwärtsrichtung des Traktors oder dergleichen ausgerichtet ist, in eine ausgefahrene Position (8b) verschiebbar, aus der er um 90° (8c) verschwenkbar und dann zurückziehbar (8d) ist. Dadurch kann ein Ballen "stirnseitig" (8a) geladen, jedoch "seitlich" (8d) gehandhabt und abgegeben werden. Das Laden von Ballen wird so erleichtert, während die Vorteile der Stabilität einer Querhalterung genutzt werden.
  • Die Einstellbarkeit des Abgabemechanismus ermöglicht auch ein Manövrieren der Ausrüstung zwischen landwirtschaftlichen Gebäuden und durch sie hindurch.
  • Darüber hinaus erleichtert die Querabgabe, wie sie durch die Ausführungsformen von 7 und 8 möglich ist, die Materialabgabe entlang von Ställen oder Fütterzäunen, wodurch Material gleichförmig und kontinuierlich in die gewünschten Bereiche abgegeben werden kann.
  • Eine weitere Ausführungsform ist in 9 und 10 gezeigt. Insgesamt ist sie einer Anzahl der früheren Ausführungsformen sehr ähnlich. Die Ballenhandhabungsvorrichtung hat eine Ballenhaltefläche mit einer oberen ebenen Fläche bestehend aus vier parallelen Trägern 112, die sich in Längsrichtung zwischen einer Rückwand 114 und einem offenen (Abgabe-) Ende der Vorrichtung erstrecken. Wie bei den vorherigen Ausführungsformen verlaufen zwei der Längsseitenwände 116 nach oben bezogen auf die Basis.
  • Die Vorrichtung hat weiterhin eine bewegliche, insgesamt ebene Wand oder ein solches Gatter 118. Die Wand oder das Gatter ist verschiebbar an den Seitenwänden des Rahmens mittels zweier rohrförmiger Hülsen 120 gehalten, die an jedem der beiden vertikalen Ränder angeschweißt sind, wobei jede Hülse verschiebbar auf einer entsprechenden, sich in Längsrichtung erstreckenden zylindrischen Führungsstange 122 angeordnet ist, wodurch die Wand oder Platte in der Längsrichtung der Vorrichtung verschiebbar geführt und so gehalten ist, dass ihre Ebene im Wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung ist.
  • Zwischen jedem Paar von zwei sich längs erstreckenden zylindrischen Führungsstangen 122 an jeder Wand der Vorrichtung ist ein längs verlaufendes Schraubenspindelelement 124 angeordnet, von denen jedes in Gewindeeingriff mit einer entsprechenden Lasche 126 steht, die an dem angrenzenden, sich nach oben erstreckenden Rand der Wand oder des Gatters 118 zwischen den beiden Hülse 120 angeordnet ist. Da die Wand oder das Gatter gleitend verschiebbar bezüglich der sich in Längsrichtung erstreckenden Führungsstangen angeordnet ist, entsteht durch die Drehung der zwei längsgerichteten Schraubenspindelelemente und durch den Eingriff mit den entsprechenden Laschen 126 zwei Schraubantriebe, mittels derer die Wand oder das Gatter nach vorne oder nach hinten verschoben werden kann. Zu vermerken ist, dass die beiden längsgerichteten Schraubenspindelelemente 124 von einer gemeinsamen Kette 128 über Kettenräder 130 angetrieben werden, wobei die Kette von einem Hydraulikmotor 132 angetrieben wird, um zu gewährleisten, dass sich die beiden längsgerichteten Schraubenspindelelemente 124 mit der gleichen Drehzahl drehen.
  • Zu vermerken ist ferner, dass das Front-(Abgabe-)Ende der Vorrichtung mit einer Auflockerungseinrichtung und einer Ausbreithilfe 134 versehen ist. Die Auflockerungseinrichtung sitzt auf zwei Armen 136, die mit einem Ende an der nächstgelegenen Mitte des oberen Randes der Seitenwände 116 angelenkt und nach oben mittels zweier hydraulischer Kolben 138 verschiebbar sind. Die Auflockerungseinrichtungen haben außerdem obere und untere Trommeln 140, 142, von denen jede mit einer Vielzahl von federvorgespannten Zacken 144 versehen ist. Die obere und untere Trommel werden mittels einer gemeinsamen Kette von einem einzigen Hydraulikmotor aus angetrieben, wodurch sich die Trommeln in der gleichen Richtung oder in entgegengesetzten Richtungen mit der gleichen Drehzahl drehen können. Alternativ können die Trommeln so angeordnet sein, dass sie sich mit unterschiedlichen Drehzahlen drehen.
  • Mit dem unteren Teil der Arme ist auch ein Abgabeförderer 146 verbunden. Dieser hat ein endloses Förderband 148, das um zwei Rollen 150 geführt ist. Der Förderer kann nach Wunsch in jede Richtung arbeiten, wodurch Teile eines Ballens, die von der Vorrichtung in die Auflockerungseinrichtung geführt werden, gewünschtenfalls quer in jeder Richtung abgegeben werden können.
  • Im Einsatz werden, bevor der Ballen geladen wird, die Auflockerungseinrichtungen 134 und der Förderer 146 aus der Bahn herausbewegt, indem zwei Hydraulikkolben 138 ausgefahren werden, wodurch die beiden Arme 136 nach oben geschwenkt werden. Dann wird ein Ballen in den Rahmenaufbau wie bei den vorherigen Ausführungsformen geladen. Anschließend werden die Hydraulikkolben 138 eingezogen, wodurch die Auflockerungseinrichtungen und der Förderer in die Position bewegt werden, die in 9 und 10 dargestellt ist. Anschließend wird die Vorrichtung aktiviert. Die weitere Verschiebung des Ballens, das Drehen der oberen und unteren Trommeln und die Geschwindigkeit des Abgabeförderers sind alle so angepasst, dass eine stetige Materialabgabe in der gewünschten Menge gewährleistet ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf Einzelheiten der vorstehenden Ausführungsform beschränkt.

Claims (38)

  1. Ballenhandhabungsvorrichtung (10) – mit einem Ballenaufnahmenkanal, der eine Basis (18) hat, die von einem Ballenhalter für einen Eingriff mit der Unterseite eines Ballens (16) und von zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (20) gebildet wird, von denen eine auf jeder Seite des Ballenhalters angeordnet ist, – mit einem offenen Ende (24), das zwischen den gegenüberliegenden Seitenwänden an einem Ende des Ballenhalters zum Befladen und Entladen eines Ballens ausgebildet ist, – mit Verschiebungseinrichtungen (70) zum Verschieben des Ballens in gesteuerter Weise von dem Ballenhalter weg und aus dem Ballenaufnahmekanal heraus durch das offenen Ende (24), und – mit Befestigungseinrichtungen (28) zur Befestigung an Hubeinrichtungen (12) eines Fahrzeugs.
  2. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei dem die Verschiebungseinrichtungen (70) für einen Ballen ein bewegbares Element aufweisen, das an einer Stirnfläche des Ballens angreift.
  3. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 2, bei dem das bewegbare Element (70) einen insgesamt ebenen Körper aufweist.
  4. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 3, bei dem der ebene Körper eine bewegbare Wand oder ein bewegbares Gatter (70) aufweist.
  5. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei dem die Verschiebungseinrichtungen für einen Ballen weiterhin einen oder mehrere Schraubantriebe (124) zum Verschieben des bewegbaren Elements aufweisen.
  6. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 5, das zwei Schraubantriebe (124) aufweist, die auf gegenüberliegenden Seiten der Vorrichtung angeordnet sind.
  7. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei dem die Verschiebungseinrichtungen für einen Ballen Einrichtungen (36, 40) zum stabilen Befestigen eines abgeschnittenen Endes eines oder mehrerer Ballenbinder (48) und zum Ziehen des anderen Endes der oder jedes Ballenbinders aufweisen.
  8. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 7, bei dem das freie Ende des oder jedes Binders (48) auf ein angetriebenes, drehbares Trommelelement (36) gewickelt werden kann.
  9. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 7, bei dem das freie Ende des oder jedes Binders lösbar an einer Reihe von Klammern (60) befestigbar ist, die einen Teil einer Fördereinrichtung (50) bilden.
  10. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Ballenhalter eine im Wesentlichen glatte Platte (18) aufweist, auf der der Ballen gleiten kann.
  11. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem der Ballenhalter eine Vielzahl beabstandeter Halteelemente (112) aufweist.
  12. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 11, bei dem die Halteelemente (112) sich in der Versschiebungsrichtung des Ballens erstrecken.
  13. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem der Ballenahlter (18) bewegbar ist, um einen durch ihn gehaltenen Ballen zu verschieben.
  14. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 13, bei dem der Ballenhalter die obere Fläche einer Fördereinrichtung (76) aufweist.
  15. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 14, bei dem die Fördereinrichtung (76) in beiden Richtungen betätigbar ist.
  16. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Ballenaufnahmekanal langgestreckt ist.
  17. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 16, bei dem die Längsachse des Ballenaufnahmekanals quer zu der Vorwärtsrichtung eines Fahrzeugs (14) ist, an dem sie angebracht ist.
  18. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 16, bei dem die Längsachse des Ballenaufnahmekanals parallel zu der Vorwärtsrichtung eines Tragfahrzeugs (14) ist, an dem sie angebracht ist.
  19. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 16, bei dem die Vorrichtung (10) zwischen einer ersten Position (8A), in der Längsachse des Ballenaufnahmekanals parallel zu der Vorwärtsrichtung eines Tragfahrzeugs (14) ist, auf dem sie angebracht ist, und einer zweiten Position (8D) einstellbar ist, in der die Längsachse des Ballenaufnahmekanals quer zu der Vorwärtsrichtung des Tragfahrzeugs (14) ist.
  20. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner eine Wand (22) an einem Ende des Kanals und eine Abgabeöffnung (24) an dem gegenüberliegenden Ende aufweist.
  21. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Ränder (44) der Seitenwände (20) angrenzend an die Wand mit dem offenen Ende (24) verjüngt sind.
  22. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Ballenhalter (18) langgestreckt ist.
  23. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner Befestigungseinrichtungen zur Verbindung mit einem Fahrzeug aufweist.
  24. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner Einrichtungen (27) zum Vergrößern der wirksamen Länge des Ballenhalters (18) aufweist.
  25. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 24, das ein Schlittenelement (96) aufweist, welches lösbar außerhalb der Ballenhaltefläche positionierbar ist.
  26. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 25, bei dem das Schlittenelement (96) verschwenkbar angebracht ist.
  27. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner Auflockerungseinrichtungen (134) zum Aufbrechen und/oder Vorwärtstreiben von Teilen eines Ballens aufweist, wenn sie von dem Ballenhalter (112) weg verschoben werden.
  28. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 27, bei dem die Auflockerungseinrichtungen (112) in den Weg eines Ballens hinein und aus diesem heraus verschiebbar sind.
  29. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 27 oder Anspruch 28, bei dem die Auflockerungseinrichtungen (112) ein drehbares Element (140, 142) mit vorstehenden Teilen (144) aufweisen.
  30. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 27 bis 29, das ferner eine Vielzahl von Auflockerungseinrichtungen (134) aufweist.
  31. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 30, das eine erste Auflockerungseinrichtung (134) für das Angreifen an dem oberen Teil eines Ballens und eine zweite Auflockerungseinrichtung (134) für das Angreifen an dem unteren Teil des Ballens aufweist.
  32. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner Einrichtungen (146) zum Führen von von dem Ballenhalter verschobenem Material aufweist.
  33. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 32, das ferner einen Förderer (146) aufweist, der angrenzend an das Abgabeende des Ballenhalters angeordnet ist.
  34. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 33, bei dem die Bewegungsrichtung des Förderers (146) quer zu der Bewegungsrichtung des Ballens ist.
  35. Ballenhandhabungsvorrichtung nach Anspruch 33 oder Anspruch 34, bei dem der Förderer (146) in zwei Richtungen betätigbar ist.
  36. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 33 bis 35, bei dem der Förderer (146) einen Endlosförderer aufweist.
  37. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Vorrichtung (10) hydraulisch betätigt wird.
  38. Ballenhandhabungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Befestigungseinrichtungen (28) für die Befestigung an Hubeinrichtungen an dem zu der Öffnung zum Beladen und Entladen des Ballens gegenüberliegenden Ende des Ballenhalters angeordnet ist.
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